Madeira 2013

Zwei Wochen Urlaub auf der Insel des ewigen Frühlings.

Funchal
Madeira, Portugal

25.07.2013

Ankunft in Funchal. Übernahme des Mietwagens am Flughafen. Hat super geklappt. Abends erster Spaziergang durch Funchal.

Camara De Lobos
Madeira, Portugal

26.07.2013

Nach dem Besuch von Camera de Lobos fahrt nach Ponta de Sol, wir finden einen Wasserfall dirket auf der Strasse, welcher ein Einheimischer als natürliche Waschanlage für sein Auto nutzte. Auf den Rückweg haben wir noch eine geheimnisvolle alte Steinbrücke gefunden. Von ihr gab es einen traumhaften Blick über das Meer.

Funchal
Madeira, Portugal

27.07.2013

Heute Besuch der Markthalle - ein wirklich zum empfehlendes Erlebnis, anschliessend erkunden wir die Innenstadt von Funchal.

Monte
Madeira, Portugal

28.07.2013

Heute am Sonntag bei schönesten Wetter ging es nach Monte mit der Seilbahn (15 €) pro Person rauf und wieder runter. Oben angekommen befindet sich schräg gegenüber gleich der Eingang zum Jardim Tropical Garden. Im Garden des ehemaligen Grand Hotels wurde ein schöner Park mit vielen künstlerischen Elementen, Fliesenmalerein und vor allen Pflanzen und Blumen aus der ganzen Welt angelegt. Im Garden kann man stundenlang bummeln - zumal oben in Monte ein angenehmes Klima herscht. Anschliessend besuchten wir die Kirche in Monte die leider geschlossen war. Vor ihr kann man bergabwärts mit den Korbschlitten wieder Richtung Funchal fahren. Aber auch die Krobschlittenfahrer haben ein Wochenende und gegen Mittag am Sonntag ist Schluss. Also müssen wir noch einmal wiederkommen um den Korbschlittenfahrern zuzuschauen.

Porto Moniz
Madeira, Portugal

29.07.2013

Heute ging es nach Porto Moniz im Nordwesten von Madeira. Auf den Weg dahin ging es über abenteuerliche Strassen immer entlang der Küste in Richtung Porto Moniz. Auf der Insel wird jeder freie Quadratmeter zum Bananenanbau genutzt. Im Ort Jardim do Mar konnten wir mitten im Ort eine Bananenplantage bewundern. Darin wimmelte es von kleinen Eidechsen. Auf den Weg ging es weiter zum westlichsten Punkt Madeiras wo sich der höchstgelegene Leuchtturm Portugals in Ponta do Pargo befindet, welcher von einer Kuh bewacht wird. In Porto Moniz gibt es viele schwarze Lavafelsen durch die man gehen kann. Die Farbe schwarz hat was Bedrohliches wenn man mitten in den übermannshohen Felsen steht.

Monte
Madeira, Portugal

30.07.2013

Heute der 2. Versuch die Kobrschlittenfahrer zu beobachten. Nach 1 Stunde hatten wir den Weg endlich gefunden. Leider schickt uns das TomTom immer wieder falsch und die Ausschilderung fehlt auch komplett. Abenteuer pur! Dafür waren sie heute da! Am Anfang standen die Männer noch gelangweilt rum aber dann kamen immer wieder Fahrwillige die für einen Schlitten für 2 Personen 39 € zahlten. Wir hatten Spass und haben eine ganze Weile zugeschaut. Danach sollte es nach Ribeiro Frio zum Dach von Madeira gehen. Nach einer kurzen Wanderung soll man einen wundschönen Blick auf die 3 höchsten Berge Madeiras haben. Leider wurde je höher wir kommen der Nebel immer dicker. Im Funchal war bestes Wetter. Also entschlossen wir uns weiter nach Santana zu fahren um die typischen Häuser von Madeira anzuschauen. Ein paar Häuser stehen genau im Zentrum von Santana und werden von der Stadt für die Touristen erhalten.

Funchal
Madeira, Portugal

31.07.2013

Heute ging es in den Botanischen Garten in Funchal (5 € Eintritt). Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt. Heute lag auch ein großes Kreuzfahrtschiff im Hafen, das man vom Garten aus gut sehen konnte. Der Garten ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert, z. B. Palmen, Kakteen und exotische Vögel.  Bei den exotischen Vögeln befindet sich ein kleiner Teich mit vielen kleinen Wasserschildkröten und einer großen, süßen Landschildkröte. Deren Panzer ist ca. 50 cm lang und sie ist ganz schön schnell unterwegs. Auf den Rückweg haben wir eine Inselspezialität gegessen, ein leckeres Brot mit Knoblauchbutter und Käse, Bolo do Coca. Dieses Brot wird frisch gebacken und auf einen heißen Stein warm gemacht. Es schmeckt ganz, ganz lecker. Ein kleiner Imbiss, der dieses Brot frisch anbietet, befindet sich in der Markthalle von Funchal, von außen zugänglich links neben dem Haupteingang.

Faial
Madeira, Portugal

1.08.2913

Am morgen ging es los nach Camacha. Dort wollten wir die traditionellen Korbflechter bei der Arbeit zuschauen. Am Marktplatz von Camacha kann man in einem grossen Gebäude viel Korbflechtartikel erwerben. Im unteren Stock der Verkaufsräume konnten wir 2 Personen bei der Arbeit sehen. Ein wolkenloser Himmel sollte uns heute im 2. Anlauf die Levadawanderung zum "Balkon von Madeira" ermöglichen. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf die 3 höchsten Berge Madeiras. Abends ging es in die Stadt zum essen und Funchal bei Nacht beobachten. Die vielen Lichter sind sehr schön anzuschauen. Auf den Weg ins Stadtzentrum kamen wir noch bei Sissi vorbei.

Porto Moniz
Madeira, Portugal

2.08.2013

Zwischen Funchal und Porto Moniz befindet sich die Hochebene von Rabacal. In Funchal bei strahlend blauen Himmel und 25 Grad starteten wir in kurzer Hose und leichtem T-Shirt unsere Fahrt zum höchsten und grössten Wasserfall auf Madeira. Ein Parkplatz in Höhe von ca. 1300 Metern war unser Ausgangspunkt für die Wanderung. Gegen 11 Uhr kamen wir am Parkplatz bei dicksten Nebel und ca. 10 Grad kaltem Wetter an. Gott sei Dank haben wir unsere Regenjacken immer im Kofferraum. Diese konnten wir hier gut gebrauchen. Zu erst läuft man die alten Forststrasse bergab (alternativ kann man sich mit einem Bus zum alten Forsthaus und später zurück zum Parkplatz fahren lassen). Dann ging es auf einem gemütlich breiten Weg zum Wasserfall Risco. Der Weg führte entlang der Levadas mit vielen verschiedenen Pflanzen. Von den Seiten flossen immer wieder kleine Wasserfälle in die Levadas. Am Ende der Wanderrung präsentierte sich uns der über 100 Meter lange Wasserfall Risco. Kurz bevor wir wieder das alte Forsthaus erreichten zeigte uns ein Schild die Wanderung zu den 25 Quellen an. Wir entschlossen uns diese Wanderung an die bisher 1,5 Stunden dauernde Wanderung anzuschliessen. Am Anfang ging es über steinerne Stufen steil bergab. Dazu brauchte man Trittsicherheit. Weiter ging es über eine Brücke auf die andere Seite der Ribeira Grandeschlucht. Über ein paar steinerene Stufen ging es wieder bergauf. Baumheide bildete über unseren Köpfen ein geschlossenes Tunneldach. Daneben ging es steil bergab. An den hüfthochen Levadas ging es auf einen schmalen Steinweg in Richtung der 25 Quellen. Lustig war es bei Gegenverkehr. Man kann kaum aneinader vorbeigehen. Sitzen auf den Levadas oder anlehnen führte zum Überholvorgang. Am Ende erreichen wir den Felsenkessel an der von Farmen begrünten Steilwand die Quellen hervortreten. Ob es wirklich 25 sind haben wir nicht gezählt. Jedenfalls sind es sehr sehr viel. Die Stimmung ist toll das leichte Rauschen des Wasser berühigte. Zurück ging es wieder in Richtung Forsthaus und Parkplatz. Nach 5 Stunden waren wir wieder am Parkplatz und waren ziemlich geschafft, da es die letzten 45 Minuten immer Bergauf ging. Aber die Eindrücke und die verschiedenen Vegetationen lassen uns diese Wanderung sicher nicht vergessen.

Funchal
Madeira, Portugal

3.08.2013

Heute am Samstag wollten wir noch einmal die Markthalle besuchen. Bei der Seilbahn und in den angrenzenden Gässchen fand ein kleiner Flohmarkt statt. Anschliessend schauten wir wieder am kleinen alten Fischerhafen und die umliegenden Gässchen vorbei. Abend fuhren wir noch ins Curral des Freiras. Der spektakuläre Aussichtspunkt liegt nicht weit weg von einem Hotel, welches oben am Berg ist. Ein paar Stufen noch aufwärts und man kann in das Tal einsehen. Verbrannte Bäumen trübten leider ein bisschen die schöne Aussicht.

Canical
Madeira, Portugal

4.08.2013

Wanderung zur Ostspitze Madeiras, zur Halbinsel Ponta de Sao Lourenco. Schon am Ausgangspunkt der Wanderung zeigte sich eine ganz andere Welt. Keine Pflanzen, kein Wasser, kahle und bunte Steine, von waagerechten und senkrechten Gesteinsschichten durchzogene Berge sowie steil aufragende Felsen stehen im Wasser. Der Weg führt immer wieder bergauf und bergab. Teils über Stufen, teils über sehr steinige Wege. Ein guter Tritt, Kondition sowie Schwindelfreiheit sind hier gefragt. Immer wieder ergeben sich neue tolle Ausblicke. Dann überqueren wir die nur wenige Meter breite Landbrücke, die rechts und links steil zum Meer hin abfällt. Am Ende der Landbrücke erwarten uns weitere tolle Aussichten und Strukturen der Landschaft. Am hintersten Punkt unserer Wanderung stellte sich noch ein Greifvogel als Fotomotiv zur Verfügung. Dann ging es wieder Richtung Auto die ganze Wanderung zurück. Vieles erschien in einem anderen Licht, da die Sonne zwischenzeitlich gewandert war. Gegen Abend gab es dann noch eine Runde sonnen am Pool. Eine willkommene Erholung nach der anstrengenden Wanderung.

5.08.2013

Besuch im Orchideengarten von Funchal. Hier soll es ca. 50 0000 Arten von Orchideen geben. Die Anfahrt gestaltete sich etwas schwierig. Da es am Garten selbst keine Parkplätze gibt haben wir am obersten Eingang des botanischen Gartens geparkt. Der Abstieg zum Orchideengarten war sehr steil. Angekommen erwarteten uns gewächshausartige Hallen in denen sich die Orchideen befinden. Wie immer raschelte es an allen Ecken und Enden. Die Eidechsen sind wieder überall.  Der Besuch ist empfehlenswert man kann viele verschiedene Arten von Blüten bewundern. Da alles Überdacht ist ist es gerade bei Hitze gut zu besuchen.

6.08.2013

Heute morgen gegen 10 Uhr ging es zu unseren letzten Levadawanderung auf Madeira. Wir wollten noch einmal zur Hochebene von Madeira bei Rabacal und "Ins Tal der Ribeira Grande". wandern. Ausgangspunkt war wieder der Parkplatz von Rabacal. Heute fuhren wir einen anderen Weg über die Hochebene zum Parkplatz von Rabacal. Das hatte sich gelohnt. Wir konnten ein Naturschauspiel bewundern. Zwischen 2 Bergen bewegte sich der Nebel wie ein Gletcher hinab ins Tal. Das sah toll aus. Die Wanderung selbst war traumhaft schön. Es ging entlang der Hochebene zwischen hoher Baumheide entlang der Levadas auf ca. 1 300 Meter. Nach ca. 4 km erwartete uns ein schöner Wasserfall mit einem See davor. Zu diesen konnte man über Steine klettern und die Füsse ins nasse Kalt stecken. Unterwegs stellte die "Himmelsleiter", eine Treppe die ca. 50 cm breit war und mit deren Hilfe man einen Höhenunterschied von 10 Metern überwinden musste, die einzige nennenswerte Steigung dar. Ein tolles Erlebnis.

7.08.2013

Heute ist unser letzter Tag auf Madeira. Also zogen wir heute morgen los und besorgten noch ein paar Kleinigkeiten für zu Hause. Anschliessend wollten wir unseren lieben Gustav besuchen. So haben wir die grosse Schildkröte im botanischen Garten getauft. Leider war dieser heute sehr faul und lag, fast nicht zu sehen, unter einer kleinen Palme und schlief. Ab und zu hob er den Kopf - aber mehr ging nicht. Was für ein Leben! Wir gingen einen Kaffee trinken und schauten später wieder zu Gustav. Aber dieser lag immer noch faul an der gleichen Stelle. Ein Mitarbeiter hatte uns wohl beobachtet. Dieser erlaube uns Gustav zu streicheln :-)))) Viele andere Besucher schauten uns neidig an - unser Highlight für den letzten Tag GUSTAV.

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