Bangkok on my mind

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Christopher E. Missing

Bali - Insel der tausend Tempel

Ende Oktober wollten Luise und ich uns dann nochmal
treffen und haben uns als Treffpunkt für Bali entschieden. Die Insel ist schön
und hat ein spirituelles Flair. Die Insel hat wahrscheinlich so viele Tempel
wie Einwohner in typischem balinesischem Stiel. Dieser Stiel ist tatsächlich
einzigartig, da im Gegensatz zum restlichen Indonesien die Bevölkerung auf Bali
nicht muslimisch sondern hinduistisch ist.

Wir haben uns für ein Hotel in Kuta (dem
Surferspot der Insel entschieden). Dort waren wir dann auch primär am echt
schönen Strand mit Palmen und haben gechillt.

Dennoch haben wir am dritten Tag einen Ausflug nach Ubud ins Inselinnere
unternommen. Die Vegetation auf Bali ist ähnlich wie in Australien – so war die
Landschaft mit Palmenwäldern auch etwas anderes für uns. Unser erstes Ziel war eine
Kaffeeplantage (ziemlich touristischer Spot) auf der man Kaffee und Tee sowohl
probieren, als auch (natürlich) kaufen konnte. Dennoch waren eigentlich alle 10
Kaffee und Teesorten echt gut. Danach kam der magische Affenwald. Das ist ein
Bereich im Urwald nahe Ubud mit einigen kleinen Tempeln und naja vielen
magischen Affen. Die waren allerdings weniger magisch, eher mehr diebisch… Die
Viecher wollen echt alles klauen und möglicherweise essen, Insektenspray,
Sonnenbrille oder Geld egal – ein Wasser haben sie in meinem Fall auch
erbeutet. Danach ging es dann weiter zum lokalen Markt von Ubud. Ich wollte ja
eine balinesische Dämonenmaske kaufen, aber meine Freundin war dann doch
vehement dagegen – naja sehr ähnliche Masken gibt es auch in Thailand ;-).
Abschluss des Tages war der Tempel of Purification. Ein echt schöner Tempel und
tatsächlich gehen die Einheimischen immer noch dorthin um sich im heiligen
Wasser zu waschen. Die Tempelarchitektur von Bali hat mir persönlich echt gut
gefallen. 

Abgeschlossen haben wir den Trip mit einem weiteren Strandtag und
dann ging es auch wieder zurück nach Singapur/ Bangkok.

  • Small
    Anna hat am kommentiert:

    Hallo Chris, bist du zu Hause noch oder noch in Bangkok?

Christopher E. Missing

Tempel und (K)mehr

Eine meiner interessantesten Reisen habe ich
nach Kambodscha gemacht und zwar Mitte Oktober. Wir sind wie immer vom
Flughafen Dong Mueang in Bangkok aus losgeflogen nach Siem Reap (die Stadt von
der aller Tourismus zu den berühmten Tempeln des Landes startet). Den Flug von
einer Stunde haben wir mit dem Ausfüllen der sehr umfassenden Visadokumente
verbracht. Dort angekommen und nachdem wir unser Visum bekommen hatten ging es
dann erstmal auf Hostelsuche (wir haben uns für eines entschieden mit und v.a.
wegen dem genialen Werbespruch „look expensive, but cheap“). Billig ist in
Kambodscha tatsächlich alles, da das Land sehr arm ist. Dennoch wird bei
Touristen fast immer der 5-100 fache Preis verlangt, was das meiste doch auf
europäisches Niveau anhebt. Nachdem wir unser Hostel gefunden hatten ging es
dann gleich noch weiter auf ein Bier in die Pub Street – eine der Attraktionen
von Siem Reap.

Am nächsten morgen ging es dann früh um 5 los zum Sonnenaufgang vor dem
weltberühmten Ankor Wat. Abgeholt wurden wir von unserem etwas verrückten
TukTuk-Fahrer Batman. Man muss sagen, es ist schon magisch, wenn morgens aus
der Dunkelheit der gigantische Tempel aus der Dunkelheit auftaucht. Nur
Sonnenaufgang gab es nicht wirklich, da es den Tag über sehr bewölkt war. Ankor
Wat als das größte religiöse Gebäude der Welt und ca. 1200 Jahren ein
beeindruckender Anblick. Danach ging es dann weiter nach Angkor Tom – eine
gigantische Tempelstadt im Urwald. Wir haben hier auch nur die Highlights
geschafft (Elephant Terrace, Bayon und einige kleinere Tempel). Man könnte
warscheinlich gut einen Tag nur mit diesem Areal verbringen. Aber da wir ja nur
begrenzt Zeit hatten ging es nach dem Frühstück weiter zum Tha Prom Tempel. An
diesem leicht verwunschenen Tempel wurde auch der Film Tomb Raider gedreht.
Dieser Tempel hat uns allen eigentlich am besten gefallen an diesem Tag. Dem
Sonnenuntergang haben wir dann danach noch eine Chance gegeben an einem
weiteren kleinen Tempel – sehr zum Verdruss unserer Fahrer die eigentlich gerne
früh Feierabend machen wollten… Am Abend haben wir dann nochmal auf der Pub
Street ein Bier getrunken und das Nationalgericht Amok probiert (ist eigentlich
wie das thailändische Green Curry).

Am nächsten Tag war dann nochmal der beste Dschungel-Track, der beste Relief
und der Indiana Jones Feeling Tempel dran. Tatsächlich war das Ranking voll
gerechtfertigt, wobei im ersteren Fall kein Tempel mehr im Dschungel zu finden
war, sondern nur ein paar in einem Fluss liegende Bodenplatten. Beim zweiten
Tempel waren die auf den Tempel allgegenwärtigen Reliefs in der Tat sehr gut
erhalten uns unglaublich kunstfertig. Der letzte Tempel (Bang Maleea) war jedoch
das absolute Highlight der Reise: Der Tempel ist schon wieder teilweise vom
Dschungel verschlungen und tlw. eingestürzt, dennoch kommt man sich beim
betreten tatsächlich wie ein Archäologe oder eben Indian Jones vor. Das Flair
ist auch hier wieder mystisch bis abenteuerlich. Dazu kommt noch, dass man
tatsächlich auf dem gesamten Tempel rumklettern kann – was wir auch ausgiebig
gemacht haben. Am Abend ging es dann noch zum Nigth Market und Old Market in
Siem Reap. Bei letzterem gab es echt gute Khmer-Küche und tatsächlich auch sehr
günstig. Einkaufen konnte man natürlich auch nach Herzenslust (in meinem Fall
Amok-Gewürzmischung).

Den nächsten Tag haben wir dann einen Bus nach Phnom Phen der Hauptstadt des
Landes genommen. Die Reise über mehr oder weniger bessere Schotterpisten (und
das waren die Autobahnen des Landes) hat tatsächlich fast einen ganzen Tag
gedauert. Dennoch haben wir dabei viel vom Land gesehen. Hauptsächlich Reisfelder
und Hütten – das Land ist wirklich arm. Dennoch ist gerade die Landbevölkerung
unglaublich freundlich und gut drauf. In Phnom Phen angekommen sind wir dann in
unser Hostel gefahren und haben erstmal ein paar Stunden auf der Dachterrasse
gechillt. Danach ging es dann erst zum Essen und später zum Feiern ins
Nachtleben von Phnom Phen. Die Stadt insgesamt ist schön und liegt v.a. recht
romantisch am Fluss mit einer großen Promenade. Auch Nachtleben gibt es zur
genüge, allerdings eher für die westlichen Besucher, da die Einheimischen sich
das nicht leisten können. Es ist auch ein seltsames Gefühl in so einem armen
Land in einem Club zu sein (hat für mich was von Weltuntergang)…

Am nächsten morgen ging es dann auf zur Besichtigung der Stadt. Eigentlich
reicht auch hier ein Tag nicht. Gesehen haben wir den Royal Palace (aber nur von
außen) und das Stadtzentrum. Danach sind wir weiter auf den Russian Market und
haben das echt viel Zeit verbracht. Ist aber auch ein Shoppingerlebnis der
anderen Art. Alles wird dort verkauft und zubereitet. Bei den Lebensmitteln
sieht das mit Unter etwas abenteuerlich aus. Der zweite Punkt war dann das
S-21. Das S-21 war das berüchtigtste Straf-/Folter-Gefängnis zu Zeiten des Pol
Pot Regimes. Untergebracht in einer ehemaligen Schule lernt man hier viel über
die grausame jüngere Geschichte des Landes. Ein unglaublich bedrückender Ort…
Die Grausamkeiten die hier in unglaublichen Maßstäben verübt wurden suchen
ihres gleiche – vllt. vergleichbar mit unseren Konzentrationslagern. Es ist
beeindruckend, dass sich das Land überhaupt von diesem nationalen Trauma erholt
hat. Nach diesem Besichtigungspunkt haben wir noch als Kontrastprogramm und um
mehr von der Stadt zu sehen eine Flussfahrt bei Sonnenuntergang unternommen.
Nach der Flussfahrt haben wir noch ein Wat, also einen modernen buddistischen
Tempel bsucht und waren in einer Kochschule für Straßenkinder essen – sehr
gutes Essen. Danach ging es dann für mich und einen Kollegen im Nachtbus nach
Siem Reap und via Flugzeug zurück nach Bangkok.

Christopher E. Missing

Ein verrückt normaler Tag in Bangkok

… In Bangkok wartete nämlich Arbeit auf mich. Direkt vom
Flughafen die Uni also um für die Präsentation am Wochenende mit der Thai-Gruppe
alles vorzubereiten. Der Tag der Präsentation (Samstag) war schon
bemerkenswert, aber nicht zu weit weg von meinen täglichen Erlebnissen in der
Uni hier. Deshalb mal ein Blog über einen Tag:

9:00 Uhr – Aufstehen: Ich weiß ich bin einfach ein
Langschläfer aber erstmal wach werden und ein gutes Frühstück einnehmen (wie
jeden Tag Cornflakes - die Thai-Frühstückseie ist zwar ganz gut, aber einfach
morgens nicht mein Ding). Nach dem Frühstück noch 10 Bahnen schwimmen und ab in
die Uni

11:30 Uhr – Treffen mit der Gruppe: Eigentlich was ja ein
finales Treffen um 11.30 Uhr angesetzt, da wir nochmal alles für die
Präsentation um 13.30 Uhr absprechen wollten, aber leider war ich erstmal der
einzige Anwesende.

12:00 Uhr – Essen: Etwas verspätet waren wir dann
immerhin 2/5 Teammitglieder.  Aber keine
Hecktik erstmal Essen ;-). Beim Essen haben wir dann zufällig festgestellt,
dass ein Großteil unserer schriftlichen Hausaufgabe, die wir eigentlich zur
Präsentation mit abgegeben müssen noch fehlt. Ich hatte meinen Teil via Mail an
unsere Zusammenfüge-Verantwortliche geschickt und gedacht, dass das alle so
machen. Falsch gedacht. Aber erstmal in Ruhe aufessen…

12:30 Uhr: Langsam wird’s etwas knapp mit der
schriftlichen Arbeit. Immerhin sind wir jetzt schon 3/5. Zum Glück hatte ich meinen
Teil recht ausführlich geschrieben und die anderen Teile noch angeschnitten und
eine weitere Kommilitonin wenigsten etwas geschrieben. Also Krisenmanagement:
Schnell noch die beiden Teile zusammengefügt und etwas zu den anderen Teilen
geschrieben, drüber gelesen und etwas verbessert/ optisch aufbereitet. So dass
wir um…

13:40 Uhr – Präsentation: … 10 Minuten zu spät und mit
immerhin 4/5 Leuten unsere Präsentation halten und den schriftlichen Teil
abgegeben konnten. Da ein Teammitglied bei der Präsi gefehlt hat haben wir
etwas improvisiert ;-). War aber eigentlich insgesamt ganz lustig und wir haben
fast volle Punkte auf Präsi und Arbeit bekommen J. Strategic Management auf Thai…

17:00 Uhr – Vorlesung
II: Da in Healthcare Operations Management die ersten beiden Vorlesungen
ausgefallen sind hatten wir noch eine „Make-Up class“ nach Strategic
Management. Eigentlich wollte der Professor ja Pizza für alles spendieren, aber
wegen Regen konnte leider nicht geliefert werden. Mal sehen ob wir das noch
nachholen. Die Vorlesung eignet sich ganz gut um mal den Uni-Alltag hier zu
beschrieben: Man hat hier sehr kleine Klassen von max. 30 Personen, aber in dem
Kurs sind wir zu zwölft. Außerdem hat man hier eher das Format Schulklasse: Es
gibt mehrere Tische, die auch meistens zu Gruppen Tischen zusammengeschoben
sind. D.h. es ist eher entspannter Unterricht, da die Thais meistens erstmal ne
halbe h zu spät kommen und dann wird das mitgebrachte Essen in die Tischmitte
gestellt und fröhlich gefeschpert. Eine Kommilitonin kam diesmal sogar 1,5h zu
spät, aber dafür hatte sie ihren Hasen „Bubi“ dabei. Sehr putziger Hase und
richtig interessiert am Fach – er hat meine Vorlesungsunterlagen direkt
verschlungen…

20:00 Uhr – Essen: Da unsere Gruppe aus der ersten
Vorlesung ja heute erfolgreich präsentiert hat waren wir noch zusammen mit
anderen bei „MK“ essen. „MK“ ist eine chinesische Restaurantkette und
eigentlich in jeder größeren Mall anzutreffen. Das Format ist das folgende: Man
bestellt Rohzutaten (Fleisch, Pilze, …) und wirft die in einen großen Topf in
der Tischmitte. Was dabei rauskommt kann man dann essen - schmeckt aber echt
gut.

23:00 Uhr – Skybar: Nach dem Essen haben wir uns noch auf
einen After-Dinner-Drink in eine sog. Skybar gesetzt. Skybars gibt es in
Bangkok viele (und in Deutschland entschieden zu wenige). Im Wesentlichen sind
das Bars die in den oberen Stockwerken von Hochhäusern sind, bzw. auf dem Dach
wodurch man eine tollen Blick auf die Skyline der Stadt hat. Dort haben wir
auch zufällig noch andere Exchange-Studenten von unserer Uni getroffen.

00:00 Uhr – Feiern: Von der Skybar sind wir dann direkt
in einen Club weitergezogen und ich kann sagen die Thais lassen es beim feiern
echt krachen.

4:00 Uhr – Schlafen: Ich wäre ja noch länger geblieben,
aber die Ausgangssperre ist immer noch in Kraft – ist aber vllt. auch ganz gut
so, da ich morgen um 9:00 Uhr Uni habe…

Christopher E. Missing

Penang und Singapur

Anfang Oktober habe ich noch eine weitere Reise
unternommen und zwar erst nach Penang in Malysia und dann nach Singapur in,
naja Singapur eben. Meine Reisegefährtin war diesmal Freundin, die ich in
Penang getroffen habe. Angekommen bin ich recht spät am Sonntag und habe dann
außer essen im Hawker-Center leider nicht mehr viel geschafft. Das Essen war
aber ausgezeichnet. Am nächsten Tag ging’s dann erstmal auf zum Tropical Spice
Garden und Dschungel Trekking. Der Spice Garden ist im Wesentlichen ein
Botanischer Garten mit tropischen Pflanzen – nicht nur Gewürzen. Interessant
war vor allem mal eine kleine Einführung zu den in Asien wachsenden und
verwendeten Gewürzen. Allerdings befürchte ich, dass ich allein im Dschungel
ausgesetzt trotz der Audiotour nichts Essbares erkennen könnte, da es einfach
zu viele verschiedene Pflanzen in Asien gibt. Das folgende Dschungeltrekking
war für mich aber das Highlight des Tages. Wir sind erstmal 2 Stunden eher
unerschlossene Wege zu einem wunderschönen und abgeschiedenen Strand gewandert
und da uns leider die Zeit ausging gleich wieder zwei Stunden zurück… Naja
baden kann man ja auch im Pool. Abends haben wir uns nach dem Essen noch etwas
die Uferpromenade angeschaut. Netterweise gab es an diesem Abend auch noch eine
buddistische Prozession die wir natürlich gerne auch noch angeschaut haben. Ist
nicht mit unseren Prozessionen zu vergleichen kann ich nur sagen …

Am nächsten Tag sind wir dann nach Singapur gestartet.
Dort sind wir erstmal ins sau teure Marina Bay Sands eingecheckt… Wir wurden
netterweise sogar auf eine Suite upgegradet. Allerdings kann ich das Hotel
servicemäßig nicht weiterempfehlen und auch Preis/Leistung passt überhaupt
nicht. Das einzige was das Hotel tatsächlich zu bieten hat ist der Pool und das
lassen die sich auch teuer bezahlen. Der Pool ist allerdings stark. V.a. war es
super, dass ein paar Kommilitonen von Luise mit einer Flasche Schnaps vorbei gekommen
sind und wir die in unserer Suite standesgemäß geleert haben. So hat sich das
Investment dann doch irgendwie gelohnt… Am nächsten Tag sind wir erst aus dem
Hotel ausgezogen und dann zu Luise in die Uni. Ich war fast etwas neidisch auf
den netten Campus – alles neu und relativ komfortabel. Danach sind wir dann zur
Riversafari gegangen. Im Wesentlichen ist das ein Zoo, der das Leben in den
Flüssen der Welt zeigt. Toll fand ich aber das begehbare Affengehege. Am Abend
waren wir dann nochmal bei den Kollegen vom Vorabend in der WG auf ne Flasche
Schnaps. Am nächsten Tag habe ich mir dann noch den Lian Shan Shuang Lin Temple
angeschaut. Echt schöner Tempel und vor allem ist der Tempel teil eines noch
aktiven Klosters. Ist aber nicht ganz leicht zu finden… Nach diesem Besuch bin
ich dann auch schon zurück nach Bangkok geflogen…

Christopher E. Missing

Ein Monat in Bangkok

Seit einem Monat bin ich nun im Land und seit ca. 3
Wochen habe ich auch hier Uni. Insgesamt gefällt es mir nicht nur gut sondern
immer besser. Je länger man hier ist und je mehr man entdeckt desto besser
lernt man das Land tatsächlich kennen. Besonders die ruhige und freundliche Art
der Menschen in diesem Land (wenn man mal von den Touristenecken absieht) ist
bemerkenswert – wenn auch die Verständigung mitunter etwas problematisch ist.
Dennoch wird man auch von den Thai Studenten freundlich und aufmerksam behandelt.
Insgesamt scheinen die Menschen hier auch fröhlicher als in Deutschland und das
ungeachtet der sozialen Schicht. Besonders faszinierend ist auch wie viele
Gegensätze hier parallel nebeneinander existieren, wie z.B. arm und reich (die
Kluft ist hier tatsächlich gigantisch).

Obwohl ich mich ja bemühe auch viel rumzureisen habe ich noch gar nicht
angefangen das Land richtig zu erkunden. Es gibt noch unzählige Nationalparks
und der Norden soll sehr schön sein. Ich hoffe, dass ich hier noch ein paar
andere Studenten überreden kann mit mir dort hin zu fahren. Die nächsten
Reiseziele sind allerdings wohl erstmal außer Landes.

Auch die hiesige Küche schmeckt mir noch immer und ich habe soweit keine
Sehnsucht nach Pizza oder Schweinebraten. Vor allem der Abwechslungsreichtum an
Gerichten lässt es kulinarisch nicht langweilig werden und man entdeckt immer
wieder neues. Das gleiche gilt auch für Bangkok und meinen Stadtteil Dindaeng.
Jeden Tag gibt es neue Ecken zu entdecken und auch alltägliche Geschäfte werden
bisweilen spannend. Vor allem ist hier alles ständig im Wandel, da jeder seine
eigenen Regeln und Tagesabläufe verfolgt. Mal hat man einen Gemüsestand vor der
Haustür und mal einen Sate-Verkäufer. So jetzt werde ich aber erstmal noch in
den Pool springen, was bei 33°C und hoher Luftfeuchtigkeit ganz angenehm ist...

Christopher E. Missing

Ko Samet

Kaum wieder in Bangkok und in der Uni haben sich spontan
ein paar Austauschstudenten zusammengefunden um für ein paar Tage nach Ko Samet
zu fahren. Also wieder Rucksack packen und diesmal ab zum Busbahnhof. Ko Samet
ist eine kleine Insel relativ nahe an Bangkok – mit Bus und Boot ist man in ca.
4h da. Beim ersten Eindruck waren zwar etwas viele Quallen im Hafenbecken, aber
auf der Insel selbst war das eigentlich nicht das Riesenproblem. Insgesamt ist
die Insel meiner Meinung nach deutlich schöner als Koh Samui, da sie überhaupt
nicht touristisch ist und noch einen wilden Charme besitzt. Außerdem ist sie
deutlich kleiner als Koh Samui und hat im Wesentlichen nur eine kleine Ansiedlung
rund um den Pier. Auf der Insel angekommen haben wir uns erstmal zum Hotel
begeben, das unsere Schweizer Vorhut schon am Wochenende für uns besetzt hatte.
Auch hier ein sehr positiver Eindruck – v.a. der Barkeeper, Gärtner,
Hausmeister, … - Dai - war super. Im Hotel angekommen haben wir erstmal auf den
ersten Abend angestoßen und Karten gespielt. Den zweiten Tag haben wir genutzt
um uns erstmal an den Strand zu legen und danach ein paar Motorroller
auszuleihen und die Insel zu erkunden. Obwohl ich das erste Mal in meinem Leben
so ein Ding gefahren bin, habe ich es ganz gut hinbekommen – im Gegensatz zu
unserer Italienerin. Die Insel bietet zwar keine Sehenswürdigkeiten, aber jede
Menge ruhige Strände und schöne Landschaft. Den Abend haben wir am Partystrand
der Insel mit Feuertänzern, Cocktail und Shisha verbracht. Der nächste Tag war
dann auch schon leider wieder unser Abreisetag und wir haben uns gegen Mittag
auf den Weg zurück nach Bangkok gemacht. Aber ich komme gerne wieder …

Christopher E. Missing

Koh Samui

Kaum in meiner neuen Wohnung eingelebt hat mich dann auch
schon wieder der Stadtkoller ergriffen und ich bin mit Tobi nach Koh Samui
gefahren. Koh Samui ist eine etwa 35 Kilometer vom Festland entfernte, im Golf von Thailand gelegene
und drittgrößte Insel in Thailand. Also mal wieder auf zum Flughafen und ab nach Surath
Thani und von dort aus mit der Fähre gen Westen. Am Abend waren wir dann in
unserem Quartier „Ninja Place“ am Hat Lamia (Lamai Beach) angekommen. Dieser
ist neben Hat Chaweng einer der beiden Hauptstrände auf Koh Samui. Den ersten
Abend haben wir genutzt, um noch schnell etwas zu essen und uns umzusehen. Hier
bin ich schon etwas erschrocken, da die Insel (sowohl Chaweng, als auch Lamai)
schon sehr touristisch sind, d.h. relativ teuer, von thailändischer Kultur und
Freundlichkeit (unsere Vermieterin im Ninja Place einmal ausgenommen) keine
Spur und die Strände komplett zugebaut. Am nächsten Tag haben wir uns erstmal
an den Strand gelegt und uns entspannt, wobei ich trotz Sonnenschutz und
bewölktem Himmel nach ca. 2h einen Sonnenbrand hatte – man darf die Sonne auf
den Inseln echt nicht unterschätzen. Den zweiten Teil des Tages haben wir uns
für den morgigen Tag einen Mietwagen besorgt und auch gleich schon mal den
Transfer für die Heimreise organisiert. Am nächsten Tag sind wir dann mit dem
Mietwagen zu einer Rundfahrt um die Insel gestartet. Ich finde einen Mietwagen
zu nehmen lohnt sich hier auf jeden Fall, denn sobald man mal aus den Touri-ecken
rauskommt ist die Insel tatsächlich echt schön. Es gibt kleinere Tempel (ok die
sind nicht sooo sehenswert wenn man aus Bangkok kommt ;-), Dschungel mit
Wasserfällen und noch schöne abgelegene Strände mit seltsam wachsenden Palmen.
In 1-2 Tagen kann man aber auch so ziemlich alles Sehenswerte auf der Insel
abklappern. Den Abend haben wir auf Chaweng Beach ausklingen lassen. Am
nächsten morgen musste ich mich früh aufmachen um noch rechtzeitig zu meinem
Kurs an der Uni am Nachmittag zu kommen – vom Strand in die Uni sozusagen…

Christopher E. Missing

Meine erste Woche Uni

Nach meiner
Ankunft in Bangkok habe ich noch schnell meinen Koffer geholt und bin in meine
neue Wohnung eingezogen. Leider habe ich dort auch erstmal kein Internet und
muss mir mit meinem Handy behelfen.

Früh am nächsten
Morgen ging dann auch die Einführung am CMMU dem College of Management der
Mahidol University. Auf dem Programm standen erstmal Team-Building Spiele um
die anderen Austauschstudenten etwas näher kennen zu lernen, dann gab es
Einführungen zur Kultur in Thailand und nach dem Mittagessen auch eine
Einführung/ Führung zur Uni. Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass die
anderen Austauschstudenten sich im Wesentlichen auf zwei Condos verteilen und
ich leider etwas alleine dastehe. Aber gut; man wird sehen wie sich die
Situation entwickelt. Immerhin war ich am Abend noch mit einigen aus dem Condo
in meiner Nähe beim Einkaufen und später etwas feiern. Dabei habe ich zum
ersten Mal in meinem Leben ein Motortaxi ausprobiert, was auch ganz gut
geklappt hat.

Am zweiten
Ausflugstag wurden alle Austauschstudenten vor der Universität mit Bussen zu
einer Art Thai-Kultur-Zentrum außerhalb der Stadt gebracht. Dabei handelte es
sich um einen kleinen Park wo man diverse typische Thai-Workshops besuchen
konnte. Ich habe mich für Schwertkampf und Kochen entschieden – die meisten
Jungs haben auch noch Blumenflechten gemacht… Danach ging’s mit den Bussen
weiter zum Haupt-Campus unserer Universität. Wir werden allerdings die ganze
Zeit am CMMU in der Stadt verbringen. Der Campus ist allerding tatsächlich sehr
beeindruckend. Er ist derartig groß, dass er ein eigenes kleines öffentliches
Verkehrsnetz hat. Zum beginn unserer Führung wurden wir allerdings erst mal zum
Essen eingeladen und zwar First-Class – im campuseigenen Hotel. Danach konnten
wir noch die Prince Mahidol Hall (der Gründer unserer Uni und Vater des
aktuellen Königs Bumipol) besichtigen. Bei diesem Gebäude handelt es sich um
den campuseigenen Konzertsaal für 2000 Gäste. Unsere Campus-Führung haben wir
dann mit dem Besuch des Mahidol-Museums abgeschlossen. Ich muss sagen es ist
fast schon schade, dass wir nicht hier studieren. Dafür können wir allerdings
mitten in der Stadt wohnen und studieren…

Am zweiten Tag
ging es wieder ab der Uni los zum Jim Thompson House. Das Jim Thomson House ist
die Behausung eines amerikanischen Architekten, der in der um die Mitte des
20sten Jahrhunderts in Bangkok gelebt hat. Die Anlage umfasst mehrere
traditionelle Thai-Häuser aus früherer Zeit, die von dem Architekten neu
kombiniert wurden und so eine sehr schöne Anlage ergeben. Nach diesem
Programmpunkt haben wir in Royal Navy Club zu Mittag gegessen, was zwar
deutlich schlechter als auf dem Mahidol Campus, aber immer noch gut war. Danach
ging es gleich weiter zum benachbarten Königspalast dem Wat Phra Kaeo. Diese
Anlage ist sehr groß und besteht aus einem Tempelbereich, einem Königspalast
und mehreren Thron-Hallen. Alle Gebäude, außer dem Palast und dem Royal Guest
House sind im typischen Thai-Stiel unglaublich prächtig verziert und schön
anzuschauen. Vor allem sehr beeindruckend sind die Wandmalereien, die über den
ganzen Komplex die Wände schmücken und Szenen aus dem Leben Buddas oder die
(hinduistische) Geschichte von Rama darstellen. Die Anlage wird auch
tatsächlich noch zu bestimmten Anlässen von König Bumipol (dem reichsten,
ältesten und am längsten regierenden König der Welt) genutzt. Nach der
Besichtigung ging es dann wieder zurück zu Mahidol und nach Hause.

Abends habe ich mich dann mit einigen Kommilitonen zum Essen auf einem
Streetmarket verabredet (was sowohl gut als auch günstig war) und danach ging’s
zum Feiern ins Level – einen Bangkoker Club (auch gut).

Der nächste Tag verlief zugegebenermaßen recht ähnlich. Tagsüber habe ich mich
etwas vom Vorabend erholt und Abends war ich dann mit einem Kommilitonen erst
beim Inder und anschließend auf der Khao San Road – der Backpacker- und
Turi-meile von Bangkok – auf ein Bier mit weiteren Austaustudenten. Die
Köstlichkeiten hier habe ich allerdings noch nicht probiert – Spinne kann ich
mir einfach nicht als schmackhaft vorstellen, aber vllt. kommt das ja noch...

Am Donnerstag habe ich dann mal das Fitnesscenter und die Poolanlage meines
Wohnkomplexes ausprobiert. Ersteres mit dem Kommilitonen vom Vorabend. Den
Abend habe ich dann eher ruhig in meiner Wohnung zugebracht, da sich am
nächsten Morgen der Internetmann angekündigt hat und ich ab da an hoffentlich
zu Hause einen Internetzugang habe.

Eigentlich wäre heute mein
erster Kurs an der Uni gewesen, aber der fällt leider aus. Wenigstens war der
Internetmann heute da und ich habe jetzt Internat zu Hause. Den Tag habe ich
auch eher ruhig am Pool verbracht (da ich ja auf den Internetmann warten
musste). Am Abend stand dann ein Welcome-Dinner mit unseren Thailändischen
Buddys an. Dabei gab es erst einmal ein ausgiebiges Essen – in Thailand wird
übrigens immer für alle bestellt und jeder nimmt sich dann von allem etwas – das
netterweise auch von unseren Buddys bezahlt wurde. Selbige sind übrigens super
hilfsbereit und total nett. Leider habe ich meinen Buddy Atom bis jetzt noch
nicht kennen gelernt. Nach dem Dinner waren wir dann noch in einer Bar was auch
sehr nett war.

Am Sonntag hatte ich zwei Kurse und zwar „Management
Information Systems“ und „Healthcare policy and provider payment systems“. Der
erste Kurs war sehr gut und der zweite etwas chaotisch. Außerdem fand der
zweite Kurs bei kühlhausähnlichen Temperaturen statt. Ich werde nie verstehen
warum man bei über 30°C Außentemperatur Gebäude auf unter 15°C runterkühlen
sollte, aber gut ich habe mich angepasst und mir gleich einen dicken Unipulli
geholt (Hätte ich aber auch so da die echt cool aussehen). Leider wurde mein
Nachmittagskurs auch kurzfristig auf den Morgen und damit auf meinen ersten
Kurs verschoben. D.h. leider habe ich jetzt 4 Tage Uni und nicht wie geplant 3.
Naja aber ich habe mir das mai pet raj (Dt.: Was solls… (Lebensmotto in
Thailand) ja schon angeeignet und schaue mal was draus wird. Die Uni ist aber
ansonsten super. Es gibt gratis Kaffee, Tee, … und es ist alles sehr
Serviceorientiert. Auch die Kantine wo man für 50-60 Cent ein Mittagessen
bekommt ist echt gut (etwas scharf aber gut). Außerdem gehören eigentlich alle
Studenten zum thailändischen Geldadel (und das heißt die sind auch für unsere
Verhältnisse sehr wohlhabend) und studieren neben der Arbeit – wahlweise im
Familienunternehmen oder mittlerem Management. Aber auch die sind sehr nett. Am
Abend war ich dann noch mit zwei anderen Austauschstudenten essen und danach
haben wir bei mir Basketball angeschaut.

Christopher E. Missing

Wochenendausflug nach Krabi

Mein erstes
Wochenende werde ich mit Luise und einigen Freunden von ihr in Krabi
verbringen. Also aufstehen, zu meiner künftigen Wohnung düsen und schnell noch
den Mietvertrag unterschreiben und dann aber ab zum Flughafen um die 13:50 Uhr
Maschine nach Krabi zu bekommen.

Krabi ist
landschaftlich sehr schön – es gibt viele tolle Felsformationen sowohl an Land
als auch im Wasser. Mit dem Taxi ging es dann zu unserem Hotel in Au Nang. Am
nächsten Tag war dann erstmal Tauchen angesagt. Wir hatten am Vorabend noch die
Tour bei einer örtlichen Tauchschule gebucht. Leider war das Wetter etwas
stürmisch und wir konnten nicht ganz die Spots betauchen, die wir eigentlich
ansteuern wollten. Vor allem war die dreistündige Bootsfahrt nach Koh Pi Pi
(einer sehr schönen Insel vor Krabi) etwas ungemütlich wegen des Seegangs.
Trotzdem konnten wir auf zwei echt schönen Tauchgängen die Artenvielfalt der
Adamanensee bewundern. Star des Tages war die örtliche Schildkröte.

Am nächsten Tag, der auch schon mein Abreisetag war
haben wir noch eine Tour zu den heißen Quellen und in den Nationalpark gemacht.
Die Heißen Quellen sind tatsächlich sehr warm und liegen mitten im Jungel.
Tatsächlich war das aber ganz angenehm, da es gerade mal wieder geregnet hat.
Ich muss sagen ich habe die Regenzeit echt unterschätzt. Im Nationalpark haben
wir dann nach einem Essen mit weiteren Singapurern aus unserer Tourgruppe den
Emeraldpool angeschaut. Gefährlich Tieren sind wir dabei auch begegnet. Leider
mussten wir relativ schnell wieder gehen, da ich meinen Flug erwischen musste.
Deswegen konnte ich auch leider nicht den Tiger Cave Tempel besuchen der sonst
eigentlich noch auf dem Programm gestanden wäre. Naja ich fand das Wochenende
trotzdem schön und jetzt habe ich außerdem noch einen Grund um wiederzukommen.

Christopher E. Missing

Meine ersten Tage in Bangkok

Tag 1

Am Montag bin ich
in Bangkok gelandet. Bangkok hat mich so empfangen, wie Deutschland mich
verabschiedet hat – mit Regen. Aber damit muss man in der Regenzeit wohl
rechnen. Erfreulich war, dass ich auf dem Weg vom Flughafen zu meiner
Unterkunft- einem deutschen Freund in Bangkok - mit dem Taxifahrer rudimentär
auf Thai parlieren konnte. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich
nach dem Gespräch für schwul hielt, da ich das Wort für festen Freund (fään)
und nicht für Freund (phüan) verwendet habe. Naja, ich habe ihm zum Abschied
noch einmal freundlich zugezwinkert – was die Situation wohl nicht abschließend
geklärt hat.

Bei meinem
nicht-festen Freund (Tobi) angekommen ging’s nach einer Tasse Kaffee auch schon
tiefer ins Herz von Bangkok. Wieder mit dem Taxi. Der erste Tagesordnungspunkt war
der Kauf einer Thai-SIM-Karte für mein Handy. Also erstmal in eine der in
Bangkok allgegenwärtigen (Shopping-)Malls. Die Thais lieben essen und shoppen.
In der Mall meiner Wahl habe ich dann trotz erheblicher Sprachschwierigkeiten
meine SIM-Karte bekommen. Der SIM-Karten-Kauf war leider nie Gegenstand meines
Thai 1 Sprachkurses – dafür hätte ich ohne Probleme nach dem Aufenthaltsort des
Gärtners fragen können (khon suan yu thi nai).

Der nächste
Tagesordnungspunkt war die Suche nach einer geeigneten Bleibe für die nächsten
4 Monte. Das ist in Bangkok eigentlich gar nicht so schwierig. Man geht einfach
in ein nach Wohnungen aussehendes Hochhaus und fragt ob noch was frei ist. Das
klappt wirklich! Einmal sind wir zwar versehentlich in ein Hotel gelaufen, aber
dort gab es dann auch einen Gärtner – sicherlich sehr zur Freude der
Hotelgäste.

Tag 2:

Den zweiten Tag
nach meiner Ankunft habe ich etwas ruhiger angehen lassen. V.a. da ich am
Vortag eine gute Wohnung gefunden habe und auf den Anruf warte, dass ich
einziehen kann. Selbiger kam auch am Abend. Dennoch bin ich natürlich nicht nur
untätig daheim geblieben, sondern habe mir mit Tobias und einem Freund von
Tobias (Julian) noch ein Kondo angeschaut. Danach waren wir beim Chinesen – was
sehr lecker war. Außerdem hatte ich die Gelegenheit mich am Pool im Wohnkomplex
meines Freundes etwas zu erfrischen. Den Abend haben wir mit einem Bier du
einem weiteren Essen ausklingen lassen. Das Essen hier hin Thailand ist echt
gut und abwechslungsreich, wobei manchmal etwas scharf…

Tag 3:

Heute war ich
tatsächlich in der IKEA. Das witzige war, dass diese als einer von sehr vielen
Shops in einer gigantischen Mall (Mega Bangna) untergebracht war. Also die Mall
war echt verdammt groß… Die IKEA ist eigentlich wie die bei uns in Deutschland
und es gab tatsächlich Kötbullar und Smoereboed. Ich habe mich allerdings nebst
Teller Lugn für die Klobürste Bolmen entschieden.

Danach habe ich mir nach einer kleinen Youtube-Thai-Lernsession auf die suche
nach einem Badhandtuch gemacht. Hier muss ich leider trotz umfangreicher Suche
auf dem Streetmarket in Ramkamheang und einer der dortigen Malls Misserfolg
gestehen. Das lag aber auch daran, dass aufgrund des konstanten Regens der
Streetmarket nur mit wenigen Händlern glänzen konnte. Aber ich gebe nicht auf!

Ein vorzügliches aber scharfes Thai-Essen am Abend hat mich allerdings über den
zweiten Fehlschlag des Tages hinweggetröstet.

Tag 4:

Heute hatte ich
tatsächlich Erfolg beim Handtuchkauf. Allerdings nicht auf einem Streetmarket
sondern in einer Mall. Nach diesem Erfreulichen Ereignis wollte ich eigentlich
von Ramkamhaeng (in diesem Stadtteil wohnt Tobi) nach Din-Deang gefahren um meinen
Mietvertrag zu unterschreiben. Leider wurde das Treffen aber kurzfristig auf
den nächsten morgen verschoben, da mein Vermieter den  Schlüssel für die Wohnungsbesichtigung im
Polizeiauto vergessen hat – aber so habe ich erfahren, dass er Polizist ist.
Danach war ich dann noch mit Tobi und eine paar seiner thailändischen Freunden
erst beim Mexikaner und dann im Irishpub. Noch bin ich eigentlich recht
westlich unterwegs…

  • Missing
    Martin hat am kommentiert:

    Das klingt ja schonmal echt alles sehr gediegen!
    Was ich mich frage, was sagt Luise eigtl. zu deinem neuen Freund (Fään) Tobi?
    Dein blog liest sich echt sehr schön, halt uns auf dem Laufenden!

  • Small
    Luise hat am kommentiert:

    Ja das frage ich mich auch :P
    Schöner Blog jedenfalls :) Freue mich schon, wenn du dich eingelebt hast und du was über den Alltag/ das Leben in Bangkok selber berichten kannst :D

  • Missing
    Ulrike Eirich hat am kommentiert:

    Hört sich alles nicht schlecht an! Gut, dass Ikea überall auf der Welt zuhause ist.Wer sind die diversen Damen auf dem letzten Foto??

Christopher E. Missing

Goodbye Deutschland

Endlich ist es
so weit, in 2 Stunden geht mein Flug nach Bangkok. Deutschland verabschiedet sich mit großartigem Wetter. Überraschenderweise gehen mir gar
nicht so viele Gedanken durch den Kopf und ich bin recht entspannt - liegt wahrscheinlich
daran, dass die Planungen für das Auslandssemester bereits vor über einem Jahr
begonnen haben. Aber genau das erhoffe ich mir auch von meinem
Auslandssemster. Etwas Abstand zu gewinnen und sich erst mal weniger
Gedanken um Studium, Job, Karriere, Arbeit, ... machen zu müssen. Nach bis dato
5 Jahren Studium/Praktikum wird das für mich eine ganz neue Erfahrung ;-). Natürlich freue ich mich auch neue Menschen und eine neue Kultur kennen zu lernen. In
diesem Sinne: Das Abenteuer beginnt ...

  • Small
    tom hat am kommentiert:

    ein auslandssemester in bangkok? wie bist du denn auf diese idee gekommen? naja zugegeben, ich habe meins in bath verbracht, da wäre ich damals wohl auch lieber nach bangkok gegangen. have fun!