Hop on Hop off Asien & Down Under

Sightseeing in Sydney, 6 Monate Work&Travel in Neuseeland, Street-Art in Melbourne, Tauchschein in Malaysien, Orang Utans in Sumatra, Surfen in Bali, Sanddünen in Vietnam, Tempel in Kambodscha, türkise Seen in Laos, Inselhopping in Thailand UND VIELES VIELES MEHR!

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Verena Falkner Small

Verena lebt noch, oder: ein ganz langes Update!

Kia Ora liebe Leute!

Nachdem ich jetzt wieder mit einem Laptop ausgestattet bin
(danke Mamschiiii) kann ich ab heute wieder Blogeinträge schreiben. Hat sich ja
einiges getan seit dem letzten Eintrag.

Dirk, den ich hier im
Hostel kennengelernt habe, hat mir von einem Jobangebot erzählt und nach ca. 5
Minuten habe ich dann beschlossen, mich an ihn zu hängen und mitzukommen.
Einfach mal rein ins Abenteuer! Dort angekommen, haben wir dann ein Haus
bezogen mit 2 Französinnen und einer Deutschen als Mitbewohner. Nach 3 Tagen
ist dann auch noch Viktor, ein Bekannter von Dirk den er in Pahia kennengelernt
hat, zu uns gestoßen.

Die Arbeit war wirklich ganz ok, wenn ich nicht sogar sagen
würde die beste Arbeit die ich hier in Neuseeland hatte. Wir mussten die
Kiwibäume beschneiden (Schatten minimieren) und Bäume einritzen (um den Bäumen
zu suggerieren dass sie sterben und die ganze Kraft in die Früchte stecken
sollen, so werden die Kiwis schneller reif) und noch andere Arbeiten. Wir haben
eigentlich nur mit Moaris zusammengearbeitet, was wirklich interessant war. Die
meiste Zeit haben wir alle zu schnell gearbeitet, so dass es des Öfteren mal
vorkam dass wir keine Arbeit mehr hatten und früher nach Hause mussten. Die
Tage haben wir dann für kleinere Wanderungen in der Umgebung genützt. In unserer letzten Woche war deshalb dann die
Stimmung etwas relaxter auf der Plantage (man konnte es förmlich riechen, haha).
Täglich sind wir so ca. 10 – 12 Kilometer durch die Plantagen gelaufen, was mir
körperlich ziemlich gut getan hat, yay 1 Kleidergröße weniger!

Nun zu
unserem Alltag hier in Opotiki. Achtung, jetzt wird’s gefährlich!

Ich
entschuldige mich gleich mal vorab bei meiner Mama, der ich bis jetzt noch
nichts davon erzählt habe, aber ich hab mich hier echt so sehr gefürchtet wie
noch nie in meinem Leben.

Opotiki ist
eine kleine „Stadt“ im Nord-Osten von Neuseeland und hier leben vorwiegend nur
Maoris. Die Arbeitslosenrate ist dort ziemlich hoch, gleichzeitig ist es eines
der größten Kiwi-Anbaugebiete in Neuseeland - ergo viele Backpacker.

Noch dazu
kommt, dass dort 2 Gangs Beef miteinander haben und einander bekämpfen. Man
sollte also im Supermarkt aufpassen, dass man keinem gesichtstätowierten
Gangmember auf die Zehen tritt oder das letzte Toastbrot vor der Nase
wegschnappt.

Anderen
Backpackern wurde das Auto vor dem Hostel im Zentrum angezündet, jemand wurde am
Parkplatz vor dem Supermarkt erschossen und anderweitige Storys sind mir zu Ohren
gekommen. Die übertreiben doch maßlos, mir wird schon nix passieren hab ich mir
gedacht.

Als ich dann
aber um halb 2 morgens wegen lautem Gebrüll aufgewacht bin, fand ich das Ganze
nicht mehr so witzig. Ich denke 3 Häuser weiter wurde entweder eingebrochen,
jemand überfallen oder sonst irgendwas in der Art. Ich habe nur immer wieder
einen Mann aus vollem Halse schreien gehört, eine Frau weinen und schreien: „Get
out of my house. Leave me alone. Fuck off!“

Also ich
dann einen Blick aus dem Fenster gewagt habe, stehen da plötzlich zwei Personen
direkt davor. Flüsternde und in schwarz gekleidete Männer direkt hinter einer
dünnen Glasscheibe gegenüber von mir. Einer von beiden war plötzlich weg und
der andere hat sich dann über den Nachbarszaun geschwungen und war auch
verschwunden.

Panisch hab
ich dann den Vorhang wieder zugezogen und mein Bett vom Fenster weggeschoben. Ich
bin dann noch circa 2 Stunden kerzengerade im Bett gesessen und hab dem Geschrei
draußen gelauscht und nur gehofft: bitte kein Einbruch bei uns! Völlig
erschöpft bin ich dann um 4 Uhr eingeschlafen und um 7 wieder auf um mich für
die Arbeit fertig zu machen. JUHU! Bis auf ein
paar kleiner Zwischen fälle ist dann aber Gott sei Dank nichts mehr vorgefallen.

Das
darauffolgende Wochenende wurde dann für einen kleinen Trip zum Eastcape genutzt.
Dirk, Viktor und ich haben uns am Freitag dann mit dem Auto von Dirk auf den
Weg Richtung Eastcape gemacht.

Dort befindet
sich der östlichste Punkt der Welt, also auch der erste Sonnenaufgang weltweit.
Und „an Sonnenaufang hom ma si ja nu ollawei augschaut“

Weil wir
Trödler leider später als geplant los sind, haben wir den Campingplatz erst um
12 Uhr nachts erreicht. Viktor und ich haben uns ein Zelt geteilt, aber nicht
ganz so leicht nachts ein Zelt aufzubauen wenn man auf der Fahrt einige Biere
und Cider getrunken hat (Bruno du weißt was ich meine – ich sag nur Frequency) .

Die Nacht
war allerdings sowieso kurz, da um halb 5 Uhr morgens der Wecker geklingelt
hat. Um 5 gings dann Richtung Leuchtturm. 780 Stufen (gefühlt 780000000000) später am Berg oben
angekommen haben wir dann auf den Sonnenaufgang gewartet. Dirk hat sein ganzes
Fotoequipment raufgeschleppt, hat alles aufgebaut und die Arbeit der Kamera
überlassen. Deshalb haben wir jetzt großartige Fotos vom Sonnenaufgang und
konnten die Zeit dort oben nur genießen. So was tolles hab ich noch nicht erlebt,
einfach ein Hammer Gefühl so weit weg von daheim zu stehen und etwas ganz
Besonderes zu erleben. Würde am liebsten alle meine Freunde und Familie bei mir haben um alles zu teilen!


Nach einem Frühstück zurück am Camping Ground ging es dann
in Richtung Tolaga Bay. Ein kleiner Ort in einer Bucht gelegen, in der ein 660m
langer Steg steht und Touris wie uns anzieht. ;) Am Weg haben wir dann noch in
Tokomaru Bay einen Stopp gemacht und etwas gebadet und relaxt.

Angekommen
in Tolaga Bay haben wir uns wieder einen Campingplatz gesucht, Zelt aufgebaut
und uns dann auf den Weg zum Steg gemacht. Ja, Steg hald. Langer Steg, und viel
Wasser rundherum. Haha, naja nicht so aufregend aber der Sonnenuntergang und
das Farbenspiel sind es allemal - hab ich nur leider nicht gesehen^^

Schlauerweise
sind ich und Viktor gerade unter der Dusche gestanden und nur Dirk mit Kamera
und Stativ ausgerückt. Aber so konnten wir dann wenigstens die Fotos später
bestaunen.


Am nächsten
Tag stand dann eine Wanderung am Programm. Der Cooks Cove Walkway wird überall
angepriesen und ich sage: zu Recht! Nach einem
morgendlichen Wellenbad haben wir uns um 11 Uhr auf den Weg gemacht. Ein steiler
Anstieg bis zur Aussichtsplattform am Gipfel, auf der man die Umgebung
inklusive Bucht bestaunen kann. Dann ging es
durch dichten Wald steil wieder runter bis zu der Bucht, in der 17hundertirgendwas
James Cook als erster Europäer den Anker ausgeworfen hat und Fuß auf Neuseeland
gesetzt hat. Danach ging es dann den selben Weg wieder retour. Wir haben ca. 1
Million Fotos gemacht und wirklich viel Spaß gehabt bei der Wanderung. Die 2
Jungs sind echt total witzig und ich hab mich so wohl mit den beiden gefühlt. Da
hab ich zwei wirkliche Spatzis aufgegabelt.


Beim Auto
angekommen haben wir uns dann nochmal in die Fluten gestürzt und uns dann auf
den Weg nach Gisborne gemacht. Dort hat es dann allerdings zu regnen begonnen,
deswegen sind wir dort nur essen gegangen und haben uns nach einem kurzen
Spaziergang auf den Heimweg gemacht.


Puh, das ist
jetzt aber ein riiiiiiesen Eintrag geworden. Wer bis hierher gelesen hat: danke
für die Geduld, hihi.

Im nächsten
Eintrag erzähl ich euch dann von meinen weiteren Erlebnissen hier auf der
Nordinsel.


Viele
Umarmungen und Bussis in die Heimat, eure Verena!

PS: Fotos folgen!

Verena Falkner Small

Kurzes Update

Halli Hallo!

Ich bin untröstlich! Seit 20.12. hab ich hier im Blog nichts von mir hören lassen! 

Leider wurde an Silvester mein Laptop gestohlen. ~!#!@%&?//@#aaaaahhhh$%*@#$%@  Will das nicht weiter ausführen, sonst brech ich in Tränen aus! Alle Fotos und all meine Musik ist weg. Shit happens, war vielleicht ein nicht so guter Start ins neue Jahr, bei der Polizei usw aber dennoch lass ich mich davon noch lange nicht runterziehen! Ich bin schließlich im (für mich) schönsten Land der Welt. Und heeeey, weg vom Materialismus!!!! ;)

Ich verbringe eine wunderbare Zeit hier in Napier. Ich hab tolle Mitbewohner / Mitarbeiter, mit denen ich immer viel unternehme. Wir kochen gemeinsam, erkunden die Umgebung, gehen ins Kino, spielen in unserem Hof Karten oder puzzeln. Hab auch wieder zu Laufen begonnen. An meiner Laufstrecke liegt ein wunderschöner kleiner Park in dem es einen Wasserfall gibt. Dort sitze ich dann, höre Musik und chill ein bisschen bevor ich zurück laufe. 

Ich habe jetzt noch 2 Wochen hier, wollte dann weiter mir einen Orchard-job besorgen. Habe aber von meiner Chefin erfahren, dass genau im Nebenort die Apple Picking Saison in Februar startet. Auch im Packhouse was ich bevorzugen würde, weil picking echt nicht ohne ist. Ein echter Knochenjob. 

Wenn ich bis dahin eine Zusage bekomme werde ich wohl doch noch eine längere Zeit hier in Hawkes Bay bleiben. Hab dann aber trotzdem noch 2 Monate um die Südinsel zu bereisen, das reicht mir. 

Bin auch schon fleißig am planen für Melbourne & Malaysien. SO VIEL ZU PLANEN & ZU SEHEN, hab schon Angst die Zeit reicht nicht aus :D


Übermäßig viele neue Einträge wird es in Zukunft nicht von mir geben, hier am Computer im Office ist es mir einfach viel zu umständlich (kack englische Tastatur - vertausche immer z mit y).  Aber sollten sich irgendwelche weltbewegenden Ereignisse zutragen lasse ich euch das auf jeden Fall wissen. Wenn ich echt so gut verdiene im Packhouse wie ich mir das vorstelle und die Versicherung auch noch mitspielt dann hab ich hoffentlich bald wieder einen Laptop! 


Liebe Grüße aus 4110 (haha) Napier 

eure Verena

  

Verena Falkner Small

Zeit zu Reflektieren

Pai te ata i Aotearoa - Guten Morgen aus Neuseeland

Voller Panik bin ich heute nach einem Alptraum aufgewacht. Ich bin überstürzt, ohne Bescheid zu sagen, nach nicht einmal einem Monat nach Hause geflogen und war am Flughafen und hab auf jemanden gewartet der mich abholt. Aber niemand ist gekommen. Als ich dann aber die Augen aufgemacht habe, hat mich die Realität wieder eingeholt. Immer noch im Stockbett, immer noch Möwengeschrei vor der Tür und 3 andere Zimmerkollegen. 

Aus gegebenen Anlass schreibe ich euch heute mal eine Wanted-So-Bad Liste ;)

  • ein eigenes Bad mit Badewanne
  • ein eigenes Zimmer / Bett in dem die Wände nicht dünn wie Papier sind und man nicht den Schnarcher von nebenan hört
  • am Sonntag bei Mama gemeinsam für Oma&Opa kochen (und sich währenddessen streiten wer besser kochen kann / wer den besten Musikgeschmack hat)
  • Ida ins Bett bringen (wobei ma da wieder beim Schnarchen wären )
  • bei meinem Papa von Regina bekocht werden (und danach gemeinsam den Altas studieren was man noch alles sehen will) 
  • nicht andauernd von Hunderten von Deutschen umgeben sein (im Ernst jetzt - haben die in Deutschland überhaupt noch Jungendliche wenn die alle hier sind??)
  • Tee trinken bei Iris mit Nina (und so ziemlich alles analysieren im Leben)
  • mit Lausi im Bett kuscheln und lachen dass der Bauch weh tut
  • unsere perfekten Dinner (die immer sowas von perfekt waren!!!)
  • mein ziemlich unperfektes Auto
  • den russischen Apfelpunsch beim Wärmepol
  • mir mit Bruno an meinem Geburtstag so richtig die Kante geben (und an Weihnachten sehr besinnlich dreinschaun) 
  • meinen ganzen Kleiderkasten (immer das Selbe ist mir schon nach einem Monat zu langweilig) 


Aber alles auf meiner Liste hat keine Eile und wartet auf mich zu Hause, auch nach einem ganzen Jahr. Ich habe nicht das Gefühl zu Hause etwas zu verpassen. 

Natürlich vermisst man Familie und die Freunde, aber wäre es nicht so müsste man sich Gedanken machen ob da was falsch läuft. Nachdem ich mit meiner Liste fertig war, habe ich auch bemerkt wie viel Glück ich eigentlich im Leben habe. Es ist nicht selbstverständlich, eine so große Familie zu haben auf die man sich verlassen kann und die einem unbegrenzten Rückhalt gibt, egal was kommt. Die sich für alles interessiert was man so macht und immer besorgt sind, dass es mir gut geht. 

Es ist auch nicht selbstverständlich, so viele gute Freunde zu haben. Die sich mit einem so sehr freuen, als wäre es ihre eigene große Reise. Die immer ein offenes Ohr haben und mit denen ich sooft ich will skypen kann und es dann eigentlich so ist, als würden wir gemeinsam auf der Couch sitzen und quatschen (nur mit 12h Zeitunterschied). 

Ich möchte euch allen auch ein riiiiiiiiiiiesengroßes DANKE sagen für eure lieben Worte in den Briefen in meinem Adventskalender. Ich freue mich jeden Morgen so sehr einen weiteren Brief öffnen zu können und bin immer so gespannt wer mir schreibt :) 

Ich hab euch alle lieb und freue mich, nach gegebener Zeit wieder zu euch zurückzukehren und dann meine Liste abzuhacken! <3


Verena Falkner Small

Alltag eingekehrt...

Hallo meine Lieben daheim!

Hab hier schon länger nix mehr von mir hören lassen. Was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist ;) Bei mir ist gerade so ein bisschen der Alltag eingekehrt. 

Ich muss 7x3h die Woche arbeiten, entweder gestaffelt oder mal nur eine 3h Schicht am Tag. Meine Arbeit ist zwar nicht besonders anspruchsvoll, aber trotzdem ist es gut etwas zu tun zu haben wenn man so lange an einem Ort verweilt. Die Stadt Napier ist mir schon sehr ans Herz gewachsen. Meine Tage verbringe ich mit Entdeckungstouren durch die Umgebung, lesen am Strand und im Hostel mit den anderen Backpackern..wir haben auch schon gemeinsam die Pubs unsicher gemacht. Am Wochenende waren wir alle im Kino und haben uns den neuen Hobbit angesehen, echt ein spezielles Gefühl wenn ma hier in Neuseeland die ganze schöne Landschaft mit eigenen Augen sieht. 

Nächste Woche mache ich mich auf zum Cape Kidnappers, eine 8km lange Halbinsel im Pazifik auf der weltweit die einzige Tölpelkolonie von Oktober bis März am Festland brütet. Für meinen Geburtstag und Weihnachten möchte ich dann gerne etwas spezielles erleben. Vielleicht hats was mit Flugzeugen und Fallschirmen zu tun, mal schauen hahaha...

Ich habe super liebe Zimmerkolleginnen, eine Deutsche, eine Kanadierin & eine Chinesin mit denen ich den Abend des öfteren auf der Veranda verbringe. Mein Englisch hat sich definitiv schon verbessert, ich denke & träume schon englisch ;) 

Weiters bin ich jetzt schon dabei, meine Pläne für die Südinsel zu machen. Gegen Ende Jänner habe ich vor nach Christchurch zu reisen und von dort aus meinen Roadtrip quer durch die Südinsel zu starten. Stehe auch schon im Kontakt mit einer Engländerin, mit der ich mich dort treffen werde und dann gemeinsam reise. 


Was wollt ihr denn sonst noch so wissen? Unten könnt ihr mir gerne Kommentare hinterlassen! 

Zu der Frage Heimweh: 

Nein, Heimweh hab ich noch nicht wirklich. Ich hab eher Familieweh & Freundeweh :P Alles wär natürlich noch viel schöner wenn man alle die man lieb hat bei sich hat und all die Erfahrungen teilen könnte. Fühle mich aber trotz der Distanz immer nur einen "Klick" entfernt weil ich immer so viel Kontakt mit euch daheim hab. (Mama: "Wenn wir da 3 Stunden skypen zahlt da eh ned irgendwer mal?") Fühl mich definitiv am neuesten Stand dank meinen besten Freundinnen (die man weltweit haben kann) !!

Die viele Zeit die ich hier habe um über einige Dinge nachzudenken, die daheim nicht so gut gelaufen sind tut mir auf jeden Fall gut. Alles mit einem gewissen Abstand zu sehen macht vieles klarer. Ich habe das Gefühl hier von Tag zu Tag zu wachsen.

Meine Heimat ist, wo ich bin in diesem Augenblick bin. Ich bin in einem Stadium, wo ich mich mit mir allein komplett wohl fühle. Es ist aufregend zu wissen, dass alles passieren kann und dass ich mit allem zurecht kommen werde und alles gut wird. Endlich kann ich auf mein Bauchgefühl hören und alle Sachen in Angriff nehmen, die ich mir in den Kopf setze. Ich schulde nur mir selbst gegenüber Rechenschaft. Das Leben leben und sich treiben lassen, wo auch immer der Wind einen hinträgt. Dieses Gefühl nach nicht mal einem Monat zu haben fühlt sich unendlich gut an und macht die Vorfreude auf alles kommende noch viel größer! 

In diesem Sinne passt der Spruch "Home is where your heart is" ziemlich gut. 


Euch daheim wünsch ich eine schöne Weihnachtszeit. Bei mir will noch nicht so wirklich eine Weihnachtsstimmung aufkommen - aber wie auch wenn man jeden Tag nur Flip-Flops trägt?!  Trinkt's auf jeden Fall einen Punsch für mich mit :)


Current mood: zufrieden, ausgeglichen und glücklich

Current favourite song:  This All Could Be Yours - Cold War Kids

Napier
Hawke's Bay, New Zealand
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Verena,
    das sieht wirklich noch nicht nach Weihnachten aus bei dir! Danke für deine Erfahrungsberichte. Viel Spaß weiterhin!

  • Missing
    Ingrid hat am kommentiert:

    Mein Muckal,
    das freut mich so sehr, dass schon ein bisschen Alltag eingekehrt ist bei dir und du dich mit dir wohl fühlst. Da ist mein Mutterherz nicht mehr ganz so geplagt.
    Tolle Fotos hast gemacht! Am liebsten würde ich jeden Tag was Neues im Blog lesen, also lass dir nicht so viel Zeit dazwischen.
    Und übrigens: das mit dem Zahlen für's skypen - das war die Oma und nicht ich!!!!!!
    Bussi mein Spatz - viele tolle Momente weiterhin und pass gut auf dich auf

  • Small
    Claudia hat am kommentiert:

    Hallo! Deine Berichte horchen sich voll toll an! Es freut mich echt total, dass es dir so gut geht und du dich wohl fühlst. Du kannst ruhig öfter von dir hören lassen, jede Nachricht ist spannend. Bei uns kehren die letzten Weihnachtsvorbereitungen ein, werden am 23. fest an dich denken und am 26. bei meiner Mama ein glaserl auf dich trinken... Viele bussis lea und Claudia

  • Small
    Verena Falkner hat am kommentiert:

    Hallo!
    Danke ich freue mich sehr über euer positives Feedback :)
    Ja wenn wir's genau nehmen solltest du am 22. schon fest an mich denken, weil da is bei mir schon der 23.te ;)
    Und am 26. hat die Mama schon den Auftrag, dass sie den Laptop zur Familienfeier mitnimmt und mich a bisserl dazustellt. A bissl mein Senf dazugeben lass ich mir nicht nehmen :D hahaha

Verena Falkner Small

Art Deco Capital Napier

Für alle Unwissenden: Art Deco (frz., Abkürzung von arts décoratifs, etwa: „verzierende Künste“) ist eine Bewegung in der Designgeschichte von etwa 1920 bis 1940, die die Formgebung von Gegenständen in allen Lebensbereichen wie Architektur, Möbeln, Fahrzeugen, Kleidermode, Schmuck oder Gebrauchsartikeln umfasste. (Quelle: Wikipedia)

Und man merkt's wirklich. Die Stadt besteht aus wunderschönen Gebäuden, die nach dem Hawke's-Bay-Erdbeben von 1931 wieder neu, als Vorbild Santa Barbara in Kalifornien, aufgebaut wurden. 

Napier liegt direkt am Meer in einer Bucht, mit schwarzem Kieselstrand und wunderschönem türkis-blauen Meer. Hab das restliche Wochenende mit der Erkundung der Stadt verbracht. Chillen am Strand, lesen im Park, sightseeing in der Stadt. 

Am Montag hat mich dann mein Chef vom Hostel abgeholt und mir eine Einführung des Buchungssystems gegeben. Ich bin in Zukunft 3 Stunden am Tag zuständig Buchungen zu bestätigen und Check-In's & Check-Out's zu betreuen. Da aber im Moment viele Langzeitgäste im Hostel sind und alle Betten belegt, gibt es gerade nicht viel zu tun. Jänner sollte es dann mehr zu tun geben. 

Meine Schichten bespreche ich erst heute Abend mit meinen anderen Kollegen, wir können uns das alles selber einteilen. 

Ich fühl mich hier richtig wohl, was von Vorteil ist weil ich immerhin für 2 Monate zugesagt habe hier zu arbeiten. Das Wetter ist zwar gerade nicht nur toll, gestern Regen und heute leider nur 14 Grad. Der Rest der Woche soll aber wieder sommerlich werden und mein Chef hat auch gemeint: summer had just begun, wait a few weeks and you'll be glad about a bit of rain. Irgendwie trotzdem eigenartig, den Dezember mit warmen Wetter zu starten, ich weiß nicht ob bei mir heuer Weihnachtsstimmung aufkommen wird. Meine liebste und beste Mami hat mir allerdings die großartigste Überraschung im Rucksack mitgegeben. EINEN ADVENTSKALENDER! :) Gestern habe ich die ersten Umschläge (der Kalender besteht aus 24 Briefen von meinen Liebsten) öffnen dürfen. Danke liebe Claudschi für dein super Gedicht und deine Geschenke, und danke an meine Oma die das zwar nicht lesen wird, die ich aber trotzdem unendlich lieb hab! <3 Ich kann's gar nicht erwarten die anderen Briefe zu lesen, bin aber brav! 

22 Tage noch bis Weihnachten, ich glaub ich hab hier den idealen Ort gefunden um zu feiern. Hab schon viele neue Leute kennengelernt, hauptsächlich Deutsche, und meine Kollegen sind Engländer und Kanadier. Und nur noch 26 Tage bis zum Rhythm & Vines Festival in Gisborne - yeaaaah!


Current mood: zufrieden, glücklich, unbekümmert, vorfreudig & geliebt (danke nochmal, ich liebe mein Kalender!!!) 



Napier
Hawke's Bay, New Zealand
Verena Falkner Small

Finally New Zealand!

Nachdem ich meinen letzten Blogpost so glorreich begonnen hatte mit: "Endlich hab ich's raus aus dem Flugzeug geschafft" , müsste mein Anfangssatz nun heißen: Wieder angekommen am Flughafen und rein ins Flugzeug!! :)

Dieses Mal voller Vorfreude auf das Kommende. Das Beste. Das lang Ersehnte! Neuseeland, dass Land meiner Träume und ganz oben auf meiner Reise-Bucketlist. 

Am Flughafen ging wider aller Erwartungen alles ratz-fatz. Meine Befürchtungen, irgendetwas Verbotenes (Neuseeland ist da ganz streng mit so ziemlich allem) unbeabsichtigt im Rucksack eingepackt zuhaben waren aber unbegründet und die Kontrolle der Wanderschuhe ganz witzig. (Wow, your shoes are cleaned very well, that's great! - I know, I heard a several time that I better put them cleaned on top of the backpack. - Awesome, tell it all your fellas too, this means less work for me!) 

Mit dem Shuttelbus bin ich dann direkt in die Innenstadt bis vor mein Hostel (Attic Backpackers) gefahren. Dort habe ich dann mein 10er Zimmer bezogen und mich dann auf die Suche nach einem Supermarkt gemacht. Am Abend bin ich dann noch mit einigen anderen Backpackern zusammengesessen und habe Erfahrungen ausgetauscht. 

Für Auckland hab ich mal 4 Tage im Hostel eingeplant, weitere Pläne sollten dann vor Ort folgen. Am zweiten Tag habe ich dann eine Stadttour unternommen. Skytower besichtigen, zum Hafen fahren, die Queen Street entlangbummeln usw.  Das Wetter war toll und deshalb hab ich dann den Rest des Tages im Albert Park verbracht. Ein großer Park mitten in der Stadt, nur 3 Blocks von meinem Hostel entfernt. 

Weil ich ja nicht ewig nur sightseeing und shopping machen kann, hab ich mich dann mal auf die Suche nach einem Job gemacht, was wegen der Flut an Backpackern im Land nicht so leicht is. Habe einige Absagen bekommen weil die Stellen schon besetzt waren oder einfach keine Rückmeldung. Ich hab zwar von Anfang an gesagt ich bin mir für keinen Job zu schade, aber auf die Putzarbeiten, die mehrere Hostels anbieten, war ich dann doch nicht sooo scharf. 

Schlussendlich habe ich dann eine Zusage für eine Stelle als Rezeptionistin in einem Hostel in Napier bekommen (http://www.stableslodge.co.nz) . Ich soll so bald als möglich kommen und mich vorstellen. Der Job ist leider unbezahlt, dafür kann ich aber für lau im Hostel leben. Ist immerhin besser als nichts, Wohnkosten sind im Moment eh meine größten Ausgaben. 


Nachdem ich alle meine Vorhaben in Auckland erledigt hatte (IRD-Nummer, Bankkonto usw) habe ich dann den Bus nach Napier gebucht. Die siebenstündige Busfahrt war aber schneller um als gedacht, da ich sicherlich mehr als die Hälfte der Zeit nur aus dem Fenster gestarrt habe. Ich war überwältigt von der Schönheit der Natur in Neuseeland. Hört sich extrem geschwollen an und so gar nicht nach mir eigentlich, aber ich kanns nicht anders beschreiben!! 

Satte grüne Wiesen, mächtige Tannenwälder, flache Landschaften gefolgt von hügeligen Weideflächen. Und tausende Schafe. Millionen. Vorurteil bestätigt, hier gibts anscheinend wirklich mehr Schafe als Menschen. Schafe grasend auf ebenen Gelände, Schafe grasend an meterhohen Abhängen, Schafe grasend im kargen Gebirge, Schafe schlafend im Schatten. ÜBERALL! :D

Am Abend im Hostel angekommen bin ich dann noch kurz zum Strand auf der gegenüberliegenden Straßenseite und danach überglücklich ins Bett. Geträumt hab ich - dreimal dürft ihr raten - von Schafen! Hahaha


Current mood: müde, glücklich, stolz & motiviert

Auckland
Auckland Region, New Zealand
Verena Falkner Small

Verena in Down Under - Sonnenbrand gefällig?


Endlich hab ich’s raus aus dem Flugzeug geschafft! Nach sehr anstrengenden 23 Stunden hab ich nun Sydney erreicht. Let the adventure begin! 

Mit dem Shuttle direkt vor die Tür vom Hostel gebracht hab ich dann gleich mal eingecheckt im ORIGINAL BACKPACKER’S SYDNEY. Bin in einem 6er Zimmer mit 4 anderen Jungs und einem Mädchen aus Deutschland untergebracht .

Nachdem ich meine Sachen abgelegt hatte, hab ich mich dann zu Fuß Richtung Opera House gemacht. Direkt am Meer gelegen befindet sich der Royal Botanic Garden, ein wirklich sehr schön angelegter Park. Vom Mrs. Macquarie’s Point hatte ich dann den einmaligen Ausblick auf das Opera House & die Harbour Bridge. 

Tausende Fotos geschossen und dann weiter das besagte, und sicher am häufigsten fotografierte Opernhaus der Welt aus der Nähe bestaunen. Die Fotos sprechen da für sich ;)

Danach bin ich noch beim Circular Cay entlang spaziert und habe mich mal gleich informiert mit welcher Fähre man nach Manly kommt (mein Plan für morgen). Halb verdurstet bin ich dann bei den “Rocks” - eine historische Straße an dem sich die Europäer erstmals niedergelassen haben - in einem Cafe gesessen, hab mich gestärkt und die Weihnachtsdekoration bestaunt.  

Als ich dann erstmalig auf die Uhr gesehen habe wars erst halb 3 am Nachmittag. Bin dann noch die berühmte George Street runter spaziert, weiter zum Hyde Park. Von dort aus mit schmerzenden Füßen zurück zum Hostel. Dort hab ich dann festgestellt, dass ich mir, trotz Sonnencreme, einen ziemlichen Sonnenbrand geholt habe. Die australische Sonne hats echt in sich. Sorry Mama, morgen pass ich noch besser auf!! 

Hab mich dann mal für einen Power-Nap hingelegt, hab aber dann doch bis 8 geschlafen. Wollte noch rausgehen, war aber zu fertig und hab einfach noch ein bisschen Reiseführer studiert. 

Am nächsten Tag war nicht wirklich viel los bei mir. Sonnenbrand gepflegt, einkaufen gegangen und gekocht. Als ich dann nach Manly fahren wollte fing es höllisch an zu regnen, somit hatte sich Bondi auch erledigt. Hab dann am Abend als es wieder aufgelockert hatte noch eine Stadttour gemacht.

Ich muss allerdings auch zugeben, dass Sydney nicht so meine Stadt ist. Sehr groß, sehr geschäftig und hektisch alles aber trotzdem wirklich sehr sauber und schön. 2 Tage haben mir persönlich gereicht. Besonders wenn im Hostel der Däne im Stockbett neben dir nächtlichen Besuch bekommt und die Betten wackeln...........(ohne Worte!!!)

Am Dienstag gehts dann weiter nach Auckland und das richtige Abenteuer beginnt. Steuernummer & Bankkonto anlegen, Job finden usw. 

Tschüss, eure Verena

Current mood: müde, beeindruckt, gespannt & sonnenbrandig ;)


Sydney
New South Wales, Australia
Verena Falkner Small

3 days to go...

Heute ist Dienstag, also noch 3 Tage bis zu meinem Abflug nach Sydney.

Krankheitsbedingt musste ich die Reise ja von 2. November auf 21. November verschieben, was mir aber eigentlich nur gelegen kam. Ein längerer Aufenthalt im Hotel Mama ist gar nicht so schlecht ;) Nun lasse ich allerdings den Stopp in Bangkok aus und bleibe nur 2 Tage in Sydney bevor es nach Auckland geht.

Naja auf jeden Fall bin ich nun beim packen. Einpacken. Auspacken. Einpacken. Gott sei Dank ist das Internet voll mit Packlisten und Checklisten, da habe ich mir die Besten 2 rausgesucht und gehe sie Stück für Stück durch. Wenns nach mir ginge und nicht nach der Airline, würde ich ja mit 40 Kilo statt der erlaubten 25 Kilo Gepäck herumreisen.

Soooo, mache mich nun weiter ans packen!


current mood: aufgeregt, gespannt, mutig & ein bisschen ängstlich

Verena Falkner Small

ICH HAB'S!!!

Mit freudiger Erwartung kann ich nun mitteilen: ich hab das Work&Travel Visum für Neuseeland!! Ich bin also 1e von 100 Österreichern die im Jahr 2015 in Neuseeland ihr Glück versuchen gute Jobs zu ergattern und dabei dieses wundervolle Land bereisen können!!

Jetzt wird's auf jeden Fall ernst - die Vorbereitungen starten!!!


current mood: überglücklich & abenteuerlustig

  • Small
    Anna hat am kommentiert:

    Wann wollen Sie gehen?

  • Small
    Verena Falkner hat am kommentiert:

    I will start in auckland in november :)

  • Small
    Sarah hat am kommentiert:

    Hey Verena, wie laufen die Vorbereitungen? Noch ein paar Wochen und dein Abenteuer beginnt :-)

  • Small
    Verena Falkner hat am kommentiert:

    Hallo! Danke, sehr gut aber bin schon ein wenig gestresst!
    Ich habe deine Mail gesehen, hab dir vorhin geantwortet. Am 2.November gehts dann looooos :)