Neuseeland - die Südinsel

Von Christchurch bis Christchurch in 20 Tagen. Im Mietwagen mit vorgebuchter Unterkunft

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Towanda Small
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Danke für die schönen Beschreibungen und Bilder. Den Abschluss findet man dann in der Route ;-)

Towanda Small

Picton das Tor zum Marlbourogh Sound

Von Blenheim nach Picton zu fahren ist nicht der Rede wert, es dauert ungefähr eine halbe Stunde. PIcton beherbergt ca.a 5000 EinwohnerInnen und eine Menge Touristen. Aber hier wie überall fallen die Tourist nicht weiter auf. Kiwis sind Immer freundlich, aufmerksam und geben gerne Tipps, was man sich noch angucken sollte, was man unbedingt sehen muss usw. Wir finden endlich, endlich unsere beißersehnte "Seafood-Platter" und stürzen uns darauf wie zwei ausgehungerte aus der Wüste. Natürlich mit einer Flasche Savignon Blanc. Und natürlich nicht Cloudy Bay. Damit ist der Nachmittag gelaufen, weil uns eine angenehme Bettschwere zum Nachmittagsschlaf verleitet. Am Abend sitzen wir mit unseren B+B Gastgebern auf der Terrasse, trinken Wein und essen Käse und lassen es uns gut gehen. 

Am nächsten Tag fahren wir früh in die Sounds, lassen uns an der Resolution Bay absetzen und wandern ca. 4 Stunden an der Küste entlang zur nächsten Bucht. Ein sehr sehr sehr schöner Weg. 

Auf der Rückfahrt gesellen sich Delphine zu uns. Beeindruckend. Am Abend wieder Wein mit "unserer" Familie. 

Weiter geht's zur nächsten und letzten vor Christchurch: Kaikoura

Picton
Marlborough, New Zealand
Towanda Small

Blenheim - auch für Biertrinker

Wow. Von Blenheim selbst kann ich nicht viel erzählen, wir haben nur kurz angehalten, um nach dem Weg zu fragen. Wir sind mitten in den Weingebieten untergebracht. Weinberge gibt's hier wenig. Und die Weine sind ein Knaller. Wir sind gleich am ersten Abend zu Hans Herzog, der haut 20 unterschiedliche Weine raus, alle gut. Ok, manche sind mir zu "buttrig", aber das ist Geschmackssache. 

Abends gibt's es ein 7-Gang Degustationsmenue. Das hat unsere Reise ultimativ dann doch zur Gourmetreise gemacht, wie hier schon vermutet wurde. Wir haben ein Paar aus Schweden kennengelernt und mit ihnen auch gegessen. Er hat seinen 70igsten Geburtstag gefeiert. Nach dem zweiten Gang hing er durch, müde. Sie düsen mit einem Camper durch die Gegend und fahren jeden Tag. Für eine Pause ist ihnen wohl die Zeit zu schade. Die Folgen sind dann halt einschlafen beim dritten Gang.

Am nächsten Tag holt uns ein Führer ab und fährt mit uns von Winzer zu Winzer. Wir schaffen 4, dann sind wir knülle. Manche machen 9 (!) Winzer am Tag. Wir besuchen unter anderem den Johannishof, der eine kleine aber feine Wienerei betreibt. Leckerer Dessertwein (Riesling Trockenbeerenauslese). Am eindrucksvollsten war Auntsfield, die älteste Wienerei am Ort. Mit einem historischen Keller. Cloudy Bay war natürlich auch dabei. Leider hat eine französische Firma (Veuve Cliquot) Cloudy Bay gekauft. Es gibt nicht nur das Flaggschiff Savignon Blanc, auch rote und Chardonney. Alle einheimischen Fachleute, die dort gearbeitet haben, sind weggegangen. Also streichen wir diesen Wein von unserer Karte.

Wir erfahren das am zweiten Abend. Wir wohnen sehr vornehm im Old St. Mary's Convent, mitten in einem großen Park gelegen. Der Besitzer weiht uns in das örtliche Wissen ein. Auch hier wurden wir aufs vorzüglichste betreut und bewirtet. 

Aber auch für Biertrinker hat Blenheim ein Plätzchen: Dodson Street. Wenn ich recht erinnere gibt es 15 verschiedene Biere vom Fass. Auch Hofbräuhausbier. Und deutsche Küche (Wiener Schnitzel, Haxe, Bratwurst mit Sauerkraut). Nach dem gestrigen üppigen Dinner gibt's heute Abend nur Gulaschsuppe. Lecker.

Blenheim
Marlborough, New Zealand
Towanda Small

Mapua - wer wohnt schon in Nelson

Auch diese Strecke will erst mal bewältigt werden. Ich bin von Anfang an müde. Aber es hilft nichts. Wir müssen weiter. Das ist der Nachteil von vorgebuchten Unterkünften. Schließlich haben wir es geschafft und sind in einem guten B+B untergebracht. Wir wohnen hier drei Nächte. Das bedeutet, ein Ruhetag! Wunderbar. Wir waschen etwas Wäsche, gehen spazieren. Abends gibt es Fisch vom örtlichen Räuerhaus mit Chips auf unserer kleinen Terasse und - Überraschung - gut gekühlten Savignon Blanc.  und früh ins Bett. Heute war Bewegung angesagt. Das viele Herumgefahre fordert seinen Tribut. Wir leihen Fahrräder und machen eine Radtour. Die Masse der Tourist fährt mit dem Schiff den Abel Tasman Park an der Küste entlang. Wir nutzen mit den Rädern die Überfahrt einer Minifähre zum Rabbit Island und radeln auf einem gut ausgebauten Fahrradweg fast bis Richmond und zurück. Das hat gut getan. Kaum Menschen, schöne Landschaft, Sonnenschein, leichter Wind. Ce bons.

Morgen geht's nach Blenheim. 

Mapua
Tasman, New Zealand
Towanda Small

Barrytown in the middle of nothing

Gletscher geht es an die Westküste. Wir freuen uns auf Fisch und phantasieren ein Zimmer am Wasser mit Blick auf die Wellen. Es wird wieder ein B+B sein. Die Fahrt zieht sich. Mein nimmermüder Beifahrer muntert mich auf: "Noch ein bisschen, dann sind wir raus aus den Bergen". Das höre ich sehr oft! Es ist anstrengend, macht aber auch Spaß. Ich fürchte, wir verpassen unser B+B, aber Lutz ist zuversichtlich, "Barrytown ist schon ein bisschen größer". 

Urplötzlich taucht das Ortsschild auf und ebenso schnell sind wir wieder draußen. Oh oh. Wir fahren hin und her, kein B+B in Barrytown. Wir vergrößern den Radius. Kein B+B. Wir vergrößern nochmal. Schließlich fragen wir zwei Frauen, die gerade den Hügel herunterkommen. Es ist das nächste Haus. Endlich. Und wir sind im besten B+B, das wir je besucht haben. Es gehört zwei Kiwis, die sich ein Refugium geschaffen haben. Alte Eisenbahnbohlen, alte Möbel, jedes kleine Stück Interieur ist liebevoll ausgesucht. Wir fragen nach einem Restaurant für Dinner. Müssten jeweils 20 km fahren, man sieht uns an, dazu haben wir nach der Tour keine Lust. "Want a platter? Yes, please. Wir rechnen mit ein paar Scheiben Salami, Toastbrot, ein bisschen Käse. Und werden vom besten Dinner überrascht, das wir je hatten

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    was für ein Essen, das sieht wirklich lecker aus!

Towanda Small

Fox Glacier - Gletschererfahrung

Die Fahrt von Queenstown zum Foxgletscher zieht sich und hat eine Menge alpine Haarnadelkurven. Unser Corolla nimmt die Kurven mit links. Jede Menge "one line bridges". Die Stadt selbst ist eher ein Dorf. Unser B+B ist ok, Pluspunkt: ein Whirlpool im Badezimmer, den ich natürlich nutze. Der Gletscher ist beeindruckend. Vor allem, wenn man aufmerksam zum Parkplatz fährt, sieht man die Zeichen, wo er 1873 war und wo noch 1945. Man ahnt schon, er geht zurück. Wir entscheiden uns dafür, nicht auf dem Gletscher herumzulaufen, sondern ihn uns aus 200 m Entfernung anzugucken. 

Fox Glacier
West Coast, New Zealand
Towanda Small

Queenstown - die Hauptstadt der Thrills

Ok, hier soll der Welt Hauptstadt von Thrills sein. Jetboatfahren, Bundgie-Jumping, Gleitschirmfliegen and so on. Für uns eher Ruhigen gibt's auch ne Menge zu sehen. Wir machen eine Bootsfahrt, besichtigen Schäfer bei der Arbeit, fahren nach Arrowtown und betrachten eine kleine schnuckelige Goldgräberstadt. Und essen lecker bei einem spanischen Tappasladen. Sehr sehr lecker. 

Und: erstehen eine Kopie des einen RINGES! Freu.

Wir hatten eine luxuriöse Suite direkt am See mit "Lakesideview". Wir kochen jeden Abend selbst, zweimal Lamm, einmal Fisch. Yummi. Mit lecker Wein und toller Aussicht. 

Morgen geht's nach Fox Glacier. Da wir dort nur eine Nacht sein werden, müssen wir früh raus. Es sind 5 Stunden bis dahin.

Queenstown
Otago, New Zealand
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Jetzt entwickelt es sich doch noch zu einer Gourmet-Tour ?!

Towanda Small

On the road in New Zealand

Autofahren gestaltet sich in Neuseeland sehr relaxt. Nirgends darf man schneller als 100 fahren. Die Polizei kontrolliert sehr streng. Gleich am zweiten Tag habe ich mir ein Ticket "erfahren". Vom Berg runter haben wir etwas Geschwindigkeit aufgenommen. Ein Polizeiauto kam uns entgegen. Der Schlingel hat ein ambulantes Messgerät an Bord und mich damit erwischt: 117 km statt 100. 120 Dollar. Na prima. Ab jetzt fahre ich sehr strick mit Tempomat. 

Was das Autofahren hier zu einem Vergnügen macht, sind die Radiostationen. Hier kommt geile Mucke von dem Sendern. Besonders empfehlen möchte ich 90.2, empfangbar ca. 100 km rund um Dunedin. Die Sendung hieß "Sound" (was ziemlich witzig ist, weil ich in meiner Jugend Stammgast in der Disco "Sound" war). Sie haben viele B-Seiten-Titel gespielt von alten Kämpen wie Bruce S., The Who, Crosby SNY, Led Zeppelin, Elton John, CCR. So sind wir durch die beeindruckende Landschaft gekurvt und ich habe gleichzeitig das Vergnügen, musikalisch durch meine Jugend zu tingeln. Hammer. Leider war nach 100 km Schluss. Aber alle anderen Sender, die immer wieder verschwinden, dafür kommen neue, die alle gute Musik liefern. Echt ein Vergnügen beim Fahren.

Sehr angenehm: Es gibt kaum Strassenschilder. Aber: Die Neuseeländer kacheln mit immer mindestens 20-30 km mehr durch die Gegend. Und die Polizei hat ein bisschen die Ladys im Blick, um sie mit einem Ticket zu beglücken. Das wurde mir in Gesprächen mehrfach bestätigt. 

Man fährt hier hauptsächlich auf Landstraßen. Gut ausgebaute Autobahnen gibt es nur im Großraum von größeren Städten und dann auch nur, um den Verkehr aus der Stadt zu geleiten. Gut: Alle paar km bieten sich Überholmöglichkeiten an, falls man gerade hinter einem Roadtrain hängt. Was selten vorkommt, denn die fahren noch schneller als der Rest.

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Deutschland ist gar nicht so teuer ;-)

Towanda Small

Auf nach Te Anau

300 km vor uns und nun müssen wir uns von diesem wunderbaren Ort der Ruhe und Behaglichkeit lösen. Und sind natürlich gespannt, wohin unsere Route uns heute wohl übernachtungstechnisch bringen wird.

Und fallen ziemlich tief. Vom herrschaftlichen Anwesen mit individueller Bepamperung in ein B+B, dass dringend auf Renovierung wartet. Nichts ist kaputt, aber abgewohnt. Und leider mitten in einer normalen Wohnstrasse und nicht am Lake Te Anau, der größte der neuseeländischen Seen.

Te Anau ist ein Ministädtchen mit 300 EinwohnerInnen. Man kann Bootstouren unternehmen, eine Alpenstraße hoch und runter fahren und wandern. Wir entscheiden uns fürs Wandern. Genug im Auto herumgesitze gehabt. Strahlende Sonne und 5 Stunden teils am See entlang und durch einen Fernwald. Es hätte mich nicht gewundert, wenn Frodo um die Ecke gebogen wäre. Sehr verwunschen und friedlich. In der Information erstehe ich ein Buch, das jede kleine Bude und Location aufführt, an der "Lord of the Rings" gedreht wurde. Man könnte, wenn man wollte, eine 24 Tage Tour nur entlang von Drehorten gestalten. Vielleicht mache ich das mal. Als großer Tolkien Fan wäre das doch mal eine hammergeile Tour.

Ein paar Sätze zum Essen und Restaurants in NZ. Unser Führer verspricht internationale Küche. Das mag für größere Städte stimmen (davon gibt's ja nicht so viele). Für die kleineren Ortschaften gilt nach wie vor: Fish and Chips. Wenn man Glück hat, gibt's Hot Dog - am Stiel. Ich erwähnte bereits den Einfluss der britischen Küche. Gegen Fish und Chips ist ja generell nichts zu sagen. Auf die Dauer wird's eintönig. Also gab es gestern Abend ein halbes Hühnchen aus dem Supermarkt und einen poached Salmon - auch aus dem Supermarkt. Sehr lecker. Und ich gestehe: Wir waren total k.o. vom Wandern und der Sinn stand uns nur noch nach: Schuhe aus, relaxen. Außerdem haben wir ein Pärchen aus Hamburg als Nachbarn, die gerade aus Queenstown angereist sind. Also gibt's ein Weinchen auf unserer Miniterrasse mit Blick auf den Parkplatz und wir ratschen ein Stündchen.

Heute morgen regnet es und ist kalt (10 Grad). Wir haben uns gestern zwar angemeldet für die Tour in die Glühwürmchen Höhle, aber ich bleibe hier. Lutz erledigt das für unsere Familie.

Nachher geht's auf nach Queenstown. Sind nur 2 Stunden.

Te Anau
Southland, New Zealand
Towanda Small

Dunedin bzw. Ortega Peninsula

Wir stehen Camp Road 100 vor einer kleinen hochherrschaftlichen Villa - das Tor ist verschlossen. Ich klingle und - Simsalabim - das Tor öffnet sich ferngesteuert. Ein Ehepaar betreut uns, im Haus gibt es nur fünf Zimmer. Drei sind belegt. Es war mal ein Privathaus und nun ist es für Tourist geöffnet. Es liegt traumhaft schön auf einer Anhöhe. Abends gibt's Dinner im Castle um die Ecke. 

Das Essen war - naja - die Atmosphäre wunderbar. Mit uns speisten 8 ChinesInnen, die sich kaum dem Dinner widmen konnten, Videokamera und Photoapparat waren mächtig beschäftigt. Eine Hausdame erzählt reichlich dramatisch die Geschichte des Castles und der Familie, Sie hatte einen starken Akzent und war nur unter Aufbietung aller Konzentrationsfähigkeit zu verstehen. Die Chinesen geben recht schnell auf und fallen dem Sekundenschlaf zum Opfer. Ich trete einmal richtig ins Fettnäpfchen. Wir reden und ratschen über dies und das und auch über die Entdeckung Neuseelands durch die Briten. Nicht unerwähnt bleibt, dass die Franzosen zwei Wochen später kamen. Ich drücke mein Bedauern darüber aus, denn hätten sich die Franzosen ein bisschen beeilt, wäre Neuseeland durch französische statt englische Küche beglückt worden. Eisiges Schweigen am Tisch. Jedenfalls bei den beiden Briten und den Kiwis. Ups.

Das Frühstück im Hause Camp Estate ist vom allerfeinsten. Und - Überraschung - zwei deutsche Mädels haben auch hier genächtigt. Und, was soll ich sagen, eine züchtet Highlandponys in Deutschland und ich habe ein Highlandpony in Deutschland stehen. Wir ratschen und erzählen um die Wette. Und wieder stellen wir fest: Die Welt ist so klein.

Ok, wir sind hier zwei Nächte, also haben wir einen freien Tag zur Verfügung. Wir verbringen ihn ausschließlich auf der Halbinsel. Es gibt hier genug zu sehen und auf Stadt (Dunedin) haben wir beide keine Lust. Wir bewundern ausgiebig die Königsalbatrosse, erfahren eine Menge. Z.B., dass die Jungen, wenn sie ihr Flugtraining absolviert haben, 4 bis 5 Jahre nur über dem Meer fliegen und erst danach wieder an Land kommen, um zu brüten. Wir sehen in der Dämmerung den kleinsten Pinguin der Welt, den Blaupinguin an Land kommen. Und wir erkunden die Halbinsel mit dem Auto und zu Fuß. Fast alle Straßen hier sind sehr steil und manche nicht asphaltiert, sondern nur mit Schotter belegt.

Für mich ein Höllentripp, rutscht mir doch schon das Herz in die Hose, wenn ich eine steile Rampe zu einem Parkhaus hoch oder runter muss. Ich schwitze Blut und Wasser, aber wir haben es heil überstanden und sind NICHT runtergerutscht. 

Dunedin
Otago, New Zealand
  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Die französischen Sträflingskolonien sollen ja noch übler als die englischen gewesen sein ;-)

  • Small
    Towanda hat am kommentiert:

    auch wieder wahr...

Towanda Small

In den Südalpen

Mein zuverlässiger Beifahrergefährte eröffnet  mir - gerade mal 10 km unterwegs - dass er eigentlich gar nicht gerne Auto fährt. Wir haben ca 1500 km vor uns, also ignoriere ich das.

Ebenso kann ich mich verlassen auf eher pessimistische Aussichten. Wir starten bei bewölktem Himmel. Lutz orakelt, wir werden gar nichts sehen, weil alles in den Wolken liegt. Ich bin zuversichtlich und das ist gut. Denn die Sonne strahlt vom Himmel und wir müssen sogar Sonnenschutz auftragen. Auf dem Weg zum Ziel passieren wir Lake Tekapo - die Farbe des Wassers ist tiefkitschblau.

Das Hotel liegt traumhaft fast in Greifweite zum Gletscher. Unser Zimmer biete eine atemberaubende Sicht auf die Bergwelt. Also kaufen wir Wein und Käse und verschmähen ein überteuertes Abendessen.

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Wir freuen uns auf eine spannende (und wohl humorvoll beschriebene) Tour von Euch.

Towanda Small

Christchurch - von Ruinen auferstehend

Vom Flughafen zur Innenstadt sieht alles normal aus. Die City stellt sich trostlos dar. Gähnen Löcher im Boden, überall kaputte Häuser. Aber auch bereits neu gebaute vor allem Hochhäuser. Die Erdbeben 2011 und vor allem 2012 haben reichlich Spuren hinterlassen. Wir wohnen im 11. Stock in unserem Hotel und es fühlt sich ein wenig mulmig an. 

Die Suche nach einem Restaurant gestaltet sich schwierig, weil viele noch gar nicht wieder eröffnet haben wir finden aber ein Schweizer Bistro (Swiss Bistro): Top Weine, kleine Karte, vorzügliche Speisen. Geführt von einem Schweizer und einer Japanerin. Aber hurry up: Die Küche schließt um halb Acht. Sie haben beide die Beben im Restaurant erlebt und es ist Ihnen zum Glück nichts passiert. Sie haben erst seit 8 Woche wieder eröffnet. Es gibt ab neun auch Frühstück