Probefahrt mit Anton

14 Tage durch Deutschland mit meinem Schlüter 850 Compact und dem Wohnwagen. Am 9. Mai geht es los. Der kleine Deutz hat in diesem Jahr Pause!

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Station erstellen
Ralf Winkler Small

Vorbereitung

Der Anton ist noch unterwegs, er wird auf einem Tieflader aus der Nähe von Memmingen nach Wietzen zu Volker gebracht. Dort bekommt er eine Anhängerkugel und ein "H- Gutachten", das braucht er um ihn Steuer- und Versicherungsmäßig bezahlbar zu halten. Dann bringe ich ihn nach Ovenstedt, dort wird die Kabine hinten mit einer Plane aus gerüstet und dann kanns los gehen. Bilder vom Schlüter werden folgen.

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    ich bin etwas überrascht über Deine Neuanschaffung. Es freut mich natürlich,
    dass Du fündig geworden bist. Dazu meinen Glückwunsch, ich wünsche Dir viel Freude und allzeit gute Fahrt mit Anton Schlüter.
    Bin sehr gespannt auf die ersten Bilder.
    Gruß
    Otto

  • Missing
    Burkhard hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    bin wieder dabei und freu mich auf deine interessanten Einträge und Bilder.
    Liebe Grüße
    Burkhard

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    freut mich zu hören, dass es wieder losgeht. Du hast doch bestimmt schon einen Plan wohin es geht?
    Wir freuen uns jedenfalls auf die typischen Bilder ;-), diesmal mit rot statt grün.
    Grüße vom permondo-Team
    Claus

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Ich freu mich auch schon. Der Rundkurs ist gedanklich fertig. Wie die Bilder werden kann ich noch nicht sagen, beim Anton kann man die Frontscheibe nicht öffnen, dafür kann man Dank der Schiebetüren, gut rechts und links fotografieren.

  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg; wennst vorbei kommst grüß ihn von mir nicht, er ist unbeliebt bei mir

  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Alter Schwede, der sieht ja aus wie neu !

Ralf Winkler Small

Der Anton kommt

Gestern wurde der Anton auf einem Tieflader aus seiner alten Heimat Zaisertshofen nach Melle gebracht. Morgen wird er hoffentlich in Wietzen bei Volker eintreffen, damit wir zügig mit den Arbeiten beginnen können.

Zaisertshofen
Bavaria, Germany
  • Missing
    Erhard Uhlig hat am kommentiert:

    Hallo Ralf, ein roter Schlüter,Gefahr im Verzug? Sieht zumindest agressiev und unternehmungslustig aus. Ich gratuliere Dir zum Neuerwerb. Er paßt zu Dir.
    Wann ist die genaue Abfahr ? Ich will den Abschiedsfeiertermin n i c h t verpassen.
    Liebe Grüße auch zu Ostern- Molly

Ralf Winkler Small

Der Anton ist da!

Gestern um 11:00 Uhr rief Volker an, der Schlüter ist da. Ich hab mich natürlich gleich ins Auto gesetzt und bin nach Wietzen gefahren. Erst mal eine Runde auf dem Hof drehen und dann mit Volker eine Bestandsaufnahme gemacht. Obwohl er Restauriert ist gibt es noch ein paar Dinge, die gemacht werden müssen:

Anhängerkugel bauen

Das Schloß an der rechten Tür ersetzen

H- Gutachten und Gutachten für die Anhängerkugel erstellen lassen

Navi- Halterung und Stromversorgung für das Navi einbauen

Stromverteilerleiste bauen

Eine Kiste für Verbandskasen, Papiere und Fotoapparat einbauen

Frontscheibe ersetzen (die alte hat Kratzer)

Noch ein paar Kleinigkeiten.

Ganz wichtig: Getränkehalter einbauen

Die Liste wirkt sehr umfangreich, sind aber alles, bis auf die Anhängerkugel Kleinigkeiten!

Wietzen
Lower Saxony, Germany
Ralf Winkler Small

Anton kommt nach Eitzendorf

Morgen kommt er nach Eitzendorf, der Anton. Er musste doch länger als geplant in Wietzen bleiben, denn leider hat der Vorbesitzer bei der Restauration an einigen Stellen ordentlich geschlampt. Die Mängel konnte ich erst in Wietzen feststellen und dort teilweise beheben, der Rest dauert etwas länger. Ich stehe mit dem Verkäufer in Kontakt und bin zuversichtlich, dass wir uns einigen werden, ohne dass sich jemand übers Ohr gehauen fühlt.

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
Ralf Winkler Small

Fast fertig für die Abfahrt

Der Schlüter ist nun reisefertig. Er hat jetzt eine "H" Zulassung und die Anhängerkugel ist montiert, vom TÜV abgenommen und eingetragen.Einen Luftsitz hat er auch bekommen. Die meisten "Schlampereien" haben wir beseitigt, der Rest wird im Winter angegangen. Eine kleine Lecktage hat er noch an der rechten Hinterachse. Volker meint dass wir die beseitigen wenn ich zurück bin, da sie nicht dramatisch ist. Das Öl an den Hinterachsen mußten wir auch noch wechseln. Da ist wohl nie neues Öl drauf gekommen, obwohl der Vorbesitzer etwas anderes gesagt hat. Naja, die Welt ist manchmal schlecht. Gut wenn man Leute kennt, die sich auskennen und über eine perfekte Werkstatt mit der entsprechenden Logistik verfügen.

Der Wohnwagen ist annähernd komplett beladen. Auch hier mußte noch einiges gemacht werden: Das Ladegerät und die Batterie waren hin und Wolfgang hat mir geholfen die Macke zu beseitigen, die ich in Frankreich reingefahren habe. Dafür funktioniern jetzt auch wieder Radio und CD Player.

die Reise mit dem "neuen" Trecker wird bestimmt wieder aufregend. Ich hoffe natürlich dass alles glatt läuft. Den Werkzeugkasten habe ich aber trotzdem dabei, obwohl: Der Schlüter ist eine andere Nummer als der Deutz. Er ist komplexer und schwieriger zu reparieren. Dafür aber auch schneller (33Km/h Reise statt 20 Km/h) und 80 Ps statt 35 Ps das wird an den Steigungen einiges erleichtern.

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
Ralf Winkler Small

Abfahrbereit

So, jetzt ist alles für die Abreise bereit und die Aufregung steigt. Die Panzerkombi ist natürlich im Wohnwagen, warme und auch sommerliche Bekleidung habe ich auch dabei. Ich erinnere mich da noch an den Mai 2014! www.permondo.com/tours/621

Eine kurze Probetour habe ich heute Morgen auch noch gemacht. Die "Cockpit Fotos" werden in diesem jahr etwas anders aussehen, geht aber leider nicht anders, der Anton hat eine feste Frontscheibe. Ein paar Probefotos stelle ich mal mit ein.

Morgen werde ich nochmal Dienst auf dem Kaffkieker haben und dann geht es am Montag los!

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    wir wünschen Dir eine gute Fahrt ohne Probleme und tolle Erlebnisse.
    Auf Deine Berichte und die Fotos freuen wir uns jetzt schon.
    Gruß
    Monica u. Otto

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    ich hoffe du hattest einen super Start. Ich sehe, die Aufkleber sind angekommen ;-).
    VIEL SPASS und Grüße vom permondo-Team!
    Claus

Ralf Winkler Small

Nix Flechtringen, bin in Mariental

Aber der Reihe nach: Heute Morgen ging es dann zu nächst durch Hoya und Rethem ins Allertal. Wietzen, das Erdöldorf habe ich durchfahren um danach in Celle den Verkehr zu blockieren. Weiter durch die Heide, wo es "Bostelt und Büttelt. Gifhorn habe ich links liegen lassen. Nachdem ich den Elbe- Seitenkanal (manche nennen ihn auch Elbe- Pleitenkanal) und den Mittellandkanal überquert habe, ging die Fahrt durch Wolfsburg. Mein Gott, war die Straße schlecht. Von Wolfsburg dann in die nördliche Börde und immer auch mal ein Stück durch die Altmark. In Flechtingen hab ich dann den Campingplatz gesucht und gefunden. Leider ist heute Ruhetag und mal wollte auch nicht für mich öffnen. So durfte ich dann nochmal 25 Km fahren und sitze jetzt in Mariental, das liegt ca 10Km nördlich von Helmstedt. 220Km habe ich heute zurückgelegt. Ich hoffe, die Lecktage an der rechten Hinterachse wird nicht schlimmer, dann sollte die Tour klappen. An den Fotos muss ich wohl noch ein wenig üben.

Marienthal
Lower Saxony, Germany
  • Missing
    Wolfram Seifert hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    wie ich sehe hast Du Deine Tour ja bei Kaiserwetter gestartet. Viel Spaß und weiterhin gute Reise

Ralf Winkler Small

Helmstedt, die Straßen in Sachsen- Anhalt und die Umleitungen in Thüringen: Nix für schwache Nerven!

Seit heute kenne ich auch den Deutzhändler in Helmstedt! Deutz? Klar, der Anton hat ZF Achsen, wie viele Deutz auch. Die Mitarbeiter der Firma Eckhardt GmbH waren super freundlich und hilfsbereit. Auch Kaffee habe ich bekommen, reichlich. Es wurde geprüft wieviel Öl er Verloren hat (150ml) Ich sollte doch mehr auf Volker und Egolf hören und weniger Panik schieben. Bezahlt habe ich nur in die Kaffekasse und natürlich den Bremsenreiniger und eine Megarolle Putzpapier) www.eckhardt-he.de 

Klasse war auch der Kommentar von eine jungen Dame, die ich sehr schätze, "Lern doch mal schrauben" grr.

In Helmstedt bin ich dann 3 mal an der gleichen Baustelle raus gekommen, Umleitung gabs nicht, also durch die Fußgängerzone wieder raus. Die ist hübsch, die Fußgängerzone!

Weiter durch die Magdeburger Börde, wo es richtig viele "Leben" gibt, über endloslange gerade Straßen. Durch Oschersleben und Aschersleben und und und.

Dann durchs Mansfelder Land, vorbei an Schlacke- und Abraumhalden des ehemaligen Kupferbergbaus. Ein Stück durch den Harz, wo es Rodet und dann ab nach Thüringen, wo es jede menge Umleitungen gibt. (Laut NAVI noch 23 Km bis zum Ziel, nach der Umleitung wieder 54km) Da ich leider erst um 18:45Uhr in Bad Kösen angekommen bin, wird es nix mit der Stadtbesichtigung und die sah vom Trecker so schön aus!

Gefahren bin ich heute statt geplanter 185Km 230Km:

Bad Koesen
Saxony-Anhalt, Germany
  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    die Vorsitzenden des Bremer Alpenvereins Herr Toni und Herr Sailer sitzen gerade nach dem Grillen zusammen und wünschen Dir alles Gute und Pannenfreie Tour 2016.
    Möge der Deutz mit Dir sein

  • Missing
    Wolfram Seifert hat am kommentiert:

    Ralf ich kann Dir noch Ostheim/Rhön wärmstens ans Herz legen. Vor dem Rathaus steht seit gefühlten 100 Jahren eine super Bratwurtsbude mit super leckeren "Thüringer Bratwürsten". Die sind bis ins Schwabenland bekannt. Wird aber wohl etwa zu weit für Dich.
    Kurz vor dem täglichen herunterfahren meines PC erwärmen Deine Bilder meine Herz und der Puls fährt etwas runter.
    Hau rein - Gruß Wolfram

Ralf Winkler Small

Manchmal dauert es doch länger!

Heute will ich mal nicht über schlechte Straßen und Umleitungen schimpfen. Obwohl, es gibt genug zu berichten, aber ich will Euch ja nicht langweilen. Von Bad Kösen ging es heute zunächst nach Eisenberg, hier war ich mit Moni auf unserer ersten Motorradtour. Die Ortsdurchfahrt scheint seit 1998 gesperrt zu sein. Weiter über Plothener Teiche, Hermsdorf, Lederhose (der Ort heist so) und Renthendorf, dem Geburtsort von Alfred Brehm dann nach Schleitz, die Ortsdurchfahrt gesperrt! Von Schleitz durchs Saaletal nach Bad Lobenstein, Ortsdurchfahrt gesperrt. Nach dem Grenzübertritt bei Blankenstein dann mit nur einer Umleitung bis nach Stadtsteinach. An einer Steigungsstrecke mit 19% bin ich dann einem Großen Fendt mit mindestens 250 Ps weggefahren. Gut, der zog keinen Wohnwagen, sondern bestimmt einen 25Tonnen Anhänger. Dabei wollte ich Euch doch nicht langweilen.

Der Anton stresst, er ist schwer und hat keine Lenkhilfe. Das ist hier in den Bergen echt anstrengend und erspart die Muckibude.

Hier in Stadtsteinach hat mich Hans erwartet. Er  ist ein feiner Kerl und überzeugter Oberfranke, für ihn gibt es zunächst mal Oberfranken, dann kommt lange Zeit nix und dann Unterfranken. Wolfram möge ihm vergeben ;-)

Gefahren bin ich heute statt geplanter 165 Km 198 Km geduert hat die Fahrt statt 5,5 Stunden 7,5 Stunden.



Stadtsteinach
Bavaria, Germany
Ralf Winkler Small

175 Km ohne Umleitung, alles wie geplant und auf guten Straßen. (Ist Bayern doch das bessere Bundesland?)

Pünktlich um 09:30 Uhr hat mich der Campingplatzchef fotografiert, als ich durchs Tor gefahren bin. Zunächst erstmal nach Kulmbach, auf der stark befahrenen B289 (sehr zur Freude aller LKW- Fahrer. An passender Stelle rechts ran, einen Bus ausgebremst, gut das niemand ein- oder aussteigen wollte. Vorbei an der Plassenburg und weiter Richtung Bamberg. Immer wieder durch kleine und romantische Dörfchen. In Bamberg den Main- Donaukanal überquert und weiter Richtung Steigerwald. Ein Stück über die Steigerwaldhöhenstraße, Fabrikverkauf Puma rechts und BIG (Bobby Car) links liegen lassen. Hoffentlich versteht Moni das ;-) Bei Uffenheim die ersten Weinberge gesichtet und irgendwann ein Stückchen entlang der Tauber und jetzt bin ich auf dem Campingplatz Schwabenmühle in Laudenbach/ Weikersheim bei den Würthenberger Unterfranken, die lieber bayrische Unterfranken wären.

Der Campingplatz liegt super, würde es nicht regnen, wären es 5 Minuten zu Fuß in den Ort. Alles ist neu, ausgesprochen gepflegt und alle super freundlich. Sehr zu empfehlen! www.camping-schwabenmuehle.de

Da mein Tankdeckel undicht ist (irgendwas ist ja immer) hat mich die Chefin freundlicher weise zu einem Landmaschinenhändler nach Niederstetten gefahren. Morgen habe ich hoffentlich einen der dicht ist.

Ach ja, für die Herren vom Bremer Alpenverein, die Herren Toni und Seiler: Das mit den Menschen fotografieren geht auf dem Schlüter fast garnicht, weil den zu fahren ist richtig Arbeit und ich kann nur durch die Scheibe fotografieren.

Dank auch noch mal an Hans für die Bierspezialitäten und die anderen Gastgeschenke.

Laudenbach
Baden-Wurttemberg, Germany
  • Small
    Mike-Sierra hat am kommentiert:

    Moin Ralf, wie immer gehört es zu meinen morgendlichen Aufgaben, erst einmal schauen wie es dem Willi so ergangen ist. Schöne Bilder! Viel Spaß weiterhin, pass auf Dich auf und möge die Macht mit Dir sein! :-)

Ralf Winkler Small

Entnervte Autofahrer auf der Bundesstraße, gestreßer Treckerfahrer in den Ortschaften

Bei strömenden Regen und einem heftigen Gewitter bin ich gestern auf dem Campingplatz in Offenbach angekommen. Die Chefin hat mir meinen "Stammplatz" zugewiesen. Nach dem Frühstück führte mich die Route über Niederstetten, Bad Mergentheim, Lauda- Königshofen (Eisenbahnfreunde kennen den Ort) weiter über Tauberbischofsheim, Walldürn, entlang des Main über Klingenberg nach Offenbach- Bürgel. Eine Abenteuerliche Fahrt. Los ging es auf meinen geliebten Nebenstraßen durch schöne kleine Dörfer, Hügel und Täler: Ohne Navi, nur mit Karte, hätte ich den Weg nicht gefunden. (Für meine Fliegerfreunde: Im Flugzeug ist das mit der Karte wegen des Überblicks viel einfacher) An einer Kreuzung befahl das Navi: Gerade aus! Alles gut bis die Straße immer schmaler wurde, dann in einen Schotterweg über ging, um sich zur Matschpiste zu wandeln, in einen Feldweg überging und dann in einem Schrecklichen Weg, bestehend aus zwei sehr steinigen, aus gewaschen Fahrspuren zu enden. Fotos konnte ich da nicht mehr machen übrigens: Wenden war nicht möglich! In dem Dorf, in dem ich raus gekommen bin, hab ich mit einem Herrn gesprochen, der mir erklärte dass das sehr oft pasiert, besonders LKW die dann nicht mehr vor und zurück kommen. Ich glaube da hat jemand bei Garmin einen Vertrag mit dem Örtlichen Bergungsunternehmen. Der Wohnwagen sah aus! Der Regen hat`s dann wieder abgewaschen. Auf dem Bundesstaßen B290 und B47 hab ich dann den Verkehr blockiert. Immer mal langsamer werden, rechts blinken und signalisieren: Kommt keiner, ihr könnt überholen. Leider verstehen das nicht alle. Rechts ran ging nur ganz selten bei 60 vorbeifahrenden Fahrzeugen hab ich aufgehört zu zählen. In den Orten haben mich dann die Autofahrer genervt: Noch schnell vor dem Trecker auf die Straße, oder in den Kreisverkehr fahren. 4 Vollbremsungen musste ich machen! Auf der B448 war ich mir nicht sicher, ob ich da fahren durfte. Sah aus wie eine Autobahn und die Geschwindigkeit war auf 130Km/H begrenzt. Gut, die hab ich dann nicht überschritten und als mich die Polizei überholte und mich nicht angehalten hat war ich beruhigt. Es kann natürlich auch sein, dass sie wegen dem Starkregen einfach weiter gefahren sind.

So, das war`s von Gestern. Ach die Kilometer: 171km waren es. Ich wünsch Euch allen frohe Pfingsten.

Buergel
Hesse, Germany
  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    Ja ja ist halt kein Franken wo noch jemand willkommen ist, wenn jemand unterwegs ist kann er was erzählen,in Franken Wetter schön usw

  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    Und sehr Wichtig in der Ruhe liegt die Kraft

  • Missing
    Tino hat am kommentiert:

    Falls es mal mit der Schrauberei zu schlimm wird oder der Schlüter nicht gleich anspringt, dieses Video beruhigt einen dann doch:
    https://www.youtube.com/watch?v=CJpZfp0Ss2U
    Weiterhin "Guten Flug !"

Ralf Winkler Small

Pfingstausflüge mal ohne Anton

Am Samstag hab ich mir ein RMV- Ticket gekauft und habe Wiesbaden besucht. Mit der Nerobergbahn auf den Wiesbadener Hausberg, den Neroberg gefahren. Diese Bahn wurde 1888 eröffnet und ist eine Wasserballastbahn. Sehr interessant! Auf dem Neroberg gibt es dann noch das Opelbad und die Russische Kirche. Vom Neroberg hat man einen herrlichen Blick überwiesbaden. Anschließend habe ich mir dann noch die Füße "platt" gelaufen, War am Landtag und habe mir das Rathaus angeschaut. Leider war es recht kühl.

Sonntag gab es dann einen Ausflug nach Aschebersch, so nenne de Hesse Aschaffenburg. Mit dem Schiff auf dem Main, vorbei an Mühlheim, dem Schloß Phillipsruhe in Hanau, Seligenstadt mit seinen Fachwerkhäusern nach Aschaffenburg. Hier habe ich meinen Füßen den Rest gegeben. Hab mir Schloß Johannisburg, das Pompejanum und die Altstadt, die aber nicht sehr groß ist, angesehen. Zurück bin ich dann mit der Bahn gefahren.

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Viel gesehen an einem Tag, das volle Kulturprogramm

  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    Hallo Ralf hast du die Römer im Pompeanum besucht wenn nicht hier ein paar Bilder aus 2011 Jahren

  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    halt ich glaub da sind ein paar Griechen auch dabei Plato- Homer- Sokrates und ausser Nero dem römischen Kaiser noch einer

Ralf Winkler Small

Von Hessen durch Rheinhessen an die Nahe

Heute Morgen um 09:00 Uhr bin ich in Offenbach Bürgel los gefahren. Erst mal durch Offenbach City, weiter durch Diezenbach nach Darmstadt. Irgend wann hab ich realisiert, dass so ein Schweinevogel auf die Schlüterhaube gesch... hat. Tankstelle suchen und saubermachen. Bei Oppenheim dann den Rhein überquert und vorbei am berühmten Oppenheimer Krötenbrunnen in das Weinbaugebiet Rhein Hessen. Immer wieder ging es durch kleine Weinbau Orte und vorbei an hübschen Weingütern. Die Weinbauern mit ihren Schmalspurtreckern haben gegrüßt und ich habe sogar einige überholt. Unter anderem einen tod schicken Güldner, der hätte auch Schnibbel gefallen. Durch Lonsheim, Flonheim, Eckelsheim und so weiter und so weiter nach Bad Kreuznach. Ab hier dann mehr oder weniger durch das Nahetal, sehr schön, wild romantisch und irre idyllisch. Immer mit dabei: Die Angst vor dem Gegenverkehr. Hat aber alles geklappt. Jetzt bin ich auf dem Campingplatz Haumühle in Simmertal an gekommen. Sehr Sauber, modern und nette Gastgeber. www.camping-haumuehle.de

In den Bergen und in den Städten ist der Anton sehr anstrengend das grenzt an harte Arbeit. Ich muß wirklich über eine Lenkunterstützung nach denken.

Für die Statistik: Die heutige Etappe betrug 177Km

Simmertal
Rhineland-Palatinate, Germany
  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Leider hat Permondo die Bilder nicht in der Reihenfolge des anklickens hoch geladen.

  • Small
    hans flittner hat am kommentiert:

    Fotografiere doch ab und an Orteingangschilder man sieht ja welche kann sie aber nicht lesen auch nicht nach Augen OP. Grüße aus Franken Hans

Ralf Winkler Small

Von der Nahe über den Hunsrück, durch die Eifel zu den Cousinen in den Westerwald. Nicht ohne einen Spiegel ab gefahren zu bekommen.

Vor ab: Leider geben die Fotos nicht annähernd das gesehene wieder. Ich hoffe, Ihr habt trotzem eine ungefähre Vorstellung von den wundeschönen Gegenden und romantischen Dörfern, die ich durchfahre.

Zunächst ging es durch ein wild- romantisches Tal hinauf auf den Hunsrück. dann weiter durch Simmern und Kastelaun um dann in Treis- Karden die Mosel zu überqueren. Gleich danach durch die Weinberge in die Eifel. Ploch und Mendig habe ich durchfahren und dann den Laacher See passiert. Duch das Brohltal hinunter zum Rhein und nach Bad Hönningen mit der Fähre über gesetzt.Auf der B42 bis kurz vor Linz gefahren und dann nach Dattenberg abgebogen.

Bis etwa Höhe Ariendorf auf der B42 hatte ich heute keine Angst vor dem Gegenverkehr. Dann knallte es ganz fürchterlich, Glassplitter flogen mir um die Ohren denn ich hatte die linke Tür offen! Die Spiegel am Anton ragen sehr weit raus, damit ich am Wowa vorbei gucken kann und den linken hat ein LKW ab rasiert. Manfred, der Mann meiner Cousine Gertrud ist mit mir nach Linz gefahren und morgen Früh ist ersatz da.

Jetzt sitzen meine Cousinen Manfred und ich bei selbst gebackenem Kuchen in Dattenberg und da wir uns seit 10Jahren nicht gesehen haben gibt es reichlich zu erzählen!

Die Etappe heute. 158 Km

Dattenberg
Rhineland-Palatinate, Germany
Ralf Winkler Small

Eigentlich nur bis Schwerte dann aber doch bis Bielefeld


Manfred hat mir gestern Abend noch den Dorfbackofen gezeigt. Die ganze Anlage hat mich sehr beeindruckt. Toll und liebevoll mit Sachverstand restauriert! Heute morgen hab ich erstmal mit Gertrud und Manfred gefrühstückt, dann haben wir den Spiegel abgeholt und angeschraubt.Um 09:30Uhr bin ich dann los gefahren. Zunächst in den Westerwald, mit immer wieder herrlichen Ausblicken in das Rheintal. Weiter dann über Siegburg und Lohmar nach Overath und über Wipperfürth ins Bergischeland dann über Halver, Brügge und Iserlohn ins Sauerland. In Schwerte war ich schon um 14:30 Uhr.Ich hatte auf dem Campingplatz angerufen und die Dame meinte, es sei zwar niemand da, aber sie macht mir auf. Ich habe mich darauf hin entschlossen weiter nach Bielefeld- Quelle zu fahren. Durch Unna, Kamen ( hier sind vor mir einige Autos aufeinander gefahren, vor bei an einem großen Kraftwerk bei Hamm, das jeder von der A2 schomal gesehen hat, bin ich dann nach Ahlen gefahren. Hier habe ich getankt und fast eine Stunde mit einem Schlepperfreund geschnackt. Weiter dann durch das östliche Münsterland in das ostwestfälische Quelle, wo ich um 19:30 Uhr angekommen bin, Hier haben mich meine Nichte mit ihrem Freund und Gabi, meine Schwester mit Ihrem Schatzi Frank besucht. Wir hatten einen netten Abend.

Die Etappe heute war die längste von allen: 292Km über zum Teil sehr abenteuerliche Straßen.

Bielefeld
North Rhine-Westphalia, Germany
Ralf Winkler Small

Erst noch ein "Knöllchen" in Halle kassieren und dann nach Hause

Gestern Morgen hab ich den Wowa abgekuppelt und meine Mutter in
Halle/ Westf. besucht. Als ich ankam, war die Beschilderung vor dem
Pflegeheim wegen einer Baustelle etwas verwirrend. Ich habe den Anton
meiner Meinung korrekt abgestellt. Als zurück kam hing ein "Knöllchen"
unter dem Scheibenwischer: Parken im Absoluten Halteverbot. Ich glaub
die hatten Spaß mal einem Trecker ein Knöllchen zu verpassen. Das Schild
hab ich dann  nach längerem Suchen auch gefunden: Verdeckt durch ein anders Schild und Äste. Naja, willkommen in Halle/ Westf.

Zurück
auf dem Campingplatz in Bielefeld Quelle den Wowa angehängt und dann
gegen 12:00 Uhr aufgebrochen. Durch die Ascheloher Schweiz, Werther,
Enger und Kirchlengern. Nördlich von Bad Oeynhausen auf die B61 und
Richtung Minden für die ein oder andere PKW- "Fahrerkriese" gesorgt. ich
konnte des Öfteren das "Hasenfußspiel" beobachten. Natürlich habe ich
jede 2. Bushaltestelle genutzt um eine gefahrlose Überholmöglichkeit zu
bieten. LKW- Fahrer sind da deutlich verständnisvoller und bedanken sich
auch! Weiter dann durch Minden, Stolzenau und Hoya nach Hause. Moni und
Willi haben mich schon erwartet. In diesem Jahr bin mal einen Tag
früher nach Hause gekommen, da ich 2 Etappen zusammengefasst habe und
keinen Arztbesuch einschieben musste.

Zusammenfassung:

Anton und ich haben an 9 Fahrtagen 1784 Km zurückgelegt, das sind 78 Betriebsstunden.

Anton hat dabei 335 Liter Diesel und 1 Liter Motoröl verbraucht.

Jetzt
geht Anton in die Werkstatt um die festgestellten Mängel zu beseitigen,
vielen Dank nochmal nach Tussenhausen für die schlampige Arbeit.

Was
ich gelernt habe: Berge sind für den bärenstarken Anton kein Problem,
weder hoch noch runter! Enge und buckelige Straßen sind keine
"Antonstraßen" da muss ich deutlich sorgfältiger planen. Ich denke
darüber nach eine Lenkhilfe nach zu rüsten, damit das fahren nicht so
anstrengend ist. Auf das Navi kann man sich nicht immer verlassen.
Manchmal hören Straßen einfach auf. 292Km an einem Tag fahre ich nie
wieder, das ist einfach zu anstrengend.

Ob es Spaß gemacht hat?
Eindeutig ja! Von Passanten wird Anton, anders als der Deutz, nur selten
als Oldtimer war genommen. Bei Schlepperfahren ist das anders, da
wurden beim Tanken einige Gespräche geführt und Fotos gemacht.

Gibt
es in diesem Jahr noch eine Tour? Ganz ehrlich: Ich weiß es noch nicht.
Falls ich in diesem Jahr noch einmal fahre erfahrt Ihr es gleich nach
Moni!

Ich hoffe, Ihr hattet auch dieses mal Spaß beim lesen und mit
reisen. Vielleicht finde ich auch für die Fotos noch eine Lösung. Bis
dann, Euer Ralf

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Danke Ralf! Welcome home.