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Wo ich wann sein werde und was ich mache?! keine Ahnung...ich bin selber gespannt :-)

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

Beginne jetzt mit dem Bloggen und…

Station erstellen
Daniela Small

Greenhill, Australien

Von Melbourne fuhr ich also mit dem Zug in Richtung Bendigo…es war eine
Wohltat, mit einem sauberen und pünktlichen Zug zu fahren (im Gegensatz zu
Asien)…und es wurde mehrfach durchgesagt, in welchem Zug man sich befindet,
sodass man wirklich nicht falsch sein konnte…oh Mann, wie entspannt das
war…Aussteigen musste ich jedenfalls nach ca. 75 Minuten in Malmsbury. Dort
wurde ich dann von Ulrike abgeholt…irgendwie sind wir verwandt, aber bis heute
haben wir die genauen Verhältnisse irgendwie nicht zusammen
bekommen…vorgestellt wurde ich in den folgenden Tagen jedenfalls nur als
„Cousine fünften Grades“.

Nachdem sie mich jedenfalls abgeholt hatte, hatte sie eine Verabredung zum
Badminton. Ich wurde zum Zeitvertreib in Castlemaine, einem kleinen Dorf auf
dem Weg, rausgeschmissen…dort besichtigte ich dann das kleine Museum, welches
aus ein paar Gemälden bestand (eine Broschüre gab es leider nicht, deswegen
kann ich leider nicht sagen, nach welchen Kriterien entschieden wurde, dass es
ein Gemälde ins Museum nach Castlemaine schafft) und vielen Utensilien, die
einfach irgendwie historisch aussehen und die mal einem Einwohner von
Castlemaine gehörten…In diesem Zusammenhang musste ich an Bxxx, den
Schriftsteller denken: in seinem Buch über Australien („Frühstück mit
Känguruhs“…ich habe übrigens manchen Leuten von diesem Buch erzählt, weils
unfassbar lustig geschrieben ist und behauptet es würde „Känguruhs zum
Frühstück“ heissen *hahahaha*) beschreibt er die Museen in kleinen Dörfern
nämlich genau so…oder zumindestens stellte ich sie mir anhand seiner
Beschreibungen haargenau so vor…wie auch immer…ich guckte mir in aller Ruhe die
ausgestellten Kleidungsstücke, Hüte, Zeitungen, Aschenbecher und und und an und
informierte mich ausgiebig über den Goldrausch und die Entwicklungen, die
Australiens Bevölkerung in dieser Zeit durchmachte. Eigentlich würde ich mein
neu errungenes Wissen hier gerne preisgeben, aber ich glaube da muss ich zu
viel schreiben…also könnt ihr einfach mal googeln „Goldrausch Australien“ und
am besten mit dem Zusatz „Chinesen“…das ist nämlich der interessanteste Teil
finde ich…(die Chinesen konnten sich nämlich mit den harten
Goldschürfbedingungen besser anfreunden und fanden daher auch mehr Gold. Was
bei den Australiern Neid und Hass hervorrief)…jedenfalls war ich irgendwann
fertig mit dem Rundgang im Museum und trat wieder ans Tageslicht…die verbleibende
Zeit verbrachte ich in einem Café und beobachtete richtige australische Farmer,
wie sie deftige Mahlzeiten mit viel Speck verspeisten.

Anschliessend wurde ich wieder von Ulrike abgeholt und wir fuhren zu ihrer
Farm. Diese befindet sich in Greenhill, einem Miniort (wenn man die zwei drei
Häuser so bezeichnen kann) in der Nähe von Malmsbury und Kyneton. Sie besitzt
hier 78 Hektar Land, einige Kühe, Kälber und Schafe…die Schafe erzeugen
Merinowolle und die Kühe bzw. Rinder (ich muss den Unterschied mal
nachschlagen) sind Angus-Rinder (das hatte mir – als Blockhouse-Restaurant- Fan
- direkt was gesagt)…ansonsten gibt es noch zwei Hunde und massenweise
Kleinvieh…was auf Farmen halt immer so rumkriecht. Kurze Info vorab: in
Australien ist ja grade Winter, was sich für meine Tour zum Ayers Rock sehr gut
eignet, weil es dann tagsüber nicht so schrecklich heiss ist…auf der Farm
allerdings sind nachts um die Null Grad und im Haus sind dann maximal zehn…die
haben hier halt so Fertighäuser und die Wände sind so dünn wie Pappe…ich
schlafe nachts immer in mehreren Pullovern und mit drei Decken übereinander…ach
ja, und ne Mütze hatte ich die letzten Tage auf…genaugenommen trage ich alle
Klamotten, die ich dabei habe…und das Tag und Nacht…die Australier bauen halt ihre
Häuser nur für die heisse Zeit im Sommer…im Winter schlottern sie dann in den
nicht isolierten Buden und wundern sich, dass es kalt ist.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon los…um es mal zusammenzufassen,
meine Aufgaben waren vielfältig: Holz stapeln (das nahm die meiste Zeit in
Anspruch), Schläuche über die Felder verlegen, um die Tier-Tränken mit Wasser
zu versorgen, Gardinenstangen aufhängen (da gab es einen Nachmittag, an dem ich
mit einer Gardinenstange beschäftigt war), kochen, abspülen und mit den Hunden
Gassi gehen…uuund mit den ganzen Handwerkern und Klempnern fachsimpeln (witzig
sind auch die Standardgespräche über Politik – im weitesten Sinn)…

Angeblich ist der nächste Ort (Malmsbury) eine Stunde zu Fuss entfernt…was
sich als falsch rausstellte, als wir den Marsch (die Fahrräder waren leider
kaputt) antraten…nach zwei Stunden laufen entlang von Feldern und Autobahn
kamen wir dann an…es gibt nämlich keinen wirklich sicheren und mehr oder
weniger direkten Weg, also läuft man gefühlt Schlangenlinien, bis man endlich
ankommt. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich mich jemals so sehr über
einen Ort gefreut habe, der aus einem kleinen Tante Emma Laden und ein paar
Cafés besteht…die heisse Schokolade war wie eine Oase in der Wüste für mich…nur
umgekehrt…weils hier ja so arschkalt ist…Die heisse Schokolade wurde uns von
Len serviert (ich liebe diesen Namen, um das mal nebenbei zu erwähnen), einem
Mann um die 60, der leidenschaftlicher Fotograf ist…seine blauen Augen
strahlten, als er mir seine Kostbarkeiten präsentieren konnte…sowieso war der
Laden total süss, denn neben seinem Kaffee, Kakao und Kuchen verkauft er auch
noch alles Mögliche, was man sonst so auf Flohmärkten findet…und das aller
Süsseste war das Schild an der Tür „if you see some stock you like just give me
a ring“…irgendwie fand ich das alles so unbedarft und rührend und fast schon
kindlich…jedenfalls hat es mein Herz erwärmt :-)

An einem Tag war ich alleine auf der Farm und war wieder beschäftigt mit
meinen täglichen Aufgaben. Als ich damit fertig war schnappte ich die Hunde und
stiefelte los über die Felder…ich war offenbar so in Gedanken versunken, dass
ich die 13 !!! Kühe übersah und von derem wilden Schnauben direkt neben mir
aufschreckte…da ich die Hunde an der Leine hatte, waren die Kühe total
aufmüpfig und rannten auf mich zu…erst versuchte ich die
„Stehenbleiben-Methode“, aber als die nichts half, fing ich an zu rennen…um
mein Leben zu rennen ehrlichgesagt…erst als ich am nächsten Gatter ankam
schaute ich mich um und die Kühe glotzen mich zwar noch an, waren aber zu faul
gewesen, mir weiter zu folgen…oh Mann…das hätte ich gerne mal aus der
Vogelperspektive betrachtet *hehehe*

Eine weitere Anekdote fand an meinem letzten Tag auf der Farm statt: ich war
wieder mal alleine und grade fertig mit dem letzten Holzscheit (aufsammeln, in
die Schubkarre laden und dann stapeln) und total stolz auf meine getane Arbeit,
da rollte ein Pickup an und es stieg ein Mann mit Jogginghose und T-Shirt
(alles hing auf halb acht) aus…samt seiner drei Hunde…er stellte sich als Gerry
vor und meinte, er will den nächsten Baum fällen…ich frag noch so naiv, ob er
das morgen macht oder was abgesprochen war und er meinte nur „no, I do it
now“…ich hätte heulen können…genau so fühlte sich also Sisyphos…nun gut, er
legte mit seiner Motorsäge los und ich schminkte mir meinen „Feierabend“ ab und
lud also weiter die Holzscheite auf die Schubkarre, fuhr sie durch die Gegend
und stapelte sie anschliessend auf dem ganzen anderen Holz.

Ja, das war er also…ein weiterer Punkt von meiner To-Do-Liste…ich war auf
einer australischen Farm und habe am Leben dort teilgenommen…und tatsächlich
hat es mir richtig gut gefallen…den ganzen Tag an der frischen Luft,
körperliche Arbeit und abends kaputt ins Bett fallen…allerdings gäbe es auf
meiner Farm rund um die Uhr heisses Wasser, eine Heizung, die die Zimmer
richtig gut heizt und keine Kühe, die anschliessend auf meinem Teller landen…

Greenhill
Victoria, Australia
  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    also ich finde das hört sich megacool an! genauso wie man sich das vorstellt. wie lange warst du denn jetzt da? und hast du melbourne schon gesehen und meine geliebten hütten am brighton beach? =) Hast du eine uluru tour gebucht wo man in swags schläft? ich glaube das war insgesamt mein schönstes australien erlebnis.

  • Small
    Anna hat am kommentiert:

    Lachen, während ich dein Blog Lese! Große. Vielen Dank Daniela. Genießen Sie Ihre Zeit.

  • Missing
    Gluehweinwuermchen hat am kommentiert:

    hahaha, Dani, geile Story und coole Bilder. Finde ich gut, dass Du auch mal was schaffst, ich habe die letzten Tage ja auch jeden Tag malooocht auf den Bahamas (Bilder folgen per whatsapp ;-)
    Bevor Du dich abmachst in die Mitte musst Du unbedingt mal mit Verena skypen, die hat Dir wichtige Dinge von verhängnisvollen Hubschraubern und einiges von den West MacDonnell Ranges zu erzählen ;-)
    Viele Grüße, Du machst alles richtig

Daniela Small

Kuta, Bali

Auf dem Rückweg von Gili Trawangan machte ich noch einen Tag Stop in
Kuta…gehört hatte ich vieles…in erster Linie Warnungen, es sei ganz schlimm
touristisch und völlig überfüllt…ich muss sagen, ich fand es gar nicht so
schlimm…nach dem beschaulichen Canggu und dem auch eher ruhigen Ubud war ich
ganz froh, mal wieder etwas Trubel um mich zu haben…der Strand von Kuta ist
sehr schön und war schon morgens um 8.30 Uhr total voll mit Surfern und
Zuschauern…es gibt alle bekannten Fastfoodketten (was ich irgendwie ganz nett
und abwechslungsreich fand J) und jede Menge kleiner
Shops und einige grosse Malls.

Ansonsten kann ich nicht sooo viel mehr zu Kuta sagen, denn am nächsten
Morgen ging es ja schon weiter nach Melbourne.

Daniela Small

nichts tun auf Gili Trawangan

Von Ubud ging es mit dem Bus dann nach Padang Bai und von dort dann mit der Fähre nach Gili Trawangan...am Hafen von Padang Bai habe ich übrigens das beste Käsesandwich seit gefühlten Ewigkeiten gegessen...deswegen hat es das verdient, hier erwähnt zu werden :-)

Nach schätzungsweise 1,5 Stunden (die ich erfolgreich komplett verschlafen habe) kamen wir dann auf der Insel an. Irgendwie war es dann wie erwartet: alle klettern mit ihrem Gepäck von Bord und die ganzen Einheimischen mit ihren Pferdekutschen (hier auf der Insel gibt es keine Autos oder Motorräder) fangen einen ab...ich hatte eigentlich extra vorher bei google geguckt und festgestellt, dass ich locker laufen kann vom Hafen zu meiner Unterkunft, aber trotzdem hab ich mich belabern lassen und stieg in die Kutsche...zugegebener Massen ärgere ich mich immer noch ein bisschen, denn die Fahrt dauerte nicht mal 5 Minuten und zu Fuss wäre ich wahrscheinlich noch schneller gewesen...

Jedenfalls verliebte ich mich auf Anhieb auf mein Hostel...oder wie man das nennen mag...etwas am Rand gelegen und mit einem süssen Innenhof und vielen...naja...Bungalows...die Wände sind bunt gestrichen und überall hängen Bilder von Bob Marley...halt total hippie- und kiffermässig. Die beiden Inhaber sind so richtig gechillte Typen und beantworten die Frage, was sie tagsüber so machen direkt mit "sitting, smoking,...sitting...and smoking,...". Als ich dann mein Zimmer bekommen hatte und fragte, wann ich zahlen soll, bekam ich die Antwort "time is relative" :-) Jedenfalls sind auch die Zimmer voll süss...jedes hat eine Hängematte vor dem Zimmer und man bekommt jeden Morgen Tee gekocht und Omelette oder Pancakes gebracht...abends sitzen die dann immer vor deren Bungalow und spielen Gitarre und singen...diejenigen, die schon mit mir geskyped oder gefacetimed haben, die haben das schon live miterlebt :-) Das einzig Dumme hier ist, dass ich keine Klimaanlage habe...ich kann seitdem nachts nämlich nicht schlafen...und das obwohl ich trotz Malaria Hochrisiko-Gebiet nachts alle Türen offen habe, der Ventilator läuft und das Moskitonetz beiseite geschoben ist...anders kann ich es im Bett einfach nicht aushalten...den Schlaf hole ich dann immer tagsüber am Strand nach und somit befinde ich mich seit einer Woche in einem Teufelskreis...

Morgens war ich übrigens sogar hier in Yoga...witzig, dass ich vor paar Wochen das erste mal überhaupt Yoga gemacht habe und nun immer jede Gelegenheit nutze, wenn es angeboten wird...ja, danach dann Strand, Massage, essengehen, was trinken gehen, chillen...so lässt sich mein derzeitiger Tagesablauf recht gut beschreiben...Einmal habe ich allerdings auch zu Fuss die Insel umrundet...das sind ca. 8 km und es hat knappe zwei Stunden gedauert, weil ich überall Fotos gemacht habe...es ist wirklich traumhaft hier...türkisfarbenes Meer, bunte Fische und Schildkröten, die man beim Schnorcheln bestaunen kann, weisser Strand...aber was echt dumm ist: überall liegen so viele Korallenstücke rum, dass es wirklich eine Tortur ist, ins Meer baden zu gehen...ich habe es ein paar Mal gemacht und hätte mich liebend gerne mal von aussen betrachtet...wie ich wackelnd und wie auf rohen Eiern balanciert bin und dann mit einem lauten Platsch ins Wasser fiel, weil ich auf irgendwas spitzes getreten war und das Gleichgewicht verloren hatte...hahaha...

Was gibt's sonst noch zu berichten: hier ist öfter mal Stromausfall...die grösseren Hotels haben dann Generatoren oder werden irgendwie anders mit Strom versorgt...die kleineren Hostels stellen eben Kerzen auf...was ja theoretisch auch romantisch, aber praktisch doof ist, wenn man abends zum Essengehen verabredet ist und dann die Haare pitschnass sind und man sich weder schminken noch irgendwie herrichten kann...und das, wenn die anderen Mädels alle wie aus dem Ei gepellt aussehen...naja...auch das habe ich überstanden :-)

Und mir fällt wieder mal auf...umso weniger ich mache, desto fauler bin ich...ihr glaubt nicht, was es für eine überwindung war, den Laptop anzumachen UND auch noch nach dem wifi-Passwort zu fragen...naja, HEUTE habe ich mich dann dazu durchgerungen, wie man sieht...

  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    Voll schön Dani! Lass die Faulheit nicht siegen und poste immer schön! =)

Daniela Small

krank in Ubud, Bali

Von Ubud hatte ich schon viel gehört…sehr kulturell sollte dieser Ort im
Inneren Balis sein…also nichts wie hin…leider war ich schon vor Abfahrt total
krank, denn ich hatte den Fehler gemacht, Salat zu essen…wie mir im Nachhinein
erzählt wurde, wird der Salat mit Fäkalien gedüngt und dann oft nicht richtig
gewaschen…die Quittung kam dann einige Stunden später, mitten in der
Nacht…extreme Bauchkrämpfe und alles, was dazu gehört…ich schleppte mich zum
Taxi und war unendlich froh, als ich ne knappe Stunde später in Ubud ankam…ich
legte mich direkt ins Bett, aber irgendwie ging es mir auch Stunden später noch
beschissen…im wahrsten Sinne *hahaha* Also stiefelte ich zur Apotheke und bekam
irgendwelche Pillen, die aber gut halfen…am übernächsten Tag konnte ich dann
sogar wieder essen…

So, aber in Ubud gab es deutlich interessantere Dinge als mein
Magen-Darm-Gedöns…ich wollte eigentlich an einer Tour teilnehmen, wo auch
andere dabei waren…aber die einzige, die es angeblich gab, war eine Tour mit
dem Fahrrad durch die Berge…äh nein, darauf hatte ich kein Bock…also buchte ich
mir für einen halben Tag nen Fahrer, der fuhr mich dann überall hin, wo ich
wollte…als erstes schaute ich mir eine balinesische Zeremonie an…der sog.
„dragon dance“ ist Bestandteil der Festivität, die ich schon anfangs in Canggu
erwähnt hatte…wo alle holy man und holy women zusammenkommen…es war schön, die
ganzen Kostüme zu sehen…der Handlung versuchte ich zu folgen, aber irgendwie
war das trotz passender Broschüre nicht wirklich möglich…die nächste Station
war dann eine Silberschmiede, weil die in der Nähe war…ich wollte dort
eigentlich nicht hin, aber wahrscheinlich hatte mein Fahrer dort Verwandte oder
sowas…oder er bekam Provision für jeden Deppen, den er anschleppte…ich hab dort
dann auch noch tatsächlich Perlenohrringe gekauft, die ich mir stolz in die
Ohrlöcher steckte…und am nächsten Tag wieder entfernen musste, weil ich
allergisch reagierte…mmmhhh…schon klar…echtes Silber, was die da verkaufen…dann
ging es zu einer Batikfabrik…mich hatte schon länger interessiert, wie das
richtige Batiken funktioniert…also nicht Kordel um nen T-shirt wickeln und dann
in Farbe tunken…jedenfalls ist das sehr aufwändig…es werden Schichten und
Muster mit Wachs aufgetragen und dann gefärbt…am Ende werden dann die
Wachschichten mit heissem Wasser entfernt und man sieht grandiose Gemälde auf
Tüchern, Kleidung usw…von dort fuhren wir dann zu einer Kaffeplantage. Dort
wird der teuerste Kaffee der Welt produziert. Die Kaffeebohnen werden von
Tieren gefressen (leider fällt mir der Name nicht mehr ein) und dann werden die
Bohnen ganz ausgeschieden und anschliessend verarbeitet…mich wundert zwar immer
noch, wie man auf die Idee kommen kann, DIESE Bohnen dann noch zu verarbeiten,
aber gut…da ich bei der Verkostung ein nettes Mädel und ihre Mutter aus
Singapur kennengelernt hatte, durfte ich bei denen von dem Kaffee probieren…ich
fand ihn scheusslich, aber da ich ja keine Kaffeetrinkerin bin, ist dieses
Urteil wahrscheinlich nicht wirklich aussagekräftig…alle anderen Sorten Kaffee
und Tee waren kostenlos und jeder Besucher bekam 16 kleine Becher, in denen
jede einzelne Sorte probiert werden konnte…ganz weit vorne lag bei mir der
Ingwertee und der Kokoskaffee. Nach einem ausgiebigen Plausch suchte ich dann
meinen Fahrer und wir fuhren zu den Reisefeldern…ein wirklich wunderschöner
Anblick zum Schluss der Tour J

Den Tag liess ich dann am Pool ausklingen und packte meine Sachen für die
Fahrt auf die Gili Islands, die dann am nächsten Tag stattfinden sollte.

Daniela Small

Surfcamp Canggu, Bali


So, wir haben Sonntag und es ist 11.30 Uhr...ich sitze grade im "Old Man`s", der bekanntesten Bar in Canggu direkt am Strand und gönne mir ein Frühstück mit frischgepresstem Apfelsaft (das ist unglaublich, wie geil der schmeckt!! vom Anblick, nachdem er ein paar Minuten unberührt auf dem Tisch steht, sollte man sich nicht beirren lassen)...jedenfalls hab ich mir in meinem Resort mal wieder einen Roller ausgeliehen, denn ohne Roller kommt man hier nirgends hin...ich hab mich dann durch den Verkehr gekämpft, denn heute ist wieder "Zeremonie"...so wie ich es verstanden habe, ist das zwar jeden Tag, aber heute ist es mir besonders aufgefallen: alle Autos, Roller oder Pick-Up-ähnlichen Fahrzeuge sind beladen mit Leuten, die ganz in weiss gekleidet sind...diese Leute sind dann die "Holy Men" und die "Holy Women". Der...sagen wir mal "Gemeinderat" entscheidet darüber, wer es verdient hat, als "Holy Man" gekürt zu werden. Hat dieser dann eine Ehefrau, dann ist sie automatisch "Holy Woman"...unsere Surflehrer sind auf jeden Fall keine Holy Men, das wurde mir schon erklärt :-)...um diesen Status zu erreichen muss man sich durch etwas ausgezeichnet haben und man muss sämtliche Gepflogenheiten dieser Zeremonie kennen und eine solche auch vorbereiten können...

Der balinesische Linksverkehr ist eh speziell...oder genaugenommen ist er eigentlich wie überall in Asien...man hupt, wenn man überholt, man hupt, wenn man um die Kurve biegt, man hupt, wenn man jemanden auf sich aufmerksam machen möchte oder man hupt einfach mal so...und den Fehler, sich korrekt einzuordnen, sollte man auf jeden Fall nicht begehen...denn dann kommt man - wie ich feststellen musste - NICHT dahin, wo man hin will sondern man wird einfach durch die Masse mit da hin getrieben, wo eben alle hinfahren...man sollte also um rechts abzubiegen an einer Kreuzung bloss nicht stehen bleiben und (vergeblich) warten, bis der Weg frei ist sondern man biegt einfach rechts ab und fährt eben so lange auf der falschen Seite in den Gegenverkehr, bis sich eine Gelegenheit für einen Spurwechsel bietet...ja ja, das sind hier so täglichen Herausforderungen, mit denen man als Ausländer zu kämpfen hat...:-)

BALI...ich kannte es nur aus Reiseführern und von Google...erwartet hatte ich eine Traumlandschaft...als ich allerdings vor einer Woche nachts ankam, wurde ich vom Flughafen abgeholt und wir fuhren ne knappe Stunde durch Kuta und alle darauf folgenden Gegenden, bis wir Canggu erreichten. Ganz ehrlich, mein erster Eindruck war "Drecksloch", um es mal auf den Punkt zu bringen...und das, nachdem ich schon in Kambodscha war...überall Müll, unfertige Baustellen und Müllhaufen und tausende streunende Hunde, die apathisch auf den Strassen rumliegen...Nach meiner Ankunft wollte ich dann Getränke einkaufen gehen, da wurde mir dann direkt mal verkündet, dass ich nachts nicht alleine unterwegs sein sollte...DAS sollte also Bali sein ?! Nachdem ich mich ordentlich in dieses komische Gefühl reingesteigert hatte und auch meine Liebsten zu Hause verunsichert hatte, ging ich ins Bett.

Kurze Info vorab: ich hatte einen Surfkurs im "Chillhouse Surfcamp" gebucht; da die Unterkünfte dort aber ausgebucht waren, mietete ich mich im Resort NEBENAN (wie mir mehrfach in den emails vorab bestätigt wurde) ein.

Als ich dann am nächsten Morgen aufwachte, fragte ich an der Rezeption nach, wie weit es denn zum Surfcamp sei und ob ich dahin laufen könne...die Antwort war - untermalt von einem entsetzten Gesichtsausdruck - "no no...too par por surping" (irgendwie spricht hier nämlich jeder Einheimische ein "p" anstatt eines "f")...also mietete ich einen Roller, dachte daran, dass "next door" hier wahrscheinlich eben ein dehnbarer Begriff sei und schwang mich auf meinen Roller...kaum hatte ich den Motor gestartet und war aus dem Resort raus, da zog an meinen Augen die grosse Schrift "Chillhouse Surfcamp" vorbei...verunsichert bremste ich und drehte um...ich musste soooo lachen, denn das Surfcamp war tatsächlich direkt nebenan...ich klärte also alles ab, bekam die Zusage am nächsten Tag loslegen zu können und buchte noch ein paar Yoga-Stunden...da wusste ich ja noch nicht, WIE anstrengend surfen ist :-)

Nachdem ich dann die Gegend erkundet hatte und die Strände abgegrast, setzte ich mich ans Meer und beobachtete die Surfer...und dann erschlich mich dieses Gefühl von "aha, DAS ist also BALI" und ich war glücklich...

Am nächsten Morgen musste ich dann um sieben Uhr im Camp sein, um loslegen zu können...ich mit meiner deutschen Mentalität dachte, ich bekomm jetzt erst mal ne ausgiebige Theoriestunde und bevor ich überhaupt mit dem Wasser in Berührung komme, vergehen Stunden...Pustekuchen...mein 19-jähriger Surflehrer Ketut (der übrigens behauptete er sei 22) sammelte mich und ein anderes Mädel (Martina) ein, wir fuhren alle mit dem Van an den Strand und erklärte mir kurz irgendwas von "White water", "channel" und "catch the big Mama" und dann musste ich ihm am Strand in Trockenübung zeigen, wie ich denn auf dem Surfboard aufstehen würde...super, dass ich das noch nicht mal dort hinbekommen hatte...bevor ich also direkt im Anschluss ins Wasser durfte, war ich schon total verschwitzt, hatte Kopfschmerzen und hätte eigentlich direkt wieder zurück ins Resort gekonnt...Dann ging es los...das "paddling" mit dem man sich gefühlt am Anfang als einziges beschäftigt bewies mir mal wieder, wie schlecht ich in Form war...das ist soooo anstrengend, überhaupt erst mal so weit raus zu paddeln, bevor es dann losgehen kann...jedenfalls kann ich den ersten Tag recht kurz zusammenfassen: ich habe literweise Salzwasser geschluckt, habe mehr unter Wasser verbracht als auf dem Surfboard und ich hatte aufgeschürfte Knie und Arme.

Dieser erste Eindruck verflog aber am nächsten Tag, als ich hoch motiviert morgens startete und es hinbekam, ab und an mal eine Welle zu erwischen und diese dann immerhin schon mal auf den Knien komplett zu...naja..."reiten" :-)

Richtig geil war es dann an Tag drei, an dem ich es mehrfach schaffte, auf dem Surfboard zu stehen...es waren zwar nur Sekunden und es sah auch alles andere als geil aus (was mir anhand der Fotos, die gemacht wurden bewiesen wurde), aaaaaber es klappte...und jetzt war ich mega traurig, dass die drei Tage schon wieder rum waren...auf der anderen Seite war ich aber auch froh, wieder ausschlafen zu können und meinem Körper eine Erholung zu gönnen...

Gestern checkten dann die ganzen Mädels aus dem Camp aus und mit einigen verabredete ich mich für ein Treffen auf meinen weiteren Stationen in Ubud und den Gili Islands.

Dann das Beste: Franzi, ein super nettes Mädel aus München "musste" beruflich noch ein paar Luxusresorts auf der Insel testen und wollte sich mit einer Freundin treffen, reiste also auch weiter.  Gestern Nachmittag bekam ich dann von ihr eine Nachricht "Dani, Du glaubst es nicht, meine Freundin hat ihren Flieger verpasst. Hast Du Lust für eine Nacht herzukommen?" Ich konnte allerdings nicht auschecken, da der Manager nicht da war, um die PayPal-Zahlung zu bestätigen. also buchte ich einen Fahrer für einen halben Tag, um es mir wenigstens den Nachmittag über mit ihr gut gehen lassen zu können. Sie schickte mir einen Screenshot aus Google mit der Adresse und meinte, dass man ca. 30 Minuten fahren würde...diesen Screenshot zeigte ich den Leuten aus dem Hotel und die erklärten alles weitere meinem Fahrer, der so gut wie kein englisch sprach...dann ging es los...die ersten 30 Minuten vergingen, die zweiten 30 Minuten vergingen und ich versuchte ihn wiederholt darauf aufmerksam zu machen, dass meine Freundin gesagt hatte, wir seien nur ca. 30 Minuten unterwegs...er strahlte mich aber jedes Mal nur an und meinte "yes, traffic traffic"...also dachte ich, dass unsere lange Fahrt am vielen Verkehr lag...irgendwann kamen wir dann in Uluwatu in dem Luxusresort an und ich hatte noch eine üppige Stunde, um mich dort zu vergnügen (ich hatte den Fahrer ja einen halben Tag gebucht und das waren ganz strikt vier Stunden)...freudestrahlend meldete ich mich an und sagte, dass ich mit Franziska aus Zimmer 307 verabredet sei...etwas verunsichert wurde mir dann verkündet, dass es hier keinen Gast mit diesem Namen geben würde...also schrieb ich ihr, wo sie denn genau sei und sie meinte nur, dass sie "runterkommt"...währenddessen zeigte ich dem Hotelangestellten den Screenshot mit der Adresse und er lachte und meinte "same Resort but in Soori, not Uluwatu...three hours drive from here"...und dann wurde es mir bewusst, dass wir falsch waren...ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte...ich schickte Franzi meinen Standort über whatsapp und bekam nur die Antwort "ihr seid jetzt nicht nach Uluwatu gefahren?!"...DOCH, waren wir...

Heute chille ich also noch in Canggu und morgen fahre ich dann weiter nach Ubud...ein bisschen balinesische Kultur mitbekommen :-)

P.S anbei übrigens mal ein Foto von einer "Tankstelle" hier: Absolut-Wodka-Flaschen werden mit Benzin gefüllt und diese kann man dann literweise für umgerechnet 40 Cent kaufen :-)

  • Small
    Sabbilicious hat am kommentiert:

    diese Stories zu lesen, ist besser als jedes andere Buch... das Leben schreibt eben immernoch die schönsten Geschichten! Hab weiterhin eine geile Zeit!

  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    sehr cool geschrieben und schöne bilder. jetzt ist ja doch ein bisschen was schiefgelaufen =) machst du die fotos alle mit dem handy oder hast du ne teure cam?

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Hatte mir eine Digicam gekauft...aber ich mache alle Fotos mit dem iPhone...ich bin nämlich zu faul selbst die Digicam mit zu schleppen...:-)

Daniela Small

Singapur

So, ich habe den Blog in der letzten Zeit nicht absichtlich vernachlässigt...leider gab es ein paar Probleme mit der Internetseite, die sind aber jetzt behoben...

Was soll ich sagen...ich bin in Singapur...immer noch in Begleitung von Eline. Singapur...nun ja, zugegebener Massen bin ich nur hier, weil es "auf dem Weg" liegt und weil ich einen weiteren Stempel in meinem Pass haben wollte :-) Wirklich interessiert hatte mich die Stadt eigentlich nicht...Jedenfalls kamen nach unserem einstündigen Flug am Flughafen in Singapur an und nahmen von dort den Zug in die Innenstadt...ich musste mich hier übrigens ausnahmsweise mal nicht um meine Reiseplanung kümmern, denn das hatte Eline schon die ganzen Tage vorher akribisch übernommen...immer wieder fragte sie unterwegs andere Backpacker (ob sie wollten oder nicht :-)) nach den besten Tips und hat darauf hin ein Hostel direkt am Kanal für uns gebucht...sowieso ist sie mein persönliches Navi (ich trotte ihr bei Stadtausflügen einfach nur hinterher, während sie mit Handy und Google Maps die Richtungen festlegt) und mein Wörterbuch...immer mal wieder fallen mir die passenden englischen Wörter nicht ein und dann hilft sie mir weiter...

Aber zurück zum Thema: Flughafen, dann Bahn in die Innenstadt, kurzer Fussmarsch und dann Ankunft im Hostel. Auf diesem Weg ist mir Folgendes aufgefallen: es gibt ja hier überall die Durian-Frucht...angeblich super süss soll sie schmecken, aber stinken wie die Pest...angeblich riecht die wie ein Gemisch aus faulen Eiern und Kotze (sorry!)...aber offensichtlich kann man diesen Gestank ausblenden, denn es gibt Durian-Eis, Durian-Kuchen und und und...jedenfalls ist aber genau diese besagte Frucht in Bahnen verboten...mit mehreren Hundert Singapur Dollar wird man bestraft, wenn man die in der Bahn auspackt und hungrig reinbeisst...genauso übrigens, wenn man überhaupt irgendwas in der Bahn isst oder trinkt oder wenn man auf offener Strasse eine Zigarette hinschmeisst...da kann man schon mal mit 500 Dollar zur Kasse gebeten werden...zudem sind an jeder Strassenecke unzählige Kameras und nehmen das Geschehen auf...nicht umsonst gilt Singapur als eine sehr sichere Stadt...was mir allerdings trotzdem nicht weiterhalf, wie sich noch rausstellen wird :-)

Abends gingen wir was essen und trafen uns mit anderen Leuten aus unserem Hostel in einer Bar...richtig schick und richtig geile Cocktails gab es...mit fortscheitendem Abend wurde dann darüber diskutiert, was man anschliessend noch machen könnte und wir zogen in eine andere Bar weiter...Irgendwann sehnte ich mich einfach nur nach meinem Bett und klinkte mich aus, als allesamt anschliessend in einen Club wollten...ich machte mich auf den Weg zum Taxi und wurde von einem betrunkenen Typen verfolgt, der auch gar keinen Hehl daraus machte, dass er mich "verfolgte"...mit schnellem Schritt flüchtete ich mich ins erstbeste Taxi und sagte, wo es hingehen soll...dann blickte ich nach rechts und hinter dem Steuer sass eine nicht weniger bedrohlich wirkende Person...ich dachte nur "ach Du Scheisse, wenn das mal gut geht" und fühlte mich wie in nem billigen Hollywood-Gruselfilm...jedenfalls erklärte ich mit Hand und Fuss, wo mein Hostel zu finden sei, da der Taxifahrer das nicht kannte und meinte, es sei direkt neben einem kleinen Mc Donald...angeblich gebe es nur einen McDonald hier in der Nähe und somit gab es Gas und machte sich auf den Weg...ich bin (leidergottes) echt schlecht in Orientierung, aber bei dieser Fahrt merkte selbst ich, dass wir vollkommen falsch waren...zudem hatten wir auf dem Hinweg 4 Dollar gezahlt und nun war das Taxameter schon bei 8...als mich der Taxifahrer dann noch anschaute und fragte, wie es komme, dass ich nachts alleine unterwegs sei, da dachte ich, dass jetzt alles zu spät ist...ich schickte meinem Freund zu Hause in Deutschland eine SMS, dass ich grade in einem Taxi sitze und - wenn alles nach Plan verläuft - in ca. 15 Minuten im WLAN bin und über whatsapp ein Lebenszeichen von mir geben werde...irgendwie dachte ich, dass so wenigstens iiirgendjemand mitbekommen würde, wenn ich plötzlich verschleppt worden war...

An einem McDonald angekommen stellte ich fest, dass ich richtig lag und es tatsächlich das falsche Ziel war,...offensichtlich gab es nämlich eben doch nicht nur einen McDonald in Singapur...ich erklärte nochmals mit Hand und Fuss, was alles um meinem Hostel rum zu finden sei und plötzlich machte es wohl "klick" und der Taxifahrer wusste, wohin ich will...weitere 5 Dollar später kam ich dort auch an und war den Tränen nahe...eine soooo sichere Stadt hatte es tatsächlich hinbekommen, mir panische Angst einzujagen...in der letzten Ecke Kambodschas hatte ich noch nie ein solches Gefühl und dann ausgerechnet hier...im Nachhinein hatte es mir ja natürlich auch schon wieder Leid getan, einem harmlosen Taxifahrer sowas zu zu muten...

Heute habe ich mich jedenfalls schon wieder vom Schrecken erholt - trotzdem hab ich eine Einladung zu ner Rooftop-Poolparty dankend abgelehnt (Eline wird mir dann berichten, wie es war)...es tut einfach nur gut, mal seine Ruhe zu haben...die Stadt habe ich erkundet und nun aktualisiere ich meinen Reiseblog :-) Morgen geht's dann nach Bali...etwas übertrieben, aber ich werde ca. zwei Wochen dort bleiben...Yoga und Surfen ist dort angesagt!!

 

Ach ja, mein Fazit: Singapur ist schön...die Temperatur ist gut auszuhalten und es ist cool, wie sich die ganzen Skyscraper mit den alten Gebäuden vermischen.


 

  • Missing
    Gluehweinwuermchen hat am kommentiert:

    Heeeeeeeeyyy Dani, sorry, lange nicht gemeldet, jetzt erfahre auch ich mal, wie das so ist, zu Hause geblieben zu sein, während sich andere die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
    Hab jetzt alle Urlaubsberichte durch (musste ja auch erstmal den link zu Deinem blog aus Deinem Facebook account erhaschen, tzzztzzztzz) und muss sagen: bin kurz davor, Dich irgendwo zwischen Singapur und Malaysia zu treffen.
    Vor 2 Jahren hätte ich das wahrscheinlich auch gemacht, aber erstens KIMmt es anders und zweitens als man denkt, daher bleibe ich leider hier :-(
    Richte doch irgendwie mal nen reminder ein für alle follower, so dass man mitbekommt, wenn Du wieder was neues blogst oder schick ne mail an nen Verteiler, von denen die es interessiert ...
    Ich wünsch Dir jedenfalls viel Spaß und bin der neidischste von allen ;-)))
    Liebe Grüße
    Jan

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Jani, wenn ich es jemandem sofort glaube, dass er mich besuchen würde, dann Dir und Deiner zauberhafte Ehefrau ...aber ich glaube, der der am wenigsten neidisch sein muss, das bist DU!!;-) ausserdem fliegt ihr demnächst auf die Bahamas ihr Schweine :-)

  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    ich kriege aber immer ne mail wenn was gepostet wird, die landet aber im spam ordner...

Daniela Small

Island Yoga Koh Yao Noi

Ich kann euch sagen...Koh Yao Noi ist gefühlt am Arsch der Welt: an irgendeinem abgelegenen Pier am anderen Ende von Phuket sass ich mit lauter locals in der glühenden Hitze, um aufs Speedboat zu warten, was uns dort hin bringen sollte. Dabei konnte ich dann die berühmten Affen beobachten, die aus den Mülleimern Essen und Becher klauten und sich dann gemütlich damit in den Schatten setzten um die Reste zu verdrücken...lustiges Schauspiel (und wieder mal war ich froh, gegen Tollwut geimpft zu sein).

Als dann das Boot beladen wurde und alle einsteigen durften (es war einfach wieder mega überfüllt), sass ich im Fussraum bei einem Thai-Indianer (das ist meine eigene Namensgebung...er sah nämlich einfach genau SO aus!) und seiner süssen kleinen Tochter. Die machte es sich zum Spass, immer den Klettverschluss ihrer Mickey-Maus Turnschuhe aufzumachen, sodass ich gefühlte 100 Mal immer nett lächelnd dieses Speil mit spielte und eben diesen Klettverschluss wieder zumachte. Ihr Vater versuchte parallel immer wieder ein Gespräch mit mir aufzubauen aber ausser "...Yao Noi?" - "...yes, Yao Noi!" - "aaaaah, Yao Noi!" kam irgendwie nichts zustande :-)

Als ich dann ankam wurde ich zum Yoga Retreat gebracht, was nochmals gefühlt am Arsch der Insel war...stimmte auch, wie sich im Nachhinein rausstellte. Ich bezog meinen Bungalow, den ich zu dieser Zeit mit einer netten Portugiesin Theresa bewohnte und kurze Zeit später ging meine erste Yoga-Einheit los. Grundsätzlich läuft das hier so, dass es morgens um 7 Uhr mit Meditation beginnt (was ich zugegebener Weise jedes Mal dazu nutze um meinen nächtlichen Schlaf fortzuführen). Im Anschluss dann zwei Stunden Power-Yoga und danach gemeinsames Frühstück...das ist übrigens das Beste, was ich bisher in Asien gesehen habe: Rühr- und Spiegeleier, Brot, frisches Obst, Glasnudeln und Reis mit Früchten...und nachmittags um 16.30 Uhr finden dann nochmal zwei Stunden (etwas entspannteres) Yoga statt.

Diese erste Yoga-Einheit war ganz gut, denn ich war froh, dass ich alles ohne irgendwelche Muskelfaserrisse überstanden hatte. Zugegeben, diese Art, wie alle in den Bewegungen aufgehen und den (meiner Meinung nach) "Schmerz" geniessen, fand ich etwas albern...genau wie dieses "ooommmmmmmh" und irgendwelche anderen Gesänge...naja, war ja der erste Tag...dem ganzen muss man ne Chance geben...ausserdem ist es witzig, wie alle so mega entspannt tun und als wären sie mit sich im Reinen...wenn man dann hinter die Fassade schaut und längere Gespräche führt, dann sieht das meistens ganz anders aus...mein erstes Fazit ist also: Yoga ist offensichtlich sowas wie ne Religion.

Die Yoga-Stunden werden übrigens von Heather und Gedda geleitet...während die Stunden von Heather eher angenehm sind, leide ich bei denen von Gedda häufiger. Er ist aber auch derjenige, der immer mal wieder einen Spruch auf den Lippen hat...Zum Beispiel nennt er einige Teilnehmerinnen nur beim Land oder bei der Stadt, aus dem sie kommen...so kann es also vorkommen, dass man Sätze wie "I think we killed Sweden" oder "well done Chicago" hört...ihr kennt mich, DA musste ich sau lachen, als ich es das erste mal bemerkt habe...genauso wie sein Zeitempfinden, wenn es um Übungen geht, wo jedem schon der Schweiss tropft und einem fast schlecht wird...da beschwerte sich letztens während der Übung ein Mädel, dass er das immer so in die Länge ziehen würde und dann schlenderte er durch die Reihen und fing an mit dem Satz "...what is time?..." Sau geil, so nen Vortrag in DIESEM Moment anzufangen :-)

Sonstige Highlights waren eigentlich nur der Moment, als mir während der Meditation eine tote (aber trotzdem übermässig ekelhafte und fette) Spinne auf die Stirn fiel...das geilste daran war, dass ich am liebsten geschrien hätte, aber es ja nicht ging...von wegen Meditation und Yoga-mood und so...ich konnte mich also innerlich schon richtig gut beruhigen und zusammenreissen...scheint was hängengeblieben zu sein die letzten Tage...

Dann hatten wir letzte Nacht noch einen Zwischenfall...mittlerweile ist Theresa wieder weg, dafür kamen Cora aus Holland und Jenna aus (eben diesem) Chicago zu mir ins Zimmer...da es tagsüber unerträglich heiss ist (selbst das Meerwasser hat ca. 35 Grad) lassen wir nachts zum "Lüften" die Fenster komplett offen...jedenfalls bin ich leicht aufgewacht, weil ich nachts irgendein lautes Geräusch hörte...genaugenommen dachte ich, eine der Mädels würde im Dunkeln nach ner Steckdose suchen...und dann gab es einen Aufschrei...durch das Fenster sprangen drei Katzen auf das Bett von dem Mädel aus Chicago...oh mein Gott habe ich mich erschrocken...das müsst ihr euch mal vorstellen: schläfst seelenruhig und plötzlich merkst du nur irgendwas auf Deinem Bett "landet"...

Naja, vor lauter Aufregung konnten wir nicht mehr einschlafen und verschliefen alle drei die Sunrise-Yoga-Fotosession...

Ansonsten bin ich hier nur am Chillen und am Strand ...gestern hab ich mir mit Jenna nen Motorroller ausgeliehen und wir sind mal über die Insel gefahren...das war sau cool und hat Spass gemacht...trotzdem fühle ich mich heute - am letzten Tag - total ausgelaugt...erstens habe ich Muskelkater wie sau, zweitens isses wieder heiss ohne Ende und drittens war die Woche insgesamt irgendwie anstrengend für mich...

Dennoch kann ich schon mal sagen, dass es mir sehr viel mehr Spass gemacht hat, als ich dachte und dass ich das bestimmt wieder machen werde...und so ein wenig färbt dieses ganze Klimbim und dieses entspannte Drumherum auf einen ab...das kann ja auch nicht schaden...

Morgen heisst es dann goodbye Thailand and hello Malaysia...next destination: Kuala Lumpur!

  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    wie cooool sich das alles anhört! in costa rica konnte man ein yoga und surfcamp buchen und da habe ich auch überlegt dass ich das unbedingt mal machen will. ein bisschen stelle ich es mir auch so vor wie in eat pray love =) ich frage mich wie du es überhaupt hinkriegst immer rechtzeitig überall hinzukommen und die boote zu finden. ich wäre sicher total aufgeschmissen und wenn man die thais fragt weiß man ja auch nie ob die antwort überhaupt wirklich ne antwort ist oder eigentlich heißt "keine ahnung" ;) ich bin gespannt auf die nächste story! :-*

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    haha, Du hast sooo Recht...ich wunder mich manchmal selber:-) aber irgendwie hat bisher alles geklappt...toi toi toi...morgen geht's nach Bali...da bin ich dann auch in nem Yoga und Surfcamp :-)

Daniela Small

Phuket Town mit Sarah und Melanie

Völlig tiefenentspannt verliess ich meinen bisherigen Lieblingsort Long Beach...gegen 14 Uhr sollte ich mich mit Sarah und Melanie am Pier treffen, um dann von dort gemeinsam mit der Fähre nach Phuket zu fahren...ich war rechtzeitig da und reservierte uns eine Sitzreihe im klimatisierten Bereich, um so ein Fiasko wie auf der Hinfahrt zu vermeiden...ständig kamen Leute und wollten die Plätze haben und ich sagte jedes Mal, dass ich noch auf zwei Freundinnen warte...dann legte das Boot ab und meine zwei Freundinnen waren nicht da...nicht nur, dass das natürlich doof war, es war mir zudem auch unendlich peinlich, weil die Leute 10pro dachten "ja ja, zwei Freundinnen..." oder "die arme, die wurde von ihren "Freundinnen" versetzt"...naja, somit hatte ich aber genügend Platz, um die gesamten zwei Stunden überfahrt in Ruhe zu verschlafen...in Phuket angekommen wurde ich mal wieder in einem "Bus" gefercht und in Phuket Town beim Hotel rausgelassen...durch den "schlechten" Einfluss von Sarah hatte ich mich im selben Hotel gebucht, wie die beiden...das wahrscheinlich schönste Hotel während meiner Reise...ein Design-Hotel, das Zimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage...und das beste: man durfte das Klopapier in die Toilette werfen ohne Angst zu haben, damit wieder eine Komplettverstopfung hervorzurufen...

Naja, ich war jedenfalls dort, die beiden Mädels noch nicht...

Phuket: ehrlichgesagt hätte ich selber nie Phuket besucht...ich hatte zum Einen bei dem Ort sowieso nur die Ping-Pong-Shows im Kopf und die ganzen Sextouristen, zum Anderen die ganzen Medienberichte während bzw. nach des Tsunamis...aber nun bin ich froh, dagewesen zu sein, denn Phuket Town ist ein süsses Städtchen mit einer tollen Altstadt und super schönen Restaurants und Bars...und hat letztendlich gar nichts zu tun mit Patong Beach.

Am nächsten Tag zogen Sarah und ich los und erkundeten die Stadt...auf dem Plan stand der "Orchid Garden", in dem es viele Shows und Thai-Box-Kämpfe geben sollte...irgendwann erfuhren wir dann durch Zufall, dass es diesen gar nicht mehr geben würde...also schmissen wir den Plan um und liessen uns zum Big Buddha chauffieren...unglaublich, wie riesengross dieser schneeweisse Buddha auf dem Hügel über der Stadt thront. Nach einigen Selfies mit Buddha und co. fuhren wir zurück und sassen stundenlang in einer netten auf Kühlschranktemperatur gekühlten Bar und liessen es uns gut gehen. Danach kam dann die Überraschung des Tages: durch Zufall entdeckten wir einen Markt, in dem es unendlich viele tolle Stände gab...sämtliche Leckereien waren liebevoll hergerichtet und wurden angepriesen...mitten auf dem Markt fand Karaoke statt...jeder der wollte durfte singen und das Publikum gab dann Trinkgeld für die "Band" im Hintergrund. Auf diesem Markt probierte ich dann das erste Mal eine merkwürdig aussehende Frucht (ein Bild hab ich hochgeladen) probiert...der Geschmack war eindeutig identisch zu den Palmen aus der Haribo Tropenfrüchte Packung...der Geruch ähnelte einer Banane und die Konsistenz einer...ich weiss nicht...etwas eingetrockneten Paprika vielleicht!? Es war einfach total toll, so mittendrin zu sein und alles hautnah zu erleben...das war das erste Mal, dass ich gedacht habe "genau deswegen mache ich diese Reise"!!

  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Ping-Pong Shows - cool die spielen dort auch Tischtennis :D

Daniela Small

...und so gehts weiter:


Nachdem mich immer wieder alle fragen, wo es denn als nächstes hingeht, kann ich diese Frage endlich mal beantworten...nach einigen Tagen Nichtstun und im Internet surfen wird meine weitere Reise nun so aussehen: Morgen fahre ich mit Sarah und Melanie nach Phuket Town und von dort dann am Montag nach Koh Yao Noi in ein Yoga Retreat...das ist dann schon mal der erste Punkt, der von meiner To-Do-Liste abgehakt werden kann :-) auch wenn ich dem Ganzen skeptisch gegenüber stehe...erstens, weil ich noch nie in meinem Leben Yoga gemacht habe, zweitens weil ich in der schlechtesten körperlichen Verfassung bin, in der ich jemals war...und drittens, weil da auf dem welcome-letter sowas stand wie "try to enjoy the time without any electronic devices"...und ich als absoluter Handyjunkie...das wird hart :-) In diesem Yoga Dingens bliebe ich dann 5 Tage und anschliessend fliege ich nach Kuala Lumpur...von dort nach Singapur, dann nach Bali und dann nach Melbourne...

"Pläne sind dazu da, um geändert zu werden" - einige im Vorfeld gemachten Pläne habe ich bereits über den Haufen geworfen...mehr dazu könnt ihr dann im Laufe der Zeit hier lesen :-)

  • Small
    Ralph hat am kommentiert:

    Daniel, du wirfst doch keine Pläne über den Haufen - du reagierst einfach spontan auf deine Umwelt!
    Ich würde gerne tauschen...

    Und ach so: danke an den Admin der Haus11-Gruppe für die Aufnahme in Selbige, :-)

  • Small
    Ralph hat am kommentiert:

    Oh, da fehlt ein "a"... - bzw. es ist ein "el" zu viel...

  • Missing
    Domi hat am kommentiert:

    ...Punkt 3 ist der Beste :-D Das wird auch ne schwere Zeit für UNS.... Viel Spaß im Yoga Camp. Der neue Reiseplan hört sich top an. Nur immer dran denken: Keine Systemkameras in Singapur kaufen ;-)
    Fühl dich geknutscht :-*

Daniela Small

THE Beach - Maya Beach

Seit vorgestern sind Sarah und Melanie auch hier. Es macht richtig Spass die Zeit zusammen zu verbringen. Nachdem wir uns die letzten Tage weder vom eigenen Strand noch aus dem dazugehörigen Restaurant entfernt hatten, entschieden wir, heute zusammen an den Strand zu fahren, an dem der Film "The Beach" mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde...Mit einem Longboat ging es los - nachdem wir dann eine kurze Motorpanne hatten, auch schon weiter und dann kamen wir an...es ist wirklich ein wunderschöner Strand: malerisch in einer Bucht und von Felsen eingerahmt gelegen. Aber leider waren wir natürlich die Einzigen, die auf die Idee kamen, diesen berühmten Strand anzuschauen...genaugenommen war der Strand krass überfüllt :-) Dennoch genossen wir die Zeit, waren schnorcheln, baden, haben Wasserball gespielt und relaxt...

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    ist das schön da!

  • Small
    Ralph hat am kommentiert:

    Wie schon erwähnt, Asien ist nicht unbedingt meine Richtung, aber bei DEN Bildern müsste man sich das mal durch den Kopf gehen lassen...

Daniela Small

DANKE !!

Danke an alle, die mir so tolle Geschenke für die Reise gemacht haben...folgende Dinge habe ich schon in Benutzung und erfreue mich jeden Tag daran: den Leinen- Schlafsack (bei der Gelegenheit liebe Grüsse ans Haus 11), das Paul Frank T-Shirt (<3 das hatte ich so oft an, dass ich es nun waschen lassen muss und mittlerweile durch das Batikshirt ersetzt habe), die wunderschöne Landkarte, bei der ich zugegebener Massen bisher noch zu faul war, die Länder freizurubbeln, in denen ich schon war, den schönen Herz- Anhänger an meinem Pandora-Armband (ganz viele UB an meine Familie), das Vorhängeschloss (Dank an Stiff und Pad), das mein Hab und Gut schon häufig in den Lockers gesichert hat, die Microfaser- Handtücher (die super praktisch aber immer noch komisch auf der Haut sind), das sau witzige Buch über Australien (liebe Grüsse an Jutta und Lisa) und die Dollars (Danke an Sabbi und Mikey), die ich immer noch sicher in meinem Kulturbeutel versteckt habe :-)

Alles andere hab ich dabei und werde es erwähnen, sobald es in Gebrauch ist...

Nicht mitnehmen konnte ich leider die zwei riesen Packs Reinigungstücher (sorry Säsch *hehe*)

 

Daniela Small

New Years Eve auf Koh Phi Phi

Seit paar Tagen bin ich nun auf Koh Phi Phi...die ersten zwei Nächte war ich in nem Hostel direkt am Strand...am 13. war hier in Asien New Years Eve und das war alles ziemlich heftig. Aber nun alles der Reihe nach: ich bin angekommen und habe mich schrecklich gefühlt...von Ao Nang bin ich mit dem "Bus" nach Krabi gefahren, von dort dann mit der Fähre nach Koh Phi Phi...das Problem war, dass das alles in der prallen Mittagssonne stattgefunden hat..."unten" im Boot hat man es nicht ausgehalten, weil es so ekelhaft gestunken hat...also musste ich mich an Deck setzen, wo kein Millimeter Schatten war...ich war froh, noch ne pisswarme Flasche Wasser dabei zu haben, sonst wäre ich vermutlich noch an Bord jämmerlich vertrocknet. Nun gut, dann nach 1,5 Stunden überfahrt kam ich dann an und musste mit meinem schweren Rucksack erstmal quer über die Insel marschieren, um dann im Hostel einzuchecken. Eigentlich hatte ich schon für sieben Nächte im Voraus gebucht...dass ich das nicht durchstehen würde, wurde mir bei Ankunft schlagartig klar: es war unerträglich laut. Jede Bar und jedes Hostel am Strand hatte die Musik so laut, wie in nem Club und es schien, als würden sich alle gegenseitig übertreffen wollen...na gut, da ich ja eh dem Hitzekoller nahe war, nahm ich das erstmal in Kauf und bezog mein 6-Bett Zimmer mit ein paar netten Mädels...danach setzte ich mich in die Hängematte und versuchte den schönen Ausblick zu geniessen...

Am Abend ging es dann los. Das Thai Silvester heisst hier "Wasserfest" und das macht seinem Namen alle Ehre: alle rennen mit riesen Wasserpistolen rum und manche machen es gleich richtig und schütten ganze Wassereimer über Dich...da ich mich selten getraut habe meine Kamera rauszuholen (die in einem wasserdichten Beutel verstaut war), gibt es leider nur wenige Fotos. Parallel zu diesem Spektakel fanden am Strand die all abendlichen Feuershows statt (Seilspringen mit brennenden Seilen, Limbo unter einer brennenden Stange durch und Springen durch brennende Reifen) und es wurde gefeiert. Auch ich hatte mir eine riesen Wasserpistole gekauft, die allerdings nur zwei Stunden funktionierte...danach war sie - wegen des Meerwassers wahrscheinlich - hinüber :-(

Irgendwann nachts war ich dann total fertig und legte mich ins Bett. Schlafen konnte ich nicht, denn es fühlte sich an, als stünde mein Bett mitten im Cocoon Club :-) deswegen entschied ich dann ein paar Stunden später einfach wieder aufzustehen, den ruhigen Morgen zu geniessen und dann meinen Aufenthalt in diesem Hostel zu verkürzen...alles in allem war es aber sau witzig, beim Thai New Years Eve dabei zu sein und vorallem die Leute, die ich kennengelernt habe, waren super nett.

Ein weiteres Highlight hier in Koh Phi Phi: es gibt unzählige Tattoo-Studios und ich habe mit erlebt, wie zwei aus meinem Hostel abends ohne Tätowierung losgezogen sind und am nächsten Morgen tätowiert zurück kamen...haha, der Film Hangover ist ein Witz gegen das, was hier manche erleben:-)

Seit gestern bin ich auf der anderen Seite der Insel in einem wunderschönen Resort mit eigenem Bungalow und eigenem Strandabschnitt...hier isses ruhig und gechillt und das einzige, was einen weckt, ist das morgendliche Krähen des Hahns...hier liebe ich es!! Heute Morgen haben wir uns dann hier zum Frühstück getroffen und anschliessend Fotos ausgetauscht...seitdem tippen wir auf unseren Laptops und Handys rum und buchen Flüge, Unterkünfte oder was auch immer...der Spruch des Tages ist bisher "oh neeee, jetzt muss ich ja Google mail öffnen, um an meine Passnummer zu kommen...da hab ich jetzt keinen Bock drauf"...sau witzig, wie faul man wird...die einzigen Dinge, die man zu entscheiden hat, sind "was gibt es zu essen", "gehen wir an den Strand" oder "ich muss schlafen"...ich kann es kaum glauben, dass mein geregelter Tagesablauf grade mal zwei Wochen her ist...

Ko Phi Phi Don
Krabi, Thailand
  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Lustig unser Tagesablauf hier ist fast gleich: "Was gibt es zu essen?", "Gehen wir zum Kiosk?" oder "Ich muss schlafen" :)

Daniela Small

Ao Nang

Da bin ich also immernoch...mittlerweile habe ich eine Meinung zu diesem Ort samt Strand nähe Krabi: wenn man die Bilder anschaut, dann sieht das traumhaft aus! weisser Strand, fast (oder zumindestens gefühlt) menschenleer und genügend Platz zum Sonnen...ab und an kommen mal wilde Hunde vorbei, die sich dann friedlich neben einen legen...Kleine Holzhäuschen am Strassenrand, in denen man sich massieren lassen kann und Thais, die immer mal wieder frisch gegrillte Leckereien anbieten, frisches Obst verkaufen oder kalte Getränke. aaaaber: man ist  minütlich damit beschäftigt, eben diese ganzen Angebote abzulehnen...das hat mich einige Male sogar aus dem Tiefschlaf gerissen, weil jemand neben mir "masaaaaaasch" rief und ich nett lächelnd ablehnen musste...und es herrscht ein ständiger Lärmpegel von den ganzen Longboats...hier ist halt der Dreh- und Angelpunkt für Tagesausflüge nach Railey usw...

Heute am Strand wurde ich übrigens von einigen Thai-Mädels interviewt. Die haben für die Schule einen Fragebogen bekommen, den sie mit mir durchgegangen sind...sau süss waren die...hab nur leider verpeilt ein Foto zu machen...stattdessen wurde ich die ganze Zeit dabei gefilmt...sau peinlich :-/

Morgen geht's nach Koh Phi Phi...meinen Bungalow tausche ich dann gegen ein Sechsbettzimmer...dann is vorbei mit schlafen den ganzen Tag ;-)

  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Fragebogen...Schule...die haben Dir bestimmt irgendeine Strohhütte verkauft und das gleich auf Video festgehalten :)

Daniela Small

Finally arrived in T-Hailand


...eins sei kurz vorweg gesagt: der Abschied war schrecklich!!!...der Flug war okay, der Anschlussflug auch und dann war ich damit beschäftigt, eine Unterkunft zu finden...ich wollte ja eigentlich gleich ins Abenteuer stürzen und mit netten Leuten meine Zeit verbringen...jaaaa, soweit der Plan...die Realität war dann folgende: ich stieg total verschwitzt aus dem Bus aus, war genervt, hatte schon mega Heimweh und null Bock mir jetzt noch ein gutes und günstiges Hostel zu suchen...also folgte ich willenlos den ersten Thais, die mir ihre Unterkunft anboten und sagte zu... wenigstens verhandelt hatte ich und somit bekam ich einen kleinen Bungalow für mich alleine (der Ventilator wurde mir als Highlight verkauft...und er ist es auch!!), mit Bad und Fenstern...witzig, dass ich das selber schon als erwähnenswert sehe :-)
Die erste Nacht hier war ganz gut, deswegen werde ich verlängern und noch etwas länger bleiben...ich muss irgendwie erstmal realisieren, was ich hier eigentlich mache :-) Dank guten Zuspruches über whatsapp hab ich mich aber mittlerweile etwas an die neue Situation gewöhnt...und auch schon die ersten Planänderungen im Kopf...aber dazu mehr, wenns soweit ist!

Sonst gibt es nicht viel zu berichten...ich schlafe viel, ernähre mich von Frühlingsrollen (sau geil, heute habe ich Thai-Curry beim Inder bestellt!!) und versuche die Gegend zu erkunden...so ganz hab ich nämlich noch nicht gecheckt, ob der Strand hier DER Strand ist oder ob es noch nen anderen gibt...Pediküre und Maniküre hab ich machen lassen und mir giftig riechenden neon-orangefarbenen Nagellack gekauft...gestochen von irgendwelchen Mistviechern wurde ich auch schon und nen leichten Sonnenbrand trotz LSF 30 kann ich auch schon verbuchen...übrigens finde ich es hier nicht allzu günstig...sind halt viele Familien hier und es ist sehr touristisch...pro Tag hab ich bisher ca. 40 € ausgegeben oder sowas...wobei ich mich grade frage, wofür eigentlich, wenn die Unterkunft noch nicht mal 10 €/Nacht kostet...wird höchste Zeit, ein Haushaltsbuch zu führen :-)

Ao Nang
Krabi, Thailand
  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Jetzt noch ein paar Infos für Dich aus der Heimat: Der FC Bayern hat gegen ManU 3:1 gewonnen, Barcelona ist raus...und der VfB noch nicht abgestiegen...jetzt kannst Du hoffentlich ruhig einschlafen...was sitzt da auf Deiner Schulter?! :-D... N8...Achso...WO sind die Affen?

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Haha, Du wirst lachen Frähnk, über die Fussballergebnisse werde ich unfreiwillig auf dem Laufenden gehalten...ausser das vom VfB, da kannste mich weiterhin updaten ;-)
    Schlafen kann ich hier gut...ich mache aktuell auch nichts anderes *hehe*

  • FOOBAR
    [Gelöschter Nutzer] hat am kommentiert:

    Warte... du Bist in Thighland Und Bestellt Bei Einem INDER Ein THAI-Curry? Oh Man...daniiii :D

    Bearbeiten
  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Andi, es gab keine andere Wahl :-) es waren nur Inder, die Restaurants da hatten...

Daniela Small

Panoramafahrt auf dem Main

Das "letzte" WE zu Hause gestaltete sich eigentlich in erster Linie dadurch, dass wir zum Essen eingeladen (ich habe zum Glück tatsächlich nochmal Spargel und Schnitzel essen können *hehe*), Eis essen und auswärts frühstücken waren...und ich konnte wenigstens noch ein bisschen Zeit mit meinen Eltern verbringen...mit unserem Hundi Gassi zu gehen habe ich aufgrund meiner katastrophalen Zeitplanung nicht mehr geschafft :-(

Ein Highlight an diesem WE war aber definitiv die Bootsfahrt auf dem Main...das Wetter war sagenhaft und wir konnten es bei nem Glas äppler richtig geniessen, Frankfurt mal vom Wasser aus sehen zu können...<3

Danke übrigens an Jan und Sven, die auf dem Rad extra Gas gegeben haben, um uns noch kurz vorm Ablegen am Ufer zu erwischen - es war mir ein Vergnügen :-)

Frankfurt
Hesse, Germany
Daniela Small

barhundert bzw. meine Freunde sind die Besten

...ich möchte diese Gelegenheit einfach nochmal nutzen und DANKE an euch alle sagen!!! Ich habe mich krassest gefreut, dass ihr wirklich alle da wart (bis auf diejenigen, die im Urlaub waren) und wir den Abend zusammen verbracht haben...bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich kein einziges Foto gemacht habe - falls ihr welche gemacht habt, dann her damit:-) Das Poesiealbum hat mich jedenfalls auch im Nachhinein nochmal zu Tränen gerührt...auch die vielen einzelnen Geschenke in der "Cambodian red cross Box" waren toll...das ü-Ei habe ich aber zugegebener Massen (wieder der Hinweis,dass meine Tastatur kein scharfes S hat!) schon vor meinem Abflug verdrückt...also, tausend Dank an meine Liebsten für den wunderschönen Abend!

Frankfurt
Hesse, Germany
Daniela Small

Brüssel und die Backstreet Boys


So, den Schnellläufer hatte ich bei Daimler geholt und dann ging es samt Umzugskartons nach Darmstadt meinen Freund abholen und weiter nach Brüssel...irgendwie mussten wir ja die vorgeschriebenen 1500 km am WE schaffen :-) Gegen 22 Uhr kamen wir dann an und gingen direkt in einen Pub um die Ecke...war super witzig bei Livemusik und meinem geliebten Cider...am nächsten Morgen zogen wir dann los...anfangs etwas planlos, denn theoretisch wussten wir zwar, was man in Brüssel gesehen haben muss, allerdings fehlte uns eine Stadtkarte, um herauszufinden, wo wir überhaupt waren...zum Glück, wie wir im Nachhinein feststellten *hehe* Nachdem uns von der mega Portion Pommes mit Zwiebeln und Mayo schlecht war, wollten wir jedenfalls eine Stadtkarte aus einem der Hotels organisieren, um zu sehen, wir zum berühmten Maneken Pis und dem Atomium kommen...die Menschenmenge vor dem ausgespähten Hotel fiel mir anfangs nicht weiter auf, bis mich Sebastian darauf aufmerksam machte...schnell fanden wir raus, dass die Backstreet Boys in dem Hotel waren und plötzlich war ich gepackt von der Idee, ein Foto zu ergattern...um es kurz zu machen: das Foto mit zumindestens einem von ihnen hatte ich am Ende, die Stadtkarte nicht...die fanden wir dann auf der Strasse im Regen liegen...:-) Danach gings zum Maneken Pis - was wir zugegebener Massen (kurze Info: ich tippe auf einer schweizer Tastatur, da gibt es kein schwarfes S - lol) enttäuschend fanden...total klein und unspektakulär wars...aber gut, wir waren da...danach brauchten wir mal wieder ne Pause und futterten die berühmten belgischen Waffeln...da wir zu faul waren, uns in einem der guten Cafes ewig anzustellen, entschieden wir uns für eins, wo wir direkt einen Platz bekamen...und können somit leider nicht beurteilen, ob die belgischen Waffeln wirklich SO schmecken, oder  ob wir einfach in einem schlechten Cafe gelandet waren :-) danach waren wir noch beim Atromium und am nächsten Tag in Zeebrügge am Meer...und dann gings ja leider schon wieder heim...:-(

Brussels
Capital Region of Brussels, Belgium
  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Ja klar... zufällig waren da die Backstreetboys...oder war es nicht eher so, dass genau DAS der Grund für deinen Brüssel Trip war ;)

  • Small
    Cupcake hat am kommentiert:

    ...nee, Helene Fischer war zu der Zeit auch da...ATEMLOS durch die Nacht, Bis ein neuer Tag erwacht.... *träller*

  • Small
    Ralph hat am kommentiert:

    ...wie gut, dass du dazu geschrieben hast, dass das einer der Backstreetboys sein soll. Du hättest mir jedenfalls jeden vorsetzen können... ;-)

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    witzig gell, wie alt die geworden sind!!

Daniela Small

...letzter Blogspot in Stuttgart!

Das wird wahrscheinlich der letzte Blogspot in Stuttgart sein...schon am Freitag kommen die letzten Kartons nach Obertshausen und dann heisst es erstmal "bye bye Stuttgart, see you next year"...Mein möbliertes Zimmer bekommt mein Ex-Flati Philipp und meine Couch wird morgen an ein junges Studentenpaar verkauft.


Die Zusage von chibodia.org habe ich mittlerweile - das bedeutet, dass ich dann von Juni bis September in Kambodscha sein werde...in der Nähe von Phnom Penh in einem Kinderheim, als Lehrerin für Schwimm- und Englischunterricht.


Nun isses allerdings so, dass ich mit dem Gedanken spiele, doch als erstes nach Australien zu fliegen...und dann Asien nach dem sozialen Projekt mache...das würde mir in einigen Punkten ganz gut gefallen, außerdem geh ich dann kein Risiko ein, dass mein australisches Visum abläuft. Wie auch immer...jeden Tag habe ich neue Ideen...richtig Gedanken werde ich mir aber erst machen, wenn ich dann wirklich frei habe!!

Stuttgart
Baden-Wurttemberg, Germany
  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    Hier schreibt ja mal wieder keine Menschenseele was...aber ich werde sicher wieder zu allem, was Du so erlebst meinen höchstqualifizierten Senf abgeben...TicTac goes the Travel-Clock...

  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Hey Frähnk, ich wusste, auf Dich ist Verlass :-) Ich weihe grade mein Netbook ein...und mir wird schlecht bei dem Gedanken, dass heute in einer Woche der Flieger geht...weisst Du noch, als ich mit Dir vor genau einem Jahr drüber gequatscht habe und Du gesagt hast, dass ich das eh nicht mache!?

  • Small
    Scali hat am kommentiert:

    ...glaubs erst wenn Du weg bist...

  • Small
    Cupcake hat am kommentiert:

    Bist immer noch da?

  • Missing
    Kate hat am kommentiert:

    Soooooo meine Liebe, ich melde mich hier jetzt auch mal um dir einen gaaaaaanz tollen Start zu wünschen!!! Ich bin ja ab Freitag selbst weg! Ich werde natürlich ständig alles hier genau verfolgen und kommentieren, deswegen sage ich auch nicht bis in 9 Monaten, sondern bis ganz bald! =) Hab einen guten Flug nach BKK und viel Spaß!!! Kussi Kate

Daniela Small

less than four weeks left...

Es ist unglaublich...ich habe letzte Woche nochmal einige Organisationen in Kambodscha kontaktiert und plötzlich bekomme ich super viele Antworten von Leuten, die mir anbieten, meine Unterlagen auch an andere Organisationen weiterzugeben. Ich bin ja mal gespannt, ob da was draus wird...

Jedenfalls sind es jetzt noch weniger als vier Wochen...oh Mann,...so richtig glauben kann ich es ja nicht, dass ich bald im Flieger sitze...nach fast einem Jahr "Vorbereitungszeit"...na gut..."Vorbereitung" ist übertrieben...nennen wir es lieber "Einstimmung" :-)

Stuttgart
Baden-Wurttemberg, Germany
Daniela Small

chibodia.org & co.


Nachdem ich von chibodia seit einigen Tagen gar nichts mehr gehört habe, habe ich heute mal wieder ein paar andere Organisationen angeschrieben...das Witzige ist, dass ich selber merke, wie schwachsinnig das eigentlich ist...denn wenn ich vor Ort bin, dann wird sich eh alles irgendwie ergeben...aber noch bin ich ja hier und noch habe ich dieses ausgeprägte Bedürfnis, sowas wie nen Anker zu haben...dass ich sagen kann "ab dann und dann arbeite ich dann für Projekt xy in Kambodscha"...dass eine gewisse Zeit geregelt und geplant ist...und wenn ich dann alles unter Dach und Fach habe und dann erstmal einige Zeit gereist bin, dann wird es so sein wie immer und ich werde es bereuen, mich im Vorfeld schon so festgelegt zu haben...


Dann habe ich nochmal Marc kontaktiert...ist der Freund einer Bekannten und reist jedes Jahr einige Monate durch Asien...wer mal schauen will, hier der Link zu seinem Blog: http://hastenteufel.name/blog/ 


Jedenfalls hat der mich schon mit super Tips für Myanmar versorgt...Das Visum habe ich übrigens noch nicht beantragt (ich musste ganz schön gegen meinen Planungs-und Organisationsdrang ankämpfen), da das in Bangkok direkt in der Botschaft gemacht werden kann...und billger isses zudem auch noch.


Soweit die News...

Daniela Small

FRA - BKK

So, den Flug habe ich nun
gebucht...Direktflug FRA-BKK mit Thai Airways...man gönnt sich ja sonst
nichts...es war ein komisches Gefühl, denn auf der einen Seite freue ich mich
riesig auf die bevorstehende Zeit, aber auf der anderen Seite fällt es mir
total schwer, ausgerechnet JETZT wegzufliegen...wie alle immer gesagt haben
"warte ab, ausgerechnet bevor Du fliegst verliebst Du Dich!"...das
ist dann wohl Schicksal, denn anders erklären kann ich es mir nicht!

In der Zwischenzeit habe ich übrigens
noch eine Rückmeldung bekommen von der Organisation chibodia.org. Die können
mir einen Einsatz in einem Kinderheim in Kambodscha anbieten, dort wäre ich für
Englisch- und Schwimmunterricht zuständig. Das ist genau mein Fall und endlich
könnte ich mal meine soziale Ader so richtig ausleben...mal abwarten, in den
nächsten Tagen bekomme ich wohl ne Info, wie es aussieht und ob es klappt. Also
bitte, Daumendrücken!!

Mein Zimmer
in Stuttgart ist jetzt auch vergeben...witzigerweise schließt sich der Kreis
und mein Ex-Mitbewohner Philipp nimmt mein möbliertes Zimmer...sehr geil das
Ganze und ich bin froh, dass ich ihm dann beruhigt meine Sachen überlassen kann
:-)


Stuttgart
Baden-Wurttemberg, Germany