Abenteuer Neuseeland

Mit unseren zwei Jungs erkunden wir in 5 Wochen Nord- und Südinsel

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MAAN Missing

Auckland 34. bis 35. Tag


Und, wer von Euch hat schon den Neuseeland Urlaub gebucht?

Wir sind jetzt am Ende unserer Reise angekommen und können es gar nicht fassen, dass alles jetzt schon hinter uns liegt. Aber wenn wir uns erinnern an all die schönen Erlebnisse, dann wissen wir, WOW - das war einfach nur der Hammer :-) (für Martin).

In Auckland angekommen, treffen wir eine ehemalige Kollegin von Martin und da sie Neuseeländerin ist, zeigt sie uns die Stadt. Wir erkunden noch am Abend den Hafen und beobachten bei Burger, Fish und Chips die ein- und ausfahrenden Schiffe.

Am nächsten Tag steigen wir auf den höchsten Punkt Aucklands, den Mount Eden. Von hier hat man eine wunderbare Sicht auf die gesamte Stadt.

Auckland
Auckland Region, New Zealand
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    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Es hat Spaß gemacht Eure Reise und Eure Erlebnisse zu verfolgen!

MAAN Missing

Hot Water Beach 26. bis 33. Tag

Nun sind wir dem Wirbelsturm entflohen und auf die Coromandel Halbinsel gefahren - unser Ziel für die komplette nächste Woche. Und es bestätigt sich: ein Traum! Die Unterkunft liegt direkt mit Blick auf den Strand herrlich am Hang. Eine große Spielwiese für die Jungs und wir kaufen gleich am nächsten Tag Bälle, ein Flugzeug und ein Jonglierspiel, damit die Jungs draußen toben können während wir von der Terasse aus, den Blick aufs Meer genießen. Die Strömung ist auch hier stark, d.h. die Wellen sind so hoch, dass man Spaß daran findet, von ihnen umgeworfen zu werden aber an Schwimmen ist nicht zu denken. Und na klar, wir warten auf Ebbe und buddeln uns mithilfe eines Spatens unser Loch im Boden. Das machen gefühlte 100 Andere auch um uns herum. Naja zugegeben, wir sind nicht die ersten :-). Ein Traum, warmes Wasser von unten und wir genießen es einfach und sind dann auch dankbar, wenn eine kühle Meerwelle unseren Pool erreicht.

Unsere drei Männer machen dann nach einem Tag Faulenzen eine geführte Kanutour zum Cathedral Cove. Los geht es um neun Uhr morgens am Hahei Beach. Die Tour dauert inkl. Capuchino Picknick 3,5 Stunden. Spannend wird es beim Anlegen am Beach. Martin bekommt genaue Anweisung, das Boot zu drehen und dann auf den Strand zuzusteuern. Allerdings ist die Position des Kanus schon zu nah am Strand, so dass sie beim Drehen schon die erste Welle abbekommen und komplett nass werden aber zum Glück sind sie nicht gekentert. Der Guide nahm so schnell er konnte seine Füße in die Hand, um beide vor weiteren Wellen zu retten.

Und dann die Hochzeit! Ja, am Pauanui Beach bei traumhaften Wetter! 

Hot Water Beach
Waikato, New Zealand
MAAN Missing

Rotorua 25. Tag

Leider stimmte die Wettervorhersage, es wechselte nur zwischen viel und mehr Regen. Die geothermale Zone mit Geysiren, Schlammvulkanen, Solfataren und heißen Quellen haben wir uns trotzdem angesehen. Der Ort steht praktisch auf vulkanischem Gebiet und überall qualmt es aus der Erde. Dazu stinkt es nach Schwefelwasserstoff, also faulen Eiern. Dann haben wir uns noch einen Kiwi in seinem Taghaus und Tuatara angesehen. Tuatara oder Brückenechse gehört einer Art an, die schon vor ca. 200 Millionen Jahren, somit zur Zeit der Dinosaurier, gelebt hat. Die Echse ist eines der am langsamsten wachsenden Tiere der Welt und kommt nur in Neuseeland vor. Kann bis zu 100  Jahre und älter werden. Eigentlich wollten wir abends nochmal wiederkommen und die Kiwis im Freien beobachten, aber das Wetter war mitterweile so schlecht, daß wir darauf verzichteten.

Rotorua
Bay of Plenty, New Zealand
MAAN Missing

Von Waitomo Caves nach Rotorua 24. Tag

Vormittags unter der Erde, nachmittags in der Luft. Nach einem sehr schönen Sonnenuntergang führte uns Rachel, unsere Gastgeberin, in eine der 35 Höhlen auf der Farm. Diesmal richtiges Caving; ducken, kriechen, durch Wasser waten, nicht an die Glühwürmchenfäden kommen und die Wetas nicht anleuchten, damit sie nicht springen. Es waren einige imposante Exemplare dabei. Eine tolle Privatführung, bei der Eric  viel Spaß hatte und so dreckig zurückkam, daß er noch unter die Dusche musste.

Aufgrund der Vorhersage eines Zyklons und massiven Regens für die nächsten Tage sind wir gleich an unserem eigentlichen Ziel Rotorua vorbeigefahren, um den Flug nach White Island noch machen zu können. Das ist ein aktiver Vulkan, der 50km vor der Küste liegt. Er ragt ca. 300m aus dem Meer und ca. 700m liegen unter Wasser. Bei einer Breite von 2,5km über Wasser, misst der Berg an seinem Sockel ca. 16km. Marcus, unser Pilot, brachte die ganze Familie ganz nah heran, um dieses einmalige Naturschauspiel gut beobachten zu können. Wer außer uns erkennt das Gesicht im Kratersee?

Das tollste und einzigartigste Geburtstagsgeschenk für mich (Martin) bisher. Danke, Liebling.

Whakatane
Bay of Plenty, New Zealand
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    Torsten hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Höhlenforscher,
    also ich erkenne nichts
    wenn man eure Tour verfolgt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass Ihr zurück in D zu den Höhle forschern wechseln werdet?!
    Martin-ist bestimmt interessanter als ..., oder?
    Viel Spass und Entdeckergeist euch vieren weiterhin.

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    Karo hat am kommentiert:

    Na klar sieht man da ein Gesicht! :o)) Sieht aus wie ein verformter Smiley.

MAAN Missing

Waitomo Caves 23. Tag

Den Tag heute begannen wir mit Allister, er ist der Vater des B&B- Besitzers und ließ es sich nicht nehmen , uns über das Land zu führen. Der Teich, um den wir dabei wanderten ist nicht natürlichen Ursprungs. Wie es der Zufall (oder Allister) wollte, trafen wir dann auch Ben. Er ist Allisters Sohn und war gerade dabei ca. 350 Schafe, hauptsächlich Lämmer, zusammenzutreiben (mit Quad und zwei Hunden), sie dann in die weiblichen zur Zucht, die männlichen zur Schlachtung und ein paar wollige zur Schur zu trennen. Wir wurden eingeladen, uns alles anzusehen. Unheimlich interessant für uns Städter. Wir störten sie nicht und sie luden uns ein, jederzeit vorbeizukommen falls wir was bräuchten oder wissen wollten.

Nachmittags hatten wir unsere dreistündige Höhlentour, zum Teil ging es mit dem Boot durch mit unzähligen Glühwürmchen bedecktne Höhlenpassagen. Die Glühwürmchen sind eigentlich Maden, aber wer will schon Maden sehen. Sie existieren ca. 8 Monate in diesem Zustand. Das Glühen wird durch die Exkremente verursacht und lockt kleine Insekten an, die sich dann in den mit Säure besetzen Fangfäden des Glühwurms verfangen und gefressen werden. In dem Zustand, den man gewöhnlich bei uns kennt, gibt es sie nur drei Tage, in denen sie sich paaren. Dann verhungern sie, da der flugfähige Wurm keinen Mund hat. Die Zeit ist nur der Fortpflanzung vorbehalten. In den Höhlen finden sich auch noch andere Kreaturen, wie riesige Aale, Spinnen und Wetas. Das sind Insekten, die so ähnlich wie Grashüpfer aussehen, aber ca. 10-15 cm groß sind. Wer weiß, was da noch im Wasser und in Ritzen lebt und einen im Dunkeln beobachtet.

Nach der Höhle haben wir uns noch einen Wasserfall und gigantische Steinbögen angesehen. Dann war dieser vielfältige und interessante Tag zuende.

MAAN Missing

Von Tongariro nach Waitomo 22. Tag

Unsere kürzeste Autofahrt bisher, nur ca. 150km. An Tyrannosaurus Rex vorbei ging es zu den Waitomo Caves, wo wir Annetts Eltern trafen. Hier gibt es die berühmten Höhlen mit unzähligen Glühwürmchen. Aber erstmal zu unserem B&B, auf einem Hügel gelegen und mit traumhafter Aussicht. Nach einem Buschwalk mit Höhlenerkundung trafen wir Angus, unseren Gastgeber, der uns eröffnete, daß sie auf dem Grundstück eine überhängende Wand haben, unter der ebenfalls Glühwürmchen leben. Wir warteten bis zum Dunkelwerden. Dann bot sich uns ein toller Anblick, die ganze Wand "glühte". Leider konnte der Fotograf nicht mithalten.

Waitomo Caves
Waikato, New Zealand
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    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Wie immer: beeindruckende Bilder!

MAAN Missing

Mordor 21. Tag

Heute waren wir in Mordor unterwegs. Erst sind wir von unserer Unterkunft auf 1100m zum höchsten Parkplatz Neuseelands gefahren und von dort mit dem Sessellift zum höchsten Cafe des Landes auf 2022m am Ruapehu. Dann noch ein schwieriger Aufstieg über Geröll, Asche und Felsbrocken. Eric hat alles super mitgemacht. Oben bot sich bei Traumwetter ein beeindruckender Blick auf die Vulkanlandschaft rund um den Ngauruhoe (Mt. Doom). Selbst die Vulkane in über 100km Entfernung waren gut zu erkennen.Viele Szenen von Herr der Ringe wurden hier gedreht, allerdings das meiste dann digital verfremdet. Dabei sind die Lava- und Felsformationen auch so düster und furchteinflössend genug.

Da wir noch den Nachmittag zur Verfügung hatten, sind wir zu einem Wasserfall gewandert. Der Rundweg dauerte auch zwei Stunden und brachte Eric an seine Grenzen. Aber er hat nicht gemurrt und reingehauen wie ein Scheunendrescher, als wir wieder zurück waren.

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    Karo hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Abenteurer! Meine güte seid ihr sportlich unterwegs.... Hut ab! Hoffe wir erkennen Euch überhaupt noch, wenn Ihr Heim kommt. Kommt Ihr überhaupt noch Heim??? Aber nicht zuuuu viele Pfunde verlieren, gelle?! ;o) Fühlt Euch lieb gedrückt und vergesst nicht: Der Main kann auch ganz toll aussehen und unser Steinbruch erst: HA! Da können Frodo und Kumpane einpacken! Und überhaupt dieser zauberhafte Frühling in Deutschland.... Mit nichts zu vergleichen!!!! Na ja ok.... Kann alles nicht ganz mithalten, aber trotzdem: Biiitteeeeee!!!! Kommt nach diesem Traumurlaub wieder nach Hause, ja?! Ganz viel Spaß weiterhin und ich fieber ziemlich doll mit, auf die Euch noch zu erwatenden "Ereignisse"! Wir sind bei Euch....!!!!

MAAN Missing

Wellington zum Tongariro Nationalpark 20. Tag

Da wir heute eine lange Fahrt vor uns hatten und uns das Motel so gar nicht gefiel, beschlossen wir, dort nicht zu frühstücken und gleich aufzubrechen. Bei unserer Fahrt fiel sofort die dichtere Besiedelung der Nordinsel ins Auge, viel Verkehr und deutlich größere Ortschaften prägten das Bild. Ein bisschen sehnten wir uns in den Süden zurück, aber ab Whanganui wurde es besser und teilweise war außer uns niemand zu sehen. Bevor wir allerdings dorthin kamen, ging es an den typischen Obstständen vorbei, durch Orte, die weitgehend gleich aussehen - vor und hinter dem Zentrum jede Art von Gewerbe und dazwischen Geschäfte. Auf den Landstrassen die üblichen toten Possums. Das sind große Nagetiere, von denen es angeblich schon ca. 60 Millionen gibt und die jeden Tag jede Menge Grünzeug und mangels natürlicher Feinde auch die einheimische Fauna vernichten. Hat irgendwer mal  eingeführt und nun sind sie außer Kontrolle. Komischerweise haben wir bisher aber nur zweidimensionale gesehen.

Nachdem wir die urbane Zone verlassen hatten, ging es durch stark gefaltete Hügel an Zäunen mit alten Schuhen vorbei Richtung Nationalpark. Bei einer Landschaftaufnahme drehten wir uns um, um zum Auto zurückzugehen und plötzlich fällt uns diese weisse Wand ins Auge, die hinter den Hügeln hervorragte. Das war unser erster Blick auf den Ruapehu (2700m), Neuseelands aktivsten Vulkan. Der letzte Ausbruch war 2007, 1995 und 96 schleuderte er Asche ca. 20km hoch. Eine Stunde später kamen wir im Holiday Park an seinem Fuß an. 

Da es noch früh am Nachmittag und das Wetter brilliant war, beschlossen wir noch eine Wanderung zu unternehmen, bei der man tolle Blicke auf die umliegenden Vulkane haben würde. Wir wurden nicht enttäuscht. In diesem Gebiet liegt das Mordor von Herr der Ringe und der ebenmäßige Vulkankegel des Mt. Ngauruhoe ist der Mt. Doom im Film.

Whakapapa
Manawatu Wanganui, New Zealand
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Von Abel Tasman nach Wellington 19. Tag

Nachdem wir wehmütig, aber nochmals durch ein ausgezeichnetes Frühstück gestärkt, unser schottisches Castle und Sue und Jim verlassen haben, zog sich  die Fahrt zum Fährhafen nach Picton doch ziemlich. Gut, daß uns unsere Gastgeber nochmals auf die Topographie Neuseelands und die entsprechenden Strassen hingewiesen hatten. Da werden 170km unheimlich lang. Außer den ca. 60 Hells Angels, die uns überholten, passierte nichts weiter. Pünktlich kamen wir an, nur um zu hören, daß  die Fähre ca. 1,5 Stunden Verspätung haben würde. Wir haben dann beim Anlegen und Entladen zugeguckt und die Zeit irgendwie rumgebracht. Die Fähre nimmt erst eine schöne Route durch relativ enge Passagen, bevor sie das offene Meer erreicht. Häufig kann man auch Delfine sehen. Eric wollte lieber im Bauch des Schiffes auf den Spielplatz. Hinterher war er traurig, daß er die Delfine nicht gesehen hat. Leider sind sie sehr flink und tauchen ziemlich plötzlich auf. Wer sie uns auf unserem Bild zeigen kann, bekommt nichts, aber wir würden uns freuen. Außer einem schönen Leuchtturm (oder auch zwei) und der fernen Skyline haben wir von Neuseelands Hauptstadt Wellington nichts gesehen. Unser Motel lag in einem Vorort und da es spät war, sind wir direkt dorthin gefahren. Die bisher schlechteste Unterkunft, aber das schnellste Internet hatten sie.

Nachdem unser Fotoapparat schon komplett den Geist aufgeben wollte (mag wohl keinen Sand), konnten wir ihn überreden, nur zwei schwarze Punkte auf den Bildern zu hinterlassen. Und das auch nur beim Zoomen. Wir betrachten es nun als eine Art Wasserzeichen, insbesondere für die Mitleser, die glauben wir würden hier mit Reiseführerfotos arbeiten.

Wellington
Wellington, New Zealand
MAAN Missing

Abel Tasman Nationalpark 18. Tag

Neuseeland hält trotz der Viefalt, die wir bisher schon kennengelernt haben, immer noch Überraschungen bereit. Heute waren wir an einem Strand, den viele für einen der schönsten des Landes halten. Blaues, kristallklares Wasser, Palmen und weißen Sand, der flach ins Meer übergeht, gibt es dort allerdings nicht. Stattdessen riesige Sanddünen, Höhlen, monumentale Steinbögen und ein unvergessliches Naturerlebnis wurden uns geboten. Da man einen Großteil des Strandes nur bei Ebbe begehen kann, findet man sogenannte Gezeitenpools (tidal pools), in denen das Wasser stehenbleibt. In einem dieser Pools vergnügten sich ca. zehn Robbenbabies, die bis auf einen Meter an uns heranschwommen und im Wasser und auf dem Land ausgelassen herumtollten. Die Mütter sind währenddessen im Meer auf Nahrungssuche. Einfach nur toll, sowas sehen zu können - und das nicht im Zoo. 

Wir haben diesen Ausflug mit einer anderen deutschen Familie unternommen. Auf dem Rückweg beschlossen wir, daß die Männer noch einen schwierigen Aufstieg zu einer versteckten Tropfsteinhöhle unternehmen während die Frauen und Kinder einen beindruckeden Rundwanderweg durch einen Dschungel, der auf und um Kalksteine herumwuchs, in Angriff nehmen wollten. Beides hat sich sehr gelohnt. Dann verbrachten wir noch eine gute Stunde in der warmen Sonne, auf der Wiese am Fusse der Höhle. Die Kinder konnten herumtollen und wir relaxen, bevor wir die schöne aber auch anstrengende Rückfahrt über die Takaka Hills in Angriff nahmen. Die Serpentinen wollten kein Ende nehmen und unsere Gastgeber wollten schon einen Suchtrupp schicken.

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    Madlen hat am kommentiert:

    Also mal ganz ehrlich: wenn nicht ab und zu einer von Euch auf den Fotos wäre, dann würde ich Euchunterstellen, dass Ihr alle Fotos aus dem Reiseführer habt und uns nun als eigene Erfahrung unterjubelt; sie sind echt klasse. Und wenn mit den Kindern alles halbwegs so gut klappt wie es sich liest - dann habt Ihr wirklich alles richtig gemacht und alle Zweifel waren unnötig...genießt es weiterhin! Hier kommt übrigens jetzt tatsächlich richtig der Frühling hervorgekrochen; ist auch super für's Gemüt...

MAAN Missing

Abel Tasman Nationalpark 17. Tag

Heute Morgen sind wir mit einem wunderbaren Fruehstueck im B&B in den Tag gestartet. Selbstgemachter Joghurt und Pfirsiche aus dem Garten, jam, jam. Unsere Gastgeber sind so herzlich, das tut einfach nur gut!

Heute haben wir eine Tour in den Abel Tasman Nationalpark  gemacht. Ein Wassertaxi hat uns zu einem wunderschoenen Strand gebracht, von da an sind wir 6km zum naechsten Strand gelaufen. Ich kann nur sagen, dass das der schoenste Weg war, den ich bisher gelaufen bin. Immer durch den Wald mit Blick auf einsame, tuerkisfarbene Straende. Am ersten Strand waren zwei Stachelrochen am Ufer zu sehen. Wir haben  eine Nahaufnahme, schaut mal. Das Wasser sieht eigentlich zum Reinspringen aus aber es ist eisig kalt. Wir konnten heute aber nicht widerstehen.

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    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Ich frage mich gerade wer den Stein kaputt gemacht hat ;-)

MAAN Missing

Von Punakaiki in den Abel Tasman Nationalpark 16. Tag

Auf unserer Fahrt heute haben wir die Nordwestspitze der Südinsel abgeschnitten und sind von Küste zu Küste gefahren. Von der Küste weg ins Landesinnere führte der Weg am Buller River entlang. Die wenigen Kleinstädte scheinen wie aus einem Western gesprungen und sind auch vielfach während des neuseeländischen Goldrausches im 19. Jahrhundert entstanden. Die Vegetation ist jetzt auch nicht mehr ganz so grün, dafür ist es noch wärmer. An jeder Ecke gibt es unterwegs frisches Obst zu kaufen. 

Am Nachmittag kamen wir in unserem schottischen Castle hoch über der Küste an. Jim hat uns alles gezeigt und schon viele Tips gegeben. Er und seine  schottische Frau Sue haben vier Kinder und sieben Enkel, demzufolge ist alles für Kinder vorhanden. Eric war gleich begeistert, ein Ritterschloß mit Zinnen. Irgendwo steht sogar ein kleiner Ritter mit Rüstung.

Wir sind dann gleich zum Strand mit Spielplatz, diesmal auch mit ruhigem, wunderbar klarem Wasser. Eric hat es begeistert genossen und sogar Marc hat seine erste Begegnung mit dem Meerwasser gehabt. Dann haben wir noch eine deutsche Familie in Elternzeit mit einem elf Monate alten Sohn getroffen. Die Kinder haben toll zusammen gespielt und wir uns über unsere Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Motueka
Tasman, New Zealand
MAAN Missing

Fox Glacier nach Punakaiki 15. Tag

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für Marc. Unser kleiner Mann hat seinen ersten Schritt getan. Wir sind begeistert.

Bei wieder strahlendem Wetter sind wir heute am Franz-Josef -Gletscher vorbei die Westküste hochgefahren. Wälder, Berge, Seen, Flüsse und immer wieder die unterschliedlichsten Strandabschnitte bestimmen die Szenerie auf dieser Fahrt. Unser Ziel ist Punakaiki mit seinen Pfannkuchenfelsen (Pancake Rocks) und den Blowholes. Dabei haben Wind und Wellen die Sandsteinfelsen ausgehölt und durchlöchert. Bei Flut und Südwestwind wird das Wasser mit solcher Wucht gegen die Küste gedrückt, daß es aus den Löchern schießt und dabei von einem tiefen Grollen  bis zu Zischen viele Geräusche erzeugt. Die Bilder können dieses beindruckende Spektakel nur unzureichend wiedergeben. Dank unserer Gezeitentabellen waren wir genau zum richtigen Zeitpunkt da. Am Parkplatz haben wir noch einen Weka gesehen, einen für Neuseeland typischen Vogel. Danach sind wir zu unserem Cottage direkt am Strand gefahren. Es war bis zum Abend warm, sodaß wir diesmal den Strand genießen konnten. Die Wellen waren allerdings immer noch so gewaltig, daß wir nur mit den Füssen ins Wasser sind, wobei man selbst dabei viel Kraft aufwenden musste, um dem Sog standzuhalten. 

Die Kinder ins Bett gebracht und den Tag bei einem Glas Wein ausklingen lassen. Der Sonnenuntergang war traumhaft, die Mondsichel und der Sternenhimmel nicht minder.

Punakaiki
West Coast, New Zealand
MAAN Missing

Lake Matheson/Fox Glacier 14. Tag

Wir sind noch im Holiday Park und heute morgen zunaechst von unserem Betthupferl Marc und dann von einem strahlenden Sonnenschein geweckt worden. Das waren die besten Voraussetzungen, um schnell aus dem Bett zu springen und die von unserem Reisefuehrer empfohlene Tour zum Lake Matheson zu machen. Zwischen acht und neun Uhr morgens spiegelt sich in diesem See der Mount Cook und das ist bei Sonnenschein sehr beeindruckend - schaut auf die Bilder. Mt. Cook versteckte sich dann schnell hinter den Wolken, bei den Maoris heisst er auch "Aoraki - der Wolkenstecher". Dafuer gab es aber eine tolle Sicht auf den Mount Tasman.

Nach einem schoenen Spaziergang um den See sind wir zum Fox Glacier aufgebrochen. Von nun an dabei unser Zauberer Eric mit frisch erworbenem Zauberstab. So sind wir auf dem Weg nach oben in Babies, Monster und Loewen verwandelt wurden, sehr lustig :-)

Kurz vor dem Gletscher mussten wir dann allerdings einen Fluss  ueberqueren und die Kinder ohne Wasserkontakt ans andere Ufer befoerdern. Oh, ups, dann war auf einmal der Zaubestab weg und allemann ungluecklich!

Der Gletscher troestete uns dann aber mit dem Blick auf seine maechtige Eiszunge. Das besondere hier ist, dass die Gletscher bis unter die Regenwaldzone reichen, wie an nur ganz wenigen Orten der Welt.

 Und dann war Strand angesagt, schliesslich schien ja die Sonne und wir freuten uns schon aufs Baden im eiskalten Wasser. So fuhren wir eine halbe Stunde zum Beach und nahmen ganz zuversichtlich Badesachen mit zum Strand. Komisch, dass alle trotz Sonne in langen Klamotten stecken... Hmmm, das lag dann wohl daran, dass wir es mit der tasmanischen See und einem Windsturm zu tun hatten. Naja, Steine werfen tuts auch und die Sonne schien den ganzen Tag.

Morgen gehts dann weiter nach Punakeiki. Habt ihr einen schoenen Tag, wir gehen so langsam ins Bett. :-)

Fox Glacier
West Coast, New Zealand
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    Juliane Stöve hat am kommentiert:

    Ihr lieben Ausflügler, herzliche Grüße aus der Heimat , wenn auch der bayrischen ;-) . Eure Bilder sind wundervoll und selbst ich als Reisemuffel bin begeistert! Ich hoffe Ihr könnt Euren Urlaub nur halb so genießen, wie es die Bilder vermuten lassen... Alles Liebe und gute Reise weiterhin!!! Der Weg ist das Ziel... Liebste Grüße, Juliane und Familie

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    Karo hat am kommentiert:

    Oh mein Gott!!!! Der absolute Wahnsinn!!!! Und das sind wirklich alles Eure Fotos und das alles dürft Ihr erleben? Das kann ich gar nicht glauben, dass Ihr gerade mitten in dieser zauberhaften Traumwelt steckt. Wir freuen uns so mit Euch, dass Ihr das alles erleben dürft. Gaaaanz viele liebe Grüße aus dem faschingsbunten Mühlheim. Fühlt Euch herzlich gedrückt und macht weiter so! Das klingt echt unglaublich!!!! :o))

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    Diederichs hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Vier, da Simone heute Geburtstag hat, habe ich einen Tag Urlaub und kann mal in Ruhe die traumhaften Bilder genießen. Wir haben uns gerade gefragt, wer wohl die Planungsarbeit für Euer tolles Abenteuer auf sich genommen hat? Auf jeden Fall sieht das bei den tollen Eindrücken auch nach einem mächtigen Pensum aus. Kommt Ihr auch mach ein wenig zum Verschnaufen? Liebe Grüße aus Berlin von Uwe und Familie

  • Missing
    Kathrin hat am kommentiert:

    Hallöchen ihr lieben, habe mich erstmal durchgelesen durch das schöne urlaubsbuch:-) das liest sich wie ein Roman und zu den Bilder gibts keine worte-traumhaft.
    Wünsche euch ne schöne Zeit und liebe grüße von Kathrin und den Rest der rasselbande

MAAN Missing

Von Glenorchy nach Fox Glacier 13. Tag

Heute mussten wir unserem heimeligen Cottage "Goodbye" sagen. Unsere Fahrt führte uns am nunmehr bekannten Lake Wakatipu entlang nach Queenstown und von dort über die Crown Range (Pass ca. 1000m) nach Wanaka am gleichnamigen See. Nachdem wir auf dem Pass noch in den Wolken waren, klarte es immer mehr auf und wir konnten die tolle Luft genießen. Es wurde bald klar, daß es trotz langer Fahrstrecke ein toller Tag mit vielen verschie1denen Eindrücken werden würde. An den Wanaka See schloß sich direkt der Hawea See an. Dann führte uns die Straße wieder am Wanaka-See entlang. Die umliegenden und frisch verschneiten Gipfel der Südalpen umgaben uns nun überall. Schließlich überquerten wir diese am Haast-Pass, nicht ohne vorher noch eine Wanderung zu den blauen Pools des Flusses zu machen. Auf einer Sandbank im Fluß hatten Besucher viele Steintürme errichtet, denen wir unseren eigenen hinzufügten. Der Weg führte erst durch Regenwald und dann über eine schöne Hängebrücke.

Wir waren nun Richtung Westküste, auch als Wetcoast bekannt, unterwegs. Das einzige, was an diesem Tag nass war, waren die vielen tollen Wasserfälle am Wegesrand. Einer mitten im Wald neben der Straße, der war nur in unserem Reiseführer (NZ Frenzy).

Die Ausblicke auf die Berge waren weiterhin atemberaubend, aber nach und nach öffnete sich das Flußtal des Haast und wir waren wieder am Meer. Der Weg verlief nun eine ganze Weile an der Küste entlang, wobei sich flacher Strand mit Steilküste abwechselte. Nach einem Abstecher ins Landesinnere errichten wir bei Bruce Bay wieder das Wasser. An dieser Bucht hinterlassen die vorbeikommenden Reisenden Skulpturen aus dem reichlich angeschwemmten Treibholz oder den noch reichlicher vorhandenen Steinen. Auch wir schufen ein Kunstwerk, dessen Halbwertzeit allerdings sehr kurz war. Aber es bestand lange genug, um der Nachwelt per Foto erhalten zu bleiben.

Kurze Zeit später erreichten wir unseren Holiday Park, wo sich die Kinder im warmen Sonnenschein erstmal austoben konnten. Abendbrot gab es auf der Terasse unseres Häuschens, in dem alles auf engstem Raum vorhanden ist. Eric war sofort von dem Bett mit drei Etagen begeistert und schläft natürlich ganz oben. Hinter dem Haus ist eine Pferdekoppel und dahinter nur noch Berge.

Zum Abschluß gab es noch einen tollen Sonnenuntergang.

MAAN Missing

Rund um Glenorchy 12. Tag

Bei durchwachsenem, windigem Wetter sind wir heute um Glenorchy gewandert. Weg war gut mit dem Buggy begehbar und verlief teilweise auf Planken durchs Moor. Interessant auch die Lagune mit ausschließlich schwarzen Schwänen. Eric hat versucht mit einem Stock zu angeln, hat sich aber irgendwann gefragt, ob Fische überhaupt Holz mögen. Er vermisst seinen Kindergarten, jedenfalls erzählt er viel davon.

Den Tag haben wir mit einer Runde Golf beenden wollen. Das ist hier nicht so elitär, wie in Deutschland. Nach einer Platzreife hat kein Mensch gefragt und die Frau hat nur gelacht, als wir sagten, wir hätten keinen blassen Schimmer, was wir für Schläger aussuchen müssen.

Heute auch endlich Bilder von einem Teil der Sanitäranlagen. Nachts war dort keiner von uns.

MAAN Missing

Wanderung Invincible Gold Mine 11. Tag

Vorab nochmal ein großes Dankeschön an Ruzi und Sebastian , ohne deren Rückentrage wir gar nicht so schöne Wanderungen machen könnten. 

Heute bei schönstem Wetter und klarer Luft zur unbesiegbaren Goldmine. Erstmal mussten wir allerdings zum Ausgangspunkt kommen. Dabei haben wir zwei Furten durchquert, was wir mit dem Mietwagen eigentlich nicht dürfen, aber die tauchten völlig unvermittelt hinter Kurven auf und wenden ging auch nicht. Zum Glück waren sie wegen des trockenen Wetters nicht zu tief.

Der Weg ging ständig durch den Wald, stetig bergan. Immer wieder öffnete sich der Wald, um traumhafte Blicke auf den vor uns liegenden Mt. Earnslaw (2815m) mit seinem vergletscherten Gipfel und die hinter uns liegenden Berge der Humboldt Range und anderer den Wakatipu See umgebenden Berge freizugeben. Je höher wir kamen, deste schöner das Panorama. Nach ca. 1,5 Stunden Aufstieg erreichten wir unser Ziel, eine seit 1887 verlassene Goldmine. Beindruckend, was man noch alles vorfinden konnte. Somit bekam man eine gute Vorstellung, wie das damals alles funktionierte. War auch alles auf Schautafeln beschrieben. Wir waren die einzigen auf dem ganzen Weg und konnten so unser Picknick in der Sonne richtig genießen. Nach dem Abstieg noch die Füsse im eiskalten Wasser des Rees-Flusses gekühlt. Dabei hatten wir das erste Mal mit den Sandflies zu kämpfen. Sehen aus wie Fluchtfliegen, stechen aber und können zur echten Plage werden. Leider hatten wir kein "Sandfly Goodbye" aufgetragen, das stand erst im Cafe neben derZuckerdose auf dem Tisch.

Glenorchy
Otago, New Zealand
MAAN Missing

Queenstown 11. Tag

Da Glenorchy keinen Laden hat, beschlossen wir, das vorhergesagt schlechte Wetter zu nutzen und nach Queenstown Einkaufen zu fahren. Gegen Mittag riß es dann auf, so das wir mit der Gondel hochfahren und dort so eine Art Schlitten fahren konnten. Das war, wie alles hier, teuer, aber hat Spaß gemacht. Anschließend noch ein bisschen Stadtbummel und Shopping, dann bei Sonnenschein wieder am See entlang zurück. Die Berge nunmehr auf den Spitzen fast alle weiß, da dort oben der Regen als Schnee runterkam. Am für europäische Verhältnisse 28. August. Dabei haben wir heute noch gelesen "Dirt is the new snow".

MAAN Missing

Wanderung Lake Sylvan 10. Tag

Da wir hier in den Bergen sind, wollen wir natürlich auch Wandern. Soweit das mit Marc möglich ist. Der Weg führte uns durch Urwald mit Flechten, Moosen und komisch geformten Bäumen, Wurzeln von umgestürzten Bäumen zu einem einsamen See im Wald, umgeben von hohen Bergen. Wir haben unterwegs mit Zauberern gekämpft, uns versteckt und Geistern nachgejagt. Ist auch eine mystische Gegend hier, auf Hin- und Rückweg sind wir an Sarumans Isengard vorbeigekommen. Mal sehen, wer es erkennt. Andere LOTR- Drehorte sind auch in der Nähe. Abends noch Verstecken und Fangen gespielt, bevor die Jungs nach einem Bad ins Bett sind. Wir haben dann das Kaminfeuer genossen.

MAAN Missing

Manapouri nach Glenorchy 9. Tag

Da wir hier in unserer urigen Unterkunft mit Kaminfeuer, Bad mit Blick auf die Berge und Toilette im Garten kein Internet haben, heute per Handy. Bilder folgen in den nächsten Tagen. Bisher vom Wetter her der schönste Tag, keine Wolke am Himmel, windstill und warm. Ein toller Sonnenaufgang am Manapouri Lake und dann durch sehr abwechslungsreiche Landschaft zum Wakatipu Lake, an dessen Ufer Queenstown liegt. Dieses Gletscherblau einfach Wahnsinn, dazu die Südalpen ringsherum, zum Teil schneebedeckt, unbeschreiblich. Wie fanden dann einen tollen Parkplatz direkt am Ufer, wo wir eine längere Rast einlegten. Da das Wetter so traumhaft war, beschlossen wir Annett's Geburtstagsgutschein für einen Gleitschirmflug einzulösen. Schließlich ist Queenstown die Abenteuerhauptstadt Neuseelands. Hier wurde das Bungyjumping erfunden und auch sonst gibt es alles für Adrenalinjunkies, wie Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen, Jetboot, Downhill und vieles mehr.

Gesagt, getan. Gebucht und die Seilbahn auf den Hausberg (ca. 1500m) bestiegen. War alles sehr professionell organisiert. 

Annett: der Wahnsinn, ich habe mich getraut!!! Es blieb ja auch keine Zeit zum nachdenken. Mein Guide hieß Shane und er macht den Flug mehrmals täglich, also das hörte sich schon mal gut an. Aber warum ist der Gurt so locker um mein Bein und was muss ich denn alles machen? Also ich musste gar nichts machen, das war schon einmal der große Unterschied zu meinem Schnupperkurs; der Start war einfach der Sprung in den Abgrund ohne Anlauf, da wir ja richtig hoch waren. Und dann flog ich da über den Berg und den See. Ich war eigentlich ganz relaxt aber ich wusste immer nicht, was als nächstes kam und dann auf einmal wilde Kreise, dann habe ich gar nichts mehr gedacht und das heißt was. Am Berg unten neben der Gondel war ein Friedhof, auf den wir kurzzeitig zusteuerten aber Shane meinte, ne ne, das hat noch Zeit. Die Landung war wieder Easy aber mir war so richtig übel danach. Fazit: geiles Erlebnis aber selber Können spornt mich mehr an

Dann noch unser blaues gegen ein silbernes Auto getauscht und ab auf eine der wahrscheinlich schönsten Strecken, die man sich vorstellen kann, links immer der türkisblaue See, umgeben von noch schneebedeckten Bergen, dazu azurblauer Himmel. Nachts dann noch ein unvorstellbares Erlebnis, tausende von Sternen und die Milchstraße so klar - unbeschreiblich.

Queenstown
Otago, New Zealand
MAAN Missing

Fjordland - Doubtful Sound 8. Tag

Danke fuer Eure lieben Kommentare - so seid ihr ganz nah bei uns :-)

Wir haben gerade ein ernstes Problem. Martin sucht sein Rasierzeug. Ja, ich weiss, das ist mehr mein Problem aber er sucht es jetzt schon mehrere Tage... Ich gebe Euch bescheid, wenn ICH es gefunden habe.

Kennt ihr das, wenn sich die Berglandschaft im Wasser wiederspiegelt und man nicht mehr zwischen beiden Perspektiven unterscheiden kann? Diese Traumaussicht hatten wir heute bei unserem mehrstuendigen Bootstrip im Doubtful Sound. Ein Fjord, der durch riesige Berge mit ebenso hohen Wasserfaellen besticht. Und es ist einfach alles gruen, gruen und gruen. Wir lieben es. Ja, und dann haben wir Delphine gesehen. Fuer mich und die Kinder das erste Mal und ich konnte einen froehlichen Aufschrei nicht unterdruecken, als die Delphine vor uns entlang gesprungen sind. Das bleibt in den Erinnerungen, auf jeden Fall.Und Gelbaugenpinguine konnten wir vom Schiff aus sehen, schaut mal auf die Bilder :-)

Das alles bei traumhaft warmen und sonnigen Wetter, obwohl es hier ansonsten an ca. 250 Tagen im Jahr regnet. Zum Abschluß haben wir noch das unterirdische Kraftwerk besucht, erst mit dem Bus 2km in den Berg gefahren und da ist dann plötzlich diese Turbinenhalle, wie bei James Bond. Angeblich wird hier aber nicht der Strom für die Weltherrschaft produziert sondern für die Aluminiumschmelze an der Südküste.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem Glas Wein und einer Unterhaltung mit den Engländern von nebenan. Die waren gerade mit dem Schiff von Feuerland über die Antarktis nach Neuseeeland gefahren. Das machen wir dann vielleicht nächstes Mal.

Manapouri
Southland, New Zealand
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    Rebecca hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Lieben,
    ich freue mich, dass Ihr uns an Eurem Abenteur teilhaben lasst.
    Eure Bilder sind sehr beeindruckend und faszinierend.
    Ich wünsche Euch eine traumhafte Zeit mit vielen Eindrücken.

    Genießt die Reise :)

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    Madlen hat am kommentiert:

    Hey Annett, wäre jetzt nicht DER ideale Zeitpunkt, Martin endlich mal mit Vollbart zu sehen:-)? Das bekommst Du sicher so schnell nicht wieder...
    Ihr macht einen wirklich neidisch - aber wir gönnen es Euch alle! Und eines kann ich Dir jetzt schon prophezeien: Deine Elternzeit reicht nie im Leben, um aus diesen tollen Bildern, von denen wir vermutlich nur einen Bruchteil genießen, noch die entsprechenden Fotoalben zu zaubern:-)
    Weiter viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche nach dem Rasierer...

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    Caroline hat am kommentiert:

    Hallo ihr vier,
    auch ich reise schon ein paar Tage mit euch mit und möchte euch jetzt ein paar liebe Grüße hier lassen. Mich erinnern die Landschaftsbilder ein bisschen an Kuba. Ein traumhafter Urlaub, an den ich immer gerne zurück denke, gerade als ob er gestern gewesen wäre. Gestern ist allerdings schon 12 Jahre her.:-\
    Ich wünsche euch noch viele tolle Tage und Erlebnisse und freue mich auf noch mehr tolle Bilder und Tagebucheinträge von euch. Liebe Grüße

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    Diederichs hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Vier,
    außer blauem Himmel, frühlingshaften Temperaturen und einem schönen Sonnenuntergang am Schlachtensee haben wir hier nichts annähernd so schönes zubieten wie Ihr derzeit - echt tolle Bilder! Genießt es!
    LG Uwe

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    Nathalie hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Lieben,
    kann mich den anderen nur anschließen. Die Bilder sind wunderschön und wir würden uns jetzt gerne zu Euch zaubern:) Genießt die Zeit, Ihr habt alles richtig gemacht. Emma ist übrigens total begeistert, dass wir Euren Urlaub verfolgen können. Sie möchte immer wieder schauen, ob es was Neues gibt.
    LG Nathalie

MAAN Missing

Catlins nach Fjordland 7. Tag

Wow, nachdem ihr jetzt eine Nacht geschlafen habt, haben wir uns ins naechste Abenteuer gestuerzt. Erst einmal konnte ich mir heute Nacht um eins ein paar Reisefuehrer ansehen, da naemlich kein Cottage vor unserem Marc sicher ist. So hat der Frechdachs doch tatsaechlich den Radiowecker in die Haende gekriegt und den Weckruf auf mitten in der Nacht aktiviert. :-)  Danach war erst einmal an keinen Schlaf zu denken.

Dafuer wurden wir aber heute morgen von einem strahlenden Sonnenschein geweckt! Unsere Unterkunft in Waipapa Point liegt direkt an einer Meeresbucht, an der ein wunderschoener weisser Leuchtturm steht.Das wow Erlebnis hatten wir aber dann als wir bei unserem Spaziergang ans Meer direkt von einem Seeloewen ueberrascht wurden. Er robbte vom Leuchtturm Richtung Meer und legte zwischendurch immer wieder Pausen ein. Am Strand haben wir dann noch andere Seeloewen beobachten koennen und das in der freien Natur! Ach und unsere erste Paui Muscheln haben wir gefunden.

Dann haben wir die Catlins verlassen und sind mit dem Auto ins Fjordland gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir leider einen Unfall mit einem Bussard gehabt, der unser Auto wohl nicht hoerte, da er sich gerade an einem totgefahrenen Possum bediente. Uns hat es den Seitenspiegel weggerissen und dem Vogel konnten wir leider nicht mehr helfen. Das war erst einmal ein Schock und ich hoffe, dass so was nicht nochmal passiert!

In Manapouri angekommen, haben wir gleich unser Cottage entdeckt und sind begeistert. Es liegt inmitten der berauschenden Berglandschaft und hat eine so grosse Spielwiese fuer die Kids - einmalig!!!

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    Karo hat am kommentiert:

    Einfach nur toll!!!! Vielen Dank, dass wir mit Euch reisen dürfen. Es macht riesigen Spaß Euer Tagebuch zu lesen und bei Euch sein zu können!!! Macht weiter so! Das klingt alles wie ein wunderschöner Traum, den Ihr Euch redlich verdient habt!!! Super Fotos und bis jetzt schon tolle Abenteuer. Einfach nur toll! ;o) Ganz liebe Grüße senden Euch: Karo, Mia und Markus.

  • Missing
    Torsten hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Weltenbummler,
    Schön zu sehen und zu lesen, dass es die richtige Entscheidung von euch war, die Elternzeit so zu nutzen. Vieles was wir auf den Fotos sehen, läßt uns an Mauritius erinnern. Euch weiterhin so viele naturbelassene fleckchen Erde.

MAAN Missing

Catlins 6. Tag

Nachdem der Sturm über Nacht die Wolken weggeblasen hat, präsentierte sich die Otago-Halbinsel in strahlendem Sonnenschein. Wir wären auch wegen der tollen Unterkunft gern noch geblieben, aber leider müssen wir weiter. So wird es uns wohl noch oft gehen. Je näher wir den Catlins kamen, desto bedeckter wurde es und gegen Mittag fing es zu regnen an. Man sagt, in Neuseeland kann man alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben. Und das stimmt, wir hatten Sonne, Regen und Hagel im Wechsel. Das Glück war allerdings mit uns, so riß der Himmel auf, als wir zu den Wasserfällen gingen. Der Urwald und insbesondere die baumhohen Farne sind sehr beeindruckend. 

Um die Cathedral Caves sehen zu können, muß Ebbe herrschen, da sie ansonsten unter Wasser stehen. Wir hatten wieder Glück und das Wasser lief gerade ab. Allerdings lief es dafür umso stärker vom Himmel, teilweise hagelte es. Das beständigste an diesem Tag und wohl auch vielen anderen in den Catlins ist die Unbeständigkeit des Wetters. Außer uns war fast niemand da und als der Regen etwas nachlies, sind wir einfach los. Erst durch den Urwald runter zum Strand und dann über den Strand Richtung Höhlen. Rechts von uns immer die tolle Brandung. Der erste Eingang war gerade trockengefallen, in den zweiten spülten immer wieder die Wellen. Einfach toll. Mittlerweile hatte es auch wieder aufgehört zu regnen, da wir aber schon losgetraut hatten, waren wir die ersten am Strand und auch allein in den Höhlen, erst später kam die Meute.

Wir hätten dann gern noch die größten Wasserfälle besucht, aber es regnete wieder und die Kinder waren müde. Über Schotterstrassen ging es dann Richtung unseres einsam gelegenen B&Bs nahe des Leuchtturms an Waipapa Point. Sonne und Regen zauberten dann noch einen schönen Bogen über die tolle Landschaft.

Slope Point
Southland, New Zealand
MAAN Missing

Dunedin 5. Tag

Trotz der langen Fahrt von Christchurch nach Dunedin hatten wir einen schönen Tag, wir haben einfach die Landschaft mit ihren vielen verschiedenen Grüntönen auf uns wirken lassen. Außerdem konnten wir den morgendlichen Sonnenschein bei einem Halt am Strand genießen und Eric hatte unheimlich viel Spaß. Marc war der Sand nicht ganz geheuer. Am etwas trüben Nachmittag dann die Robben an Shag Point (heißt wirklich so) besucht und gerade sind wir von den Pinguinen zurück, die wir nach Sonnenuntergang bei ihrer Heimkehr beobachten konnten.Sehr faszinierend, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum so nah erleben zu können.

Wir müssen auch hier schonmal ein Wort über die Freundlichkeit der Neuseeländer verlieren und das betrifft nicht nur die, mit denen man direkt zu tun hat.

Dunedin
Otago, New Zealand
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    Madlen hat am kommentiert:

    Hey , das klingt ja wirklich noch alles relaxt bei Euch! Und traumhafte Fotos... da ist man fast live dabei:-) Ein bisschen neidisch könnte man schon werden. Drücken Euch die Daumen, dass weiter alles gut läuft - viele Grüße auch von Tim an Eric; er fehlt ihm im Kindergarten:-) Liebe Grüße und weiterhin eine gute Reise! PS: eine tolle Idee mit dem Blog...

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    Erika Isländer hat am kommentiert:

    Hallo, da muss ich doch gleich an das wunderschöne Bahnhofsgebäude denken. Schön das ich ich nochmal mit Euch mitreisen darf! LG

MAAN Missing

Christchurch 4. Tag

Ohje, mit einer Stunde Schlaf während des neunstuendigen Fluges sind wir dann endlich in Neuseeland gelandet. Eric wollte und wollte im Flugzeug nicht einschlafen, weil er doch die Familie beschuetzen muss, sagt er :-)

Wir haben dann erst einmal die strenge Einfuhrkontrolle ueber uns ergehen lassen aber hatten zum Glueck keine Probleme. Schaut mal, was fuer eine schoene Aussicht beim Landeanflug zu sehen war - genial!

Danach ging es los zur Mietwagenstation und anschließend ins Abenteuer mit Linksverkehr und Automatikschaltung. Unser erstes Motel haben wir dann aber gleich gefunden und uns dann auf in die Stadt gemacht.

Leider haben wir den Fußweg unterschätzt, so daß wir von der Stadt nicht soviel sehen konnten. Sie befindet sich nach dem schweren Erdbeben von 2011 - morgen ist der dritte  Jahrestag - immer noch im Wiederaufbau. Dafür haben wir einige Zeit im sehr schönen botanischen Garten verbracht, Eric hat den Friedensgong geschlagen, Mami schlief friedlich auf einer Bank, komisdhe Vögel saßen in den Bäumen und insgesamt zeigte sich der Park vin der besten Seite. Die Sonne kam auch raus und es war einer schöner Nachmittag.



Christchurch
Canterbury, New Zealand
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    Diederichs hat am kommentiert:

    Hallo Ihr Vier, schöne und beeindruckende Bilder bis hierher. Kann Eric begreifen, wo Ihr gerade seid? Wir freuen uns auf die nächsten Bilder! LG aus Berlin

MAAN Missing

Singapur 3. Tag

Hatten wir gesagt, wir haben keinen Jetlag? Heute waren wir total gerädert und die Hitze besorgt den Rest. Mehr als Chinatown und den Merlion, das Wahrzeichen Singapurs, haben wir dann auch nicht geschafft. Man konnte noch überall erkennen, daß gerade das Jahr des Pferdes nach dem chinesischen Mondkalender begonnen hatte. Erstaunlich auch, wie friedlich hier die verschiedenen Religionen zusammenleben. Da finden sich ein hinduistischer Tempel und eine Moschee Tür an Tür. Am Flughafen waren wir doch sehr müde, Eric  schlief gleich in Marcs Buggy ein, später dann nicht mehr.

Die asiatischen Mädels fahren total auf unsere blonden Jungs ab, fing schon im Flugzeug mit den Stewardessen an und setzte sich dann fort, teilweise versuchte man uns den Marc einfach vom Arm zu nehmen oder nahm ihn für ein Foto gleich vom Boden hoch. Etwas verwirrend, aber war aus reiner Begeisterung.


MAAN Missing

Singapur 1. und 2. Tag

Nach einem relativ ruhigen Flug sind wir gut im feucht-heißen Singapur angekommen. Da der Flieger nicht ganz voll war, hatten wir 5 Plätze nur für uns. Eric hat fast durchgeschlafen, Marc mussten wir leider bei Turbulenzen immer wieder aus dem Körbchen nehmen und uns auf den Bauch schnallen. 

Nach der Ankunft sind ins Hotel und da es für uns mitten am Tag war, hat Annett vorgeschlagen gleich noch die Nightsafari im Zoo zu machen. Das war faszinierend, da die Tiere nur durch fast unsichtbare Gräben vom Besucher getrennt sind, teilweise geht man aber auch direkt durch die Gehege. Als wir zurück kamen, war es fast Mitternacht und alles müde. Heute dann bis fast halb 9 Ortszeit geschlafen. Jetlag haben wir nicht.


Wir haben es dann heute gemütlich angehen lassen und sind nach dem Frühstück Richtung Marina Bay  Sands und Gardens by the Bay aufgebrochen. Das Sands ist ein imoposantes Hotel mit Aussichtsplatform und die Gardens wurden auf einem dem Meer abgerungenen Gelände angelegt. Traumhaft mit den künstlichen Bäumen und den weltgrößten Gewächshäusern. Mit dem Wasserpark hatten wir allerdings nicht gerechnet. Schnell einen Badehose für Eric gekauft und die Kinder hatten Spaß und wir einen relaxten Nachmittag mit toller Aussicht.

Eric ist dann schon beim Essen eingeschlafen. Mal sehen was wir morgen machen, abends geht es dann weiter nach Christchurch.


Singapore
, Singapore
  • Missing
    Karo hat am kommentiert:

    WoW!!! Das klingt doch mal nach einem super Start. So solls weiter gehen. Wir freuen uns ganz riesig für Euch und habt weiterhin genauso viel Spaß! Guten Flug nach Christchurch. Ach und Annett: Liebe Grüße von Samu ;o)

MAAN Missing

Wir sind dann mal weg...

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Ich bin gespannt auf Eure Erlebnisse und Fotos!

  • Missing
    Kathrin hat am kommentiert:

    hey ich bin jetzt auch mit dabei und wünsche euch viele coole abendteuer

MAAN Missing

Auf gepackten Koffern

So, nun sitzen wir buchstäblich auf gepackten Koffern und eigentlich kann es losgehen... 

Jetzt sind es immer noch drei Tage.... Was koennten wir vergessen haben? oh ja genau, noch Wechselsachen ins Handgepaeck tun. Kann ja doch so manches in die Hose gehen. :-)


  • Missing
    Karo hat am kommentiert:

    Ha ha!!!! Habs jetzt auch geschafft mich hier "einzumischen" ;o) (Hatte doch noch die Email) Ich freu mich so für Euch und bin irgendwie selbst ganz aufgeregt... Das wird Eure Zeit!!!! Bis später...

MAAN Missing

Die Aufregung steigt

Noch einen Tag und eine Woche dann gehts los. 6 Wochen Singapur und Neuseeland liegen vor uns. Martin ist ganz relaxed und bei mir mischt sich die  Vorfreude mit einem nicht so klar beschreibbaren Gefühl. So ist das wohl, wenn man vor einem Abenteuer steht, bei dem man überhaupt nicht weiß, was alles auf einen zukommt. Erstmal das Packen....

Muhlheim Am Main
Hesse, Germany
  • Missing
    Madlen hat am kommentiert:

    darum beneidet Euch keiner:-) wer den Packstress von einem "normalen" Urlaub mit Kindern kennt, kann sich nur annähernd vorstellen, wie es jetzt ums Packen steht...