Backpacking durch Südost-Asien

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Armin Small

Tag 39: Brumbrum, wo bin ich?

Heute sind wir mit Rollern in die Berge nördlich von Chiang Mai gecruised. Superspaßig die Serpentinen auf den kleinen Straßen mit den kleinen Speed-Dingern.

Auf dem Rückweg haben wir uns dann verloren, als wir zum Canyion wollten. Dann bin ich kurzerhand alleine dorthin, kirz bevor ich da war, ging dann plötzlich die Sonne unter und ich bin zurück. Das war gar nicht einfach, da ich keine Karte hatte und ich nicht iwrklich wusste wo unser Guesthouse war. Daher bin ich eine std zurück zur Stadt gefahren und dann noch eine std durch die Stadt, zweimal rum, ein paar mal zurück,  bis ich schließlich gekonnt das Prinzip der Einbahnstraße ignorierte und mit viel rumfragen nach Hause fand, wo Julian sichtli h verwirrt auf mich wartete.

Außerdem hatten wir heute diegeilste Massage. Wusste gar nicht, dass meine Wirbelsäule so ne Soundbox seinkann, wenn die Masseurin mir gekonnt das Knie in den Rücken drückt und mich anschließend in alle Richtungen zieht. Jetzt fühle ich mich ungefähr, als würde ich schweben =)

Armin Small

Tag 38: Chiang Mai

Sind heute mit dem Bus nach Chiang Mai. War äußerst bequem und schnell, allerdings kühlen die den Bus auf 17º runter, ich dachte ich sterbe. Und dann steigt man aus und es schlagen einem 33º insGesicht. Sehr effektiv für die Gesundheit.

Dann hab ich noch schnell eine Vollmacht für meinenMitbewohner zum Wählen geschrieben, was er dann aber aus unerfindlichen Gründen doch nicht durfte. Fuck you Deutsche Bürokratie. Briefwahlunterlagen werden erst nene Monat vorher rausgegeben und im gleichen Atemzug über nicht Wähler hergezogen. Ja ne ist klar.

Naja dann der Schock, was habt ihr Daheimgebliebenen denn da bitte gewählt? Immerhin ist die FDP raus, danke dafür.

Abends haben wir dann auf dem Sonntagsmarkt geshoppt und uns durch die Fressstände probiert. Hab glaube ich 10 verschiedene Sushiarten gehabt, danach haben wir den Tag in einer Bar ausklingen lassen, in der ei e total geile Reggaeband gespielt hat. Der Drummer war definitiv total stoned und der Sänger ist abgegangen wie Lutzi und hat dabei noch Soundbox gespielt, wahnsinnig cool

Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Armin Small

Tag 37: Mit dem Roller durch die Toskana

Wir haben gestern Abend unsere Chiang Mai Pläne kurzfristig über den Haufen geworfen, als wir gemerkt haben, dass Chiang Khong voll das geile Hippidorf ist. Also haben wir uns heute Roller gemietet und sind durch die Umgebung getuckert. Dabei habe ich mich 4x fast gemault und einmal auch tatsächlich bei Rollsplitt auf die Fresse gepackt. Yeaaaah. Unsere Roller waren voll die gepimpten Turboraser. 95km/h hab ich damit auf gerader Strecke geschafft.

Die Landschaft hier erinnert irgendwie ein bischen an die Toskana. Ziemlich hügelig und dazwischen leuchtend grüne Reisfelder. Wunderschön. 

Jetzt gurken wirgleich in die "Stadt" um Bustickets für morgen zu besorgen, dann geben wir die Roller zurück und dann stehen noch Abendessen, Massage, Nightmarket und eine Geburtstagsparty aus. Dazu wurden wir gestern von einer Thailanderin eingeladen, die in Deutschland studiert hat. Mit so richtig lustigem Thai-Ruhrpott Akzent sagt sie dauernd scheisssssä =D

Nachdem das Wetter die letzten Tage etwas nachgelassen hatte, wir waren ja aber eh auf dem Bot gefangen, wurde unsere Unternehmenslust heute direkt mit sengender Hitze belohnt. Ich glaube ich bekomme den Sonnenbrand auf meiner Nase und Stirn nie mehr weg, oh man.

Chiang Khong
Chiang Rai, Thailand
Armin Small

Tag 35 und 36: In aller seelenruhe über den Mekong

Wir haben jetzt zwei Tage Mekong

 mit dem Slowboat hinter uns. Slow heißt in diesem Fall 16km/h.

Die Landschaft war wunderschön, aber nach zwei Tagen a 10h hat man dann auch mal genug vom Mekong und den Dschungelbewachsenen Bergen.

Jetzt sind wir wieder in Thailand (Juhu, keine Stromausfälle mehr. War heute morgen knapp, hab deswegen kein Geld abheben können und als es dann wieder ging, fing der Automat an Win XP zu booten. Ich dachte es hackt) und morgen geht es nach Chiang Mai.

Armin Small

Tag 34: können wir das toppen?

Endspurt, letzte Woche hat begonnen. Der Reiseplan wurde jetzt zusammengeschnürt und an die letzten Ziele angepasst. Morgen früh fährt uns eine Fähre zwei Tage lang über den Mekong zur Thailändischen Grenze, von der wir dann mit dem Bus nach Chiang Mai weitergurken.

Nach 5 Wochen stellt sich jetzt die Frage: Stumpft man irgendwann ab und sehnt sich einfach nur noch nach seinem Bett?

Klares nein, man braucht mal ein Tag Ruhe oder so, trotzdem könnte ich ewig so weiterreisen. Wir sind heute zu einem Wunderschönen Pool gegangen. Dort konnte man dann mit Cocktail auf der Luftmatraze in der Sonne treiben. Heute war es besonders heiß und ich hab trotz Sonnencreme 50 Sonnenbrand im Gesicht. Dann waren wir auf dem wirklich knuffigen Nightmarket shoppen und anschließend im LaoLao Garden, einem Restaurant mit äußerst viel Ambiente. Die hatten einen tollen Garten mit Bambus, Palmen und Lianen an einem Hang angelegt und dort ihre Tische hineingebastelt. Dort gab es dann einen ausgehöhlten,  mit Kohle gefüllten Baumstumpf, darauf eine art Pfanne und dazu große Gemüse und Fleischteller, um sich sein BBQ bei Kerzenschein selber zu brutzeln. Enorm geil.

Damit mussten wir uns leider von Karina und Lizzy, die uns immer "Angry Germans" nannte, verabschieden. War toll mit euch =)

Damit verabschiede ich mich zum Sachen packen (halber Rucksack bereits mit Andenken und Geschenken gefüllt) und Julia  in die Utopiabar, die vom Reiseführer wärmsten empfohlen wird.

Armin Small

Tag 33: Platsch

30km von Luang Prabang plätschert ein Wasserfall.

Er ist groß und wir waren da... yeah. Als Extrabonbon konnte man dort auch noch im hellblauen Wasser baden und das bei strahlendem Sonnenschein.

Da der Tag in einer geilen Bäckerei mit Spinatlasagne, lattemachiato mit Vanilleeis und warmen Apfelkuchen mit Vannileeis begann, wollen wir ihn auch so ähnlich enden lassen.

Whopwhop!

Armin Small

Tag 32: Luang Prabang

Landschaftswechsel: es wird bergig. Wir sind mit dem Nachtbus nach 12h, allerdings deutlich weniger Schlaf, in Luang Prabang angekommen, dem vorletzten Ziel unserer Reise.

Hier ist alles etwasruhiger und entspannter. Gleichtzeitig ist die Kulisse mit den Dschungelbewachsenen Bergen, den kleinen bunten Häuschen und den hunderten Mönchen,  die mit ihren Sonnenschirmen durch die Straßen ziehen einmalig.

Wir sind mit Karina, die wir schon aus Vientiane kennen, mit dem Fahrrad durch die wirklich überschaubare Stadt und Umgebung gegurkt, haben das gute Essen bei brennender Hitze mit Blick über den Mekong genossen und dann etwa einige Zeit auf unserer Terasse und einige Duschen später (man schwitzt schon im Schatten im Liegen fürchterlich) 300 Stufen auf den Lokalen City-Berg geklettert und haben auf einen epischen Sonnenuntergang gewartet. War jetzt nicht sooo der Hammer, aber wir sind halt auch schon etwas verwöhnt ;)

Zum Abschluss des Tages gab es, ja man glaubt es kaum, in einem schicken Restaurant geiles Essen (Meins war in Bananenblätter gewickelt und dann irgendwie gekocht, der absolute Wahnsinn), kombiniert mit einem kurzen aber starkem Regenschauer, der uns auf dem Nachhauseweg die 4. Dusche des Tages ersparte.

Und jetzt gehr es brav fur uns Schlaf nachholen, damit wir morgen die Umgebung, inklusive der Berge und Wasserfälle, erkunden konne

Louangphrabang
Louangphabang, Laos
Armin Small

Tag 31: Warten auf den Bus

Ich wäre ja am liebsten bereits gestern mit dem Nachtbus nach Luangprabang, aber Julian war das zu stessig. Jetzt müssen wir irgendwie hier den Tag totschlagen. Naja mal schauen, hoffentlich bekommen wir nicht wieder so einen kuscheligen Nachtbus.

Ansonsten sind wir ja jetzt schon einen Monat unterwegs und so langsam fehlen mirhier schon einige Dinge:

Flügel wäre ganz geil, Meine geliebte WG und Freunde <3 und mein geiles Bett

Armin Small

Tag 30: Nomnomnom

Heute waren wir äußerst effektiv mit unserem Tagesprogramm. Wir haben heute gegessen.

Nachdem wir mal wieder jemand neues kennengelernt haben, die genauso gerne isst und sich darüber unterhält, habenwir nach unserem breakfast noch ein second breakfast, prelunch, lunch und snack eineingenommen. Anschließend gab es dann eine Massage und danach haben wir uns beim Spaziergang nach Hause mental auf das bevorstehende BBQ vorbereitet.

Außerdem habe ich äußerst günstig eine 32gb Speicherkarte erworben und kann jetzt wieder wild durch die gegend fotografieren =)

Armin Small

Tag 29: Vientiane

Wir sind morgens mit unserem äußerst semikompfortablen Bus angekommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück hat Julian beschlossen erstmal ordentlich ein richtiges Bett zu genießen und ich hab mir die Stadt mit dem Fahrrad angeschaut. So richtig viel gibt es irgendwie nicht zu sehen, aber man trifft an jeder Ecke Bekannte =) Außerdem hab ich ein extrem leckeres vegetarisches Restaurant mit legendären Avocado shakes gefunden.

Abends sind wir dann zu einem Amerikaner gegangen, der mit abstand die besten Burger gemacht hat, die wir je gegessen haben u d anschließend in eine Art Skybar.

Vientiane
Viangchan, Laos
Armin Small

Tag 28: 5h Paxe und ab nach Vientien

Wir sind um 11:00 mit der Fähre wieder ans Festland rübergeschippert und dann mit dem Bus nach Paxe. Dort hatten wir 5h Aufenthalt und haben uns die Stadt und Umgebung angeschaut und sind zu einem Riesenbuddha auf einen Berg gekrakzelt. Außerdem waren wir dann Essen und haben uns zu viert zwei volle Menüs bestellt: laotisch und vietnamesisch. War ziemlich lustig, wir brauchten am Ende zwei Tisch, damit das ganze Essen überall hingepasst hat. Anschließend gab es noch eine ziemlich göttliche Massage um uns auf den Sleeperbus vorzubereiten.

Dann gab es den Schock: Man musste sich ein Bett teilen. Also durfte ich mich mit Julian in ein 1, 2m x 1, 6m quetschen. Das war das erste mal, dass ich zu groß für nen Bett war, oh man.

Pakxe
Champasak, Laos
Armin Small

Tag 27: kajaking auf dem Mekong oder auch "Mekong Rain"

Heute sind wir mit Tourguide und zwei Japanerinnen über den Mekong gepaddelt. Himmlische Landschaft bei gnadenlos brutzelnder Sonne. Diemal hab sogar ich einen leichten Sonnenbrand davongetragen.

Dort haben wir Süßwasser Delfiene gesehen und sind dann zu den Wasserfällen gewatschelt. Gerade in der Regenzeit sind die äußerst beeindruckend. Wir hatten außerdem den geilsten Tourguide, mit dem wir unterwegs immer Wasserschlachten veranstaltet haben.

Ziemlich coole Pflanzen gibt es hier, die er uns gezeigt hat, die sich zusammenrollen, wenn man sie berührt. Da hatte ich schon ganz schön viel Spaß beim Pflanzen betatschen =)

Abends waren wir dann fix und fertig in einer Bar, die zieeeemlich geiles Eis und Eisshakes hatte. Als wir gehen wollten, hatte der Besitzer gerade die Musik und das Licht ausgemacht und den Leuten gesagt, sie sollen leise sein, da draußen die Polizei wohl Leute aufgegriffen hat, um sich etwas Schmiergeld dazuzuverdienen.

Armin Small

Tag 26: Mit dem Fahrrad vom nirgendwo ins irgendwo

Durch die Ostlage unserer Bungalows begann der Tag mit einem seidig goldenen Sonnenaufgang über dem Mekong. Dann haben wir Fahrräder für nen Euro gemitet und sind erstmal zurück zum Hafen, wo die Restaurants sind, frühstücken. Irgendwie wurde Julian vergessen, aber hey, passiertja mal.

Dann sind wir Don Dets Ostküste nach Süden gefahren. Da die Insel doch irgendwie ziemlich winzig ist, sind wir dann uber eine Brücke zur Nachbarinsel, um uns dort die Mekong Wasserfälle anzuschauen. Da die ganze Zeit die Sonne wie verrückt geballert hatte, sind wir dann auch schon früh Abendessen gegangen und haben dann noch in der örtlichen Reggaebar mit Freunden gechillt, die man aufgrund der Inselgröße alle 2-3h wiedertrifft. Auserdem sind wir zur Abkühlung im Mekong baden gegangen, da hab ich eher unfreiwillig den Anfang gemacht. Die ganze Zeit war das Wasser knietief und schwupp war ich plötzlich mit Geld, Pass und Kamera im Mekong verschwunden. Irgendwie hat aber alles halbweg uberlebt. Der halbstündige Rückweg zu unserem Bungalow wurde leicht durch die leere Batterie in der Taschenlampe und die überschwemmten Wege von den kurzen, apokalyptischen Schaueren erschwert. Allerdings leuchtete uns in der absoluten Finsternis die Milchstraße über uns den Weg

Armin Small

Tag 25: Laos, Pünktlichkeit und Korruption

Ja, die guteb Jungs hier sind alle sehr entspannt drauf. Das bringt leider auch nachteile mit sich, zum Beispiel wenn man auf seinen Bus wartet und man 8:30 Uhr ziemlich weitläufig interpretiert. Als Deutscher kennt man ja die +15min, um seine Wichtigkeit zu demonstrieren und um sich Abends im Bett während man den Tag resümiert für seine anarchistische Haltung selbst auf die Schulter klopft, aber 2, 5h Verspätung sind schon ne Hausnummer, vor allem wenn der Bus bereits da ist und man auf irgendeine unwichtige Begleitperson wartet.

An der Genze sind wir dann mit waschechtem Rassismus konfrontiert worden. Man musste seine Rasse nicht nur auf demVisumsantrag angeben, sondern danach wurden auch die Kosten berechnet. Zum Glück waren wir keine Ammis, die sind mit 42 $ Visumsgebühren hier eher gestraft. Dazu kommen noch mal 2$ Stempegebühren, denn irgendwie muss man sich als gewöhnlicher Grenzbulle sein Gehalt aufbessern.

Nun sind wir aber in Loas auf Don Det, bei den 4000 Islands auf dem Mekong:)

Unser Bleibe ist ein kleines Bungalow ab vom Schuss an der Ostseite der Insel, was einen äußert unangenehmen Fußmarsch involvierte.

Armin Small

Tag 26: Grenzgebiete

Nachdem wir am vorabend mal wieder die kambodschanischen Biersorten im Feldversuch erkundet haben und Julian sich anschließend dann schlafen gelegt hatte, bin ich auf die Idee gekommen mal die Phnom Penh Partyszene auszuchecken. War eigentlich ganz gut, nur die Musik eher so thrashige Bauerndisko. Lustigerweise wusste man dann beim tanzen nicht wirklich, ob man da eine hübsche Kambodschanerin erwischt hatte oder ob es sich um eine Nutte Nutt handelte, die auf das Geld der ziemlich wiederlichen, alten Kerle abgesehen hatte, von denen es in Kambodscha leider viel zu viele gibt.

Tag begann dann zumindest für mich um 6:30 ziemlich verstrahlt und ohne Schlaf mit Kommunikationsproblem, da unser Rezeptionst die Buscompany nicht anrufen wollte und anscheinend auch irgendwie nichtgewillt war uns zu helfen. Irgendwie sind wir dann doch gegen 8:30 gestartet und 11h bis an die laotische Grenze gegurkt

Stoeng Treng
Stoeng Treng, Cambodia
Armin Small

Tag 24: Auf nach Laos!

Schlachtplan steht fest: wir machen uns jetzt irgendwie auf den Weg nach Loas.

Guter Plan oder? Ja man hätte das irgendwie etwas genauer planen können, man kann auch morgens die Liege am Pool mit einem Handtuch reservieren und seine Hostels für eine Nacht vorbuchen.

Wir gurken jetzt nach Phnom Penh und von dort dann irgendwie zur laotischen Grenze. Wie das genau von statten geht, darum darf sich dann der Rezeptionist kümmern =)

 

Edit: Foooooooootos :)

Phnom Penh
Phnum Penh, Cambodia
Armin Small

Tag 16 - 23: eine Woche Einsamkeit

Bonjour,

Wir melden uns zurück aus dem Paradies. Wir haben eine Woche in den Robinson bungalows auf Koh Rong Samloem verbracht. Nach dreistündiger Überfahrt ankerte unser Boot in einer himmlischen Bucht mit weiß goldenem Strand und glasklarem türkisem Wasser - allerdings ohne Steg. Also wurden wir kurzer Hand über die Planke geschickt und sind die letzten 50m zum Strand mit dem Gepäck auf dem Kopp gewatet. Unsere Bungalows waren allerdings auf der anderen Seite der Insel, daher beinhaltete unsere Anreise auch noch einen halbstündigen Dschungel-walk.

Bei unseren Bungalows angekommen, erwartete uns das Paradies. Strahlende Sonne (eine ganze Woche lang übrigens, ich sag nur Regenzeit - haha) glitzerte auf den Wellen. Goldener Strand, der sanft ins Türkise Wasser übergeht,  bis am Horizont das dunkelblaue Meer mit dem hellblauen Himmel um die schönere Farbe ringt. Direkt hinter den 5m Strand begann der Dschungel, in dem sich direkt unsere Bungalows mit Meerblick befanden. Dabei konnte man in seiner Hängematte relaxen oder wahlweise sich auf seiner Schaukel vom Wind hinundher wiegen lassen.

Morgens konnte man den Tag je nach lust und laune ab 6 Uhr beginnen, wenn sich die Sonne hinter uns langsam über den Dschungel schob und das Meer in goldenes Licht tauchte. Gute Tagesbeschaftigung war dann beispielsweise lesen, ein tausendseiten Roman am Tag war durchaus kein Problem. Irgendwann ab 9 oder 10 konnte man sich dann ein Frühstück gönnen, diePortionen waren eher so groß, dass man auch mal getrost das Mittagessen auslassen konnte. Was wir allerdings natürlich nicht taten, da das Essen dafür viel zu lecker war. Neben unserem Strand befand sich ein endlos langer Steinstrand, wo sich die Fische zu tausenden in allen Farben und Größen tummelten. Ein kleiner Hai war auch dabei, allerdings wollte der sich partout nicht von mir streicheln lasen und hat reisaus genommen. Meiner Fischfangversuche mit einem Speer waren sehr spaßig, leider hab ich mich dabei eher ungeschickt angestellt.Gut, dass Restaurant unsere Essenversorgung übernommen hat =)

Abends erwartete einen dann nicht nur traditionelles Khmeressen, sondern auch grandsiose Sonnenuntergänge, die das Meer in feuerrote Farbe tauchten. Als man dann dachte das Spektakel sei vorbei und die Sonne vom Meer verschluckt war, gab es noch eine Zugabe vom Himmel, der sich dann von Hellrosa über Orange bis Knallrot färbte. 

Nachts konnte man dann mit bloßem Auge die Milchstrasse genießen (freut euch auf grandiose Fotos) oder auch einfach mal sein Handy aufladen, denn von 18-22 Uhr wurde der Generator angeworfen und es gab Strom. Auserdem ein weiteres Highlight: Nachts schwimmen gehen. Das Meer war voller fluoreszierendem Plankton, das bei Berührung neongrün glitzerte. Das ist schon nüchternd beeindruckend, lässt sich natürlich aber beliebig ausbauen =D Zumal in der letzten Nacht das glitzern am Horizont von fernem Gewitter untermalt wurde. Schon eher ganz schön episch.

Ansonsten liebe Grüße von meinem Hausgecko, der mein Bungalow nicht nur Insektenfrei gehalten hat, sondern morgens auch mit ziemlich eigenartigen Geräuschen als Wecker fungierte, sowie nachts für allgemeine Erheiterung sorgte, in dem er sich auf mein Moskitonetz fallen lies und dabei "eh-oooh" machte.

ps: Mama sei dank, das Medi-Kit war gut gefuelllt. Das Fibertermometer hat auf dezente Nachfrage ergeben, dass die Wassertemperatur 32,4 Grad betraegt. Tut mir ja Semileid Deutschland, aber: Haha.

  • Small
    andy kurth hat am kommentiert:

    Traumhafte Bilder! Neid. Mehr davon.

Armin Small

Tag 15: heading south

Für uns geht es heute nach Süden, nach Sihanoukville. Nach einem (wie immer) sehr ausgelassenem Frühstück freuen wir uns auf dem klimatisierten Reisebus, da die sonne heute wieder äußerst unbarmherzig vom Himmel brennt.


Wir sind erfolgreich gelandet, die Landschaft ist hier stark verschieden von der aus Zentralkambodscha. Hier ist es zB deutlich hügeliger, die Wolken hängen tief und der Dschungel weicht unzähligen Palmen.
Leider hat Julian die SD Karte aud die ich meine Bilder kopiert habe in sein Handy gesteckt, woraufhin die Karte unleserlich geworden ist. Hoffentlich sind sie nach der Reise noch rettbar, sonst sind knapp 24GB Fotos über den Jordan gewandert =( (Meine Laune könnt ihr euch ungefähr vorstellen)
Mit dieser bedauernswerten Mitteilung verabschiede ich mich für eine Woche in eine - trommelwirbel - wLan-lose Welt (ja soetwas gibt es an und ab noch).

Krong Preah Seihanu
Preah Seihanu, Cambodia
Armin Small

Tag 14: Phnom Phen

Wir haben unsere Bleibe im Mad Monkey gefunden, hier geht dauerhaft die Party rund =) Gestern abend haben wir auf der Dachterasse lustige neue Leute kennen gelernt und die Deutsche Biertrinkerehre erneut erfolgreich beim Bierpong verteidigt. Der Tag begann dadurch zwar etwas verstrahlt, aber mit gutem Wetter. unser Zimmer teilen wir mit einem von L.A. und drei Mädels aus München,  Liechtenstein und Schweiz. Alle ganz wunderbar

Unser erster Stop heute waren die Killing Fields, wo ab 1975 Kambodschaner von den Khmer Rouge deportiert und mit Knüppeln und Messern exekutiert wurden, da die kommunistische Regierung keine Revolutionsverrãter duldete. Dazu gehörten Lehrer, Studenten, Städter, Menschen mit Brille, Behinderte... Eigentlich jeder irgendwie. Und aus Angst vor Rache und purer Paranoia wurde gleich die gesammte Familie mitexekutiert. Babys wurden an den Beinen gepackt und am Baum totgeschlagen, dann in Gruben geworfen. Gleichzeitig lese ich gerade einen Roman von einer Überlebenden,  ziemlich packend, wenn man dabei mit dem Reisebus durch die ländlichen Regionen Kambodschas fährt und die Armut und Slums sieht.

Anschließend haben wir noch einen warscheinlich nicht ganz legalen Schießstand besucht, auf dem Solaten sich etwas dazuverdienen, indem sie Touris ballern lassen. Als überzeugter Pazifist nichts für mich, aber Bodo hat mit der M16 auf Kokosnüsse geballert. Alternativ gab es noch Handgranaten oder Raketenwerfer für 350 $.Mordsgaudi =D

Wir waren außerdem im Folter und Verhör Gefängnis. Hier geht einem das alles sehr naha, da es erst 20-30 Jahre her ist und eine traumatisierte Generation zurückgelassenen hat. Außerdem ist alles sehr unkonventionell aufbereitet, man kann überall rein und alles antatschen, von den Kleidern der Hingerichteten,  über ihre Zellen bis hin zu ihren Knochen, was man aber aus Respekt dann doch eher vermeiden sollte.

Das Nationalmuseum hatte leider schon zu, schade bei den unglaublichen kulturellen und handwerklichen Schätzen Kambodschas, aber es hilft nichts, wir fahren ja morgen früh bereits.

Unsere Insel Pläne haben bereits konkrete Form angenommen, morgen bleiben wir eine Nacht in Sihanoukville und am nächsten Morgen fährt unsere Fähre dann um 7 ins Inselparadies für eine Woche. Wir haben uns direkt zwei kleine Bungalows gegönnt,  inklusive Hängematte für Nächte unter Palmen und Sternen.

So long

Phnom Penh
Phnum Penh, Cambodia
Armin Small

Tag 13: auf nach Süden, whopwhop!

Heute geht es nach Phnompenh mit dem Bus. Von dort aus wollen wir dann weiter nach sihanoukville und dann auf eine Einsame Insel übersetzen. Wir dachten, nachdem  es sowas in Thailand janicht mehr gibt, gönnen wir uns das halt in Kambodscha. Hab mir noch schnell zwei Dutzend Malbuntstifte und einneuen Zeichenblock gekauft, da ich Trottel ja meinenalten in einem Restaurant vergessen hatte, und dann kann der Spaß beginnen =)

Taschenlampe hab ich auch, dort soll es nur spärlich Strom geben. Klingt zumindest für mich genau nach dem Himmel auf Erden =)

  • Small
    Björn Dorra hat am kommentiert:

    Dann Poste doch mal ein paar von Deinen Bildern :)

Armin Small

Tag 12: Countrysidetour mit unserem coolen Tuktuk-Fahrer

Jup, wir haben den coolsen Tuktuk Fahrer! Mit dem ging es heute in die ländliche Umgebung von siem reap. Dort waren wir auf einem Markt und es war super beeindruckend! Alle wuseln herum und machen etwas.Die eine schnibbelt Gemüse,  die anderen nehmen frischen Fisch aus, in der Ecke wird das quikende Schwein einen Kopf kürzer gemacht (nichts für schwache Nerven oder Vegetarier) und überall wird gefeilscht, waren angeboten, genäht und gegessen.

Wir kamen auch bei der Hütte unseres Fahrers vorbei, der hat uns seine Familie vorgestellt und uns zum Essen eingeladen. Alter Falter - der beste Fisch, den ich je gegessen habe. Zur Nachspeise gab es dann irgendwas mit Bananen und Kokosmilch vom Baum nebenan. Echt das Paradies,  man liegt in der Hängematte unterm Hochwasser geschütztem Stelzenhaus und greift, wenn man Hunger hat, einfach mal neben sich.

Abends habe  wir uns dann revanchiert und ihn insRestaurant eingeladen. Jetzt wissen wir alles über das landleben und das Tuktukfahren und Kambodscha im Allgemeinen =)

Armin Small

Tag 11: soso wie war das: fahrt bloß nicht in der Regenzeit....

Ich weiß noch genau wie das war, damals im guten alten Panik-Deutschland:

"Fahrt bloß nicht nach Kambodscha, da ist quasi noch Krieg"

"Ihr wollt wirklich in der Regenzeit fahren? Da ist das alles überschwemmt! "

Danke Leute! Dank Leuten wie euch freuen wir uns über ein nicht Touri überflutetes Land, bei 33 Grad und Cocktails am Pool =) Ja gut, es regnet Abends mal, nach den 5 min Schauer ist es dafür dann nicht mehr unerträglich heiß. 

Ansonsten Leben wir wie wahrhaftige Könige,  wir gehen locker 3 mal am Tag Essen, lassen uns chauffieren und das bei einem traumhaften Wetter. Traumhaft!

Armin Small

Tag 10: angkor again

So, jetzt gibt es speedblogging, denn ich hinke schon Tage hinterher ;)

Der zweite Tag in Ankor war phantastisch, hat dann aber auch gereicht, irgendwann denkt man halt: "jo, noch ein über-krasser-mega Tempel... again". Allerdings waren wir an so entlegenen Stellen, dass wir öfters mal die Einzigen waren. Das ist dann schon ein ziemlich überwältigendes Gefühl. Wunderbar war dann als die Sonne sich gegen18:00 hinter den Tempel schob, das goldene Licht durch die Bäume sickerte, sich über die Tempelspitzen ergoss und der Dschungel zu regem Leben erwachte. Völlig crazy Sounds!

Ein anderes Highlight war unsere 1,5km bergauf "Wanderung" bei sengender Hitze durch den Dschungel. Dort wurden wir dann mit einem Wasserfall belohnt, der sich (sehr zur verwunderung von anderen, etwas spießigen Touris) perfekt zur Abkühlung anbot. Weiterhin war das steinerne Flussbett gesäumt von Steinschnitzerein und Intarsien und am Ende haben wir noch eine zwei Handteller große gelbe Spinne im Netz über uns entdeckt. Das war übrigens der einzige Tag, an dem ich mein Makro nicht dabei hatte.... 

Armin Small

Tag 9: Angkor Wat

Wir starten in den Tag mit wunderbaren Nachrichten: Der erste Rutsch Fotos ist auf dem Tablet uploadfertig. Leider macht unsere Internetverbindung das hier nicht mit. Aber wir sind guter Dinge, dass wir da demnächst ordentlich was nachlegen können. 

Heute waren wir in Angkor Wat, pünktlich zum Sonnenaufgang, im Gegensatz zur Sonne,  die hinter einer dicken Schicht Wolken ihre eigene Party gefeiert hat. Trotzdem war es eine gute Idee bereits so früh aufzubrechen, da die Tempel weitgehend leer waren. Spätestens mit den koreanischen Reisebussen war es dann nämlich aus mit der verzaubernden Idylle.

Angkor ist mit seinen Tempeln und dem riesigen Areal wie nicht von dieser Erde. Etwas beeindruckenderes gibt es nirgenswo. Die tausend Jahre alte Tempel, von oben bis unten mit Insignien und Motiven verziert, bedeckt von hundert jahre alten Bäumen,  die langsam die Plätze zurück erobern. Gleichzeitig der Dschungel mit seinen verschiensten Geräuschen, Affen, die am Straßenrand herumtollen und auf den Tempeln ein fantastischer Blick über die kilometerweiten Reisfelder.

Kambodscha ist der Himmel auf Erden =)

Angkor
Siem Reap Province, Cambodia
Armin Small

Tag 8: Angkor Wat? Not jet!

Jaja wann schauen wir uns das gute Ding denn nun an??? Heute nicht haben wir beschlossen, stattdessen haben wir uns Fahrräder gemietet und die Umgebung erkundet. Unterwegs kamen wir am Kriegs-Museum vorbei und haben dort viel über den  30 jährigen Krieg in Kambodscha erfahren. Das Land ist wirklich gestraft. Unser Guide erzählte uns wie die roten Khmer ihn mit 14 Jahren Zwangsrekrutieren wollten. Der Vater fragte warum,  er sei noch viel zu jung zum schießen. Als Antwort haben sie seinem Vater eine Kugel in den Kopf geschossen und die Mutter und 3 Schwestern vor seinen Augen ermordet. Nach 25 Jahren Krieg verlor er sein Bein. Nun ist das Land gesäumt von Mienen, vor allem in den Grenzgebieten und täglich verlieren dadurch 2 Kambodschaner ihr Leben.

Nach dem Besuch wollten wir weiter ins Landesinnere aber Julians Gangschaltung hatte sich aufgehängt. Sofort waren wir umringt von Kindern und ein Motorradfahrer mit Werkzeugkasten hielt sofort um uns zu helfen. Leider konnten wir es aber nicht reparieren, doch der Fahrradverleih brauchte nur etwa 15min und brachte ein Ersatzrad im cambodian style. Einer fährt motorrad und einer sitzt hinten drauf und schiebt das Fahrrad nebenher =)

Es war brennend heiß und wir wollten kurz Milchshake Pause machen, da entwickelte sich innerhalb von 5min ein heftiges Gewitter. Endzeitszenario pur, alles überflutet innerhalb von Minuten.  Genauso schnell war es dann auch vorbei, leider hatten unsere Räder keine Schutzbleche hinten, sodass unsere Tshirts anschließend leicht Wäsche bedürftig waren. Jetzt, nach einer warmen Dusche, brauchen wir entspannung! Nachdem ich nochmals das Bilder-aufs-Tablet-Problem in Angriff nehmen werde, ist unser nachster Stop der "Happy Pizza" shop (der Reiseführer empfielt nicht zu viel happy in der Pizza) und anschließend eine Thai oder Fußmassage mit 1h für nur 4 $ wäre fein. Denn wir brauchen jede entspannung die wir kriegen können,  morgen steht der erste Angkor Wat Ausflug inklusive Sonnenaufgang schauen bevor. Das involviert gewissermaßen um 4:00 aufstehen. Da ist man als Student eher minder gut drin, aber wir geben unser bestes =)

Siem Reap
Siem Reap Province, Cambodia
Armin Small

Tag 7: Shooooopping!

Ja, dafür ist Kambodscha auch ziemlich perfekt. Gammeln und shoppen =)

Nachdem wir mal wieder richtig ausgeschlafen haben und leckeres Frühstück auf der Terrasse genossen haben,  starteten wir unsere Shoppingtour durch Siem Reap. Unterwegs noch schnell unsere Wäsche abgegeben, trafen wir realtiv schnell auf Jose, einen Phillipiner mit dem wir denTag verbrachten. Dieser war mehr als äußerst geschickt beim Handeln und so erstanden wir von Seide bis Edelsteinen wunderbare Dinge zu lachhaften Preisen.

leider hilft uns das nun gekaufte USB Kabel auch nicht, Julians Tablet weigert sich beharrlich, so müsst ihr euch weiterhin mit Bildern gedulden (aber es lohnt sich, man schleppt 5kg Fotoausrüstung nicht umsonst mit=D )

Der Tag endete ganz entspannt in einer Hostelbar, wo wiruns mit Kanadiern und Australieren unterhielten. Die haben dort einen Pool und Samstag ist Poolparty.... klingt verlockend!

Siem Reap
Siem Reap Province, Cambodia
Armin Small

Tag 6: Kambodscha ist das schönere Venedig

Der Tag begann vor allem früh und hektisch. Nachdem ich mit dem Handy in der Hand eingeschlafen war, als ich gerade den Wecker stellen wollte und Julian beim Musik hören eingeschlafen war, wachte ich nach tapferen 2h Schlaf leicht benommen um 6:35 Uhr auf. Eigentlich ne gute zeit könnte man denken, wären wir nicht mit den Italiniern um halb verabredet gewesen, da um punkt 7 unsere Fähre nach Siem Reap fuhr. Naja nach einer ziemlich hektischen Aktion, die viel gerenne, stopfen und panik involvierte ging dann doch alles gut. Mal davon abgesehen, dass ich nun doch ein bischen Magenprobleme hatte und dieToilette doch eher gewöhnungsbedürftig war. Gewöhnungsbedürftig solldabei in keinster weise implizieren, dass das auch nur ansatzweise möglich gewesen wäre. Die Fahrt auf dem Mekong-Arm war allerdings fantastisch. Die Ufer sind gesäumt von schwimmenden Fischerhütten und man fühlt sich wie in die Vergangenheit versetzt. Gleichzeitig hatten wirperfektes Wetter, das wir aud dem Bootsdachbgenossen haben. Nach 8h und einer Tuktuk Fahrt zu unserem Haus kamen wir dann im BayonGarden Guesthouse unter. Ziemlich gemütlich und ruhig hier und wirklich nah am Marktzentrum. Durch den übermäßigen Sonnenkonsum dachten wir uns anschließend so eine Fußmassage wäre doch was feines, da ich keinen Bock hatte,  dass jemand auf meiner gereizten Haut rumdrückt, aber eine Entspannungsmassage schien doch zu verlockend. Wirklich krass: die konnten anschließend keine 12 $ rausgeben und haben unseren 20 $ Schein alle ausgiebig begutachtete und geprüft.

Siem Reap
Siem Reap Province, Cambodia
Armin Small

Tag 5: Batdambang, home of the friendly people

Bleiben wir mal wenigstens ein bisschen Deutsch und reden über das Wetter  Es ist brennend heiß, bereits vor 9 Uhr hatten wir die 30° grenze geknackt. Dafür ist es nicht mehr so schwül wie in Bangkok. Trotzdem schwitzt man schon vom sitzen, auch liegen erweist sich als durchaus anstrengend.Wir waren um 9 vor unserem Hotel mit Enrico und Chiara verabredet - allerdings kam noch die obligatorische Verspätung dazu und schließlich trafen wir uns um 10. Ein Tuktuk Fahrer hat uns für 5$ pro Person den ganzen Tag durch die Umgebung gefahren, glücklicherweise konnte er sehr gut englisch und half uns als Übersetzer. Zuerst waren wir auf einer Krokodil Farm, babykrokodile anfassen.außerdem hat die farmbesitzerin uns noch stolz ihre Grasplantage präsentiert. Macht sich im Dschungel auf jeden Fall ziemlich gut. Auf dem weg zum Bambootrain, einer Motorbetriebenen kleinen holzlore auf einem alten Gleis, das ursprünglich zum Waren Transport benutzt wurde, waren überall kleine Läden am Straßenrand. Jedes Haus verkauft quasi vor der Tür Dinge oder bietet essen und Getränke an. Mit dem Bamboo train sind wir in eine Art Dorf gefahren. Dort gab es nicht viel, außer überall liebe Menschen und Kinder, die uns mit Palmblätterkunstwerken beschenkten, um uns den einen oder anderen Dollar zu erleichtern. Eine hat dann auch tatsächlich einen bekommen, allerdings wollten wir nicht dass die Eltern auf die idee kommen, es sei lukrativer für die Kinder zu betteln als zur Schule zu gehen. Anschließend sind wir zu einem Hügel Tempel gefahren. Ein paar hundert Stufen bei dem Wetter sind ungefähr genauso spaßig wie ein Verkehrsunfall, der auf wundersame Weise einen Delfin und Tofu involviert. Der Tempel war wunderschön, als wir ankamen waren wir die einzigen dort. Da die Khmer der Meinung sind, man kann auch auf sich selber aufpassen und einigermaßen mitdenken bevor man etwas tut (ja man glaubt dass kaum als deutscher), war der Tempel auch nicht mit verbotsschildern oder Zäunen verunstaltet. Unser nächster Stop war ein Mönch Tempel, da die Mönche dafür sorgen, dass die einheimischen nicht die ganzen riesen Fledermäuse essen, die tagsüber in ihren Bäumen hängen. Trotz ihrer Größe essen diese allerdings nur Obst * puh* =) nach einer guten Portion Nudeln bei einigen einheimischen auf dem weg sind wir dann zu einer Höhle gefahren. Zuerst sind wir auf den zugehörigen Berg, etwa schätzungsweise 200-300m (was bei dem Wetter mehr als genug war) und haben dort Affen gesehen und hatten einen wunderbaren Ausblick über das angrenzende Land. lustig wie flach es ist, mit einzelnen runden Hügeln irgendwohin verteilt. Dort von der Klippe wurden früher die ganzen Intellektuellen gestoßen, als man der Meinung war, die braucht keiner. Das hat das Land leider nach ihrer wirklich erstaunlichen Hochkultur jahrhunderte zurück geworfen. Als wir zu der Höhle zurück kamen wurden gerade die Fledermäuse aktiv und kamen zu Millionen aus der Höhle in einer dunklen Wolke geflogen. Das Spektakel geht wohl über eine Stunde, allerdings haben wir dann irgendwann den Heimweg angetreten. Leider hab ich abends im Restaurant mein Reiseblock mit all meinen Bildern, geschichten und addressen vergessen, hoffentlich bekomme ich den irgendwie nachgeschickt  dafür haben wir dort Michael und John kennengelernt, einen briten und Engländer. Mit dem sind wir dann irgendwo in einem kleinen lokalen Schuppen, wo außer und sich die dorfjugend zugekippt hat (geht bei denen tatsächlich recht flott) abgestiegen und haben einige (viele) pitcher gekillt und dazu eine Kleinigkeit zu essen für 7$... Und die haben sich gefreut wie der graugrün hütige Johnathan auf Extasy, weil sie uns wahrscheinlich völlig über den Tisch gezogen haben. Win-win würde ich sagen. Leider involvierte der Abend damit nur 2h Schlaf, verschlafen inklusive, womit wir beinahe unser Boot um 7:00 verpasst hätten. Aber das ist wohl eine laaaaange Geschichte für Morgen 

Batdambang
Batdambang, Cambodia
Armin Small

Tag 4: Anderes Land, andere Verkehrsregeln

Was tut man während man Auto fährt? Genau, hupen. Wie da ist außer dir niemand anderes auf der Straße,  spielt doch keine Rolle. Man kann ja trotzdem einfach weiterhupen. Und was macht man nun, wenn da wer anderes auf der Straße ist? Jaaaa, selbstmörderische überholaktionen. Wir sind heute ungefähr 10 mal haarscharf dem verkehrstod entgangen, aber unserem Taxifahrer schien die fahrt zu gefallen.

Aber der reihe nach, der tag begann heute... gar nicht, da wir namlich nicht schlafen waren. Frisch aus der Skybar, nicht ganz nüchtern noch schnell die Sachen gepackt und dann ab zum Bahnhof. Da ich leider noch einen Briefkasten suchte und Bodo chips für ansprechendes Frühstück hielt, war mein Start in den Tag zunächst eher getrübt.  Doch dann ging es los mit dem Zug 6h in Richtung Kambodscha getuckert. Wunderschöne Bilderbuchlandschaften zogen vorbei, inklusive der Einheimischen Slums, die sich einerseits perfekt in die Landschaft integrierten,  gleichzeitig jedoch auch immer einen leicht faden Beigeschmack hinterlassen. Die Leute waren wundervoll, frohlich wie ich bin hab ich freundlich durch die Gegend gelächelt und zuerst schauten die meisten etwas erstaund, aber dann so herzlich zurück,  dass ich am liebsten alle umarmt hätte. Irgendwann stieg ein junges Mädchen dazu, auf dem Weg zum Markt mit ihrer Mutter. Sie hatte an ihrer Tasche einen Rentier Anhänger auf dem I love Finnland stand. Ich hab ihr auf meinem block schnell mit aquarellstiften ein Bild von einem finnischen Fjord gemalt und ihr gezeigt, dass das Finnland ist. Sie war unglaublich fröhlich,  hat daraus ein Origamiherz gefaltet und mich darum gebeten meinen Namen darauf zu schreiben.Das war ein wunderschönes erlebnis. Im Zug haben wir Enrico und seine Freundin, zwei Italiener aus der Nahe von Mailand kennengelernt. Wir sind dann zu 4. mit unseren großen Rucksäcken zur Grenze gefahren, vollig überbeladen und kuschelig. Dort mussten wir uns zunächst an den falschen Grenzbeamten vorbei kämpfen,  die falsche Visa an Touris verscherbeln. Nach einigem bürokratischen Aufwand,  der all meine Fingerabdrücke involviert (hätte da nicht eine Mail an die NSA gereicht?) sind wir mit dem Taxi für 10 $ pro Person etwa 150-200km nach Batdambang. Kambodscha ist wunderschön bisher, allerdings brennt die Sonne hier unbarmherzig, die verkehrsbedingungen sind eher fraglich, genauso wie das "Taxi" in dem wir fuhren. Nach einem Stop für Gas,  einem wegen des Luftdruckes und einem, weil ich den elektrischen Fensterheber benutzen wollte und daraufhin die Batterie abgesoffen war, sind wir dann mit einem Fahrstil nach Batdambang gebrettert, der jedem Hartgesottenen die Schuhe auszieht. Aber wartet auf dieVideos, sonst glaubt ihr mir das eh nicht =)

Den abschluss unseres Tages bildet gerade gepflegtes BBQ bei leckerem kambodschanischen Bier. Und demnächst verziehen wir uns dann in unsere luxuriösen Appartements, die waren so günstig,  da haben wir einfach für uns jeweils einen Doublebedroom gebucht =D

Batdambang
Batdambang, Cambodia
Armin Small

Tag 3: Bangkok ade, ick liebe Dir

Bangkok, wir kennen uns so kurz und es war Liebe auf den ersten Blick. Nachdem wir heute erstmal hart verpennt haben ( geplant war gegen 8:00 aufstehen, daraus wurde 13:00 und das auch nur, weil wir durch das "dezente" und ernegische Klopfen der Putzfrau gewedkt wurden - Jetlag lässt grüßen) sind wir nach leckerem Frühstück aus der Garküche um die Ecke (wir gewöhnen uns langsam an die schärfe, die uns bei der ersten Mahlzeit ungefähr unser Gesicht aus dem Leben gebrannt hat) mit dem Boot zum Wat Pho gefahren - ein wirklich beeindruckender Tempel mit einem ziemlich enorm, giagantischen, du-kannst-dir-kaum-vorstellen-wie-großem Buddha. Danach wollten wir uns den angeblich beeindruckenden Palast anschauen, der hatte bereits zu wie uns ein anderer Reisender - Tom aus Leeds, UK - verriet. Mit dem sind wir dann zur Khaosan Road gefahren, erstmal nett was mampfen und saufen (das Thaibier ist echt lecker und erfrischend) und haben uns anschließend 1 Stunde Thaimassage für 5 € gegönnt. Ich fühle mich immernoch frisch davon =) Nach einigen weiteren Bieren sind wir auf die glorreiche Idee gekommen zu einer Skybar zu fahren und ich muss sagen: es war bisher das beste was wir gemacht haben! Mit 5 €/ Bier nicht gerade gunstig, dafür ein unbeschreiblicher Blick über Bangkok mit Service und Ambiente,  der einem König angemessen war.Schade nur, dass trotz DJ und akzeptabelen Elektro keiner mit mir raven wollte. Das wäre die absolte Krönung gewesen! Immerhin haben wir Skaorpion gegessen... :D

Es ist jetzt 3:30 damit verabschiede ich mich zum Sachen packen, denn wir checken gegen 4:30 aus und nehmen den Zug nach Kambodscha.  Adé bangkok

Armin Small

Tag 2: Bangkok, du wuseliger Ameisenhaufen

7:26 jetzt geht's los. Schlafen ist nicht, zumal der Jetlag uns ordentlich zu schaffen macht. Wir sind direkt zum Hafen und damit den Fluss hoch, irgendwo raus und erstmal ab durch die Slums. Super leckeres Essen (war quasi Frühstück) für nen Euro und dann in einen unscheinbaren Tempel. Besonders faszinierend war der meditierende Mönch,  der sich kein Stück bewegt hat. Abseits von all dem Trubel,  den Touristen etc mussten wir doch genauer hinschauen, ob der auch wirklich echt war. Faszinierend. Danach ging es zu einem waschechten Touri-tempel, dafür mit Blick über Bangkok. Krass zu sehen wie dicht Armut und Slums an ein 5sterne Hotel grenzen konnen

Ein weiteres Erlebnis war Tuktuk fahren. Das treibt den estremen asiatischen Verkehr auf die Spitze seines Daseins. Das ist echt nichts für schwache Nerven. Besonders verkehrsregelaffine deutsche seien gewarnt.

Abends verschlug es uns zum chillen und essen nach chinatown,  lange haben wir trotz mittagsschlaf allerdings nicht durchgehalten. Komfortabeler, als einfach rein in ein Tuktuk und dann direkt ins Bett gerollt geht wohl aber kaum.

  • FOOBAR
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Armin Small

tag 1: bangkok

Wuhu, wir haben es geschafft!

Tausende Kilometer und 4 Zeitzonen entfernt sind wir leicht vom jetlag, flugzeugessen und Schlaflosigkeit zerstört, daher geht es für uns vorbildlich jetzt ins Bett =)

So far - so long