Roadtrip USA 2015

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Station erstellen
Marco Small

Fazit

Was für ein Abenteuer! Wir haben viel erlebt, gesehen und entdeckt. Unser Hyundai Santa Fe war während 2534.4 Meilen unser treuer Begleiter. Das Wetter war nicht immer auf unserer Seite und der Mai der regnerischste seit 16 Jahren. Nichts desto trotz schaue ich gerne zurück auf das erlebte. Die USA sind speziell. Das Land, die Leute, die Eigenheiten. Vermissen werde ich all die unglaublichen Landschaften, die Natur, die Tierwelt. Landschaften ändern sich innerhalb von 200 Meilen so gewaltig dass man meint in einem neuen Land angekommen zu sein.

Weniger vermissen werde ich das schlechte und ungesunde Essen, die unfreundlichen Leute in den Städten, die Oberflächlichkeit und den Massentourismus.

Eine weitere Reise in die USA würde ich nur noch via Wohnmobil machen. Noch näher in der Natur sein und unabhängiger von Motels/Hotels.

Ein spezieller Dank geht an Suli der mich auf dieser Reise begleitete! Wir hatten es echt gut zusammen und das ein oder andere Schnarchen oder das Grimassenschneiden beim mogentlichen Facetime'en mit dem Sohnemann werde ich echt vermissen! :D


Jetzt heisst es erst einmal Jetlag verdauen. Meinen Dollar versuchte ich noch gegen einen australischen Dollar zu tauschen. Die kleinste Einheit waren aber fünf australische Dollar. Nun wird mich diese Note begleiten bis es eines Tages vielleicht heisst: Roadtripp Australia!

Zurich
Canton of Zurich, Switzerland
  • Missing
    Hans hat am kommentiert:

    Hoi Marco,
    War schoen mit dir "mitzureisen". Hoffe da gibts demnaechst eine Fortsetzung. Verdammt ich muss in die Ferien!
    Gruss us Ebi
    Hans

  • Small
    Yvonne hat am kommentiert:

    war schön deinen Blog zu lesen.
    Grüße aus Berlin

  • Small
    Paul hat am kommentiert:

    Roadtrip Australia klingt sehr gut, Marco. War schön dein Abenteuer mitzulesen. Jetlag verdaut?

  • Small
    Marco hat am kommentiert:

    Danke euch. Habe immer noch einen Möder-Jetlag. Gehe um 12 ins Bett und bleib wach bis die ersten Vögel zwitschern. Egal, da muss man durch :)

  • Small
    Marco hat am kommentiert:

    Möchte noch einer meiner Bären-Freunde nachreichen. Das Bild ging doch glatt vergessen!

Marco Small

Tag 17 - San Francisco, Rückflug

Vor unserem Rückflug machten wir noch einen Besuch in der California Academy of Science wo wir ein Erdbeben das 1906 und 1989 San Francisco heimsuchte im Simulator erleben durften. Da noch genügend Zeit vorhanden war führen wir via Oakland zum Flughafen wo wir spontan noch eine Stunde Sonne am Meer tankten bevor es hies Abschied zu nehmen. :(

San Francisco International Airport
California, United States
Marco Small

Tag 16 - San Francisco, Seightseeing

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen San Francisco zu entdecken. Wir machten uns mit dem Bus auf zur Fisherman's Wharf wo es viel zu entdecken gab und wir erst einmal Frühstückten. Wir unternahmen danach eine Tour mit einem Hopp-in Hopp-out Bus. Die Fahrt dauerte rund 2.5 Std. und man entdeckte damit ganz San Francisco. Das einzige Problem waren die tiefen Temperaturen und der starke Wind der auf dem Bus noch viel stärker war. Wir mussten uns unterwegs aufwärmen sonst wären wir doch glatt erfroren. Nach der Tour kaufte sich Suli gleich als erstes einen zusätzlichen warmen Pulli mit Kapuze.

Auf dem Rückweg ins Hotel durfte natürlich eine Fahrt mit den Cablecars nicht fehlen. Was für ein Erlebnis! :S

Am Abend gingen wir dann noch einmal ins Kino San Andreas schauen. Eins vorweg, der Film ist Kacke aber da er in der Gegend spielt die wir in den letzten zwei Wochen bereist haben kannten wir die Schauplätze aus dem Effeff. Genau dieser Umstand machte den Film zum echten Knaller! Im Kino waren keine Touristen sondern mehrheitlich San Francisco'ianer die jubelten, gröhlten und applaudierten als "ihre" Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurde. Als dann noch der Satz. "People in San Francisco, go out NOW!" und einer der Darsteller mit dem Finger auf das Publikum zeigte war die Horde nicht mehr zu bremsen. :D

San Francisco
California, United States
Marco Small

Tag 15 - San Francisco, Japantown

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen, stornierten via Booking.com Hotline das Hotel und wollten auschecken. Beim Check-out gab es dann aber die nächsten Probleme. Die sehr unfreundliche Dame teilte uns mit dass wir das Zimmer nicht einfach stornieren können. Wir hätten uns melden sollen wenn wir mit dem Zimmer nicht zufrieden seinen dann hätten sie uns in ein Zweibett-Zimmer umgebucht. Was sollte denn das jetzt? Zuerst hörten wir am Vortag zweimal dass es im gesammten Hotel kein Zimmer mit zwei Betten gibt und dann war es plötzlich doch möglich? Inkompetenz und Unfreundlichkeit wohin man schaut. Blos weg hier! Nachdem Suli mit Booking.com und der Hoteldame rund 30 Minuten ein einer endlosen Diskusion via Telefon eine Lösung aushandeln konnte mussten wir zusätzlich zur ersten Nacht einen Penalty von einer Nacht bezahlen um auschecken zu können.

Mit der Wut im Bauch ging es dann zum Auto und in die Stadt. Am Pier 39 besuchten wir das Exploratorium (City Pass) und bezogen am späteren Nachmittag unser neues Hotel. Das Hotel Tomo wird gerade renoviert, die Zimmer sind aber der Hammer und das erste Mal hatten wir einen anständigen TV im Zimmer.

Am Abend gingen wir dann noch lecker japanisch essen und schauten uns Mad Max - Fury Roads im Kino an. Was für ein Spektakel! Müde, satt und zufrieden fielen wir ins Bett.

Japantown-San Francisco
California, United States
Marco Small

Tag 14 - San Francisco, Golden Gate Bridge

Wir fuhren nach dem Frühstück von Santa Cruz los Richtung Golden Gate Bridge. Leider war es in San Francisco schlechtes Wetter bei ca. 15 Grad. Beim Vista Point machten wir halt und hatten uns vor genommen die Brücke zu Fuss komplett zu überqueren. The windy City machte ihrem Namen aber alle Ehre. Es windete einem fast von der Brücke. Wir beschlossen nach dem ersten Pfeiler um zu kehren da wir beide noch immer mit der Erkältung zu kämpfen hatten und die letzten Wochen doch an uns genagt haben.

Zurück beim Auto fuhren wir noch die Gonzelman Road hinauf um beim Best Golden Gate Bridge Vista ein paar Fotos zu schiessen.

Danach ging es Downtown zu unserem Hotel im Bankenviertel. Man merkte gleich, dass die Stadt sehr europäisch geprägt ist. Der Verkehr war ab uns an auch eine echte Herausforderung. Aber irgendwie gefiel es mir hier. Noch unterwegs im Auto erhielt ich plötzlich diverse SMS mit Kredikartenabbuchungen die nicht von mir stammten. Macy's in Glendale, Best Buy Culver City, Family Dollar in Charlotte etc. Oops! Jetzt hat es mich wohl erwischt. Obwohl ich mit der KK eigentlich nur Hotels und Benzin bezahlt habe hat wohl irgend einer meine Kreditkarte kopiert und ging für über 2000$ innert ein paar Minuten einkaufen. Ich hatte es dann verständlicherweise noch eiliger ins Hotel zu kommen um erst einmal meine Karte sperren zu lassen. Da das Hotel aber mit dieser Karte gebucht war wartete ich noch bis nach dem Check-In. Ich hatte über Bookung.com ein Zimmer im Club Quarters wie üblich mit zwei Betten gebucht. Zugewiesen wurde uns aber ein Zimmer mit nur einem Queensize Bett. Während Suli versuchte das Zimmer umzubuchen telefonierte ich mit meiner Bank um die Karte sperren zu lassen.

Das sperren der Karte war relativ schnell erledigt. Zum Glück hatte ich noch eine weitere Karte dabei die ich verwenden konnte. Das Zimmer hingegen lies sich nicht umbuchen da sich trotz mehrfacher Anfrage kein Zimmer im Hotel befand mit zwei Betten. Auf Tripadvisor gibt es aber eine Bewertung in der ein solches Zimmer mit zwei Betten bewertet wurde. Schlussendlich war die einzige Lösung die uns das Hotel anbot ein Zustellbett was definitiv nur eine Notlösung sein konnte und nichts für drei Nächte.

Suli versuchte noch das Problem mit Booking.com direkt zu lösen. Dort wurde uns gesagt dass wir die erste Nacht im Hotel bleiben sollen und am Morgen anrufen und stornieren können. Wir suchten uns also ein neues Hotel in San Francisco und buchten die letzten zwei Nächte im Tomo Hotel im Japantown.

Wow, San Francisco wollte uns nicht so richtig willkommen heissen! Trotz all dem Ärger wollten wir einfach nur raus um die Stadt zu erkunden. Unser Ziel war erst einmal der Pier 39 wo wir gleich eine Bootsfahrt unternahmen die im City Pass inkludiert war. Die fahrt war dann ebenfalls extrem windig und kalt. Ich habe es aber trotzdem die ganze Zeit auf dem Deck ausgehalten. Suli machte es sich in der warmen Kabine gemütlich. Die Fahrt führte unter der Golden Gate Bridge entlang und endete via Alcatraz nach rund 60 Minuten wieder am Pier 39.

Das Abendessen inkl. ein paar Bierchen gab's dann im Hard Rock Cafe das ebenfalls direkt am Pier 39 lag.

San Francisco
California, United States
Marco Small

Tag 14 - Santa Cruz

In Santa Cruz genossen wir ein wenig den Strand, gönnten uns ein Glace am Boardwalk, tankten etwas Sonne und fuhren Richtung San Francisco unserer letzten Station auf unserer Reise.

Santa Cruz
California, United States
Marco Small

Tag 13 - Monterey

Wetter bewölkt, kalt.

In Monterey angekommen machten wir uns gleich am Morgen auf um das Monterey Bay Aquarium zu besuchen. Wir haben und für je 94$ einen City Pass gekauft. Mit dem City Pass kann man zwischen verschiedenen Attraktionen in San Francisco wählen. Das Monterey Aquarium ist auch mit dabei. Was einem dort geboten wurde war leider nicht alles so wie wir uns das vorgestellt haben. Die Fische im Aquarium waren alle mehr oder weniger apatisch. Die Haie hatten blutig gekratzte Nasen die auf zuwenig Abwechslung und Platz hindeuteten. Das traurigste waren dann aber die Stachelrochen deren Stachel ausgerissen wurde damit man sie ohne gefahr streicheln kann. Wir hätten das Aquarium nicht besuchen sollen. Ich weis auch nicht warum das Aquarium auf Tripadvisor so gute Bewertungen hat. Laufen die Leute blind durch die Gegend?

Wir nahmen uns dann am Nachmittag noch den berühmten 17 Mile Drive vor. Die 10$ Gebühr für das durchfahren einer eher durchschnittlichen Strasse am Meer haben sich ebenfalls nicht gelohnt obwohl auf Tripadvisor so angepriesen. Wir machten aber noch kurz am Strand halt wo uns diverse freche Möven den Snack aus dem Auto klauen wollten. :D

Danach fuhren wir gleich nach Santa Cruz weiter da das Wetter mal wieder nicht auf unserer Seite war.

Monterey
California, United States
Marco Small

Tag 12 - Yosemite Nationalpark

Heute ging es um 7 Uhr aus dem Federn. Wir wollten diesmal früher im park sein als Gestern da die Ammies immer noch Memorial Day feiern.

Wir haben das Frühstück rasch herunter geschlungen und sind von Fresno Richtung Yosemite Nationalpark gefahren. Wir haben uns als erste Station den Glacier Point vorgenommen. Dieser wird nicht so frequentiert wie die anderen Aussichtspunkte.  Auf halbem Weg wurden wir aber bereits aufgehalten. Ein Ranger winkte uns auf einen Parkplatz wo wir entweder umkehren oder warten konnten bis ein paar Meilen weiter oben Parkplätze frei wurden. Dieses Konzept ist um einiges besser als im Sequoia. Wir haben uns fürs warten entschieden. Die Wartezeit im Auto überbrückten wir mit einem Film. Rund 40 Minuten später konnten wir aber bereits losfahren.

Auf dem weg zum Glacier Point machten wir halt beim Parkplatz vom Taft Point. Wir montieren unsere Wanderausrüstung uns liefen los. Nach rund 500m durch die schönste Landschaft die uns auf unserem Tripp bisher begegnet ist trafen wir auf zwei Rehe die da plötzlich völlig unverhofft vor uns am grasen waren! WOW!

Nach ca. 40 Minuten kamen wir am Taft Point an. Was wir dort sahen verschlug uns den Atem! (siehe Bilder)
Von der ungesicherten kannte ging es rund 1000m gerade nach unten!

So muss es sein! Abseits von jeglichem Massentourismus warten die schönsten Orte dieser Erde. Man muss sie nur suchen und etwas Aufwand betreiben um dorthin zu kommen.

Der Rückweg dauerte rund eine Stunde. Es ging auf 2300m steil nach oben. Ein wenig Kompensation für das ungesunde Essen das es hier gibt. Die dünne Luft macht mir aber immer noch einiges zu schaffen.

Danach machen wir es uns wieder im Auto gemütlich und fuhren noch bis ganz nach oben zum Glacier Point. Auch dort war die Aufsicht grandios! Es wimmelte aber wieder von Asiaten. Klar, hierhin gelangte man ja auch ohne jegliche Anstrengung.

Fazit: Ich bin immer noch völlig geflasht vom heutigen Tag. Der Taft Point ist ein Geheimtipp für alle die den Yosrmite Park besuchen!

Jetzt fahren wir noch rund vier Stunden nach Monterey. Das Meer wartet...

Yosemite National Park
California, United States
Marco Small

Tag 10+11 - Sequoia und Kings Canyon Nationalpark

Tag 10 - just driving...

Nachdem wir odentlich ausgeschlafen hatten gingen wir noch am noblen Hotelpool Frühstücken. Wir zahlten dafür rund 70$. Es war toll einmal in einem so noblen Hotel Gast zu sein aber mein Ding ist es nicht wirklich. Ich möchte mich eigentlich nicht von A-Z bedienen lassen. Zudem ist die Auzfmerksamkeit die man bekommt nur gespielt. War schön dies mal zu erleben aber mehr auch nicht.

Heute hatten wir nur eine lange Autofahrt auf dem Programm. In rund sechs Stunden ging es durch einen Teil des Death-Valley's von Las Vegas nach Porterville (CA). Von Porterville gelangt man schnell in den Sequoia Nationalpark. Die Lodges näher am Park waren alle schon restlos ausgebucht. Dieses Wochenende ist Memorialday-Weekend. Alle Ammies sind dann eh schon unterwegs.

Wir erwischten gerade noch ein billiges Motel wie man sie aus den Filmen kennt. Das Zimmer mit zwei Betten war "out of order" also bekamen wir zwei einzelne Zimmer mit Kingsize Bett. Mal etwas Privatsphäre ist sicher auch nicht schlecht. Wir sind ja schliesslich kein altes Ehepaar :D

Für 80$ gab es eigentlich noch ein erstaunlich sauberes Zimmer. Nur die Dusche kannte nur das Program verbrennen-unterkühlen, sonst gab es nichts auszusetzen. Krass was wir für ein Kontrastprogramm haben. Mal Millionenstadt, mal 1000 Seelendorf. Mal Luxus pur dann wieder "zuwenig zum leben, zuviel zum sterben". Das macht die Reise noch einmal mehr zum Abenteuer!


Tag 11 - Sequoia und King Canyon Nationalpark

Heute ging es um 9 Uhr los. Die fahrt in den Park gestaltete sich recht locker da ich langsam aber sicher auf dem Weg zur Besserung bin. Dafür hat es Suli Heute mit Pfnüsel und Halsweh erwischt. Kurz vo dem Eingang zum Park stauten sich die Autos. Das war eigentlich ein Zeichen dafür was und nachher erwartete. Der Park war um 10 Uhr schon total überfüllt. Die Parkplätze bei den Aussichtspunkten waren überfüllt. Wir mussten unser Auto irgendwo in der Pampa abstellen um zum General Shermann Tree zu kommen. Wir mussten dazu erst einmal 30 Minuten zu Fuss gehen. Bei den Mammutbäumen angekommen war das Wetter schon wieder nicht mehr auf unserer Seite. Während es bei der Parkeinfahrt wunderschön bei 28° war, war es beim General nur noch neblig und bewölkt. Die Fotos sind entsprechend schlecht geworden... leider.

Ich habe mich sooo auf den Park gefreut. Aber durch die vielen Leute kam bei uns nicht so richtig Stimmung auf. Mein Highlight, der Bärenpark schlechthin war Heute so überlaufen dass sich meine Freunde wohl in ihre Höhlen zurückgezogen haben. Wir haben keinen Bären gesehen. :(

Die nächste Station war Fresno. Vom Sequoia Nationalpark fährt man automatisch durch den Kings Canyon Nationalpark wenn man Richtung Fresno fährt. Wir versuchten noch irgendwo zu Mittag zu essen da wir ohne Frühstück losgefahren waren. Doch entweder was alles schon geschlossen oder man wurde auf eine Warteliste mit 45 Min. Wartezeit gesetzt. Schonwieder Massentoruismus, nein danke. Wir fuhren danach direkt nach Fresno.

Morgen geht es ab Richtung Meer. Wir haben uns für Monterey und Santa Cruz entschieden um doch noch in den Genuss vom Highway 1 zu kommen. Wir haben ja noch ein paar Tage übrig bevor es nach San Francisco geht.

Sequoia National Park
California, United States
Suli Missing

Tag 9 - Viiiivaaaaa Las Vegas! again...

Nach ca. 350km auf der Strecke von Flagstaff nach Porterville (vor dem Sequoia National Park) haben wir uns doch ganz spontan dazu entschlossen Marcos Geburtstag in Vegas zu feiern. Die Alternative wäre bis nach Porterville  durchzufahren was weitere 5 Stunden Fahrt bedeutet hätte. Und darauf hatten wir irgendwie keine Lust. Also haben wir nach einem wiedermal sehr gesundem Mittagsessen im Dennys uns die 2 Stunden Fahrt nach Vegas aufgenommen. Nur in welches Hotel? Die zündende Idee kam von Marco: Warum sich nicht mal was richtig geiles gönnen? Und es wurde Mandarin Oriental! Wohl das edelste und schönste Hotel direkt am Strip. Zimmerpreise normal um die 1'400 USD! Aber soviel haben wir natürlich nicht ausgegeben. Wir konnten ein Last Minute Doppelzimmer für etwas über 300 USD ergattern. Selbstverständlich ohne Taxes, Fees und und und..

Im Hotel angekommen haben wir das Selfparking gesucht. Nur das gabs da natürlichen nicht. Also direkt vors Hotel fahren und den Valletparking benutzen. Unsere Koffer wurden ausgeladen und nach paar Wörtern Smalltalk fuhr der Parkboy schon mit unserem SUV davon. "Here it's different.." meinte der Concierge als er uns fragte, ob wir schon in einem anderen Hotel in Vegas waren und wir das Mandalay Bay erwähnten.

Oh ja.. It is different! Begrüsst mit "Hello Mister Fässler" wurden wir von einer netten Receptionistin die aus Hamburg ist, wie sich später herausstellte. Das Check-In konnten wir also auf Deutsch durchführen, was Marco doch sehr verwundert hat.

Im Zimmer angekommen dannn wieder das "it's different" Gefühl! Sonnenstoren, Lampen, Musik.. alles lässt sich vom TV oder von einem Tablet aus bedienen. Sowas wäre zuhause auch praktisch :) Nach bisschen Entspannen im Zimmer und am Pool haben wir am Abend mit Marcos Kollegen Ramon abgemacht. Er und zwei seiner Freunde waren schon seit Mittwoch in Vegas und haben wohl auch schon paar Sachen erlebt und sind einiges an Geld losgeworden.

Wir haben im MGM abgemacht und haben es uns an der Sportsbar bequem gemacht. Gleich davor war der Eingang zum Casino-Internem Club. Was uns da für Bilder boten, kann man eigentlich kaum beschreiben. Stichworte wie: "Gürtel als Mini", Presswurst, 30cm Highheels (ok vielleicht warens auch nur 20cm), 100% künstlich, wasserstoffblond usw. sollten eigentlich reichen. USA, das Land der Gegensätze! Auf der einen Seite nach Aussen so prüde und auf der anderen Seite laufen in Vegas ALLE Frauen so wie die  gewissen Damen bei uns am Sihlquai herum.

Nach paar verzockten Dollars an den Automaten und am Roulette haben wir uns dann auch auf dem Heimweg zu unserem Hotel gemacht. Die Bank gewinnt immer!

Las Vegas
Nevada, United States
Marco Small

Tag 8 - Grand Canyon NP

Das Wetter spielt Heute nicht so mit. Es ist Bewölkt und ab und zu fallen ein paar Regentropfen. Wenigstens geht es mir Heute das erste Mal nicht schlechter als Gestern.

Wir fuhren von Page rund zwei Stunden zum Grand Canyon South Rim. An den verschiedenen Viewpoints hatte man einen guten Überblick ab den gewaltigen Canyon. Gute Fotos gab es leider keine da die Sicht wirklich Mies war. Im Visitor Center schauten wir uns dann noch einen kurzen Film über die Entstehungsgeschichte des Canyons an. Auf eine Wanderung haben wir verzichtet. Wir fuhren nach ein paar Stunden enttäuscht nach Flagstaff weiter. Der geplante Helikopterflug lohnte sich bei diesem Wetter auch nicht.

Mal schauen wie das Wetter Morgen ist. Sollte es ein Bombenwetter werden fahren wir evtl. noch einmal die zwei Stunden hin zum Canyon. Zeit haben wir noch genug.

Grand Canyon National Park
Arizona, United States
Marco Small

Tag 7, Teil 2 - Page / Antelope Canyon

Wir suchten uns am Vorabend eine Tour durch den Antilope Canyon. Entscheiden kann man sich für den "Upper-" oder den "Lower-Canyon". Das meiste war wie erwartet bereits ausgebucht. Wir fanden dann aber noch einen Anbieter der noch Platz hatte für eine Tour durch den Upper-Canyon. 60$ pro Person wurden verlangt. Davon gehen lediglich 8$ an die Indianer die im Besitz des Canyons sind.

Gestartet sind wir irgendwo in Page wo uns ein "Native" wie man die Indianer korrekterweise nennt einen Tanz vorgeführt hatte. Wir wurden dann wie Vieh auf alte Jeeps geladen wo wir zusammen mit gefühlt hunderten Chinesen Richtung Canyon gefahren wurden. Ein wenig ausserhalb von Page bogen wir auf eine Nebenstrasse ab. Es ging dann noch ein paar Meilen auf rotem Sand weiter bis zum Canyon Eingang.

Am Eingang wurde uns dann klipp und klar gesagt wie wir zu spuren haben. Das Wort "please" kam dabei nicht vor. Auf dem Hinweg zackig vorwärts gehen, auf dem Rückweg waren Fotos verboten. Ich hab auf dem Rückweg aber trotzdem alles mit der GoPro gefilmt. Was dann folgte kann sich jeder vorstellen. Unser Guide hatte seine Mühe damit, den Chinesen zu verklickern dass sie nun endlich weiter gehen sollen oder den Sandstein nicht an zu fassen. So schön der Canyon auch war, am liebsten wäre ich kurz einmal umgedreht und weggelaufen. Das war die reinste Abzocke und mitten unter den Chinesen deren Art nun mal auch nicht gerade die rücksichtsvollste ist fühlte ich mich nicht wohl. Massentourismus ist ganz klar nicht mein Ding aber genau das wurde einem geboten.

Mein Fazit: Es kamen ein paar wirklich tolle Fotos dabei raus aber ich würde diese Tour nicht mehr buchen. Zudem denke ich das so ein Ort wie dieser Canyon nicht so ausgeschlachtet werden sollte sondern allen zugänglich gemacht werden sollte so wie all die anderen National Parks.

Ps. die Bilder sind wie immer alle unbearbeitet. Es war diesmal besonders schwierig Fotos zu knipsen. Man musste einen Moment zwischen den Fokuslichtern der dutzenden Kameras die gleichzeitig am knipsen waren erwischen.


Am Abend gingen wir dann noch spontan in ein kleines Kino in Familienbesitz "The Avengers Age of Ultron" schauen. Cooler Film, 8$ Eintritt. So wenig habe ich noch nie für einen Film bezahlt. :)

Morgen geht es Richtung Grand Canyon. Auf Grund der Touränderung machen wir den South Rim. Dabei werden wir sicher wieder viele viele Chinesen treffen...

Page
Arizona, United States
Marco Small

Tag 7, Teil 1 - Page / Horseshoe Bend

Gestern hatten wir zum ersten Mal was anständiges zum Abendessen. Haben via Tripadvisor einen kleinen Mexikaner gefunden. War auch recht günstig. Allgemein geht mir das Essen hier ziemlich auf den Keks. Kein wunder laufen im TV nur Werbespots wo für Pillen geworben wird. Das Volk hat echt ein Gesundheitsproblem... Wow, wie ich unser Schweizer Essen vermisse! Heute haben wir uns Früchte im Wallmart gegönnt. Kostete mehr als der Besuch im McDonals. Ich bin froh laufen wir bis jetzt rund 10km täglich.

Am Morgen nach dem Frühstück ging es gleich zum Horseshoe Bend. Das letzte Stück musste man zu fuss gehen. Rund einen Kilometer ging es bergab. An der Klippe angekommen ging es dann los. Die mutigen gingen bis ganz nach vorne wo rund 300m Abgrund auf einen wartete. Eine Absicherung gab es nicht. Der Puls ging manchmal ganz schön hoch aber die Bilder machen alles wieder wett.

Danach musste man den Kilometer natürlich wieder hoch laufen. Was für eine Tortur. Vielleicht war es das Fieber oder auch die Höhe (1300m). Jedenfalls pfiff ich aus dem letzten Loch und die Lunge machte komische Geräusche. :(

Für den Nachmittag haben wir eine Tour in den Antilope gebucht. Anders kommt man dort leider nicht rein. Mehr dazu im zweiten Teil...

Page
Arizona, United States
Marco Small

Tag 6 - Bryce Canyon

Wetter: Wechselhaft, 3 Grad

Am Morgen ging es los in den Bryce Canyon. Die malerische Passstrasse führte und auf 2800 m.ü.M. Auf dem Weg sahen wir Links und rechts der Strasse immer wieder verbrannte Bäume. Die Waldbrandgefahr scheint hier sehr hoch zu sein. Überall lag noch ein wenig Schnee.

Am südlichsten Punkt (Yovimpa Point) angekommen startete unsere gemütliche Sightseeing Tour American Style. Mit dem Auto führen wir von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Das Fieber und vor allem die Höhe machten die Tour dennoch recht anstrengend. Man musste sich die Fotos schon ein wenig verdienen. Es ging hoch und runter. Auf einen langen Trail haben wir diesmal aber verzichtet.

Der Brycecanyon ist allemal eine Reise wert. Der Zion NP war aber um einiges schöner.

Danach ging es rund 150 Meilen weit nach Page. Das Hotel ist der Hammer! Hat erst seit 2 Wochen geöffnet. Morgen steht eine Tour durch den Antilope Canyon auf dem Programm. Das verspricht Hammer Bilder! :D

Bryce Canyon National Park
Utah, United States
  • Missing
    Markus Schäffler hat am kommentiert:

    Super Bilder von Bryce Canyon.... Auf die vom Antilope Canyon bin ich ja gespannt! Hoffe es geht aufwärts mit Dir und geniesse es oder ihr in USA. Wegen Vegas kein Problem. Nehmen es wir wie es kommt und von der Natur in Amerika habt Ihr 100% mehr... Ansonsten werden wir am So. Landen und bis Mi. Abend in Vegas sein. Ansonsten werde ich weiterhin Deine Pics geniessen und freue mich auf mehr ....

  • Small
    Marco hat am kommentiert:

    Hey Markus, sind spontan einen Tag länger in Page geblieben (Horseshoe Band war zu geil) und nehmen Morgen doch den South Rim. Übernachtung ist in Flagstaff geplant. Was hast du für Tipps? Ist ja recht gross das Kaff ;D

    Antilope war reine Abzocke. Bericht folgt später. Bilder sind aber recht geil geworden.

Marco Small

Tag 5 - Zion NP

Am Morgen ging die Reise dann zum Zion Nationalpark. Super Kontrastprogramm nach Vegas. Ich machte es mir auf dem Beifahrersitz gemütlich und versuchte das Fieber in den Griff zu bekommen.
In Springdale suchten wir uns dann einen Parkplatz und gingen zum Visitor Center. Die Strasse durch den Park ist von April bis Oktober für Fahrzeuge gesperrt. Es fahren aber kostenlose Shuttles die an acht Stationen halt machten. Wir fuhren erst einmal mit dem Shuttle bis zur letzten Station und nahmen den Riverside Trail. Rund zwei Stündchen gemütlich spazieren.

Gegen den späteren Nachmittag führen wir dann vom Zion NP Richtung Bryce Canyon. Die kleine Passstrasse war ein Augenschmauss. Meine GoPro hat die Fahrt schön festgehalten.

Rund zweieinhalb Stunden später kamen wir in Bryce Canyon City an und bezogen unser Hotelzimmer. Jetzt heisst es Medikamente reinschmeissen so viel wie es geht. Hoffentlich geht es mir Morgen etwas besser…

Zion National Park
Utah, United States
  • Missing
    Markus Schäffler hat am kommentiert:

    He Marco. Super Fotos von Dir und ich hoffe es geht Dir bis zum Weekend in Vegas wieder besser. Nicht das Du mich dann noch Ansteckst. Falls Ihr zum Grand Canyon über den South Rim geht schau Dir Flagstaff an. Liegt an der Route66 und ist nur zu Empfehlen .... Arch NP habe ich Dir je bereits einmal geschrieben. Coole Idee mit diesem Blog und Sorry musste ich auch gleich Einrichten für mein Trip. Wollen ja Tom ein bisschen Neidisch machen ;-) Also See you und ich hoffe es klappt mit unserem Treffen in Vegas. (Coyote Ugly im New York New York oder Rock Bar im Hollywood)? Noch viel Spass and ENJOY YOUR TRIP....

  • Small
    Marco hat am kommentiert:

    Thx Markus! Wir nehmen übermorgen den North Rim und Vegas werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach auslassen. Wir waren schon zwei Tage dort. Das reicht irgendwie. Von den Parks habe ich viel mehr als von den Städten. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Gebe dir sonst noch Bescheid wenn's uns doch noch einmal nach Vegas verschlägt. Gruss

Marco Small

Tag 4 - Las Vegas

Am Morgen ging es mir noch nicht besser, eher schlechter doch was soll‘s. Das Programm wird nun wie geplant durchgezogen. Nach dem Check-Out sahen wir uns erst einmal Vegas genauer an. Die Eindrücke vom Vortag bestätigten sich. Man muss es einfach erlebt haben. An diesem Tag hatten meine Füsse ca. 13km unter den Sohlen. Mit Fieber von 30 Grad rein in die Casinos wo es ca. 15 Grad kalt war. Super Idee! :D

Die zweite Nacht verbrachten wir im Planet Hollywood Hotel. Am Abend sahen wir uns noch kurz den Strip bei Nacht an.

Las Vegas
Nevada, United States
Marco Small

Tag 3 - Hoover Dam

Heute ging es los zum Hoover Dam. Die Strecke führte teilweise über die berühmte Route 66. Auf der Einfallstrasse zum Dam wurden wir noch kurz kontrolliert um sicher zu stellen das wir keine Bomben mitführen. Der Dam und das Ganze Drumherum habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt. Vieles hat man schon im TV gesehen. Was auffällt ist der niedrige Wasserstand.

Auf einem Aussichtspunkt hatten wir dann noch eine sehr schöne Aussicht auf einen Teil des Lake Mead. Danach ging es ab nach Vegas.

In Vegas angekommen kamen meine Sinne nicht mehr ganz nach mit all den Eindrücken. Ganz schön crazy diese Stadt! Wir hatten uns für das Mandalay Bay Hotel entschieden. Beim Check-In mussten wir in einer riesigen Schlange anstehen. Das hatte ich so auch noch nie erlebt. Das Hotel ist riesig. Wir hatten ein Zimmer im 23. Stock. Kaum im Hotelzimmer hatte ich einen Fieberschub. In Vegas wird alles derart runtergekühlt das es mich wohl einfach mit einer Erkältung erwischt hat. Na toll, ich ging gleich ins Bett.

Hoover Dam
Nevada, United States
Marco Small

Tag 2, 2. Teil - Joshua Tree NP

Je mehr wir von L.A. weg gekommen sind verbesserte sich die Luftqualität, das Wetter und unsere Laune. :)

Am Eingang zum Park lösten wir einen Annual Pass für alle Nationalparks. Je mehr Meter wir im Park unterwegs waren desto atemberaubender wurde die Landschaft. WOW! Genau deshalb macht man doch eine zwölfstündige Reise!

Den ersten Viewpoint noch weit entfernt mussten wir schon mitten im Niemandsland anhalten. Die Landschaft war einfach zu schön um nicht abgelichtet zu werden. Beim Wall Street Mill startete dann unser erstes Abenteuer.

Der Trail war mit 1.1 Meilen Länge eigentlich eine lockere Tour für die wir max. eine Stunde eingeplant hatten inkl. Fotosessions und Pause. Wir verzichteten darauf die Wanderschuhe zu montieren und liefen mit den Turnschuhen los. Meine waren nagelneu zu diesem Zeitpunkt.

Wir machten entlang des Trails grossartige Fotos. Die Gegend ist der absolute Knaller in meinen Augen. Ich liebe diese düstere Wüstengegend. The Godfather des Stoner Rock Joshua Homme (Queens Of The Stone Age) stammt aus dieser Gegend. Er ist gleichzeitig mein absoluter Favorite wenn es um Musik geht. Vielleicht haben wir mehr gemeinsam als ich bisher dachte.

Aber nun zurück zum Abenteuer. Der Trail war dann irgendwann nicht mehr so klar erkennbar. Mir deuteten die vielen Fussspuren und entschieden uns an jeder Verzweigung für eine Richtung. Irgendwann war es dann die falsche Richtung. Wir sind dann gefühlte 10 km in der Gegend rumgeirrt als wir nach Stunden endlich die Mill erreichten. Da ich irgendwo mal etwas von einem Loop-Trail aufgeschnappt habe dachten wir der Trail geht dann einfach um die Felsformation rum wieder zum Ausgangspunkt. Als der Weg dann durch meterhohe Felsen versperrt wurde dachten wir zuerst nur "wow, anspruchsvoller Trail für nen Ammie". Nach zig versuchen eine Alternativroute zu finden gaben wir dann auf. Die Sonne stand schon sehr tief. Mitten in der Nacht wollten wir dann doch nicht in dieser Gegend sein also versuchten wir den gleichen Weg zurück zu gehen den wir gekommen sind. Nach rund einer weiteren Stunde (gefühlsmässig) waren wir dann wieder beim Auto.

Puh noch einmal Glück gehabt. Zur Not hätten wir uns von Joshua Tree's, den zwei Kaninchen oder der Echse ernähren müssen die uns begegnet sind. Mein Schrittzähler auf dem Handy zeigt mir für die Tour übrigens 15'000 Schritte an was rund 13.6km entspricht. Das kommt meinem Gefühl aus so ziemlich nahe. Achja, die neuen Turnschuhe haben nun einen gewissen "used" Look. :D

Nichts oder gerade desto trotz war es eine saugeile Tour. Ich kann den Joshua Tree National Park nur wärmstens empfehlen. Ich glaube der wird von vielen unterschätzt.

Ps. für alle die sich nach uns verirren haben wir an der für uns fatalen Verzweigung einen Pfeil mit der richtigen Richtung in den Boden gescharrt. :D

Joshua Tree National Park
California, United States
Marco Small

Tag 2, 1. Teil - Los Angeles

Wetter: Regen, 13 Grad

Ich habe die nächste unruhige Nacht hinter mir. Diesmal plagte mich aber vor allem die schlechte Luft in L.A. Ich habe schon den ganzen Tag Nasenbluten.

Wir haben uns entschlossen L.A. bereits am Morgen wieder zu verlassen. Das ist einfach to big, to busy. Das Hollywood Sign wollten wir aber trotzdem noch rasch sehen. Wir fuhren dazu auf das Griffith Observatory. Die Aussicht war trotz Bewölkung ok.

Nun hies es raus in die Natur denn das was ich bisher von den USA kennengelernt habe war für mich etwas so wie Spanien an einem verregneten Tag. Nichts was sich wirklich lohnt 12 Stunden im Flieger zu hocken.

Los Angeles
California, United States
  • Missing
    El Tom hat am kommentiert:

    Guitar Center... loooooooos !!! :-) Viel Spass

Marco Small

Tag 1 - Anreise

Die letzte Nacht verbrachte ich unruhig. Am Morgen begrüsste mich eine deftige Migräne. Rasch ein paar Aspirin geschluckt und die letzten Vorbereitungen getroffen. Alarmanlage scharf machen und es kann los gehen.

Andrea brachte uns zum Flughafen. Dort angekommen merken wir gleich dass es ein Feiertag ist. Ich arbeite nun schon sechs Jahre am Flughafen aber so viele Leute habe ich dort noch nie gesehen. Schade haben wir auf den Vorabendcheckin verzichtet. Egal, schliesslich haben wir Ferien. Nichts kann uns mehr aufregen.

Andrea und Suli's Kleiner verabschiedeten sich dann noch vom Papa. Dabei flossen auch ein paar Trännchen. Hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen Suli auf diesen Tripp zu entführen. Ich bringe ihn Euch gesund zurück, versprochen!

Wir flogen ab Dock E. Das hies erst einmal Skymetro fahren. Die Wartezeit bis zum Flug verbrachten wir dann in der Swiss Panorama Lounge. Ist nichts besonderes und freundlich begrüsst wurden wir schon gar nicht. Die Bäuche haben wir uns aber allemal vollgeschlagen.

Endlich im Flieger angekommen war ich überrascht über die engen Platzverhältnisse. Wow bin ich eine Sardine oder was? Mit ein bisschen Olivenöl flutschte ich aber doch noch in den Sitz. Natürlich machte es sich mein Vordermann während des ersten Films auch noch in der Liegestellung gemütlich. Der Monitor hatte ich vortan etwa auf Bauchnabelhöhe. Na das kann ja heiter werden die nächsten 12 Stunden! :D

An Schlaf war nicht zu denken. Ich versuchte mich mit der Aussicht aus dem kleinen Fenster bei Laune zu halten. Die Route ging über Grönland. Die meiste Zeit konnte man trotz 34'000 Fuss bis auf den Boden sehen so klar war die Sicht. Was ich über den unbewohnten Gebieten sah verschlug mir den Atem. Unsere Erde ist einfach wunder wunderschön!

...

Endlich gelandet! Wetter: Regen, 13 Grad. Beim Anflug auf L.A. konnte ich die Landschaft von oben begutachten. Was ich sah war das pure Gegenteil von wunderschön. Es sah für mich alles nicht so spannend aus. Was mich zum staunen brachte waren die Dimensionen! L.A. ist riesig!

Wir schnappten uns nach dem Imigration-Zeugs wo wir mal eben unsere Fingerabdrücke hinterlassen mussten den Shuttle der uns direkt zu Alamo fuhr. Bei Alamo angekommen stürzten wir uns gleich aud die Reihe mit den SUV's. Der erste SantaFe war schon weg also schauen wir uns einen Dodge und einen Cheep genauer an. War alles nicht so prickelnd. Wir warteten fünf Minuten als ein frisch geputzter SantaFe zu den Stellplätzen fuhr. Diesen schnappten wir uns sofort. Eigentlich hatten wir ByPass gebucht. Das heisst aussuchen, einsteigen und zur Barriere fahren wo die Kreditkarte belastet wird. Weil bei Alamo aber das System gerade eine Störung hatte wurden aus den geplanten fünf Minuten mehr als eine Stunde.

Irgendwann haben wir es aber doch noch geschafft und kamen im Hotel an. The Moment Hotel am Sunset Boulevard. Es war dann irgendwann um 6 Uhr Morgens als wir ziemlich geschafft ins Bett vielen. Das Abenteuer kann beginnen...

Zurich International Airport
Canton of Zurich, Switzerland
Marco Small

Ein alter Traum...

Hier ist sie also. Die Dollarnote die mich seit meinem achten Lebensjahr Tag für Tag begleitet. Damals war sie noch frisch gedruckt, war fremd, machte neugierig als ich sie von meinem Götti geschenkt bekam. Ich sah ihn nicht oft, doch wenn ich ihn sah berichtete er mir von seinen spannenden Reisen rund um die Welt. Ich fing an zu träumen... dreissig lange Jahre lang.

Nun ist es soweit, am 14. Mai geht die Reise los. Ich werde mich von meinem treusten Begleiter trennen und ihn in den USA gegen einen australischen Dollar mit Jahrgang 2015 tauschen... doch erst einmal lebe ich diesen Traum :o)

Diesen Blog schreibe ich vor allem für mich, denn wer kann sich schon nach dem aufwachen noch an seinen Traum erinnern? Aber er ist auch für alle die ich schon seit Wochen genervt habe weil ich bei jeder Gelegenheit nur noch von dieser Reise erzählt habe. Jetzt bin ich weg, lehnt Euch zurück und geniesst die Stille. I'll be back! :D

Ps. über den ein oder anderen Kommentar würde ich mich riesig freuen!

  • Small
    Yvonne hat am kommentiert:

    Hab viel Spaß! bei uns geht es nächsten Monat los.

  • Missing
    Hans hat am kommentiert:

    Endlich, Freu mich riesig fuer dich! Freu mich schon auf deine Berichte...