Bike-Andenüberquerung mit Serac Joe durch Chile und Bolivien

Auf der Lagunenroute und dem Salar de Uyuni unterweg bis zum höchsten mit dem Bike anfahrbaren Punkt Südamerikas

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Rainero Small

Krönender Abschluss über den Salar de Uyuni

Wahnsinn, wie doch die Zeit vergeht! Nach meinenm letzten Reisebericht sind schon wieder mehr als 3 Monate vergangen und ich bin schon wieder (viel zu) tief im Alltag eingetaucht. Doch die Weite Boliviens hat mich sehr beeindruckt und die Bilder haben sich tief eingeprägt. Besonders das Weiß und die Weite des größten Salzmeeeres Salar de Uyuni hat es mir angetan. Daher möchte ich euch den Bericht und besonders die Bilder davon  nicht vorenthalten ...
Am nächsten Morgen verlassen wir frisch geduscht und mit frischen Proviant den kleinen Ort San Huan. Am Abend vorher haben wir zur Belustigung und Freude der Einheimischen den einzigen Lebensmittelladen im Ort halb leer gekauft. Nach etwa 30 km über staubige Sandpisten erreichen wir den kleinen Ort Colcha K am Rand des Salars. Der Rand ist hier noch nicht so beendruckend, da er aus getrockneten Schlamm mit ein paar Salzresten besteht. Aber weiter draußen leuchtet der Salzsee schön weiß in der Sonne und ganz in der Ferne scheinen die Berge mystisch darüber zu schweben. Nach einer Pause geht es voller Erwartung weiter, um den Salar schnell unter unsere Stollen zu nehmen, aber wir müssen uns erst mal gedulden, da wir immer weiter am Rande mühsam durch die Schlaglöcher hoppeln müssen. Schließlich erreichen wir doch die Zufahrt zum See, aber da ist es schon 15 Uhr, sodass knapp wird die nächste Insel auf dem Salzsee noch im Hellen zu erreichen (aufgrund der kreuz und quer fahrenden Jeeps auf dem See ist eine Übernachtung dort zu riskant). Zum Glück werden wir direkt ein paar Meter weiter in einem farbenprächtig ausgestatteten Salzhotel sehr freundlich aufgenommen. Vor dem Abendessen bleibt genug Zeit für eine kleine Spritztour auf den Salzsee. Aufgrund der nicht erkennbaren Tiefe vor dem weißen Hintergrund versuchen wir uns an den verschiedensten surrealen Fotos.
Am nächsten Tag geht es nach einem schnellen Frühstück endlich mit Sack und Pack rauf auf den Salzsee zur Kakteeninsel Isla Incahuasi. Erst nach mehreren Km bilden sich aus der amorphen Salzstrucktur die schönen sechseckigen Kristallstrukturen. Wir können uns gar nicht genug an der unwirklichen "Kulisse" und diesen gleichförmigen Strukturen sattsehen. Schließlich erreichen wir Mittags die Kakteeninsel. Dort haben wir nicht viel Zeit, da wir noch 90 km über den Salar nach Uyuni vor uns haben. Trotz Eintritt lass ich ich mir den Rundgang über die Kakteeninsel nicht nehmen. Von dort gibt es einen fantastischen Blick durch die Kakteen auf den weiß glänzenden Salar. Anschließend geht es in geschlossener Formation mit Vollspeed über den See. Eine Orientierung ist hier nur per GPS möglich. Vorbei an dem Monument der Ralley Paris-Dakar (diese findet schon länger in Südamerika statt) finden wir eine fahrbare Ausfahrt vom Salar und erreichen in der Dämmerung Uyuni. Nach einem Ruhetag mit dem Besuch des bekannten Lokfriedhofs geht es am nächsten Tag mit dem Bus nach La Paz.
Dort wartete noch ein letztes ungeplantes Abenteuer auf dem Zongo-Pass auf uns - diesmal ganz ohne Bikes. Das werde ich bei Gelegenheit exclusiv auf www.Permondo.com posten.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck von unserem Abenteuer auf dem Altiplano vermitteln und sage bis zum nächsten mal. Wie heißt es so schön: Nach der Reise ist vor der Reise;-)
Hasta luego, Rainardo

Uyuni
Potosi, Bolivia
  • Small
    Ben hat am kommentiert:

    Krass. Was für Bilder. Danke.

Rainero Small

Auf der Lagunenroute durch den wilden Westen Boliviens

Nach einem entspannten Ruhetag in Quetena, ganz ohne Biken, geht das Abenteuer weiter. Auf einer Nebenstrecke pedalieren wir ueber einen weitereren Pass von 4.700 m in Richtung der Laguna Colorado zurück zur Lagunenroute (der angeblich härtesten Bikeroute der Welt). Der Pass entpuppt sich als mehrere nicht endende Wellen von etwa 100 m (fast wie in Wuppertal nur eben 4.500 m hoeher). Endlich taucht die Laguna Colorado eindrucksvoll rot und weiss leuchtend unter uns auf. Die roten Farbtöne enstehen durch den hohen Kupferanteil im Boden. Ein aufkommmender Gegenwind zehrt an unseren Kräften und wir schaffen es gerade noch runter bis zur Lagune. Dort findet sich nur ein windiges Plätzchen bei den Lama-Ställen zum Campen. Nachts haben wir einen neuen Tiefenrekord von -13 Grad! Mein Yeti-Schlafsack hält mich trotzdem angenehm warm - nur leider muss man ihn Morgens bereits vor dem Sonnenaufgang wieder verlassen. Selbst die Getränkeflaschen sind dann im Zelt zu Eis gefroren und die Reissverschlüsse lassen sich mit den aufgesprungenen Fingern kaum bewegen ...

Doch die morgendliche Fahrt an der Lagune über zugefrorene Bäche ganz nah an den Anden-Flamingos und Lamas vorbei entschädigen für die Strapazen. Beim Verlassen des Nationalparks gibt es Ärger, da der Weg für Bikes gar nicht zugelassen ist. Doch nach einer Standpauke vom Park-Ranger dürfen wir doch ohne Strafzahlung den Nationalpark verlassen und kriegen sogar noch frisches Wasser mit auf die weitere Reise. Auf der Lagunenroute hat man mit Wellblechpisten (Bodenwellen), Sand oder Gegenwind zu kämpfen. Diesen Tag kam bei uns in der Wüste Siloli alles zusammen, sodass wir statt der geplanten 70 km zum Hotel Desierto den ganzen Tag gerade mal 30 km schafften (das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Km/h!). Wir schaffen es gerade noch bis zu den Steinskulpturen Arbol de Piedra (ein durch Erosion entstandener Steinbaum). Anschließend schlagen wir unser Camp im nächsten Steinfeld auf. Der Lagerplatz entpuppt sich als ausgesprochen schön mit quaderförmigen Steinskulpturen. Dazwischen gibt es in verschiedenen Ebene schöne windgeschuetzte Zeltplätze.

Am nächsten Tag ereichen wir am frühen Nachmittag ausgehungert das Hotel Desierto und freuen uns auf ein reichhaltiges Abendessen und ein weiches Bett. Doch es ist bereits ausgebucht, sodass wir mit frischen Wasser versorgt noch eine Einheit weiterradeln oder auch schieben und schliesslich in einer weiten Ebene ohne Windschutz das Camp aufbauen müssen. Zum Glück verschwindet der Wind regelmäßig mit dem Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag geht es an mehreren unterschiedlichen Lagunen mit Flamingos durch den peitschenden Wind bis zur Laguna Hesionda. Dort erhalten wir ein reichhaltiges Frühstück und kaufen vor der Weiterfahrt die kompletten Snickers-Vorräte leer, da unsere Energeriegel langsam zur Neige gehen. Weiter gehts über viele kleine Erhöhungen bis zum nächsten Camp in einem Steinfeld. Langsam wird auch die Expeditionsnahrung knapp. Zum Glück haben einige ein paar extra eingepackt, so dass keiner hungrig schlafen gehen muss.

Am nächsten Tag erreichen wir nach ein paar km eine wunderbare glatte Straße auf der es zügig voran geht. Diese müssen wir leider für einen letzten Pass verlassen. Anschliessend gibt es einen weiten Blick auf den ersten Salzsee unter uns. Wir stürzen und den Downhill runter und erreichen in der Abenddämmerung San Huan. Dort landen wir überraschenderweise in unserem erstes Salzhotel mit der wahrscheinlich einzigen warmen Dusche im ganzen Dorf. Die Wände, Tische und Bänke sind aus Salzblöcken gebaut, die aus dem Salar de Uyuni raus geschnitten worden sind. Wir sind schon gespannt darauf den Salar de Uyuni (das größte Salzmeer der Erde) in den nächsten Tag zu durchqueren.

Rainero Small

Geschafft - Mit dem Bike auf 5.750 m (Uturuncu-Sattel) - diesmal mit Bildern

Der Puls rast in Sekunden nach oben und zwingt mich immer wieder zum Absteigen. Wir kämpfen uns auf der steilen, steinigen Minenstraße auf das Haupt des Pumas der Cordillera Lipez ( wie der Uturuncu bei dem Indios heißt)

Morgens kurz vor Sonnenaufgang sind wir etwas überhastet vom Hochlager auf 4.600 gestartet, da neben mir noch einige den wichtigen Tag beinahe verschlafen hätten. Nur mit dem nötigsten für den heutigen Tag beladen, geht es erst ganz gut voran. Die leicht mit Schnee bepuderten Kegel des Doppelgipfels sehen schon so nahe aus, aber trotzdem sind es viele weitere Km auf vorgelagerten Kämmen bis wir den eigentlichen Vulkan erreichen. Um Kraft zu sparen müssen wir immer längere Strecken schieben. Schließlich erreichen wir auf 5.400 m den Jeep, der uns am Morgen überholt hat. Durch Schlammlawinen haben sich tiefe Furchen gebildet, die auch mit einem Jeep nicht mehr überwindbar sind. Die Bikes können wir die paar m rüber tragen und zuletzt über ein riesiges Geröllfeld teilweise sogar wieder fahren. Kurz vor dem Sattel ist der inzwischen glatte Trail von weiß- gelben Schwefelgestein bedeckt, am Wegrand weht leichter Qualm rüber, der nach verfaulten Eiern riecht. Schließlich gegen 14 Uhr haben wir es geschafft: Kurz nacheinander erreichen wir sieben (6 Männer und eine Frau) mit den Bikes den Gipfel und fallen uns vor Freude in die Arme. Wir haben einen der höchsten oder sogar den höchsten Punkt Südamerikas mit dem Bike erreicht! Für die restlichen hat es leider nicht ganz gereicht. Ihnen hat die Höhe zu stark zugesetzt und zwei waren bereits vorher überlastet, sodass sie unten geblieben sind. Für eine Gipfelbesteigung des 6.012 m hohen Uturuncukrgel reicht es zeitlich leider nicht mehr. Es sind aber auch nur noch etwa 250 m über feines Geröll nach oben.

Gestartet sind wir 5 Tage vorher in San Pedro de Atacama auf 2.400 m. Nach einem Camp auf der 2.200 m hohen Rampe auf das Altiplano, sind wir am nächsten Tag problemlos in Bolivien eingereist. Hier gibt es keine Teerstraßen mehr, sondern nur Lehm- und Schotterbeläge. Auf ein Mittagessen an der Lagune Blanca mussten wir leider verzichten, da die Hütte dort inzwischen verfallen ist. Dann geht vorbei an der schönen Lagune Verde (siehe mein Permondo-Titelbild) weiter zu den heißen Pötten von Polques und der Laguna Salada. Dort können wir in den heißen Quellen relaxen und uns den Staub des Tages runter waschen:-)

Am nächsten Tag geht es nach einem verspäteten, aber reichlichen Frühstück an der Laguna Salada mit vielen Flamingos vorbei. Nach einigen Km verlassen wir die Lagunenroute und biegen in die einsame Straße zum kleinen Indio-Dorf Quetana Chico ab. Doch vorher müssen wir noch einem 4.700 m hohen Pass überwinden, der nicht mal einen Namen hat. Vor dem Pass bricht der Älteste von uns, der sich bisher wacker geschlagen hat, vor Erschöpfung zusammen. Nach einer Pause und dem Verteilen des Gepäck kann es zum Glück weiter gehen. Es folgt noch eine Fahrt durch beeindruckende Barrancos, die an Utah erinnern. Schließlich heißt es noch einmal Gepäck abschnallen und eine lange Furt zu durchwaten. Mit den letzten Kräften erreichen wir zum Sonnenuntergang Quetana Chico und quartieren uns dort in einem einfachen Hostal ein. Das Hostal wird von einem freundlichem Paar mit 8 Kindern geführt. Am nächsten Tag geht es mit reduziertem Gepäck (Campingausrüstung und Essen für einem Tag) ca. 500 m rauf zu unserem Hochlager. Am Nachmittag bauen wir an einem windgeschütztem Platz an der Straße unser Camp auf. Zur Stärkung für den großen morgigen Tag gibt es eine doppelte Portion Reispfanne. Anschließend gehen wir nach einem schönen Sonnenuntergang früh schlafen.

PS: In dem letzen 2 Wochen auf dem Altiplano gab es weder W-LAN noch mobiles Netz (gibt es tatsächlich noch auf der Welt). Daher kommt der Bericht erst eine Woche später ...

Rainero Small

Zurück zum Start ... und weiter nach San Pedro

Der weinende Grossvater (wie die Indios den Geysir El Tatio nennen) hat uns seine Zähne gezeigt und uns an unsere Grenzen gebracht. Aber von Anfang an:

Am Montag sind wir nach dem Auftanken (der Brennstoffflaschen) zu neunt in die Atacamawüste gestartet. Auf einer festen Bitumenstraße ging es bei bei gemässigter Steigung zum Indio-Dorf Dorf ChiuChiu. Dort habe ich meinen Helm erst mal gegen eine passenderer Kopfbedeckung eingetauscht - einen Cowboyhut mit breiter Krempe schützt besser gegen die brutale Sonnenstrahlung von bis zu 36 Grad. Dann ging's weiter zum 1. Camp am Salada sin Fondo. Eine kräftige Brise stellte eine erste Belastungsprobe für unsere Zelte dar.

Am nächsten Tag radelten wir durch eine schöne Sand- und Steinwüste mit den ersten Kakteen - das erinnerte mich an Marroko oder Peru erinnerten. Am Dorf Caspana, das malerisch als Oase in einem Canyon liegt machten wir Mittag. Nach einer Stärkung mit einer ordentlichen Ladung Grillfleisch ging es schon härter zur Sache. Einige Schotterrampen waren mit der Ausrüstung von über 25 kg nicht mehr fahrend zu meistern. Schließlich hatten wir schon die komplette Expeditionsverpflegung auch für Bolivien dabei. Unsere Anstrengung wurde letztendlich von einem schön gelegenen Camp direkt am Rio Salada inmitten hoher Felswände belohnt. Inzwischen hatten wir uns bereits auf 3.050 m hoch gearbeitet.

Der nächte Tag begann direkt mit Schieben - schließlich mussten wir aus dem Canyon wieder heraus. Unterwegs füllten wir unsere Wasserreserven auf und dann ging es auf einer alten Militärroute, der sogenannten Linzorroute, Richtung El Tatio. Der Weg wurde steiniger, aber war mit viel Mühe noch zu schaffen. Dann passierte es - bei einer steinigen Abfahrt riss es Thomas zu Boden. Der Gepäckträger hatte sich aus der Halterung gerissen und dabei auch noch die Bremsscheibe verbogen und die Schaltung abgerissen - das war Totalschaden! Der Matze konnte mit seinen geschickten Händen das Schlimmste zum Glück schnell wieder reparierern, aber an eine Weiterfahrt war nicht zu denken. Also mussten 2 von uns vorzeitig den Rückweg antreten und wir kämpften uns zu siebt weiter hoch zum El Tatio. Noch weitere 2 Stunden wuchteten wir die schweren Bikes auf über 3.700 m hoch. Doch bei einer Durchschnittgeschwindigkeit von 1 - 2 km sind die selbst die läppischen 36 km bis zum El Tatio unüberwindbar. Achim erkannte dies zum richtigen Zeitpunkt und wir traten den geordneten Rückzug an. Nach einem weiteren Camp ging es am nächten Tag mit Rückenwind mit bis zu 50 Sachen zurück nach Calama. Abends gab es zur Belohnung ein großes kaltes Bier im Bavaria (auch sehr beliebt bei den Chilenen). Summasummarum war es trotzdem eine Erfolg: Wir haben die erste Höhenluft geschnuppert, die Schönheit der Atacamawüste kennengelernt und schon mal unsere Grenzen ausgelotet.
Leider klappt der WLAN-Transfer von der Kamera nicht mehr, sodass ich keine Bilder mitschicken kann.

Dafür gibt es ein paar Eindrücke von der gestrigen Straßenetappe von Calama nach San Pedro de Atacama. Auf 100 km galt es einen 3.400 m hohen Pass zu überwinden. Für die Anden eher ein kleinerer Pass, aber 2.400 hm mit Gepäck durch die Wüste ist auch ganz nicht ohne. Nach dem Pass erscheint der schöne kegelförmige Vulkan Licancabur und die bizarren Felsformationen der Cordillera del Sol in Rot- und Gelbbtönen laden zu einer kleinen Offroadtour ein.

Nach 2 Ruhetagen hier im touristischen, aber schönen San Pedro geht es 2.400 m hoch auf das Altiplano Boliviens in einer Höhen von ca. 4.000 m und das eigentliche Abenteuer beginnt auf der Lagunenroute.

Saludos del Cowboys de Ciclista

  • Small
    Rainero hat am kommentiert:

    Jetzt ist es mir doch noch gelungen ein paar Impressionen der Akklimatisierungsrunde hochzuladen - der Dank geht an Thomas seine W-LAN-Kamera:-)

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Schöne Bilder! Erinnert mich an unsere Fahrt durch die Gobi ..

Rainero Small

Bienvenido a Calama

Nach mehr als 30 Stunden Flug sind wir mit etwas Verspätung abends in der Minenstadt Calama angekommen. Nach dem Auspacken der Bikes gab es die erste unangenehme Überraschung - ein Kettenblatt war verbogen. Aber mit Hilfe des heimischen Radladens war das schnell behoben und jetzt geht es vollgepackt mit den Bikes Richtung El Tatio:-)

Rainero Small

Zurück in Südamerika ..,

... werde ich schon in unglaublichen 4 Tagen sein:-) Beim Abflug vor 3 Jahren in La Paz, nach meiner Anden-Tour in Peru, war mit klar, dass ich nochmal zurück musste. Schließlich wartete noch der Salar de Uyuni und die Lagunenroute auf mich - bekannt als eine der schönsten und härtesten Bike-Routen.

Da passte das Bike-Abenteuer von Serac Joe im Rahmen seines 7 Summit-Projekts wie wie die "Faust aufs Auge". Als neue Herausforderung soll es dabei mit dem Bike auf einem der beiden Summits über 6.000 m hinauf gehen - das Ziel ist es den höchst möglichen Punkt mit dem Bike in Südamerika anzufahren (kurze Tragepassagen sind natürlich erlaubt). Das ganze verbunden mit neuen Eindrücken auf dem Altiplano Boliviens mit seinen farbigen Lagunen und dem nicht endenden Weiß auf dem größten Salzmeer der Erde. Das ganze war nur etwas für Spontane, denn nach der Vorankündigung vor mehr als einem Jahr standen die 12 Teilnehmer schon nach einer Woche fest - und ich war einer davon! Eine genaue Tourbeschreibung einschließlich der Höhenprofile findet ihr auf der Website von Achim Zahn:

http://www.seracjoe.de/html/ss-bolivia.html

Inzwischen ist das Vulkanbike gesattelt und die Ausrüstung vom Rockstore ist komplett. Damit geht es am Sonntag von Frankfurt über Buenos Aires und Santiago de Chile nach Calama ganz im Norden Chiles. Nach einer Aklimatisierungstour zum Geysirfeld El Tatio, soll das große Abenteuer dann in San Pedro de Atacama starten.
Wenn es die mobile Technik in Bolivien zulässt, werde ich von unserer Tour im Reistagebuch auf Permondo berichten (Danke an Nina für das Titelbild von ihrer mutigen Alleinbefahrung der Lagunenroute). Hier freue ich mich auch auf Kommentare von euch:

http://www.permondo.com/de/tours/760

Hasta Luego en Chile
Rainero

  • Small
    Sarah hat am kommentiert:

    Ich bin sehr gespannt auf deinen Blog :-)

  • Small
    andy kurth hat am kommentiert:

    wie cool! Bin dabei.