Auslandssemester Bali 2014

Mein Auslandssemester an der UDAYANA Universität, Denpasar

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Baliheimweh & Heimatbesuch <3

Ich weiß, ich hab euch Teil II unserer Java Reise schon
längst versprochen gehabt aber ich muss sagen ich hatte tatsächlich ein wenig
Unistress und dazu auch noch Besuch von meinem Bruderherz. Deshalb erst jetzt
einen kurzen zweiten Teil über Java und danach ein paar Schwärmereien von den
Gili Islands und der Zeit mit meinem Bruderherz Daniel und Sven +Pia!


Wir erhofften uns von Pangandaran ein paar relaxte
Strandtage doch als wir ankamen war noch alles nass vom Regenschauer kurz vor
unserer Ankunft. Wir bezogen unser Zimmer und machten uns sofort auf den Weg an
Strand. Doch irgendwie fühlte es sich komisch an…der Strand war ganz und gar
nicht besonders und die Stadt fühlte sich total ausgestorben an. Keine Touris,
keine Indonesier die am Straßenrand Essen verkaufen. Nach unserer drei Tages
Tour konnten wir auch erstmal kein indonesisches Essen mehr sehen und schmecken
aber ein Restaurant mit Pizza, Nudeln und Burgern war weit und breit nicht zu
finden. Auch am nächsten Tag war nichts Paradiesisches zu spüren, ehrlich
gesagt wollten wir nur noch weg! Damit wir den Tag überbrücken konnten, buchten
wir eine Tour zum Green Canyon und zum Schildkröten Reservoir. Wir starteten mit einem kleinen Boot und fuhren diesen
grünen Fluss entlang. Am Ende kamen wir in einer kleinen Höhle an, mit
Wasserfällen und einer tollen Sicht auf den Canyon. Danach gab es einen kurzen
Stopp am Strand, wo wir uns frischen Fisch grillen ließen. Seeeehr lecker!!! 
Nach einer halben Stunde Autofahrt in einem kleinen Bus,
indem ich vor lauter rostigen Löchern den Boden unter mir sah und dazu auch
noch Straßen die mehr aus Schlaglöchern bestanden als aus irgendwas anderem,
kamen wir am Schildkröten Reservoir an. In den Becken werden die gestrandeten
Schildkröten ein paar Tage aufgepäppelt und danach wieder ins Meer gelassen.


Von Pangandaran aus sind wir dann mit dem Zug nach
Yogyakarta gefahren. Es lag schon ein wenig Bali-Heimweh-Stimmung in der Luft,
wir hatten in den kurzen Tag so viel erlebt und das nicht vorhandene Paradies
in Pangandaran war nicht gerade entspannt.

Das Leben aus dem Rucksack hat manchmal eben auch seine
dunklen Seiten, alles muffelt und ist klamm, die Hostels in unserem
Budgetrahmen sind nicht immer gemütlich und heimisch fühlte man sich auch
nirgends.  Wir beschlossen – auch aus
Kostengründen, dass wir von Yogyakarta aus nach Bali zurück fliegen. Wir hatten
total unterschätzt, wir groß Java ist und der Vulkan, den wir eigentlich noch
erklimmen wollten, war nochmal das Doppelte an Strecke.

In Yogyakarta besuchten wir das Ramayana Ballett. Es gilt
als eines der besten Tanzaufführungen  in
Indonesien und fand abends auf einer Freilichtbühne direkt vor einem Tempel statt.
Die Aufführung war wirklich sehr schön und auch einfach mal was Neues! Am nächsten Tag besuchten wir noch die verschiedenen
Lebensmittel- und Kleidermärkte in Yogyakarta und statteten noch einen Besuch
im berühmten Borobudur Tempel ab. Nach ca. 15 Minuten im Tempel waren wir drei
Blondies natürlich wieder mehr Attraktion als die Tempelanlage. Die Leute
stürmten zu uns mit ihren Handys um so viele Foto wie möglich zu bekommen.
Irgendwann war das für uns auch gar nicht mehr so lustig sondern einfach nur
noch nervig…ach und der Tempel war jetzt auch nicht so toll. Hab mir irgendwie
mehr vorgestellt von einem Tempel, der einer der tollsten in Indonesien sein
soll!

Und dann ging es endlich wieder nach Hause – mein Bett, mein
Bad und frische Klamotten <3


Dann war es endlich soweit 03.11, der kleine Bruder auf
seiner ersten großen Reise :)

Daniel, Sven und Pia haben sich auf den Weg zu mir nach Bali
gemacht. Ich holte Sie am Flughafen ab und brachte Sie nach Kuta ins Hotel. Sie
waren total geflashed von der Hitze, den vielen Rollerfahrern und geplättet von
den 25h Deutschland-Bali.

Am nächsten Tag ging es gleich mal an den Strand und
peinlicherweise stand ich nach 2 Monaten, das erste Mal auf einem Surfbrett!
Ich weiß nicht, warum ich es nicht früher geschafft habe aber es hat bisher
auch ganz gut ohne Surfbrett geklappt :)

Trotzdem hat es natürlich total viel Spaß gemacht und dank
Nadja (meiner persönlichen Profi-Surflehrerin) bin ich gleich die erste Welle
gestanden und auch noch viele mehr!

Auch die Gilis standen auf dem Plan, den ich mir für die
drei Urlauber ausgedacht habe. Ich deckte mich mal wieder mit ein paar
Reisepillen ein und los ging die Bootsfahrt. Schneller als gedacht kamen wir im
Paradies an. Gili Trawangan hieß das Ziel – kleine Insel, viele Touris,
Pferdekutschen und Fahrräder als einziges Fortbewegungsmittel und Türkises Traumwasser.

Während sich das arbeitende Volk gönner-mäßig im Luxus
Bungalow einquartierte, war der einzige Anspruch der zwei armen Vanessa’s –
AIRCONDITION!

Der einzige Weg, nicht zu schmelzen war das Wasser. Und
nicht mal das brachte wirklich abkühlung…es war unfassbar heiß. Am Abend fiel
dann glücklicherweise der Strom aus. Da das eher häufig auf den Gilis passiert,
sind die ganzen Hotels und Restaurants mit Generatoren versorgt. Alles ging,
außer die Klimaanlage. In unserem Zimmer waren es ca. 32°C. Ungelogen. Ganz
ehrlich, wir wussten nicht wie wir die Nacht überleben sollten. In unserem
Zimmer war es gefühlt doppelt so warm wie draußen. Glücklicherweise sprang nach
drei Stunden Stromausfall alles wieder an und unsere Nacht war gerettet. Fast…Mr.
Cockroach (wie die Kakerlake liebevoll von einer netten Australierin genannt
wurde, welche neben uns gewohnt hat) machte uns einen Strich durch die Rechnung
mit der ruhigen Nacht. Erst war er da, dann wieder nicht. Dann wieder da und
schon wieder weg. Wir konnten auf gar keinen Fall schlafen, solange dieses
Viech in UNSEREM Zimmer war. Ich will mich jetzt wirklich nicht so anstellen,
ich weiß ich werde bestimmt noch öfter solche Begegnungen haben aber puh. Mr.
Cockroach musste einfach weg und ja, am Ende haben wir den Kampf gewonnen!
(Natürlich mit männlicher Hilfe :D) 

Gut die Nacht war fast überstanden, bis sich um 4 Uhr nachts
der nette Herr in der Moschee dachte, so ein bisschen Gejaule und Gejammer
durchs Mikrofon über die ganze Insel etwa 1,5 Stunden lang geht schon. Ich weiß
nicht, ob ich mich daran jemals gewöhnen kann…

Am nächsten Tag setzten wir uns die Taucherbrillen auf und
schnorchelten los. Mit der GoPro im Gepäck konnten wir ein paar sehr witzige
Unterwasserfotos schießen und die Unterwasserwelt festhalten.

Auf der Full Moon Party, welche am Abend stattfand wurde uns
von Mushrooms, Viagra, Marihuana, Koks ca. alles angeboten. So sahen die Leute
um uns herum teilweise auch echt aus! Dankend abgelehnt genossen wir die gute
Musik direkt neben dem Meer unter dem Licht des Vollmondes.

Die drei Tage auf den Gilis waren auf jeden Fall sehr schön
und für Daniel, Sven und Pia das Paradies schlechthin. Wenn ich im Dezember mit
Philipp nochmal einen Abstecher dorthin machen werde, gehen wir auf jeden Fall
auf die anderen Gili Inseln Gili Meno oder Air. Da ist außer ein paar Bungalows
nicht sonderlich viel aber genau das will ich!


Herzliche Grüße ins kalte Deutschland und sonst wohin <3


Indonesia
, Indonesia
nessal@arcor.de Small

Roadtrip Java -Feeling like a Superstar

Lange ist es her aber es gibt dafür einiges zu erzählen.

2,5 Wochen Ferien will man ja nicht nutzlos verbringen,
deshalb machte ich mich zusammen mit 
Vanessa und Nadja auf den Weg auf die Nachbarinsel Java.

Wir hatten eine grobe Route, die wir mit dem Rucksack
verfolgen wollten. In Jakarta starteten wir in unser Abenteuer.

Jakarta - Wir wussten zum Glück, dass die 9 Millionen Einwohner-Stadt
nicht gerade durch Ihre Schönheit glänzt. Aber Sehenswürdigkeiten hatte Sie
irgendwie auch nicht zu bieten. Damit wir wenigstens ein bisschen was sehen, nahmen
wir uns das National Museum Indonesia vor. Dort angekommen, bemerkten wir
schnell die Blicke der Menschen um uns herum. Irgendwann wurden wir von den ersten
Schulkindern nach einem Foto gefragt und dann wurden es immer mehr. Am Ende
verfolgten uns ca. 20 Schulkinder sogar bis auf die Toilette, für Fotos,
Unterschriften oder einfach nur um uns zu betrachten. Ja, in Java ist nicht wie
auf Bali, jeder 3. Mensch Tourist mit „weißer“ Haut und blonden Haaren.

Im Museum gab es verschiedene Schmuckarten, Statuen,
Instrumente und einige Facts zur kulturellen Geschichte der verschiedenen Inseln
Indonesiens. Leider gab es an diesem Tag keine Führung, sodass uns die ein oder
andere Hintergrundinformation gefehlt hat. Nachdem Museum gingen wir zum
National Monument. Ein großer Turm, mit Aussicht über Jakarta. Aus irgendwelchen
Gründen, konnten wir nicht bis nach ganz oben. Verständigungsprobleme ließen uns
den Grund auch nicht erfahren. Der Kulturpart war also abgehakt und in der
Mittagshitze war es auch kaum auszuhalten, also entschiedenen wir uns für einen
Shoppingnachmittag in einer der vielen, riesigen Shoppingmalls.

Mit ein paar neuen Kleidungs- und Schmuckstücken im Rucksack
ging es am nächsten Tag los in die nächste Stadt. In Bogor wollten wir einen
Zwischenstopp im Botanischen Garten machen und danach weiter nach Bandung. Am
Bahnhof in Bogor angekommen, wurden wir von Hari einem Guide angesprochen. Der
Indonesier nahm uns mit ins Büro und schnell wurde klar, dass er uns eine Tour
andrehen wollte. Wir hörten den Vorschlag von ihm und seinem Kollegen an
verhandelten über Preis und Route und schließlich beschlossen wir uns zu der
Tour.

Das hört sich jetzt vielleicht nicht gerade Seriös an aber
so läuft das hier. Die Locals wissen am besten wo sich die schönen Seiten ihrer
Inseln verbergen und sind froh darüber, so ihren Lebensunterhalt zu
finanzieren. Es ging also gleich los, zuerst auf den Markt, um das Essen für
die nächsten Tage einzukaufen und dann ab ins Auto. Zwei Guides und ein Fahrer
begleiteten uns. Wir fuhren zuerst in die Berge in eine Bambushütte um dort zu
übernachten. Die Fahrt war sehr abenteuerlich und ich frage mich, wie dieses Auto
ohne nur einen platten Reifen angekommen ist. Ich hatte keine Ahnung wo wir
waren aber es war sehr schön! Die Berge, die Landschaft, die Häuser, die
wenigen Leute die dort wohnten. In unserer Bambushütte wurde uns gleich etwas
zu Essen vorbereitet und es schmeckte super lecker.

Am nächsten Morgen sollte die Tour weiter an einen
Wasserfall gehen. Da ich mit Bauchkrämpfen und Übelkeit aufgewacht bin, konnte
ich leider nicht mit. Die Mädels schwärmten von der Kulisse des Wasserfalls
aber ich war froh um ein paar Stunden Schlaf mehr.

Wir fuhren weiter und der nächste Stopp waren die
Teeplantagen in Puncak. Es war wirklich ein schöner Anblick von oben auf die
Teeplantagen das Tal runter. Den Rest vom Tag verbrachten wir leider im Auto da
die Strecke. 250 km in Indonesien sind nicht zu vergleichen mit 250 km auf
deutschen Straßen…

Abends kamen wir an den Hot Springs in Garut an. Wir dachten
wir können diese heißen Quellen anschauen aber Hari erzählte etwas von Jacuzzi
im Hotelzimmer. Ich war gespannt was er unter einem Jacuzzi versteht. In
unserem Hotelzimmer angekommen inspizierten wir gleich das Bad samt „Jacuzzi“.
Es war eher wie eine Badewanne, doch trotzdem genossen Vanessa und ich ein
kurzes Bad darin. Die Hotelanlage war auch sehr schön, die kleinen Hütten waren
um ein See gebaut und hinten dran sah man die Berge, woraus die heißen Quellen
entstanden.

Tag drei unserer Tour führte zu einem kleinen Dorf Kampung
Naga genannt. Das kleine Dorf befindet sich 360 Stufen abwärts zwischen
Reisfeldern, einem Fluss und viel schöner Natur. Ein Bewohner des Dorfes machte
mit uns einen Rundgang durch das Dorf mit 120 Bewohnern und erzählte uns von
dem Leben ohne Strom. Es war sehr beeindruckend und umgeben von wunderschöner
Natur.

Die Fahrt ging dem Ende entgegen und nachmittags kamen wir
endlich am Ziel in Pangandaran an. 3 Sehr abenteuerliche Tage mit vielen
Eindrücken lagen hinter uns und wir freuten uns auf die nächsten drei Tage die
wir vollgestopft hatten mit nichts-tun am schönen Strand von Pangandaran.

Teil II unseres Abenteuers gibt es in den nächsten Tagen zu
lesen :)


Jawa
, Indonesia
nessal@arcor.de Small

Geburtstags Sause & Rollertour

Endlich habe ich mal wieder ein paar ruhige Minuten, in
denen ich euch von meinem tollen Geburtstag erzählen kann! Ich weiß auch nicht
aber die letzten Tage war immer so viel los, dass ich es noch nicht mal
geschafft habe mich für die ganzen Glückwünsche zu bedanken.

Fangen wir mal von vorne an. Anfangs haben wir überlegt
meinen Geburtstag in einer kleinen Bar am Strand zu feiern. Da gibt’s es tolle
Sitzmöglichkeiten, es ist direkt am Strand und die Musik ist auch immer sehr
gut dort. Andererseits haben wir auch einfach eine tolle Villa und irgendwann
muss man ja auch mal eine Party schreiben. Also haben wir uns für eine
Einweihungs- und Geburtstagparty entschieden. Aber ich denke die meisten von
euch (die mich gut kennen) wissen auch, dass ich nicht so auf 0815-Partys
stehe. Aaaaalso ging die Planung los. Wir erkundigten uns nach einem DJ und
hatten prompt 3 zur Auswahl. Wir kamen mit ein paar Indonesier in Kontakt, die
erst neulich eine Bar eröffnet haben. Zusammen mit Ihnen entwickelten wir einen
Plan für unsere Party. Barkeeper, Cocktails, Bierstand und DJ. Klang nach einem
guten Plan!

Die Vorbereitungen gingen weiter. Getränke, Becher,
Cocktailzutaten und vieles mehr standen auf der Einkaufsliste. Gefühlstechnisch
schwankte ich zwischen „Das wird eine richtig super Party!“ und „oh mein Gott,
ob danach das Haus noch steht?“.

Nachdem wir uns alle schick gemacht haben (zumindest der
weibliche Part der Villa) ging das Warten los. Der DJ war noch nicht da, der
Barkeeper und die Cocktails auch nicht und von den Partygästen kam auch
niemand. Irgendwann um halb 10 dann ging es endlich los, nach und nach
trudelten DJ, Barkeeper und die Gäste ein und zack irgendwann war die Villa
voller Menschen, von denen ich ca. 10 Prozent kannte…

Durch den ganzen Planungsstress hab ich immer wieder
vergessen, dass ich ja Geburtstag habe. Doch um 12, als die Menge mir ein
Geburtstagsständchen sang und die Luftballons vom Balkon fielen war er da -
mein 23. Geburtstag! Mit meiner Geburtstagskrone ging die Party dann weiter.
Irgendwann war dann auch Poolparty angesagt. Wer nicht freiwillig in den Pool
gegangen ist, wurde eben unfreiwillig hineinmanövriert. So wie ich, in voller
Montur!

Irgendwann wurden aus den 80-90 Leuten dann auch nur noch
ein paar wenige und wir feierten weiter, bis die Sonne aufging. Der Anblick der
Villa war ein wenig erschreckend. Becher, Bierflaschen, Müll – alles lag herum.
Doch darüber machten wir uns erst einmal keine Gedanken. Ein Bett war uns in
dem Moment viel wichtiger.

Am nächsten Mittag dann das schreckliche Erwachen. Der Kater
war groß! Nachdem ich es aus dem Bett geschafft habe, war ich ziemlich
geplättet. Die ganze Villa war aufgeräumt, geputzt und alles war wieder an Ort
und Stelle. Made! Unser Security und Mann für alles konnte es einfach nicht lassen
und hat alles aufgeräumt. Auf der einen Seite plagte mich das schlechte
Gewissen, auf der anderen Seite war ich aber auch irgendwie froh darum.

Der restliche Sonntag sah ungefähr so aus: Pizza, Filme,
Mittagsschläfchen. Doch am Abend konnten wir uns aufraffen und sind an den
Strand gefahren. Dort hatten die Mädels noch eine kleine Überraschung für mich
parat. Laternen steigen lassen. In Deutschland verboten, in Bali zum Glück
nicht! Wir versuchten die Laterne anzuzünden, damit sie in die Luft steigt aber
irgendwie wollte das einfach nicht funktionieren…nach einer halben Stunde gaben
wir dann auf. Der Wille war da und es sah trotzdem schön aus aber funktioniert
hat es irgendwie nicht.

Da am Mittwoch Feiertag war, hatten wir keine Uni. Deshalb
beschlossen wir Mädels, einen Rollertrip in den Norden zu unternehmen. Wir
packten unsere Rucksäcke und fuhren hoch. Nach zwei Stunden Fahrt hatten wir
unseren erster Stopp waren drei kleine Seen. Sah schön aus aber mehr auch
nicht, deshalb fuhren wir weiter, um ein paar Wasserfälle anzuschauen. Da wir
in der Stadt bei den Wasserfällen übernachten wollten, dort aber absolut nichts
los war, entschlossen wir uns, in den Osten zu fahren und dort am Meer zu
übernachten. Also strichen wir die Wasserfälle von unserer Liste und fuhren
nochmal 2 Stunden nach Lovina. Lovina ist eine kleine Touristenstadt, dessen
größte Attraktion die Delphine im Meer sind. Wir nahmen uns einen kleinen
Bungalow für 5 Euro die Nacht und am nächsten Morgen um 6 ging die Tour los.
Wir fuhren mit einem Mini-Boot fuhren wir raus aufs Meer, sahen uns den
Sonnenaufgang an und warteten, bis die ersten Delphine sich blicken ließen. Hat
wirklich nicht lange gedauert, da sind die Delphinschwärme an uns vorbei
geschwommen. Die Delphine an sich waren wirklich ein toller Anblick aber auf
dem Meer waren ca. 70 Touri-Boote die sobald sich ein Delphin an der Oberfläche
blicken ließ, direkt ihre Motoren anschmissen, um so nah wie möglich zu den
Delphinen zu gelangen. Irgendwie war das wie eine Hetzjagd und das ganze Flair
wurde dadurch zerstört. Nach dem Frühstück ging die Tour dann weiter, an den
Vulkanen vorbei nach Ahmed, ein kleines Taucherdörfchen. Dort gönnten wir uns
am Meer eine Portion Fisch um danach gestärkt die nächsten 100 Kilometer mit
dem Roller aufzunehmen. Nach 200 km und 7 Stunden Fahrt haben wir unsere
Rollertour beendet. Schön aber auch verdammt anstrengend war es!

Liebste Güße

Vanessa


Pantai Lovina
Bali, Indonesia
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"Urlaub" auf Nusa Lembongan

Braungebrannt
und total entspannt komm ich aus meinem Kurzurlaub zurück!

Am Donnerstag machte sich der erste Teil der Villa Maha Gauri
auf den doch eher kurzen Weg in Urlaub. Mit dem Taxi fuhren wir an den Hafen
von Sanur. Dort angekommen mussten wir erstmal checken, wir auf die Insel
kommen. Zur Auswahl standen Speedboat vs. Publicboat. 30 Minuten Fahrt vs. 2
Stunden tuckern. Nach langen Verhandlungen mit einem Speedboat-Inhaber konnten
wir einen akzeptablen Preis in Höhe von 15 Euro für die 30-minütige Hin- und
Rückfahrt aushandeln.

Mich quälte derweil die Angst, Seekrank zu werden. Ich
hoffte auf meine Reisetabletten, sah mich aber schon kotzend über der Reling
hängen :D Doch ich hatte Glück, die Tabletten haben ihren Zweck
erfüllt und wir kamen heil auf Nusa Lembongan an.

Es war paradisisch! Das Meer türkis und klar, der Sand weiß,
keine Menschenmassen und kein Lärm.

Schwer bepackt machten wir uns auf die Suche nach einer
Unterkunft. Am Strand entlang lagen viele kleine Guesthouses und Bungalows. Von
außen richtig schön -  das Meer direkt
vor der Tür. Von innen zum Teil eher grenzwertig…

Am Ende fanden wir ein kleines Hotel. 9 Euro pro Nacht,
Frühstück inklusive, Billard und Tischtennis aber vor allem einen geilen Pool! Außer
essen im Warung nebenan (Hütte mit Essen), Pool, Meer, sonnen und Cocktail
Happy Hour haben wir an dem Tag nichts mehr gemacht.

Nachdem uns jeder zweite Indonesier einen Schnorcheltrip
verklickern wollte ging es also am nächsten Morgen um 8 Uhr los zum
Schnorcheln. Mit einem kleinen Boot und einem indonesischen Guide fuhren wir
raus aufs Meer. Der erste Stopp war die Mantabay.

Das Wasser war extrem wellig, sodass mir im Meer
schwindliger wurde als auf dem Boot. Trotzdem versuchte ich mich im schnorcheln. Was es dort zu
sehen gab – Mantarochen! Zumindest sollte das das große Highlight der Tour
sein. Und ja das war es auch! Auf einmal war er da. Der Rochen mit seinem
riesen Maul und so groß, wie wenn ich meine Arme ausstrecke. Seelenruhig
schwamm er da zwischen 30 schnorchelnden Touris. Wir waren total begeistert!

Danach ging es weiter zu den Korallen. Das Wasser dort war
ruhig und klar. Überall waren Fische in verschiedenen Farben. Die Korallen
waren jetzt zwar nicht übertrieben Bunt wie man sie vielleicht aus anderen
Traumorten kennt aber sie waren trotzdem schön anzuschauen.

Was hier einfach fehlt ist eine Go-Pro! Für die ältere
Generation: Eine kleine wasserdichte Kamera, die sämtliche Abenteuer übersteht.

Nach den Korallen ging es weiter zu den großen Fischen.
Keine Ahnung was das für welche waren aber Sie waren groß! Locker so 150 kg
Fische und schwarz. 3 Stunden lang ging unser Schnorcheltrip. Hat sich auf jeden
Fall gelohnt!

Den Rest vom Tag erkundeten wir ein wenig die Insel,
relaxten in der Sonne und begrüßten die ersten Nachzügler der Villa Maha Gauri.

Am Samstag mieteten wir uns ein paar Roller und fuhren damit
auf die andere Insel (Nusa Penida).Auf der Insel gibts es nur eine Straße. Dort gibt es fast keine Autos. Nur Transportfahrzeuge, Fahrräder, Roller und jede Menge Schlaglöcher! Bei den Klippen hatten wir einen tollen Ausblick. Das strahlend blaue Meer und die riesigen Wellen. Dort wollten unsere Jung unbedingt
Klippenspringen. Die Wellen waren wirklich wild und groß aber die Yannik und
Hannes haben sich nicht davon abbringen lasse, trotzdem zu springen. Für die
war es ein Adrenalinkick, wir Mädels standen kurz vor einem Herzkasperle. Am
Ende ging zum Glück alles gut und die Jungs hatten ihren Spaß.

Weiter ging es zum „Dream Beach“. Der Strand war wirklich schön
und das kleine Luxus Hotel mit genialem Pool direkt am Strand war natürlich
auch ein Hingucker. Aber für mich dann schon wieder zu Touristisch. In der
Sonne war es auch kaum auszuhalten, die Hitze war zum Teil unerträglich. Also
beschlossen wir Mädels den Weg zurück an Pool. Mittlerweile ist auch der dritte
und letzte Teil der Villa angekommen. Bis auf einen Mitbewohner, haben es alle
anderen nach Nusa Lembongan geschafft. Am Abend genossen wir noch zusammen den
Sonnenuntergang und sahen den Indonesiern zu, wie sie in der Abendsonne ihr Seegras
ernteten.

Am Sonntag mussten wir dann direkt unsere Rucksäcke zusammen
packen und aus den Zimmern raus. Ehrlich gesagt warn wir ziemlich froh, denn
die Zimmer waren schon ganz schön siffig. Das Bad hat gestunken, der Boden war
nass und alles war so klamm und irgendwie eklig. Nach dem Frühstück lief ich
mit Vanessa und Nadja noch zu einer kleinen Bucht um dort zu baden. Und dann
mussten wir auch schon wieder los zur Abfahrt. Um 5 fuhren wir mit dem
Speedboat wieder nach Bali.

Der Kurztrip war auf jeden Fall sehr sehr entspannt und schön.
Aber ich war auch froh, als ich wieder in meinen eigenen 4 Wänden war, mein
großes bequemes Bett und eine warme Dusche hatte!

Viel Spaß beim Bilder anschauen, vielleicht taucht ihr ja
für ein paar Minuten selbst ins Paradies ein :)


Lembongan
Bali, Indonesia
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Hallo an alle :)

hat leider ein paar Tage länger gedauert für den jetzigen Eintrag, da unser WLAN die letzten Tage kaputt war.

Ich muss mir erstmal einen Überblick schaffen, was ich alles zu erzählen hab. 

Also fangen wir mit unserem Auflug nach Uluwatu an. Nach der Uni haben wir uns mit ein paar Leuten getroffen und sind zusammen mit dem Roller nach Uluwatu gefahren. Uluwatu ist im Süden auf der Halbinsel. Wir sind ca. 1 Stunde von der Uni aus gefahren, die Straße ging bergauf und ab. Ich kam mir vor in in einer Achterbahn so steil ging es teilweise bergab. So bekam ich immerhin das Gefühl zum Rollerfahren und hab die Fahrprüfung mit bravur bestanden :)

Als wir dann endlich ankamen wusste ich ehrlich gesagt gar nicht, was mich erwartet. Doch die Fahrt hat sich gelohnt. Wir kamen in einem Mini-Dörfchen an den Klippen der Insel an. Das Dörfchen bestand aus Bar's, Souvenir- und Kleidershops und Surfern. Von oben konnte man die ganzen Surfer beobachten. Der Blick von den Klippen aus auf Meer war wunderschön! Die vielen kleinen Bar's peppten das ganze zusätzlich auf. Den Nachmittag verbrachten wir dort, bestaunten die Surfer im etwas fortgeschritteneren Status und genossen den Anblick und die Ruhe. 

Danach fuhren wir weiter an Strand, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Eigentlich dachten wir erst, dass wir an einen der Traumstrände von Bali kommen aber irgendwie sind wir an einem anderen Strand gelandet :D war aber trotzdem okay! Den richtigen werden wir schon noch finden. Eine kurze Abkühlung im Meer und dann der Sonne zuschauen, wie sie im Meer versinkt.

Am Donnerstag luden meine Klassenkameraden dann zur ersten Poolparty ein. Zu 4 hatten die einen doppelt so großen Pool wie wir zu 15 und vom Platz her auf jeden Fall auch mehr Platz als wir. So hatte man auch endlich mal Gelegenheit die ganzen Mitstudenten kennnenzulernen. In der Uni ist immer so ein Chaos, da ist das nicht immer so einfach mit den Anderen ins Gespräch zu kommen. Am Montag zum Beispiel hatten wir 5 verschiedene Fächer, in drei davon hatten wir nur eine Vertretung, da der richtige Professor nicht da ist. Heute war das wieder der Fall. Ich hoffe das pendelt sich endlich mal ein, damit man mit der richtigen Vorlesung starten kann. Und trotz des ganzes Trubels, mussten wir diese Woche schon das erste Kurzreferat abgeben. Also nicht dass ihr denkt ich lerne hier nichts. Für die "Economy of Malaysia" musste ich einen Sonntagnachmittag lang Wikipedia durchstöbern! 

Zack und voll von der Poolparty abgeschweift...naja wie das halt so ist. Man trinkt was, redet, spielt unfassbar schlecht Beerpong und muss als Strafe in Pool hopsen. Gibt schlimmeres :)

Den Freitag haben wir nach einem reichhaltigen Frühstück mit frischem Obst am Strand mit Powerbräunen verbracht. Mein Papa würde jetzt sagen "hasch Farb kriegt" haha! Danach sind wir noch ein bisschen bummeln gegangen und waren durchweg sehr erfolgreich. Ich glaube wir haben zwei Stunden lang den halben Laden anprobiert. Ich hab mir als frühzeitiges Geburtstagsgeschenk zwei ganz tolle Kleidchen gegönnt und war danach happy.

Freitagabend sind wir dann mit dem Großteil aus unserer Villa nach Kuta gefahren in eine Bar. Die Bar war sooo voll einfach und ich hatte das Gefühl da waren nur Australier. Wir hatten Glück und haben einen Platz in ner Ecke gefunden, in der wir ein bisschen unter uns waren. Die Musik war gut, die Getränke waren lecker und günstig und die australischen Männer fanden es absolut okay, wenn ihre Hand mal zufällig auf dem Arsch eines Mädels landete. Fand ich echt nicht so lustig, was ich ihnen dann auch deutlich gemacht habe. Irgendwann gingen wir dann weiter in Club, um gequetscht in der Menge zu tanzen. Dann traten wir den Heimweg an und bestachen den Taxifahrer mit einer Portion Pommes, für einen Zwischenstopp im McDonalds. Das war auf jeden Fall eine gute Idee! 

Daheim angekommen wurden wir herzlichst von den ersten Heim-gehern empfangen, die ihre eigene Poolparty sichtlich genossen. Mit schlafen war da nicht viel! Also wurde hier eben weitergefeiert. Nachdem die Jungs ihr Gitarren-Konzert zwischen 6 und 7 beendet hatten, konnte ich dann auch mal schlafen...

Der Samstag sah in der ganzen Villa so aus - so viel rumliegen wie nur geht! 

Am Sonntag genossen wir dann noch den Sonnenuntergang in einer kleinen Strandbar mit frischen Früchtecocktails :)

Am Donnerstag werden wir wahrscheinlich nach Nusa Lembongang fahren. Eine kleine Insel die scheinbar wunderschön sein soll. Ich denke da gibt es dann tolle Bilder für euch!


Küsse an meine Liebsten <3 

und vor allem an meinen Liebsten <3 <3 <3

nessal@arcor.de Small

Selamat Pagi (Guten Morgen)

Mit meinen ersten Worten Indonesisch melde ich mich zurück :)

Es gibt einiges zu erzählen: meine ersten Unitage, Touristenchaos und Shoppingwahnsinn in Kuta und Seminyak und vieles mehr.

Am Montag um halb 8 startete mein erster Unitag. Mit dem Roller brauchen wir ca. 40 Minuten, je nach Verkehrslage zur Universität. Wir haben einen eigenen Campus nur für die Internationalen Studenten. Eigentlich ein bisschen blöd, ich wäre schon auch gern mit den indonesischen Studenten zusammen, da unser Kurs ja auch nur für deutsche Studenten ist. Unser deutscher Professor empfing uns und erzählte und ca. 6 Stunden irgendeinen Müll. Nachdem er seinen Redefluss beendete, gingen wir Klassenweise los. Als erstes machen wir ein Klassenfoto in traditioneller Indonesischer Abschlussuniform. Der Professor meinte, wir machen unser Abschlussfoto einfach am ersten Tag, da am Ende sowieso nur noch die hälfte an Stundeten sich blicken lässt. Ein Bild seht ihr unten :)

Danach ging es zum Essen, dort lernte ich die ersten aus meiner Klasse kennen. Nach dem Essen ging das geredet vom Professor in die zweite Runde und wir sehnten uns alle nach einem Ende. Um 17 Uhr hatten wir es dann endlich geschafft und durften nach Hause gehn!

Am nächsten Tag ging das Chaos dann weiter. Da ich schon zwei Fächer in Konstanz an der FH hatte, konnte ich diese hier abwählen. Mein Stundenplan wurde dadurch etwas unpraktisch, dass ich also meine Klasse tauschen musste. Am Ende ging alles und mein Stundenplan sieht wie folgt aus:

Mo: 8:30-14:45 Uhr

Di: 12:15-14:15 Uhr

Mi: 12:15-14:45 Uhr

Do: Exkursionstag

Meine Fächer sind: Business Management, Cross Cultural Management, South-East Asian Economy und 6 Stunden Indonesisch in der Woche. Kann sich auf jeden Fall sehen lassen :)

In jeder Klasse gibt es dann noch verschiedene Teams. Beispiele: Dokumentation unseres Semesters, Finanzleute für die Klassenkasse, Sportveranstaltung planen usw. Ich bin im Team Exkursion Marketing. Ich werde zusammen mit meinen Teammitgliedern eine Exkursion in ein Unternehmen planen. Mal schauen wo es hingeht!

Zwischenzeitlich hatte ich ein komplett geschwollenes Knie, wegen eines Mückenstiches (siehe Foto). Tat ganz schön weh aber ist mittlerweile wieder abgeschwollen.

Meine freien Tage habe ich sonst so verbracht. Gesundes Frühstück mit Nadja (Foto), entspanntes Sonnen am Pool, die Jungs beim Pokern abgezockt, Gemüsecurry für 10 Leute gekocht und meine ersten Roller-Fahrstunden. 

Am Freitag sind wir dann nach Kuta gefahren. Auf dem Weg sind wir durch Seminyak gefahren. Ziemlich schön dort! Ganz viele kleine Boutiquen in denen ich mich dumm und dämlich kaufen könnte, wenn ich das nötige Kleingeld hätte. Viele schöne Restaurants und Bars, Schmuckläden und und und. Natürlich alles für die "reichen" Touris. Auf jeden Fall schön anzuschauen aber die ganzen schönen Kleidchen werden wohl trotzdem nicht in meinen Besitz übergehen :( 

Kuta ist dann eher die Partystadt mit vielen Ständen, an denen die Indonesier alles was man fälschen kann verkaufen. Ohne harte Verhandlungen kommt man da nicht weit. Anonsten gibts es natürlich viele Surfer-Markenläden, viele Bars und Clubs und jeder versucht dir irgendwas anzudrehen. Rollertaxi, Freigetränke in der nächsten Bar, Sonnenbrillen etc. 

Mir ist das eindeutig zu viel! Und lust dort feiern zu gehn, kam bisher auch noch nicht auf. Die Massen an Touris sind einfach nicht meins und trotzdem werde ich hundertprozentig das ein oder andere Mal dort landen...

Am Strand waren wir dann auch. Für die Surfer ist es die letzten Tage leider nicht so schön, da die Wellen sehr hoch sind momentan. Zum Baden ist es aber auf jeden Fall ziemlich geil!

Was ich auch sehr cool finde, dass es Brezeln in unserer Stammbäckerei gibt und im Supermarkt Schwarzwaldhonig für umgerechnet 7 Euro!

Puh ich dachte grade ich habe ausversehen den kompletten Blog gelöscht. Zum Glück nicht!!!ic

Aber jetzt reicht es auch, will ja auch noch an Strand heute :) 

Hoffe euch gefallen meine Geschichten! Es folgen weitere...

Küsse


  • Small
    Ben hat am kommentiert:

    Traumstrände! Toller Blog, macht Spass zu lesen, danke.

nessal@arcor.de Small

Die ersten Tage

Sooo die ersten Tage sind geschafft!

Bevor morgen die Uni los geht, hab ich es auf jeden Fall noch genossen, die letzten paar Tage auszuschlafen und mich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. 

Nach ner kleinen Poolsession haben wir dann unsere Roller geschnappt und sind zusammen in Carrefour zum Einkaufen gefahren.  Carrefour ist in etwa so wie ein portugiesischer Modelo also ein Einkaufscenter mit vielen kleinen Läden und einem großen Supermarkt wo es einfach alles gibt! Riesige Obst- und Gemüseberge, massenweise Handtücher,Essensstände und eine logistische Aufteilung, die ich noch nicht verstanden habe...Nach ca. 2 Stunden rumgewusel hatten wir unser Abendessen und alles andere notwendige beisammen. 

Auf dem Heimweg sind wir leider in Feierabendverkehr geraten und warn mittendrin im Chaos. Selber hab ich mich noch nicht auf den Roller getraut, ich denke nächste Woche lass ich mir mal ein paar Rollerfahrstunden geben und verschaff mir bis dahin erstmal einen Überblick als Beifahrerin :) 

Zum Abendessen gabs dann Reisnudeln mit viel Gemüse, natürlich selbstgekocht! Das kann ich auch beruhigt essen ohne Angst zu haben, dass mir der Mund gleich vor schärfe abfackelt :D 

Den Rest des Abends wollten wir eigentlich gemütlich verbringen bis jemand auf die Idee kam Trinkspiele zu spielen und es dann in einer nächtlichen Pool-Bier-Party endete. Das Gute ist, dass die Nächte nicht so spät enden, da es hier ab halb 7 schon dunkel wird und der Abend einem ewig erscheint. Meistens ist zwischen 12 und 1 ruhe im Hause Maha Gauri eingekehrt.

Am nächsten Tag stand die Welcome Party von der Uni an. Davor gingen wir noch schnell zum Night Market um unser Mittagessen zu holen. Ich dacht das ist ein Supermarkt. War aber eher nicht so. Eine kleine Markthalle mit verschiedenen Mini-Ständen die Essen, Getränke und Zigaretten verkaufen. Das Essen steht in Vitrinen, teilweise undefinierbar und die ein oder andere Fliege gesellte sich auch dazu. Naja aber für 70 cent, eine große Portion Reis, Fleisch und Gemüse kann man auch nicht meckern. Aber ich war zaghaft und beschränkte mich auf Reis, Gemüsetaler und seeeehr scharfes Gemüse (siehe Bilder). Wie ich natürlich befürchtet hatte, war mein Magen von dieser Mahlzeit nicht so begeistert. Musser sich wohl erst noch dran gewöhnen :)

Dann ging es los zur Welcome Party. Wir wurden herzlich mit Musik empfangen und konnten gleich mal unser Essen begutachten (noch lebend). Danach gab es traditionellen Kopfschmuck für Jungs und Mädels (siehe Bilder). Die Location war super - direkt am Strand befanden sich mehrere Fischrestaurants mit Feuershow und Musikern. Unser Professor begrüsste uns und es gab in gemischten Viererteams eine Kennenlernrunde. Danach mussten wir uns gegenseitig vor den Anderen Vorstellen. Aber eher nicht so sinnvoll bei 250 Studenten.

Danach bekam jeder eine Kokosnuss und durfte diese nach belieben mit traditionellen Kokos oder Reisschnaps, Zucker und Zitrone füllen. Anhören tut es sich leider besser als es tatsächlich geschmeckt hat...Und dann gabs eeeendlich Essen. Zur Vorspeise eine Fischsuppe und zum Hauptgang Reis, Gemüse, Garnele, Muscheln, Fisch und Tintenfisch. Seeehr lecker!!! 

Leider war mein Magen immer noch nicht so fit und so nahm ich dann lieber den Weg nach Hause anstatt weiter nach Kuta zum feiern. 

Heute morgen sind wir dann zusammen Brunchen gegangen. Neben unserem Haus ist eine ganz tolle Bäckerei. Sogar mit Broooot, also fast deutsches Brot! Zum Brunch gabs jede Menge: Pizzastücke, Gemüsetarte, Omlette, Salate, Käse, Obst, Croissant, Milchreis, Schneckennudel. Alles was das Herz begehrt. Wir haben uns dafür entschieden, dass das unser all-sonntaglicher Stammtisch wird. Der Brunch kostet 60 000 Rupiah (4€) und die Qualität vom Essen ist richtig gut.

Nachdem alle vollgefressen waren, haben wir den Mittag gemütlich am Pool und mit Karten spielen verbracht. Ich hab die Gelegenheit genutzt, um mein Zimmer einzurichten und meine Fotos aufzuhängen <3

Heute Abend wollen wir in eine Bar mit Livemusik und morgen früh gehts um 7 dann los richtung Uni.

Küsse

Vanessa

Jimbaran
Bali, Indonesia
nessal@arcor.de Small

Mein erster Tag

Hallo alle zusammen, 

so jetzt bin ich da. Am anderen Ende der Welt irgendwie...25 Stunden fliegen, umsteigen und warten waren ganz schön anstrengend!!!

Nadja und Julia (Nadjas Freundin I) haben mich am Flughafen abgeholt und wir sind direkt zu unserem Haus gefahrn. Das Haus ist in Kerobokan und ist wirklich richtig schön wie ihr auf den noch wenigen Fotos sehen könnt.

Im Haus ist noch ziemlich chaotisch, wir haben 13 Zimmer, teilweise doppelt belegt und viele haben auch  noch Besuch hier und Leute aus anderen Häusern schauen dann auch noch hier vorbei. Ich hab noch nicht rausgefunden wer tatsächlich hier für die nächsten drei Monate wohnt. Ich hoffe ich finde den Durchblick bald!

Nachdem ich meine Sachen ausgepackt habe, war ich froh um ein gemütliches Bett. Am nächsten Tag sind Caro (Nadjas Freundin II) mit dem Roller an Strand gefahren. Nadja, Julia und drei Jungs aus dem Haus sind morgens früh schon los zum surfen. 

Die Fahrt auf dem Roller war schon ziemlich aufregend, überall hupt es, rote Ampeln werden gern ignoriert und jeder quetscht sich durch das Chaos durch. Überall an der Straße sind kleine Läden mit allmöglichem Zeug: Essen, Supermarkt, Kleidung, Stühle, Aquarien usw. . Zwischen den ganzen Barracken finden sich dann ein paar Villen, Resorts oder. Restaurants. Ich bin gespannt auf die anderen Städte.

Nach ca. 40 Minuten Verkehrschaos (laut Googlemaps 10 Minuten) kamen wir am Strand an. Die Wassertemperatur ist auf jeden Fall angenehmer als die, welche ich aus Portugal gewohnt bin :) 

Nachdem wir fertig mit strandeln waren, gingen Caro und Lukas mit mir essen. Direkt an der Straße war ein kleiner Imbiss in dem man sich den Teller mit verschiedenen Gerichten auffüllen konnte. Ich war auf jeden Fall etwas skeptisch, ob das meinem Magen gut tut aber ich hab einfach mal drauf losgegessen. Rindfleisch, Scampis, Nudel, Fisch und andere undefinierbare Dinge. Und bis jetzt hat mein Magen noch nicht rebelliert - juhuuu!

Ansonsten war heute nicht mehr viel spektakuläres. Ich hab noch ein bisschen Jetlag und hoffe, dass ich morgen fitter bin. Am Samstag ist dann die Welcome Party für unsere neuen Klassen am Strand mit Barbecue und Cocktails. 

SONNIGE Grüße an euch!

Vanessa

Denpasar
Bali, Indonesia
  • Small
    Michaela hat am kommentiert:

    Hi Vanessa - eine Welcome Party am Strand hat auch nicht jeder! Wünsche dir viel Spaß und freue mich auf deine Berichte.