Macao

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Conny Small

Essen

Macao ist vor allem für die „Eggtart“ (portugiesische Cremetörtchen) bekannt. Mit haben sie allerdings in Peking besser geschmeckt und mit ca. 8 MOP pro Stück sind sie auch um einiges teurer als in der chinesischen Hauptstadt.

Ansonsten findet man viele Fischgerichte auf der Speisekarte sowie eine bunte Mischung aus portugiesischen und chinesischen Einflüssen.

Conny Small

Macau Tower

Der Macau Tower wurde 1998-2001 erbaut und hat eine Höhe von 338 m. Er dient vorrangig als Fernsehturm, aber wird auch als Aussichtsplattform und Restaurant verwendet. Wir aßen in dem 360° Café zu Mittag – meiner Meinung nach eine absolute Empfehlung. Während man speist, dreht sich der Teil auf dem die Tische platziert sind. Für 25€ pro Person bekommt man ein tolles Buffet und eine gigantische Aussicht geboten. Wir haben sogar einen Gruppenrabatt bekommen und daher sogar nur die Hälfte bezahlt.

Die Aussichtsplattform befindet sich auf 223 m Höhe und ist in zwei Ebenen geteilt. In der ersten Ebene befindet sich u.a. ein Glasboden auf den man steht und in die Tiefe schauen kann. Ich hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl dabei. Wem das noch nicht reicht, der sollte auf die andere Ebene und eines der angebotenen Abenteuer mitnehmen. Angeboten werden zum Beispiel Bungee Jump, Skywalk X, Skyjump und Tower Climb.

Bungee Springen vom Macao Tower ist übrigens der höchste kommerzielle Bungee Jump der Welt. Man kann als Zuschauer live den Bungee-Jumpern zuschauen, wie sie sich waghalsigen in die Tiefe stürzen. Außerdem ist es möglich die Vorbereitungen und Handgriffe der Helfer durch eine Glasscheibe genauestens zu verfolgen. Beim Sprung wickelt sich das Seil dann so schnell ab, dass man die entstehende Hitze durch die Reibung sogar Riechen kann.

Man kann aber auch den weniger wagemutigen „Skywalk“ unternehmen. Dabei läuft man für ca. 80 € auf dem Außenring des Towers und ist an einer Halteleine angekettet.


  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Wieder eine sehr detaillierte interessante Beschreibung von Dir. Dazu eindrucksvolle Bilder, so dass ich z.B. beim Tower vom Lesen und Anschauen schon feuchte Hände bekomme.
    Wer auch die anderen Geschichten von ihren tollen Reisen sehen will, geht am besten auf Connys Profil.

Conny Small

Guia Fort

Diese Festung wurde zwischen 1622 und 1638 auf dem Guia-Hügel, welcher der höchste Punkt in Macao ist, zu Verteidigungszwecken errichtet. Innerhalb der Anlage befinden sich ein Bunker, eine Kapelle und ein Leuchtturm.

Man kann durch den 52 m langen Schutzbunker gehen und im Inneren einige historische Fotos sowie einen Stromgenerator aus dem zweiten Weltkrieg anschauen.

Eine kleine Ausstellung auf dem Weg nach oben erläutert, dass geometrische Formen, wie im Bild gezeigt, aufgehängt wurden und zur Taifunwarnung dienten. Kündigte sich ein Taifun an, wurden die Glocken der Kapelle „Capela de Nostra Senora da Guia“ als Sturmwarnung geläutet. Im Inneren der Kapelle wurden bei Renovierungsarbeiten mehrere Fresken freigelegt.

Der 15 m hohe Leuchtturm „Farol da Guia“ wurde 1865 in Betrieb genommen wurde. Er war der erste Leuchtturm an der chinesischen Küste.

Conny Small

The Venetian Macao-Resort-Hotel

Zum Auftakt des Tages fuhren wir zu einem weiteren Kasino. Allerdings nicht um zu spielen, sondern eher um die Besonderheit des sechst größten Gebäudes und des größten Kasinopalastes der Welt zu betrachten. Denn der Luxushotel-Kasino-Komplex hat eine nachgebaute Indoor-Venedig-Kanallandschaft inklusive Gondelrundfahrten und einen künstlich strahlend blauen Himmel zu bieten.

„The Venetian“ wurde 2007 nach nur 3 Jahren Bauzeit eröffnet. Im Gebäude befinden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Allein der Hotelbau hat 38 Stockwerke und 3000 Suiten. Das Kasino besteht u.a. aus 800 Spieltischen und 3400 Glücksspielautomaten.

Conny Small

MGM Kasino & Wynn Kasino & Skybar 21 & D2 Club Lounge

Auch heute machten wir uns wieder auf zwei neue Kasinos zu besuchen. Diesmal in der „Avenida da Amizade“. Diese Straße ist für die vielen aneinandergereihten Kasinos bekannt – daher wird sie auch als „Kasino-Strip“ bezeichnet.

Wer an den Tischen mitspielen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Mindesteinsätze schwanken zwischen 300 und 5000 MOP. Man kann zum Beispiel zwischen Baccarat, Blackjack oder Roulette wählen. Billiger und zum Testen eignen sich da eher die Einarmigen Banditen – allerdings gibt es nur Knöpfchen zum Drücken und keine Hebel. Aber immerhin ist der Mindesteinsatz nur 2 € und selbst wenn man diese verliert, hat man es auf jeden Fall einmal versucht. Außerdem war Bier und Wein genauso wie viele andere alkoholfreie Getränke im MGM kostenlos und ich bin mir sicher, dass wir das verlorene Geld mehr als wieder drin hatten.

Auffallend ist übrigens, dass die Automaten, die wir testeten, nur Hong Kong Dollar und keine MOP-Scheine annahmen. Außerdem wird Sicherheit großgeschrieben – alle Kartenmischer geben nur Karten aus, wenn der Fingerabdruckscanner den richtigen Finger erkennt. Zudem sind überall Kameras, welche jeden Schritt beobachten können.

Das Wynn-Kasino fällt gegenüber den anderen Kasinos durch seine Eleganz und Glamour auf.

Abschließend genossen wir den Ausblick von der Bar „Sky 21“ bevor wir die „D2 Club Lounge“ unsicher machten. Wir bezahlten 100 MOP Eintritt und erhielten dazu 4 Freigetränke.

Conny Small

A Ma Temple (Templo da Barra)

Der A Ma Tempel (oder Ma Kok Miu Tempel) ist der Meeresgöttin A Ma geweiht. In Hong Kong ist sie besser unter dem Namen Tin Hau bekannt. Ihr verdankt Macao seinen Namen (A Ma Gau = Bucht der A Ma).

Die Tempelanlage besteht unter anderem aus vier Tempelpavillons. In einem Pavillon steht eine goldene Wasserschale. Uns wurde gezeigt, dass wenn man an den Griffen reibt, eine Superposition der Wasserwellen und damit interessante Muster entstehen. Händewaschen vorher nicht vergessen.

Conny Small

Quartel dos Mouros (Moorish Barracks, Maurenbaracken)

Das neoklassizistische und mit indischen Elementen bestückte Gebäude von 1874 war ursprünglich eine Kaserne des indischen Regiments aus Goa. Heute hat die Wasser- und Schifffahrtsbehörde (Küstenwache) ihr Quartier in den Maurenbaracken.

Conny Small

Largo do Lilau (Lilau Square)

Die restaurierten, alten Wohnhäuser um den “Lilau-Platz” zählen als das erste portugiesische Viertel. Ein Brunnen erinnert daran, dass hier lange Zeit die Hauptgrundwasserquelle Macaos war. Es heißt, wer von dem Wasser dieses Brunnen dringt, wird Macao nicht vergessen können.

Conny Small

Casa do Mandarim (Mandarin House)

Das „Mandarin House“ oder „Haus des Mandarins“ war einst das Wohnhaus der Familie des berühmten chinesischen Schriftstellers Zheng Guanying. Es wurde 1869 erbaut und besteht aus mehreren Innenhöfen und 60 Zimmern. Die damit größte private Residenz Macaos wurde in einer Zeit von über acht Jahren detailgetreu restauriert und 2010 für Besucher eröffnet.

Conny Small

Igreja de São Lourenço

Die heutige "St. Lawrence Kirche" wurde 1846 an der Stelle einer Vorgängerversion aus den 1560er-Jahren errichtet. Es handelt sich um eine neoklassizistische Kirche, die ebenso Barockverzierungen aufweist. „Igreja de São Lourenço“ gilt als einer der schönsten Sakralbauten in Macao.

Das Modell ist aus dem Museum von Macao.

Conny Small

St. Joseph’s Church

1758 wurde die Barockkirche "St. Joseph" erbaut. Sie ist Teil eines alten Seminars, welches bereits 1728 gegründet wurde. Der Lehrplan des Jesuitenseminars entsprach dem einer Universität.

Conny Small

Dom Pedro V Theatre

Gegenüber der "St. Augustine Kirche" steht das Dom-Pedro-Theater, welches für Theateraufführungen, Opern und andere öffentliche Veranstaltungen verwendet wird. Es ist das älteste europäische Theater Chinas. Der Theaterraum ist oval, hat 300 Sitzplätze und besitzt einen Balkon. Das grüne Gebäude wurde 1860 im neoklassischen Stil gebaut.

Conny Small

St. Augustine’s Church

Der Bau der heutigen „Kirche St. Augustine“ stammt aus dem Jahr 1814. Allerdings gab es zuvor bereits eine Kirche, die 1586 erbaute wurde. Bei der Prozession zur Passion Christi wird die Altarchristusfigur in einem Umzug durch die Straßen zur Kathedrale getragen.

Conny Small

Sir Robert Ho Tung Library

Die Bibliothek wurde vor 1894 erbaut und als ein Residenzsitz verwendet. Der Geschäftsmann Robert Ho Tung aus Hong Kong kaufte das Gebäude 1918. Nachdem er 1955 starb, übergab er das Gemäuer an die Stadt Macao mit seinem letzten Wille: eine öffentliche Bibliothek aus dem Gebäude zu schaffen.

Conny Small

Rua do Cunha (in Taipa Village)

Diese Straße liegt im Taipa-Dorf, welches größtenteils aus autofreien Gässchen besteht. In der „Rua do Cunha“ findet man Cafés und Restaurant sowie viele Möglichkeiten die kleinen berühmten portugiesischen Cremetörtchen zu probieren.

Auf einem Platz vor der Straße sind immer wieder kleine Darbietungen, wie z.B. der Lion Dance, zu sehen.

Conny Small

Museu da Taipa & Igreja de Nossa Senhora do Carmo & Biblioteca

Die 5 grünen Villen in Taipa dienten einst als Sommerresidenz reicher Bewohner Macaos. Sie wurde 1921 erbaut und heute ist in drei der restaurierten Gebäude das „Taipa House Museum“ untergebracht. Die drei Museums-Häuser wurden 1999 eröffnet und heißen „Macanese House“ (Casa Macaense), „House of the Portugal Regions“ (Casa das Regiões de Portugal) und „House of the Islands“ (Casa das Ilhas).

Das erste Haus zeigt auf zwei Stockwerken die typische Einrichtung eines wohlhabenden macanesischen Hauses Anfang des 20. Jahrhunderts – darunter u.a. im ersten Stock die Wohnstube sowie Küche und im 2. Stock das Schlafzimmer und Bad.

Im „Haus der Regionen Portugals“ kann man u.a. portugiesische Trachten und Gegenstände (z.B. Musikinstrumente) aus verschiedenen Regionen Portugals betrachten.

Die letzte Villa – das „Haus der Inseln“ – präsentiert vor allem die Geschichte von Taipa und Coloane.

Geht man eine Treppe hinauf, so kommt man zur „Our Lady of Carmel Church”. Diese neoklassische Kirche (Igreja de Nossa Senhora do Carmo) wurde 1885 erbaut. Gegenüber befindet sich eine Bibliothek („Taipa Library“) im Kolonialstil.

Conny Small

Galaxy Kasino

Am Abend besuchten wir das 2011 eröffnete „Galaxy“ Kasino, welches der dritte Kasino-Resort-Komplex auf dem „Cotai Strip“ neben dem „Venetian“ und „City of Dreams“ ist.

Cotai ist das aufgeschüttete Neuland zwischen den Inseln Coloane und Taipa und setzt sich daher aus dem Wortanfang der beiden Namen zusammen. Der „Cotai Strip“ ist ein Synonym nach dem Vorbild des Las Vegas Strip und gleichzeitig eine geschützte Marke des US-Unternehmens Las Vegas Sands.

Zutritt in die Kasinos hat jeder, der mind. 21 Jahre alt ist. Es reicht schon allein durchzuschlendern und die Wetttische (über 600) und verschiedenen Automaten (ca. 1200) zu bestaunen. Man erhält überall kostenlos Wasser. Für ein Bier bezahlten wir im Restaurant 40 MOP. Leider teilte uns die Verkäuferin nicht mit, dass es nicht gestattet ist mit Glasflaschen im Kasino herumzulaufen. Wir bekamen von einem Security Guard netterweise Gläser in die Hand gedrückt. Den Sinn haben wir allerdings nicht verstanden, da diese ebenso aus Glas bestanden. Vielleicht sieht es ja edler aus.

An einem Eingang des Kasinos befindet sich eine Art Springbrunnen. Hier kann man alle 30 Minuten eine Art Licht- und Soundshow sehen. Neben dieser Show findet man ein Modell des Gebäudes. Anhand dieses Modells wird einem erst einmal das Ausmaß dieses Komplexes bewusst. Im Gebäude findet man z.B. 50 Restaurants und der Hotelkomplex besteht aus drei 4,5*Hotels mit jeweils 33 Stockwerken und insgesamt 2200 Zimmern. Auf dem Dach des Hauptgebäudes des Galaxys befinden sich 5 Außenpools und darunter ein eigens aufgeschütteter Sandstrand.

Heute war ich noch nicht bereit mein Glück an einem Automaten zu versuchen, obwohl es durch die doofe Taube vom Senatsgebäude wohl angebracht gewesen wäre ;-) Aber morgen ist ja auch noch ein Tag dazu.

Conny Small

Largo do Senado (Leal Senado Square) & Leal Senado Building & The Holy House of Mercy

Der “Platz des Senats” (Largo do Senado) ist seit langer Zeit das Zentrum Macaos und an ihm angrenzend liegen „The Holy House of Mercy“ und das Senatsgebäude.

„The Holy House of Mercy“ wurde 1596 gegründet und im neoklassizistischen Stil erbaut. Es diente als Wohltätigkeitseinrichtung. Wir haben es allerdings nur von außen betrachtet.

Im „Leal Senado“ (Senatsgebäude) ist ein hübscher kleiner Innenhof mit Kachelwänden zu finden. Das neoklassizistische Verwaltungsgebäude wurde 1784 errichtet. Leider habe ich dem Reiseführer nicht weiter zugehört, da ein Vogel seine Treffkünste auf meinem Kopf austestete und ich mich erstmal von dessen Hinterlassenschaften befreite. Vielleicht bringt es ja Glück für einen Kasinobesuch.

Conny Small

St. Dominic's Church

Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche "St. Dominic" erbaut und 1997 komplett renoviert. Sie wurde im Barockstil errichtet und fällt durch die grünen Fensterläden auf.

Conny Small

Ruins of St. Paul & Museum of Sacred Art (Museu de Arte Sacra) & Na Tcha Tempel

Die Kirche São Paulo wurde von einem italienischen Jesuiten entworfen und Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut. Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt Macao und als eines der großartigsten Monumente des Christentums in Asien. Während eines Taifuns im Jahre 1835 entfachte sich ein Feuer und die Kirche brannte bis auf die Renaissancefassade komplett ab.

Im „Museum of Sacred Art“ hinter der Ruine sind Ausstellungsstücke katholischer Kunstwerke vom 16.-20. Jahrhundert. Darunter sind auch Gegenstände die zur Geschichte der Kirche São Paulo zählen. In einem Raum – die Krypta – sieht man sogar Knochen von Märtyrern und von vietnamesischen und japanischen Christen.

Ebenfalls in der Nähe der Kirchenruine ist der kleine „Na Tcha Tempel“. Er wurde 1888 erbaut um durch Anbetung die Pest zu bekämpfen.

Conny Small

Fortaleza do Monte (Mount Fortress, Monte Fort) & Macau Museum

Die Festung ist nahe der Ruine von São Paulo gelegen und wurde 1617 bis 1626 zu Verteidigungszwecken erbaut. Die Kanonen wurde allerdings 1622 nur ein einziges Mal gegen die Holländer eingesetzt. Die Anlage wurde so ausgestattet, dass sie ausreichend Munition und Nahrungsmitteln hatte, um zwei Jahre gegen Feinde zu trotzen.

Im Museum, welches in der „Fortaleza do Monte“ beherbergt ist, wird man vor allem über die Geschichte Macaos informiert und es gibt allerhand interessante Exponate. Man sieht sogar ganze Häuserfronten und die aufgebaute Innenansicht von einigen Ladengeschäften.

Conny Small

Lotus Square (Lotusplatz)

Macao erhielt die Lotusskulptur 1999 als Geschenk vom Staatsrat Chinas. Die Statue ist 6 m hoch, hat an der breitesten Stelle einen Durchmesser von 3.5 m und ist stolze 6.5 t schwer. Sie besteht aus einem Bronzekern und wurde außen vergoldet. Der Sockel, auf dem das Kunstwerk steht, ist in drei Ebenen unterteilt und soll die Halbinsel Macao und die beiden Insel im Süden verkörpern.

Die Lotusblume ziert übrigens auch die Flagge und das Wappen Macaos.

Conny Small

Macao Museum of Art & Handover Gifts Museum of Macao

Das Kunstmuseum Macaos ist eigentlich ein 5-stöckiger Komplex. Uns wurde leider nur das Erdgeschoss gezeigt.

Das zweite Museum ist eine Ausstellung aller Geschenke, die Chinas Provinzen an Macao überreicht haben um dessen Rückgabe an die Volksrepublik China zu feiern.

Conny Small

Geld

Der Umrechnungskurs von 10 MOP (Macao Pataca) ist in Etwa wie der Hong Kong Dollar und damit ca. 1 €. 1 MOP sind 100 Avos.

Conny Small

Einleitung

Macao (oder auch Macau) liegt im Süden Chinas rund 50 km westlich von Hong Kong. Man kann Macao z.B. mit einer Fähre von Hong Kong aus innerhalb einer Stunde erreichen.

Wie Hong Kong ist Macao eine Sonderverwaltungszone Chinas (SAR = Special Administrative Region) und genießt somit u.a. ein eigenes politisches und wirtschaftliches System. Macao zählte zu dem Portugiesischen Kolonialreich und war die am längsten bestehende Kolonie Europas. Insgesamt stand Macao ganze 442 Jahre unter portugiesischer Herrschaft (1557-1999) und auch heute offenbaren noch zahlreiche Gebäude und portugiesische Straßenschilder die einstige Kolonialmacht.

Die Stadt gliedert sich in zwei Teile. Im Norden ist die „Halbinsel Macao“, die in 5 Gebiete untergliedert ist und durch drei Brücken mit einem südlicheren Teil verbunden ist. Der südliche Teil Macaos setzt sich aus den Inseln „Taipa“ und „Coloane“ zusammen. Beide Inseln wurden durch eine künstliche Aufschüttung namens „Cotai“ miteinander verbunden.

Im Gegensatz zu Hong Kong (abgesehen vom Pferderennen) ist in Macao das Glücksspiel erlaubt und so entwickelte sich die Stadt zum sogenannten „Las Vegas des Ostens“.