Namibia im Dachcamper März/April 2014

Camper-Rundreise durch Namibia in einem Dachzelt-Camper um der Natur in Namibia noch näher zu sein...

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Mario Zindler Small

Omatozu-Windhoek

Wir werden wie üblich gegen 6.oo Uhr wach, beginnen das Auto auszuräumen
und sauber zu machen, die Sachen kommen erst mal in unsere
Leinentaschen, später im Onganga wird dann in die abgestellten Koffer
für den Flug umgepackt. Wir bekommen auf der Campsite noch Besuch von
der netten Besitzerin, lassen unsere überzähligen WC-Rollen dort und
packen den Camper voll, dann machen wir noch ein paar Bilder von der
wirklich tollen Campsite und fahren die kurze Strecke ca. 1 Stunde nach
Windhoek. Zwischendurch machen wir noch einen kurzen Stop in Okahandia
am Schnitzermarkt und kaufen noch ein paar Souvenirs ein. Wir genehmigen
uns noch einen Kaffee und essen etwas im Coffeeshop in der Nähe und
düsen weiter. Es kommen uns sehr viele Autos in Richtung Norden
entgegen, fast wie die samstägliche Blechlawine nach Dänemark, man
merkt, dass Osterferienbeginn ist... Dann kommen wir dank Tracks 4
Afrika und Garmin wieder im Onganga an, checken ein und holen später die
Koffer und beginnen zu packen. Wir telefonieren noch mit Bernard und
Danielle und verabreden uns eine Stunde später im Londingini, was bald
ins Wasser fällt, weil es wie aus Eimern beginnt zu regnen. Aber der
Spuk ist bald vorbei, so das wir losfahren und noch eine nette Zeit mit
den beiden verbringen und uns die Tiergeschichten erzaehlen :-). Dann
ist es schon 16.3o Uhr und wir fahren um die Ecke zu "Joes Bierhouse"
und essen etwas Game, meins ist leider nicht so "well done". Aber die
Athmosphäre ist nett. Dann ist es schon wieder dunkel, wir fahren
schnell zurück in die Pension, der Verkehr abends ist etwas chaotisch,
man muss sehr auf die abenteuerlich fahrenden Taxis achten und plötzlich
stehen bleibende Fahrzeuge, wir sind froh als wir im Onganga sind...

So nun geht sie zu Ende unsere erste Campingreise, die ausgerechnet in
Namibia stattfindet... Es war wunderschön und eine neue
Urlaubserfahrung, wir haben fast täglich irgendetwas gesucht, das Auto
war eine wirklich gute Wahl, unser "Jonny" war sehr zuverlässlich und
hat uns überall gut hingebracht, auch wenn die Strecken manchmal nicht
einfach waren... Im Dachzelt zu schlafen, war auch eine neue Erfahrung,
aber wir sind damit gut klar gekommen. Wir haben traumhaft schöne
Landschaften, wilde Tiere, symphatische Namibier egal welcher Hautfarbe
kennen gelernt. Es ist schon etwas anderes ob man aus einem Zimmer der
Lodge hinaus schaut oder durch das Moskitogitter des Dachzelts auf den
Sternenhimmel und die sich über den Köpfen langsam drehende Milchstraße
schaut. Die Natur ist uns näher und wir sind es ihr auch. Namibia ist
ein wunderbares Reiseland, wir versprechen wieder zu kommen und können
es jetzt schon kaum erwarten wieder hier zu sein... Unser
Schlüsselerlebnis war der Elefant auf der einsamen Pad, hier waren wir
Afrika so nah wie man es nur sein kann. Wir hoffen dass viele Regionen
in Namibia so bleiben wie sie sind und es nicht viele "Hummeldumms" gibt
in den nächsten Jahren, die meist an den schönsten Plätzen nur kurz
verweilen und oft durchs Land rasen... Also bis zum nächsten Mal und
gute Pad!

Windhoek
Khomas, Namibia
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Danke für die spannende Geschichte und die großartigen Bilder!
    Wir sind gespannt auf die Fortsetzung ;-)

  • Small
    Mario Zindler hat am kommentiert:

    Danke Claus, jetzt wird es mal gespart für 2016 :) und nächstes Jahr geht es erst mal nach Rhodos...
    Ein schönes Wochenende...

Mario Zindler Small

Waterberg

Wir werden wieder früh wach und frühstücken, bereiten das Auto zur
Abfahrt vor und gehen dann zur Rezeption der Campsite, wo uns der Guide
für die Bergtour erwartet. Dass es eine Bergtour wird, merken wir am
ersten Aufstieg bis zur Lodge, der und schon mal mehr atmen lässt :-).
Dort wartet noch ein englischsprachiges Pärchen, dann merken wir, dass
es doch etwas mehr als ein Spaziergang wird, der Aufstieg wird eine
richtige Klettertour, es geht über große Felsen, die teilweise hart am
Abgrund vorbei gehen, wir müssen uns beim Übersteigen der Felsen helfen,
irgendwann sind wir am ca. 1500 m hohen Plateau angekommen, völlig
außer Puste... Der Ausblick ist grandios, wir überqueren das Plateau und
unser Guide zeigt uns verschiedene Spuren, unter anderem von einem
Büffel, einer schwarzen Mamba (der giftigsten Schlange, die es hier
gibt), einer Hyäne, Kudu und Affen. Tiere sehen wir keine, eine
Bekanntschaft mit dem aggressiven Büffel möchte keiner von uns machen...
Die Landschaft ist irgendwie unwirklich, man kommt sich vor wie auf
einsamen Insel. Wir können an einer Stelle bis in die weite Ebene
Richtung Botswana sehen. Irgendwann beginnen wir den Abstieg, der sich
genauso schwierig gestaltet, gut dass es nicht rutschig ist, das könnte
echt gefährlich werden. Vielleicht sollte man in die Tourbeschreibung
den Schwierigkeitsgrad hineinsetzen... Völlig fertig und durchgeschwitzt
kommen wir an der Campsite an, machen uns kurz frisch und düsen wieder
auf der roten Pad Richtung B 1 und dann wieder südlich bis Okahandija,
wo wir tanken und etwas Brot kaufen, vorher hatten wir mit dem Omatozu Camp telefoniert und fahren dann zurück und beziehen unsere Campsite,
die wohl eine der schönsten der Reise ist, geräumig und sauber mit einer
tollen Dusche und einem Unterstand, den wir am Abend brauchen, denn es
fängt an zu regnen. Wir vernichten heute unsere restlichen Vorräte, es
gibt Spagetti und Wursttomatensauce, dann machen wir den Abwasch und
gehen zur Bar, wo noch 2 Pärchen ihr Dinner einnehmen. Wir blicken immer
wieder aus der toll dekorierten Bar in den wieder stärker werdenden
Regen... Scheint so als ob uns der Regen wieder hat :(. Am Nachmittag
hatte sich noch Bernard gemeldet, wir werden uns wohl morgen noch
treffen... Der Regen wird immer mehr, wir versiegeln unser Dachzelt und
setzen uns unter den Regenschutz des Häuschens und vernichten die
letzten Gin Tonic Vorräte, während wir den Rest von Hummel Dumm hören...


Mario Zindler Small

Onguma-Waterberg

Wir stehen wieder mal früh auf und duschen schnell, machen um 7.oo Uhr
den Checkout, leider hat Peter Probleme mit seinem Kartenlesegerät, so
dass ich bar bezahlen muss. Dann geht es auf die Asphaltpiste bis
Otjiwarongo, ein schönes sauberes Städtchen mit einer europäisch
anmutenden Einkaufszone mit tollen Geschäften. Wir parken unsern "Jonny"
auf dem großen Parkplatz davor. Der Parkplatzwächter macht sich
bemerkbar und seinen Zettel hinter den Scheibenwischer... Wir gehen
durch die Einkaufsmeile, bummeln ein wenig und besuchen das Cafe
Carstens, wo wir 2 lecker belegte halbe Brötchen essen und einen guten
Kaffee trinken, die Einrichtung wirkt sehr altbacken, die Bedienung
macht es durch ihre Freundlichkeit wieder wett, am Rande bekommen wir
mit, dass am Donnerstag die Bäckerei wohl zum Verkauf ansteht, der
Zettel ist aber auf Afrikaans, welches wir nur ansatzweise
interpretieren können. Anschliessend suchen wir die Post,stecken die
geschriebenen Postkarten ein und besuchen noch den Pick and Pay, kaufen
etwas für den Abendsalat ein und düsen dann weiter bis zum Abzweig zum
Waterberg, unser Ziel ist die Waterberg Plateau Campsite, wir haben
nicht vorgebucht. Nachdem wir die Asphaltstrecke verlassen, beginnt eine
rotgefaerbte schwere Gravelpad, es hat hier in der letzten Zeit wohl
viel geregnet, der Sand ist rot und matschig, der Wagen beginnt
teilweise trotz Allrad etwas zu rutschen und die Piste ist streckenweise
nur einseitig befahrbar, weil man auf der anderen Seite stecken bleiben
würde... Endlich kommen wir an der Zufahrt zur Campsite an, kämpfen uns
zur Rezeption vor, hier wird uns gesagt, wir sollen uns eine Campsite
aussuchen, dann bezahlen. Wir stellen uns auf die 8 und ich gehe zur
Rezeption, erhalte einige Infos, wir entscheiden uns am nächsten Morgen
die geführte Wanderung zum Plateau zu machen, damit wir die Landschaft
von oben sehen... Dann relaxen wir etwas, bereiten unseren Salat und die
letzten Boerewurst vor, essen in Ruhe im Hellen und duschen dann unter
einer heissen Solardusche. Das Lagerfeuer brennt vor sich hin, wir hören
Hummel Dumm und denken daran, dass wir nur noch eine Nacht in unserem
Dachzelt nach dieser verbringen...

Mario Zindler Small

Onguma Ostetosha

Die Nacht war sehr kühl und klamm, alles ist sehr nass draußen, wir
stehen um 6.oo Uhr auf und frühstücken bei frostigen 18 Grad :-) Dann
packen wir zusammen, holen uns ein Permit für den heutigen Tag und
fahren in den Park ein, zuerst geht es zur Fisherpan, die wir diesmal
ganz umrunden, es wird eher ein ornithologischer Tag heute, sehr viele
Vögel an den mit Wasser gefüllten Bereichen der Pfanne die sehr schöne
Farben hat wieder. Wir sehen Reiher, verschiedene Störche viele Marabus
und eine ganze Kolonie Flamingos die in einer Reihe durch das Wasser
schreitet, ein toller Anblick der rosa Grazien... Anschliessend fahren
wir noch zum Etosha Outlook und können diesmal bis zur Spitze fahren
weil alles trocken ist, ein grandioser Ausblick auf die trockene schier
unendlich weite Pfanne... Dann geht es noch auf den Elandsdrive Richtung
Halali wo wir aber kaum Tiere sehen, wir müssen einige schwierige
Wasserdurchfahrten machen und unser "Jonny" sieht aus wie eine
Kalkleiche anschließend... Dann fahren wir zurück Richtung Tor und
biegen noch kurz Richtung Dik Dik Drive ab, wo wir eine Pulk Autos
sehen, hier frisst in aller Ruhe ein Nashorn den Busch leer ohne sich um
die vielen Gaffer zu kuemmern... Wir machen ein paar Photos von dem
halb im Busch versunkenen Rhino und drehen noch eine Runde bis uns eine
große Schar Hühner den Weg versperrt, die immer wieder vor das Auto
rennen, irgendwann merken sie doch dass wir weiter wollen und schlagen
sich seitwärts in die Büsche. Wir fahren das Stueck Asphalt bis zum Tor
und werden noch von einer Herde Giraffen aufgehalten, die mitten auf der
Strasse stehen und nur widerwillig den Weg freigeben... Dann geht es
wieder ins Camp,wir bestellen bei Peter ein Abendessen, da wir keine
Lust zum Kochen haben, es wird ein netter Tagesausklang, leider ärgern
uns heute die Mücken etwas mehr, so dass wir uns dann in unser Dachzelt
verkriechen.


Etosha National Park
, Namibia
Mario Zindler Small

Dolomite-Onguma

Der Wecker klingelt wie angedroht um diese Zeit, es ist nass und sehr
kalt heute morgen, irgendwie ist alles total klamm, die Feuchtigkeit
scheint alles zu durchdringen, im Winter ist es sicher schweinekalt
hier, daher gibt es im Schrank Wärmeflaschen... Wir fruehstuecken kurz,
machen die Rechnung und checken aus und lassen uns vom Bergtrecker zum
Auto bringen, wo wir erst mal noch ein wenig stauen und sortieren und
machen uns dann auf den Weg quer durch den Park. Wir sind noch nicht
weit hinter dem Camp die Strasse nach Osten gefahren, da bewegt sich am
rechten Strassenrand etwas, das aussieht wie eine, nein 2 Katzen... Es
ist ein Leopardenweibchen mit ihrem Jungen das sich seitwaerts in das
hohe Gestruepp schlaegt, es gelingen noch ein paar Schappschuesse, fuer
die Schnelligkeit mit der die beiden verschwunden sind, ein Wunder, das
ueberhaupt etwas geworden ist... Wir können noch gar nicht glauben, dass
wir eben Leoparden gesehen haben, passieren scharenweise Schakale, die
unbekümmert auf der Strasse entlang laufen, da taucht auf einmal etwas
dunkles Großes auf der Strasse vor uns auf! Es ist: ein grosser riesiger
dunkler Elefant! Und er läuft langsam Schritt für Schritt auf uns zu,
was sollen wir machen? Er läuft und läuft auf uns zu mit leicht
aufgestellten Ohren, ich fahre auf die linke Straßenseite ganz an den
Rand, wie es die namibische Strassenverkehrsordung ja vorschreibt :),
stelle den Motor ab und lasse den Elefanten auf der rechten Seite
passieren. Der Adrenalinspiegel steigt merklich, der alte Bulle mit
abgebrochenen Stosszaehnen, der seine besten Zeiten wahrscheinlich
längst hinter sich hat, geht vorsichtig ca. 3 Meter vor uns von der
Strasse und marschiert mit vorsichtigen Schritten und missbilligenden
Blick an uns vorbei, zwinkert uns aber zum Schluss noch einmal kurz zu
und verschwindet im Rückspiegel, in dem ich noch einen weiteren Hillux
sehe, der sich wahrscheinlich genauso auf den Elefanten freut und den
Elefanten genervt die Augen verdrehen läßt :-). Wir atmen langsam auf
und lassen diese unglaubliche Begegnung in Gedanken Revue passieren, was
für eine Szene!

Anschließend fahren wir weiter und es wird ruhiger auf der Straße, als
wir uns dem alten touristisch erschlossenem Gebiet um Okaukuejo nähern,
wird es wieder geschäftig auf den Strassen und es gibt Massen von
Zebras, Springböcken und Gnus, die nur widerwillig die Strasse zur
Weiterfahrt freigeben...

Wir machen einen kurzen Stopp und kaufen ein paar Sachen ein, ich frage
die Verkäuferin nach Fleisch und sie führt mich an eine Kühltruhe wo ich
Oryxsteaks und Boerewurst entdecke und gleich noch Brot und Gemüse
sowie Feuerholz einkaufe. Dann fahren wir weiter, im Ostteil sehen wir
wenig Tiere bis auf ein paar Oryxe und Gnus, auch an der Etoshapfanne
tut sich nicht viel. Am Lindquisttor angekommen sagt die Kontrolleurin,
dass wir zu spät sind da die Permit immer nur 24 Stunden ab Einfahrt
gilt, daher müssen wir noch nachzahlen für den Tag. Wir biegen einmal
hinter dem Tor ab und sind schnell in der Onguma Campsite bei Peter der
uns deutschsprachig in der neuen Tamboti Campsite empfängt. Er weist uns
eine Campsite zu, die Gestaltung der Campsite ist sehr modern, uns
gefallen die Blechtüren der Toilette nicht so besonders, passt irgendwie
nicht so in die Natur. Wir richten uns ein und essen, nachdem das Feuer
an ist unser Oryx lecker zu Abend... Dann holt uns die Nacht wieder in
den Schlaf in unserem geliebten Dachzelt nach 4 Nächten Lodgebetten :)

Onguma Camp

Etosha National Park
, Namibia
Mario Zindler Small

Dolomite Camp

Wir stehen um 06.oo Uhr auf frühstücken in Ruhe und gehen wieder mit "Jonny" auf Pirsch :-). Heute haben wir wirklich viele Tiere, die meisten auf der Straße wie z. B. Strausse, Zebras, Gnus, Schabrackenschakale, Schildkröte, Giraffen, Oryxe, Springböcke und als Krönung ein Rhinozeros am Wasserloch, was für ein Fressen für den Fotografen... Für den Nachmittag buchen wir einen Gamedrive auf dem wir eigentlich nicht viel mehr als vormittags sehen, nur zum Schluss auf dem Rückweg zum Camp schreit einer der Gäste: "Elefant", der Fahrer wendet in einem Affenzahn und fährt auf die andere Straße während ein junger Elefantenbulle durch den Busch auf die Strasse stürmt und eiligst das Weite sucht, hektisch auf ihn gerichtete Kameraobjektive versuchen noch etwas von ihm auf die Speicherkarte zu bannen, was mehr oder weniger gelingt... Aber es ist der erste Elefant der Reise und wir sind glücklich :-) Nach dem Abendbrot sitzen wir noch etwas in der Bar und verdauen das etwas zähe Impala und kommen mit deutschen Gästen ins Gespräch, es sind Jäger die nun noch eine Fototour machen :(. Wir kommen heute etwas später ins Bett, müssen um o5.3o Uhr den Ruf des Weckers folgen, da wir morgen einmal komplett den Etosha NP queren wollen...

Mario Zindler Small

Vingerklip-Etosha

Am nächsten Morgen frühstücken wir, man hat uns wegen des Warmwasserproblems angeboten, die Getränkerechnung der 2 Tage zu übernehmen, was ja nur ein heißer Tropfen auf den Stein ist, ich lasse mir eine kurze Notiz mit der Schilderung der Wasserproblematik geben wir checken aus und fahren bis Kamanjab zum Tanken, dann geht es Asphaltstrecke bis zum Galtontor mit einer sehr nahen Giraffenbegegnung am Zaun, auf der Westseite des Etosha NP tragen uns ein wie üblich und fahren dann separat 12 km weiter um das Permit zu bezahlen, ich wecke wohl das junge Mädchen in ihrem Mittagsschlaf, sie teilt mir mit dass sie Geburtstag hat, ich zahle die Gebühr und wünsche ihr eine schöne Geburtstagsparty und wir düsen weiter durch den Park bis zum Dolomite Camp. Dort angekommen laden wir unser Gepäck aus, fahren mit einer Art Bergtrecker den Berg zur Rezeption hoch, checken ein und schauen uns unser Chalet mit der Nummer 18 an und sind begeistert von der Inneneinrichtung und dem Blick in die Savanne... Die Anlage ist nichts fuer Leute mit Gehbehinderung, man soll nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine unterwegs sein, falls ein Leopard über die Berge schleicht, was wir am ersten Abend komplett ignorieren :-). Den Leoparden werden wir nach der Abreise persönlich kennen lernen aber dazu später... Die beiden Restaurants sind auf 2 Ebenen gebaut wir essen in den liebevoll dekorierten Räumen, hier gibt es jeweils ein Menü, die Angestellten sind sehr freundlich und das Ganze hat einen schon etwas noblen Touch. Am 1. Tag machen wir nach der Ankunft noch einen eigenen Gamedrive zu den verschiedenen Wasserlöchern, hier tut sich nicht viel, nur ein paar Giraffen tauchen auf und Springböcke. Wir beschließen am nächsten Tag mal wieder früh aufzustehen und die andere Richtung nach Tieren abzusuchen, nach dem Essen gehen wir früh schlafen, es klappert durch Wind an den Zeltwänden, es ist frisch diese Nacht.

Dolomite Camp

Etosha National Park
, Namibia
Mario Zindler Small

Vingerklip Lodge

Wir stehen um 6.3o Uhr auf, die Dusche ist immer noch kalt, langsam nervt das, und frühstuecken ohne uns selbst darum zu kümmern, die beleibte Köchin scheint auch noch fast zu schlafen, denn sie vergisst unsere Spiegeleier zu braten, die wir in Auftrag gegeben hatten, aber das klappt dann auch und wir genießen das Frühstück... Anschließend ziehen wir unsere Wandersachen an und machen zuerst die Tour zur Vingerklip und dann noch die große Tour um das Felsplateau, alles in allem ca. 2 Stunden teilweise über Stock und Stein. Dann machen wir es uns gemütlich in 2 Hängematten mit Blick über die Berge... So kann der Tag weiter gehen :-). Um uns herum in der sehr schön begrünten Gartenanlage fliegen die verschiedensten Vögel herum und zwitschern uns fast in den Schlaf, die frechen Glanzstare tauchen auch wieder auf. Als ich die Wäsche abhole nachmittags, frage ich wegen des Warmwassers nach, es ist angeblich ein falsches Ersatzteil geliefert worden, daher haben die Doppelbungalows 5 und 6 immer noch nicht Warmwasser. Es gibt eine Diskussion mit der Rezeption., es kann, weil ausgebucht kein anders Zimmer angeboten werden können, Schulterzucken, ja leider ist das Ersatzteil immer noch nicht angekommen... So langsam werden wir sauer, für den hohen Preis, den wir hier bezahlen, finden wir die Bemühtheit um Service nicht angemessen. Ich bitte darum wenn das Management da ist, mir eine Bestätigung zu erstellen, daß wir 2 Tage kein Warmwasser hatten, da ich dies an den Veranstalter nach der Reise weiterleiten werde... An dem Wasserloch welches wir von unserer Veranda sehen, tauchen zwischendurch Affen und Kudus auf, aber doch sehr weit entfernt, die Giraffen sind den ganzen Tag damit beschäftigt die Bäume abzugrasen, deutlich erkennt man die lange Hälse wie sie immer wieder aus dem Grün auftauchen... Ich checke noch einmal die Strecke für morgen, da geht es zum Etosha Park ins Dolomite Camp im vormals gesperrten Gebiet , es wird eine Tour von ca. 3 Stunden. Das Abendessen ist ok, es gibt Oryx und Impalaleber...auf der Westseite

Mario Zindler Small

Hoada CS-Vingerklip

Wir wachen wie üblich mit der Sonne auf, machen unsere letzten 3 Eier zu Rührei und essen alles was leicht verderblich ist auf, da wir die nächsten 4 Nächte in Lodges übernachten... Beim Zusammenpacken und Verstauen entsteht langsam Routine, ein kleiner Koffer wird für 2 Nächte mit allem was nötig ist vorbereitet, wir schieben uns mit unserem Schlachtschiff rückwärts aus der engen Campsite und los geht es ueber Kamanjab, hier tanken wir und besorgen noch Savanna und Tonic im Bottlestore, werden etwas aggressiv angebettelt beim Tanken von einem Betrunkenen und es tauchen die üblichen Nüsseschnitzer auf, die einem den Namen in eine Nuss schnitzen wollen und da ich meinen Namen nicht verrate und als mein Ursprungsland Greenland angebe wieder abziehen...Die Strecke zur Vingerklip Lodge ist ziemlich eintoenig, eimal steht ein Kudu unter einem schattigem Baum und eine Schlange schlaengelt sich blitzartig vor uns ueber die Strasse... Die letzten Kilometer vor der Lodge werden wieder interessant, die Landschaft sieht aus wie aus einem Western entsprungen, die Felsformationen sind wirklich ähnlich... Wir fahren durch das Haupttor der Lodge rechts geht es zur Vingerklip dem steil aufragendem Finger Gottes, den wollen wir uns morgen ansehen... Das Auto stellen wir auf dem Parkplatz ab und checken an der Rezeption ein, bekommen dann unser Zimmer zugewiesen, es sieht sehr schön und geräumig aus, mit tollem Blick in die weite Landschaft. Nur das Bad ist schon etwas älter, hier könnte mal wieder renoviert werden. Nachdem die Sachen im Zimmer verstaut sind, drehen wir eine Runde, hier ist das WLAN sogar im Preis enthalten, aber bei dem Übernachtungspreis mehr als angemessen... Wir melden uns noch fuer das Abendessen im Restaurant Eagles Nest an, hier muessen wir ganz nach oben ueber einen langen Weg und eine schwindelerregende Treppe nach oben klettern. Dann relaxen wir ein wenig im Schatten und Wind, der hier recht kräftig ist bei Kaffee und Kuchen. Emails werden gecheckt und ich kann endlich mal, ohne immer wieder aus dem Netz geworfen zu werden, den Blog hoch laden, zwar vorerst ohne Bilder aber immerhin... Dann gehen wir zurück aufs Zimmer, wollen eigentlich duschen, leider wird das Wasser nicht warm, so dass wir kalt duschen muessen, wie wir später am Abend erfahren ist die Solaranlage ausgefallen, komisch wir hatten auf der einfachsten Campsite Warmwasser nur hier auf dieser noblen Lodge klappt das nicht  :( . Nachdem wir uns fertig gemacht haben, klettern wir zum Eagles Nest hoch und haben uns unser Essen wirklich verdient. Das Essen ist gut, es gibt verschiedene Fleischsorten, unter anderem unser geliebtes Oryx, rundum gesättigt machen wir uns zum Abstieg und nehmen noch einen Absacker in der Bar und fallen dann todmüde ins Bett...

Vingerklip Lodge

Mario Zindler Small

Palmwag-Hoada

Wir stehen früh auf, denn die Himbatour beginnt um 7.oo Uhr. Wir packen unsere Sachen abfahrtsbereit, stellen den Wagen zur Autowäsche hinter der Rezeption ab, zahlen die Tour und die Getränke vom gestrigen Abend und steigen in die offene Tourischaukel, insgesamt sind es 7 Leute, 3 Deutsche und 2 Franzosen und wir... Der Weg zu dem Himbakraal zieht sich und der kühle Morgenwind lässt uns frösteln, Marita bekommt ein warmes Cape damit sie nicht mehr friert und wir bekommen bei dem starken Wind fast Haarwurzelkatarrh :-). Unterwegs sehen wir überall an der Pad verteilt Oryx, Hartmanzebras und Giraffen, eine sogar mit einer völlig regungslos im hohen Gras stehenden Babygiraffe... Nach 20 Km erreichen wir das Himbakraal, unser Guide steigt, aus spricht mit den Dorfältesten, klärt alles ab, wir steigen aus und es wird alles sehr nett erklärt... Die Himba selbst erscheinen als sehr natürlich und nicht so extrem touristisch, sie lassen sich fotografieren, obwohl ich am Anfang ein aufkommendes im Zooseingefühl nicht  unterdrücken kann, aber sie sind alle sehr liebenswert und die Zeit vergeht sehr schnell... Später verabschieden wir uns und treten die Rücktour an, im Palmwagcamp bekommen wir auf Nachfrage unser Lunchpaket und essen ein wenig, ich hole das Auto welches nur grob geputzt ist und hinterlasse einen Obulus an der Bar... Jetzt noch kurz Email checken und ein paar schreiben, denn irgendwie verfolgt uns der Hummel Dumm in Sachen Technik diesmal, Emails kommen nicht an und werden nicht gesendet, den Blog einzustellen ist fast unmöglich schon gar nicht mit Bildern... Dann fahren wir die kurze Strecke zur Hoada Campsite ca. 60 km vorbei an der Kontrolle am Veterinärzaun, diesmal schaut die Dame in den Engelkühlschrank kann aber nichts entdecken... Wir fahren die gute Pad über den Grootbergpass mit einem grandiosen Ausblick auf die Berge und anschließend talabwärts... In der Campsite ankommend, führt uns der Angestellte zur CS 4 und wir sind inmitten der Felsen in einem urigen Gebiet. Wir bekommen eine traumhaft gelegene Campsite innerhalb von 2 Felsen mit einer wunderschönen Aussicht und einer komfortablen Küche, Buschdusche und WC. Wir essen Eintopf aus Kürbis , Kartoffeln und Reste Wurst, da wir die nächsten 4 Nächte in Lodges übernachten. Danach machen wir ein Lagerfeuer und genießen die traumhafte Nacht...

Hoada Campsite

  • Small
    Anna hat am kommentiert:

    Wow - mag deine Bilder! bist du noch da?

  • Small
    Mario Zindler hat am kommentiert:

    Hi Anna, yes now we are in the the frosty Germany again, the tour in Namibia I continue the next days. Best wishes Mario :) Thank you....

Mario Zindler Small

Palmwag

Pünktlich klingelt der Wecker, wir machen uns kurz frisch, klappen das Dachzelt zu und ab geht es zur Rezeption zum Buchen des Permits für die Rundtour, Danielle und Bernard sind schon dort und wir fahren die Pad am Konzessionsgebiet vorbei, auf diesem Weg sehen wir die ersten Oryx, Springböcke und Zebras :-) , bis zum nördlichen Tor, hier machen wir die übliche Eintragung, ein Kugelschreiber wechselt zum Torwächter, der sich freut und wir beginnen einen Fahrweg der langsam immer extremer wird, entlang zu fahren... Die Strecke hat es in sich, hier könnte das Trainingsgebiet fuer Allradfahrer in Vorbereitung zu Fahrten ins Kaokofeld sein. Der Härtetest ist die Strecke bei der ersten Trockenflussdurchquerung, wir stoppen und sehen uns Meter für Meter der fast nicht vorhandenen Fahrspur an bevor wir, einzeln mit jeweiliger Einweisung durch den anderen Fahrer langsam uns über die Felsen im Fluss tasten, alles klappt mit erhöhten Adrenalinspiegel und wir fahren weiter durch eine Landschaft, die sich ständig ändert, mal geht es einen wirklich steilen Berghang durch einen Canyon, dann über weite Grasflächen mit Blick auf Tafelberge und runde Berggipfel, farblich im Wechsel von Grün, Gelb, Rotbraun und schwarzem Schotter auf dem Weg. Die Strecke verlangt höchste Konzentration, immer wieder muss man spitzen Steinen ausweichen um sich nicht die Reifen aufzuschlitzen. Wir machen viele Fotopausen, Tiere sieht man nicht mehr als die, die wir schon vorher gesehen haben. 3 Stunden fahren wir die Strecke entlang bis wir wieder am südlichen Tor ankommen und zur Campsite fahren, wir buchen noch das Dinner für heute Abend, frühstücken um ca. 11.oo Uhr, gehen duschen und setzen(aus Mangel an Liegen) uns anschließend in den Schatten an den Pool. Morgen wollen wir versuchen in der Hoada Campsite unter zu kommen, ansonsten suchen wir uns etwas anderes für 1 Nacht. Es tauchen ein paar Wolken auf und es wird etwas windiger was die Mittagshitze etwas erträglicher macht... Der Nachmittag vergeht mit Relaxen am Pool, ich telefoniere noch mit der Rezeption der Grootberg Lodge wegen der einen Nacht Hoada CS und bekomme nach 5 Minuten ein o.k. Wir überlegen noch, die Himbatour am nächsten Morgen zu machen, die kostet 1120 N$ p. P. und ist nicht gerade billig... Abends treffen wir uns im offenen Restaurant am Pool mit Danielle und Bernard, morgen trennen sich unsere Weg vorerst, wir treffen uns noch am Flughafen in Windhoek, wir tauschen unsere Emailadressen aus, wollen vielleicht mal nach Südfrankreich wenn alles klappt... Das Essen ist so lala, es gibt Jägerschnitzel a la Game, was wie ein normales Jägerschnitzel schmeckt, wir unterhalten uns noch ganz nett diesen Abend und verabschieden uns mit dem Versprechen Bescheid zu geben, wenn wir Löwen, Giraffen und Elefanten gesehen haben :-).

Mario Zindler Small

Aabadi-Palmwag

Wir stehen relativ früh auf und frühstücken, heute geht es via Khorixas nach Palmwag, leider habe ich immer noch niemanden per Telefon erreichen können, also fahren wir auf blauen Dunst dorthin, in der Hoffnung, dass es Platz gibt. Beim Tanken in Khorixas frage ich den Tankwart, ob es hier Ersatzaufsätze für den Kocher gibt, weil Bernard seiner defekt ist, aber hier kann uns niemand helfen, noch kurz zum ATM und Geld ziehen, denn das Tanken ist ja immer in Bar zu zahlen und Jonny frisst während der Kilometer seinen Diesel... Dann noch kurz in den Supermarkt, der sehr ausgesucht sortiert ist und Brot, Wasser und Obst und ein wenig Wurst gekauft, dann geht es weiter Richtung Palmwag. Die Strecke führt an majestätisch daliegenden Tafelbergen vorbei, die Farben sind wunderschön, ein steter Wechsel zwischen Grün, Braun, Gelb und Rottönen. Die Strecke fährt sich teilweise sehr gut, an anderen Stellen ist es schon etwas gefährlich, es stehen einige Autos mit defekten Reifen auf der Strecke. Kurz vor Palmwag ist der Veterinärzaun, wir tragen uns wie üblich ein, die Frage nach Fleisch verneinen wir. An der Campsite angekommen, melden wir uns an und bekommen eine Campsite zugewiesen, die uns nicht gefällt, wir suchen uns eine andere mit Blick auf den Trockenfluss und machen uns zufrieden einen Salat mit frischem Brot und gut geräucherten Würsten. Es werden keine Elefanten Game Drives angeboten, so dass wir beschließen morgen eine Selbstfahrertour durchs Palmwaggebiet zu machen, der Wecker wird auf 5.45 gestellt, ich checke noch die Emails, darunter die Geburtstagsemails von Marita, eine Absacker gibt es noch und wir gehen in unser Dachzelt, die Luft ist drückend.

Palmwag Lodge Camping

Mario Zindler Small

Brandberg-Aabadi

Die Nacht war sehr ereignisreich , gegen 22.oo Uhr ging das erste Unwetter mit Starkregen und Blitzen los, wir mussten das Zelt richtig dicht machen es folgten bis zum frühen Morgen 2 weitere... Diese Nacht wird in Namibia die Uhr um eine Stunde zurueck gestellt, wir werden nach einer fast durchwachten Nacht langsam wach und ich besuche das Oertchen, welches auch mal eine Spueltoilette hat. Als ich mich auf den Rückweg mache, höre ich ein stärker werdendes Rauschen, das ich schon vorher unterbewusst gehört hatte und sehe im Augenwinkel wie der Ugab River in flüssiger Form um die Ecke kommt und zwar beidseitig und wir und mehrere Camper mittendrin. Das ganze plätschert nicht nur sondern entwickelt sich zu einem recht starken Strom... Ich rufe Marita zu, dass sie herunter kommen soll und beginne Tisch und Stuhl zu verpacken, immer das Wasser im Blick. Das war's dann ja wohl mit gemütlich frühstücken und in Ruhe die Route nach Norden zum Aabadi Mountain Camp fahren :(. Als alles verpackt ist und wir im Auto sitzen, haben wir dies wohl in Rekordzeit geschafft... Wir fahren ein paar Meter und sehen dass der Hauptfahrweg vom reissenden Strom versperrt ist. Also erst mal halten und abwarten, ein Pärchen erzählt uns, dass Sie gerade beim Frühstück waren, als der Fluss um die Ecke kam und sie schnell flüchten mussten. Wir unterhalten uns ein wenig mit den 2 sehr gut englisch sprechenden Franzosen, die auf Reunion leben. Dann schauen wir nach einem Weg und folgen den namibischen Angestellten, die alle sehr freundlich und hilfsbereit sind und wagen dann die Fahrt durch den Strom an einer flach aussehenden Stelle, die Jonny auch gut meistert und dann suchen wir den Weg durch eine weitere Furt die uns dann auf den Hauptweg führt, der gut befahrbar ist. Die Franzosen und ein Schweizer Pärchen folgen uns und wir beschließen, da die Franzosen auch zum Aabadi Mountain Camp fahren, zusammen zu reisen. Die Pad ist gut so dass wir gegen 10.oo Uhr dort ankommen, vorbuchen hätten wir hier auch nicht müssen... Danielle und Bernard reisen auch der Landschaft wegen durch diese Region und wollen wie wir endlich Elefanten sehen. Wir melden uns an und erfahren, dass die, die wir suchen schon weiter nördlich sind, also ein geführter Gamedrive ins Ahuab Flusstal nicht lohnt, der Manager ist sehr bemüht und telefoniert mit der Country Lodge in Twyfelfontein deswegen, wir machen jetzt erst mal Pause und versuchen Ordnung in unseren Blitzstart zu bekommen, wir machen ein sehr spätes Frühstück, gehen unter die witzige Bushdusche mit Eimer :-). Wir überlegen hier doch nur eine Nacht zu verbringen und es in der Palmwag Lodge zu versuchen wegen der wilden Tiere, damit wir nicht nur Hund Katze Maus sehen... Ich gehe zur Angestellten an der Rezeption cancel die 2. Nacht und lasse Maritas Kamerakku zum Laden dort. Marita nutzt die Zeit für eine erste Handwäsche und anschließend relaxen wir etwas. Zum Abendessen sind wir mit Danielle und Bernard verabredet, die Wolken tanzen schon wieder einen wilden Reigen um uns, hoffentlich bleibt die Nacht trockener, denn wir stehen wieder in der Nähe eines Flussbettes :-). Dorthin machen wir während einer Regenpause einen Ausflug, der Blick auf den Trockenfluss ist genial und es herrscht eine Stille... Gegen 19.oo Uhr treffen wir an der Bar eine französische Kolonie, es sind noch weitere Franzosen eingetroffen, wir unterhalten uns eine Weile, Bernard zeigt seine Strecke die er noch fahren will, wir trinken ein Savanna und anschließend gehen wir zum Essen, welches aus einer Art Mussaka, einer Kartoffelsuppe und Salat und einem Stück Puddingkuchen, nicht so unser Fall das Essen, hätte man sich sparen können... Wir sitzen noch eine Weile und diskutieren verschiedene Themen, werden dann langsam müde...


Mario Zindler Small

Brandberg

Die Nacht war fast einsam, irgendwas stapfte schwerfällig durch das Tal des Ugab, es scheint auch Security in der Nacht unterwegs gewesen zu sein. Die warme Nacht kündigt eine heißen Tag an... Zum Frühstück beehrt uns noch kurz die Katze und wird vom Labrador des Campbesitzers abgelöst... Wir überlegen ein großes Stück am Brandberg südlich vorbei zu fahren und gehen auf die 4 x 4 Strecke hinter der White Lady, am Anfang fährt sich der Fahrweg, denn mehr ist das nicht recht gut leicht sandig aber nach einigen Kilometern geht die Strecke in schweren Schotter ueber, versetzt  mit vielen spitzen schwarzen Steinen, da geht es manchmal nur mit langsamen Überfahren der gefährlichen Stellen vorwärts. Wir fahren deswegen nur eine Teilstrecke der Geplanten und drehen zurück über die breitere Pad via Uis, so dass wir gegen 16.00 Uhr wieder an der Rezeption ankommen, es ist unerträglich heiß und schwül, der Wind tanzt einsame Windhosen über den Sand... Am Pool sitzen und liegen ein paar Leute herum und in der Bar wird eifrig kaltes und heißes bestellt, wir bestellen einen Kaffee, der aber trotz 39 Grad gut tut. Die Luft steht in der kleinen Bar, wir haben uns vorher noch den wirklich gut gepflegten Sukkulentengarten angesehen und fotografiert. Dann beschließen wir, da immer mehr Gäste eintreffen unter anderem ein Hummeldumm-Bus, uns eine Campsite zu suchen, was auch höchste Zeit wird, denn es sind schon etliche besetzt. Unsere Nummer 15 von gestern auch da stehen schon Bodenzelte, wir landen schließlich auf der 10 und bereiten heute unseren italienischen Abend vor, es gibt Tagliatelle mit Dosentomaten und Hartlief-Wurst... Lecker, wir sind gestärkt und beobachten interessiert wie der Hummeldumm-Bus mehrere Runden dreht und schließlich neben uns landet aber noch abgetrennt durch ein Gestrüpp. Mal sehen wie die Nacht wird, die Namibianer auf der anderen benachbarten Campsite, alles junge Leute, verschwinden nach ihrer nachmittäglichen Party mit afrikanischer Popmusik wieder und es wird langsam ruhig, unsere Minimusikbox spielt langsam den Abend ein, einige Windböen waren zeitweilig im Camp, wir dachten schon die Hitze entspannt sich, aber der Wind schläft wie üblich ein, die Dunkelheit schleicht sich von hinten an und schnell ist der letzte Schimmer der untergehenden Sonne verschwunden... Wir haben uns einen Gin Tonic gemixt, natürlich wegen der Malaria :-). Die nächste Unterkunft ist gerade telefonisch gebucht, morgen geht es zum Aabadi Mountain Camp, in der Nähe von Twyfelfontein sollen ja Elefanten sein, wir lassen uns überraschen...

Mario Zindler Small

Spitzkoppe-Brandberg

Guten Morgen nach der letzen Nacht an der Spitzkoppe, wir wachen etwas durchkühlt auf und bereiten unser Frühstück vor, ich inspiziere die Bushtoilette... Der Blick von der 9 ist sehr schoen, da man auf die Ebene in den Sonnenuntergang schauen kann und es morgens etwas schattig ist. Das Einzige was jeden Morgen nervt, ist Puck die Stubenfliege die einem nicht aus dem Gesicht geht selbst beim Fotografieren will sie dabei sein... Ein Highlight ist das Erdhörnchen das um unseren Camper herum rennt und mir sogar freundlicherweise bis auf einen Meter vor die Kamera läuft. Dann packen wir wieder zusammen und fahren zum Tor um zu duschen welches bei der geringen Luftfeuchtigkeit eine Erholung ist. Allerdings ist der Effekt nach kurzer Zeit wieder vorbei und wir flüchten in die Kühle der Klimaanlage des Autos. Heute ist die Strecke nicht so lang, wir hatten erst überlegt zum Ugab Rhino Camp zu fahren aber die Strecke ist sehr schwierig selbst für unser gutes Allradfahrzeug, daher fahren wir zur White Lady Lodge am Ugab River und hoffen dass noch eine Campsite frei ist. Kurz vor dem Brandberg machen wir noch einen Tankstop und ziehen 2 x Geld am ATM und gehen in den kleinen aber recht gut sortierten Supermarkt von Uis. Wir sehen noch ein Restaurant in der Nähe und beschließen, da der Bottlestore erst um 14.00 Uhr wieder öffnet, hier noch Mittagspause zu machen und essen Omelett und Burger und trinken dazu eine eiskalte Coke. Anschliessend halten wir vor dem Bottlestore und kaufen noch Windhoek Lager und Savanna, da ab Samstag Mittag kein Alkohol mehr zu kaufen ist. Die in der Wärme vor sich hin dösende Lady deutet mir zu, ich soll mir aus den Kühlschränken was ich brauche nehmen und stemmt sich hoch und schlurft an die Kasse um emotionslos den Betrag zu kassieren.. Thats like Afrika :-) Es herrscht gähnende Leere in der Mittagshitze als wir an der Rezeption ankommen, wir hören, dass zur Zeit keine Wüstenelefanten in diesem Bereich des Ugab sind und sind froh dass wir nicht den schwierigen Weg zum Ugab Rhino Camp gefahren sind, die Elefanten sollen zur Zeit in der Region Twyfelfontein sein, da wollen wir ja noch hin, also es gibt noch Hoffnung. Wir buchen fuer 2 Nächte die Campsite und fahren einmal die Runde und suchen uns eine schöne schattige Campsite, die 15 aus und erholen uns in der Nachmittagshitze, die heute besonders hoch ist, geschätzte und gefühlte 35 Grad. Jetzt kann man nur abwarten, dass die Sonne tief steht, dann geht es unter die nahe Dusche und wir machen uns in aller Ruhe Abendbrot. Marita sieht im Dunklen ein wildes Tier, welches sie mit glühenden Augen anstarrt, es stellt sich heraus, dass dies der örtliche Stubentiger ist, die Katze lässt sich bei uns nieder und wir genießen die Ruhe im Camp... Morgen werden wir, da keine Elefanten-Drives aus Mangel an Elefanten angeboten den Brandberg entlang fahren...

Brandberg White Lady Lodge Camping

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Spitzkoppe

Die Nacht war frisch, wir genießen beim Frühstück die morgendliche Kühle auf der Campsite 11B. Anschliessend fahren wir zur Rezeption und buchen den Gamedrive fuer 16.00 Uhr dann suchen wir nach einer Campsite für die nächste Nacht. Interessant ist die 1B, hier ist oben ein überdachter Tisch mit Zementhockern, wo wir etwas in der Mittagshitze entspannen, ich gehe noch ein Stück einen Fahrweg hinunter der in einer Sackgasse endet, ein kleiner Weg schlängelt sich zwischen Felsen und Gestrüpp entlang ich gehe weiter unter einem Felsübergang und entdecke 2 Klippschiefer, von denen einer flüchtet und der andere neugierig aus seiner Höhle zu mir herüber schaut. Es wäre ein schöner abgelegener Übernachtungsort, aber Marita findet, dass die Felsen zu eng stehen... Wir brechen langsam auf, schauen uns bei der Gelegenheit noch den Rockpool an in dem aber leider nicht baden kann, da völlig grün und mit darin schwimmenden "Aliens". Ich laufe, mit Kamera bewaffnet noch die Kuppe nach oben und werde mit einem grandiosem Blick auf die Ebene mit den sie einrahmenden Bergen der Pondocks belohnt... Dann fahren wir zur Rezeption und zahlen unseren Obolus fuer die Fahrt, wir entscheiden uns nicht für den Walk zum Bushmans Paradise sondern fahren mit dem Guide und unserem "Jonny" in den nördlichen Teil des Schutzgebietes auf teilweise abenteuerlichen Strecken, aufgrund des hohen Grases sind die Fahrspuren kaum zu sehen und wir sehen von weitem nur ein paar Zebras und Springböcke. Landschaftlich ist es ein absoluter Traum, nicht umsonst wurde hier 10.000 B.C. gedreht... Der Drive geht ca. 1,5 Stunden, wir sehen noch einige Felszeichnungen u. a. die 8 Hunters, dann geht die Sonne langsam in Richtung Horizont und wir müssen uns langsam um eine Campsite für die Nacht kümmern, aber es gibt freie Plätze ohne Ende wir lassen uns auf der 9 nieder und nutzen das letzte Tageslicht für Salat und Brot heute. Dazu ein Savanna und später unter leicht bewölkten Sternenhimmel unseren ersten Gin Tonic... Die Nacht wird langsam kühl und wir verkriechen uns in unseren Schlafsäcken.

Mario Zindler Small

Ameib-Spitzkoppe

Marita hat Geburtstag und kann sich nicht so richtig freuen, weil ihr der Schlaf fehlt. Wir stehen langsam auf und bereiten uns wieder unser Frühstück zu, leider ist einer der Brenneraufsätze, die wir mit bekommen haben defekt, am 1. Tag fackel ich daher fast die Flasche ab, das Problem ist immer die Dichtung, wir müssen  bei Gelegenheit mal versuchen so etwas zu besorgen. Unsere netten Nachbarn verabschieden sich und geben uns noch ein paar Müllbeutel, danke an die beiden! Wir packen langsam alles zusammen heute geht es zur Spitzkoppe, die Strecke ist die kürzeste unserer Reise, nur 85 km. Es geht die B 2 kurz entlang bei strahlendem Sonnenschein und dann auf die Pad zur Spitzkoppe die schon von weitem zu sehen ist. Dort angekommen, zeigen wir unsere Reservierung vor und lassen uns kurz einweisen, bekommen einen Lageplan und den Hinweis auf die Führung zum Bushman Paradise die wir am nächsten Tag machen wollen. Dann fahren wir los begutachten von weitem die WCs und die Duschen , damit wir wissen wohin wir morgen muessen da die Campsites nur Bushtoiletten und kein Wasser haben. Wir fahren umher und schauen uns die freien Campsites an, uns gefällt bei den ersten keine, so dass wir nach der 9 suchen die aber besetzt ist, die nächste freie ist die 11 welche in den Felsen gesetzt ist und einen guten Schutz bietet. Wir lassen uns häußlich nieder und es gibt dann erst einmal Kaffee. Kurz überfliegen uns Glanzstare um anzuzeigen dass dies ihr Revier ist und setzen sich sogar auf mein aufgebautes Stativ und den Stuhl, ziemlich frech die Kollegen :-) . Wir beginnen heute früh mit dem Grillen, es gibt Kalbsbratwurst mit Bohnen und Kartoffeln, so dass wir wieder gut satt werden. Dann den üblichen Abwasch und wir genießen den Sundowner und den wahrhaft goldenen Sonnenuntergang.

Spitzkoppe

Mario Zindler Small

Ameib Ranch Erongo

Wir wachen gegen 6.30 Uhr auf, die Campsite ist schon voll im Betrieb, gestern Abend waren etliche Plätze belegt, dadurch auch bis in die späte Nacht viel Unruhe... Wir machen unser erstes Camperfrühstück mit Spiegelei und gehen in aller Ruhe anschließend duschen, dann machen wir unser Dachzelt zu und fahren zur Bullsparty und zum Elefants Head und wandern in der schon recht warmen Sonne über das Plateau, es ist schon genial was die Natur für Gebilde schafft, die Kugeln sehen schon imposant aus, man fühlt sich so winzig... Anschließend geht es mit unserem Allrader, wir haben ihn "Jonny" genannt zurück mit einem Stopp am Riesental mit einer schon mittäglich heißen Wanderung und dann ab zur Campsite zum relaxen, wir machen uns einen Kaffee und lehnen uns zurück. Heute abend wollen wir mal den Grill ausprobieren, es gibt Boerewurst, die sehr lecker schmeckt mit Salat. Wir fahren dann zum Sonnenuntergang noch mal zur Bullsparty und sehen die goldenen warmen Farben, wirklich schöne Motive gibt es hier! Zum Sonnenuntergang trinken wir ein Savanna und fahren wieder zurueck durch die leicht sandige Gravelpad... Der Wagen fährt sich wirklich gut es macht Spass damit zu fahren :-) . Die Campsite war fast leer, wir dachten schon, dass wir alleine bleiben, da kommt noch ein Pärchen mit einem Bushcamper und sucht sich einen Platz, wir begrüssen uns kurz und setzen uns später noch bis in die Nacht zusammen, ein netter Abend bei einigen Windhoek Lager. Ich kann die Nacht super gut durchschlafen, was wohl an dem letzten Duempel lag :-) . Marita kann leider schon die 3. Nacht nicht richtig schlafen und tut mir schon leid...

Usakos
Erongo, Namibia
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Windhoek-Ameib Ranch

Aus dem Onganga bei der freundlichen Chinesin ausgecheckt, die Koffer eingelagert und da steht auch schon der Fahrer von Savanna Cars, um uns zur Mietwagenstation zu bringen. Dort wartet schon Bianca, unser Kontakt von Deutschland her und macht mit uns den Mietwagenvertrag. Anschließend weist uns Carsten in den Luxuscamper ein, man merkt dass er begeisterter Allradfahrer ist, er geht dabei sehr detailliert auf das Fahrzeug einen Toyota Hillux ein...Der Wagen ist total durchdacht mit richtig starken Hangkok Reifen, Kompressor, Engelkühlschrank, USB-Anschluss mit kleinem Mediacenter im Cockpit, 3 verschiedenen Allradgängen und einem genialen Muscheldachzelt und überall Schubladen und Türen verteilt, wir werden noch Tage brauchen beim Suchen der verschiedenen untergebrachten Sachen... Anschließend geht es zum Einkaufen in den Superspar um fuer die naechsten 1o Tage einzukaufen. Eine schweißtreibende Sache, anschließend noch eine neue MTC Card und 2 mal Geld gezogen. Dann heisst es mit dem Schlachtschiff ausparken und ab in den Verkehr, das Navi mit T4A fuehrt uns sicher durch den Verkehr in Windhoek auf die B 1 Richtung Ameib vorerst Asphalt, hinter Okhahandja biegen wir auf die Gravelpad ab und der Allrad wird eingeschaltet. Die beiden Riviere liegen diesmal trocken, so dass wir vorerst keine Flussdurchquerungen machen muessen... Am Tor der Ameib Ranch angekommen machen wir den obligatorischen Eintrag und versprechen bei der Rücktour einen vernünftigen Kugelschreiber da zulassen beim Wächter. Dann kommen wir auf der Ranch gegen 17.15 an, wir checken ein machen noch das Abendbrot klar, da wir noch auspacken und den Camper erst mal sortieren müssen.Bis zum Essen haben wir gut zu tun und gehen dan mit Stirnlampe ausgerüstet zum Essen ins Haupthaus der Ranch.... Das Essen ist lecker und wir fallen totmüde in unser Camperbett. Irgendwelche gackernden Hühner randalieren die halbe Nacht herum, es fällt schwer ins Reich der Träume zu kommen.

Ameib Ranch

Usakos
Erongo, Namibia
Mario Zindler Small

Ankunft in Windhoek

Guten Abend aus Windhoek, endlich sind wir nach 2-maligem  Aufenthalt via München und Joburg in Windhoek gelandet, die South African Airways kann man ohne weiteres empfehlen auch in Johannesburg war es nicht chaotisch, wir sind überall gut durch gekommen, wenn hier mehr Maschinen in der Woche landen, wird es anders sein.
In Windhoek angekommen, wurde ich prompt wieder wie beim letzten Mal zum Zoll herein gewunken, 1 Koffer wurde von einer netten hübschen Namibischen Zollbeamtin begutachtet und dann durch gewunken...
Hinter der Abfertigung wartet schon der Fahrer von Savanna mit dem Namensschild und nach einer halben Stunde Transfer sind wir im Onganga gelandet, in dem wir vor 3 Jahren schon einmal waren, leider erweist sich die Pension als entäuschend, Sie wurde vor 3 Monaten von Chinesen übernommen, die alten Besitzer die auf der Homepage vermerkt sind, gibt es nicht mehr, wir denken mir Grausen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln soll. So jetzt wird es Zeit mal Schlaf nach zuholen, morgen ist Wagenübernahme, und Einkaufen dann geht es zur Ameib Ranch im Erongo... Gute Nacht wenn es das Netz hergibt geht es weiter...

Pension Onganga

Windhoek
Khomas, Namibia
Mario Zindler Small

Es geht wieder los :)

3 Jahre hat es gedauert, bis wir es wieder in Angriff genommen haben und dem Afrikavirus freien Lauf gegeben haben.

Es geht wieder los, wir fliegen Ende März nach Namibia und sind 3 Wochen unterwegs, diesmal vorwiegend im Dachzeltcamper, nur zwischendurch wo es nicht geht in fester Unterkunft.

2011 sind wir ja durch das ganze Land "gerast", diesmal lassen wir es etwas gemütlicher angehen :)

Es soll in den Norden gehen: 

Ankunft in Windhoek, dann am nächsten Tag zur Ameib Ranch, weiter zur Spitzkoppe, dann Richtung Brandberg, Twyfelfontein, Palmwag, Vingerklip, Westetosha, Ostetosha, dann noch mal Richtung Waterberg oder Omatuzo und ankommend Windhoek zur letzten Übernachtung.

Wer mag kann uns gerne folgen und uns begleiten, wir freuen uns wieder riesig darauf.

Dieses Jahr wie auch schon 2011 hat es wieder viel Wasser im Land, so dass die Riviere wohl gut gefüllt sein werden, also wird es wieder spannend auf den Strecken werden :)


...und los geh es, die Hamburger Sicherheitskontrollen sind passiert, es war heute ein wirklich entspanntes Einchecken, der Airport ist relativ leer um diese Zeit...
Die LH wird in einer halben Stunde zum Borden aufrufen und  wir machen den ersten Luftsprung, der uns Namibia näher bringt. Wird eine lange Nacht dann nach Johannesburg werden...
Das war's erst mal, allen einen schönen Abend, das Wetter ist ja jetzt traumhaft...



Die Sonne scheint nicht mehr aber das Haar sitzt noch  :)
Gleich geht es zum Boarden mit SA, die  Nacht beginnt...


Hamburg Airport
Hamburg, Germany