4 Monate Südostasien

Ab Oktober durch Vietnam, Laos und Kambodscha.

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

Beginne jetzt mit dem Bloggen und…

Station erstellen
Anthony Small

Einmalige Landschaft und eine wunderschoene Insel

In Hanoi angekommen ging es auch prompt mit dem naechsten Programmpunkt weiter, Halong Bucht. Wir hatten von Sa Pa aus mit dem in unserem Hotel ansaessigen Reiseverantstalter eine 3-taegige Tour in die Halongbucht gebucht. Dabei sollte die erste Nacht auf dem Schiff uebernachtet werden und die zweite in Bungalows auf Cat Ba island. Mit einem Kleinbus fuhren wir dann ca 4h von Hanoi bis nach Halongstadt, wo sich am Tourihafen eingeschifft wurde. Und es waren wirklich unzaehlige Touristen da, so dass wir schon leichte Panik bekamen irgendeiner Tourifalle auf den Leim gegangen zu sein. Als wir dann auf unserm Boot angekommen waren entspannte sich bald die Stimmung, da wir "nur" 24 Gaeste. Nur einfach deswegen, da es noch weit aus groessere Boote in der Halongbucht gibt, wo schaetzungsweise das doppelte an Gaesten drauf passt. Der erste Tag ist schnell erzaehlt, sehr schlechtes Mittagessen an Bord, Besichtigung einer Hoehle mit zahlreichen anderen Touristen, und Baden auf Titov island. Das Abendeessen war dann schon etwas besser, aber immer noch so lala. Und was am meisten stoerte waren die Preise fuer Getraenke, Bier 40.000VND. Dasist einfach mal das Vierfache von dem was man in Restvietnam zahlt. Und das Beste ist, wenn man von den netten Damen etwas kaufen will, sie von Schiff zu Schiff fahren soll man dann 1$ Servicepauschale bezahlen, womit das Bier dann genauso viel kostet wie auf dem Boot. Als ein Tipp, genuegend Getraenke einpacken und den Abzockern die lange Nase zeigen. Ansonsten muss man sagen, dass die Landschaft wunderschoen ist und wahrscheinlich auch weltweit einzigartig. An Tag 2 ging es dann nach dem Fruehstueck auf eine Zuchtperlenfarm, wo die Zeit im Verkaufsraum verbracht wurde. Danach begann der schoenste Teil der Tour. Nach dem Besuch der Perlenfarm wechselt wir drei und noch ein Australier das Boot und fuhren Richtung Cat Ba Island, inklusive einen Halt an einem einsamen Strand zum Baden. Danach gab es Mittag anb Bord, was von der Frau des Kapitaens zubereitet wurde, sehr lecker. Da kann sich die Dragon Cruise vom Vortag aber mal ne dicke Scheibe abschneiden. Angekommen auf Cat Ba, radelten wir mir dem Rad zu den Wisper Bungalows im Nationalpark der Insel. Ein sehr idyllisches Oertchen. Die Unterkunft war sehr sauber, die Betreiberfamilie unglaublich nett und das Abendbrot der Hammer. Ach so ne halbe Stunde gewandert sind wir auch noch. Alles mit Guide. Theoretisch sollten wir dann am naechsten Tag zurueck mit der Reisegruppe nach Hanoi, aber wir endschieden uns noch zwei Naechte auf der Insel in Cat Ba Stadt zu bleiben (Transfer 100.000VND pro Nase). Und es hat sich so was von gelohnt. Am darauffolgenden Tag war Sonnesatt angesagt und wir nutzten den Tag zu einem ausgiebigen Strandtag am 3.12. 
Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter nach Ninh Binh in die trockene Halongbucht (30min Bus, 1h Boot, 3h Bus)

Anthony Small

Unberührte Natur in den Bergen von Vietnam

Mit dem Nachtzug ging es am Mittwoch den 27.11. nach Lao Cai kurz vor der chinesischen Grenze. Nach knapp 10h Fahrtzeit und unzaehligen Bremsmanoevern, welche ein Schlafen kaum moeglich machten, erreichten wir den Bahnhof Lao Cai. Bereits am Eingang bildete siche eine Traube von Minibusfahrern um die Ankoemmlinge in ihre Busse zu lotsen. Wobei hervorzuheben ist, dass alle den gleichen Preis verlangten und keiner versucht jemanden abzuziehen. Achso es war arschkalt... 9Grad. Nachdem wir unser Quartier im Elegance Hotel bezogen hatten, man goennt sich ja sonst nichts, nutzten wir den angebrochenen Tag um ins Cat Cat Dorf zu laufen. Es ist ein Minderheitendorf, was sich darauf spezialisiert hat allen ankommenden Touris was zu verkaufen. Von selbstgemachten Taschen, Tuechern, Schmuck, ueber Outdoorjacken, Essen, trinken, halt sehr touristisch. Fuer uns war die Wanderung dahin eine gute Aufwaermphase fuer unsere Trekkingtour, welche wir fuer den darauffolgenden Tag in das Dorf Taphin gebucht hatten. Inhalt der Tour 2 zwei Tage Wandern mit persoenlichen Guide, Unterkunft im Homestay und saemtliche Essen. Wir waren gespannt. Am Freitag um 9:00Uhr war Start. Unser knuffiger Guide, Man Mei (bestimmt falsch geschrieben), holte uns im Hotel ab und wir fuhren mit einem Jeep ca. 20min zum Ausgangspunkt der Tour. Ganz nebenbei Mei heisst Maedchen und Man bedeutet die Zahl fuenf. D.h. sie ist die fuenfgebohrene Tochter in ihrer Familie, quasi das fuenfte Maedchen. Als sie uns dann noch erzaehlte das alle Toechter im Dorf Maedchen mit der Nummerierung, entsprechend ihrer Geburt heissen, war die Verwirrung bei uns komplett. Ach uebrigens bei den Soehnen der Familie ist es genauso, nur das sie nicht Maedchen heissen, sondern Junge. Daher haben alle im Dorf einen Spitznamen. Unserer Guide hiess Bou. Die Wanderung des ersten Tages fuehrte vorbei an Lachszuchtbaecken und ueber schmale Pfade hinauf auf einen Berg. Unterwegs wechselte der Weg von schlammig zu sehr schlammig und wieder zurueck. Mittag bzw. Picknick gab es dann kurz vorm erreichen des Berggipfels. Es gab Banh (Broetchen) mit Wurst, Tomate und Gurke, alles frisch geschnitten und jeder belegt selbst. Hm... Als wir den Gipfel erreichten sahen wir schon im Tal das Dorf. Kurz vor erreichen, wurden wir von ihrer Mutter und drei ihrer Schwestern abgeholt. Man fuehlte sich von Anfang sehr willkommen im Dorf und das Homestay in das wir dann gefuehrt wurden war wirklich eins. Eine grosse Holzhuette mit einem Aufenthaltsraum, Kochstelle (mit Feuer) in der MItte und auf der einen Seite das Zimmer der Familie und auf der Anderen Seite das der Gaeste. Alles bestand aus Holzbrettern und die Fenster waren einfach Aussparungen in der Holzwand, welche dann mit einer Gardine im innernen verziert wurde. Das Abendbrot nahmen wir dann gemeinsam mit der Familie ein. Wir wurden aber zuvor gefragt, ob das okay waere wenn wir gemeinsam essen. Und wir willigten natuerlich ein, da es genau dass war was wir wollten. Die Kinder und die Grossmutter der Familie sassen aber trotzdem an einem anderen Tisch, das wir wahrscheinlich immer so sein. Nach dem sehr leckeren Essen, ging es fleissend zum heiteren Teil des Abends ueber, Trinkspiele mit unserem Guide und dem Herbergsvater. Spiel 1: jeder zieht von einem Kartenstapel eine Karte und wer die hoechste hat trinkt. Einfach! Spiel 2: der der dran ist sagt Prost auf vietnamesisch und legt seine Hand auf den Tisch. Die anderen muessen dann so schnell wie moeglich ihre Hand darueber legen. Der letzte der seine Hand auf den Stapel legt muss trinken. Gar nicht mehr so einfach nach einigen Schnaeppsen. Ach so als Getraenk gab es selbstgebrannten Reisschnapps aus Plastikflaschen. Ein sehr sueffiges Getraenk. Leider haben wir nicht mitgezaehlt, aber irgendwie hatten wir drei das Gefuehl, dass wir das Gro an Schnaeppsen an diesem Abend vernichtet hatten. Am naechsten morgen gab es dann Pfannkuchen sehr lecker nach einer durchzechten Nacht, wenn man schon wieder bereit ist fuer die Nahrungsaufnahmen, was Mitreisendem Frank nicht so leicht viel. Der zweite Tag Wandern begann sehr schoen. Man schraubt sich quasi aus dem Tal wieder ueber einen kleinen Berg in Richtung Sa Pa, von dem man noch mal eine sehr schoene Aussicht ins selbige geniessen kann. Kurz darauf trifft man dann auf die ersten Touris von Sa Pa kommend fuer eine Tageswanderung. Die letzten 3km sind dann leider Strasse, was die wunderschoenen Eindruecke etwas verblassen lassen. Aber trotzdem war der Besuch und vorallem die Uebernachtung in Taphin ein unvergessliches Erleben. Bitte unbedingt auch machen!!!!
In Sa Pa angekommen blieb noch genuegend Zeit fuer einen Kaffeebevor es dann mit dem schoenen Nachtzug zurueck nach Hanoi ging.  

Anthony Small

Mekongdeltatour

Bitte entscheiden sie sich fuer eine Mekongdeltatour aus unzaehligen Anbietern in Ho Chi MInh City, die entweder a) alle das Gleiche anbieten zum fast identischen Preis, Tagestouren in einer riesen Gruppe oder b) eine Tour in einer kleinen Gruppe und etwas abgewandelte Tagestouren anbieten zum mehr als den doppelten Preis. Wir entschieden uns fuer b) mit der Hoffung etwas abseits der grossen Touristenpfade das Mekongdelta erleben zu koennen. Wir buchten eine 2-tagestour mit Uebernachtung im Homestay fuer knapp 2.700.000VND bei Cafe Kim Tourist (http://www.thekimtourist.com). Tag ein war eine abgwandelte Route der Tourirouten. Mit dem Bus ins Delta, dann rauf aufs Boot, mit dem zu den Coconutcandyherstellern, vietnamesische Volksmusik und Fruechte essen, bissl Ruderbootfahren, wo man natuerlich nicht rudern konnte sondern gerudert wurde dann eine Schlafmattenherstellermanufaktur,  dann Mittagessen, dann Radfahren mit Stopp in einem Haus bei einem positiv verruecktem Einheimischen, der Porzellan sammelte und uns Tee und Kokusnuesse anbietet. Das Highlight bei ihm war das Erlernen wie man eine Kokuspalme hochklettert. Sieht eigentlich ganz einfach aus als wir ihm zuschauten, als er Schwupp di Wupp auf dem Baum war. Als wir dann dran waren, sah die Sache schon anders aus. Ich kan etwa einen Meter hoch... Nach diesen Einduecken wurde wieder etwas Radgefahren bevor man dann in den Bus stieg um zum Homestay gebracht zu werden. Das Homestay war kein richtiges Homestay aber immer noch sehr familaer gfuehrt. D.h. es war ein grosses Holzhaus mit mehren Zimmern die nach oben hin alle offen waren, so dass man den Nachbarn sehr gut hoeren konnte. Das Abendessen wurde gemeinsam zubereitet was eine schoene Erfahrung war. Da es am naechsten Morgen zu den schwimmenden Maerkten gehen sollte und das moeglichst vor den grossen Touristenstroemen, war bereits um 5:00Uhr Abfahrt, juchu... Das Fruehstueck gabs in die Hand, zwei Scheiben Toastbrot und eine Ecke La Vache Kiri und ne Banane, sehr lecker, aber fuer ein Fruehstueck um 5:00Uhr ausreichend. Die Schwimmenden Maerkte waren nicht ganz so was ich mir vorgestellt hatte. Es schien als existieren sie nur so, irgendwie fuer die Touris. Man sah zwar hin und wieder mal eine Frucht das Boot wechseln, aber so einen richtigen Handel stelle ich mir schon anders vor. Im Gegenteil mit Ankunft am Markt kamen gleich die ersten Boote, "Buy something" Man konnte fast alles kaufen von Kaffee, ueber Suppe, bis hin zu Fruechten. Ich wuerde nicht sagen, dass es so ein Muss ist was man nicht verpassen sollte. Es ist zwar schon schoen, aber naja... Danach gabs wieder Fruechte, wo ich dann als einziger der Gruppe mein zweites Fruehstueck eine Nudelsuppe einnahm, dann noch ein Haus von einem Einheimischen wo mal ein beruehmter franzoescher Film gedreht wurde, The Lover.... Keine Ahnung kannte ich nicht. Und danach gings wieder zurueck nach Hanoi. Im Nachhinein bin ich schon froh, dass wir die etwas andere Tour gebucht hatten, da wir nicht ganz den Haupttouripfad gefolgt sind und alles etwas persoenlicher war. 

Anthony Small

Da Lat eine Perle der Natur

Am Freitag ging es mit dem Nachtbus nach Da Lat, Fahrtzeit ca. 7h. Ankunft irgendwas gegen 6Uhr, und arschkalt. Wahrscheinlich habe ich vor lauter klappern die Uhr nicht richtig erkannt. In meinem jugendlichem Leitsinn habe ich mir noch gedacht: "lange Hose wird schon reichen..." Aber der Reisefuehrer hatte wiedermal recht. In Da Lat kann es ziemlich kalt werden. Ach so fuer alle daheimgebliebenen die kurze Definition fuer arschkalt, 15Grad. Am Samstag haben wir dann noch unsere Unterkunft bezogen und die Tour fuer den naechsten Tag gebucht: Canoying. GEILO!!! Als Ausrichter haben wir uns den Groovy Gecko (http://www.groovygeckotours.net/) ausgesucht. Und um es schon vorweg zu nehmen es war eine sehr schoene Tour. Los ging es mit der Fahrt zu den Wasserfaellen. Nach einer kurzen, aber sehr guten Einweisung in die Abseitechniken musste der erste Wasserfall bezwungen werden. Alles noch gut da sich noch alles an einer trockenen Wand neben dem Wasserfall abspielte nur das Ende war dann die erste Erfahrung mit recht kuehlem Wasserfallwasser. Der naechste Wasserfall war dann schon etwas feuchter, aber immer noch okay. Dann folgten 2 Rutscheinlagen durch flache Wasserfaelle, was eine voellig neue Erfahrung war, da man beim Hinsetzen noch nicht wusste wie das Ganze Ende wird. Einfach Hinsetzen, der Guide haellt einen fest, dann langmachen, Nase zuhalten und ab geht die Luzie... Vorwaerts den Wasserfall runter kann ja jeder, rueckwaerts ist dann noch mal nen Zacken schaerfer und ich dacht der Guide will mich verarschen als er sagte du zuerst und nun die ganze Sache mal rueckwaerts. Hammer! Dann gabs erst mal Mittag an einem sehr schoenem und auch verdammt hohem Wasserfall. Keiner von uns ahnte auch nur im geringsten, dass dieser Koloss das naechste Ziel zum Abseilen sein wird. Und das Ganze bitte in der Mitte des Wasserfalls, "Wo schoen viel Wasser sprudelt und wenn euch das Wasser ins Gesicht schlaegt und ihr kaum noch was seht guckt einfach zur Seite oder nach unten, ist ganz leicht! Also los du bist der naechst! Ach so als kleines Highlight noch was. Ihr koennt euch nicht bis ganz nach unten abseilen. Die anderen Guides am Fusse des Wasserfalls geben euch ca. 5m vorm Ende ein Zeichen. Dann Einfach von der Wand abstossen und mit dem Ruecken auf dem Wasser landen. ISt ganz leicht. Los jetzt" (Guide) "Aeh... Ich will nicht erstmal jemand anderes..." (Ich) "Schoene Sch..." (wieder Ich) Wie stark so ein Wasserfall sein kann und, vorallem wie viel Wasser da runter fliessen kann, schon sehr erstaunlich. Und der Sprung am Ende, war gar nicht so schwer. Es kostet nur ne ganz schoene Ueberwindung das Seil loszulassen. Aber fetzt! Der letzte Wasserfall heisst "Waschmaschine" Warum eigentlich... Werdet ihr schon sehen. Ahhh... Danke fuer nichts. Ach so und wer faengt an und darf zuerst runter.... Richtig. Icke, "Also ihr muesst euch das vorstellen wie einen Trichter. Ihr seilt euch an der einen Seite des Trichters ab, an der anderen Seite faellt das Wasser runter. An der Stelle wo ihr auf den Wasserfall trefft, was kurz vor der Wasseraberflaeche ist muesst ihr dann einfach Seil wieder loslassen und das Wasser spuelt euch dann raus..." Wie raus? Wo raus? "Aus der Waschmaschine!" (Guide) Ahh... "Los jetzt. Und nicht das Seil festhalten wenn ihr unten im Wasser auftrefft, einfach raustreiben lassen. Ansonsten schluckt ihr sehr viel Wasser. Es kann gar nichts schief gehen. Los jetzt" (Guide) Und tatsaechlich es hat geklappt. Alle leben noch! Eine sehr sehr empfehlenswerte Tour
Am Miontag haben wir dann noch eine sehr schoene Mountainbikrunde (North-East-Odyssey) durch die noerdlichen Berge von Da Lat gemacht, ebenfalls mit dem Groovy Gecko. Und es war mindestens genauso schoen wir die Tour vom Vortag. Tourifreie Wege, vorbei an Gewaechshaeusern, ueber Berge, Singletrails runter, es war alle dabei was man sich von einem Tagesausflug auf dem Mountainbike verspricht. 
Noch ein paar Tipps fuer gutes guenstiges Essen in Da Lat. An dem Kreisverkehr Hai Thuong, Ba thang Hai oeffnet ab 17/18Uhr ein Stand der Backwaren (4000VND/ por Stueck) und warme Soja-, Erdnuss-, Mais- und Bohnenmilch verkauft. Der absolute Hammer fuer jeden der nach dem eigentichem Abendbrot noch eine oder auch zwei Kleinigkeiten Suesses braucht! Der Stand ist immer sehr gut besucht und man bestellt erst und bezahlt spaeter. Mir ist schleierhaft, wie die Jungs dass schaffen sich jeden Tisch zu merken. Und was ihr nicht schafft zu essen geht einfach zurueck und muss nicht bezahlt werden. Als Vorspeise (eigentliches Abendbrot) kann man gleich daneben schmackhafte Speise in einer Garkueche einnehmen, ebenfalls sehr zu empfehlen.

Anthony Small

Weltkulturerbestadt

Nach einer wiederholt, sehr kurvenreichen Minivanfahrt, erreichten wir zum frühem Nachmittag die Weltkulturerbestadt (seit 1995) Luang Prabang. Nach dem wir unser Quartier bezogen hatten machten wir einen kleinen Stadtbummel. Dabei wurde sehr schnell klar, warum Luang Pranbang zu den schönsten Städten Südostasiens gehört. Die Zahlreichen Vats, historische Bauwerke und viel, viel Natur machen die Stadt zu einem unvergesslichem Erlebnis. Als größte Herausforderung am ersten Tag galt da noch unseren nächstes Ausflugsziel zu buchen das "Elephant Conservation Center" (http://www.elephantconservationcenter.com) 3h westlich von Luang Prabang. Nach zwei, drei Telefonaten, die immer wieder von Funklöchern unterbrochen wurden stand die Buchung. Vom 24. - 26.10. gehts zu den Elefanten. Aber bis dahin war noch war noch ein Tag Zeit um tiefer in die Stadt einzutauchen. Leider bringt so ein Weltkulurerbetietel auch viele Veränderungen für eine Stadt mit sich. Sei es der internationale Flughafen, überteuerte Hotels und Resorts und viele Touristen. Aber sicherlich bedeutet die finazielle Unterstützung durch die UNESCO sowie der zahlungskräftigen Touristen auch, dass die unvergleichliche Kulturlandschaft geschützt und hoffentlich für noch einige Generationen erhalten bleibt. Neben den zahlreichen Vats, dem Palast oder dem Phosi, die wahrscheinlich in jedem Reiseführer besser beschrieben sind, als ich das je tun könnte gibt es in Luang Prabang auch ein Büro von Big Brother Mouse (http://www.bigbrothermouse.com). Keine Angst es hat rein gar nicht s mit der geistlosen Sendung aus dem heimischen Privatfernsehen zu tun. Dahinter verbirgt sich ein Buchlabel, unter dem Kinderbücher erscheinen, die Lust auf Lesen machen sollen. Das Ganze ist für Kinder in laotischen Dörfern gedacht, wo Bücher ein seltenes Gut sind und viele Kinder außerhalb der Schule noch nie ein Buch gelesen, geschweige denn besessen haben. Das dies natürlich sehr teuer ist kann man bei der Big Brother Mouse Bücher oder Buchpakete kaufen, die dann in die Dörfer gebracht werden.
Am 24. ging es dann relativ früh auf die Reise ins Elenfantencenter. Von der südlichen Busstation fährt der Bus gegen 8:30Uhr nach Xiaboury, wo man dann von einem Tuk Tuk abgeholt wird, was zur Bootsanlegestelle fährt, von der aus es dann per Boot Richtung Conservation Center geht. Puh... Langer Satz. Dort angekommen bezieht man die Bambusbungalows bevor es dann zur offiziellen Begrüßung, inklusive Begrüßungsgetränk auf die Terrasse geht. Dort muss man dann den Aufenthalt bezahlen (Nur bares ist wahres! kein Kartenzahlung möglich) und bekommt das Programm für die nächsten Tage vorgestellt. Wir waren insgesamt 9 Personen (aus Australien, England und wir). Das Programm enthält neben vielen Aktivitäten auch eine theoretische Einheit im Elefantenkrankenhaus, wo man sehr viel über das Tier den Elefanten lernt. Eine der zahlreichen Aktivitäten ist z.B. die Elefanten früh von ihrem Schlafplatz im Wald, doch eher Dschungel abzuholen. Dies macht man mit dem Elefantenführer, dem Mahout. Das ist schon sehr beeindruckend wenn man mitten im Wald steht der Mahout irgendwas in den Busch hinein brüllt, und auf einmal taucht dieses riesiges, so lieb aussehendes Tier auf, was aufs Wort hört. Sehr beeindruckend!! Elefanten können sich nämlich bis zu 50 Wörter merken. Als Besucher bekommt man nach erfolgreicher Mahoutprüfung auch eine Art Elefantenführerschein bzw. Zertifikat, dass einem bescheinigt das man Elefanten reiten kann. Ich denke, ich werde es in meinen Lebenslauf als Zusatzqualifikation mit aufnehmen. Wer weiß wo man mal arbeiten muss... Es waren drei unvergessliche Tage im Center, welches sicherlich seines Gleichen in der Welt sucht.
Zurück in Luang Prabang waren wir dann noch auf dem einheimischen Phosimarkt, ca. 2km südlich vom Zentrum, dem Nachtmarkt und haben mit dem Roller den Tad Xuang Si Wasserfall besucht. Auf dem Nachtmarkt bekommt man neben lokalen Produkten auch viel importierte Sachen aus China und Thailand. Man sollte schauen ob zertifiziert ist. Aber natürlich ist es auch die Möglichkeit einige Schnäppchen zu machen. Im Tad Xuang Si Wasserfall kann man herrlich baden und einfach mal entspannen, zumindest im Wasser hat man vor den vielen Touristen, die in Bussen angekarrt werden seine Ruhe. Aber auch die Landschaft um den Wasserfall ist sehr schön und bietet die Möglichkeit von ausgedehnten Spaziergängen...
Am 30.10. ging es dann außerplanmäßig mit dem Flieger ab in den Süden nach Pakse und von dort zu den 4000 Inseln im Mekong.

Anthony Small

Die Ebene der Tonkrüge und Kriegsgeschichte

Nach 6 - 7h Fahrt in einem Minivan und gefühlten 1.000.000.... Kurven kamen wir dann am frühem Nachmittag in Phonsavan. Angekommen an der Minivan-Busstation wird man schnell von zahlreichen Taxifahrern umlagert, so dass man kaum aus dem Fahrzeug kommt. Alle bieten eine Fahrt ins Zentrum an und haben ganz zufällig auch noch Tipps führ Gasthäuser im Gepäck. Wir haben uns dann doch breitschlagen lassen und haben die Komfortvariante mit Taxi ins Zentrum gewählt, man kann die ca. 2km aber auch getrost laufen... Wir haben uns fürs Nice Guesthouse entschieden mit Zimmern im Hinterhof. Man sollte aber auf Zimmer in der obersten Etage bestehen, da ist der Ausblick am schönsten und die Zimmer sind gefühlt etwas besser belüftet. Am darauf folgendem Tag haben wir dann die Tour zu den Ebene der Tonkrüge 1-3 gemacht was schon spektakulär war, da man bis heute noch nicht so richtig weiß wer damals die Krüge auf der Wiese verteilt hat, da sie ja auch gar nicht mal so unhandlich sind, ist man sich zumindest sicher, dass die Krüge als Urnen dienten. Und da bekommt die ganze Sache noch eine Art mystischen Beigeschmack. Damit die Tour nicht zu einseitig wurde, hat unser pfiffige Torveranstalter noch Ban Napia (Spoonvillage) und einen alten russischen Panzer mit ins Programm genommen. Im Spoonvillage, wie der Name vermuten lässt, werden den ganzen Tag Alu-Löffel und andere lustige Dinge aus angeblichen Kriegsresten gegossen. Wo ich mich schon gefragt habe, wo das ganze Alu herkommen soll... Bomben haben kein Alu, Waffer auch nicht. Naja vielleicht sollte man das ganze nicht so tiefgreifend hinterfragen, interessant war es schon. Der Panzer war dagegen eher langweilig, da kaum noch als solcher zu erkennen. Der letzte Stop war dann an einer Reiswhiskybrennerei, wo man sich schon die Frage stellt ob der 50%ige Schnapps zum Trinken oder zum Abbeizen verwendet werden soll.
Ein Muss in Phonsavan ist das Informationsbüro der MAG-Organisation. Hier kann man erfahren wie die Menschen vor Ort in der Kampfmittelbeseitigung ausgebildet werden und wie die Räumteams arbeiten. Es werden auch Schicksale von Einheimischen gezeigt die mit Blindgängern in Berührung gekommen sind und damit fast alles verloren haben. Das UXO Survivor Information Center ist nur zwei Häuser weiter und sollte ebenfalls besucht werden. Auf den Seiten www.uxolao.org und www.maginternational.org bekommt man einen kleinen Einblick von dem worum es geht. Dabei sind sehr viele Länder der Erde in die laufenden Programme in Laos mit involviert. Die USA, Hauptverursacher des tödlichen Mülls beteiligt sich dabei nur finanziell und das in einem so geringem Maße, dass es fast schon lächerlich erscheint. Auf Laos (was ganz nebenbei kein Kriegsbeteiligter war) sind im Vietnamkrieg mehr Bomben gefallen als im 2. Weltkrieg auf Deutschland und Japan zusammen. Darunter auch auch ca. 260 Millionen Streubomben, wovon 30% nicht explodiert sind und nun als Blindgänger große Teile des Landes verseuchen. Wenn die Räumung des Landes von den Blindgängern mit dem bisherigen Tempo weitergeht würde es mehr als 1000 Jahre dauern um das Land nahezu blindgängerfrei zu bekommen. Seit 2008 gibt es eine Konvention zur Ächtung der Produktion, Lagerung und Verwendung von Streumunition (www.clusterconvention.org) wo bis heut 113 verschiedene Parteien, darunter 84 Staaten unterschrieben haben. Und Überraschung wer ist noch nicht dabei und wird wahrscheinlich auch nie unterschreiben..... Trommelwirbel... Richtig!! DIE USA. Aber sie ist in guter Gesellschaft mit Staaten wo Völkerrecht ebenfalls sehr groß geschrieben wird, z.B. Russland, China, Israel, Indien.
Als kulinarische Empfehlung muss im Ort auf alle Fälle das Bamboozle genannt werden, was mit seinem guten Mix aus einheimischen und westlichen Gerichten jeden Gaumen befriedigen sollten. 
Nach nur einem Tag Aufenthalt ging es am 22.10. weiter nach Luang Prabang.

Anthony Small

Inmitten der Karstberge, Vang Vieng

Wir hatten ja schon einiges von Vang Vieng gehoert, von Partyhochburg bis wunderschöne Landschaft war alles vertreten. Als wir ankamen waren wir recht überrascht wie ruhig es war. Als erstes Gasthaus hatten wir uns das Chez Mango auf der anderen Flussseite ausgesucht. Es hat sehr schöne Bambusbungalows, sehr nette Besitzer, aber irgendwie wollten wir uns auch noch das andere Gasthaus auf dieser Seite des Flusses ansehen, das Maylyn Guesthouse. Und bam... Das ist es. In mitten einer wunderschoenen gruenen Oase befinden sich zahlreiche Bambusbungalow, mit und ohne eigenem Bad. Daneben gibt es auch noch ein Haupthaus aus Beton mit Zimmern. Wir entschieden uns für einen Bungalow mit eigenem Bad und Blick auf die Karstberge.... einfach nur grandios. Ich hätte stundenlang auf die Berge gucken können. Preis: 80.000KIP. Die billigste Unterkunft auf der gesamten Reise. Der einzige Nachteil, wenn man es nennen kann ist, dass das Gasthaus auf der anderen Flussseite liegt und wenn man in den Ort will muss man eine kostenpflichtige Bruecke passieren. Allerdings bekommt man fuer 4000KIP ein Ticket fuer Hin- und Rueckweg. Im Loose steht naemlich faelschlicher Weise, dass man für jede Überquerung bezahlen muss und das schreckt natuerlich etwas ab.
Am ersten Tag haben wir uns einen Roller ausgeliehen, gleich gegenueber vom Maylyn Gasthaus in einem kleiner Laden,  fuer 40.000KIP. Den noetigen Sprit gibt es aus Schnapps- oder Limoflaschen, in einer mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannten rötlichen Färbung. Wir hatten uns die Runde um den Karst ausgesucht (aus dem Loose-Reisfuehrer), die in Eindrücken kaum zu überbieten ist, ob es die vielen freundlichen Menschen sind, die einem vom Wegesrand zuwinken oder die Wassbüffel die teils auf und neben dem Weg in einer sehr relaxten Art und Weise den Alltag bewältigen oder die atemberaubende Landschaft, die hin und wieder sogar zu viel vom Fahren ablenkt. Da wir nicht jede Höhle erkunden wollten, haben wir uns zwei von insgesamt fünf in im Westen von Vang Vieng ausgesucht. Darunter die Silber- und Goldhöhle, welche im Loose gar nicht erwähnt wird und die Goldkrabben-Höhle (Tham Pou Kham). Die erstgenannte ist nicht sehr spektakulär, aber der Weg dahin für durch Reisfelder, vorbei an einer Kautschukplantage und durch ziemlich dichtes, fast schon dschungelartiges Gelände. Allein aus diesem Grund kann ich diese Höhle nur wärmstens empfehlen. Sie befindet sich ca. 5-6km westlich von der Tham Pou Kham Höhle entfernt, auf der vom Loose beschrieben Runde. Auf der Holperstraße steht ein Schild was einem den Weg weist. Das Moped lässt man einfach an der Straße stehen und läuft die knapp 1,5km.
Die Goldkrabbenhöhle ist eine riesige wunderschöne Höhle welche 50m über einer blauen Lagune (eigentlich ist es nur ein See, aber Lagune klingt irgendwie schöner) thront. Vorraussetzung zur Begehung sind: halbwegs gut sitzendendes Schuhwerk (Sandalen, Schuhe, Vibram Fivefingers; von Flip Flops oder sogar Barfuß würde ich abraten) und eine helle Taschenlampe (am Besten Stirnalampe, aber auch Handtaschenlampe geht super). Man kann ywar vor Ort eine ausleihen, aber sie sind alles andere als Hell. Um mal ein wenig Werbung zu machen, ich reise mit der LD20 von Fenix und kann diesen unverwüstlichen kleinen Begleiter nur empfehlen. Okay gut der Schleichwerbung. Mit den eben genannten Voraussetzungen kann man die Höhle auch ohne Guide sehr gut erkunden. Vorsicht ist aber geboten, da sich zahlreichen Löchern und Senken im Boden befinden, vorallem abseits des Hauptweges. Nachdem man die Höhle erkundet hat kann man sich in der Lagune erfrischen und plantschen.
Tag 2 sollte dann zu den nördlich von Vang Vieng gelegenen Höhlen führen, was er auch tat, allerdings macht der Regen uns wieder einen Strich durch die Rechnung und die Rückfahrt verlief nicht ganz so wie geplant. Mit dem Roller ist es nur ein Katzensprung bis zu dem Gebiet, wo sich drei Höhlen in den Berg schmiegen. Allerdings ist dieses Gebiet mit den Höhlen etwas touristischer und meist mit großen Reisegruppen (10-12 Leute) belagert Deshalb hatten wir uns entschieden nicht weiter die Höhlen zu besuchen und wollten nachdem wir Mittag gegessen hatten zum Taed Kaeng Yui Wasserfall fahren was aus wettertechnischer Sicht leider nicht möglich war. Deshalb sind wir nach unserem dreistündigem Mittag, mit Hoffnung auf besseres Wetter, in einer kurzem Regenpause bis zur Organic Farm gefahren, wo man Maulbeerentee und Ziegenkäse bekommt.
Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Phonsavan.

Anthony Small

Rollerfahrt mit Schwimmflügeln

Am nächsten Tag war dann der erste Rollerausflug geplant.
Das Ziel war der Buddhapark ungefähr 40km östlich der Stadt. Mieten kann man
die DInger in Vientiane prakisch an jeder Ecke, man sollte nur etwas auf die
Kilometer schauen und ob schon irgendwelche Schäden am Roller sind und diese
auch irgendwie auf dem Mietvertrag vermerken. Zur Auswahl standen ein
vollautomatischer Roller und wie es die Laoten nennen ein semiautomatischer,
komisches Wort aber irgendwie zutreffend. D.h. man hat eine Schaltwippe,
ähnlich zu der einer Schwalbe (rollerähnliches Moped aus der DDR), aber keine
Kupplung. Zum Anfahren haut man also den ersten Gang rein und los gehts, das
gleich mit den nächsten Gängen kurz Gas weg und den rein das Ding, sehr
angenehmes fahren. Also los gehts, auf der Thadeua Road Richtung Süden. Am
ersten großen Kreisverkehr hält man sich dann gefühlsmäßig links, da die andere
abgehende Straße schon etwas merkwürdig aussieht und unmöglich eine große
Hauptstraße sein kann. Als nächstes passiert man eine Tabakfabrik, was man erst
auf dem zweitem Blick erkennt, aber auf der Geruch verrät sie einfach. Als
nächstes Highlight folgt dann die Beer Lao - Brauerei. Beer Lao ist mit einem
Marktanteil von 99% quasi das einzige in Laos gebraut Bier. Natürlich bekommt
man auf der Reise durch Laos die üblichen verdächtigen, ausländischen Biere wie
Heineken, Carlsberg oder Tiger angeboten, aber hinter denen muss sich das gute
Beer Laos auf keinen Fall verstecken. Neben 
dem guten Geschmack ist der Flascheninhalt von 640ml ein weiteres
Todschlagargument um die einheimische Bierwirtschaft zu stärken.

Spätestens jetzt verläuft die Straße gen Osten und man folgt dem Mekong.
Nachdem man die Freundschaftsbrücke nach Thailand unterquert (komisches Wort,
gibt es das überhaupt? also unten der Brücke durchgefahren ist) hat, wird dann
die Straße dann im weiteren Verlauf auch zunehmend schlechter. Es beginnt ein
bunter MIx aus Asphalt, Schlaglöchern und roter Schotterpiste. Wobei einige
Schlaglöcher teilweise echt tief sind, schätzungsweise 10 - 15cm. Wenn das
Schlaglochausweichen dann irgendwann richtig lustig wird und man den Rhythmus
gefunden hat taucht dann auf der rechten Seite der Buddha Park auf. 1958 von
dem loatischem Künstler Boun Leua geschaffen, der verschiedene asiatische
Religionen zu einer einzigen Weltanschauung vereinigte. Der Park hat ungefähr
eine Fläche von 1ha und wirkt auf den ersten Blick schon etwas überfüllt. Aber
auf den zweiten Blick sind die riesigen Betonfiguren sehr schön und detailliert
dargestellt. Dazu kommt das an beiden Seiten des Parks Bauwerke sind, die man
erklimmen kann von den man einen sehr schönen Überblick über den ganzen Park
hat. Mein Fazit: "Ein Muss."

Als wir den Park durchquert hatten war dann auf einmal das Wetter kaputt und es
regnete wie aus Kübeln. Ich dachte: "Halt normal zum Ende der Regenzeit,
da kann es noch mal 2-3 Stunden regnen." Also setzte wir uns in ein
Straßenlokal und nahmen das einzige Gericht des Hauses zu uns, Nudelsuppe. Hatte
auf jeden Fall Charme. Also saßen wir da und warteten eine Stunde, zwei
Stunden... Und irgendwie wollte dieses äußerst besch.... Wetter nicht besser
werden. Nach drei Stunden fasten wir den Entschluss: "Auf geht's!" Und wir fuhren den gesamten Rückweg im
strömenden Regen. Mehr als Tempo 60km/h waren nicht drin, weil sich der Regen
wie kleine Nadeln auf der Haut anfühlte brrrrr..... Zurück im Hotel schnell ne
Dusche und als Belohnung für den sehr gelungenen Tagesausflug eine
traditionelle laotische Massage. Am nächsten Morgen ging es dann schon weiter
nach Vang Vieng 3 Busstunden nördlich von Vientiane.


Anthony Small

Sabai dii (Hallo) Laos

Der Start nach Laos begann 2:50Uhr in Ho chi Minh mit der Fahrt zum Flughafen. Ich dachte ich fahre durch eine andere Welt, kein Hupen, keine Roller, neimand auf der Strasse. Es war so ungewohnt und doch so schoen, die Stadt mal von einer anderen Seite zu sehen. Ankunft am geschlossenen und dunklen Flughafen gegen 3:20Uhr. Hm... dachte ich ein wenig Zeit ist ja noch und da ich nicht der Einzige wartende war stzte ich mich einfach und harrte der Dinge die da kommen moegen. Es war aber nicht viel was da kam halb zwei betritt die Erste das Gebaeude. 3:45Uhr das Licht geht an, aber kein Schalter ist besetzt. Mein deutsches Gemueht auf der linken Schulter war aufgewuehlt, "Dass kann doch nicht war sein! Noch knapp 1,5h bis zum Abflug und noch keiner hat das Gepaeck abgegeben, dass wird schief gehen und du wirst mit einer dicken Verspaetung und Hanoi ankommen und Probleme mit dem Anschflug haben." Mein vietnamesischer Schlendrian auf der rechten Schulter, der seit ca. zwei Wochen da ist und alle Eindruecke des taeglichen Chaoses im Lande positiv bewertet, gaehnt noch mal kurz, streckt sich und meint: "Bleib ruhig, es ist noch soooo viel Zeit, lass die Leute doch erstmal richtig wach werden, gearbeitet ist dann schnell." Als mir dann noch die nette Dame am Schalter offenbart, dass ich in Hanoi erstmal mein Gepaeck holen muss und dann wieder einschecken soll, merke ich nur wie meine linke Schulter anfaengt zu beben. Wahrscheinlich habe ich so ein entsetztes Gesicht gemacht, dass die Dame hinter dem Tresen irgenwie ein schlechtes Gewissen bekam. Sie band mir dann wenigstens noch ein Firstclassanhaenger an den Koffer, so dass der Backpack in Hanoi als erster vom Band fiehl. Und was mich noch viel mehr erstaunte, der Flieger hat Ho Chi Minh puenktlich verlassen und kam auch puenktlich in Hanoi an. Die naechste Huerde war dann der erneute Check-In. Als ich auf die Frage, wann ich den zurueckfliege keine Antwort geben konnte, weigerte sich die Dame bei Check-In mir den Boarding-Pass auszustellen, sowie meinen Rucksack durchzuwinken. Angeblich waere es eine Anweisung aus Laos, dass jeder der mit Flugzeug einreist auch mit diesem wieder ausreist. Sie sagte auch, dass die Visastelle in Laos mir kein Visa geben wird wenn ich kein Rueckflug besitze und ich hier in Haoi nicht durch die Passkontrolle rauskomme. Klingt komisch war aber wirklich so. Alle Argumente, dass ich mit Bus wieder ausreisen moechte half nicht. Sie wollte mir nicht diese Sch... Boardingkarte nicht aushaendigen. Also war ich gezwungen mir vor Ort am Flughafen mir ein Rueckflugticket zu kaufen, was natuerlich teurer war als ich es zuvor im Internet gesehen hatte. Und was war, NIEMAND wollte das schoene Rueckflugticket sehen,weder in Haoi noch der Visaaustellungsbeamte in Vientiane.Vielen Dank Vietnam Airlines, schoen abgezockt. Danke fuer nichts, wir sehen uns in der Hoelle!! Naechster Schreckmoment war dann bei der Visavergabe. Oben rechts auf das Formular war naemlich ein Foto anzuheften. Schon bloed wenn man keins mit hat... Also eine englischsprechende Laotin gefragt,ob ich denn wirklich ein Foto brauche. Sie meinte nur: "Nein, aner ich muss einen Dollar mehr bezahlen" Kein Witz, dass hat sie wirklich gesagt. So endlich geschafft, Visa, Koffer alles bekommen. Dann ging es auf die Unterkunftsuche. Es gibt unzaehlige Hotels, Pensionen, Hostels. Im gefuehlten 100sten sind wir dann haengen geblieben. Doppelzimmer mit Fruehstueck fuer 160.000KIP, Sinnakhone Hotel. Der erste Eindruck von Laos ist sehr schoen. Die Leute sind freundlich, jeder schenkt einem ein freundliches Sabai Dii, wenn man ihn anlaechelt. Wir haben auch schon etwas Laotisch gelernt und auch schon gesprochen. Und die Laoten verstehen uns. Sie geben sich jedenfalls Muehe und nehmen sich auch die Zeit dafuer. Und wenn sie dann das schlichte "Danke" verstanden aben, ist die Freude auf beiden Seite entsprechend gross. Die Stadt ist auch sehr entspannt, kaum Verkehr,im Verhaeltnis zu Ho chi Minh, kaum gehupe. Nach 2 Wochen Ho chi Minh, mit seinem Smog, chaotischem Verkehr, hin und wieder sehr unfreundlichen Leuten, scheint mir Laos auf den ersten Blick der Himmel auf Erden zu sein....    

  • Missing
    Diana hat am kommentiert:

    Hallo Anthony,
    Ich und mein Freund uberlegen auch ein suedostasien-tour zu machen. Hast du vielleicht ein paar hilfreiche Insidertipps fuer uns? :)

  • Small
    Anthony hat am kommentiert:

    Hallo Diana,
    mir hat Laos bis jetzt am Besten gefallen, die Menschen sind unglaublich nett und freundlich, die Natur im Norden ist toll. Es ist einfach fuer jeden was dabei denke ich. In Vietnam habe ich bis jetzt nur HCMC gesehen, Cat Dien Nationalpark und Mui Ne. Naechstes Wochenende gehts nach Da Lat. Habt ihr schon eine Route wo es lang gehen soll? Wieviel Zeit habt ihr? Du koenntest mir auch ne Mail schreiben (anobel@freenet.de). Gruesse aus HCMC.

Anthony Small

Mui Ne

Letztes Wochende waren wir mit ein paar Leuten in Mui Ne. Meine Erwartungen an den Ort waren enorm. Ich dachte mir ein kleines idyllisches Örtchen am Meer fernab von jeglicher Zivilisation, dass wird schön. Na klar wird es auch paar große Resorts geben, dacht ich mir, aber ansonsten wenig Touristen und viel Vietnam. Ha, Pustekuchen. Die Stadt bzw. Ort offenbarte sich mir als ein Touristenort seinesgleichen. Der Ort bestand aus einer Straße ca. 6-7km lang und rechts und links nur Hotels, Pensionen, etc. Angefangen von Resorts, teilweise mit Dorfgröße bis hin zur kleinen gemuetlichen Unterkunft war alles vertreten. Wir wohnten im Rang Garden Bungalow (Nguyen Dinh Chieu 233A). Diese Unterkunft war sehr gut, sauber, ruhig, eigener Pool, nettes englischsprechendes nicht aufdringliches Personal, einfach perfekt. Der Nachteil ist nur, es liegt nicht am Strand, ist eigentlich kein Nachteil, da der Strand auf der anderen Seite ist. ABER: der Strand in diesem Teil Mui Ne ist sehr dreckig, d.h. am Strand befindet sich viel Müll (Plasteflaschen, irgendwelche Reste von Folien, etc.) Das kann natürlich in paar Wochen schon wieder anders aussehen. Also musste wir die Beine in die Hand nehmen und ca. 2km die Straße Richtung kleiner werdende Nummern gehen. Das war dann ca. bei Nummer 100 (Strandseite!!). Vorsicht mit den Nummern, die Strandseite liegt ca. 100 Nummern hinter der anderen Straßenseit (Hillside). Weiß der Geier warum, aber irgendwie wundert mich das hier nicht so richtig. Also der Strand ist in diesem Bereich super, fast weiß. Es gibt viele Strandcaffes und auch Bespaßungen wie Surfschulen oder Jetskiausleihen im Bereich Nummer 100 und kleiner. Also wer faul ist und dicke Knete hat kann sich auch gleich hier einbuchen, aber es sind strandseitig überwiegend Resorts und große Hotelanlagen. Wir haben für unser 4-Manzimmer 1.267.000VND bezahlt, was umgerechnet 5,70€ pro Nase und Nacht bedeutet hat, leider ohne Fruehstück aber dass kann man auch auf der Straße haben. Wie ich bereits zum Anfang erwähnt hatte gibt es sehr viele Touristen. Davon kommt der Großteil aus Rußland. Viele Restaurants und Hotels haben sich bereits auf das finanzkräftige Klientel eingestellt und weisen auf Aushängen Vietnamesisch und Russisch aus. Wir wurden auch diverse Male auf Russisch angesprochen. Schon krass. Außer Strand gibt es in Mui Ne nicht viel zu sehen, außer die roten Dünen am Ende der Stadt, ein kleines Fischerdorf und noch weiße Dünen 30km von der Stadt enfernt. Es empfiehlt sich, wenn man mehr vom Ort als nur Strand sehen will sich einen Roller zu mieten. Es gibt kaum Verkehr und die Chance sich zu verfahren geht gegen Null, da nur eine Straße vorhanden ist. Wer neben Strand auch noch etwas Aktivität braucht sollte dann vielleicht doch eher nach Na Thrang oder Hoi An weiterreisen. Da bietet sich dann natürlich ein Flug an. Ich empfehle auch jeden mindestens 1 Mal Fisch zu essen. Es gibt zahlreiche Fischrestaurants, in denen man sich in Aquarien sein Abendbrot lebend ansehen kann und 10-15min später hat man es dann auf den Teller. Vergleichen lohnt sich bei den Restaurants. Als Beispiel; wir haben für 1kg Krabbe 300.000VND bezahlt und nur 50m weiter kosteten die Krabben 500.000VND. Ich hatte das Gefühl je mehr man sich von den großen Resorts entfernt desto günstiger ist auch das Essen. Also Viel Spaß in Mui Ne

Anthony Small

Kreuz und Quer durch Ho chi Minh

Nach unserer Rueckkehr in Ho chi Minh haben wir am Montag noch einen kleinen Rundgang durch den District 1 (Touri-Viertel) gemacht. Naja viel hat die Stadt wirklich nicht zu bieten und an einem Tag kann man die sehenswuerdigen Dinge ansehen. Wenn man aber alle Museen der Stadt mitnehmen moechte sollte man eventuell einen Tag mehr einplanen. Und Vorsicht viele Gebaeude und Einrichtungen schliessen am Mittag fuer mindestens eine Stunde, so z.B. die Kirche Notre Dam und der Wiedervereinigungspalast. Also sollte man frueh aufstehen eine kleine Runde drehen, dann an einem Strassenstand lecker Mittag essen, Mittagsruhe und zum Nachmittag wieder neu losziehen. Geschaefte sind von der vietnamesischen Mittagspause nicht betroffen. Am Dienstag habe ich mich dann mit einem deutschen Leidensgenossen (Freundin ist auch Lehrerin und unterrichtet Englisch an einer "Eliteschule" im District 1) mit einem Roller in den Strassenverkehr getraut, oder besser gesagt ich bin mitgefahren. Wir sind ja schon diverse Male mit dem Rad im Strassenverkehr unterwegs gewesen, aber eine Rollerfahrt toppt alles. Einfach mitschwimmen im Verkehr und staunen wie gut das Verkehrschaos funktionert. Stationen waren die Pagode des Jadekaisers und Cho lon (chinesische Viertel). Die Pagode ist sehr schoen und laedt zum verweilen ein. Das chinesische Viertel dagegen dagegen protzt nur so vor Untriebigkeit. An jeder Ecke irgendein Laden, der irgendwas verkauft und sei es wieder Raeucherstaebchen wie bereits die Laeden nebenan. Am Mittwoch waren wir dann noch mal mit Fahrrad in der Gegend, da wir Dienstag nicht mehr viel Zeit. Die Pagoden in dieser Region sind schoen und jede hat irgendwie eine andere Geschicht zu erzaehlen, also wer sowas mag sollte sich ins chinesische Viertel begeben. Am Donnerstag war dann Sporttag angesagt. Wir waren mit Schuelern aus einer Sprachklasse des Goethe Instituts Badminton spielen und ich kann euch sagen es war unglaublich anstrengend. Ich habe geschwitzt wie selten in meinem Leben und ich muss sagen, einige hatten es wirklich ziemlich drauf. Da hatte ich als traeger Europaer kaum ne Chance. Das ganz fand in einer riesiegen Halle (219 Lý Thường Kiệt, 15th Ward, District 11) statt, in der neben Badminton auch Tischtennis gespielt werden konnte. Es war sehr beeidruckend wie sich zwei aeltere Herren die Tischtennisbaelle um die Ohren gehauen haben.

Anthony Small

Langes Wochenende im Cat Tien Nationalpark

Am 4.10. sollte es dann in den Cat Tien Nationalpark gehen, so der Plan. WIr haben uns fuer die bequeme Variante entschieden und uns fuer einen "High Quality Bus" entschieden, dass heisst im Detail, Liegesitze, Klimaanlage und der Abfahrtsort liegt irgendwo in der Innestadt. Wir haben uns fuer die FUTA Busline entschieden, wo das Ticket 210.00VND pro Nase kostet. Allerdings befindet man sich der Ausstieg auf der Bundesstrasse und nicht im Park, daher fallen dann noch mal Kosten fuer ein Taxi an. Wir haben 400.00VND zu zweit in einem Taxi bezahlt. Wer Lust auf Mopedtaxi hat kann auch dies machen, aber bitte handeln. Der Startpreis liegt etwa bei 300.000VND pro Nase. Zielpreis sollt so in etwa 100.00 - 125.000VND sein. Das haengt etwas von der Anzahl der Fahrer ab, mehr Leute heisst natuerlich niedrigerer Preis. Ich empfehle allen Verhandelnden eine enorme Harnaeckigkeit, auch wenn das nach 4-6h Busfahrt schwer fallen sollte. Die Verhandlung kann schon mal so in etwa 30min dauern. Ach uebrigens unsere Fahrt dauerte 6h von Hoh chi Minh bis zur Entstation zur besagten Haltestelle, da wir moeglichst frueh loswollte steckten wir natuerlich schoen im morgendlichen Stau in der Innenstadt und hatten nach 3h Fahrt erst ca. 30km zurueckgelegt. Mein Tipp lasst das Busticket von Hotel, Hostel, etc. buchen da diese Busgesellschaft wahrscheinlich keinen englischsprechenden Menschen im gesamten Unternehmen besitzt ist es schier unmoeglich ist auch nur irgendwie zu kommunizieren. Abfahrt ist auf der Le Hong Phong 231-233. Aber es gibt ja auch noch die Low-Cost-Variante des Reisens, auf die ich dann etwas spaeter eingehen moechte, da wir uns auf der Rueckreise einen lokalen Bus als Befoerderungsmittel ausgesucht hatten. Fuer unseren Aufenthalt hatten wir die Green Hope Lodge gewaehlt. Diese liegt in einem kleinem Dorf unmittelbar am Fluss, den es zu ueberqueren gilt, wenn man in den Park gelangen will. Die Unterkunft ist sehr gut, von den Zimmern ueber das Essen bis zur Betreung bei Buchungen im Park. Man wohnt in kleinen Haeusern, die sehr sauber und gut gepflegt sind. Das Doppelzimmer bzw. Haus inklusive eigenem Bad kostet 500.000VND pro Nacht inklusive Fruehstueck. Zum Fruehstueck gibt es normalerweise ein leckeres Omlett mit Brot. Wir haben aber etwas gehandelt und haben dann Reis und geduenstetes Gemuese zum Ei bekommen, sehr lecker. Eine andere Option ist die Green Bamboo Lodge. Sie liegt am Ende des Dorfes 200m von der Faehrestelle entfernt. Sie ist etwas rustikaler, besitzt Gemeinschaftsduschen. Das Zimmer gibt es allerdings auch schon fuer 100.000VND. Die Faehre in den Park kostet 40.000VND (hin und zurueck). Leider war waehrend unseren Besuchs immer noch Regenzeit, so dass zahlreiche Pfade unbegehbar waren und es puenktlich zum Nachmittag anfing zu regnen. Leider muessen wir auch dem Personal im "Informationscenter" ein dickes Minus bezueglich Freundlichekeit, Ehrlichkeit geben. Als wir z.B. Fahrraeder ausleihen wollten reichten die Antworten von "Es gibt keine" ueber "Sie sind kaputt" bis "sie kosten 30$ am Tag". Wir kamen uns teilweise so vor als ob wir den Leuten im Park auf die Nerven gehen. Also haben wir gesagt: "Rutsch mir den Buckel runter" und haben den Park auf eigene Faust erkundet. Wir haben viele Voegel, zwei Affen und natuerlich zahlreiche Pflanzen gesehen und wurden ueberraschender Weise von keinem Blutegel angefallen. Das lag wahrscheinlich am augiebigem Einsatz von Nobite (das fuer die Kleidung), was ich an dieser Stelle noch mal ausdruecklich loben will. Am Montag ging es dann mit einem lokalem Bus zurueck (100.000VND pro Nase). Abfahrt war direkt im Dorf um 9:00Uhr und es dauerte ca. 4h. Endstation ist der Ben Xe Mien Dong Busbahnhof im Norden von Ho Chi Minh. Von dort nimmt man die Linie 45 und 30min spaeter ist man wieder im District 1. Fuer Reisende, die ohne Klimaanlage in einem sehr gut gefuellten Kleinbus mal eine andere Art des Reisen ausprobieren wollen empfiehlt sich der lokale Bus.

Anthony Small

Der erste Eindruck

Nun ist es endlich so weit. Am Dienstagmittag gegen 14Uhr rollte der Rail&Fly - Zug von Dresden nach Frankfurt um mich puenktlich am Flughafen abzuliefern. Nach der letzten Mahlzeit auf deutschem Boden ging es dann um 22:20Uhr, oder sogar etwas eher Richtung Dubai. Ich war hoch erfreut zu sehen, als ich mich am Gate niederlies, dass die Mitreisenden ueberwiegend aus jungen Menschen Damen und Herren bestanden, die, wie unschwer zu hoeren, sich tierisch auf ihren Australienaufenthalt freuen. Ich muss erwaehnen, dass Dubai, wie sich dann spaeter herausstellte, ein grosser Umschlagpunkt fuer QANTAS ist. Also langer Rede kurzer Sinn war ich frohen Mutes nicht, wie sonst auf meinen Fluegen ueblich einen schnarchenden oder nicht allzu gut riechenden Sitzpartner zu haben. Hm... hat nicht ganz geklappt. Er aus Dubai etwas breiter im Kreuz, so dass ich eine leicht nach rechts geneigte Sitzposition einnehmen musste, war eigentlich ganz pflegeleicht aber halt nicht ganz das was ich mir vorgestellt hatte. Dafuer hatte ich dann im Anschlussflug nach Ho Chi Minh eine Reihe fuer mich. Bei recht kuehlen 28Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe 100% landete der Flieger auf dem Tan Son Nhat International Airport sehr puenktlich um 19:30Uhr, Ortszeit. Passkontrolle, Gepaeckausgabe, Geldabheben alles ohne Probleme. Als ich ankam gab es einen Geldautomaten. Wenn ihr die Empfangshalle, nach Taschenausgabe, scannen der Tasche (Ich habe keine Ahnung warum meine Tasche beim Verlassen des Flughafens gescannt wurde, den Herren vor dem Bildschirm schien es jedenfalls sehr wenig zu interessieren.) betretet haltet euch rechts und geht fast bis zum Ende der Laeden. Dort befindet sich dann ein Geldautomat. Doch bei der Taxisuche fing der erste Spass an. Als ich den Flughafen verlies fragt mich schon der Erste, mit guten Englisch ob ich ein Taxi suche, aber der Preis den er verlangt war unverschaemt, 500.000VND. Als ich ihn dann runtergehandelt hatte und im Taxi saß meinte er, ich muesse noch warte bis das Taxi voll ist bevor er losfahre. Hm.. schon bloed. Also wieder raus aus dem Ding und ein neues Taxi gesucht. Zum Glueck gibt es einen netten Herren mit Ausweis und Walky-Talky, den ich vorher irgendwie uebersehen hatte, der einen dann ein Taxi organisiert, was hervorragend klappt. Also mein Tipp, wenn ihr den Flughafen verlasst haltet euch rechts, lasst die nervigen inoffiziellen Taxis links liegen und begebt euch zu dem Mann, der euch dann ein Taxi organisiert. Bezahlt wird nach Taximeter, sagt das dem Taxifahrer noch mal bevor ihr einsteigt. Bis in die Innenstadt duerften dann so etwas 100.000 - 120.000VND auf der Uhr stehen.