Surfbagstories - So wenig reicht

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Jonas-Lau Small

Auszug


Wahrer Alltag


So hier mal ein kleiner Auszug wie es wirklich bei uns
aussieht! Na wer hat die Wohnung gefunden? Leider mixt das Programm die Fotos,
aber es sind Fotos vom Trailer, wie wir die letzten Wochen gehaust haben im
Trailerpark!

Wie ihr seht sind wir Surfen, Essen, in der Natur oder Shoppen.

Einige Bilder sind von „Howlers“ unserem alten Arbeitsgeber
(Billard, Bowling, Store) und von unserem neuen Arbeitsgeber, Surfshop „Storm“
im hippen Tofino.

Wir haben auch Haustiere wie Meerschweinchen, Kuh oder Schaf
eingetauscht - in Bambi, Bär und Nanuq ( neuer Hausmitbewohner, also unser
Wolf).

Schöner Hund aber hier ist saugen 2x am Tag angesagt.

Wenn es keine Wellen hat spielen wir Monopoli ( natürlich
die Surfer-Edition), essen frisch gebackenes Brot oder bauen Sandburgen am
Meer. Aber ohne Euch – Familie und Freunde wird’s dann doch langsam langweilig
!

Ach und haben ein neues Auto – Spielzeug für uns gefunden,
aber finden niemanden der den Sprit bezahlen will, also lassen wir den kleinen
mal hier.

UND das wichtigste : haben 2 neue Familienmitglieder, darf
ich vorstellen:

Mit einer Länge von 5,10/ hellblau : Monti Simmens

Und mit ganzen 6,10/schwarz – weiß : Tillikum-the killerwhale-auch einfach
orca genannt!



  • Missing
    Nicole und Alex hat am kommentiert:

    Hey ihr beiden. Vielen lieben Dank für eure Karte. Es freut uns sehr das es euch gut geht und das ihr zurück kommen wollt. Freuen uns jetzt schon auf eure Rückkehr auch wenn Alex dann wahrscheinlich in Tokio sein wird (er wird dort für 1 Jahr bleiben).
    So euch noch ganz viel Spaß und bis bald
    LG Nicole und Alex

Jonas-Lau Small

Natur Pur


Stubb-Island


Diese  kleine
Insel ca. 15min mit Motorboot vom süßen Hafen Tofinos entfernt und ist privat.
Einmal im Jahr wird sie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Nancy hatte
das Glück frei zu haben und erkundete die Insel für sich.

Nach ca 15min Bootsfahrt erreicht man einen kleinen alten
Steg , von hier führt ein sehr zugewachsener Pfad in ein kleinen Garten mit
wunderschönen alten Bäumen und Blumen. Es qualmt Rauch aus einem alten Häuschen
und es riecht lecker nach Cafe und Kuchen. Es gibt einen kleinen Gemüse und
Obstgarten. Überall Kinder die glücklich spielen und am Feuer sitzen oder  Ufer sitzen und die Natur genießen.

Nancy fühlte sich wie in einem kleinen Feen- oder Elfenland.
(Leider gabs keine Kostüme!)



Jonas-Lau Small

Unser neues Haustier!


Bear watching


An „freien“ Tagen haben wir Zeit die Umgebung hier zu
erkunden und kennen zulernen. Traumhaft schön und atemberaubend, egal ob Nebel
(gibt’s hier leider sehr  viel),
Regen oder Sonnenschein. Der August wird hier auch Fogust (nebliger August)
genannt.

Aber das positive zu erst. Als Local darf man 1x pro Saison
mit zum Bären und Wal beobachten aufs Boot. Die typische Touristenattraktion
kostet hier ca 120 Euro.

Wir durften also mit auf eines dieser Boote und genossen den
Ausflug in den Nationalpark. Bären im Zoo sind eins aber in freier Wildnis –
der Wahnsinn. Es war erstaunlich wie entspannt die Bären am Ufer lang liefen;
die Steine von einer Seite zur anderen drehen um Futter zu finden und wie
gemütlich sie hin und her trotten. Es ist mit Worten fast gar nicht zu
beschreiben, deshalb hab ich so viele Fotos reingestellt, ich bekomm nicht
genug!

Seht selber!



  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Sieht Ziemlich Groß aus der Bär.

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Der Nebel des Grauens ;-)

Jonas-Lau Small

Mai


Vancouver Island Mai


Moin, moin hier von der rauen Westküste .

Die Zeit vergeht hier rucki zucki.Aber fangen wir vorne an. Wir hatten Glück mit unserem
Trailer in Ukee. Angekommen und gleich nen Zimmer – Traum. Die von Euch, die
noch nie auf Saisonarbeit waren - wissen wahrscheinlich nicht von was ich rede
( ok vielleicht Studenten mit eingeschlossen!). Die Leute hier vor Ort konnten
es nicht fassen und nen Job hast das deutsche Mädel auch gleich gehabt –
staunen und Stirnrunzeln von anderen. Nancy lernte also den kanadische Styl des
Kellnern im Blue room - eher Bistro als Restaurant kennen und Jürgen genoss
seine Freizeit mit Surfen. Aber der Alltag sollte sich ändern und Jürgen wollte
auch nen Job. Wir versuchten beide einen Job im Howlers zu bekommen, klappte.
Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wir haben sehr viele Bewerbungen
abgegeben und Jürgen hätte nur den Job als Tellerwäscher bekommen......armer
Jürgen aber jetzt ist er der Store-Manager ! Vom Tellerwäscher zum Millionär-
Kanadischer Traum......Aber es entwickelte sich anders als gedacht. Es kamen
keine Gäste, den es gab ja auch nirgends einen Hinweis/ Schild, dass sie
Aufhaben, eine Kegelbahn besitzen und man Billard spielen kann oder geschweige
den einen Tante Emmaladen haben. So hatte Jürgen nix zu tun, die Kellner  hatten nix zu tun , die Stimmung sank
und das Kündigen ging los.

Aber wir wollten eh ins hippe Tofino und da wir sowieso
jeden Tag zu Yoga und Surf dorthin gefahren sind, hatten wir dort einen
größeren Bekanntenkreis als in Ukee.

Umso überraschender kam ein Anruf vom Surfshop Storm, die
wollten Jürgen fürs Team  und somit
fängt er auch nächste Woche an. Er strahlt jetzt schon, ist nämlich der coolste
Laden!  Übrigens ich dürfte auch
dort arbeiten, aber als Kellner verdient man hier einfach mehr! Tja brauchen
wir nur noch  ne Wohnung! Der
Montag war unser Montag, den am Abend nach dem Yoga, fragt die Lehrerin ob wir
ein Zimmer in ihrem tollen Haus mieten wollen und wir „JA“.  Das bedeutet diesen Montag ziehen wir
ins hippe Tofino und gehören zu den „Coolen Typen vom Strand “.

Ich arbeite weiterhin in ukee aber man weiß ja nie was kommt 


Alltag in Tofino

1.Yoga 

2.Cafe im tofitian oder wolf in the fog (Frühstück)

3.Yoga 

4.Surfen

5.
Essen

6.Schlafen

Echt schrecklich oder?

Achja 
zwischendurch arbeiten wir jetzt auch mal.



Jonas-Lau Small

Vancouver Island - erste Eindrücke

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Erst gibt es ewig keine Fotos und dann so viele auf einmal, dass man gar nicht weiß, welches man kommentieren soll ;) Wunderbar, toll, traumhaft, herrlich, wunderschön,.....freu mich, dass Ihr gut in Kanada gelandet seid und dass es Euch gut geht! Vermiss Euch!!!!!LG

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Sieht kalt aus in Kanada.

Jonas-Lau Small

Auckland


Auckland – die Dritte


Dank unserer Liebe zur Natur und unseren vielen Wanderungen
auf der Südinsel, hatten wir noch eine Einladung offen in Auckland bei einem
netten Pärchen zu wohnen und uns das neuseeländische Schulsystem näher
anzuschauen..... you never know! Wir besuchten eine Sonderschule und waren sehr
beeindruckt. Aus der Einladung von 3 Tagen die wir mit Donald & Cate
verbringen wollten, wurden 2 Wochen - der Schlüssel fürs Haus; eine Einladung
über Ostern in ein kleines süßes Haus am Meer (Bach) in einer Maori Community; Sushi-
und Backkurs sowie viele interessante Anregungen über unsere weitere Art der
Lebensgestaltung inklusive! In dem Sinne Danke noch mal an Cate & Donald
(Thank you!) Einblicke in den Weinanbau bekamen wir von Rex und Maria (Thank you!) und zur biologischen Bienenbehandlung waren wir auch auf ein sehr großzügiges Anwesen eingeladen (hatte nur einen eigenen Pool und Tennisplatz, Gemüsegarten und Obstbäume).

Damit ihr nen kleinen Einblick bekommt! Eines der
Wochenenden verbrachten wir damit unseren Pfeil zu verkaufen. Der Tagesablauf
sah so aus:

5:45 klingelt der Wecker und 10min später klopft es an der
Tür-à
ja richtig der Tag beginnt und zwar mit einem 1 stündigem Spaziergang durch den
traumhaften Park gleich um die Ecke. Und ja unsere Gastgeber machen das jeden
Tag und sie sind sehr, sehr fit! ( bei Wind und Wetter).

Danach gab’s selbst gemachtes Müsli mit Obst und dann beginn
der Tag. Sie rennt zum Bus und er schwingt sich auf sein Fahrrad um zur Arbeit
zu kommen, ja ich schreibe vom Wochenende........sie unterscheiden da nicht ob
Montag oder Samstag...jeder Tag ist gleich! Was haltet ihr davon? Jetzt heißt
es für Jürgen und mich ab zum ersten Automarkt in der Stadt. Dort angekommen,
wissen wir bereits, der Pfeil, der wird heute nicht verkauft! Und so war es
auch, aber wir haben viele nette Deutsche kennen gelernt, alle mit dem selben
Zielà
Van verkaufen. Es war ein großer Parkplatz mit ca. 50 Autos....es kamen 5
Besucher in 7h.( Das meiste davon Gebrauchtwagenhändler, die jetzt die Autos zu
nem Spotpreis aufkaufen von den verzweifelten Backpackers und im
Oktober/November zu horenten Preisen wieder verkaufen.) Aber die Sonne schien
und wir genossen Cafe und Muffins!

Es kam wie es kommen musste, wir alle trafen uns am nächsten
Tag zum größeren bekannten Automarkt in Auckland, an der Pferderennbahn. Es sah
jedoch eher nach nem Festivalgelände aus, denn alle packten ihre Tische und
Stühle aus, tratschten, lachten, hörten laut Musik und genossen den Tag.
Verkaufte Autos wollt ihr wissen? 
Nicht viele und wenn, dann unterm Preis.

Auch so leider Malte und Feli (liebe Grüße hiermit nach
Freiburg!) Wir hatten etwas mehr Glück. Eigentlich war ein Kanadier
interessiert aber ich wollte den Pfeil nicht unter Wert verkaufen. Wie ich
später lernen musste, hätte ich das Angebot von ihm annehmen sollen. Aber das
Glück war mit uns und so lernten wir ein nettes Pärchen aus Konstanz kennen. Er
ehemaliger Kfz-Mechaniker bei Mercedes, hatte den Van gesehen, sich in ihn
verliebt und gekauft. Danke an dieser Stelle noch mal an Jörg und Nadja!

Bye Bye Pfeil! Schluchz......und mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln ging es zurück in die Großstadt Auckland!



  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Wein, Pool, Tennisplatz Gemüsegarten und Obstbäume ... gibt schlimmeres ;-) Ist das auf dem ersten Bild das Haus von innen oder wo seid ihr da?

Jonas-Lau Small

Raglan


Lovely
Raglan


Nachdem wir doch über 2 Wochen in New Plymouth verbracht
hatten, zog uns der Surf oder besser gesagt, der Forcast (Wellen/Wetter) zurück
nach Raglan. Das Surfmekka Neuseelands.

Auch beim 2mal war das Wetter bescheiden, vereinzelte schöne
Tage aber wir sind ja zum surfen hier - gelle.

Und wir wurden nicht enttäuscht! Der große Swell kam und wir
schauten uns dieses Schauspiel lieber von außen an. Atemberaubend.

Was ich an dieser Stelle noch sagen möchte, sollte jemand
eine Mäuseplage haben, wir hätten die absolute Wahnsinns Mausefalle – „the
better mousetrap“ . Diese gefüllt mit Erdnussbutter – 100% Erfolg. Wir hatten 7
Stück insgesamt! Also wenn ihr Rat braucht, scheut euch nicht uns um Hilfe zu
fragen :-)



Jonas-Lau Small

Gisborne 3 - es benötigte Cyclone Pam um Gizzy zu verlassen


Die Gisborne Trilogie geht also weiter! Zurück zu Hause
genossen wir zwei weitere Wochen mit Sonne, Strand und Surfen. Wir gehörten nun
fast schon dazu und wurden zu Grillfeiern und warmen Duschen eingeladen. Nur
der Hurrikan Pam konnte uns zur Abreise bewegen und ein netter Local, der
meinet „I´d get the fuck out of here! I´d go to Taranaki!“

Na das haben wir dann auch gemacht – aber ehrlich gesagt
haben wir kurz überlegt, zu bleiben und uns mal nen Hurrikan aus der Nähe
anzuschauen und zu spüren.

10 Stunden später waren wir an der Westküste und in
Sicherheit und als Belohnung gab es einen traumhaften Sonnenuntergang mit
Taranaki im Hintergrund.



Jonas-Lau Small

Tongariro Crossing


Um den Touristenmassen zu entkommen, entschlossen wir uns
FRÜH (5:30 Uhr) zu starten und den Sonnenaufgang auf dem Berg zu erleben. Dafür
schliefen wir auf dem Parkplatz am Ausgangspunkt – Nancy wäre trotz ihrer
Icebreaker Unterhose, Longsleeve und Socken fast erfroren. Die Sonne war
schneller als gedacht, aber wir erlebten auch so eine traumhafte Stimmung beim
Aufstieg – ganz allein. Beim Abstieg kamen uns dann die Horden von in Bussen
angefahrenen Touristen entgegen.



Jonas-Lau Small

Gisborne 2

Texte für die Bilder unten kommen bald. Wir mussten heute erstmal tausende von Fotos durchschauen und auswählen.

Und uns an die Büchereiöffnungszeiten halten (wegen der Stromversorgung).

Die Bilder sind unbearbeitet - keinen Scheiß es sieht hier so aus!

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Die bilder sind echt der wahnsinn!

Jonas-Lau Small

Glenorchy und Caples-Greenstone Track


Nach Jürgens Sommergeburtstag machen wir uns auf den Weg
nach Glenorchy am Ende des Lake Wakatipu. Es ist ein verschlafenes kleines
Örtchen (erst seit 1963 per Straße zu erreichen, vorher fuhr nur die TSS
Earnslaw hier her), das von zahlreichen Tagesgästen aus Queenstown besucht
wird. Leider schien das Wetter gerade zum Start unserer nächsten Wandertour
umzuschlagen und wir verschieben sie um einen Tag. Zu Hause würden wir die
letzten Einkäufe für Silvester machen, hier hoffen wir auf besseres Wetter.

Am 31.12. zog ein heftiges Gewitter über den See und wir
warteten bei Frühstück im Bett und einem Kaffee in der alten Post das Wetter
ab. Unsere erste Tagesetappe zur Midcaples Hut war nur 3 Stunden also hatten
wir Zeit. Sorgen machten uns nur die drei Bachläufe die wir mit dem Auto zum
Startpunkt zu durchqueren hatten (Locals: „Kein Problem da bin ich mit nem
Honda Civic hinter gefahren“ – andere Fabrikate sind an diesem Tag im Bach
stehen geblieben, abgesoffen oder hatten Wasser im Kofferraum – aber unser
Silberpfeil hats gut geschafft).

Am Parkplatz angekommen bereuten wir, nicht schon vorher
gepackt zu haben – Regen und Sandflies und Sandflies und Sandflies ach hatten
wir erwähnt dass da Sandflies waren!!! Gott sei dank haben wir die letzte Tube
Rescue me in Glenorchy erstanden – ein wahres Wundermittel mit Manuka Honig und
Aloevera.

Nach drei ewig erscheinenden Stunden durch den Busch (mit
Hirsch und New Zealand Robin /Vogel) erreichen wir die überfüllte Hütte (24 Matratzen
/ 32 Wanderer). Wir ergatterten die letzten beiden freien Betten und gingen um
22:30 Uhr ins Bett – Frohes neues Jahr!

1. Januar 2015 Hurra, Hurra das neue Jahr ist da! Dieses
Jahr machen wir mehr Sport und laufen 18 km über den McKellar Saddle zur
McKellar Hut. Die Wanderung führt uns bei traumhaftem Wetter und stetigem nicht
enden wollendem Aufstieg über den 945 m (ha ha das hört sich ja nach nichts an
– aber wir haben ja fast bei 0 angefangen ;-) Sattel. Der Abstieg war dafür
dann kurz und steil und die Meisten sind früh ins Bett.

Auch diese Nacht gab es wieder einen Schnarcher und der
erholsame Schlaf kam etwas zu kurz. Nach einem guten Frühstück bei Sonnenschein
(instant Haferschleim mit Kaffee im Teebeutel und Apfel) starteten wir in den
dritten Tag und wanderten durch das Greenstone Tal zur Greenstone Hut, die
nachdem alle vorherigen Hütten 24 Matratzen logischerweise 20 Matratzen
anzubieten hatte – daher Motto für diesen Tag „Schneller als die Anderen“. Den
Nachmittag verbrachten wir gemütlich auf der Terrasse vor der Hütte.

Am letzten Tag hatten wir lediglich 5 Stunden zu laufen und
es gestaltete sich als ein gemütlicher Spaziergang mit den anderen Wanderern.
Diese waren ein Pärchen aus Kalifornien, ein deutscher Student aus Dunedin,
zwei Weinbauern und zwei Umweltschützern aus Auckland sowie einem französischem
Paar und uns. Zum Abschluss gabs ein großes Picknick am Fluss.

Schön wars.



  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    Dieser Post ist beim letzten Mal irgendwie unten rein gerutscht. Hat wahrscheinlich keiner gesehen, oder?

Jonas-Lau Small

Nächstes Mal:

Bilder vom Mt Cook und Australien


Wir fliegen morgen Früh nach Sydney! Bis denne....

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Guten Flug und viel Spaß in Australien, passt auf Euch auf!

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Haben sie dich reingelassen?

Jonas-Lau Small

Mt Aspiring National Park


50 Kilometer von Wanaka entfernt liegt das Ende der Straße
zum Mt Aspiring National Park. Wir wussten, dass es eine harte Strecke fürs
Auto wird aber uns wurde versichert, dass es sich lohnen würde. Soweit so gut.
Realität: 40 km Schotttterrettterterttterppppiiiiiissssttttteeeee. Nach 2,5
Stunden erreichen wir staubig und durchgeschüttelt das Ende der Straße. Hat
sich gelohnt. Wir haben einen wahnsinnigen Blick auf den Mount Aspiring und
laufen eine kurze Strecke von 4 Stunden zum Rob Roy Gletscher (der mit dem
Wasserfall) .... atemberaubend.


Nach einer ruhigen Nacht – ohne Schnarcher – machen wir uns
auf den Weg zur Liverpool Hut (2 Tages Tour). Die ersten 15 km verlaufen durch
ein wunderbares Tal und vergehen wie im Flug. Danach beginnt ein 2-stündiger
Aufstieg und wir krabbeln und klettern auf allen Vieren über Wurzeln und
Felsen. Auch nach dem ersten Blick auf Hütte und Klo sind wir leider noch lange
nicht da. Der Aufstieg gestaltete sich technischer als gedacht und Nancy machte
sich schon Sorgen über den Abstieg.

Die Hütte (1035m) mit 10 Betten lag traumhaft unter der
Spitze von Mt Barff, den zwei neuseeländische Kletterer am nächsten Morgen
erklimmen wollten. Außerdem sah man von hier aus wieder auf den Mt Aspiring und
der Vorteil von nächtlichem Harndrang ist, dass man die gletscherbedeckten
Berge auch mal bei Vollmond und klarem Sternenhimmel zu sehen bekommt.

Wie erwartet war der Abstieg kompliziert, es galt die
Konzentration aufrecht zu erhalten und Nancy war für einen Moment unachtsam und
kullerte ein Stück des Weges nach unten.

Resultat: geschwollenes Schienbein, zahlreiche blaue Flecken
und eine geprellte Schulter.


Die 15 km musste sie aber trotzdem noch laufen. Tapferes
Mädchen.

Die nächste Wanderung fällt dadurch aus, denn am nächsten
Morgen zeigte sich, dass Nancy in ihren Bewegungen sehr eingeschränkt war.


Aber schön wars und gelohnt hat sich’s auch.

Die nächsten Tage pflegte Jürgen seine Frau und ging
Fliegenfischen (und wenn die Schnurr nicht gerissen wäre .... verdammt).



  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Soooooo schöne Fotos, wieder mal, ich beneide Euch!!!

Jonas-Lau Small

Neujahrsgrüße


Wir bedanken uns bei unseren Familien und Freunden, die Teil
von diesem wunderbaren Jahr waren und freuen uns schon auf das nächste Jahr mit
euch – dauert halt noch a bissle ;-)


Wir wünschen euch allen einen Guten Rutsch ins Jahr 2015.

Bleibts gesund und munter!


Nancy und Jürgen



  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Euch auch alles Gute & einen guten Rutsch!!

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Ihr "rutscht" ja schon 12 Stunden früher als wir ins Neue Jahr, kommt gut rein und feiert schön! Wünsche Euch weiterhin eine wunderbare Reise, bleibt gesund und glücklich!

    Und einen schönen irischen Segen hab ich auch noch für Euch:
    Mögen alle Eure Himmel blau sein,
    mögen alle Eure Wünsche wahr werden,
    mögen alle Eure Freunde wahrhaft wahre Freunde sein und
    mögen sich alle Eure Träume erfüllen.

    Macht also einfach weiter so :) liebe Grüße und dicker Drücker!!

Jonas-Lau Small

Sommergeburtstag


Das erste Mal in seinem Leben hatte Jürgen im Sommer
Geburtstag. Nach einem schattigen Frühstück (Sonne war noch nicht über dem
Berg) mit Pfannkuchen verbrachte das Geburtstagskind seinen Tag mit Baden,
Fliegenfischen und essen. Toll.

„Ich will jetzt immer im Sommer Geburtstag haben“.


Danke an alle die an mich gedacht und mir Grüße geschickt
haben.



  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Geburtstag im Sommer ist aber auch nur bei schönem Wetter toll, das kann ich Dir versichern...da hast Du ja wirklich einen Traumtag erwischt!

Jonas-Lau Small

Queenstown


Für Jürgen wird es schwer, Nancy von hier weg zubekommen. An
einem lang gestreckten See umgeben von Bergwelt, die im Sommer wie im Winter
zahlreiche Aktivitäten bietet liegt die lebendige Stadt Queenstown und Nancy
möchte bleiben.

Der erste Weg führte uns direkt zu „Patagonia Chocolate“ und
Nancy entschied sich für Churros con Chocolate und oben drauf gabs noch ne
heiße Schokolade – lecker wie in der Schweiz. Nach diesem kalorienreichen
Mittagessen entschieden wir uns Queenstown von oben anzuschauen und stiegen zur
Gondelstation auf. Oben angekommen belohnten wir uns mit einer Luge-Fahrt (ist
so was Ähnliches wie eine Sommerrodelbahn – nur viel kürzer).

Seit wir eine Doku über Neuseeland gesehen hatten und Nancy
von einem alten Dampfschiff weiß, möchte sie mit der TSS Earnslow – „Lady of
the Lake“ – schippern. Die alte Dame verkehrt zwischen Queenstown und einer
traditionsreichen Schafsfarm, die sich den touristischen Bedürfnissen angepasst
hat. Wir sahen einen Schäfer in Aktion, Hundearbeit mit Schafen (die Hunde
wollten aber nicht so richtig – haben wir schon besser gesehen) sowie Hirsche
und Hochlandrinder. Nach der Führung über die Farm gabs Kaffee, Tee und Gebäck
im englischen Garten mit Gutshaus.



  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Hey Bruderherz, der Typ auf dem letzten Foto hat ja die gleiche Frisur wie Du ;)....
    Die Reportage mit dem Dampfschiff hab ich auch gesehen, sehr schön!
    Wie Du Dich an dem Schafscherer vorbeigeschummelt hast mir Deiner Wolle ist mir allerdings ein Rätsel ;)

Jonas-Lau Small

Te Anau - Milford Sound


Noch vor dem Frühstück fuhren wir nach Te Anau, um an
unserem 1. Weihnachtsfeiertag unsere Familien an ihrem Heiligen Abend anzurufen
(wir sind genau 12 Stunden voraus).

Nachdem wir fast alle erreicht hatten bereiteten wir uns
unseren Weihnachtsbrunch am Lake Te Anau mit Bergblick vor. Es gab Speck mit
Rührei und Hashbrowns (Kartoffelrösti) und Müsli mit Obst – an Weihnachten darf
man schon mal bissi mehr essen, oder? Nach einem Verdauungsspaziergang sprangen
wir ins kühle Nass und genossen einen sonnigen Tag bei 27 Grad.

Da wir leider aus Gasmangel unser Abendessen nicht selber
kochen konnten, mussten wir leider leckere Pizza essen gehen. Blöd.

Die Nacht verbrachten wir direkt im Milford Sound unter
einem „no camping“ Schild. Diesmal hat´s nichts gekostet.

Den 2. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir mit einer
Schiffsfahrt durch den Milford Sound – eine traumhafte Landschaft aus massiven
Bergen, hohen Wasserfällen und Gletscherresten.

Zurück in Te Anau kaufte sich Jürgen eine Fischlizenz fürs
Fliegenfischen. Wir genossen ein Eis und gingen zur Abkühlung baden.



Jonas-Lau Small

Stewart Island


Endlich war die Zeit für unseren erste „Great Walk“
gekommen. Wir brachen auf zu einer Dreitagestour auf Stewart Island. Nancy
stand vor der Frage „Was nehme ich auf eine einsame Insel mit?“. Zur Erklärung
für alle die noch nie in Neuseeland wandern waren. Die Hütten hier sind nicht
mit unseren in den Alpen zu vergleichen. Hier gibt es Plumpsklos, Stockbetten –
Matratzenlager, einen Aufenthaltsraum, Regenwasser und ein Dach über dem Kopf –
alles andere muss man selber mitbringen (Essen, Kocher, Geschirr, Schlafsack,
Klamotten für 4 Jahreszeiten an einem Tag, Schokolade für die Nerven usw.) So
standen wir vor dem Projekt „Wie bekomme ich das alles in meinen 30 L
Rucksack?“ Wir entschieden uns für weniger Klamotten und mehr Essen.

Die Überfahrt von Bluff nach Oban war ruhig und nach ca.
einer Stunde erreichten wir die kleine Insel. Unser erster Wandertag führte uns
durch Wälder und Buchten und an traumhaften Stränden entlang. Die erste Hütte
lag an einem alten Bootssteg und wurde von einem alten sympathischen und
abenteuerlustigen Ehepaar betreut. Wir hätten so gut schlafen können – hätten
wir nur die Ohropax mitgenommen. Ein Raum 12 Leute und einer schnarcht immer.
Überraschenderweise waren wir in dieser Hütte die einzigen Deutschen und fast
die einzigen ohne Kinder (wir lernen eine neuseeländische, kanadische und
australische Familie kennen). Der zweite Tag begann mit einem Sprung ins kalte
Meerwasser. Die Wanderroute führte uns durch einen märchenhaften Urwald. Unsere
zweite Hütte lag an einer kleinen Bucht. Der Abend wurde bei heißer Schokolade,
selbst gemachten neuseeländischen Müsliriegeln, frisch gesammelten Muscheln und
Segelgeschichten sehr gesellig. Am dritten Tag führte uns die Route zurück nach
Oban in ein Hostel mit heißer Dusche und einem Zimmer nur für uns. Wir passten
uns den Gepflogenheiten der Einheimischen an und saßen ab 15:00 Uhr mit Bier im
Pub am Hafen – das haben wir uns verdient.

Den 24. Dezember verbringen wir bei sommerlichen
Temperaturen in Oban, essen Eis, halten unsere Füße ins kalte Wasser,
beobachten kleine blaue Pinguine beim Jagen und holen uns einen Sonnenbrand.
Nach der Fährüberfahrt mit unserer neuseeländischen Familie wollten wir in den
Heiligen Abend starten, doch der musste noch etwas warten. Der Familenvater
hatte in der Hektik der Anreise vergessen, das Licht auszuschalten und so war
die Batterie tot. Unser Pfeil gab sich die größte Mühe den riesigen Motor des
Geländewagens zu starten – doch er war zu schwach (Nachteil: der Pfeil hat
seine Batterie in der Küche – so mussten wir erstmal alles ausräumen und dann
wieder einräumen .... einiges was verloren geglaubt war ist dabei wieder
aufgetaucht). Leider konnten wir aber nicht helfen, es bedurfte der Power eines
großen Gabelstablers.

Inzwischen war es der 24.12. ca 18:00 Uhr und mussten noch
einkaufen! Da hier erst am 25. Gefeiert wird konnten wir problemlos für unser
Weihnachtsmenü und den Weihnachtsbrunch am 1. Feiertag einkaufen.

Wir verließen die Stadt in Richtung Fjordland und
verbrachten Heilig Abend an einem schönen Fluss.

Jonas-Lau Small

Invercargill - Bluff


Oder wie Nancy es nennt „Intercavalli“.

Hier hats geregnet und außer der Fähre nach Stewart Island
hat Bluff nicht viel zu bieten.



Jonas-Lau Small

Dunedin - Otago Halbinsel


Wir erreichten die Universitätsstadt gegen 15:30 Uhr. Auf
unserer Liste stand heute eine Tour durch die Schokoladenfabrik und eine
Biertour in der Brauerei. Aufmerksame Leser wissen „Die sind doch zu spät, da
hat doch schon alles zu“ und so wars dann auch. So blieb uns nur ein Essen in
einem indischen Restaurant. Beim Bezahlen stellte sich heraus, dass der
Geschäftsführer eine Schwäche für deutsche Kuchen hat. Wenn du eine gute
Schwarzwälderkirschtorte backen kannst und einen indischen Mann heiraten willst
– wir könnten da was vermitteln. Besagter Geschäftsführer hat schon einen
Heiratsantrag auf Grund eine solchen Torte gemacht.

Auf der Otago Halbinsel befindet sich die einzige
Albatrosskolonie auf dem Festland. Die Königsalbtrosse brüten gerade ihre Eier
und bei starkem Wind segeln sie um die Klippen. Es war starker Wind angesagt
und wir machten uns auf den Weg zur Kolonie. Unsere deutsche Reiseleitung
Sabine erklärte uns sehr anschaulich die beeindruckende Lebensweise der
riesigen Vögel (Spannweite bis zu 3 Metern, Gewicht 8-9 kg, wenn sie nicht
brühten fliegen sie im Kreis um die Antarktis). Um 1870 löste ein russisches
Kriegsschiff im Hafen von Wellington eine „Russenangst“ aus. Neuseeland war
seit einigen Jahren selbst für seine Verteidigung verantwortlich und besagtes
Russenschiff hatte mehr Kanonen an Board als ganz Neuseeland zusammen. Also
rüsteten die Kiwis auf und bauten die weltberühmte „Disappearing Amstrong Gun“
direkt in die Albatrosskolonie – kennst du nicht? Macht nichts wir kannten sie
auch nicht. Ist aber sehenswert. Diese Kanone wurde lediglich zu Übungszwecken
abgefeuert – die Russen kamen nie.

Auch auf der Otago Halbinsel gibt es Pinguine zu beobachten.
Leider konnten wir hier keine beobachten, sie hatten wohl verständlicherweise
vor den riesigen Seelöwen am Strand Angst. Australische Kinder hingegen haben
trotz deutlicher Warnschilder keine Angst vor Seelöwen. Es waren aber nicht nur
Australier, die aufgestellte Schilder ignorieren, sondern auch asiatische
Reisende können mit Warn- und Hinweisschildern nur wenig anfangen (Vögel nicht
füttern, Bleiben Sie auf den Wegen).

Um nicht wieder einen Strafzettel zu bekommen, versteckten
wir uns zum Schlafen hinter einem Kieshaufen und genossen dafür den traumhaften
Blick auf Dunedin bei Nacht.



Jonas-Lau Small

Oamaru und Moeraki


Auf dem Weg nach Süden kamen wir nach Oamaru, bekannt für
seinen kleine Gelbaugenpinguin Kolonie. Wir hatten die Möglichkeit Pinguine bei
der Heimkehr zu ihren Nestern und Familien zu beobachten.

Weiter südlich kamen wir an den Moeraki Boulders, die wie
Dinoeier aussehen vorbei. Diese besonderen Steinkugeln sind vor ca. 55 Mio
Jahren auf ähnliche Weise wie Perlen entstanden. Sehr beeindruckend.



  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Wir schauen nicht nur die Bilder an!
    Aber natürlich können wir verstehen, dass ihr zu viel Stress habt, um die armen, arbeitenden, zu Hause gebliebenen und vom regnerischen Wetter genervten Freunde mit ein paar lumpigen Zeilen zu erfreuen... ;)

  • Missing
    Anna hat am kommentiert:

    So nachdem jetzt alle Weihnachtsvorbereitungen sich dem Ende neigen - in Lech kein Schnee liegt, Phil eh keine Zeit für mich hat und es in Scheidegg grau und nass, hab ich mal wieder Zeit auf eurer Seite zu verweilen und mir tolle Fotos anzuschauen. Weinprobe, Tauchen, Delfine schauen .... kann schon verstehen, dass ihr Besseres zu tun habt, als eure Zeit vor dem PC zu verbringen und uns schriftlich zu informieren. Genießt es!!!
    Falls wir uns nicht mehr hören sollten, wünsche ich Euch ganz tolle Weihnachtstage - ich denk an euch!

  • Missing
    Susy hat am kommentiert:

    Und des isch echt a versteinertes Dinosaurier-Ei?? Cool.

  • Missing
    Bernd Jonas hat am kommentiert:

    nachdem die weihnachtswünsche Fotos,usw nicht gesendet wurden ,hoffe ich das wenigstens die geburtstagsgrüsse für Jürgen euch erreichen. ALLES GUTE!!!

  • Missing
    zandra hat am kommentiert:

    wir hoffen ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest! Jürgen drücken wir nachträglich auch noch ganz dolle zum Geburtstag. Postet weiter so tolle Bilder, dann fährt Jens sicher auch bald mit mir nach Neuseeland :)
    Kommt gut ins neue Jahr. Liebe Grüße aus dem kalten grauen Gotha :)

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    So, hier jetzt die verspäteten Weihnachtsgrüße von Bernd Jonas (Die er an den permondo-support geschickt hat):

    "Hallo ihr Zwei, in der Hoffnung das auch ihr den text lest, wünsche ich euch für die Feiertage an der grenze zur Antarktis trotzdem wärme,sonne,geile wellen, satte haie lustige Pinguine und nüchterne Kiwis.
    in Amerika kommt der Santa durch den Schornstein ,bei uns landet der Weihnachtsmann je nach Wetterlage mit dem schlitten, bei mir kam heute ein neuseel. Christkind durch den Briefkastenschlitz.DANKE!!!
    ALLEN anderen die leider von euch in Österreich der schweiz und dem grauen schneelosen Deutschland zurückgelassen wurden wünsche ich auf diesem wege schöne Feiertage,etwas ruhe keinen stress und e bissel frieden. HO HO HO!!!"

    Geburtstagsgrüße auch vom permondo-Team!

  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    @ Claus: Danke, dass du die Nachricht an uns weitergeleitet hast! Wir wünschen dir ein gesundes neues Jahr.

    @ Stan: lieber Stan so ohne festen Wohnsitz ist es nicht immer einfach Strom für den Computer und gleichzeitig Internet zu haben. Aber jetzt habens wir ja geschafft.

Jonas-Lau Small

Banks Halbinsel - Christchurch


Bei einem Erdbeben vor drei Jahren wurde leider sehr viel
der Stadt zerstört und die Stadt befindet sich noch im Wiederaufbau (wie wir
etwas später von einem Local erfahren haben, zieht sich der Wiederaufbau so
lange hin, weil viele Versicherungen nicht zahlen wollten, so lange noch
Nachbeben und weitere Schäden zu erwarten waren). – Viele Baustellen und eine
bedrückende Stimmung. Wie immer wenn es möglich war besuchten wir den lokalen
Farmers Market, der in Christchurch ausgesprochen schön war. Hier gab es alles
von Früchten über deutsche Bäcker bis hin zur Live Band, welche Charlston
spielte und Paare die dazu tanzten. Wir fühlten uns wie auf einer Zeitreise.
Von der größten Stadt der Südinsel zog es uns auf die Banks Halbinsel, um dort
zu surfen. Jürgen beschloss einen bestimmten Spot anzufahren. Wir fuhren eine
Stunde Schotterpiste berghoch z.T. einspurig und auf der anderen Seite 30
Minuten Schotterpiste einspurig bergab..... dann erreichten wir einen
überfüllten Parkplatz – na toll. Wir stellten unser Auto ab, liefen durch
diverse Koppeln, um am Ende einen tollen Blick auf die Bucht inklusive Surfspot
zu haben.

Der Weg führte uns von dort aus weiter nach Akaroa – hier
befindet sich die erste französische Siedlung neuseelands. Es fühlte sich auch
ein wenig nach Frankreich an (französische Straßennamen, Cafes mit Croissant,
Wein und Käse und natürlich Franzosen). Nur das Baguette gibt’s hier nicht beim
Bäcker, sondern beim Metzger – ganz anders als in Frankreich gibt’s hier
nämlich gar keinen Bäcker.



  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Da muss ich mir jetzt aber genau überlegen, ob ich was schreiben soll, wenn ihr auch nix mehr schreibt, bäh.....aber als treue Kommentatorin kann ich mir ein paar Zeilen natürlich nicht verkneifen ;)....die Fotos sind mal wieder traumhaft! Ich glaub ihr habt Marion und Carsten knapp verpasst, ein paar der Fotos kommen mir seeehr bekannt vor (kugelförmige Steine, Delfine)....und noch ein Kommentar zum Schluss: Bruderherz, du solltest dringend zum Frisör gehen, oder gibt es in NZ nur Schafscherer?? LG

Jonas-Lau Small

Kaikoura


Jürgen hat versprochen „In Kaikoura sehen wir das alles“.
Gemeint sind Seehunde, Delfine und Orkas – er hat nicht gelogen. Bei einer
atemberaubenden Abendkulisse (links Ozean – rechts Alpen) verfolgten wir das
Wasserspiel eines Seehunds. Seehunde schlafen nicht wie im Zoo zu sehen, auf
irgendeinem Stein – nein in Neuseeland schlafen sie im Gras neben einem und
knurren dich an, wenn du nachts dort pinkeln willst.

Wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte, befindet sich
einen Kolonie von Seehunden in der nächsten Bucht. Sooo süß die kleinen
Babyseehunde.

Aber es sollte nicht nur bei Seehunden bleiben. Einen Tag
später schwammen zur Mittagszeit Delfine in unsere Bucht und sogar Orkas waren
zu sehen. Eine Attraktion des kleinen Städtchens ist das Schwimmen mit Dusky
Dolphins im offenen Meer. Die Tour beginnt 5:30 morgens und dauert ca. 3
Stunden. Nancy wollte nicht so früh aufstehen, aber Jürgen hat nicht locker
gelassen – das war das frühe Aufstehen wert. Hunderte von Delfinen schwammen im
Wasser um uns herum. Nancys Strahlen und Grinsen reichte für 2 Tage.



  • Missing
    Susy hat am kommentiert:

    Der Gürtel des Orion!!!! Hab ihn entdeckt :-)) wow .... der arme orion...völlig verdreht und anders als bei uns ;-) aber grass, dass der so schön zu erkennen ist. super Kamera.

    hach .....schön habt ihrs .... toll toll toll ... was für eine schöne Tour!

    Aber sicher ärgert ihr euch, dass ihr heute nicht auf dem Reha-Weihnachtsmarkt verweilen könnt ...jetzt bitte so ein smiley mit Zunge-raus-streck vorstellen ... nicht traurig sein .... robben-delfin-gucken isch o super :-))))

    Lieben 4.-Advents-Grußi

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Das Delfinschwimmen ist echt sowas von abgefahren. Da ja bald Weihnachten ist sponsere ich für die Daheimgebliebenen einen "abgebildeten Orca".

Jonas-Lau Small

Blenheim


Trotz recht ruhiger See kamen einige Kotztüten zum Einsatz.
Wir haben keine gebraucht. Die Einfahrt in den Malborough Sound gibt uns den
ersten traumhaften Blick auf die Südinsel. In Picton angekommen entschließen
wir uns einen Übernachtungsparkplatz außerhalb der Stadt zu suchen. Es stellte
sich heraus, dass alle anderen auch diese Idee hatten, so standen wir mit 14
anderen Campern am ersten Picknick Platz hinter Picton.

Am nächsten Morgen fuhren wir in die Touristeninfo in
Picton, um unseren ersten Walk zu buchen. All unsere Pläne wurden innerhalb
weniger Minuten über den Haufen geworfen, weil alle Hütten bis Ende Januar
restlos ausgebucht waren.

Umdenken war angesagt. Wie die Dame im Office meinte „Go
with the flow“.

Bei traumhaftem Sommerwetter genossen wir Weinproben in
Blenheim bei Cloudy Bay und Hanz Herzog. Und der Nikolaus brachte uns je eine
Flasche Wein.



  • Missing
    Susy hat am kommentiert:

    1. Das schwarz-weiß Bild is zaaaauberhaft. Süße!!

  • Missing
    Susy hat am kommentiert:

    2. Der Wein sieht auch gut aus :-)

  • Missing
    Susy hat am kommentiert:

    3. Ocho schaut etwas verkrampft ;-)

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Habt ihr den Wein schon probiert?

Jonas-Lau Small

Wellington


Willkommen in der windigen Hauptstadt Neuseelands. Hier
wohnten wir an der Waterfront mit der Hauptstrasse im Rücken, trotzdem war es
ab 20:00 Uhr überraschend leiser als auf manchem Campingplatz im Grünen (z.B.
im Top 10 Holiday Park in Wellington, wo gerade Nacht- und Streitszenen für die
neuseeländische „Lindenstraße“ gedreht wurden).

In der Cuba Street konnten wir uns kaum für eines der vielen
Cafes entscheiden. Für uns vollkommen unverständlich muss man sich hier schnell
entscheiden, denn zwischen 14:00 und 16:00 Uhr schließen fast alle Cafes. Wir
empfehlen „Fidel“ und „midnight espresso“ (hat auch länger auf ;-) und den
„little Waffle shop“. Am Mount Victoria Lookout sollte man seinen Rucksack
nicht ablegen, da Hunde aus Wellington gerne an Rucksäcke pinkeln.


Jetzt reichts wir fahren auf die Südinsel.



Jonas-Lau Small

Napier


Napier ist bekannt für sein Art Deco Design und sieht aus
wie ein Hollywood Filmset für einen Film, der in den 1920ern spielt. Die
Weihnachtszeit kehrt hier so langsam ein und Männer in kurzen Hosen, Flip Flops
und T-Shirt dekorieren in weihnachtlicher Vorfreude einen Christbaum. Im
Hintergrund spielt „I´m dreaming of a white christmas“ (die würden sich ganz
schön umschaun).

Das stürmische Wetter bläst uns in das National Aquarium
Neuseelands. Dort treffen wir auf Pinguine mit motorischem Förderbedarf und
Sehstörungen (hier werden kranke und verletzte Pinguine gepflegt), einen
Taucher der Haie füttert und zwei Kiwis. – Nein der Kiwi ist kein Seevogel und
hat sich wohl ins Aquarium verlaufen. Cool ist er trotzdem!

In Napier gibt es einen kilometerlangen, schönen,
menschenleeren Strand. Im Kontakt mit den Eingeborenen erfuhren wir den Grund:
Böse Strömung und böse Haie. 



Jonas-Lau Small

Eine Ode an die Session


Die einfache Idee, sich wöchentlich auf ein, zwei oder fünf
Bier oder ein paar Tequila zu treffen und sich auszutauschen war sicherlich
nicht neu und auch nicht in Niederbayern entstanden, aber der Name für diese
Treffen „Die Session“ wurde aus der Spiegelau nach München gebracht.

Manchmal reicht so wenig wie ein gemeinsames Studienfach
oder die gleiche Postanschrift (Türkenstraße 47 RGB), um tiefe und langjährige
Freundschaften im Rahmen der „Session“ entstehen zu lassen. Auch die räumliche
Nähe zum Fensterverkauf der legendären Engelsburg hat ihren Teil zum Mythos
„Session“ beigetragen.

Auch nach abgeschlossenem Studium und der Verteilung all
ihrer Mitglieder auf ganz Bayern (mit einer Ausnahme) und den nun nicht mehr
wöchentlich, aber meist zweimal im Jahr stattfindenden Trinkrunden bleibt die
Freundschaft bestehen.


In all den Jahren hat sich einiges verändert, wir haben
gemeinsam gesungen, gelacht und geweint, gefeiert, getrauert, auf Nachwuchs
angestoßen, Jungessellenabschiede begangen und Hochzeiten bezeugt. Unsere
Themen haben sich geändert, wir essen besser, trinken weniger und gehen
eindeutig früher schlafen, aber eines bleibt: DIE SESSION.

Danke Männer.



  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    Zur Erklärung für alle, die sich jetzt ein bisschen wundern:
    Mein lieber Trauzeuge Thorsten (hier Stan) hat mir zum Erwerb der tollen Adresse www.jonas-lau.de einige Aufgaben gestellt. Unter anderem sollte ich eine Ode an unsere Männerrunde verfassen. Das hab ich hiermit erledigt und somit werden keine weitern meiner tollen Selfies aus Studienzeiten veröffentlicht.

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    da hast du mal sowas von korrekt abgeliefert :)
    die domain gehört euch!

Jonas-Lau Small

Gisborne


Wir glaubten der Wettervorhersage und machten uns auf ins
sonnige Gisborne. Unterwegs verbrachten wir eine Nacht in Ohope und
beobachteten den vorbeiziehenden Frühlingssturm.


Dank Wellen und Wetter sind wir seit einer Woche happy in
Gissy.

Gute Surfbedingungen. 2-3 nette Cafes. Guter Bäcker. Keine
Kosten für Freedom Camping. Kostenloses Internet in der Bücherei.

Warum sollten wir jemals nach Hause kommen?

Ach wir verlängern noch ne Nacht.


Ganz schwäbisch machen wir hier auch noch am 18. November
die ersten Schnäppchen im Christmas SALE! Minus 50 – 60% auf Alles!


Gisborne ist scheinbar die Toskana Neuseelands. Jeden Morgen
füllt sich der Parkplatz mit Herren im Rentenalter mit Longboard unterm Arm,
die nach einem Morgensurf noch ein gemütliches Schwätzchen halten und ihren
Kaffee aus der Thermoskanne genießen. Rente und Gisborne ... WIR kommen!! Wie
lange ist es noch bis 67???


Hunde sind in Neuseeland meist ungern gesehen, vor
allem ohne Leine. Ganz im Gegensatz zu Surfspots. Hier bringen die Surfer ihren
Hund mit, gehen zum Surfen und lassen ihn einfach am Strand ... und mit Nancy /
Jürgen spielen. Leider haben Neuseeländer nen ziemlich bescheidenen
Hundegeschmack. Großer Mann – kleiner Hund! (Handtaschengröße)

Gisborne
Gisborne, New Zealand
  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Sieht wunderbar aus bei euch beiden :)
    Schön, dass endlich Wellen da sind!

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Und - das soll jetzt keine Drohung sein :) - wenn du dir nicht bald eine Ode einfallen lässt, dann leite ich die (jetzt so vielen bekannte) Adresse wieder um. Auf die alte Seite...

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Warum Ihr jemals nachhause kommen solltet? Wegen all der vielen Menschen, die Euch mega vermissen!!!!!!!!

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Kleiner Vorgeschmack...

Jonas-Lau Small

Rotorua


Rotorua ist bekannt für heiße Quellen und Schwefelgeruch –
hier riechts nach faulen Eiern, war unser erster Gedanke als wir am Lake
Rotorua ausstiegen. Außerdem gabs schwarze Schwäne, Wasserflugzeuge,
Helikopter, Tretboote und Asiaten, die mit dem Schild „Don´t feed the birds“
offensichtlich nichts anfangen konnten.

Am ersten Tag war das Wetter noch sehr wechselhaft und wir
verschoben unsere „Zorbing“ Aktion auf den zweiten Tag.

Zorbing = wir zwei steigen in eine mit warmen Wasser
gefüllten Ball und rollen im Zick Zack den Berg runter und chillen später im
Whirlpool = lustig!!!

Insgesamt war es in Rotorua ein bisschen kalt und wir legten
uns in vorweihnachtlicher Stimmung einen Adventskalender zu. Die Bilder kennt
ihr ja schon.



Rotorua
Bay of Plenty, New Zealand
Jonas-Lau Small

Raglan


Wir erreichen eines der Surfmekkas Neuseelands. Neben den
guten Wellen gab´s hier einen Ort zum verlieben mit stylischen Cafes,
Kunstläden, Farmermarkets, gut sortierten Surfshops und netten Einheimischen.

Direkt nach Ankunft hüpfte Jürgen in die Wellen, Nancy trank
Tee denn ihr war´s zu kalt und zu stürmisch. Endlich Wellen!!!

Die erste Nacht verbrachten wir in einem alten, umgebauten
Güterwagon im Solscape. Von der Terrasse aus hatten wir einen atemberaubenden
Blick auf die Bucht.

Am nächsten Tag stürzte sich auch Nancy in die Fluten und
war dank ihres 5:4 Neoprenanzuges auch halbwegs warm.

Dank der Einführung einer neuen RVCA Collection kamen wir in
den Genuss von einem kostenlosen BBQ mit Freibier!! Juhu!

Wir bleiben noch einige Tage in Raglan und tranken Kaffee,
gingen surfen, machten Fotos und kauften Jürgen ein neues Surfbrett – Hayden
Shape „Hypto Krypto“ 6`0.

Einige Tagen wars recht ruhig im Hause Jonas-Lau, da Nancy
ihre Stimme irgendwo beim Surfen verloren hat.

Nancy behauptet, Jürgen würde seit dem Brettkauf nur noch
grinsen.


Fest entschlossen am Ende unseres NZ-Trips wieder nach
Raglan zu kommen machen wir uns auf Richtung Ostküste und versuchen dem
hoffentlich letzten Frühlingssturm (der der Südinsel angeblich noch mal Schnee
brachte) zu entwischen.



Raglan
Waikato, New Zealand
Jonas-Lau Small

Vorbereitungen auf Weihnachten

Die Temperaturen haben sich an die deutsche Vorweihnachtszeit angepasst! Wir auch! 

Jonas-Lau Small

Coromandel Peninsula


Nancy sagt „Wenn da nicht zwischendrin mal ne Palme stände,
würd ich sagen das ist das Erzgebirge“.

Auch hier fanden wir keine Wellen, also gingen wir die erste
Runde Wandern. Auf einer Tagestour zur Pinnacle Hut testeten wir unsere
Ausrüstung für größere Touren. Es ging auf den Spuren der Holzfäller bergauf
und bergab durch den Dschungel. Oben angekommen, trafen wir ein nettes älteres
britisches Ehepaar. Richard und Christie sind seit kurzem in Rente, haben ihrer
Tochter das Haus mit Hund aufs Auge gedrückt und reisen mit Zelt und gekauftem
Van für 6 Monate durch Neuseeland. Manche Dinge kamen uns sehr bekannt vor.

Ihre ersten Worte am Ende der Tour „Honey, I would die for a
Gin Tonic“ (Schatz, ich würde für einen Gin Tonic sterben). Wir haben erfahren,
dass der Gin Tonic bei schlechtem Wetter oder wenn Bier und Wein ausgehen auch
mal „stiff“ ausfällt (Was immer das heißt ;-).


Vom Ende der Straße fuhren wir zurück in die Stadt Thames
und suchten uns einen Parkplatz zum Nächtigen. Zu unserer Verteidigung müssen
wir erwähnen, dass wir nicht die einzigen Camper auf dem Parkplatz waren.
Pünktlich um 7 Uhr Ortszeit wurden wir von einem netten Mitarbeiter der
Gemeinde geweckt und bekamen einen Strafzettel über 200 $ wegen illegalen Freedom
Camping. Wir waren nämlich der einzige Camper ohne eigenes Klo. Das Verfahren
läuft.


Wir besuchten die bekannten Strände „Hot Water
Beach“ und „Cathedral Cove“ – wieder ohne Wellen.

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Also für mich sieht das auch ohne Wellen superschön aus ;) aber ich wünsche Euch natürlich, dass Ihr bald die ersehnten Wellen bekommt! LG

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    $200 für ein bisschen im Auto schlafen?? Alter Schwede...

Jonas-Lau Small

Piha


Drei Ruhetage für den Pfeil und für uns. Nach Tagen des
Reisens bzw. Fahrens bleiben wir drei Tage in Piha stehen.

Strandspaziergang – Cafe – Strandspaziergang – Abendessen

Die ganzen Tage hatten wir keine surfbare Welle gesehen,
sind aber auf einem kleinen lokalen Festival gelandet.



  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Traumhaft schön, so langsam werd ich "Fernweh-krank"..... Wer ist eigentlich auf die blöde Idee gekommen, Neuseeland ans andere Ende der Welt zu setzen????

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Ziemlich cool ...

Jonas-Lau Small

Silberpfeil und die gelben Engel


Nach den vielen Kurven und ersten 1.000 km, die wir mit dem
MB100 hinter uns hatten, war unser Silberpfeil ein wenig platt.

Einer unser Vorderreifen hatte erschreckend wenig Luft und
wollte sie nach mehrmaligem aufpusten nicht behalten. „Oh ein MB100“ waren die
ersten Worte von Tony´s Reifenservice. Tony checkte die Lage, bestellte neue
Reifen und schickte uns mit den Worten „des hält scho bis morgen“ wieder los. –
Hat nicht bis morgen gehalten. Nach dem nächsten Einkauf war er so richtig
platt.

Da unser voll gepackter Pfeil für den im Lieferumfang
enthaltenen Wagenheber etwas zu schwer war und wir uns eine Mitgliedschaft im
AA (neuseeländischer ADAC) zugelegt hatten, riefen wir die Engel. Der Engel am
Telefon wollte erstmal nicht glauben, dass Nancy mit Jürgen verheiratet ist und
hat Fragen gestellt die sonst keiner beantworten könnte..... bis Jürgen noch
mal die gleichen Fragen beantwortet hat.

Der nette ältere Engel wechselte uns fix die Reifen, konnte
sich ein „ihr habt ein schweres Auto, was ist denn da alles drin?“ nicht
verkneifen.

Am nächsten Tag holten wir uns bei Tony unsere Reifen und
setzten unsere Reise nach Piha fort.


Übrigens haben wir am gleichen Parkplatz geschlafen wie eine
Woche zuvor als wir das Problem mit dem Kocher hatten.



Jonas-Lau Small

Kauri Forest


Durch strömenden Regen schlängeln wir uns durch den
Dschungel der Westküste von Northland. Hier warten einige der ältesten Bäume
Neuseelands, die Kauris, auf uns. Der größte und älteste, von uns liebevoll
„Tante Mahuto“ genannt ist irgendwas zwischen 1200 und 2000 Jahre alt und ca.
50 Meter hoch. Eigentlich heißt er Tane Mahuta und auf zwei Bildern mit der
alten Tante haben wir uns als Suchaufgabe versteckt. Findest du uns?



Jonas-Lau Small

Northland


Raus aus der Stadt. Da es noch einige Tage dauerte, das
benötigte Bargeld für den Van abzuheben, verbrachten wir eine Woche in
Auckland. Dann freuten wir uns sehr aufs „Land“, zu fahren.

Unser erstes Ziel war der „winterless North“ (winterfreie
Norden). Wir starteten an der Ostküste, nördlich von Auckland. Die beschriebene
Küchenproblematik, verhinderte ein zügiges Vorankommen. Unsere erste Nacht im
Bus verbrachten wir daher auf dem Parkplatz neben dem Baumarkt.

An der Küste angekommen konnten wir die Landschaft das erste
Mal richtig genießen (siehe Bilder). Der Sternenhimmel hier ist atemberaubend
(noch kein Foto) und die Nächte im neuseeländischen Frühling noch kalt.

Das Ziel unseres Roadtrips war der nördlichste Punkt der
Insel „Cape Reinga“. Hier treffen der Pazifik und das tasmanische Meer
aufeinander.

Da wir noch keine Wellen gefunden haben, sind wir zügig
vorangekommen. Nach einer kalten Dusche auf dem einfachen DOC Campingplatz
(kalte Dusche, Plumpsklo) gönnen wir uns heute eine warme Dusche und ein Bett
in der „Endless Summer Lodge“ in Ahipara.



  • Missing
    Lena G. hat am kommentiert:

    Huhuu, sehr cooler Blog und schön von euch zu lesen!!! Northland sieht toll aus, especially with Strandnixe Nancy ;-)

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Hey, die Bilder sind ein Traum! Ich hoffe, Ihr wisst, wie gut ihr´s habt. Ich werde Euch regelmäßig dran erinnern ;-) Ich will auch!!!!!!!!!!!!!

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Wow! Sehr schöne Bilder! Schön, dass es euch so gut geht!

  • Missing
    zandra hat am kommentiert:

    jetzt will ich auch nach Neuseeland :)
    Liebe Grüße

Jonas-Lau Small

Silberpfeil

Unser neues Zuhause – Welcome home

Nach vier Stunden Besichtigung von zahlreichen Vans,
Campervans und Jeeps (wir haben uns schon überlegt einen großen Geländewagen
mit Zelt auf dem Dach zu kaufen), entschieden wir uns für einen weißen
Silberpfeil. Einen Mercedes MB 100 Baujahr 2000 mit Bett und Kocher,
Teppichboden, Vorhängen, Dieselmotor und ca. 200.000 km. Er war mit Abstand der
jüngste Van und der mit den wenigsten Kilometern auf dem Tacho. UND natürlich
der einzige BENZ ;-).

Einige Veränderungen bei der Innenausstattung haben wir
schon vorgenommen. Jetzt haben wir noch ne große Kühlbox, Kisten, einen Tisch
und ein neues Regal.

Mit dem ersten Mal Kaffeekochen hätten wir unser neues
Zuhause fast abgebrannt, denn unser Kocher war mit der 9kg Gasflasche nicht
kompatibel und hat Flammen bis unters Dach geworfen. Keines der vielen
kompetenten Fachgeschäfte (ALLE haben sowohl unseren Kocher als auch 9 kg
Gasflaschen verkauft, zusätzlich gabs noch Druckregler – die haben aber alle
nicht zusammengepasst) konnte uns eine Lösung bieten.

Eigene Lösung: Kauf einer kleinen 2 kg Gasflasche (geht
wegen des geringeren Drucks auch ohne Regler – bis jetzt).

Der weiße Silberpfeil fährt sich wunderbar, auch im
Linksverkehr, bei Berg- und Talfahrt und der dritte Gang geht jetzt auch meist
aufs erste Mal rein.

Tanken macht auch Spaß, weil der Liter Diesel aktuell so ca.
0,80 € kostet.



  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Sieht doch hervorragend aus, euer Silberpfeil!
    Ich wünsche euch viele pannenfreie Kilometer damit!

  • Missing
    Maike Maschke hat am kommentiert:

    Nancy bin heute in Gotha und versuche eine Lösung mit deinem Konto zu finden. Ich melde mich.

Jonas-Lau Small

Auckland - Neuseeland

Jürgen wollte wie immer sehr pünktlich am Flughafen sein.
Dank unseres zuverlässigen Fahrers (er war immer überpünktlich) waren wir
bereits gegen 18:00 Uhr am Flughafen (Abflug 22:10). Nach einem gemütlichen
Kaffee mit Muffin wurde unser Check-In Schalter geöffnet. Nach der ersten
Sicherheitskontrolle stellten wir uns in der langen Schlange am Virgin
Austrailia Schalter an. Hier wurde immer noch der Flug vor uns abgefertigt. Da
die Schlange immer länger wurde, wurden für unseren Flug nach Melbourne weitere
Schalter zur Verfügung gestellt (was die ganze Sache nur ein wenig schneller
machte). Glücklich, keine Übergepäckgebühren für unser Boardbag zahlen zu
müssen, suchten wir nach einem Abendessen. Es wurde nun langsam schon ein bisschen
hektisch. Zügig bewegten wir uns Richtung unseres Gates, um bei der nächsten
Sicherheitskontrolle hängen zu bleiben. Mit Essen und Trinken durften wir nicht
weiter. Also schnell am Boden gegessen und 600ml Wasser runtergeschüttet, zum
Gate gespurtet und mit dem Bus zum Flugzeug. Ich glaub wir waren die
Vorletzten. Jürgen ist einfach gerne pünktlich am Flughafen und Nancy war froh,
dass Jürgen gerne pünktlich am Flughafen ist.

Jetzt geht alles reibungslos. Zwischenlandung in Melbourne
(Außentemperatur 8 Grad) nach gefühlten 3 Grad im Flugzeug. Virgin Austrailia
mags gerne kalt. Hallo, wir sind in Bali eingestiegen bei 30 Grad im Schatten –
die spinnen. Nach Kaffee und Muffin, mal wieder, geht’s weiter nach Auckland.
Mit dem Airport Express in die Stadtmitte und in unser kleines Hotelzimmer im
13 Stock mit „Balkon“ und eigener „Küche“. Jürgen fühlt sich an sein
Studentenzimmer in München erinnert.

Die Autosuche gestaltet sich etwas schwieriger als erwartet
und auch bei Trade me (neuseeländisches ebay) werden wir nicht fündig.

Auch ohne Auto genießen wir die schöne „Stadt der Segel“
(City of Sails), dann eben zu Fuß. Wir erkundeten am Wochenende Aucklands
Farmer Markets (Wochenmarkt), besonders schön war der französische Markt „La
Cigale“ im Stadtteil Parnell, den wir ohne freundliche amerikanische Hilfe
nicht gefunden hätten. Auf zahlreichen Spaziergängen zu jeder Tages- und
Nachtzeit mit Sonne, Wind und Regen erkunden wir die Stadtteile. Wir besuchten
die Universität, Museen, den Hafen mit Fischmarkt und verschiedene Parks. Hier
fängt gerade alles an zu blühen, da der Frühling beginnt, was sehr gut zu den
ersten Christbaumkugeln und Schokoladenweihnachtsmännern in den
Supermarktregalen passt. Mmmmh.

Schon nach einer Woche ist klar, dass man kaum woanders auf
der Welt so viele freundliche, nette und hilfsbereite Menschen findet wie hier.
Kaum schlägt man die Straßenkarte auf, wird einem Hilfe angeboten. Ist man sich
noch nicht so sicher, ob man im Museum auch ohne Karte aufs Klo darf, wird man
schon von alten Damen angesprochen und bekommt Hilfe angeboten. Befindet man
sich auf der Suche nach einem Auto, bekommt man von jedem Autohändler, auch
wenn er gerade nicht das passende Fahrzeug hat, Tipps und Adressen, wie und wo
man am besten weitersucht.

Und so landeten wir am Sonntag auf der Auckland Car Fare
(Automarkt).



  • Missing
    Anna hat am kommentiert:

    immer wieder schön zu lesen, dass es euch gut geht. 3 Grad im Flieger - da kann ich nur schmunzeln. Überbieten geht aber auch - wir hatten das gestern auch und den ersten Schnee - und jetzt hört gut zu: das Ganze nachdem ich am Sonntag noch im Bodensee schwimmen war!!!! Den Herbst hatten wir ja schon im August - jetzt also direkt in den Winter. Grüßle

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Eure Berichte machen echt Freude, schreibt fleißig weiter! Und Eure Fotos anzuschauen ist auch toll, habt weiterhin eine tolle Reise! Mit Eurem neuen Auto kann da eigentlich nix schiefgehen ;). Hier war es die letzten Tage ziemlich stürmisch und kalt, bäh. Morgen noch, dann sind (schon wieder) Ferien... Fühlt Euch fest gedrückt, LG

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Ja bei Jungfrau nehmen sie gern mal Trockeneis zur Kühlung. Bei uns hat es sich aus dem Klimanalge rausgeraucht so kalt Kriege.

Jonas-Lau Small

Bali - Resümee




Nachdem wir gefühlt die
einzigen Surfer waren, die Bali noch nie gesehen hatten, sind wir nun froh,
dass wir auch mitreden können.

Wir nehmen viele positive
Eindrücke von unseren Tagen auf Bali mit (freundliche Menschen, gutes Essen,
warmes Wasser und immer Sonne), haben alte und neue Freunde getroffen und
verbrachten so eine wundervolle Zeit auf der Insel.

Werden wir aber so schnell
wieder nach Bali reisen? Wohl eher nicht.

(Warum? Verkehr, Müll,
Hitze, Geruch, überfüllte Lineups).



Jonas-Lau Small

Bali 2

Bali 2

Neue aufregende Abenteuer aus Bali. Eine Sache vorweg, es ist wirklich schwierig sich bei 35° Hitze, ständig blauen Himmel, einer Wassertemperatur von 27° in den Schatten zu retten und im Blog zu posten!

Medewi
Ilka und Martin führten uns zu Balis längstem Pointbreak, den man wohl auch ohne Booties surfen kann. Sollte man aber vielleicht nicht sonst muss man, wie wir, zwei Tage auf surfen verzichten und die zerschnittenen Füße mit Wund- und Heilsalbe behandeln. Wenn man sich dann noch so dumm anstellt wie wir, bekommt man keine Welle, schlägt sich die Knie auf und durchlöchert sich die Boardshorts (kann man aber für 30 cent wieder nähen lassen).

Rollerfahren
Rollerfahren in Bali ist etwas aufregend, mit viel hupen und riskanten Überholmanövern und einer generellen Anpassung an den örtlichen Fahrstil geht’s dann doch irgendwie. Scheint insgesamt sicherer als die Fahrt mit den ortsansässigen Busunternehmen (die überholen auch gerne mal vor Kurven und Kuppen, manche parken dann auch sportlich an einer Palme!). Es empfiehlt sich ein Mundschutz (Maske mit Filter). Wir wollten aber die ungefilterten kulturellen Eindrücke und haben wie die meisten anderen die Abgase, den Staub und die Dämpfe brennenden Mülls inhaliert. Eine Fahrt nach Kuta erinnert mehr an eine Runde Nintendo Mario Cart als an geregelten Verkehr. Polizeikontrollen ignoriert man (einfach weiterfahren) oder zeigt kurz den Internationalen Führerschein (ohne Papiere oder Helm spendet man am beste ungefragt 50.000 indonesische Rupien an den netten Beamten und fährt mit einem Lächeln weiter). Tankstellen bestehen hier aus einem einfachem Holzregal und benzingefüllten Absolut Vodka Flachen.

Visa versus Master Card
Merke für den nächsten Trip: eine Visa und eine Mastercard, denn die Visa geht nicht überall und man sitzt ohne Bargeld da.

Ortswechsel: Bingin
Bingin liegt auf der Bukit Halbinsel mit einigen Weltklassewellen direkt vor der Haustür, die aber leider meist nicht unserm Surflevel entsprechen.
Wir haben viele Empfehlungen für Unterkünfte direkt am Strand bekommen. Leider haben alle vergessen zu erwähnen, dass man sein ganzes Gepäck gefühlte 100 steile Steinstufen runter schleppen muss. Gepäck haben wir ja mehr als genügend dabei (wir brauchen ja irgendwann mal warme Sachen) und waren mit unseren großen Taschen die unterhaltsamen Idioten am Strand.
Weitere Empfehlungen führten uns in ein Zimmer überm Klo. Nancy war nicht sehr gut drauf ;-). Nach zwei Nächten half auch der traumhafte Blick nichts mehr und wir zogen um. Nun hatten wir ein schönes offenes Zimmer mit Dusche und Balkon im 3. Stock (Gepäck!!!). Während wir auf unser Frühstück warteten, stieg eine Affenfamilie in unser Zimmer ein und machte eine Party mit unseren Keksen und Banane (Schokokekse mögen sie, Vollkorn nicht). Ausgschaut hats wie sau und aufgräumt hat keiner. Wie immer. Am nächsten Morgen hat Jürgen sie mit Kopfkissen und Drohgebärden vertrieben. Jetzt kaufen wir halt nichts mehr zum Essen, vor allem keine Bananen.
Ans Rollerfahren haben wir uns so langsam gewöhnt, aber ohne ist man hier auch aufgeschmissen hier gibt’s nämlich weder ne Lauf- noch ne Fahrradkultur. Gibt’s nicht, hier fährt man Roller. Jeder. Kinder ab 10 Jahren fahren Roller. Versicherung gibt’s hier nicht. Die zahlen ja dann eh nicht.
Mit Freunden und Freunden von Freunden, die irgendwie alle hier auf Bali sind, haben wir bei gemeinsamen Frühstücken, Surfsessions und Beachpartys viel Spaß. Unseren privaten Guide Hiss mussten wir gestern verabschieden, nach über zwei Jahren in Australien und Indonesien wurde es aber auch langsam Zeit, dass der mal wieder heim kommt.
Nun brechen schon unsere letzten Tage hier auf Bali an und die Vorfreude auf Neuseeland steigt.

  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    Nancy hat gezählt: es sind sogar 210 stufen.

  • Missing
    renesimoner hat am kommentiert:

    Servus ihr zwei! es wär schön, wenn ihr ab Oktober wieder daheim seids! den dann gehts ab in Himmel! lg Rene jonas u claudi

Jonas-Lau Small

Bali 1


19. September 2014 Abflug München – Doha – Denpasar


Nach schwerer Verabschiedung von Familie und Freunden sitzen
wir im Flieger nach Doha (Qatar). Vollkommen überwältigt von der angebotenen
Unterhaltungselektronik (Musik, Filme, Serien, Spiele) und gutem Essen verging
der erste Teil unserer Reise wie im Flug. Es folgte der erste Hitzeschlag in
Doha auf dem Rollfeld und die totale Reizüberflutung auf einem von LED Lichtern
grell beleuchteten Flughafen nachts um halb 2. Weniger modern ausgestattet war
unser zweiter Flieger nach Denpasar (10 Stunden Flug, wenig Beinfreiheit,
stickige warme Luft und auf einmal keinen Touchscreen mehr).

Landung Bali.

Wir benötigten 2,5 Stunden, um den Flughafen zu verlassen
(Visum, Einreisegenehmigung, erneuter Scan unserer Boardbags). Verzweifelt
suchten wir unseren vom Hotel gestellten Fahrer und konnten ihn leider (auch
mit einem Namenschild) nicht finden. Wir benötigten also ein Taxi und
entschlossen uns Geld abzuheben. Mangels Vorinformation betreffend den
Wechselkurs und der Währung heben wir 200.000 Rupien ab. Und verlassen mit sage
und schreibe ca. 13€ den FlughafenJ. Die Taxifahrt mit
zwei Boardbags auf dem Beifahrersitz, zwei großen Koffern und jeweils einem
Rucksack auf dem Schoß kostete uns 150.000 IR. Nach einer aufregenden Fahrt
durch die dunklen Gassen von Kuta erreichten wir unser Hotel. Duschen. Bier.
Bett.

Start mit einem indonesischen Frühstück = Mie Goreng =
Nudeln.


21. bis 28. September 2014 Kima Surfcamp Canggu

Pünktlich werden wir vom Campfahrer abgeholt und mit
dauerhupen in unsere Surflodge mit Stockbett gebracht.

Das liebevolle und führsorgliche Camppersonal half uns über
den ersten Kulturschock hinweg und wir mussten uns quasi um gar nichts kümmern.

Tagesablauf im Camp: Surfsession – Frühstück – Chillen am
Pool mit frischem Saft – Surfsession – Abendessen und das sieben Tage lang J.

So langsam haben wir das mit dem Wechselkurs auch raus und
jeder Besuch am Geldautomaten macht uns zum Millionär (ca. 65€).


Indo-Food

Für wenig Geld bekommen wir hier frisch zubereitetes,
leckeres Essen, meist Reis oder Nudeln mit Gemüse oder Fleisch. Durch unseren
privaten Guide (Florian Heiss) lernen wir, dass Essen für 2 Personen mit
Getränk für 7€ noch nicht billig ist. Der Einheimischenpreis für ein gutes
Essen liegt bei ca. 1 € pro Nase.


Ortswechsel: Kuta

Wir tauschten entspanntes Campleben im Luxus gegen einfaches
Leben in der Großstadt (Abgase, Lärm, Roller, Roller, Roller, Hupen, Trubel).


Ortswechsel: Balian

Nach drei Tagen kehren wir dem Großstadtwahnsinn den Rücken
zu und siedeln nach Balian (Frische Luft, Palmen, Strand, Meeresrauschen). Von
unserem Bett aus sehen wir das Meer, den Strand und die Palmen ;-). Nancy war
12 Tage standhaft, aber jetzt macht ihr Magen die ersten Probleme.



  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Sieht super aus.
    Ich hoffe, nancys magen hat sich wieder ein wenig beruhigt. Gute besserung auf alle fälle!
    Wir werden dich nächstes wochenende vermissen...

  • Missing
    Markus Scholz hat am kommentiert:

    Sieht Schön aus Bei Euch. Gute Besserung ein Nancy.

  • Missing
    Sylvia Greiner hat am kommentiert:

    Hey, das ist ja total schön, dass es jetzt endlich Bilder + Text von Euch gibt, freu :)
    Die Fotos vom Strand sind echt traumhaft und auf dem gemeinsamen Foto seht ihr wirklich viiiel entspannter aus als am 19.09.! Nancy sollte vielleicht weniger Bohnen und dafür mehr Eis essen ;) und Bruderherz: alles Gute für Deine Füße ;)

  • Missing
    Anna hat am kommentiert:

    Ja - wie so viele, die eure Bilder sehen, bekomme ich auch ein bisschen Fernweh und bin ein klitzekleines bisschen neidisch. Aber bei uns ist´s grad echt auch schön - goldener Oktober und tolles Bergwetter - also falls ihr es euch nochmal anders überlegt....
    Ansonsten viel Spaß und weiterhin gutes Gelingen beim Geldautomauten;-)

  • Missing
    renesimoner hat am kommentiert:

    Hallo
    wir denken das es euch den Umständen entsprechend ganz gut geht: ; )
    Da Jonas hat jetzt scho knapp 5 Kg und wächst und wächst. ( so wie der Inhalt in seinen Windeln)
    Da Claudia wird ned langweilig daham; Er is an guata Entertainer.
    So i riech jetzt scho der erste Schnee und bin freudig dra am Ski wachsen.
    naja wir vermissen euch und hoffen das bei euch alls in Ordnung ist.( sus müss ma euch bsucha ko) oooooohhhhh
    Lg Fam Simoner

Jonas-Lau Small
  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Hihi, sehe ich das richtig, dass ihr noch ein wenig mit der Technik der Seite ringt?

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Aber der Weg ist schon der richtige! Sonst landen alle unsere Kommentare bei der Hochzeit...

  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    na na wir kommen schon klar, aber manchmal ist das internet hier arg langsam. und außerdem ist immer schönes wetter und wir meiden den computer ;-)

Jonas-Lau Small
Lindau
Bavaria, Germany
  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Lang ist es ja nimmer hin...

  • Missing
    Anna hat am kommentiert:

    So, jetzt musste ich das mal ausprobieren - nicht das ihr weg seid, und ich check es nicht.
    Viel Glück bei den Prüfungen, Nancy. Grüßle Anna

  • Missing
    Maike Maschke hat am kommentiert:

    ich probier es auchmal, lg mutti

  • Missing
    Maike Maschke hat am kommentiert:

    Wir hoffen es hat alles geklappt mit dem Abflug, Landung und 1. Unterkunft.

  • Missing
    italaschke hat am kommentiert:

    hallo cousinchen .. mutti hat mich ewig genervt hab sie jetzt hier angemeldet damit sie dich zu texten kann :D also viel spass liebe grüsse deine cousine

    ps haben die bilder von eurer hochzeit angeguckt und die sind wunderschön :P

  • Missing
    Silke hat am kommentiert:

    Hallo ihr 2 Globetrotter :-)
    Hoffe es geht euch richtig gut . Liebe Grüße auch von Sven.
    Wir wünschen euch eine absolut tolle Zeit.

  • Missing
    Stan hat am kommentiert:

    Sehr schöne BaliBilder, ihr Lieben!
    Sieht sehr gut aus! Geht es auch gut?
    Es fehlt da noch ein bestimmter Blog-Eintrag... (und generell ein bisserl Text von euch...)

  • Small
    Jonas-Lau hat am kommentiert:

    islandtime!
    hey wir haben hier ne menge zu tun. 6:00 geht der erste surftrip los und kommen meist vom zweiten erst gegen 5-6 zurück und da hier JEDEN TAG die sonne scheint und wir auch noch spaß haben müssen, mit freunden hier trinken und shoppen...bleibt für den PC nicht viel Zeit hihihi............sind aber dran! lassen uns jetzt verwöhnen und genießen massagen 1h=70000 IR entspricht 4,50 € lg nancy

  • Missing
    Bernd Jonas hat am kommentiert:

    Ich will AUCH!!! Sonne Strand und Wellen
    --genießt es!!!

  • Missing
    zandra hat am kommentiert:

    so, im Büro sind jetzt alle neidisch auf euch...hihi! viel spass in der sonne :)