Laufend Südamerika

Südamerika-Kreuzfahrt mit AIDAcara und täglich früh einem organisierten 5 bis 10 km-Lauf in der Gruppe

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Claus Small

Rückflug/-fahrt

Entspanntes Frühstück, 10.30 Bustransfer, Buenos Aires - London - Hamburg (Kaffeepause) - Hannover. 28 Stunden, um von +30 auf -10 Grad zu kommen. Schnee schieben ...

Resumé: Gute Entscheidung vor zwei Jahren. Hotel immer dabei, meist schöne Läufe, tolle Mitläuferinnen und -läufer und viele fantastische Eindrücke aus den drei - für uns neuen - Ländern. 

  • Small
    Gudrun Sontberg hat am kommentiert:

    Hallo Claus,
    Freu mich für dich und die Reise, hoffe wir sehn uns im Frühjahr bei mir. Adresse steht in meinem Blog.

Claus Small

Schlußspurt

Da das Festmachen etwas dauert, kommen wir zu unserem letzten Lauf etwas verspätet. Der Regen hat aufgehört, las wir starten. Die Strecke am Hafen ist nicht so schön, da durch den Sturm der letzten Nacht viel Äste und Blätter auf dem Weg liegen. Als wir zur Lagune kommen, ist der Park versperrt, so dass der schönere Teil auch noch verkürzt wir. So laufen wir heute nur knapp 9 km.

Nach dem zweiten Frühstück muss die Kraft noch für eine Stadterkundung reichen, den morgen geht es schon zurück. Wir fahren mit dem Taxi zum Congreso und versuchen zu Fuß von dort möglichst viel Sehenswertes mitzunehmen. Plaza del Congreso, Av. 9 de Julio (9 Fahrspuren in jede Richtung), Obelisco am Plaza de la República, Teatro Colón, Plaza de Mayo mit Präsidentenpalast und Kathedrale. Dann noch die Haupteinkaufsstraße "Florida", wo man alle 5 Meter zum Geldtausch angesprochen wird und über den Plaza San Martin zurück zum Schiff. Die Stadt erinnert an vielen Stellen an Paris ...

Abends Siegerehrung, erster Abschied, Kofferpacken.

Buenos Aires
Autonomous City of Buenos Aires, Argentina
  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Grund gütiger... 9km laufen bei den Temperaturen! Ich käme da schon beim wandern in den Schweis ;-) Hut ab!

Claus Small

Gegenwind

10 km Strandpromenadenlauf. Endlich mal eine richtige Strecke (denken die wenigsten). Zum Glück ist es bedeckt und windig, teilweise schon richtiger Gegenwind. Das war jetzt also schon der vorletzte Lauf.

Danach geht’s noch mal in die Altstadt. Wifi ist da auch besser (und billiger) als auf dem Schiff. Das Rindfleisch (gegrillt) soll hier das beste der Welt sein, also probieren …

Montevideo
Montevideo, Uruguay
  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Hast Du das Fleisch probiert?

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    Hier gibt es auch Gegenwind... und echt kalt!

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Habe ich probiert. Ist schon etwas besonderes.

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    wenn das so schmeckt wie es aussieht, muss das ein super leckeres Fleisch sein!

Claus Small

Überraschung

Heute gibt’s einen Citylauf, quasi sightseeing beim Laufen. Die Länge ist beim Start unbekannt, letztendlich nur 3,8 km. Wir laufen durch die Haupteinkaufsstraße, dreimal um den Unabhängigkeitsplatz und wieder zurück. Trotzdem Schweiß-treibend.

Nachmittags gemütliches sightseeing und etwas shopping. Abends haben wir (nur davon natürlich) heiße Füße. Montevideo hat einen besonderen, aber teilweise maroden Charme. 

Montevideo
Montevideo, Uruguay
Claus Small

(Sich) Regen ...

Mit dem ersten Tenderboot fahren wir früh nach Punta del Este. Der Himmel ist bedeckt, als wir den Boden von Uruguay betreten. Wir laufen 8 km an der Küste entlang ohne Sonne mit etwas Wind. Nach der Tenderfahrt zurück zum Schiff wird geduscht, und es gibt ein zweites Frühstück. 

Dann wird plötzlich, wohl wegen eines Gewitters, der Hafen gesperrt und das Tendern eingestellt. Nach einer Stunde geht es weiter, der Regen hat aber eher noch zugenommen, so dass wir nach dem Aussteigen erstmal beim Fischmarkt Unterschlupf suchen. Als es etwas erträglicher wird, laufen wir durch 

Die Hauptstraßen bis zum (enttäuschenden) Kunstwerk von Páez Vilaró „Los Dedos“. Unterwegs besuchen wir einige Läden. „Outlet“ hat aber bei uns irgendwie eine andere Bedeutung. Einziger Vorteil des Regens ist, dass der Andrang beim Kunstwerk überschaubar ist. Zurück durch eine weitere shopping-Straße. Dann sehen wir uns die Parroquia und den Leuchtturm „Faro“ an. Der Regen hat nachgelassen und als wir auf dem Schiff zurück sind, scheint sogar die Sonne.


Punta del Este
Maldonado, Uruguay
  • Small
    Gudrun Sontberg hat am kommentiert:

    Hallo Claus, danke für die Kommentare . Schade, daß wir morgen schon fliegen, sonst hätte ich euch gerne laufen gesehen. Aber hier mit den 38 Grad macht's bestimmt keinen Spaß. Kurt will im Mai kommen, häng dich an, nen du in Old Germany zurück bist.
    Eure Route ist gut mit der Aida, hab vor 5 Jahren eine ähnliche mit der Maxim Gorki gefahren. Viel Spaß

Claus Small

Dauerwelle

Um 7.00 startet der Lauf heute am zweiten Seetag auf Deck 11. 3,2 km = 20 x 160 m. Die größten Schwierigkeiten: Die Runden zählen und die lieben Mitreisenden, die schon mal ihre Liege in den Weg stellen. Dank guter Organisation sind wir nach einer Stunde mit zwei Gruppen „durch“ und können nach dem Duschen frühstücken.

Am Nachmittag bekommt das Schiff etwas mehr Bewegung und man hört von den ersten Tabletten gegen Seekrankheit die gereicht werden..

  • Small
    andy kurth hat am kommentiert:

    Ihr seid echt verrückt ;-)

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Ich kann mich Andy nur anschließen :-))

Claus Small

0 km

Erster und einziger Pausentag am ersten Seetag. Alle Zipperlein können heute gepflegt werden.

Claus Small

Espresso gratis

Wir laufen etwas später ein als geplant, so dass die Hitze beim Start unseres 8 km-Molenlaufs schon über 30 Grad gestiegen ist. Die wunderschöne Strecke verläuft vom Anlegeplatz zu einem Leuchtturm auf einer Mole. Leuchtturm umrunden und zurück. Am Ziel freuen sich alle auf den Ruhetag. Wir haben bisher an sieben Tagen kaum mehr als eine Marathonstrecke gelaufen …

Während viele Ausflüge heute in die von deutschen Einwanderern geprägte Umgebung starten, laufen wir zu einem fast nur von Portugiesen besuchten Strand. Wir genießen kühles Bier im Schatten, beobachten das Strandleben und die Paragleiter, die von einem Hügel in der Nähe starten.

Auf dem Rückweg wird in einem Lokal die Kaffeemaschine getestet, so dass die Ausländer als Tester nichts bezahlen müssen.

Itajai
Santa Catarina, Brazil
Claus Small

Centro Historico

Um  10.00 Uhr legt das Schiff im Frachthafen von Paranagua an. Wir sparen zwar die Tenderfahrt, müssen aber für die 6 km zur City einen kostenpflichtigen Shuttle nehmen. Bei dem heutigen knapp 5 km-Lauf überqueren wir zweimal den Rio Iteberê auf einer steilen Brücke. Ein paar Wolken sorgen für etwas Unterstützung. Trotz der vielen Hunde, die hier unterwegs sind, kommt es zu keinen Wunden.

Unser ältester Teilnehmer wird heute 75 und mit einem Ständchen am Ziel erwartet. Wir nehmen den Shuttle zum Schiff, machen uns frisch, essen eine Kleinigkeit und sind bereit für einen Stadtbummel durch die historische Altstadt. Viele Gebäude aus dem 17. Und 18. Jahrhundert sind schon etwas marode und der berühmte Brunnen Fonte Velha de Beber Aqua aus 1656 könnte auch mal wieder eine Reinigung und einen Anstrich gebrauchen.

Wir finden ein leichtes Mitbringsel, Espresso für 50 Cent und fahren nach drei Stunden entspannt zurück.

Paranagua
Parana, Brazil
Claus Small

RegenWald

Gemeinsam mit dem Radler-Ausflug setzen wir um 8.00 Uhr mit dem ersten Boot auf die größte brasilianische Insel Ilhabela über. So sind es nur 29 Grad, als wir zu unserem 7 km-Lauf (am Ende sind es 7,4) starten. Erst rechts 2,2 km auf der Promenade, dann zurück, an Start/Ziel vorbei noch zweimal 1,5 km, davon die Hälfte an einem Strand.

Nach der Erholungsphase buchen wir einen Ausflug, erst zum Toca-Wasserfall im Regenwald und dann zum Coral-Strand für 50 Real pro Person. Wir erfrischen uns indem wir ins kühle Wasser tauchen. Am Strand beobachten wir ein Gewitter auf der Landseite und erfrischen uns mit kühlen Getränken.

Als es dann am Strand etwas ungemütlicher wird, fahren wir zurück in den Ort und sehen, dass es unterwegs schon heftig geregnet hat. Wir besuchen die Kirche und die „Haupteinkaufsstraßen“ und sitzen gerade im Tenderboot, als der zweite Schauer startet. Duschen, Essen, Entspannen.

Ilhabela
Sao Paulo, Brazil
Claus Small

Costa Verde

Als wir heute mit den ersten Tenderbooten nach Angra dos Reis (164 tsd. Einwohner) übersetzen wollen (schon wegen der zunehmenden Temperaturen), müssen wir lernen, das zuerst die Mitreisenden an Bord gehen dürfen, die Ausflüge gebucht haben. Mit anderen Worten – wer zahlt, hat Anrecht auf einen längeren Landaufenthalt.

Also kommen wir etwas später am Hafen an. Zwar laufen wir heute flache 5 km auf festem Boden, aber die Temperatur hat bereits 33 Grad (im Schatten) erreicht.Wir haben wenig Schatten und Wind auf der Strecke und die Hunde bewegen sich heute lieber nicht. Wir kommen am Denkmal der drei Könige vorbei und sind froh, als der Wendepunkt nach „nur“ 2,5 km erreicht ist. Zurück im Ziel ist jede Faser am Körper nass. 

Nach ausreichenden Erholungsphase, Stretching und einem kühlen Bier suchen wir einen Strand auf der anderen Seite der „Bucht der Könige“. Nach drei Kilometern finden wir einen lauschigen Strand mit schattigen Bäumen und einem Lokal und damit kühlen Getränken. Unterwegs sehen wir im Wasser gut getarnte Schildkröten und den Briefträger auf dem Motorrad.

Leider liegt der Strand voller toter Fische, so dass niemand ins Wasser gehen möchte. Zurück nehmen wir den Bus und bevor wir zu den Tenderbooten gehen, genießen wir noch etwas vom karibischen Flair im Zentrum. 

Angra dos Reis
Rio de Janeiro, Brazil
Claus Small

Brigitte

Heute Morgen liegen wir auf Reede und fahren nach der Freigabe durch die Behörden mit dem ersten Tenderboot zum Hafen. Der Badeort Armacao dos Búzios (28.000 Einwohner) ist aus einem Fischerort entstanden, nachdem Brigitte Bardot hier versuchte den Medien zu entkommen. Das gelang ihr nicht, und so hat sich hier ein brasilianisches St. Tropez entwickelt. Trotzdem stehen die drei Fischer (Tres Pescadores)  24 Stunden im Wasser.

Nach dem dritten Boot sind wir endlich komplett und können starten. Auch Björn ist von seinen Markierungsarbeiten wieder da. Der 8 km-Berglauf hält was er verspricht. Der wenige Schatten auf der Stecke macht es nicht einfacher, aber alle kommen heile vom Berg zurück.

Nach der Abkühlung mit Bier am Strand folgt die schaukelnde Fahrt zurück zum Duschen und Essen. Nachmittags ausgedehnter Stadtbummel. Der Wind hat etwas zugelegt, so dass auch die vierte Fahrt eine bewegte Angelegenheit wird.

Armacao Dos Buzios
Rio de Janeiro, Brazil
  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    C'est presque aussi beau que St-Tropez

Claus Small

Copacabana

6.10 Uhr wecken. Leider starten auch die organisierten Ausflüge früh – das Frühstücksrestaurant ist voller als sonst und alle sind irgendwie unter Zeitdruck. Wieder mit der Metro, die nichts Schönes zu bieten hat, fahren wir diesmal noch etwas weiter. Nach kurzem Fußweg stehen wir direkt gegenüber dem Hotel Copacabana Palace an einem der berühmtesten Stände der Welt.

Es ist Montagmorgen und es sind noch nicht so viele Menschen am Strand. Die heutige 5 km-Strecke verläuft hin und zurück direkt am Wasser, das bei hohen Wellen schon mal die Füße erreicht. Bei Start und Ziel wird der Strand überquert, vor allem auf den letzten Metern anstrengend. Apropos anstrengend – 30 Grad und Sonne satt.

Zur Belohnung geht es hinterher ins Wasser. Wir beobachten das Standleben und kehren dann, hoffentlich noch ohne Sonnenbrand, zum Schiff zurück. Am Nachmittag  müssen wir uns noch etwas die „Beine vertreten“ und schauen uns Downtown an. Leider ist ein großer Teil Baustelle.

Um 20.00 legen wir ab.


Rio de Janeiro
Rio de Janeiro, Brazil
Claus Small

Feuerzangenbowle

Es schwankt (das Schiff), als wir aufwachen. Seeleute sprechen wahrscheinlich von ruhiger See. Entspanntes Frühstück.  Mittags nähern wir uns Rio de Janeiro (6,2 Mio. Einwohner). 

Beeindruckende  Hafeneinfahrt. Manche denken bei Zuckerhut an Feuerzangenbowle, manche sogar noch an Heinz Rühmann und Pfeiffer mit drei „f“. Hier passieren wir den Pao de Acúcar, vorher den Strand von Ipanema, die Copacabana und sehen aus der Ferne Cristo Retendor, den Erlöser. 

Nach dem Anlegen geht die Laufgruppe zur Metro, wir fahren in die Nähe des Prala do Flamengo, wo unser erster Lauf stattfindet. 34 Grad, aber keine Sonne. 27 Teilnehmer gehen auf die knapp 4,2 km. Es ist schon en besonderes Erlebnis an diesem sonntäglich quirligen Strand entlangzulaufen. Häufig müssen wir ausweichen. Alle kommen an.

Danach geht es mit 5 Personen im Taxi zur Talstation des Zuckerhuts. Oben traumhafte Blicke. Nach der Rückfahrt mit der Metro verlaufen wir uns ein wenig. Ein guter Schlaf ist sicher. Start morgen 7.30 Uhr.

Rio de Janeiro
Rio de Janeiro, Brazil
Claus Small

Nach 27 Stunden an Bord angekommen

ICE und S-Bahn zum Hamburger Flughafen, Kurzflug nach London, dann Langstrecke nach Sao Paulo, Bustransfer nach Santos mit deutlichem Höhenverlust. Nach 7 Passkontrollen und einigen Kilometern Schlange stehen sind wir an Bord, und trotzdem wir uns nur kurz in der Sonne aufhalten, sieht man schon erste Spuren.

Das erste Treffen der Laufgruppe ist für viele ein Wiedersehen mit langjährigen Bekannten. Björn erläutert den Laufplan für die nächsten zwei Wochen und es gibt noch einige Tipps. Insgesamt sind wir 39 Teilnehmer, von denen die meisten auch mitlaufen. Um 21.00 Uhr die obligatorische Sicherheitsübung.

Morgen Mittag die legendäre Hafeneinfahrt von Rio, dann fahren wir mit der Metro zum Start in Sichtweite des Zuckerhuts.

Santos
Sao Paulo, Brazil
  • Small
    Björn Dorra hat am kommentiert:

    27 Stunden? Das ist ja wie einmal um die ganze Welt...!

Claus Small

Der vorerst letzte Lauf bei optimalen Bedingungen

Der Weihnachtsbaum hat sich verabschiedet. Heute noch ein Trainingswaldlauf bei frühlingshaften Temperaturen. Ich hatte schon überlegt, eine kurze Hose anzuziehen. Wäre auch gegangen.

Freitag geht's jetzt los. Die Form ist nicht so wie ich mir das gewünscht hätte, ist sie aber eigentlich nie ...

... und am Sonntag und Montag laufen wir dann in Rio (unterm Zuckerhut und an der Copacabana).

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Hey, ein gute neues Jahr (fängt ja toll an ;.) und viel Spaß wünsch ich Dir!

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf!
    Ja, wir sind auch gespannt. Wann geht denn Deine Tour los?

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Hallo Claus,
    ich werde nach heutiger Planung wohl am 13. Mai los fahren. In der nächsten Woche werden wir noch einige technische Arbeiten am Deutz ( Einspritzdüsen, Ventile und Getriebe) vor nehmen. Freu mich schon auf Deine Berichte. Viele Grüße in die Landeshauptstadt, Ralf

Claus Small

Vorfreude

Mitte Januar 2014 startet hier der blog zu unserer Laufkreuzfahrt an der südamerikanischen Küste. Vorher ist noch Nikolaus, einige Advents, Weihnachten, Silvester, Neujahr, ...