Australien. Neuseeland. Die Welt gehört dem, der sie genießt. -Giacomo Leopardi

Hallo ihr! Jeder, den es interessiert, darf hier meine Reise ans andere Ende der Welt mitverfolgen- und erleben! Viel Spaß :)

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Sophia Heislbetz Small

Wieder zu zweit, wieder in Australien

MELBOURNE.


Mein Flug nach Melbourne war eine richtig schwere Geburt.
Nachdem mein Flug in Wellington Verspätung hatte und ich wegen ein paar
Sekunden mein Gepäck beim Anschlussflug nichtmehr abgeben konnte, kam ich
letztendlich zwei Stunden später und mitten in der Nacht an.

An meinem ersten Tag in Melbourne stande Maria und Jonas,
die auch in der Stadt waren, ihr letzter Tag hier bevor. Deswegen machten Adri
und ich uns auf den Weg zu dem Haus, in dem sie wohnten. Die beiden holten uns
am Bahnhof ab, und nach einem schönen Wiedersehen und einem kleinen Abstecher
zum richtig schönen Brighton Beach ging es dann zu ihnen. Dort ließen wir uns
es erstmal richtig gut gehen. Ich hatte seit Ewigkeiten eigentlich nur noch
Pasta oder Reis gehabt und da war der Salat und das andere leckere Essen, was
bei ihnen noch übrig war richtig gut!:) Wir spielten den Abend über Circle of
Death und gönnten uns ein bisschen. Eigentlich wollten wir auch in Melbourne in
eine Bar/einen Club gehen, wir schafften es sogar bis in die City, allerdings
war es dann schon so spät, dass wir es doch nicht schafften. Unglaublich, aber
trotzdem ein richtig schöner erster/letzter Abend!

Die folgenden Tage bestanden dann jedoch wieder aus dem
eigentlichen Grund, warum wir hier waren: der Jobsuche. Adri und ich verteilten
Lebensläufe und waren ständig auf der Suche – erfolgreich. Adri hatte schon
nach ein paar Tagen einen Job als Pizzalieferant mit einem Sooter (Roller). Das
Gute daran: 70% Mitarbeiterrabatt!! Und auch ich hatte auch bald Glück! Ich bekam
ein Trial in einem kleinen Cupcakes Café und bekam den Job! Das Gute daran: Bei
der Spätschicht gab es die übrigen Cupcakes for free!! J Ihr könnt es euch schon
denken! In den folgenden Wochen gab es ohne Ende Pizza mit Cupcakes! Daran
hätte ich mich gewöhnen können. Auch meine Workmates waren alle richtig nett
und meine Chefin auch. Sie gab mir ständig irgendwas zum Probieren und die
Cupcakes waren einfach richtig lecker! Meine Lieblingssorte war natürlich
Kaffee!;)

Abgesehen vom Arbeiten hatten wir auch noch eine schöne Zeit
in Melbourne. Es gab Abende, bei der wir in eine Shishabar gegangen sind. An
unseren freien Tagen gingen wir einmal in eine „Dreamworks“ Ausstellung, bei
der sie zeigen, wie die Filme wie Madagaskar, Wallace and Gromit oder Kong Fu
Panda entstanden sind. Außerdem gab es noch eine Moving Images Ausstellung bei
der man alles über die Entstehung von Filmen/Games usw. erfuhr. Und das Tollste
war, dass man fast alles selbst ausprobieren konnte. Zum Beispiel in einem Raum
mit 30 Kameras eine „Bulletshot“ Sequenz selbst drehen!

Der krönende Abschluss von Melbourne war dann am vorletzten
Tag das „Disclosure“ Konzert, zu dem Adri unbedingt wollte! Das sind zwei Jungs
aus UK, die Elektro machen. Aber richtig guten. Hört euch mal „When a fire starts to burn“ oder „F for you“ an. Dann könnt ihr
euch bestimmt auch gut vorstellen, wie die Stimmung war.:D


Sophia Heislbetz Small

Alleine in der windigen Hauptstadt der Kiwis.

WELLINGTON

Nachdem Adri und ich uns in
Christchurch am Airport verabschiedet hatten, da ich ja nach Wellington und
Adri nach Melbourne (er hat kein WH-visa für Neuseeland), zum Arbeiten gehen
wollten, ging es für mich in den Flieger. Mein Flug brauchte nicht mal eine
Stunde und als ich dann aus dem Fenster schaute war ich gleich begeistert. Das
Meer vor Wellington war richtig Türkis! Am Flughafen angekommen sah man auch
erstmal eine riesige Schrift: "Middle of Middle Earth". Sweetas, wenn
das nicht schon mal gut anfängt! Nach einem Tag an dem ich mir erstmal Ruhe
gegönnt hatte, beschloss ich am nächsten, mir die Stadt genauer anzuschauen.
Ich machte meinen Weg in die "Cuba street", die künstlerische Straße
von Wellington mit vor allem vielen Cafés. Es war richtig süß, mit viel
Streetart!:)

Meine Job suche war allerdings mehr als frustrierend! Ich fand kein einziges
Jobangebot im Internet zu hospitality und falls doch, wollten die keine
Backpacker.. super!

Den Sonntag verbrachte ich dann, neben der Jobsuche, mit einem Besuch beim
Markt, direkt am berühmten "Te Papa", dem National Museum! Dort gab
es zum einen allerlei richtig günstigem Gemüse (das im Supermarkt ist total
teuer!) Und ganz viele Essensstände mit frischen Dips usw. !:) Die Straßen
waren richtig belebt und auch gerade ums Museum gab es richtig schöne Ecken,
wie z.B. Eine Holzbrücke mit Schnitzereien, eine Riesige Wand bemalt mit bunten
Fischen oder versteckte Tafeln mit Sprüchen von Leuten bei denen sie über
Wellington erzählten.

Da mein Geld sich langsam dem Ende neigten und die Job Aussichten leider nicht
besser wurden, beschloss ich nichtmehr länger auf Besserung zu hoffen und einen
Flug nach Melbourne zu buchen, weil dort die Aussichten um Einiges besser waren
und ich so noch die Möglichkeit hatte das Red Centre von Australien zu sehen!

Meinen letzten Abend verbrachte ich dann mit meiner Zimmermitbewohnerin und
einem Freund von ihr in der "Libary"! Das ist eine Cocktail bar die
in einer Bücherei ist! Eine ziemlich coole Location weil um einen herum einfach
Bücherregale stehen und so total die Atmosphäre herrscht! Zumal mein Drink
richtig gut war und die Rechnung in einem Buch kommt!:)



Am letzten Tag in Wellington, bevor mein Flug ging, traf ich mich noch mit
Dennis und den zwei Mädels mit denen er reist, weil sie zufällig genau zu der
Zeit hier waren! Zusammen sahen wir uns dann das riesige "Te Papa"
Museum an in dem vor allem der Teil, der sich mit den Tieren beschäftigt total
interessant und beeindruckend war. Wir sahen dort das riesige Skelett eines Blauwals
von der Decke baumeln, ausgestopfte Kiwis, die größte Blume der Welt und andere
beeindruckende Sachen:) auch war es mal spannend nach mehreren Monaten in denen
ich Dennis nichtmehr gesehen hatte, mal so seine Stories vom Reisen zu hören!:)
nach dem Museum ging es dann für mich weiter zum Flughafen und Dennis und seine
Mädels sahen sich noch Wellington weiter an.



Ich kam viel zu früh am Flughafen an und ich muss echt sagen, das ist der
schönste den ich bis jetzt gesehen habe! Als ich reinkam, sah ich erstmal ein
riesigen Gollum von der Decke hängen, der gerade seine Hände ausstreckt um nach
den Fischen, die ebenfalls von der Decke baumeln, zu greifen! Danach verbrachte
ich die restliche Zeit damit, in so einer Lounge, die total gemütliche Sofas
und die Wände eine richtig interessante Architektur hatte, zu warten und meinen
Blog zu schreiben; )


Sophia Heislbetz Small

Seebären, Seen und das Ende auf der Südinsel

OTAGO PENINSULA

Unsere erste Nacht verbrachten
wir nicht in Dunedin sondern gleich auf der Halbinsel Otago Peninsula, weil wir
dort am nächsten Morgen Pinguine anschauen wollten. Jonas und Maria mussten
davor leider schonwieder weiter fahren, weil sie ihren Camper früher als wir
abgeben mussten. Doch Adri und ich machten uns auf den Weg zum „Sandflybay“,
von dem wir uns erhofften, Pinguine und neuseeländische Seebären zu sehen.
Schon alleine der Ausblick an diesem Strand war richtig schön. Man musste
erstmal durch eine Horde Schafe Laufen und über mehrere Sanddünen, von denen
aus man dann eine super Sicht auf das Meer hatte, bei dem die Wellen so toll
brachen, dass man am liebsten reinspringen und surfen würde (Wäre es nicht so
kalt und windig…). Als wir dann schließlich unten angekommen waren sahen wir
gleich zwei riesige Seebären, die im Sand lagen und schliefen. Einer davon
setzte sich aber auf als wir kamen und Adri machte ein supersüßes Bild mit ihm,
bevor er anfing vor ihm wegzulaufen weil der „Bär“ sich in Bewegung setzte…;)
Ein bisschen weiter hinten am Strand sahen wir dann noch einen Pinguin, der da
so rumstande.  Leider aber konnte man
nicht wirklich nah zu ihm gehen, sodass wir entschlossen am nächsten Tag gleich
eine Tour zu machen. Da die (günstigere) „blue penguins“ Tour am Morgen leider
schon voll war, entschieden wir uns dann für die „Yellow Eyed Penguin“ Tour am
Nachmittag.

Deshalb Fuhren wir erstmal nach
Dunedin um uns so lange die Stadt anzuschauen. Bis jetzt ist das meine
Lieblingsstadt in Neuseeland. Sie besteht aus überwiegend alten Gebäuden und
ist eigentlich eine richtige Studentenstadt. Wir schauten uns dort den richtig
schönen Hauptbahnhof und die Gegend an sich an. Dort beschlossen wir dann in
ein Café aus meinem Reiseführer zu gehen, der „Modaks Espressobar“. Das Café
war richtig schnuckelig, mit Sesseln und nicht zusammenpassenden Stühlen &
Tischen, den Wänden voller Bilder und anstatt einer Nummer bekam man bei der
Bestellung ein Bild. Wir bestellten uns sowas wie Wilde Kartoffeln, einen
Blackberry-Smoothie und einen Schoko-Milchshake. Was soll ich sagen, außer dass
alles riesig und total lecker war? Ganz sicher ein Besuch wert wenn man dort
ist!

Dann ging es auch schon zu
unserer Tour! Erst erzählte uns der Guide allgemein etwas über Pinguine und
speziell über die „Yellow Eyed“, die inzwischen die 2. Seltensten der Welt sind
und ein gestörtes Sozialverhalten haben. Sie gehen sich nämlich alle aus dem
Weg und mögen es nicht wenn andere ihnen zu nahe kommen. Das konnten wir gleich
selbst erleben, denn die ersten zwei Pinguine die wir sahen, standen sich zwar
ziemlich nahe, ignorierten sich aber komplett. Allgemein bewegten sich die
meisten Pinguine so gut wie gar nicht, weil sie gerade in der Phase waren, in
der sie ihr Fell für den Winter wechseln und dabei ihre ganze Energie sparen
müssen. Dafür konnten wir sie aber von ziemlich nah sehen! Später statteten wir
dem „Pinguin Krankenhaus“ noch einen Besuch ab und sahen dort auch nochmal ganz
viele, und viel aktivere, Pinguine.

LAKE TEKAPO, -MC GREGOR, -PAPANUI

Bei Lake Tekapo soll man
anscheinend den schönsten Sternenhimmel der Welt finden. Deshalb wollten wir
unbedingt noch unseren letzten Tag der Südinsel hier verbringen. Lake Tekapo
fanden wir an sich nicht ganz so schön wie auf den Bildern, die wir davor
gesehen hatten, also fuhren wir ein kleines Stückchen weiter zu Lake Mc Gregor,
der dafür besonders schön war. Nachdem wir die Landschaft kurz genossen hatten
ging es zum Mittagessen kochen wieder zurück zu Lake Tekapo. Doch unsere letzte
Nacht verbrachten wir (ja, es gab einige Seen in der Gegend) dann bei einem
anderen See, dem Lake Papanui. Auch der war richtig schön und man konnte sogar
Mt. Cook, Neuseelands höchsten Berg, von dort aus sehen, und über ihm färbten sich
die Wolken richtig schön rot, bevor dann die Sonne unterging. Um den letzten
Abend schön ausklingen zu lassen, tranken wir noch ein bisschen Wein am Seeufer
und wollten eigentlich die Sterne anschauen, doch leider blieb uns der wohl
schönste Sternenhimmel der Welt unter einer Wolkenschicht verborgen.

CHRISTCHURCH

Nach unseren 17 Tagen Südinsel
war dann unsere Zeit zusammen in Neuseeland erstmal vorbei und wir gaben
unseren Camper wieder in Christchurch zurück, wo wir auch angefangen hatten.
Nach einer Nacht in einem Hostel hieß es dann für uns: Abschied nehmen und nach
Arbeit suchen. Denn für mich ging es nun erstmal nach Wellington und für Adri
nach Melbourne.


Sophia Heislbetz Small

Zwischen Gletschern und Fjorden.

FOX & FRANZ JOSEF GLETSCHER  

Nach unserem süßen Frühstück in
Hokitika machten wir uns auf zu den Gletschern. Leider hatten wir nicht genug
Geld um so einen super coolen Hubschrauber Flug oder einen Skydive über dem
Franz Josef zu machen, deswegen mussten wir wohl wieder wandern. ;) Wir hätten
natürlich bei beiden Gletschern wandern können, aber da es beim Fox Gletscher
kürzer war und man viel näher an die „Gletscherzunge“ herankam, fiel darauf
unsere Wahl. Wir schauten davor noch bei einem „Mirrorlake“ vorbei, doch leider
konnte man da auch nicht wirklich von „mirror“ reden. Deshalb ging es gleich
weiter. Wir wanderten also den Fox entlang. Es war echt schön, mit vielen
Wasserfällen und einem Bach. Doch leider konnte man nicht so viel vom Gletscher
sehen, weil es bewölkt war. So sahen wir „nur“ den unteren Teil des Gletschers,
der aber auch schon schöne Eisformationen hatte und hellblau schimmerte. Nach
unserem Rückweg entschlossen wir erstmal auf dem Parkplatz zu kochen, bevor es
dunkel wurde. Dabei kam uns ein Kea immer wieder besuchen. Keas sind eine
neugierige und intelligente Papageienart mit grünen Federn. Echt schön J Aber als es dann
dunkel wurde, machten wir uns schnell auf den Weg. Die Fahrt war ganz schlimm,
weil wir ständig durch Waldgebiete fuhren und lauter Tiere auf der Straße
waren. Letztendlich zählten wir 17 Opossums und Hasen und 0 davon haben wir
überfahren, Hallelulja! ;)

QUEENSTOWN

Unsere Route führte uns nun in die
Neuseeländische Hauptstadt der Extremsportarten. Alle, die verrückt genug sind,
können sich mit Bunjee, Skydive, Paraglyding oder was es sonst noch so gibt,
austoben. Naja, wenn man verrückt genug ist und das Geld dazu hat…;) Mal wieder
kamen wir erst abends an, und weil wir auch total hungrig (und zu faul zum
Kochen) waren, landeten wir bei Dominos mit Pizza für 5$, bzw. ich gönnte mir
einen der berühmten neuseeländischen „Cakes“, was einfach Fleisch (in meinem
Fall eben doch Gemüse) umhüllt von einer Teigschicht ist, bei der Fergbakery,
zu der ich an einem anderen Punkt nochmal kommen werde.

Unsere Nacht verbrachten wir etwas
außerhalb auf einem DOC Campingplatz in den Bergen an einem kleinen See. Dort
machten wir am Morgen dann auch gleich Bekanntschaft mit… einer Ente. Die Ente
watschelte unser ganzes Frühstück lang um uns herum und setzte sich irgendwann
ganz entspannt neben uns, bis sie uns dann noch zum Spülen und wieder zurück
begleitete… Verrückt! Danach ging es wieder zurück in die Stadt. Erstmal
praktische Dinge erledigen (Die Jungs wollten zum Friseur..erfolglos) und Maria
und ich liefen ein bisschen in Queenstowns Innenstadt herum. Danach kam unser
Highlight. Wir gingen zum berühmten „Fergburger“, bei dem es anscheinend den
besten Burger der Welt geben soll. Mein Burger war voll mit Falafel, Avocado,
einer Zitronensoße…muss ich weiter reden? Also für mich war es definitiv der
beste Burger, den ich bis jetzt gegessen habe!! Nachdem wir schon satt und
glücklich waren, schauten wir trotzdem noch bei der „Fergbakery“ vorbei. Dort
gab es BROT! Und damit meine ich richtiges Brot. Kein Toastbrot, kein Brot mit
weicher Rinde, kein Brot das Löcher bekommt wenn man es bestreichen will, keins
von dem man nichtmal nach 5 Scheiben satt ist, sondern richtiges, leckeres,
festes Vollkornbrot. Wie ich das nach 4 Monaten vermisst habe! Da war uns auch
egal, dass es überteuert war und griffen zu. Selbstverständlich musste das dann
gleich zu Abend gegessen werden! J

Am nächsten morgen (hört sich das
grade ein bisschen danach an als würden wir nur essen..?) mussten die Jungs
unbedingt noch den Big Al bei „Fergburgers“ probieren.

MILFORD SOUND

Für mich persönlich war Milford
Sound das Beste der Südinsel! Wir hatten davor günstig eine Tour auf bookme
gebucht, allerdings sagte der Wetterbericht Regen und Nebel voraus. Da wir
einen straffen Zeitplan hatten und nicht auf gutes Wetter warten konnten,
hatten wir alle ein bisschen Angst, dass man jetzt den Fjord gar nicht richtig
sehen konnte. Doch man glaubt es kaum, wir hatten Sonnenschein und es fing erst
an zu tröpfeln, als wir wegfuhren. Die Tour war ein voller Erfolg. An Board
erwartete uns erstmal kostenlos Kaffee und Tee und dann ging es los. Wir kamen
an großen Wasserfällen vorbei und sahen Robben (mit Babys) und die Sicht war
trotz der Wolken kein bisschen schlecht! Schaut euch am besten die Bilder an,
dann wisst ihr was ich meine. Auf dem Rückweg fuhren wir (eher unbewusst) durch
den Wald, in dem Hobbit gedreht wurde und hielten nochmal an einem Mirrorlake
in der Hoffnung er würde diesmal mehr spiegeln. Doch leider war es das genaue
Gegenteil. Also ging es schnell weiter zu unserem nächsten Stop: Te Anau.

TE ANAU

Nach Milford Sound fuhren wir in Te
Anau, ohne dass wir davon etwas gewusst hatten, dort den Drehort des in Herr
der Ringe bekannten ''Fangorn Wald''. Als ich später mal den Location Guide von
Herr der Ringe durchblätterte ist mir das erst aufgefallen und außerdem, dass
wir am ''River Anduin'' vorbeigefahren sind welchen die Gefährten im ersten
Teil der Trilogie befahren.

Te Anau an sich war ein kleines
süßes Städtchen, wo wir unsere Wäsche zum ersten Mal nach langer Zeit wieder
waschen konnten.

Nach kurzem Auftanken ging es dann
Richtung Dunedin.



Sophia Heislbetz Small

Im Norden der Südinsel

NELSON

Nachdem wir in Kaikoura alle schön mit unserer, natürlich
totaaal warmen, Solardusche auf dem Schlafplatz geduscht hatten, ging es für
uns weiter nach Nelson. Wir hatten dort eigentlich nur vor zu übernachten, doch
das gestaltete sich leider nicht so nach unseren Vorstellungen. Wir hatten
gedacht einen Schlafplatz gefunden zu haben, bei dem man in eine größere Anlage
reinfahren konnte, die mehrere Parkplätze beinhaltete. Nach 10 Uhr abends
sollte dort dann das Gate geschlossen werden und wir wären safe vor
Strafzetteln. Dachten wir. Wir wollten uns dort dann unter Bäumen verstecken –
es war nicht ganz sicher ob man da nun parken durfte oder nicht- doch das
klappte leider nicht so ganz. Jonas und Maria, die vorgefahren sind, blieben im
Matsch mit ihrem Auto stecken und konnten sich kein bisschen mehr bewegen. Wir
waren richtig verzweifelt und versuchten so kräftig zu schieben wies eben ging,
sogar ein Australier, der dort geparkt hatte half noch mit, doch nichts
passierte. Nachdem wir das dann eine halbe Ewigkeit versucht hatten und uns
dabei noch komplett dreckig machten, schafften wir es endlich. Wir waren schon
erleichtert und wollten dann letztendlich wirklich unter einem Baum parken,
aber genau in dem Moment kam ein Security Typ vorbei und sagte, dass wir hier
leider nicht schlafen können. Super.. Naja letztendlich standen wir dann noch
ewig im Stau aber kamen irgendwann an einem Platz an, an dem man campen durfte.
Ja, ja, das Backpackerleben ist hart ;)

ABEL TASMAN

Ein besonderes Erlebnis auf der
Südinsel, ist der Abel Tasman National Park. Ganz in Norden der Südinsel
erstreckt er sich über über 50 km entlang der Küste. Normalerweise bräuchte
man, um den ganzen National Park zu durchqueren ca. 4-5 Tage. Doch da unser
Zeitplan straff war, konnten wir nur 2 Tage für den Abel Tasman entbeeren.

Unser erster Stopp war ein kleiner
Örtchen namens Kaiteriteri, wo wir zu einem wunderschönen Strand gelangten und
einen genauen Plan für unsere Weiterreise mit Jonas und Maria festlegten.

Nach dem wir einige dort gechillt
hatten und unser Plan so gut wie fest war, gingen wir dem sogenannten Split
Apple, welches ein Fels im Wasser war, der einfach einmal in der Mitte geteilt
war. Jonas und ich zögerten nicht lange und zogen bis auf Boxershorts aus (da
wir natürlich keine Badesachen dabei hatten) und schwammen durchs eiskalte
Wasser zum Felsen. Maria und Sophia gingen währenddessen am Strand spazieren.


Abends trafen wir und dann noch mit
Dibi auf ihrer Woofing Farm in Takaka und tranken mit ihr gemütlich am Feuer
Tee und genossen den Abend.

Am nächsten Morgen ging dann auch
früh los um zum ca. 5km entfernten ''Separation Point''.

Der Walk war extrem anstrengend,
weil es ständig hoch und runter ging, aber er war es auf jeden Fall Wert, weil
wir an den wundervollen Stränden und Buchten des Abel Tasman National Park
entlang wanderten.

Nach ca. 2 ½h erreichten wir unser
Ziel und waren dann auch total fertig. Dafür sahen wir eine Robbe, die im
Wasser planschte!! Nach einer kleine Stärkung (eine Banane und 2 Kiwis,
ungefähr das letzte bisschen Essen was wir noch übrig hatten :') ) begannen wir
dann ''hochmotiviert'' unseren Rückweg zum Auto. Wir kamen total zerstört am
Auto an und merkten, dass lange Wanderungen einfach nichts für uns waren... :D

Wir schafften auch gerade noch so
unser Abendessen und fielen dann in einen 12h Schlaf, den wir auch bitter nötig
hatten.

Am nächsten Tag konnten wir uns zu
großem Erstaunen doch noch zu einen kleinen Wattwanderung bei Ebbe aufraffen,
nach welcher unsere Füße völlig eingeschlammt waren und wir mit Jonas &
Marias Solardusche alle erst mal ausgiebig duschten (außer Sophia, für die es
nicht mehr gereicht hatte :D:D )


HÄNGEBRÜCKE UND
HOKITIKA

Die Buller Gorge ist die längste Hängebrücke Neuseelands und
führt über einen wunderschönen türkisfarbenen Fluss. 5$ Eintritt waren
eindeutig nicht zu viel verlangt und wir ließen uns dieses Erlebnis natürlich
nicht entgehen. Die Brücke war aber nicht wie wir anfangs vermuteten aus Holz,
sondern fast ausschließlich aus Eisen und seitlich mit einem Gitter
abgesichert. Trotz allem war sie sehr wackelig. Alles in allem war die Brücke
ziemlich cool und was, was man sich in Neuseeland auf jeden Fall anschauen kann.

In Hokitika verbrachten wir eigentlich nur eine Nacht, aber,
wie an mehreren Stellen in Neuseeland, war dort das Meer richtig schön und
voller Wellen die alle in einer Linie brachen. Richtig süß war die aus Stöcken
geformte Schrift am Strand, die einem nochmal klar machte wo man gerade ist:
Hokitika. Dort gönnten wir uns noch ein gemütliches Frühstück bevor es für uns
weiter in eine ganz andere Art von Landschaft ging: Den Gletschern!


Sophia Heislbetz Small

Wiedersehen & Wale!

Kaikoura

Wir freuten uns schon mega auf die
Zusammenkunft mit Jonas und Maria und in Kaikoura hatten wir es dann
endlich geschafft. Da die Beiden mit der Fähre von Wellington nach
Picton kamen und Sophia und ich von Christchurch, war es für uns am
Besten sich hier zu treffen. Trotz strömendem Regen waren wir alle
super froh uns nach soo langer Zeit wieder zu sehen. Kaikoura war für
Whale watching Touren bekannt und da wir alle noch nie einen gesehen,
doch unbedingt einen Wal sehen wollten, buchten wir am gleichen Abend
noch eine Tour für der nächsten Tag.

Wir übernachteten auf einem
Free-Camping Platz ein paar Kilometer außerhalb der Stadt und sahen
auf dem Weg die Küste entlang viele Robben mit kleinen süßen
Robbenbabys.

Am nächsten Morgen bemerkte Jonas,
dass unser rechter Vorderreifen ziemlich platt war, obwohl wir unser
Auto doch erst 1 Tag lang hatten. Wir fuhren schnell in die Stadt
zurück, da unsere Tour bald begann und auf dem Weg passierte es:
Jonas und Maria fuhren mit ihrem Auto voraus, Sophia und ich direkt
dahinter, als unser rechter Vorderreifen platzte. Zum Glück war ein
paar Meter vor uns eine Bucht, in der wir sofort anhalten konnten.
Jonas und Maria hatten bemerkt, dass wir ran fahren mussten und kamen
schnell zurück. Jonas und ich packten dann unsere Reifen-Skills aus
und wechselten zum Ersatzreifen. Damit konnten wir in die Stadt
fahren und noch rechtzeitig zur Tour kommen.

Wir waren schon richtig gespannt, wie
die Tour ablaufen würde. Würden wir Wale sehen? Wenn ja, wie viele?
Und wie würde einer aussehen? Letztendlich war die Tour ihr Geld
nicht besonders Wert. Wir sahen genau einen Wal... und den für nicht
mal mehr als 2 Minuten... Davor sind wir ca. 2h nur auf dem Wasser
rumgefahren, um auf dem Radar nach einem zu suchen. Es war zwar cool,
dass der Wal am Ende seinen Schwanz aus dem Wasser streckte, um
danach wieder für 1-2h unter Wasser zu gehen.

Von der Waltour etwas enttäuscht,
versuchten wir danach noch unsere Reifen in einer Werkstatt zu
reparieren, doch wir mussten feststellen, dass sie schon zu hatten.
Also mussten wir bis zum nächsten morgen noch in der Stadt bleiben.
Wir reparierten den Reifen am nächsten Tag in der Werkstatt und
machten uns danach alle zusammen auf zu unserem nächsten Ziel:


Kaikoura
Canterbury, New Zealand
Sophia Heislbetz Small

Neuseeland - The expected journey!

CHRISTCHURCH

Als unser Flieger dann endlich
zum Landen in Neuseeland ansetzte, blieb uns erstmal kurz der Atem weg, als wir
aus dem Fenster sahen. Unter uns war ein richtiges Lichtermeer! Wir wussten ja,
dass Christchurch ein etwas größerer Ort ist, aber es waren einfach so viele
Lichter! Unsere Nacht verbrachten wir anschließend auch am Flughafen, weil man
so spät nirgends mehr einchecken kann. Man kann nicht wirklich von einer
gemütlichen und schlafreichen Nacht reden, weshalb wir richtig froh um unser
Hostelbett waren.

Als wir dann später die Stadt
erkundeten, erfuhren wir gleich, wie hilfsbereit und freundlich Neuseeländer
sind. Nach einer Weile Laufen hatten wir unsere Karte keine 5 Sekunden
rausgeholt und schon wurden wir von zwei Leuten angesprochen, ob sie uns helfen
konnten. Der eine begleitete uns dann sogar noch bis zur RE: Start Mall,
unserem Ziel.

Die „Mall“ ist einfach im Zentrum
der Stadt und besteht aus einzelnen, bunt angemalten Containern. Warum
Container? Weil Christchurch eine von Erdbeben schwer betroffene Stadt ist. Das
letzte ist keine 5 Jahre her und war so stark, dass die Menschen noch heute mit
dem Wiederaufbau beschäftigt sind. Allerdings versuchen die Leute hier alles,
um positiv zu bleiben. Ein Weg ist eben alles bunt anzumalen und an manchen Stellen
selbst gebastelte Sachen aufzuhängen.

Auch richtig schön ist der
Botanische Garten, den Adri und ich am nächsten Tag anschauten. Er ist wirklich
riesig und hat verschiedene Installationen, Brunnen, Blumen, aber auch
Trainingsgeräte, einen kostenlosen Swimmingpool und viel mehr, sodass man hier
echt viel erleben und Zeit verbringen kann.

Ein anderer Punkt, an dem wir
einfach hier nicht vorbei kamen, war das Erdbeben-Museum. Es war auch in einem
Container und richtig ergreifend. Man sah dort auch Interviews mit Leuten, die
ihr Erlebnis vom Erdbeben erzählten. Auch sah man die Auswirkungen des
Erdbebens und auch wie die Leute eben damit versuchen zurecht zu kommen. Mit
dem Bau von leichten Kaminen beispielsweise.

Für unseren letzten Tag hatten
wir uns dann vorgenommen, nach Lyttelton, einer Hafenstadt nahe Christchurch,
zu gehen. Dort gab es war nicht wirklich viel, aber dafür eine richtig süße
Straße und eine wunderschöne Aussicht. In der Straße waren mehrere Cafés und
wir kamen dort an einen Platz, mit einer riesigen Holzbank und Blumentöpfen, in
denen Kräuter angepflanzt waren, mit dem Verweis: „Pick me!“. Außerdem gab es
dort noch einen überdachten Mosaiktisch, auf dem Bücher lagen, die man sich zu
lesen ausleihen konnte. Richtig süß und deswegen blieben wir dort eine Weile in
der Sonne sitzen ;) Da es ja so gut wie nur Cafes hier gab, beschlossen wir in
die „Coffee Company“ zu gehen und uns einen Eiskaffee zu gönnen! Gleich neben
unserem Tisch stande ein Klavier im Freien. Es war auch Teil der Aktionen nach
dem Beben. Denn unter anderem wurden einfach Klaviere in den Straßen
aufgestellt um die Leute aufzumuntern. Diese Chance ließ ich mir nicht entgehen
und so konnte ich endlich einmal nach fast 4 Monaten wieder ein bisschen
spielen! J
Die Leute dort hat es auch richtig gefreut und der Mann im Laden nebenan kam
extra raus um zuzuhören J

Am nächsten Morgen ging es dann
für uns schonwieder weiter und wir holten nur unseren Camper Van ab (der
diesmal leider nicht so süß bemalt war) und machten uns auf den Weg zu Jonas
und Maria, mit denen wir die Südinsel bereisen wollten. Nächster Halt:
Kaikoura.


Christchurch
Canterbury, New Zealand
Sophia Heislbetz Small

Das Ende naht.

CAIRNS

In Cairns angekommen, trafen wir Franz und Tobi, zwei, die
Adri und Henrik beim Arbeiten in Mildura kennen gelernt hatten, an der Lagoone.
Die in Cairns war wirklich riesig und echt gut besucht. Da verbrachten wir so
gut wie den ganzen Tag, weil wir auch super Wetter hatten.

Am nächsten Tag war St. Patricks Day was wir für einen guten
Grund hielten um zu feiern und zu grillen. In Carins direkt konnte man sowieso
nicht so viel machen, was uns wieder zur Lagoone führte. Abends grillten wir
dann noch süß, auch wenn wir morgens früh raus mussten, für unsere gebuchte
Tour.

TAUCHEN

An unserem
letzten Tag in Australien hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen: Tauchen
und schnorcheln am Great Barrier Reef. Ich hatte eigentlich etwas Schiss vor
dem tauchen, weil man Unterwasser wohl lieber nicht in Panik geraten sollte…
und ich wusste nicht, wie ich reagieren würde, wenn da mal kurz ein Hai an uns
vorbei schwimmen würde. Aber da Henrik und Adri unbedingt tauchen wollten, ging
ich schließlich auch.

Als erstes
ging es ein wenig schnorcheln. Schon alleine das war richtig toll. Das Great
Barrier Reef ist nochmal viiiiiiel bunter und spektakulärer als das, was wir
bei den Whitsundays gesehen hatten. Es schimmerten einfach überall Korallen in
verschieden Farben und dazwischen waren riesige, noch viel buntere Fische. Teils
alleine, teils in großen Schwärmen. Adri und ich hatten uns eine
Unterwasserkamera ausgeliehen und man wusste garnicht, wo man als nächstes
hinschauen sollte. Und dann war auch schon unsere Tauchgruppe dran. Nachdem die
Luftflaschen auf dem Rücken waren und ich auch garnichtmehr stehen geschweige
denn laufen konnte damit, gingen wir in Wasser und nach ein paar kleinen
Übungen ging es los. Adri und ich hielten uns am Arm des Tauchlehrers, Neil,
fest und tauchten unter. Die, die schonmal getaucht sind, wissen, was das für
ein unbeschreibliches Gefühl ist. Zum einen ist um einen herum eine komplett
neue Welt und dabei muss man sich nichtmal Sorgen machen, dass die Luft
ausgeht. Beim Tauchen sah man auch nochmal ganz andere Sachen als beim
Schnorcheln. Man sah Anemonen (JA, auch Nemo!!), kleine Korallen, in denen
richtig viele, winzig kleine Fische schwammen und als unser Tauchlehrer
schnipste, waren sie alle sofort darin versteckt. Allgemein waren hier viel
kleinere Fischschwärme und einzelne, noch größere Fische. Irgendwann tauchten
wir dann zum Meeresgrund. Dort hob Neil etwas Komisches, Schwarzes vom Boden
auf. Eine Seegurke. Wir konnten sie alle mal in die Hand nehmen, es ist
ziemlich schwer zu beschreiben, wie sich sowas anfühlt. Und dann war unsere Tauchzeit
auch schon um.

Nach einer
Stärkung fuhr das Boot dann auch weiter zu einem anderen Schnorchelspot, der
sogar noch viel schöner und bunter war, als der erste! Die Stunden dort
vergingen wie im Flug und letztendlich waren Adri und ich dann die Letzten, die
aus dem Wasser kamen ;)


Abends kamen
wir dann ganz erschöpft bei Franz und Tobi an, die ihren Tag wohl entspannter
verbracht hatten – höchstwahrscheinlich der Lagoone ;). Trotz aller Müdigkeit
ließen wir unseren letzten Abend in Australien noch richtig schön an einem
Schlafplatz außerhalb mit den anderen ausklingen.

Am nächsten Morgen gaben wir dann unseren lieb gewonnenen
Hippie Camper ab und die Jungs fuhren uns zum Flughafen. Dort verabschiedeten
wir uns auch von Henrik, der ja eigentlich die ganze East Coast mit uns gereist
ist. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge ging es dann ins Flugzeug.

Ich muss sagen, dafür, dass ich gar nicht geplant hatte, so
lange in Australien zu bleiben, hat es sich hier richtig gelohnt und ich hatte
wunderschöne 3 Monate hier. In denen ich z.B. Den schönsten Sternenhimmel und
den schönsten Strand der Welt gesehen hab und viele neue Erfahrungen gemacht
habe, wie Tauchen oder im Sand fahren und, und, und.


  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Danke für die vielen Eindrücke und die tollen Bilder - super bis zum Schluss.

Sophia Heislbetz Small

Und es geht Richtung Regenwald.

Cedar Creek Falls

Nach langer Überredungszeit konnte ich Sophia und Henrik
letztendlich davon überzeugen den 30-minütigen Umweg von Airlie Beach zu den
Cedar Creek Falls auf uns zu nehmen. Glücklicherweise war er es allemal
wert!  Glasklares, kühles Wasser wartete
auf uns und obwohl wir keine Badesachen mitgenommen hatten gingen wir einfach
mit Unterwäsche rein und genossen die Abkühlung. Als Henrik und ich das erste
Mal sahen wie jemand vom 10m hohen Wasserfall runtersprang, wussten wir genau
was zu tun war. Wir kletterten seitlich am Wasserfall einen kleinen Weg hinauf
und sahen von oben den Abgrund hinunter. Es war höchstwahrscheinlich die größte
Überwindung meines Lebens die 10m runterzuspringen ohne die Gewissheit nicht in
die unter Wasser liegenden Felsen zu krachen. Doch durch die Tipps eines
sprungerfahrenen Australiers traute ich mich letztendlich dann doch und es war
ein super Gefühl. Ich war richtig stolz auf mich, da ich das Ganze noch als
Videobeweise mit der GoPro gefilmt habe!!


LITTLE CREEK

Auf unserem Weg nach Townsville bogen wir spontan ab, um zum
Little Creek zu kommen. Das Wasser war klar und gut zum Abkühlen, weshalb wir
dann beschlossen dort gleich baden zu gehen. Der Little Creek war ein Bach, der
in kurzen Abschnitten kleine Wasserfälle hinunter lief und es darunter dann
immer kleine Becken gab, in denen man schwimmen konnte. Wir beschlossen dann
einfach von einem hohen Punkt den Fluss runterzulaufen. Das hat total Spaß
gemacht, weil man teilweise einfach die Steine ins nächste Becken
runterrutschen konnte und das letzte Stück spragen Adri und Henrik einfach vom
Felsen runter ins Wasser!

TOWNSVILLE 2.0

Nach unseren vielen Zwischenhalten bei den Wasserfällen,
kamen wir erst in Townsville an, als es bereits dämmerte. Adri und ich hatten
ja bereits vor Magnetic Island etwas von dem Ort gesehen und wollten dort dann
eigentlich nurnoch auf den Berg „Castle Hill“, von dem man die ganze Stadt
überblicken kann. Townsville ist die größte Stadt in Northern Queensland und
dementsprechend schön sahen die ganzen Lichter von oben aus.

Wallaman Falls

Von Townsville aus führte uns der Weg zu den höchsten Wasserfällen
Australiens: Die Wallaman Falls. Ganze 280m hoch war dieser sogenannte
Single-Drop Wasserfall und natürlich konnte wir seine Pracht von einem Lookout
genießen, von welchem wir erstmal (sinnloserweise) diskutieren, ob man einen
Sprung aus dieser Höhe überhaupt überleben kann. Danach marschierten die 2-stündigen
Falls-Walk los, um uns den gigantischen Wasserfall von unten anzuschauen. Der
Weg führte uns durch dichten Regenwald, in dem die Luftfeuchtigkeit gefühlte
1000% betrug.

MISSION BEACH

Eher ein Zwischenstop, hier waren wir nur nochmal im Meer
und nicht nur in einer Lagoone baden, aber auch nur, weil ein Netz gespannt war
;) Danach sind wir noch auf einen süßen Markt gegangen, bei dem wir richtig
billig Avocados und Grapefruits bekommen haben :D (hatte ich erwähnt dass die
sonst total überteuert sind?) Dann konnten wir auch mit gutem Gewissen
weiterfahren ;)


Sophia Heislbetz Small

Und es geht Richtung Regenwald!

Cedar Creek Falls

Nach langer Überredungszeit konnte ich Sophia und Henrik
letztendlich davon überzeugen den 30-minütigen Umweg von Airlie Beach zu den
Cedar Creek Falls auf uns zu nehmen. Glücklicherweise war er es allemal
wert!  Glasklares, kühles Wasser wartete
auf uns und obwohl wir keine Badesachen mitgenommen hatten gingen wir einfach
mit Unterwäsche rein und genossen die Abkühlung. Als Henrik und ich das erste
Mal sahen wie jemand vom 10m hohen Wasserfall runtersprang, wussten wir genau
was zu tun war. Wir kletterten seitlich am Wasserfall einen kleinen Weg hinauf
und sahen von oben den Abgrund hinunter. Es war höchstwahrscheinlich die größte
Überwindung meines Lebens die 10m runterzuspringen ohne die Gewissheit nicht in
die unter Wasser liegenden Felsen zu krachen. Doch durch die Tipps eines
sprungerfahrenen Australiers traute ich mich letztendlich dann doch und es war
ein super Gefühl. Ich war richtig stolz auf mich, da ich das Ganze noch als
Videobeweise mit der GoPro gefilmt habe!!


LITTLE CREEK

Auf unserem Weg nach Townsville bogen wir spontan ab, um zum
Little Creek zu kommen. Das Wasser war klar und gut zum Abkühlen, weshalb wir
dann beschlossen dort gleich baden zu gehen. Der Little Creek war ein Bach, der
in kurzen Abschnitten kleine Wasserfälle hinunter lief und es darunter dann
immer kleine Becken gab, in denen man schwimmen konnte. Wir beschlossen dann
einfach von einem hohen Punkt den Fluss runterzulaufen. Das hat total Spaß
gemacht, weil man teilweise einfach die Steine ins nächste Becken
runterrutschen konnte und das letzte Stück spragen Adri und Henrik einfach vom
Felsen runter ins Wasser!

TOWNSVILLE 2.0

Nach unseren vielen Zwischenhalten bei den Wasserfällen,
kamen wir erst in Townsville an, als es bereits dämmerte. Adri und ich hatten
ja bereits vor Magnetic Island etwas von dem Ort gesehen und wollten dort dann
eigentlich nurnoch auf den Berg „Castle Hill“, von dem man die ganze Stadt
überblicken kann. Townsville ist die größte Stadt in Northern Queensland und
dementsprechend schön sahen die ganzen Lichter von oben aus.

Wallaman Falls

Von Townsville aus führte uns der Weg zu den höchsten Wasserfällen
Australiens: Die Wallaman Falls. Ganze 280m hoch war dieser sogenannte
Single-Drop Wasserfall und natürlich konnte wir seine Pracht von einem Lookout
genießen, von welchem wir erstmal (sinnloserweise) diskutieren, ob man einen
Sprung aus dieser Höhe überhaupt überleben kann. Danach marschierten die 2-stündigen
Falls-Walk los, um uns den gigantischen Wasserfall von unten anzuschauen. Der
Weg führte uns durch dichten Regenwald, in dem die Luftfeuchtigkeit gefühlte
1000% betrug.

MISSION BEACH

Eher ein Zwischenstop, hier waren wir nur nochmal im Meer
und nicht nur in einer Lagoone baden, aber auch nur, weil ein Netz gespannt war
;) Danach sind wir noch auf einen süßen Markt gegangen, bei dem wir richtig
billig Avocados und Grapefruits bekommen haben :D (hatte ich erwähnt dass die
sonst total überteuert sind?) Dann konnten wir auch mit gutem Gewissen
weiterfahren ;)


Sophia Heislbetz Small

Die Whitsundays - diesmal aber wirklich!

WHITSUNDAY ISLANDS

Jetzt kommen wir zu einem ganz besonderen Blogeintrag und einem Highlight
unserer East-Coast Reise: Die Whitsunday Islands. Dafür hatten wir extra eine 2
Tage – 2 Nächte Tour mit dem Boot ''Silent Night'' gebucht. Es war ein kleines,
süßes Segelboot mit nur 12 Passagieren und einer 2-Mann Crew. Unser Kapitän Sam
und sein Kadett Tyler waren beides junge, lässige Typen mit viel
Segelerfahrung, die sich auf den Whitsundays bestens auskannten. Die
Reisegruppe auf dem Boot war international durchgemischt, von Deutschen über
Schweden, Engländer bis hin zu einer Belgierin.

Am 1. Tag ging es Mittags los und so fuhren wir, als alle an Bord waren,
sogleich aus dem Hafen zu den ca. 2h entfernten Inseln und kamen auch gleich zu
einem ersten Schnorchel-Spot. Wir waren sofort alle motiviert und ich packte
sogleich meine GoPro mit meinem Kopfbefestigungsteil aus, um damit das
wunderschöne Riff zu filmen. Das ich diesen Schritt später zutiefst bereuen
werde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.  Nicht 1 Sekunde im Wasser und einem Griff an meinen Kopf und meine Welt brach
zusammen... Die GoPro war weg. Ich tauchte sofort panisch unter und suchte sich
wie wild mit meinen Händen im tiefen Wasser. Vergeblich! Die Sicht war an
diesem Tag besonders schlecht und so merkte ich schon nach kurzer Zeit, es war
hoffnungslos. Zurück am Boot war ich natürlich total am Boden zerstört und
Tyler versuchte mich mit einer Einmal- Unterwasserkamera zu trösten, was
natürlich zu meiner GoPro kein Vergleich war, aber trotzdem eine nette Geste
von ihm war. An diesem Tag unternahmen wir nicht mehr viel, da es schon langsam
dunkel wurde und wir nach einem kleinen Nacho-Snack langsam auf das Abendessen warteten,
was von Tyler zubereitet wurde. Abends saßen wir alle an Deck zusammen, tranken
und lachten, sodass meine Laune wieder etwas besser wurde.



Am nächsten Tag stand unser Highlight bevor. Gleich morgens ging es zum
berühmten Whitehaven Beach, einer der Top 10 Strände der Welt und laut Sam
sogar die Nummer 1 !! Es war ein Traum.. ein Paradies. Der Sand war vollkommen weiß und eine seiner
besonderen Eigenschaften ist es, dass er trotz starker Sonnenstrahlen kein
bisschen heiß wird, da er durch sein extremes weiß, das Sonnenlicht
reflektiert. Im kniehohen Wasser des Strandes schwammen kleine ''Lemon-Sharks'' und
Stachelrochen. Beides eher ungefährliche Tiere, wenn man sie natürlich in
Frieden lässt und sie nicht belästigt.

Wir hatten lange Zeit zur freien Verfügung am Strand und gingen danach noch zu
einem Aussichtspunkt, an dem man den Whitehaven Beach von oben sehen konnte und
auch hier war es einfach ein wunderschönes Bild, wie man sich einen Strand
sonst nur erträumt.



Zurück am Schiff hatten wir erstmal in Ruhe Lunch und segelten dann zu unserem
nächsten Schnorchel-Spot, an dem wir das Riff diesmal unter guten Bedingungen
erforschen konnten. Die Farben der Korallen waren einfach wunderschön und wir
sahen Unmengen verschiedener und farbenfroher Fische. Lasagne zum Abendessen war dann auch unser Tagesabschluss und wir genossen
unseren letzten Abend auf dem Boot mit leckerem Pear-Cider.

Am Morgen unseres letzten Tages stand nochmal eine Schnorchelsession mit
Fish-Feeding auf dem Programm. Sam nahm Toastbrot mit aufs Schlauchboot und
sobald alle im Wasser waren, fing er an Brotkrumen ins Wasser zu werfen, um
Fische anzulocken. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben so viele Fische
auf einem Haufen gesehen... Hunderte Fische stürzten sich auf das Toastbrot,
als hätten sie Ewigkeiten nichts zu essen bekommen. Es war unbeschreiblich...

Mit dem Zurücksegeln endete unsere wundervolle Whitsundays-Tour und wir
bedankten uns herzlich bei unsere Crew. Hier auch nochmal S/O an Sam und Tyler
von der Silent Night.



DANKE!!!

Whitsundays
Queensland, Australia
Sophia Heislbetz Small

Die Whitsundays - diesmal aber wirklich!

WHITSUNDAY ISLANDS





Jetzt kommen wir zu einem ganz besonderen Blogeintrag und einem Highlight
unserer East-Coast Reise: Die Whitsunday Islands. Dafür hatten wir extra eine 2
Tage – 2 Nächte Tour mit dem Boot ''Silent Night'' gebucht. Es war ein kleines,
süßes Segelboot mit nur 12 Passagieren und einer 2-Mann Crew. Unser Kapitän Sam
und sein Kadett Tyler waren beides junge, lässige Typen mit viel
Segelerfahrung, die sich auf den Whitsundays bestens auskannten. Die
Reisegruppe auf dem Boot war international durchgemischt, von Deutschen über
Schweden, Engländer bis hin zu einer Belgierin.

Am 1. Tag ging es Mittags los und so fuhren wir, als alle an Bord waren,
sogleich aus dem Hafen zu den ca. 2h entfernten Inseln und kamen auch gleich zu
einem ersten Schnorchel-Spot. Wir waren sofort alle motiviert und ich packte
sogleich meine GoPro mit meinem Kopfbefestigungsteil aus, um damit das
wunderschöne Riff zu filmen. Das ich diesen Schritt später zutiefst bereuen
werde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Nicht 1 Sekunde im Wasser und einem Griff an meinen Kopf und meine Welt brach
zusammen... Die GoPro war weg. Ich tauchte sofort panisch unter und suchte sich
wie wild mit meinen Händen im tiefen Wasser. Vergeblich! Die Sicht war an
diesem Tag besonders schlecht und so merkte ich schon nach kurzer Zeit, es war
hoffnungslos. Zurück am Boot war ich natürlich total am Boden zerstört und
Tyler versuchte mich mit einer Einmal- Unterwasserkamera zu trösten, was
natürlich zu meiner GoPro kein Vergleich war, aber trotzdem eine nette Geste
von ihm war. An diesem Tag unternahmen wir nicht mehr viel, da es schon langsam
dunkel wurde und wir nach einem kleinen Nacho-Snack langsam auf das Abendessen warteten,
was von Tyler zubereitet wurde. Abends saßen wir alle an Deck zusammen, tranken
und lachten, sodass meine Laune wieder etwas besser wurde. 

Am nächsten Tag stand unser Highlight bevor. Gleich morgens ging es zum
berühmten Whitehaven Beach, einer der Top 10 Strände der Welt und laut Sam
sogar die Nummer 1 !! Es war ein Traum.. ein Paradies. Der Sand war vollkommen weiß und eine seiner
besonderen Eigenschaften ist es, dass er trotz starker Sonnenstrahlen kein
bisschen heiß wird, da er durch sein extremes weiß, das Sonnenlicht
reflektiert.

Im kniehohen Wasser des Strandes schwammen kleine ''Lemon-Sharks'' und
Stachelrochen. Beides eher ungefährliche Tiere, wenn man sie natürlich in
Frieden lässt und sie nicht belästigt. Wir hatten lange Zeit zur freien Verfügung am Strand und gingen danach noch zu
einem Aussichtspunkt, an dem man den Whitehaven Beach von oben sehen konnte und
auch hier war es einfach ein wunderschönes Bild, wie man sich einen Strand
sonst nur erträumt.

Zurück am Schiff hatten wir erstmal in Ruhe Lunch und segelten dann zu unserem
nächsten Schnorchel-Spot, an dem wir das Riff diesmal unter guten Bedingungen
erforschen konnten. Die Farben der Korallen waren einfach wunderschön und wir
sahen Unmengen verschiedener und farbenfroher Fische. Lasagne zum Abendessen war dann auch unser Tagesabschluss und wir genossen
unseren letzten Abend auf dem Boot mit leckerem Pear-Cider.

Am Morgen unseres letzten Tages stand nochmal eine Schnorchelsession mit
Fish-Feeding auf dem Programm. Sam nahm Toastbrot mit aufs Schlauchboot und
sobald alle im Wasser waren, fing er an Brotkrumen ins Wasser zu werfen, um
Fische anzulocken. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben so viele Fische
auf einem Haufen gesehen... Hunderte Fische stürzten sich auf das Toastbrot,
als hätten sie Ewigkeiten nichts zu essen bekommen. Es war unbeschreiblich...



Mit dem Zurücksegeln endete unsere wundervolle Whitsundays-Tour und wir
bedankten uns herzlich bei unsere Crew. Hier auch nochmal S/O an Sam und Tyler
von der Silent Night.

DANKE!!!

Sophia Heislbetz Small

East Coast - Ein Zyklon, der uns nicht aus der Ruhe bringen kann und unser toller Spontaneinfall.

AIRLIE BEACH

Auf unserem Weg nach Airlie Beach (von dort aus sollte
unsere Whitsundays Tour gehen) hatten wir schon eine unerfreuliche Nachricht
bekommen. Wegen einem Zyklon wurde unsere gebuchte Tour abgesagt und wir
mussten umbuchen. Uns blieb keine andere Wahl und so buchten wir von der
„Wings“ Tour um auf das Segelboot „Silent Night“, eine Tour die ungefähr eine
Woche später anfing.

Die Stadt war ziemlich klein und süß, aber man konnte sonst
nicht so wirklich viel machen. In den kommenden Tagen gingen wir dort ins
„Magnum“ Essen und Trinken (Und wurden nach und nach fast zu Stammkunden).
Außerdem gab es hier auch eine Lagoone zum Baden, mit (mal zur Abwechslung)
gechlortem Wasser und einen Abend gingen wir (mal wieder im Magnums) feiern und
trafen dabei die zwei Ulmer Mädels vom Rainbow Beach wieder.

Aber bevor der Zyklon dann in Airlie Beach ankam
entschlossen Adri und ich, dem Unwetter zu entfliehen und unsere Zeit auch ein
bisschen besser zu nutzen. Also fuhren wir spontan hoch nach Townsville. 

Da wir so spontan entschieden hatten, hier her zu kommen,
waren wir erst etwas planlos. Letztendlich entschieden wir dann aber auf
Magnetic Island zu gehen und zu schauen was man dort so alles erleben kann.

MAGNETIC ISLAND

Nach unserer Spontanentscheidung kamen wir also auf der
Insel an. Stellte sich nurnoch die Frage wo wir schlafen sollten und ob wir mit
Bus, Auto, Fahrrad oder Scooter herumfahren sollten. Letztendlich mieteten wir
uns dann einen süßen Scooter und fuhren damit zu einem Bungalow, den wir uns
dann gebucht hatten. Wir fingen gleich an die kleine Insel zu erkunden. Wir
verbrachten ein wenig Zeit am Strand und machten eine kleine Wanderung, bei der
wir leider früher aufhören mussten, weil es dunkel wurde. Dafür gingen wir mit
ein bisschen geschnittener Gurke kleine, süße Wallabies füttern! Nach und nach
kamen immer mehr von ihnen um ein bisschen Gurke abzubekommen. Es schlichen sich
auch ein paar Opossums mit ein und am Ende sogar ein Wallaby mit Baby im Beutel
J So unglaublich süß!

Am nächsten Morgen wanderten wir noch zu einem
Aussichtspunkt. Auf dem Weg sahen wir noch einen kleinen süßen und natürlich
schlafenden Koala. Und der Weg hatte sich total gelohnt, als wir dann endlich
ankamen und einen richtig guten Überblick über Magnetic Island hatten, bei dem
man sogar Townsville sehen konnte!

Leider mussten wir auch bald wieder zurück, weil am nächsten
Morgen unsere Tour anfangen sollte. Deswegen gingen wir noch an zwei
verschiedene Strände und fuhren noch ein wenig auf unserem süßen Scooter herum,
bevor wir uns wieder Richtung Süden begaben.



Magnetic Island
Queensland, Australia
Sophia Heislbetz Small

East Coast - Es geht weiter.

TIN CAN BAY

Nach unserer Nacht beim Rainbow beach machten wir uns ganz
früh auf den Weg, damit wir ja nicht zu spät ankamen. Bei Tin Can Bay konnte
man nämlich Delfine füttern! Ich hatte noch nie davor einen Delfin live gesehen
und war schon total gespannt. Dort angekommen bekam jeder von uns ein Eimerchen
mit einem kleinen, toten Fisch. Die Volunteere erzählten uns etwas über die
Delfine, die sie schon lange kannten. Von den vielen Delfinen, die wohl immer
zusammen blieben und auf einander Rücksicht nahmen, kamen ein Weibchen, ein
Männchen und auch ein Delfinbaby ans Ufer. Die anderen, so die Delfinschützer,
warten, bis die anderen vom Füttern zurück kommen, im Meer. Und so kam es dazu,
dass wir ganz frei lebende, süße Delfine fütterten. Auch wenn ich, ehrlich
gesagt, den toten Fisch nicht ganz so appetitlich fande. Wer hätts gedacht!


Hervey Bay

So hieß unser nächster Stopp nach den Delphinen. Wir
versprachen uns nich viel von Hervey Bay, da es dort nichts soo besonderes gab
und wir aber nicht so eine Weite Strecke fahren wollten. Als wir an einem
„Campingplatz“, den unsere App uns zeigte, sahen wir sofort das uns bekannte
NO-CAMPING Schild. Also suchten wir wie so oft auf eigene Faust nach einem
Schlafplatz und fanden schon nach kurzer Zeit einen Parkplatz, an dem auch
andere Campervans standen. Nach kurzem Gespräch mit den Backpackern merkten
wir, dass wir auf dem Parkplatz ein „Little Germany‘‘ eröffnet hatten.

Wir verstanden uns mit den Leuten richtig gut und blieben 2
Nächte in Hervey Bay, wo ich vergeblich nach einem günstigen, neuen Handy
suchte. Als wir m 2. Tag unsere Wäsche in die Laundry brachten, redeten wir
eine Weile mit der Inhaberin des kleinen Salons und sie gab uns den Tipp nach
Bundaberg zu fahren und die Schildkröten anzuschauen. Wir erzählten unseren
Plan Henrik, der auch sofort begeistert war und so machten wir uns auf den Weg.


BUNDABERG

Nachdem wir in Hervey Bay erfolglos nach einem neuen Handy
für Adri gesucht hatten, hofften wir unser Glück hier zu finden. Hatten wir
auch. Adri kam von JB-Hifi mit einem supertollen Handy von Huawei rausgelaufen!

Nun konnten wir beruhigt zur I-site (Touristen-Info) gehen
und unsere Schildkröten Tour buchen, der eigentliche Grund, weshalb wir hier
waren. Gesagt, getan und so kamen wir in der Dunkelheit am Strand an und wurden
von einem Volonteer mitgenommen. Wir freuten uns schon richtig, bald die
rießigen, alten Schildkröten zu sehen und vielleicht sogar auch ein paar
Babyschildkröten.

Letztendlich sahen wir dann keine großen Schildkröten, aber
dafür hatten die Freiwilligen einen kleinen Zaun im Kreis gespannt und darin
waren bestimmt hundert kleine, frisch geschlüpfte Schildkrötenbabys! Wir
durften sie auch noch alle bewundern und berühren, bevor wir ihnen bei ihrem
Weg ins Meer halfen, wo sie dann weiter nach Südamerika (Liebe Grüße an die
beiden Majas an dieser Stelle ;) ) schwammen und erst wieder zum Brüten zurück
kommen werden. Also stellten wir uns alle in zwei Reihen, damit die Turtles
nicht rechts oder links vorbei liefen und leuchteten ihnen den Weg zum Meer.
Richtig süß, wie diese kleinen Dinger sich durch den Sand kämpfen mit ihrer
ganzen neuen Energie und dann erstmal mehrere Tage ohne Essen einfach
losschwimmen.

Ein richtig schönes Erlebnis. Der Volonteer erzählte uns
mehrfach, dass er jetzt auf dem Rückweg alles ableuchtet, falls andere
Schildkrötenbabys auch ihren Weg zum Meer laufen und dass wir UUUUNBEDINGT auf ihn
hören müssen, damit wir keins zertreten. Der absolute Hammer war dann, als der
Typ im Sand direkt auf Babys leuchtete, aber einfach weiter lief, bis Adri,
Henrik und ich dann angefangen haben rumzuschreien „STOP! HATCHLINGS“. Nach dem
5. Mal merkte auch der Typ das, doch da war ein Chinese schon in eins
reingetreten…. Aber nicht dass er nur in die Turtles reintritt, nein, er muss
sie auch noch hochheben und daran riechen. Und das, obwohl extra gesagt wurde,
dass man sie nicht anfassen soll. Aber egal, heb sie einfach auf damit sie ihre
Orientierung verliert. Ernsthaft? Naja, jedenfalls halfen wir dann auch denen
zum Meer und wie unglaublich süß das aussah hab ich ja schon geschrieben.

Wieder angekommen beschlossen wir, obwohl es schon Abend und
dunkel war, dass wir schon weiter fahren zu 1770.

1770 – AGNES WATER

Die Fahrt im Dunkeln war ein Abenteuer, da man aus Angst vor
aus Büschen rausstürmenden Kängurus ziemlich konzentriert und vorsichtig fahren
musste. Nach 3h kamen wir in 1770 an und schliefen auf einem Parkplatz nahe des
Beaches. Als wir am Morgen nach einem mickrigen Frühstück an den Strand fuhren, waren wir sofort begeistert. Zwar gab es hier wenige Wellen (obwohl das hier der letzte Surfspot für die East Coast war) und man musste sehr vorsichtig sein wegen Quallen (überall waren Schilder) aber trotzdem war es hier richtig, richtig schön. Wir waren an einem kleinen Strandstück, an dem keine anderen Leute waren und am Strand waren überall Palmen und Mangroven.

Wenn man sich dann noch überlegte, dass in 1770 Cook hier an diesem Strand das erste Mal Australien entdeckte, fühlte sich der Ort einfach noch besonderer an.

Später, kurz bevor wir ganz weiterfahren wollten nach Rockhampton, legten wir noch einen kurzen Stop in Agnes Water ein. Der Ort ist ungefähr 5 min von 1770 entfernt und deswegen dachten wir, dass es dort wohl nicht viel anders aussehen würde. Falsch gedacht. Dort waren unglaubliche Wellen, perfekt zum Surfen und -natürlich- mit einigen Surfern dabei. Nach einer kurzen Trauerminute, dass wir hier eigentlich jetzt den ganzen Tag hätten surfen können und es jetzt aber zu spät war, fuhren wir dann doch weiter. Immerhin erwarteten uns ja noch andere tolle Orte!

ROCKHAMPTON

Hier legten wir einen Zwischenstopp für die Nacht ein. Man
muss an der Stelle eigentlich nur erwähnen, dass wir einfach zu 3. So riiiiichtig
leckeres Thai Curry gemacht haben! Das war nichtmehr normal!

Agnes Water
Queensland, Australia
Sophia Heislbetz Small

East Coast - Auf der größten Sandinsel der Welt

FRASER ISLAND



  1. Tag


    Früh morgens trafen sich alle von
    unserer Tour und wir teilten uns in die uns am Vortag zugewiesenen
    Gruppen ein. Jede Gruppe fuhr dann in jeweils einem Auto mit acht
    Leuten. Unsere bestand aus zwei deutschen Mädchen, Anna und Jana,
    zwei Kanadierinnen, einer Schottin, Donna, und natürlich Henrik,
    Adri und mir. Wir verstanden uns alle total gut, hörten ungefähr
    die gleiche Musik (die auch immer gut aufgedreht wurde beim Fahren)
    und vorallem die 3 Mädchen aus Schottland und Kanada waren richtig
    Sarkastisch. Davon abgesehen waren wir eins der wenigen Autos, das
    nie im Sand stecken geblieben ist ;)



    Nachdem uns die Fähre gut auf die
    größte Sandinsel der Welt gebracht hatte und wir unser Gepäck im
    (Dingo sicherem) Camp abgelegt hatten, ging es richtig los. Wir
    fuhren zum einen jetzt nichtmehr durch den harten Sand am Meer
    entlang, sondern durch den weicheren, tieferen Strand im Inland der
    Insel. Das war ein richtiges Erlebnis, weil man total
    durchgeschüttelt wurde und es lauter Sandhügel gab. Nach unserer
    aufregenden Fahrt kamen wir dann beim Lake McKenzie an. Das ist ein
    See, der mit Regenwasser gefüllt ist und sein Sand ist so fein,
    dass man ihn als Peeling für Haut und Haare benutzen kann! Als wir
    da ankamen waren wir erstmal total am Staunen. Das ist wirklich
    einer der schönsten Orte, die ich bis jetzt in meinem Leben gesehen
    habe. Das Wasser ist so richtig klar und der Sand total hell und um
    den See herum ist alles grün bewachsen von Bäumen. Die Fotos sind
    wohl selbsterklärend, auch wenn es in echt bestimmt noch viel
    schöner aussah!


    Natürlich gingen wir alle so schnell
    es ging ins Wasser rein. Und da unser Guide, Maza, uns das mit dem
    Peeling erzählt hatte, mussten wir das natürlich gleich
    ausprobieren. Letztendlich sah man dann ziemlich viele Leute um sich
    rum und jeder hatte einen großen Haufen Sand auf seinem Kopf und im
    Gesicht. Das war echt ein unvergesslicher Anblick. Und auch für die
    Haut hat es sich gelohnt-Babypopos sind nichts dagegen ;)



    Nach einer Weile ging es dann wieder
    zurück durch den tiefen Sand und diesmal hatte auch ich die Ehre zu
    Fahren. Man musste sich zwar echt konzentrieren, aber das war echt
    mal eine Erfahrung durch die ganzen Kurven und Hügel zu fahren.
    Abends kochte unsere Gruppe dann gemeinsam im Camp und danach wurde
    dann auch schon der Goon ausgepackt. Die Stimmung war super, weil
    auch einfach total viele Leute an einem Fleck und alle gut drauf
    waren. Das süße an unserem Lager war, dass es auch eine kleine
    „Disco“ gab, was eigentlich mehr ein kleiner Holzpavillon war,
    bei dem jeder seine eigene Musik anschließen konnte, der wollte.
    Zwar sehr einfach, erfüllte aber gut seinen Zweck ;)



  2. Tag


    Auch wenn es abends ein wenig später
    wurde, mussten wir auch heute wieder früh raus, denn heute hatte
    Maza viel vorgenommen. Als erstes ging es, wieder mit 80 kmh an den
    ganzen Wellen entlang, zum Indian Point. Ein Aussichtspunkt auf
    Fraser, bei dem man eine wunderschöne Sicht über den Strand und
    das Meer hat. Anscheinend hätte man dort auch Haie sehen können,
    aber leider hatten wir in der Hinsicht keinen Erfolg…

    Danach ging es weiter zum Lake Wabbie. Doch um dorthin zu
    kommen mussten wir erstmal eine Weile durch den Wald und über endlose Sanddünen
    laufen bis wir uns endlich im See abkühlen konnten. Das tolle an ihm war, dass
    es darin diese „Putzerfische“ gab, die einen anknabbern, wenn man ins Wasser
    läuft! Richtig lustig und man sollte lieber nicht kitzelig sein;)

    Unser letzter Stop für heute war dann noch ein Schiffswrack
    am Strand. Es liegt dort schon ungefähr 200 Jahre und obwohl das Schiff riesig
    war, sah man im Vergleich nurnoch einen kleinen Teil aus dem Sand schauen. Das
    meistfotografierte Stück Rost der Welt ;)

    Nach unserem anstrengendem Tag und einem leckeren Abendessen
    und ein paar Gläßchen Goon fuhren wir später mit Maza an den Strand runter. Die
    Anlage in seinem Auto war total gut. Also blieben wir dort eine Weile mit guter
    Musik aus dem Auto und dem krassesten Sternenhimmel, den ich je gesehen hatte!

    Tag 3

    Unseren letzten Tag auf Fraser Island verbrachten wir beim
    „Hangover Creek“. Es war ein glasklarer Fluss, der Eiskalt war. Wenn man dort
    einmal untergetaucht ist, war die Müdigkeit sofort vergessen und man fühlte
    sich echt wie neu geboren! Wir sahen dort auch eine Wasserschlange (natürlich
    ungefährlich) ;). Nachdem wir etliche Male die Flussströmung
    hinuntergeschwommen sind, ging es dann auch wieder zurück aufs Festland und die
    Fähre brachte und wieder weg von Fraser Island.

    RAINBOW BEACH

    Wieder zurück in Rainbow beach angekommen, machten wir uns
    es erstmal in dem Hostel, in dem die meisten von der Tour schliefen, gemütlich.
    Mit unserem selbstgemachten Nudelsalat machten wir viele im Hostel neidisch;)
    An dem Abend lernten wir noch zwei Ulmer Mädels kennen, Miri und Anna, die auch
    in Australien und davor in Neuseeland rumreisen. Mit ihnen machten wir uns
    einen schönen Abend, mit Kartenspielen wie Arschloch und mit Billiard.



Fraser Island
Queensland, Australia
Sophia Heislbetz Small

East Coast - Part 2

BRISBANE

Am nächsten Morgen machten Adri und ich uns auf nach
Brisbane, weil Adri sich dort mit Grempels und Klu für das Eminem Konzert traf.
Ich hatte auch erst überlegt mit zu gehen, aber so viel Geld wars mir dann doch
nicht wert, da ich auch nicht soo viele Lieder von ihm kannte. Den ganzen Weg
hörten wir natürlich nur seine Lieder an. Dann trafen wir uns mit den anderen
Boiiz und die gingen dann schonmal zum Konzert, während ich mir die Stadt ein
wenig ansah. Wir hatten an einer großen Straße geparkt, die direkt zum Stadion,
in dem das Konzert statt fande, führte. Adri und ich freuten uns schon rießig,
dass wir so nah waren und dann noch auf einem Parkplatz, der an event days
kostenlos ist, wie wir den Schildern entnahmen. Aber Pustekuchen. Als ich von
meiner kleinen Stadttour bei gefühlten über 40 Grad zurück kam, lächelte mich
ein super süßer gelber Zettel an unserer Windschutzscheibe an. Shit. Ich
überflog ihn und las „44$ fee“ und „parking blablabla busstop“ what?
Glücklicher Weiße konnte ich den Polizisten noch kurz vor dem Wegfahren
erwischen und fragte ihn, was das bitte heißen soll, dass ich auf einer
Bushaltestelle stehen würde? Schließlich war das ja ein stink normaler
eingezeichneter Parkplatz und unseren Erachtens außerdem kostenlos, da ja ein
event war. Schön wärs. Der Polizist war zum Glück total nett und da ich wohl
ziemlich verzweifelt aussah, erklärte er mir, dass an event days das Parken
nicht kostenlos, sondern verboten war, weil alle Parkplätze zu einer
Bushaltestelle werden. Da soll mal einer durchblicken. Naja immerhin sah er
dann von einer 300$ fee ab. Haaaallelulja! Also parkte ich erstmal um, irgendwo
am Arsch der Welt, weil man nirgends parken konnte und wartete auf die Jungs.
Vom Van aus konnte ich aber auch das Konzert hören, vorallem Monster und Love
the Way you lie oder andere. Und natürlich die kreischenden Mädchen;) Die Nacht
verbrachten wir dann am Fluss Ufer noch mit Klu zusammen im Camper, weil er
sich das Geld für ein Hostel sparen wollte :‘)

Am nächsten Morgen ging es dann zur „Lone Pine Koala
Sankutary“, auf das ich mich schon total gefreut hab, weil man da Koalas
knuddeln kann! J  Grempels und Klu sind
auch mit. Ich könnte mich jetzt noch Seiten lang darüber aufregen, aber kurz
gesagt haben Kevin und Dennis den Studenten Preis für 24$ gezahlt, während mir
die Frau an der Kasse weder glauben wollte dass ich Student bin, noch ein
Backpacker aus Deutschland, obwohl ich ihr meinen Ausweis gezeigt hab. Ist eh
klar. Deswegen durften Adri und ich dann 33$ hinblättern. Unnötig! Naja, wir
hatten uns aber schon so darauf gefreut und als wir dann drinnen waren, war die
Aufregung schonwieder vergessen! Klu und ich entschieden ein Bild zu machen,
bei dem wir einen Koala hielten. Ihr könnt euch das Bild anschauen, unser Koala
war ein Model :D Und er war einfach so mega flauschig!! Danach gingen wir
weiter zu den Kängurus, die auf einer Wiese rumhüpften und die man streicheln
und füttern konnte
J Dort gab es auch Emus, die einfach so ein lustigen
Gesichtsausdruch haben. Und natürlich kleine wabbellige, dicke Wombats! Naja
ich könnte hier noch mehr Tiere aufzählen, aber ihr werdet mir bestimmt auch so
glauben, dass sie alle total süß waren ;)

Wir lieferten die beiden Jungs am Flughafen ab und fuhren
dann wieder ein bisschen zurück in den Süden um uns mit Henrik in Surfers
Paradise zu treffen.


SURFERS PARADISE

Erst gegen Abend kamen wir dort an und glücklicher Weiße
hatte Henrik schon einen Schlafplatz für uns gefunden. Er war direkt am Strand
und obwohl es dunkel war, bemerkten wir gleich, dass die Wellen hier auch
richtig, richtig gut brachen! – Kein Wunder also, dass der Ort Surfers Paradise
heißt. Wir schauten uns am nächsten Tag die Stadt ein wenig an und wurden
direkt von einem Typen angesprochen der uns ein Partyticket mit Eintritt in die
angesagtesten Clubs plus einigen Freigetränken andrehen wollte. Erst waren wir
etwas misstrauisch, da wir uns schon öfters richtig gute ´´Angebote´´ von
solchen Leuten anhören konnten. Aber als wir genauer hinhörten war das
Partyticket gar nicht so schlecht und entschieden uns es zu nehmen, weil wir
von Surfers Paradise von einigen Vergleichen mit Miami Beach – was das
Partyleben betrifft- gehört hatten. Wir gingen gleich los, da wir nur noch
wenige Stunden Zeit hatten um von der Stadt zurück zu unserem Auto zu kommen,
zu essen, uns fertig zu machen und zurück in der City zu sein, um pünktlich mit
der Gruppe um 17 Uhr zu starten. Wir beeilten uns nur minimal, aber als es auf
unserem 3 km Rückweg in die Stadt noch zu allem Überfluss anfing zu regnen
versuchten wir irgendwie per Anhalter in die City zu fahren und hatten
letztendlich Glück, als ein junger Australier uns bis zu unserem Ziel mitnahm.

Um 17 Uhr ging also im ersten Club los. Eine Sportsbar mit
Barbecue und dem ersten Freigetränk war schon mal ein guter Anfang und wir
beruhigten uns erstmal von dem kurzzeitigen Stress. Nach einem kurzen Stopp in
einer Bowlingbar und einigen Strikes *hust*, ging es ins Vanity. Eine Art
Nobelclub indem die Musik ziemlich gut losging und wir auf dem Dancefloor abgingen.
Auch hier hatten wir wieder einen Free-Drink, den wir uns auch direkt an der
Bar abholten, ehe es zum nächsten Club ging: Sin-City. Dieser war eher eine
typische Backpacker Disko und nachkurzem Aufenthalt ging es zu unserem letzten
Ziel: Blush. Nach unserem letzten Free-Drink und insgesamt 6h Tanzen waren
selbst Partytiere wie wir auch mal müde und wir machten uns nach einem kleinen
Snack in der Fußgängerzone stepten wir die 3 km zu unserem Auto zurück und
schliefen sofort ein.

Am nächsten Tag schliefen wir lange aus und machten uns nach
einem Spaziergang über dem Strand und einem kleinen Regenschauer auf unserem
Weg zu einem für Sophia und mich bekannten Ziel:


BRISBANE 2.0

Weil Henrik und Adri noch garnichts von Brisbane mitbekommen
hatten, machten wir uns ein zweites Mal auf den Weg nach Brisbane. Dort liefen
wir gleich in eine Studentenveranstaltung rein, bei der ganz viele Stände
waren, bei denen man irgendwas gewinnen oder ganz günstig kaufen konnte.
Sweetas! Adri kaufte sich hier auch seine (lang ersehnte) GoPro. Eine kleine
Kamera, die Videos und Fotos in total guter Qualität aufnimmt. Den Rest des
Tages liefen wir einfach durch die Stadt, in der es auch eine richtig schöne
Lagoone gibt, bei der man kostenlos baden kann. Ehrlich gesagt ist die Stadt
sonst nicht so besonders. Deshalb beschlossen wir auch bald zu gehen… dumm nur,
dass Adri und ich bestimmt eine komplette Stunde gebraucht haben um aus der
rießen Stadt raus zu kommen, weil wir uns einfach ständig verfahren haben.
Immerhin kamen wir irgendwann wieder auf die richtige Autobahn und es ging nach
Noosa.


NOOSA

Auf Noosa freuten wir uns drei total. Mit dem Kajak sollte
es dann durch die „Everglades“ von Australien gehen. Bewaffnet mit Wassermelone
und Nudeln mit Pesto machten wir uns auf den Mittag gefasst. Der Mann vom
Kajakverleih erzählte uns dann noch dass es dort Wasserschlangen gibt und auch
ein Hai dort schon gesichtet wurde. Na Super, auf Haie hatte ich eigentlich
nicht so lust. ;) Wir paddelten fleißig mehrere Stunden. Adri und ich in einem Zweierkajak
und Henrik im Einmannkajak. Es war wirklich viel anstrengender als wir dachten,
vorallem weil wir teils mit heftigem Wellengang oder Gegenströmung zu kämpfen
hatten. Wir fuhren durch enge Flüsse, machten Halt an einem Häusschen am
Flussufer und paddelten unter, über dem Fluss hängende, Baumstämme hindurch. Die
Landschaft war echt schön. Überall grün und es gab ganz viele bunte Vögel. Bei
unserem Zwischenstopp wollte Adri dann sein Handy rausholen, er hatte es extra
mitgenommen weil wir keine Uhr hatten, doch dann die böse Überraschung. Die anscheinend
so Wasserdichte Box im Kajak war wohl doch nicht ganz so wasserdicht wie
gedacht und das Handy schwamm im Wasser darin rum. Auch nach mehreren Tagen im
Reis und der Sonne troknen, das Handy ging nichtmehr an. Aber als wir
letztendlich wieder bei unserem Ausgangspunkt ankamen, waren wir alle erschöpft
und froh wieder festen Boden unter den Beinen zu haben. Abends starteten wir dann noch eine
Kochsession bei der wir 3 uns richtig leckeres Essen gönnten. Adri und ich
hatte auch noch richtig leckeres Bruschetta, das wir mit Tomate und Morzarella
machten. Wir konnten garnicht genug bekommen konnten.


Noosa Heads
Queensland, Australia
Sophia Heislbetz Small

East Coast

So, nach einer Ewigkeit kommt hier mal der erste Teil von unserer East Coast Reise in Australien. Zu meiner Verteidigung, muss ich sagen, dass wir so gut wie nie Wlan hatten und immer wenn ich was hochladen wollte mein internet weg war bevor das letzte Bild hochgeladen war und ich so den ganzen Blogeintrag nicht laden konnte. Oder mein Laptop ist vorher ausgegangen, was natürlich auch super ist wenn man grade alles geschrieben hat. -.- Naja jedenfalls wird der 2.Teil diesmal schneller kommen! Viel Spaß beim Lesen :)

Am
Valentinstag (ja, so unglaublich romantisch) ging es endlich los.

Wir holten
unseren Camper Van ab! Es ist ein richtig süßer Camper Van, mit so ziemlich
allem was man braucht und es heißt Kylie.

Adrian war
der Mutige von uns beiden und fuhr als Erster unser Auto zu unserer Wohnung in
die Myrtle Street. Die Fahrt war sehr Adrenalin reich, aber letztlich kamen wir
heil an und ich kann sagen, dass wir inzwischen beide echt ganz gut damit
fahren können.


Und dann
ging es los! Unser erster Stop: NELSON BAY

Da wir erst
so spät los gekommen sind, kamen wir auch erst gegen Abend an. Wir parkten
„Kylie“ an einem Parkplatz am Strand und weil es leider regnete, gingen wir
gleich schlafen. Am nächsten Morgen hatten wir dann Zeit, um uns den Strand
richtig anzuschauen. Wir fanden ein Stück außerhalb einen Strand, der richtig
schön und umgeben von Felsen und Bergen war, und auch sehr leer! Dann fuhr auch
ich das erste mal hier in Australien. Links fahren- kein Problem für mich;)


Unser
zweiter Stop: NORTH SMOKY BEACH mit halt in PORT MAQUARY

Heute stande
eine längere Fahrt für uns an. Deswegen hielten wir bei Port Maquarie an um uns
zu stärken und die Stadt ein wenig anzuschauen. Um ehrlich zu sein, keine
besondere Stadt, die mich ein bisschen an Amerika erinnert. Naja, wir blieben
doch eine Weile dort und überlegten, wo wir unsere nächste Nacht verbringen
sollten. Wir einigten uns auf den „North Smoky Beach“ und fuhren los. Mal
wieder waren wir etwas hinter unserem Zeitplan und langsam aber sicher wurde es
dunkel. Wir waren heil froh, als wir in der Stadt am besagten Strand ankamen,
doch mussten wir feststellen, dass der Campingplatz nochmal ein ganzes
Stückchen weg war. Da wir keinen Strafzettel kassieren wollten, machten wir uns
auf den Weg und es wurde dunkler und dunkler. Schließlich fuhren wir auf eine
Straße, die in den Wald bog. Inzwischen war es Nacht geworden und unser
Fernlicht leuchte ein Känguru Schild an. Da wir (wer hätte das gedacht) einen
Unfall damit vermeiden wollten, fuhren wir mit gefühlten Schritttempo bestimmt
eine halbe Stunde diesen Weg entlang. Nicht ohne Grund, denn wir sahen wirklich
mehrere Kängurus am Straßenrand. Und mitten im Wald sagte unser Navi uns, dass
wir unser Ziel erreicht hatten. Ist klar. Also folgten wir der Straße weiter und
kamen auf einen Parkplatz direkt am Leuchtturm. Zurück wollten wir nicht, denn
inzwischen war auch noch total das Unwetter ausgebrochen. Also blieben wir da.
Für jemanden wie mich, der Horrorfilme nicht gerade mag, ist mitten im Wald,
mitten in der Nacht, mit Unwetter und an einem Leuchtturm nicht gerade die
schönste Kombi.

Umso besser,
dass wir am nächsten Morgen festgestellt haben, dass wir auf einem Berg waren
und rechts und links von uns Meer und Strand war. Richtig schön und
garnichtmehr gruselig!


Und es ging
weiter! Dritter Stop: COFFS HARBOUR mit Zwischenhalt bei VALLA BEACH.

Nachdem wir
die Aussicht beim Smoky Beach noch ein bisschen genossen hatten, fuhren wir
weiter. Es ging zum Valla Beach, den wir von Maria und Jonas kannten. Nach
ewigem Suchen parkten wir an einer Picknick Area, mit (und das suchen wir hier
immer ganz verzweifelt) Strom für unseren Camper.

Valla Beach
war wirklich wunderschön. Man musste erst über eine Brücke, auf der mehrere
Leute angelten und danach über eine Sanddüne, dann kam man am Strand an. Es war
nicht viel los und wir hatten den Strand, mit total vielen Wellen, fast für uns
alleine. Wir liefen auch ein bisschen im
Wasser zu dem Punkt an dem viele angelten, doch nachdem wir dort außer großen
Fischen noch einen Rochen circa einen Meter von uns entfernt sahen, hatten wir
genug gesehen ;) –Valla Beach war für mich bis jetzt einer der schönsten Orte!

In Coffs
Harbour suchten wir, es dämmerte schon, gleich nach unserer Ankunft einen Platz
zum Übernachten. Unsere Camper-App brachte uns zu einem Parkplatz, wir fuhren
jedoch daran vorbei, zu einem Parkplatz näher am Strand. Und als wir da entlang
fuhren, konnten wir es fast nicht glauben. Da saß einfach ein Kumpel von Adri,
den er auf der Farm in Mildura kennen gelernt hat. Die Ironie an der Sache war,
dass wir überlegt hatten, mit ihm zu starten, weil wir gleichzeitig in Sydney
los sind, es dann aber wieder vergessen hatten. Und dann saß der einfach mitten
auf dem Parkplatz mit seinen Fertignudeln.

Also
beschlossen wir vorerst zusammen mit Henrik weiter zu reisen.

Am nächsten
morgen machten Adri und ich uns noch auf den Weg zu einem kleinen Berg, in dem
viele Vögel unter der Erde brüteten, und von dem man eine super Sicht auf Coffs
Harbour und das Meer hatte.

 

YURAGIR NATIONAL PARK und NIMBIN


Auf unserem
Weg nach Nimbin (Details später) legten wir drei einen Stop im Yuragir National
Park ein. Nach einer Stärkung liefen wir ein bisschen in der Camping Area herum
und stießen dabei auf ein unbekanntes Tier. Es sah aus wie eine Mischung aus
Krokodil und Schlange und war (zwar kleiner als ein Krokodil) aber trotzdem
ziemlich groß! Dann sahen wir sogar noch zwei weitere. Auch wenn wir keine
Ahnung hatten waren wir echt begeistert. Die Tiere aber wohl nicht so, denn sie
konnten zu unserer Überraschung auch auf Bäume klettern und das taten sie auch.
(im Übrigen heißen sie Laze Monitor, haben wir später rausgefunden.)

Wenn wir
grade bei den Tieren sind: Als wir danach zum Strand gegangen sind, merkten
wir, dass überall so kleine Kugeln rumlagen. Wir waren uns nicht sicher, ob das
Tiere sind oder ob das Sandkugeln waren. Und falls ja, wie es zu so einer Form
kam. Wahrscheinlich standen wir so da wie Deppen, die den Sand anstarren, aber
immerhin haben wir jetzt eine Erklärung. Im Sand sind auch viele kleine Löcher,
in denen winzige Krebse wohnen. Sie sind fast durchsichtig und so groß wie die
Kügelchen, die sie übrigens selbst formen. Die benutzen sie wohl um nicht
aufzufallen und um ihre Sandhölen zu verschließen bei Gefahr. Soviel dazu!

Danach
fuhren wir weiter nach Nimbin.

Nimbin ist
ein Hippie Dörfchen etwas mehr im Landes inneren, bei denen „Graß“ mehr oder
weniger legal ist. Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wirklich wie in einer
anderen Welt. Jedes Haus war bunt angemalt, überall war etwas verziert, alles
war bunt und fröhlich! Weil es aber schon spät abends war, suchten wir gleich
wieder nach einem Schlafplatz. Wir fanden einen richtig schönen Spot auf einem Berg!
Von dort aus konnte man Nimbin inmitten von Bergen sehen

Am nächsten
Morgen konnten wir uns das Dörfchen ein bisschen besser ansehen. Es ist zwar
nicht groß, aber trotzdem sind dort viele Menschen unterwegs. Eine Hippie Frau
saß alleine auf einem Tisch und sang, bis sie dann anfing mit so einem Tier zu
reden, das an ihr vorbei gelaufen ist. Richtig witzig dort! Aber schaut euch
lieber selbst die Bilder an 


BYRON BAY

Als wir in Byron Bay ankamen und die Wellen sahen war uns
eins sofort klar: Wir müssen hier Surfen! Also machten wir uns auf den Weg um
den Ort zu erkunden und nach möglichst billigen Surfbrettern zu schauen. Ich
muss sagen vom Ort her hat mir Byron Bay bis jetzt am Besten gefallen! Überall
kleine süße Läden, Strandbars und lauter Leute die mit ihrem Surfbrett durch
die Gegend laufen oder mit dem Fahrrad rumfahren. Ein richtig entspannter Ort
an dem man super surfen kann. Doch bis wir zu unseren Brettern kamen, dauerte
es noch eine Weile. Wir kamen bei unserer Suche an einer Agentur, die Touren
bucht, vorbei und dachten uns hey, die können uns bestimmt sagen wo man hier
Bretter ausleihen kann. Als wir fragten, war der Typ gleich total begeistert
und meinte klar, ihr könnt kostenlos Bretter von uns haben, kommt nur rein.
Letztendlich fing er dann an uns unsere restliche Reise nach Cairns zu planen
und uns irgendwelche Touren vorzuschlagen ehe wir wussten was um uns geschieht.
Wir waren minimal ratlos, weil wir ja eigentlich nur Surfbretter wollten. Die
Touren hörten sich auch wirklich alle toll an, aber als er dann wollte, dass
wir direkt buchen-denn wenn man bei ihnen bucht, kann man kostenlos Surfbretter
ausleihen-waren wir doch etwas überrumpelt. Auch wenn der Typ garnicht verstand
warum wir jetzt nicht von der Stelle weg buchen wollten und auch immer weiter
mit dem Preis runter ging blieben wir bei unserer Entscheidung, erstmal eine
Nacht darüber zu schlafen.

Letztendlich buchten wir dann doch am nächsten Tag. Jeep
fahren in Fraser Island, Segeln um die Whitsundays und Kanu fahren in Noosa,
wir kommen. Da beim Angebot auch kostenloser Surfbrett verleih dabei war,
nutzen wir das aus und holten gleich die Bretter und gingen zum Strand. Die
Wellen waren einfach hammer! Perfekt zum Surfen und wir verbrachten unseren
ganzen Tag damit. Anders als ich gedacht hätte, schaffte ich es sogar schneller
als ich erwartet hab die Wellen zu stehen und man konnte sie super ausnutzen
weil sie auch einfach viel schneller waren als die in Südfrankreich! Ein Traum :)

Den Abend verbrachten wir gemütlich auf einer Wiese am Meer,
an der man ohne Probleme Parken konnte und genossen unseren letzten Tag hier
mit Wein und Bier.


Byron Bay
New South Wales, Australia
Sophia Heislbetz Small

Goodbye Sydney

Jetzt ist es endlich soweit! Es geht raus aus der Großstadt
und endlich seh ich auch mehr von Australien. Ab heute haben Adri und ich einen
gemieteten Camper Van und fahren innerhalb von einem Monat die East Coast
entlang.

Aber davor nochmal was hier die letzten Wochen noch so los
war.

Erstmal hatten Adri und ich ja beide noch gearbeitet. Er in
einem Restaurant und ich in einer Espresso bar. Uns hat es an unseren
Arbeitsstellen auch echt gut gefallen, aber irgendwann haben die uns nichtmehr
gebraucht und so hatten wir immerhin mehr Zeit um Sydney nochmal richtig zu
genießen.

Da wir nichtmehr so früh aufstehen mussten, konnten wir auch
abends bisschen feiern gehen. Gesagt, getan. Klu kam abends zu uns, wir teilten
uns Goon (Verhältnismäßig sehr günstiger Weißwein hier, unter allen Backpackern
wohl bekannt. ;) ) und nachdem auch das gute alte „Circle of Death“ ausgepackt
wurde, sind wir zusammen in die Ivy bar gegangen (nachdem das ja an Silvester
nicht so geklappt hat). Da war nämlich freier Eintritt J An sich war die Bar auch echt
schön, aber auch gerappelt voll, und der Pool war leider auch schon
geschlossen… Letztendlich sind wir dann auch garnicht so lang geblieben, aber
schön wars trotzdem!

Samstags konnten Adri und ich uns dann auch endlich mal
aufraffen, früh aufzustehen um zum Paddington Markt zu gehen! Ein süßer Markt
mit vielen Klamotten, Kunst, Allerlei und Essen. Find ich nur empfehlenswert
dorthin zu gehen, aber süße Cafés werdet ihr an dem Ort verzweifelt suchen ;)
An dem Tag durfte ich dann auch gleich schön miterleben, wie krass die Sonne
hier ist. Nachdem ich mich brav mit 50er UV Sonnencreme eingeschmiert hab und
nach nichtmal 20 min am bondi beach einen heftigen Sonnenbrand hatte. Hallo
Australische Sonne.

Ansonsten waren wir noch einen Tag am Manly beach, an dem
gerade „Australian Open of Surfing“ stattfindet, wo viele gute Surfer ihr
Können zeigen. Und das war echt hammer anzuschauen! Aber natürlich sind wir
dann auch selbst noch ins Wasser, weil der Strand auch einfach total schön warJ

Gestern waren wir dann auch endlich die Blue Mountains
anschauen! Wir hatte eine Tour gebucht und der Reiseführer war ein Australier,
der dort aufgewachsen ist. Außerdem war sein Opa ein Aborigine und so hatte
Nick (der Tourguide) ein riesiges Wissen, von dem er uns viel berichtete.
Zuerst fuhren wir zu Aussichtsplattformen, von denen man einen super Blick über
die Blue Mountains hatte, die sich einfach ins gefühlte Unendliche erstrecken.
Es ist wirklich überwältigend. Auf einer Seite erblickte man noch die „Three
Sisters“. Das sind drei Berggipfel direkt neben einander. Nick erzählte uns,
dass die Abo’s dazu eigentlich die „seven sisters“ gesagt haben. Den selben
Namen hat auch ein Sternzeichen, welches international unter dem Namen bekannt
ist. Es war sehr spannend, denn es gibt auch eine Legende dazu. Dass ein Vater
seine Töchter vor einem Mann, der viele Menschen getötet hatte und nun eine der
Mädchen heiraten wollte, beschützte, indem er sie zu Stein verwandelte. So als
Kurzfassung J

Während der Fahrt erfuhren wir auch spannende Fakten über
Australien. Wusstet ihr zum Beispiel, dass in den letzten 5 Jahren NULL
Menschen an einem Schlangen- oder Spinnenbiss gestorben sind, jedoch an die 25
aufgrund von herunterfallenden Eukalyptusbäumen? Am Ende der Tour gab Nick noch
Früchte und Blätter herum, welche von den Abo’s benutzt wurden um sich davor zu
schützen zu dehydrieren oder um Wunden zu heilen.

Insgesammt kann man sagen, hat sich die Tour auf jeden Fall
gelohnt, auch wenn man sagen muss, dass die ganzen Eukalyptus Bäume nach einer
Weile von Oben aussehen wie Brokkoli.

Ja und dann kam auch schon unser letzter Abend in Sydney.
Nachdem Adri und ich noch etliches erledigten, und ich mir (nachdem ich mir es
schon seit dem Abi vorgenommen hatte) eeendlich eine Sofortbildkamera kaufte J) trafen wir uns abends
mit Klu. Der hatte in der Zwischenzeit auch einen Job in einem italienischen
Restaurant bekommen und wir entschlossen kurzerhand dort bei Darling Harbour
süß essen zu gehen. Wir entschieden uns, zu dritt eine 1 Meter Pizza zu nehmen.
Wir hatten eben alle Hunger und ein Meter ist ja nicht so groß- dachten wir.
Die Pizza entpuppte sich als RIESIG, aber wir akzeptierten die Challenge und
aßen (fast) ganz auf! Mit vollem Magen versuchten wir noch unser Glück in einem
Casino, aber manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen. Und so
gingen wir dann alle müde und viiiel zu spät schlafen.


Sophia Heislbetz Small

Jobsuche, Pläne schmieden und zu viele Bushido Songs!

Nachdem jetzt nurnoch wir 3 übrig waren, zogen wir in so genannte Share-flats. Einfach Wohnungen, die man sich mit anderen Backpackern teilt. Adri und ich wohnen jetzt in Chippendale und Klu bei Darling Harbour in der Nähe. Unsere Wohnung besteht aus einem 2er Zimmer mit zwei Italienern (Samuele und Rosario), die beide ganz viel arbeiten und einem 4er Zimmer, dass Adri und ich uns mit einem Deutschen (Danilo) und seit kurzem noch einem Brassilianer teilen. Alle hier sind echt total korrekt, auch wenn man sich nicht soo oft sieht, weil ja alle irgendwie unterschiedlich arbeiten (falls sie überhaupt arbeiten). Samuele und Rosario machen oft richtig geile Cocktails, weil Samuele Bartender ist und das eben kann! Und oft ist auch Rosarios oder Danilos Freundin da, dann bin ich nicht so alleine unter Jungs;) Alles in Allem echt eine Wohnung, die um Welten besser (und günstiger) ist als ein Hostel! Mit großer Küche, riesigem TV und unbegrenztem Wlan!

Wir alle waren ständig auf der Suche nach einem Job, der Grund, warum wir überhaupt noch in Sydney waren. Doch es stellte sich heraus, dass auch ich mir trotz allem, die Suche echt leichter vorgestellt hatte.. oder zumindest dachte, dass es schneller geht. Also suchten wir jeden Tag die Job Angebote auf Gumtree (eine Seite für alles: Jobanzeigen aber auch wenn man mal (ver)kaufen etc will) durch, verteilten endlos Lebensläufe, aber mehr als ein trial (Probearbeiten) sprang leider nicht raus.

Das Beste war einfach, als ich am Australia Day, an dem man total viele tolle Sachen hätte machen können, kurzfristig ein trial hatte. Leider war das ziemlich weit weg, also fuhr ich da mit der Bahn erstmal 40 minuten hin (alleine schon bis ich in der Bahn saß war das ein unglaubliches gehetze) um dort erstmal ewig nach dem Restaurant zu suchen. Nach 10 erfolglosen Minuten fragte ich dann ein altes Ehepaar und tatsächlich konnten sie mir helfen. Ich war schon die ganze Zeit dran vorbei gelaufen, aber kein Wunder, wenn auch kein Name außen am Restauran steht. Egal. Meine Motivation war wieder da und ich ging rein und erzählte denen dass ich zum trial da war, worauf ich in die Küche geschickt wurde um dem Koch dann erstmal nochmal ne Weile dumm beim Kochen zu zu sehen. Ok, irgendwann hatte der dann auch mal Zeit für mich, aber dann stellte sich auch gleich raus, dass ich im falschen Restaurant war. Jackpot. Mit minimaler Verspätung bin ich dann also aus diesem, in das Restaurant nebenan gelaufen. Und dann die nächste Überraschung! Das Restaurant hatte zu. Nach einem Telefonat stellte sich dann heraus, dass sie (achwaas?) geschlossen hatten "hat dich gestern niemand angerufen deswegen?" ehm Nein. Also fuhr ich wieder 40 minuten und 10$ wegen der Fahrt leichter, wieder zurück. Soviel dazu!

Auch wenn der Tag für mich wohl nicht ganz so toll angefangen hatte, wurde er dennoch richtig schön.
Weil ja Australia Day war, gab es Abends ein Feuerwerk, das von einem Boot abgefeuert wurde. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und suchten nach einem Park, von dem aus man das unserer Meinung nach am Besten anschauen konnte. Gesagt, getan. Also kauften wir noch ein bisschen Kekse und Cola (natürlich NUR Cola.) und auf ging es. Der Park war leider nicht so groß, wie wir dachten, aber dafür waren wir auch ganz alleine und keinen interessierte unsere Musik:) Das Feuerwerk war echt total schön! Natürlich nicht so riesig wie an Silvester, aber einfach eine ganz andere, schöne Atmosphäre. Auch der Rückweg war total lustig. Die Bilder sagen alles (Siehe Klu mit Fahrrad und Adri und Klu auf dem Bürostuhl!)

Was wir sonst so außer Jobsuchen treiben, wenn grade nicht Australia Day ist? Ganz oft sind wir in einem der unzähligen Parks in Sydney. Mehrmals waren wir im Botanischen Garten, der nicht nur durch die schönen Planzen, sondern auch den unglaublichen Blick auf das Opera House und die Harbour Bridge besticht! Ganz offensichtlich unserer Lieblingspark! Nur dass er eben riesig ist und man dann immer total weit laufen muss;) Einmal haben wir dort auch ein unglaublich flauschiges Tier gesehen abends - siehe Bilder! Dann gibt es noch den Hyde Park, der auch rießig ist, aber das einzig besondere ist eigentlich der große Springbrunnen und dass er ganz nah an der Innenstadt ist. Ich könnte noch ewig so weiter machen, wirklich! Es gibt nämlich gleich noch einen direkt bei Adri um mir um die Ecke, mit süßem Teich und Brücke und Kakadus! Und einen anderen, auch in unserer Nähe mit Basketball und Tennisplätzen, einem Schwimmbad, Trimm-Dich-Geräten..und..und..und!:) Das ist wirklich eines der Dinge, die mir am Besten an Sydney gefällt!

Und abgesehen von den Parks.. Manchmal schauen wir einen Film an, aber meistens kommt es nicht dazu, weil es eine endlose Diskussion gibt, warum ich Wrong Turn (Ich hasse Horrofilme) nicht anschauen will, bzw. warum ich es unbedingt sollte. Soviel dazu: Bis jetzt hab ich ihn noch nicht gesehen. Wir waren auch ein paar mal am Bondi Beach, da waren vor kurzen super Wellen mit ganz vielen Surfern. Beim Manly Beach waren wir auch, allerdings haben wir da später rausgefunden, dass wir am falschen Strand waren 500m daneben oder so (und wir haben uns die ganze Zeit gefragt warum der nicht so groß und schön ist wie alle sagen hahaha). Das alles wurde immer begleitet von einem wirklich wahrhaftig wunderschönen Lied, das Adri und Klu gefunden haben : "Leben und Tod des Kenneth Glöckler". Dieses Meisterwerk geht ganze 11 minuten und wird überall, am Laptop oder am Strand mit ner Musikbox abgespielt. Zum Glück versteht hier keiner Deutsch haha:D "Wie oft hast du eine dicke Lippe riskiert, weil du wusstest, wegen uns will keiner ficken mit dir." hammer, bushido.

Und was den Job angeht, sieht es doch auch schon ganz gut aus! Adri hatte vor kurzem ein trial in einem libanesischen Restaurant eine halbe Stunde weg von hier und wurde da genommen und ich hatte erst gestern ein trial in einer total süßen Espresso Bar "Qube on Bay" zwei Straßen von unserem Haus entfernt! Die Leute sind total nett alle und machen ständig Witze und es gibt tausend verschiedene Kaffee-Arten, alle schön verziert. Und das Essen dort.. Gestern hatte ich einen 4-Schichtigen Pancake mit Eis und Vanilleschoten und Erdbeeren und Heidelbeeren. Da war ich kurz im Himmel sag ich euch!

Ja und in 2 Wochen geht's dann bei Adri und mir auch endlich los! Dann fahren wir mit unserem gemieteten Auto die Ostküste entlang nach Cairns und fliegen danach nach Christchurch in Neuseeland. Dort bereisen wir dann die Südinsel zusammen mit Maria und Jonas! Ich geh anschließen alleine auf die Nordinsel und die anderen drei wieder nach Australien. Das wäre so der Plan :)

Sophia Heislbetz Small

Sydney - Die ersten Wochen

(Super wenn man das tab schließt ohne den Eintrag zu speichern.. also nochmal..)

In den ersten Wochen waren wir ja alle noch "vereint". Allerdings schliefen wir jeweils woanders. Klu (Kevin) und Grempels (Dennis) in einem Hostel, Maria und Jonas bei einer Familie (AirBnB) und Adri und ich waren erst in einem Hotel, dann in einem Hostel. Bei der Ankunft dort  stellte sich heraus, das die Buchung irgendwie schief gelaufen ist und für die Nacht schon alles ausgebucht war. Na super. Also durften wir unser ganzes Gepäck in das Hostel nebenan schleppen und dort eine Nacht verbringen. War zwar nervig, aber immerhin haben wir die Nacht kostenlos bekommen, was um Silvester echt nicht schlecht ist;). In der Woche sind Maria und ich dann nochmal feiern gegangen. Geschickter Weise war das Hostel direkt in Kings Kross (Partyviertel von Sydney.. allerdings auch mit einer Menge Rotlicht) und so war der Club quasi vor der Tür! Also sind wir beide ins Kings Kross Hotel feiern gegangen, während die anderen sich einen Männerabend machten;)

Als Maria und Jonas von ihrem AirBnB ausziehen mussten, wechselten Adri und ich dann zum 4. mal das Hostel und zogen mit ihnen in ein vierer Zimmer. Da haben wir dann oft zusammen gekocht, Chinesisch, Knödel (Oma, Opa, ihr könnt stolz auf uns sein) und ganz viel mit Pesto ;) und es hat sogar meistens echt gut geschmeckt! :')  Abends kamen dann meistens Klu und Grempels noch zu uns. Einmal wollten wir dann nochmal alle zusammen nach Kings Kross zum feiern gehen.. Allerdings sind wir hingelaufen und sind letztendlich auf halben Weg wieder zurück weil wir auf unserem weg so viel gechillt haben.. aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und es war trotzdem ein hammer Abend! :) (Abgesehen davon, dass Maria umgeknickt ist und danach nurnoch humpeln konnte.. das kommt davon, wenn wir beide versuchen zu so ner Leuchtanzeige hochzuspringen.. aber wir waren ja gaaanz nah dran haha) Sonst sind Maria und ich einmal shoppen gegangen, während die Jungs in dem berühmt berüchtigtem "Culcha Kings", dem sogar Whiz Khalifa während wir hier waren einen Besuch abstattete, nach (minimal teurer) Kleidung schauten. Sonst unternahmen wir noch Dinge wie an den Strand gehen (Bondi Beach, da wohnten Klu und Grempels grade) oder mit der Fähre an andere Orte in Sydney fahren um schöne Bilder vom Opera House und der Harbour Bridge zu machen!

Dann war es bald an der Zeit, dass Maria und Jonas uns verließen um mit ihrem süßen Hippie Camper die Ostküste zu bereisen! Ein Tag später ging dann auch Dennis mit noch anderen Leuten mit dem gleichen Plan von uns weg.
Und so blieben nurnoch Klu, Adri und ich zurück in Australiens größter Stadt.

Sophia Heislbetz Small

Hallo Australien! Ankunft in Sydney & Silvester!

So, jetzt habe ich es auch mal geschafft einen Blog zu starten! Bald bin ich einen Monat hier in Sydney, also fang ich mal an zu erzählen.

Mein Flug ging noch letztes Jahr, so, dass ich eben genau zu Silvester in Sydney und bei meinem Freund in Australien ankommen würde. Zuerst hatte ich etwas Angst so lange alleine zu fliegen (und dann noch mit dem günstigsten Flug-nachher stürzt noch das Flugzeug ab!) doch das änderte sich, nachdem ich mich tränenreich von meiner Familie verabschiedet hatte und ich mich im Flugzeug neben einen Inder aus San Francisco und ein deutsches Mädchen aus Berlin setzte. Beide waren total nett und wir haben uns die meiste Zeit miteinander unterhalten (Der Inder war anscheinend in Berlin mit seiner Freundin bei Max Herre zuhause und irgendein berühmter deutscher Sänger war schon bei ihm Couchsurfen..und das ist nur ein Teil von den Stories).

Nach 3 Stunden, die ich in Dehli am Flughafen, der übrigens Teppichboden hat, verbracht hatte, kam dann endlich mein Anschlussflug. Dann nochmal in Melbourne die Zeit totschlagen und dann-eeeendlich war es so weit. Willkommen in Australien, Hallo Sydney!

Der ganze Aus- und Eincheckstress war schnell vergessen als ich dann Adri nach mehr als 2 Monaten endlich wiedersehen konnte. Später trafen wir uns dann auch mit den anderen: Kevin, Dennis, Jonas und Maria! Und verbrachten den ersten, gemeinsamen Abend beim Opernhaus mit Sicht auf die Harbour Bridge.

Und dann kam auch schon Silvester! Jonas, Maria, Adri und ich trafen uns in der Stadt um den Alkohol in Cola/Sprite Flaschen umzufüllen.. Doch leichter gesagt, als getan! Denn in Australien ist Alkohol in der Öffentlichkeit verboten und an Silvester waren einfach Massen an Polizisten unterwegs. Letztendlich haben wir das alles dann total 007-Mäßig in einer Seitenstraße umgefüllt und unser Alibi war perfekt, als wir dann alles in Becher vom KFC umfüllten, sodass keiner ahnen konnte, dass darin Alkohol war - tricky, was?;)

Auch wenn wir dadurch spät dran waren ergatterten wir trotzdem noch einen super Platz unter der Menschenmenge (das alles erinnerte mich ein bisschen an ein Festival) und machten noch Bekanntschaft mit 3 Australierinnen, die dann den ganzen Abend mit uns verbrachten. Was an sich schon ein schöner Abend war, wurde dann von dem Feuerwerk übertroffen, das seinem Ruf, wirklich überwältigend zu sein, alle Ehre machte! Es soll ja auch eines der Größten der Welt sein! Anschließend wollten wir dann noch in einem Club feiern gehen, der "Ivy bar", weil Maria gehört hatte, dass die anscheinend die beste in ganz Sydney sein sollte... daraus wurde dann leider nichts, nachdem uns die Türsteher gesagt hatten, dass der Eintritt 150$ kostet. Auch wenn die Bar ihrem Preis gerecht werden sollte, das war dann doch ein bisschen zu viel für uns;) Doch zum Glück gibt es ja auch noch andere Bars hier und dann haben wir, ganz ohne Eintritt, den Abend eben in einer anderen Bar verbracht. :)