Eight months in Asia

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Luise Small
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Luise!
    Ihr meldet euch sicher nochmal, wenn ihr gut zuhause gelandet seid.
    Vielen Dank für die tollen Reisebeschreibungen und die vielen starken Fotos.
    Es wird euch vielleicht interessieren, dass ihr seit August mehr als 2.200 Seitenaufrufe hattet. Das heißt, es haben euch schon viele begleitet, auch wenn nicht jeder kommentiert hat.
    Viele Grüße vom permondo-Team!

  • Small
    Jasmin hat am kommentiert:

    danke, dass wir dabei sein durften! So ein schöner Blog und viele Inspirationen für eigene Reisen! Danke liebe Luise dafür!

Luise Small

home sweet home

Seit wir Hongkong  verlassen haben, ist bei uns nicht viel passiert. Mit einem kleinen Abstecher nach Manila,  haben wir uns auf einer einsamen Insel in den Philippinen niedergelassen,  um uns zu erholen. Ausser tauchen und sich sonnen, kann man hier nicht viel weiter machen.  Das Hotel ist jedoch sehr zu empfehlen: es ist sehr ruhig,  familiär, preiswert und unglaublich schön.  Au h die Tauchplätze sind traumhaft! 

Nun nach 10 Tagen ausspannen, geht es nun in ein paar Minuten Richtung Heimat.  Ganze 36 Stunden sind wir unterwegs bis wir schließlich in Nürnberg ankommen,  da man schon von einer einsamen Insel einen langen Anfahrtsweg hat. ich freue mich schon wieder, Zuhause zu sein, auch wenn ich etwas Angst habe vor der bevorstehenden Kälte.  Es ist zwar schön,  herumzureisen und es gibt einem ein Gefühl der Freiheit,  aber nicht in einem Hotel zu wohnen und einen normalen Alltag zu haben, ist auch nicht zu verachten.  Ich freue mich auf meine Familie,  meine Freunde und daruaf mal wieder zu kochen und gemütliche Filmeabende im eigenen Zuhause. 

Natürlich werde ich auch einiges vermissen hier in Asien. Z.b. das Wetter und die Thaimassgen, sowie auch das Meer. Das Essen werde ich denke ich am meisten vermissen. Aus jedem Land gibt es ein paar Gerichte, die ich sehr gerne hatte und nie in Deutschland gesehen habe.  Angefangen von den Thaicurries über die chinesischen Dumplings bis hin zum frischen Seafood und Fisch. Das ein oder andere Gericht wird jedoch bestimmt in unsere private Küche sich einfinden!

Somit heißt es nun Tschüss Asien!  Es war eine der besten Monate meines Lebens!

Cabilao
Central Luzon, Philippines
Luise Small

und nochmal Neujahr

In Hongkong konnten wir nun zum ersten Mal das chinesische Neujahr mit feiern.  Der Beginn des Jahr des Scharfes. Wegen dem Neujahrsfest war in der ganzen Stadt geschmückt und neben der normalen Lasershow vom Financial District no h eine zusätzlich in 3D. Leider konnten wir nicht das große Feuerwerk miterleben,  da es erst am 2 Neujahrstag stattfindet,  wo wir nimmer in der Stadt waren.  Dafür konnten wir die berühmte Parade miterleben.  Sie erinnert einem an die Faschingsumzüge, nurwar sie für meinen Geschmack etwas klein und kommt nicht an Köln oder ähnlichem ran. Allgemein fand ich Hong Kong schön,  aber etwas langweilig.  Es wirkte wie eine kleinere und ddeckigere Ausgabe von Singapur. Dies ist jedoch geschmackssych

Hong Kong
, Hong Kong
Luise Small

Das Vegas von Asien

Es ist echt schön wieder unzensiertes Internet zu haben! Jedoch sind wir immer noch in China,  in Hongkong,  welches als Sonderzone mehr Rechte besitzt. Gleich am ersten Tag machen wir uns jedoch auf nach Macau.  Macau war früher portugiesische Kolonie,  weshalb dort drüben plötzlich portugisisch gesprochen wird,  obwohl es auch zu China gehört!

Gerade mal eine Stunde mit der Fähre ist diese Inselgruppe von Hongkong entfernt. Sie dient jedoch nur als kompletteParty- und Vergnügungsinsel mit vielen Hotels, Casinos und Malls. Im Stadtinneren findet man jedoch noch einen portugisischen Kern. Ich war ein bisschen enttäuscht von Macau. Ich hatte es mir vorgestellt wie Las Vegas (ohne da jemals da gewesen zu sein), mit mehr Lichtern und Shows und mehr Themenparks. Es gab jedoch nur ein richtiges Themenhotel und auch Partymässig war da nicht die große Stimmung.  Es wirkte eher wie eine billige Chinakopie ;) Trotzdem ist es mal ganz nett, sich das anzusch

Macau
, Macau
Luise Small

Die Stadt am Wasser

Genau genommen heisst Shanghai übersetzt " über dem Meer". Wir sind nun schließlich am letzten Ziel vom Festland China angekommen - Shanghai. Eine moderne Finanzmetropole mit vielen verschiedenen Ecken. Durch moderne Planwirtschaft versuchen die Verwalter Shanghai mit modernster Technik auszustatten und neuste Gebäude zu erbauen.  Neben dem erst 20 Jahre alten Finanzbezirk, gibt es aber auch noch eine wunderschöne renovierte Altstadt,  die das alte China widerspiegelt. Auch aus der Zeit der französischen Konzession sind im Expat-Viertel Schöne Gebäude erhalten.  Schließlich gibt es noch Kanalviertel, die eigentlich als das zweite Venedig angepriesen werden, dafür aber doch etwas klein sind.

Mit dieser Vielfalt hat Shanghai mich positiv überrascht!  Doch jetzt müssen wir leider Mainland China verlassen...

Shanghai
Shanghai, China
Luise Small

und noch ein Weltkulturerbe...

Spontan sind wir noch einen Tag länger in der Anhui Provinz geblieben und haben uns noch die Orte Tunxi (wo unser Hostel war) und Xidi, ein kleines Bergdorf aus der Qing Dynastie.  Xidi ist natürlich wieder Weltkulturerbe,  weil die Familien Nachfolger eines Tang-Kaisers Sohn.  Also das Dorf war wirklich schön und hatte eine interessante Architektur und betreiben noch altmodisch Landwirtschaft aber Weltkulturerbe ist es nicht.  Da könnten auch unsere Bauerdörfer Weltkulturerbe sein. Die Chinesen verlangen dann nämlich gleich mit dissem Titel hohe Eintrittspreise. Aber es ist trotzdem sehenswert.  Tunxi selber erinnert jedoch sehr an Lijiang (erster Ort in  China von dieser Reise) mit vielen Geschäften in einer altchinesischen Straße und sehr gutem Essen!

Tunxi
Anhui, China
Luise Small

Hoch hinauf!

Nach einem kleinen Stopp in Shanghai, haben wir uns sofort aufgemacht zu unseren letzten Wanderung.  Es ging darum den Berg Huangshan zu besteigen.  Mal wieder ein Weltkulturerbe,  wie fast alles in  China. Diesmal waren wir aber schlauer und haben unsere Rucksäcke im Hostel gelagert.  Allerdings war die  Besteigung schon komplett  mit Treppen präpariert, so dass der 3 stündige Anstieg sich als machbar erweist. Oben angekommen,  haben wir jetzt auch mal diesen Winter das erste Mal Schnee gesehen (auch wenn nicht allzu viel).

Natürlich haben wir auch oben mit den Scharren an  chinesischen Touristen übernachtet und mal wieder den Sonnenaufgang und -untergang genossen.  Das Gebirge ist wirklich schön und malerisch! Nach dem langen Abstieg auf der anderen Seite des Berges, mussten wir unbedingt in den heißen Quellen entspannen! (PS: an der Oberfläche war es extre kalt)

Huangshan
Anhui, China
Luise Small

Die Legende der Terrakottastatuen

Auf unsetem Weg zurück in den Süden,  haben wir noch einen kleinen Abstecher in die ehemalige Hauptstadt Chinas gema ht - Xian. In dieser befindet sich auch die berühmte Terrakottaarmee. Gerade Mal vor 40 Jahren zufällig beim Wasserbohren entdeckt, ist diese Armee schon Welt berühmt geworden und dient als ein Wahrzeichen Chinas. Angeblich hatte sie der Kaiser Qin für sein Begräbnis erschaffen, leider konnten wir dies nicht selbst überprüfen.  Als wir bei seinem Mausoleum angekommen waren, erwartete uns nur ein großer Hügel mit Wiese,  da sein Grab schlicht und einfach noch nicht freigelegt ist.

Die bekannten Statuen befinden sich ein paar Kilometer weiter. Tatsächlich sind wirklich alle Gesichter und Figuren anders, wie man es vielleicht gehört hat und es ist auch eine beeindruckende große Armee, aber selbst bei den Hauptfundorten ist nach 40 Jahren der Großteil noch nicht freigelegt und man befindet sich vor einer richtigen archäologischen Ausgrabungsstätte. Dies ist natürlich auch interessant ;) man kann auch auf jeden Fall, die gleichen Bilder, wie suf den berühmten Fotos dazu machen,  aber es sieht suf den Bildern doch nach mehr aus als es ist.

Trotzdem ein sehr interessanter und sehenswerter Ausflug!

Xi'an
Shaanxi, China
Luise Small

Es lebe die Hauptstadt!

Nächstes Ziel war nun die Hauptstadt Chinas - Beijing! Wir haben eigentlich schlimmes erwartet: -20º, viel Müll,  viele Betonblöcke und umgeben einer Smogwolke. Aber wir wurden vom kompletten Gegenteil überzeugt!  Es war strahlender Sonnenschein ohne Smog bei +5º. Wir haben relativ wenig Müll gesehen (im Vergleich zu Südostasien) und in der Innenstadt gibt es keine Betonblöcke sondern eine niedliche im altchinssischem Stil Altstadt. Wahrscheinlich hatten wir mit dem Smog echt Glück gehabt und außerhalb der Innenstadt gibt es auch wieder langweilige, hässliche Betonhäuser, aber uns hat Peking echt gefallen! Die Seen sind momentan zugefroren und die Chinesen genießen die Winterzeit mit Schlittschuhfahren. Alternativ nehmen sie auch ein Fahrrad oder einen Schlitten mit Skistöcken aufs Eis!

Peking hat auch recht viele Parks. Der Sommerpalast der Kaiser ist dabei der schönste und größte der Anlagen, aber auch der Park vom Himmelspalast ist sehr schön.  Wir haben hier uns die Verbotene Stadt, den Lamatempel und den Konfuziustempel auch noch angeschaut.  Nur leider muss man sagen, obwohl alle aus komplett unterschiedlichen Zeiten sind und unterschiedliche Hintergründe haben, sehen alle Tempelähnlichen Anlagen gleich aus und haben auch gleiche Symbole und Statuen...

Ansonsten haben wir traditionelle und nicht traditionelle Pekingente gegessen, sind in den Hutongs (Altstadt) spazieren gegangen und haben die große Mauer bestiegen. Es ist echt Wahnsinn wie die diese Mauer gebaut haben! Einfach kontinuierlich 2m hoch egal wie der Berg verläuft.  Es geht aks die ganze Zeit richtig steil hoch und wieder runter! 

Morgen geht esdann leider auch schon wieder weiter... aber eine echt schöne Stadt

Beijing
Beijing, China
Luise Small

Weshalb fährt man nach China?

Natürlich,  um Steine anzuschauen! Nicht weit von Kunming entfernt,  ist ein sogenannter Stone Forest.  Durch Wasserabtragungen hat sich eine riesiege Steinformation gebildet, wo die Steine wie Bäume heraus ragen. Es ist wirklich ein nettes Ausflugsziel.  Ich persönlich hatte sowas nich nicht gesehen.  Es macht echt Spaß dazwischen durchzulaufen.

Lunan
Yunnan, China
  • Small
    Jasmin hat am kommentiert:

    gute Frage, nur wegen der Steine?

Luise Small

Eine Busfahrt, die ist lustig....

Ja Busfahren kann schon echt spaßig sein, aber in China kann sie einem auch echt zur Verzweiflung bringen.  Wir hatten schon mit so vielen Bussen in Asien Glück gehabt und alles lief einwandfrei,  aber jetzt schon beim zweiten Bus in China haben wir große Pech.  Schon 2 Stunden nach Abfahrt ging der Motor aus und blieb aus... Da alle chinesischen Mitfahrer gelassen,  gelangweilt blieben, scheint dies wohl öfters vorzukommen (bei den Bussen auch kein Wunder). Aber das ist ja such nicht schlimm,  schlimm ist, dass anstatt einen Ersatzbus zu holen,  die Kumpels (vermutlich Schmuggler) gleich in ei en anderen Bus verfrachtet wzrden (mit gleichem Ziel) und die Passagiere 5 Stunden zu schauen mussten,  wie der Busfahrer planlos gegen den Motor hämmert.  Auch helfende vorbeifahrende Busse, die angehalten haben, wurden einfach weiter geschickt... Nach 5 Dtunden kam ein befreundeter Mechaniker endlich auf seinem Roller an und hat den Motor notdürftig repariert (Gefahr,  dass er wieder ausgeht bestand die ganze Fahrt über).

Naja schließlich sind wir wieder geschafftin Kunming angekommen. Um den nächsten Tag ruhig anzugehen,  sind wir nur zu einem Berg am Stadtrand gefahren und haben einen kleinen Spaziergang nach oben zwischen Tempeln und schmalen Tunneln gemacht.  Die Aussicht war sehr schön,  aber nicht spektakulär

Kunming
Yunnan, China
Luise Small

Reis, Reis, Reis

Nun waren wir ein paar Tage in den wunderschönen Reisterassen der Hani-Bergvölker. Es ist echt Wahnsinn was dieses Volk dabei geschaffen hat.  Es sind einfach riesige Anlagen,  mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem und das schon seit 1300 Jahren! Allgemein ist hier die Welt noch in Ordnung und alle haben ihre landwirtschaftliche Aufgabe und sind gelassen. Leider hatten wir etwas Pech mit unserem Hostel.  Es ist sehr neu,  aber deshalb war der Besitzer total überfordert.  Er hat dafür aber auch eine mehr oder weniger erfolgreiche kostenlose Tour gegeben und viel vo n den Völkern hier berichtet.  sie leben hier im Einklang mit der Naturund verehren den Berg der ihnen Nahrung gibt.  An einem anderen Tag sind wir selber durch Reisfelder gewandert was  ebenfalls sehr interessant war.

Xinjie
Yunnan, China
  • Missing
    Karen hat am kommentiert:

    Hallo Luise und Christpher, Wahnsinnsbilder, unglaubliche Eindrücke, tolle Reiseerlebnisse, die ihr vermittelt. Am liebsten wäre ich dabei ! Alles Liebe für euch!
    Karen

Luise Small

Eine kurze Pause

Eigentlich wollten wir gleich weiter zu den Reisterassen,  aber nach dieser anstrengenden Tour haben wir dich noch einen Stopp in Kunming, der Provinzhauptstadt hier, gemacht.  Nach einem entspannten Nachtzug war es doch schön sich mal zu duschen und sich wieder wie ein Mensch zu fühlen.  In Kunming gibt es nicht viel zu sehen, aber die Stadt ist sehr sauber und mit schönen Park- und Tempelanlagen sehr lebenswert  ;)

Kunming
Yunnan, China
Luise Small

Tigersprungschlucht

Wir haben uns nun aufgemacht, die Tigersprungschlucht zu erklimmen. Dies ist eine 2-Tageswanderung durch eine Schlucht. Dies wurde mir von so vielen Leuten empfohlen,  so dass wir das auch wirklich machen mussten. Wir haben dazu extra gewartet,  dass das Wetter besser wird und uns dann in den Bus gesetzt zu dem Startpunkt. 

Laut der Karte,  die wir bekommen haben, stand,  dass bis zu der Hütte, wo wir übernachten wollten, nur 5 Stunden sind. Also dachten wir, wir sind ja fit und machens dann in 4 Stunden und gehen dann noch eine Hütte weiter (2 Stunden mehr). Leider hatten wir zu spät mitbekommen,  dass man sein Gepäck abgeben konnte und es beim Endpunkt wiederbekommen konnte , so dass wir unser gesamtes Gepäck dabei hatten. 

Also man kann sagen, dass die Schlucht wirklich wunderschön und einzigartig ist, aber der Anstieg (4-5 Stunden, laut Karte nur 3) extrem anstrengend war, besonders mit dem Gepäck! Da wir dann dachten, dass wir viel zu spät dran sind und es nicht mehr bis Sonnenuntergang schaffen, sind wir danach fast gerannt.  Erst als wir wieder Internet hatten, haben wir festgestellt,  dass diese Karte veraltet war und wir voll in der Zeit lagen)

Nach einer schönen Nacht in der Schluss,  habenn wir uns mit dem Abstieg dann mehr Zeit gelassen und konnten die Aussicht doch etwas mehr genießen :)

Qiaotou
Hunan, China
Luise Small

Die ersten Tage in China

Erstmal: leider gibt es keine Bilder, da die Zensur von China es verbietet....

Wir sind ziemlich schnell weiter nach Lijiang gereist. Wir haben echt pech mit dem Wetter.. es regnet mal wieder... Lijiang selber ist eine sehr schöne,  wenn auch touristische,  Stadt. Die Altstadt ist eine renovierte Version vom alten China. Sie besteht jedoch nur aus Hotels und Geschäften. Uns ist hier auch bewusst geworden, wie kapitalistisch dieses kommunistische Land ist.  An jeder Ecke muss man auch erneut Eintritt zahlen.. Auch nicht wirklich Touristen freundlich ist China auch nicht! Es gubt selten eine Information oder eine Beschreibung auf Englisch wie man wohin kommt.  Mit meunen chinesisch Kenntnissen kommen wir zwar schon sehr weit führt aber regelmäßig zum Gelächter oder komischen Antworten (z.B ich:wo sind wir - zeige eine Karte, antwort:  CHINA!....) oder sie antworten in ewig langen Sätzen sehr schnell gesprochen,  wo ich nach dem zweiten Wort abschalte...

Ansonsten ist es hier echt kalt,  so dass wir uns erstma eingekleidet haben

Nachtrag: habe es nun geschafft die Zensuren mit einem VPN Client zu überlisten,  was echt nicht einfach ist, da selbst der App Store blockiert ist...

Lijiang
Yunnan, China
Luise Small

Auf nach China

Nun unsere letzte Station vor China war weniger spannend.  Laos Hauptstadt hat leider nicht viel zu bieten. Es gibt zwar mehr Autos und Zivilisation,  aber sonst nichts besonderes. Dafür haben wir es jetzt nach China geschafft und konnten uns sogar mit meinen Chinesisch Kenntnissen bis zum Hotel durchschlagen.  Angekommen wird einem schnell die Zensuren bewusst: kein Facebook, kein Google und nicht mal Google Maps funktioniert,  aber immerhin geht mein Blog noch :)

Vientiane
Viangchan, Laos
Luise Small

Leben im Dschungel

Nun sind wir schon 5 Tage in Laos und man kann mit Recht behaupten,  dass Land besteht aus Bergen und Dschungel mit ein paar Hütten dazwischen. Laos ist dadurch wunderschön. Es hat eine unbeschreiblich schöne Natur.  

Wir hatten uns mit Christophers Vater und Freundin in Luang Prabang für mehrere Tage niedergelassen.  Luang Prabang ist ein Backpacker Hub in den Bergen,  das zu vielen Sportlichen Aktivitäten einlädt. Somit sind wir zu Bergdörfern gewandert,  haben eine Bootstour zu Buddha-Statuen gemacht und Wasserfälle angeschaut.  Luang Prabang ist eine sehr schöne Kolonialstadt in der es durch die französische Kolonialisierung auch endlich wieder gescheites Brot gab!

Nun haben wir die wirklich lange Busfahrt nach Vientiane, die Hauptstadt von Laos,  überstanden.  Obwohl es schon die VIP Klasse war, wäre sie wohl in Thailand ehet die 4. Klasse gewesen. Passagiere die im Gang sitzen,  Hühner auf der Toilette und laotische Musik,  prägten die Busfahrt. Man sieht auch wirklich wie arm die Menschen hier sind... es gibt nur wenig Zivilisation,  ansonsten nur Dschungel und auch kaum Straßen..

Louangphrabang
Louangphabang, Laos
Luise Small

"Leben wie ein Frosch"

Nach Myanmar sind wir wieder zurück in Chiang Mai, Thailand, angekommen. Dort haben wir nun unseren langersehnten Kochkurs mit 2 Freunden gemacht.  Er hat auch alle unsere Erwartungen übertroffen!  Wir haben 6 verschiedene Gerichte gekocht und es geht eigentlich allesr recht einfach! 

Der eigentliche Grund, warum wir nach Chiang Mai zurück sind, ist ein 2-Tages-Wanderung mit ein paar thailändischen Freunden.  Ziel war der Berg Dao Luang bei Chiang Dao. Wir hatten einen Guide (der eigentlich nichts gemacht hat, da es nur einen Weg gab) umd 4 Schlepper, die unsere Gepäck getragen haben (ziemlich pervers aber zum Schluss wsren wir echt froh drum). Als es zwischendurch mal leicht geregnet hat, wussten wir noch nicht,  dass es die schlimmste Nacht unseres Lebens werden sollte. Oben angekommen,  wurde unsere Zelte aufgebaut (geliehen vom Guide) und kurz darauf fing es zu schütten an und hat auch am nächsten Tag nicht aufgehört.  Leider waren unsere Zelte nicht sonderlich wasserdicht und das bei 5 Grad. Wir haben also "geschlafen wie ein Frosch". Es war schrecklich kalt und nass!

Am nächsten Tag haben wir uns bei strömenden Schlammmassen an dem Abstieg gewagt.  Von der versprochenen traumhaften Aussicht war natürlich nichts zu sehen, dafür gab es knochenbrecherische Rutschpartien. Erstaunlicherweise dind immernoch viele Touristen im sströmenden Regen hochgeklettert... nun sind all unsere Savhen komplett durchnässt und eine Erkältung rückt auch näher. Immerhin konnten wir uns in Chiang Mai noch ein paar Massagen gonn

Chiang Dao
Chiang Mai, Thailand
Luise Small

die Geburtsstunde des Buddhas

Leider ist dieser Eintrag schon die letzte Station von Myanmar und zwar Rangun. Rangun ist die größte Stadt in Myanmar aber leider nicht gerade die schönste... Sie ist typisch asiatisch überfüllt und ramponiert. Sie hat jedoch noch ein paar schöne Kolonialbauten.

Das Wahrzeichen von Rangun ist die Schwedagon-Pagode. Die wichtigste und größte Pagode im Buddhismus. Sie ist nämlich die allererste und hat somit zur Geburtsstunde des Buddhismus beigetragen. Zudem habe ich erfahren, dass ich i Buddhismus vom Sternzeichen ein mutiger Löwe bin :)

Leider haben wir in Rangun sonst nichts groß weiter gesehen (falls es noch was gibt?!?) Und es heißt nun Abschied nehmen! Myanmar war bis jetzt bei weitem das schönste und freundlichste Land bei meinen Reisen. Ich kann jedem empfehlen sich dieses Land anzuschauen und die Birmesen ins Herz zu schließen.  Ich werde auf jeden Fall wieder ko

Yangon
Yangon, Myanmar
  • Small
    Sarah hat am kommentiert:

    Alles Gute für 2015 liebe Luise wünscht dir das permondo-Team :-)

Luise Small

5 Tage chillen

Als ein Punkt unserer Myanmar Reise sind wir zum Ngpali Strand gefahren.  Hier stehen einige Resorts und man könnte denken, dass es den Birmesen sehr gut geht.  Man bekommt wirklich nichts vom eigentlichen armen u d eher landwirtschaftlich geprägtem Leben mit.

Der Strand ist wirklich traumhaft und auch das Meer wirklich schön. Das einzige ist, dass man hier wirklich ausser Strand nichts machen kann. Eigentlich wollten wir wieder tauchen gehen,  doch die einzige Möglichkeit hier, war so schlecht kritisiert und die Berater,  die wir dazu getroffen haben, waren uns auch suspekt,  so dass wir wirklich nur am Strand gechillt und relaxt haben. Aber das ist ja auch mal nicht verkehrt :)

Da wir hier Silvester verbracht haben, sind wir in den Genuss von vieelen Nationalen Tanzaufführungen gekommen. Am Neujahr gab es dann auch das traditionellen Oxenkarrenrennen. Was mich sehr gefreut hat, dass sehr viele Einwohner auch zu den Feierlichkeiten gekommen sind und sie so begeistert mitgemacht haben! Morgen früh kommen wir dann nun leider schon zu unserer letzten Station in Myanmar :'(

Ngapali
Rakhine State, Myanmar
Luise Small

die Seestadt

Natürlich hatten wir am nächsten Morgen unseren nächsten Flug.  Nach einer anschließenden Stunde Fahrt, haben wir unser Ziel erreicht: Der Inle Lake! Der schönste Ort von ganz Myanmar! Es ist einfach echt unbeschreiblich schön hier. Alle Bürger wohnen direkt auf dem Wasser in eine Art Baumhaus und haben auch komplette Stadtstrukturen. Somit haben sie auch Schulen, Restaurants und Läden auf dem Wasser. Auch unser Hotel war mitten im See. Das heißt natürlich,  dass man sich nur mit dem Boot bewegen kann.

Selbstverständlich gibt es hier sehr viele Fischer,  die mit den Beinen rudern! Warum? Damit sie nebenbei rauchen können :) ! Aber neben Fischern gibt es ganz viele Handwerksfabriken und Bauernhöfe. Für letzteres pflanzen sie Gemüse dirwkt im Wasser in den sogenannten Floating Gardens.  Damit die Gärten nicht wegbleiben,  werden sie mit Stangen befestigt. 

Dieser Ort ist so faszinierend!  Der See wird von einer Bergkette umgeben, in denen sämtliche Bergvölker von Myanmar leben und auch in die Seedörfer kommen. Ich wäre gerne länger geblieben (immerhin waren wir hier 2 Nächte! ), allerdings ist es hier nachts sehr kalt.

Heho
Shan State, Myanmar
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Klingt total cool.
    Fotos! Fotos! :)

  • Small
    Luise hat am kommentiert:

    Kommen noch! :) das Internet hier ist nur sooo langsam, aber immerhin funktioniert es mal... WIFI ist halt kein Standard in Myanmar

Luise Small

Ein Leben im Land des Buddhas

Nach den atemberaubenden Tempeln in Bagan, sind wir weiter nach Mandalay weitergeflogen. Dort gibt es ebenfalls Tempel zu besichtigen,  jedoch hat der heutige Guide uns etwas näher in die birmesische Kultur herangeführt. 

Die meisten Kinder gehen schon wenn sie sehr jung sind ins Kloster. Nicht nur um die Lehre Buddhas zu studieren,  sondern auch weil sie Nahrng, Lehre, und Unterkunft kostenlos bekommen? Alle Kloster in Myanmar leben von Spenden und jeder Birmese spendet sobald er was zum Spenden hat. Ansonsten sind die meisten Birmesen Farmer, da sie selber für ihre Nahrunh sorgen. Dadurch sind sie zwar arm aber hungern nicht.  Sie leben oft in baumhausartigen Häusern, um sich vor Überschwemmungen zu schützen. Myanmar hat extrem viele Bodenschätze wie  Öl,  Gas, Gold und Kupfer, doch die Bevölkerung bekommt leider nichts davon ab... Trotzdem sind sie glücklich und freuen sich auf Besuch

Mandalay
Mandalay, Myanmar
Luise Small

Myanmar - Die Stadt der 3000 Tempel

Mit der Familie vom Christopher sind wir gestern nun nach Myanmar geflogen.  Da wir hier eine feste Tour gebucht haben, ist der Stundenplan stark getaktet.  Das heißt gleich am nächsten Morgen um 4 sind wir nach Bagan aufgebrochen. Auch hier enttäusche ich euch nicht,  es gibt mal wieder Tempel! Bagan ist UNESCO Kulturerbe mit über 3000 alten Tempeln.  Die einzelnen Tempel sind nicht so beeindruckend,  aber die Landschaft: eine riesige Steppe in der soo viele Stupas zwischen den Wolken herrausragen - einfach unbeschreiblich schön!

Auch das Volk selber ist immer freundlich und hilfsbereit hier in Myanmar. Obwohl das Land auch eines der ärmsten Länder der Welt ist, hibt es keine Kriminalität. Unsere Reiseführer waren bisher auch immer super. Und das Essen,  etwas ölig,  aber sonst richtig gut! 

Morgen geht es dann auch schon morgens um 7 zum nächsten Ort. Wenn die Internetverbindung stabil bleibt,  schaffe ich es eventuell auch bis dahin noch die anderen Bilder hochzuladen...

Pagan
Mandalay, Myanmar
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Mal wieder der Hammer! Tolle Fotos!! :)

Luise Small

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Blog_Lesern ein schönes und erholsames Fest!

In Bangkok kommt man bei dem Wetter nicht wirklich in Weihnachtsstimmung, aber man findet immerhin interessante Deko :)

Bangkok
Bangkok, Thailand
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Danke für die Grüße, deine Texte und die schönen Fotos!
    Grüße auch vom permondo-Team!

Luise Small

Und mal wieder Tempel :)

Dies war jetzt unser finaler Trip von Bangkok aus. Diesmal ging es nach Sukhothai. Eine sehr sehr kleine Stadt ca. 7 Stunden von Bangkok entfernt. Und was erwartet uns da - natürlich alte Tempelanlagen :) Diese sind ähnlich wie in Ayutthaya, obwohl etwas kleiner. Dafür sind die Tempel in einem wirklich schönen Park mit Seerosenteichen angelegt, der sehr als Naherholungsgebiet einlädt. Der Park ist in 3 Gebiete unterteilt, bei denen man jeweils extra Eintritt zahlt. Alle eignen sich sehr gut, mit dem Fahrrad zu erkunden. Wir haben 2 Gebiete gemacht, wobei wir leider festgestellt haben, dass sich eigentlich nur das zentrale Hauptgebiet lohnt (v.a. weil die Eintritte gleich hoch sind, aber in den anderen Gebiete kaum mehr die Ruinen erkennbar sind....). Insgesamt war es ein schöner Ausflug und auch der letzte Ausflug mit thailändischen Tempeln (die birmesischen folgen bald xD). Jetzt kommen erstmal die Weihanchtsfeiertage, für die die Familie von meinem Freund in Bangkok zu Besuch ist

Sukhothai
Sukhothai, Thailand
Luise Small

Hanuman, der König der Affen

Wieder in Bangkok angekommen, bleibt auch nicht viel Zeit zum ausruhen. Abends sind mein Freund und ich zu zweit in das Theater Khon im Royal Theater gegangen. Khon ist ein typisches Masken-Theater-Tanzspiel in Thailand. Auch Sprechgesang und typische Musik und Kostüme waren dort. In unserem Stück wurde eine Geschichte aus dem Hinduismus erzählt: Rama hat mit Hilfe des Affenkönigs Hanuman seine Frau aus den Klauen des Dämons befreit. Die Geschicht wird sehr lebhaft und beeindruckend mit den starken Kostümen und Tänzen dargestellt. Wir waren beide begeistert :)

Bangkok
Bangkok, Thailand
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    cool!!

Luise Small

Golden Triangle

So richtig habe ich noch nicht alles verdaut,   da ich ständig in Bewegung war.  Nun sitze ich am Busbahnhof und warte auf meine Rückfahrt nach Bangkok. Eigentlich habe ich gar nicht  viel geschafft wie ich wollte.  Dafür kenne ich mich jetzt bestens mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Ein großer Vorteil is, man kann überall auf der Route ein- und aussteigen. Ein wesentlicher Nachteil ist aber wenn ein Fahrgast genügend Geld zahlt,  halten diese aber auch gar nicht und dienen als Privattaxi...

so, da mir die Touri-Sightseeing Touren zu teuer waren, wollte ich auf eigene Faust das goldene Dreieck erkunden und dazu 3 Städte besichtigen: Chiang Saen (Grenze zu Laos), Sap Ruak (Grenze zu beiden Ländern) und Mae Sai (Grenze zu Myanmar). Letzteres fiel  leider wrg, da die Busse nicht halten wollten und icj bin wieder zurückgefahren.  Das war ziemlich nervig.  Ich habe ca 2  Stunden gewartet und selbst die Locals konnten sie nicht stoppen.  Schade...

Ansonsten gibt  da nicht viel zu sehen.  Die drei Länder sind durch dem Mekong getrennt und man kann wirklich  Grenzen sehr gut sehen, was schon cool ist. Dafür dass ich die eine Stadt nicht sehen konnte,  habe ich auf dem Rückweg noch beim Black House gehalten. Das ist das Gegenstück zum weißen Tempel nur hat es nichts mit Religion zu tun.  Ein Künstler hatte nur die Idee einen Park über den Tod dazustellen. Wirklich sehenswert,  aber auch etwas unheimlich...

und nun habe ich noch 1 Stunde bis mein Bus fährt... Bilder gibt es wieder morgen

Chiang Saen
Chiang Rai, Thailand
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Das ist ja abenteuerlich :) Ein weißer Tempel und der Tempel des Todes :D

Luise Small

Das Märchenschloss

Gleich morgens um 7 ging es weiter nach Chiang Rai, eine etwas verschlafene Stadt im goldenem Dreieck (Grenze an Laos und Myanmar). Trotzdem sind hier genügend Touristen, die mit vielen Tourenbussen herkutschiert worden sind. Der Grund: der weiße Tempel!  Und in der Tat er ist richtig Prachtvoll und erinnert eher an ein Märchenschloss als an einen Buddha-Tempel. Er ist auch sehr neu, sodass die Künstler diesmal auch Minions und Angry Birds im Heiligtum verewigt. 

Eigentlich bin ich hier hergekommen,  um eine Trekking-Tour zu den Bergdörfern zu machen, doch leider gehen die Touren zu lange, so dass ich den letzten Bus nach Bangkok nicht erwischen würde :( Dafür habe ich mir zumindest das Museum dazu angeschaut.  Aber ich habe mir schon einen Plan B für morgen überlegt... :)

Chiang Rai
Chiang Rai, Thailand
Luise Small

die Stadt der Tempel - Chiang Mai

Als ich noch im Zug war, hatte ich ein bisschen Angst,  dass ich am Ende nur ein normalen Tempel nsch dem anderen sehen werde, von denen ich wirklich schon genug gesehen habe.  Aber ich wurde nicht enttäuscht!  Die Tempel sind echt beeindruckend und durch eine andere,  nördliche Kultur geprägt.  Z.b. gibt es extrem viele Elefantenstatuen. Vormittags habe ich bequem mit dem Rad die Tempel in der Stadt erkundet und nachmittags und abends mit einer Koreanerin einen Tempel im Nationalpark und den Nachtbazar angeschaut.  Eine echt Schöne Stadt

Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Luise Small

Ruinen in Ayutthaya

Damit die beiden Freundeauch in den Geschmack von alten Ruinentempel kommen, haben wir zu viert einen Ausflug nach Ayutthaya (1,5 Stunden von Bangkok entfernt) gemacht. Obwohl ich ja schon die großen Tempelanlagen von Angkor Wat kenne, waren die Tempel dort auch echt beeindruckend! Besonders der Tempel, der für den Sonnenuntergang immer abgepriesen wird, ist wunderschön. Mit dem Fahrrad die Stadt zu erkunden war auch eine sehr gute Idee! 

Nach 6 Stinden Radeln haben sich jedoch unsere Wege getrennt.  Während die anderen zurück nach Bangkok sind, liege ich jetzt in einem sehr komfortablen Nachtzug nach Chiang Mai. 

Phra Nakhon Si Ayutthaya
Phra Nakhon Si Ayutthaya, Thailand
Luise Small

Bangkok - Sightseeing

Jetzt habe ich es doch endlich mal hier geschafft, auch die Touristenpunkte von Bangkok zu sehen! Anlass waren 2 Freunde vom Christopher, die hier zu Besuch waren. Ich habe mich deren Sightseeing Tour einfach angeschlossen und bin nun ziemlich platt. Kurz nachdem die beiden angekommen sind, sind wir gleich auf eine der vielen Skybars hier gefahren und haben uns mit meiner Mitbewohnerin aus Singapur und ihrem Freund (die auch gerade in Bangkok sind) getroffen. Die Aussicht ist schon echt schön.

Am nächsten Morgen, haben wir uns dann zu dritt ins Touristengetümmel gestürmt, wo sich die eine von uns gleich mal anquatschen lassen hat und bevor wir uns versahen in einem Tuktuk saßen, der uns zu Orten hingefahren hat, wo wir eigentlich nicht hinwollten... Nach einer Weile konnten wir ihn jedoch überzeugen, uns doch zum großen Palast zurückzubringen... Also viel verspätet durchs Getümmel beim großen Palast. Ein Foto, wo man alleine drauf ist eigentlich unmöglich, aber doch geschafft :D und weiter zu Fuß die Innenstadt erkundet: kleine Gässchen, Klosterschule, Denkmäler, etc. Ein Highlight war dann noch der Golden Mount, wo man eine schöne Aussicht hat. Zum Schluss wollten die beiden noch in Wat Pho. Obwohl er eigentlich geschlossen hatte, konnte wir (Tor war offen) einfach ohne Tickets durchlaufen! Auch die Wachen haben sich nicht stören lassen... Gut für uns :P Zu guter Letzt haben wir uns dann noch mit Christopher in der Khao San Road (Backpacker/ Partymeile) entspannt und uns auf dem Heimweg die Ladyboys in der Soy Cowboy betrachtet (diese sind echt schwer von den normalen Frauen zu unterscheiden!!)

Heute war dann eher ein Shoppingtag. Der Chatuchak-Markt hat nur am Wochenende offen und ist echt riesig. Zudem im Vergleich zu den anderen asiatischen Märkten, bei denen ich schon war, sehr sauber und nicht so stickig. Das beste war dann nur, dass wir ZUFÄLLIG wieder meine ehemalige MItbewohnerin und Freund da getroffen haben :) Also Bangkok ist auch nur ein Dorf! Anschließend sind wir zum Jim Thompson Haus gefahren - ein dubioses Sightseeingziel, wo keiner genau weiß, warum es als Highlight in jedem Reiseführer steht! Man hat es auch nicht so richtig danach verstanden, aber das Haus selber sieht echt gut und luxuriös aus! Danach gings wieder weiter mit Shoppen im MBK (Mall mit Marktständen/ Verhandeln) bis wir nun endlich unsere Füße hochlegen können bis es morgen dann weiter geht mit Sightseeing.... Jetzt habe ich doch schon mal einen guten Überblick über Bangkok selber :)

Chatuchak
Bangkok, Thailand
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Komisch, mein letzter Kommentar wurde irgendwie gar nicht gespeichert, oder? Schade!
    Naja, jedenfalls: ich habe gerade gesehen, dass du ja von Permondo interviewt wurdest :) wie cool. Dann bist du hier ja richtig "berühmt". Ich wünsch dir noch eine schöne Woche. Wann geht's nach Myanmar?

  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Komisch, mein letzter Kommentar wurde irgendwie gar nicht gespeichert, oder? Schade!
    Naja, jedenfalls: ich habe gerade gesehen, dass du ja von Permondo interviewt wurdest :) wie cool. Dann bist du hier ja richtig "berühmt". Ich wünsch dir noch eine schöne Woche. Wann geht's nach Myanmar?

  • Small
    Luise hat am kommentiert:

    Nee irgendwie nicht :/ Dankeschön.! Bin ab jetzt auch wieder für ein paar Tage alleine unterwegs in Nordthailand :)
    Nach Myanmar geht's am 26.12. Und dann nochein Abstecher nach Laos und dann nach China :)
    Ich wünsche dir eine schöne Vorweihnachtszeit, würde zu gerne zu deiner kleinen Weihnachtsfeier kommen :( vermisse hier echt fie Weihnachtsmärkte und die ganze Stimmung... Schöne Grüße nach Deutschland!

Luise Small

Thailand - Ab in die Wildness!

Nach der Feier des königlichen Geburtstages haben wir relativ spontan beschlossen aus der schmutzigen Stadt in die ländliche Gegend zu fahren. Erstes Ziel war Nang Rong. Ein sehr kleiner Ort im Nordosten von Bangkok (5 Stunden mit dem Bus). Man merkt hier auch, dass sich echt wenige Touristen verirren. Der einzige Grund für Backpacker hier ist der Phanum Rung Historical Park. Dafür haben wir uns am nächsten Morgen ein Roller gemietet und diese Ruinen erkundet. Sie stammen wie Angkor Wat aus der ankoranischen Zeit und waren ein Handelsposten von Angkor Thom. Das heißt sie sehen recht ähnlich aus, sind aber weniger touristisch und wirklich schön! Neben den Historical Park, gibt es noch ein paar andere ankoranische Tempel, die wir ebenfalls mit dem Roller erkundet haben. Zudem konnte man mit dem Roller einen sehr guten Einblick auf das ländliche Thai-Leben erhaschen!

Am Nachmittag sind wir dann auch schon weiter nach Pak Chong gefahren. Dieser Ort liegt am Eingang zum Khao Yai Nationalpark. Der nächste Tag beginnt mit einer sehr empfehlenswerten Safari-/ Dschungel-Trek Tour. Wir empfehlen echt eine Tour zu machen, da man sonst wirklich kaum die Tiere endeckt, die Guides aber wissen, wie man sie findet! Somit haben wir Affen, Gibbons, Schlangen, gehornte Spinnen, Riesen-Flughörnchen, und Elephanten (wilde!!) gesehen! Zudem hat der Park eine sehr schöne Natur mit vielen Wasserfällen. Leider sind in der Trockenzeit die Vögel zum Großteil ausgeflogen, sodass wir davon nichts gesehen haben (In der Regenzeit soll der Park aber voll damit sein).

Der nächste Tag wurde dann auch unserer abenteurlichster Tag. Wir wollten diesmal auf eigene Faus in den Park. Was gar nicht so einfach ist ohne Fahrzeug und außerhalb der Innenstadt von Pak Chong (unser Hostel war schon näher am Park) gibt es auch keine Roller mehr zu mieten... Also sind wir das erste Mal in unserem Leben getrampt (von unserem Hostelbesitzer empfohlen, dass das hier jeder macht) - und es klappt verdammt gut! Die Thais sind da sehr hilfsbereit und freundlich und man muss nicht lange warten bis ein Fahrer einem mitnimmt. Das liegt wahrscheinlich auch einfach an dem mangelnden öffentlichen Verkehrsnetz hier! Naja somit haben wir bald das Zentrum des Parks erreicht und haben unsere eigene Dschungeltour gemacht ohne Guide (wer aber Angst hat sollte sich wirklich einem nehmen, da man sich sehr leicht verlaufen kann! Und mindestens einen Kompass sollte man haben...). Diese war richtig abenteuerlich, da wir des öfteren unerwartet Baumstämme und Flüsse überqueren müssen und die Karten, die uns die Rancher gegeben haben, eher an einer Schatzkarte erinnern. Es war die Mühe aber wirklich wert! Dadurch haben wir wirklich mehr vom Dschungel mitbekommen (vielleicht nicht so viele kleine Tiere endeckt wie der Guide) und waren hautnah an Gibbons, die über uns von Baum zu Baum gesprungen sind! (Leider zu schnell für Fotos....) Schließlich haben wir unser Ziel erreicht und sind geschafft zur Busstation getrampt um mit dem Bus zurück nach Bangkok zu fahren. Der Unterschied ist nochmal umso mehr.... von der frischen Luft der Natur in eine müllige Baustelle beim Busbahnhof in Bangkok....

Khao Yai National Park
, Thailand
Luise Small

Bangkok - Es lebe der König

Nun bin  endlich in Bangkok angekommen, wo mein Freund gerade studiert. Er hat eine sehr schöne Wohnung, ich musste nur gleich zu Beginn feststellen, was für eine unzuverlässige Stadt das ist.  Ein Taxifahrer zu finden, der auch Lust hat, dich dahin zu fahren, ist nicht so einfach.

Aber naja. Bangkok hat auf jeden Fall sehr schöne Malls, Clubs und Tempel.  Auch haben wir uns das VIP Kino angetan, wo man wie in der Business Class im Flugzeug sich den Film anschaut.  Auch Auch recht interessant sind die Wasserbusse. 

Gestern war einer der wichtigsten Feiertage in Thailand: der Geburtstag des Königs. Es gab kostenloses Essen und Trinken und die Hälfte der Einwohner haben ihm mit   angezündeter Kerze ein Geburtstagsständchen gesungen.  Wirklich ein Erlebnis Wert, wie man danach aber wieder nach Hause kommt,  ist sehr schwierig und wir haben ganze 2 Stunden gebraucht... Aber dafür haben wir uns noch eine richtige Thai Massage in der Massageschule des Wat Po gemacht.

Bangkok
Bangkok, Thailand
Luise Small

Kambodscha - Abschied nehmen

Nun ist meine kleine Reise in Kambodscha auch schon vorbei. Nun kommt schon wieder die Zeit sich von neuen Freunden zu verabschieden. Ich habe meinen letzten Tag damit verbracht mir die Stadt Siem Reap selber anzuschauen. Man sollte sich wirklich vorher gut überlegen wieviele Tage man mit Ankor vorbringen will, da es sonst hier wirklich nichts groß weiter zu tun gibt. Die meisten so wie ich waren nur 1 Tag dort. Es sind aber auch jedes Mal 20 USD die man als Eintritt zaht... Ich denke 2 Tage wären auch bei mir nicht schlecht gewesen, es ist da aber schon schwer Leute dafür zu finden ...

Ansonsten habe ich mir in Siem Reap noch das Ankor National Museum, ein paar Wats, die Märkte, die Pub Street (abends zum Feiern) und den Zirkus angeschaut. Insgesamt war es eine wunderschöne Woche und ich weiß dass ich nochmal wieder kommen muss!

Siem Reap Province
Siem Reap Province, Cambodia
Luise Small

Kambodscha - Ankor Wat

So ich habe mein Ziel erreicht und die ehrwürdigen Tempel von Ankor Wat gesehen!  Der Hauptgrund warum ich hierher gefahren bin. Dazu bin ich auch extra um 4 Uhr morgens aufgestanden,  um den berühmten Sonnenaufgang zu sehen. Dieser fiel nur leider etwas schwach aus, da es zu bewölkt war. Was anscheinend doch mit sehr viel Glück verbunden ist, da fast keiner mit dem ich gesprochen habe einen guten hatte. Aber es war trotzdem Schön anzusehen und wenn man am Ende nur die Massen an Menschen sehen kann, die erst in Ankor wat strömen und dann wieder heraus. 

Für die Besichtigung selber habe ich mich bei einer geführten Radtour angemeldet. Es ist echt gut einen Guide zu haben, der einem auch etwas über die Tempel erzählt. Ansonsten schaut man sich halt nur Ruinen an... Und ich finde das Fahrrad ist das beste Erkundungsmittel in Ankor Wat : Man ist schnell und kommt auch zu den Tempeln im Wald gut hin. Der einzige Nachteil bei der Tour war, dass ich die einzige war. Gerade beim Essen habe ich mich zum ersten Mal auf der Reise einsam gefühlt. Ich sollte alleine essen neben einer Gruppe, die eine Mehrtages Tour gebucht hatte. Gott sei Dank konnte ich mich dann doch noch zu denen setzen. Es war auch etwas seltsam dass ich an bestimmten Orten Fotos machen musste: "Now you have to give me your camera so l can take a foto of you!" Aber naja so habe ich immerhin viele Fotos von mir...

Insgesamt hat mir die Tour und die Tempel sehr gut gefallen. Man ist auch öfters Off-Road auf Mountainbike-Strecken gefahren. Auch wenn ich jetzt nicht jeden einzelnen Tempel gesehen habe, reicht mir fürs Erste 1 Tag Ankor Wat. Besonders die Skyline der Tempel waren überragend und muss man unbedingt mal gesehen haben!

Angkor Wat
Siem Reap Province, Cambodia
Luise Small

Kambodscha - eine Bootsfahrt, die ist lustig...

eine Bootsfahrt,  die macht Spaß... und ist in Kambodscha nicht wirklich sicher... Aber der Reihe nach: meinen letzten Tag in Phnom Penh habe ich primär mit Shoppen auf dem Russian, Central und Night Market verbracht und es ist alles sooooooooo günstig.  Man hat nicht einmal wirklich eine Verhandlungsbasis. Der Startpreis ist ja meist schon bei 2 $ und dann handelt man noch auf 1 $ runter, wobei man auch sagen muss, dass man keine gute Qualität finden wird. Abe ds sind wir dann noch ins Kambodschanische Theater gegangen - das Plae Pakaa. Es war echt klasse und man fördert dadurch diese Schule,  die quasi durch die Roten Khmer ausgelöscht wurde und jetzt wieder am Aufbau ist. Nebenbei lernt man noch sehr viel über die Khmerer Kultur.  Also ein Muss, wenn ihr da mal in der Gegend sein solltet!

Nunzur Bootsfahrt. Ich hatte mir überlegt,  lieber mit dem Boot nach Siem Reap zu fahren anstatt mit dem Bus, da man dadurch gleichzeitig sich die Flussfahrt in Phnom Penh und den Besuch der Floating Villages in Siem Reap spart. Die Szenerie war auch echt klasse, aber das Boot.... naja sagen wir so ich war froh, dass wir gut angekommen sind.  Es war eigentlich ein Schnellboot,  wo man nur innen sitzen kann und nichts sieht.  Da aber jeder das ja nur wegen der Aussicht gemacht hat, sind alle mehr oder weniger sicher aufs Dach geklettert.  Schwimmwesten gab es übrigens auch keine, aber ich glaube das Boot hätte eh nicht angehalten,  wenn jemand von Board gefallen wäre. Naja wir sind schließlich alle gut und sicher angekommen und es war schneller und bequemer als der Bus. Ein bisschen Abenteuer muss ja auch mal sein :) Es waren auch wieder welche dabei, die ich schon aus dem Hostel kannte, wodurch die Fahrt etwas unterhaltsamer wurde und man sich wieder ein Tuktuk teilen konnte.

Siem Reap
Siem Reap Province, Cambodia
Luise Small

Kambodscha - Gemetzel, Folter und Schlangen

Tag 2 in Phnom Penh wurde ich erstmal mit einem Stromausfall in der ganzen Stadt begrüßt. Das heißt,  Duschen war nur mit Taschenlampenlicht möglich!  Naja schließlich ging das Licht wieder und ich habe mir 2 Backpacker gesucht um ein Tuktuk zu teilen. Dieshat sich aber mal wieder gleich länger hingezogen ( alleine ist man einfach schneller), da der eine seine Kreditkarte verloren hatte und noch einiges erlefigen musste, um dann schließlich nicht mitzukommen...

Also sind wir nur zu zweit zu den Killing Fields gefahren - ein Arbeitslager zu der Zeit den Khmer Rouge Regimes. Auch wenn man eigentlich nichts mehr brutales gesehen hat, nimmt einem der Audioguide gefühlsmäßig richtig mit. Diese Arbeitslager sind stark mit den Konzentrationslagern des Dritten Reiches vergleichbar nur noch brutaler! Das anschließende Foltergefängnis aus der Zeit war allerdings etwas enttäuschend.... ich muss jedoch sagen, dass trotz dieser Greueltaten am eigenen Volk, ich die Kambodschaner als sehr fröhlich erlebe. Viele von ihnen haben ja auch zu der Zeit schon gelebt (1975). 

Zum Abschluss des Tages, bin ich noch mit ein paar Leuten zum Night Market und habe das erste Mal Schlange gegessen - sehr knusprig und schmeckt nach Hühnchen. :)

Luise Small

Kambodscha - der erste Eindruck

Es ist das erste Mal, dass ich alleine reise und dann noch in ein Land wie Kambodscha. Alle haben mir gesagt, dass sie nicht glauben, dass Kambodscha sicher ist,  ich fühle mich hier aber eigentlich sehr sicher,  sicherer als in anderen Ländern in Südostasien. Das einzige was öfters nervt sind die Tuktuk-Fahrer, die einem die ganze Zeit Touren aufquatschen wollen. Ansonsten lernt man so viele Leute im Hostel kennen,  dass man am Ende ja doch nicht alleine unterwegs ist. 

Ich bin momentan in Phnom Penh,  die Hauptstadt,  und ich finde sie echt schön.  Es hat viele interessante Königsbauten mit schöner Architektur und der Verkehr ist nicht so chaotisch wie in Vietnam.  Auch sind die Kambodianer immer gut drauf und freundlich.  Heute werde ich mir die schrecklichen Taten des Khmer Rouge anschauen,  die die Kambodianer vor nicht allzu langer Zeit  haben... ich hoffe ich bekomme keine Albträume davon :p

Phnom Penh
Phnum Penh, Cambodia
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Tolle Bilder - weiterhin viel Spaß ... und keine Albträume!

Luise Small

time to say goodbye

Die letzten Tage waren in Singapur waren sehr melancholisch...man ist nur damit beschäftigt,  sich von allen Leuten zu verabschieden ohne dass man weiß wen man wirklich wieder sieht... Ich hoffe doch, dass noch eine Reunion irge dwo stattfindet.  Es war echt schön und ich werde einige sehr vermissen....

Singapore Changi Airport
South East, Singapore
Luise Small

Mal etwas Kultur

Heute konnte ich meine freie Zeit genutzt und mich endlich mal mit der Geschichte von Singapur befasst. Im Klartext ich habe heute sämtliche Museen besucht. Zuerst das Asien Civilization Museum, dass die gesamte Geschichte von Südostasien und Südasien erzählt. Anschließend das Peranakan Museum. Dieses zeigt die Kultur von den Mischrassen. D.h. z.B. von Chinesen, die nach Singapur zum Arbeiten gekommen sind und dann eine Singapurerin geheiratet haben. Zu guter Letzt noch das National Museum, welches Singapurs komplette Geschichte darstellt. Danach versteht man aber auch wirklich worum die Singapurer so sind wie sie sind. Jetzt aber dröhnt mir vor lauter Geschichte der Schädel...


Singapore
, Singapore
Luise Small

Der Countdown läuft

Nun habe ich endlich meineletzte Klausur hier hinter mich gebracht. Eigentlich ist es sogar die letzte Klausur in meinem Leben. Vorher habe ich allerdings noch einen kleinen Tauch-Kurztrip nach Phuket mit meinem Freund gemacht. Quasi als kreative Denkpause. Phuket ist recht schön, aber von Russen und Italienern belagert. Gerade in der Ecke, wo wir geqohnt hatten, war wohl das Italiener-Viertel.  Obwohl die Tauchplätze recht schön und interessant sind, sind die Tauchboote leider eine reine Massenabfertigung. Mit ca. 20 Tauchern an Board, die alle gleichzeitig ohne Buddy-Check ins Wasser springen sollen, sind viel zu viele. Ich, die überlegt ihren Tauchlehrer-Schein zu machen und schon Master Diver ist, habe alles doch sehr kritisch gesehen. Ansonsten war es ein schöner 3-Tages-Trip.

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Hier in Singapur beginnen langsam die Verabschiedungen. Es ist schon komisch sich von einer Person zu verabschieden, die man gefühlt gerade erst kennengelernt hat. Jetzt habe ich auch wirklich komplett frei und keine Verpflichtunen mehr.

Ein komisches Gefühl der Freiheit...Momentan wird man von gemischten Gefühlen überhäuft.  Einerseits ist man traurig,  zu gehen.  Andererseits freut man sich aber auf das nächste große Abenteuer - dieses beginnt in 4 Tagen als erstes mit Kambodscha!

Phuket
Phuket, Thailand
Luise Small

Last Lecture Week

Nun ist meine letzte Vorlesungswoche vorbei und ich habe keine Uni mehr! Man merkt, dass sich langsam alles dem Ende neigt. Ich habe auch schon die ersten Klausuren gehabt und jetzt nur noch eine einzige Klausur offen. Man beginnt auch langsam die Zeit nach dem Semester zu planen und die Abreise zu organisieren... Ein bisschen komisch ist es schon, in 2 Wochen diese Stadt zu verlassen, die ja doch wie ein Zuhause geworden ist. Auf der anderen Seite freue ich mich schon, meinen Freund wiederzusehen und mit ihm durch Asien zu reisen :) Die letzten Visa, die man im voraus beantragen muss, wurden geholt, Flüge und Hostels (teilweise) gebucht. Somit steht eigentlich nichts mehr im Wege.

In dieser letzten Vorlesungswoche haben mich meine Mutter und meine Oma besucht. Nach den ganzen Besuchen, könnte ich mittlerweile auch schon als lokaler Guide in Singapur arbeiten ;-) aber durch jeden Besuch konnte ich auch immer mehr Ecken in Singapur entdecken, wo ich noch nicht war. Z.B. sind wir diesmal in den Japanischen und Chinesischem Garten, ins Aquarium, ins Cloud Forest und Flower Dome beim Gardens by the Bay und ins Aquarium. Besonders die Dome fand ich beeindruckend. Außerdem konnte ich das erste Mal, ein Drachenbootrennen anschauen. Ein chinesisch traditionelles Bootsrennen mit 10 Ruderern. Es war auf jeden Fall ein schöner Besuch und hatten als 3 Generationen Frauen viel Spaß!

Singapore
, Singapore
Luise Small

Endspurt in Singapur

Nun neigt sich langsam das Semester dem Ende. Alle Projekte und Assignments sind abgegeben. Jetzt habe ich auch nur noch eine Vorlesung und 2 final exams. Heute habe ich auch endlich meinen Flug aus Singapur gebucht, wo es mit dem Reisen erst losgeht. Ende November wird es mit einem kleinen Abstecher nach Kambodscha nach Thailand gehen, wo mein Freund studiert. Die Vorfreude ist schon groß, dann endlisch kontinuierlich zusammen zu reisen. V.a. auf unseren 1-Monatstrip nach China freue ich mich!

Jetzt kommt erstmal noch meine Mutter und meine Oma zu Besuch, um mich etwas von den Klausuren abzulenken :) Man kann es eigtl noch nicht richtig fassen, dass das Semester schon zu Ende ist...

  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Oh, wie toll! Dann wünsche ich dir jetzt schonmal eine großartige Reisezeit! :)

Luise Small

Bali, Bali, Bali!

Da sieht man mal echt in was für einem Luxus man lebt, wenn man in Südostasien studiert. Da kann man auch mal eben günstig nach Bali fliegen und richtig Urlaub machen. Anlässlich unseren Jahrestags, habe ich mich mit meinem Freund in Bali verabredet. Wir haben uns ein schönes Zimmer in einem guten Hotel gemietet und es uns 4 Tage mal richtig gut gehen lassen, d.h. mal am Strand entspannt, Massage und zur Abwechslung zu den billigen Food Courts in besseren Restaurants gegessen. Bali ist eine sehr schöne hinduistische Insel im muslimischen Indonesien, die oft von vielen Australiern heimgesucht wird (sie liegt ja auch ziemlich aufm halben Weg zu Singapur) und hat eine interessante (noch etwas von Urvölkern geprägte) Kultur.

Einen Tag haben wir unseren faulen hintern doch noch aufbringen können und uns einen Fahrer gemietet und die Insel erkundet. Neben wirklich gierigen Affen im Monkey Forest und einer Kaffeplantage, haben wir noch die Reisfelder, den Mark in Ubud und den Holy Spring Tempel. Allgemein hat die Insel extrem viele Tempel, was daran liegt, dass jede Familie ihren eigenen Tempel haben muss o.O. Die Strände sind auch sehr schön und stark besetzt mit Surfern. Besonders die Sonnenuntergänge sind empfehlenswert! Allerdings ist die Insel mit ihren 4 Millionen Einwohnern langsam etwas überbevölkert, so dass sich im Hauptteil der Insel nur eine Stadt neben der anderen nahtlos angrenzt.

Naja das Wochenende ging mal wieder extrem schnell rum und das Unileben hat mich schon wieder eingeholt!

Kuta
Bali, Indonesia
Luise Small

Diese Woche mal etwas Kultur!

Da ich normalerweise doch eher in Uninähe mich aufhalte, habe ich mich mit ein paar anderen Austauschstudenten kulturell diese Woche mal weitergebildet. Wir sind in den botanischen Garten gefahren und haben uns das einzige chinesische Orchester in Singapur angefahren (und das auch noch kostenlos!). Das Orchester war echt klasse. Sie hatten auch andere Instrumente als in deutschen Orchestren üblich (dessen Namen ich allerdings auch nicht kenne) und der Dirigent war auch eher ein Entertainer als ein strenger Dirigent (was schon sein Hawaiihemd deutlich macht :P ), d.h. es wurde typisch asiatisch Spiele gespielt und alle mussten einen Tanz nachmachen!

Als Anlass, dass diese Woche mein Vater zu Besuch ist, haben wir uns den Countdown zum indischen Feiertag Deepavali in Little India angeschaut. Dieser Feiertag wird wie unser Sylvester gefeiert und somit gibt es eine eigene Countdownshow mit berühmten indischen Künstlern in Singapur. Was uns allerdings wirklich erschrocken hat, dass bei dieser Veranstaltung im doch modernen Singapur trotzdem der Einlass nach Kaste unterschieden wurde, so dass wir nur in einen Bereich (unserer Kaste) durften! Ansonsten war es mal ganz nett moderne indische Pop- und Bollywoodkünstler zu sehen, wobei bei den Gesprächen (oder auch Komikern?) uns doch das tamilische Sprachgefühl gefehlt hat.

Aber auch so haben mein Vater und ich sehr viel diese Woche unternommen. Mein Vater hat bewiesen, dass Singapur doch fahrradtauglich ist und hat den East Coast Park und Pulau Ubin mit dem Rad erkundet, während ich Uni hatte, wir sind einige Studen zusammen durch den MacRitchie Park gelaufen und haben wilde Affen gejagt (auch wenn die Route länger als erwartet war echt klasse und wilde Affen gibt es hier trotz Großstadt), wir haben eine Singapurische ChilliCrab gegessen (eins der wenigen Gerichte, die auch ursprünglich aus Singapur kommen), wir haben dem Musik- und Lichtershow im Gardens by the Bay beobachtet, Kloster gesucht (mitten in der Großstadt!) und Vögel im Birdpark beobachtet. Insgesamt ein volles Programm mit vielen Fußkilometern! Es war eine echt schöne Woche, aber nun muss ich erstmal meine Füße etwas hochlegen! Ich wünsche dir einen schön Flug, Papa :)

Luise Small

Einfach mal 'ne Auszeit

Achja dieser Tag tat echt einfach gut. Der erste Tag, wo ich einfach mal mit ein paar Mädels entspannen konnte. Ich habe es dadurch auch das erste Mal geschafft endlich nach Sentosa zu kommen. Sentosa ist hier eine künstliche Vergnügungsparkinsel und mal wieder ein Zeichen der Superlative von Singapur. Direkt in der Innenstadt führt eine Brücke zu dieser Insel und man ist fast im tropischen Paradies - allerdings nur fast, der Hafen ist nämlich nicht weit :P Neben einem Vergnügungspark reihen sich tropische Pflanzen, Bars, Sommerrodelbahn, Spielparks, Aquarien und Strände! Wir haben heute aber nur den Strand besucht und einfach mal Pause gemacht! Dadurch konnten wir auch das Gewitter an unserem Campus ausweichen. Obwohl es so nah ist, ist das Wetter da auch schon ganz anders und die Sonne hat uns mit strahlendem blauem Himmel angelacht! Die Strände an sich sind schon sehr schön, jedoch hat man wirklich die ganzen Hafentanker direkt vor der Nase. Der Anblick stört mich persönlcih weniger, aber wenn der Wind schlecht weht, kann es ganz schön nach Öl stinken... Trotzdem ein schöner Punkt, um sich in Stadtnähe zu erholen!

Danach noch etwas Schauffensterbummel in der Harbourfront Mall (der größten in Singapur) und einer guten Pfefferreispfanne und man hat sich (zumindest als Frau) doch mal vom Alltagsstress hier erholen können :) Ein echt schöner erholsamer Tag, den ich wirklich dringend notwendig hatte :)

Sentosa
South West, Singapore
Luise Small

The Singaporeans Part II

Da ich leider wegen meiner Erkältung mein Wochenendtrip absagen musste, hatte ich die Zeit genutzt für die Uni zu lernen. Deswegen bin ich jetzt auch grad ziemlich frustriert... Das kennt wahrscheinlich jeder, wenn man viel lernt, fragt man sich immer wieder, warum man sich das eigentlich antut...

Naja, als Lernpause daher mal meinen zweiten Teil über die Singapurer selber :)

5. Hauptsache westlich

Das ist manchmal hier echt krass. Einerseits jammern ALLE Singapurer, wie teuer ja schon das asiatische Leben ist und andererseits geben sie einen Haufen Geld aus, um z.B. westliches Essen zu essen. In Singapur selber gibt es sehr viel westliches Essen (auch wenn man sich streiten kann, wie ähnlich das dann wirklich ist mit unserem Essen), es ist aber sehr sehr teuer. Im Vergleich: ein normales asiatisches Gericht mit Fleisch und Reis/ Nudeln kostet so 3 SGD. Beim Western Food Court fängt es aber erst bei 8 SGD an und in den richtigen Restaurants ist man schnell bei 20-30 SGD. Trotzdem zahlen die es! Weil sie es lieben! Es gibt hier auch immer viele uns bekannten Veranstaltungen. Z.b. (wie ja mittlerweile in fast jeder Stadt überhaupt) das Münchener Oktoberfest mitten im Partyviertel von Singapur, aber viel teurer als in München. Eine Schweinshaxe hat da schon mal 50 SGD (ca. 35€) gekostet und naja anstatt Deutscher Schlager wurde auch eher normale Popsongs gespielt und Gameshows gemacht (was die Asiaten ja eh lieben). Zumindest hatten sie zwischendurch auch mal eine Blaskapelle. Hauptsache es wird gesagt es ist westlich, dann gibt man da doch gerne für einen Abend 100 SGD aus ;-)

6. Bewegungsfaul

Manchmal fragt man sich echt hier wieso? Da warten die Singapurer lieber 10 Minuten auf dem Fahrstuhl, anstatt einfach mal 1 Stockwerk zu laufen! (Für mich, die im 18. Stock wohnt echt nervig, da der Fahrstuhl dann 10x dazwischen anhält...) Genauso auch mit dem Bus. Anstatt 5 Minuten zu laufen, warten sie 20 Minuten auf dem Bus, um sich in den überfüllten Bus reinzuquetschen... Kein Wunder, dass hier keiner mal Fahrrad fährt....

7. Ehrgeizig

Obwohl sie ja schon echt faul sind, sind sie wieder extrem ehrgeizig und das in allen Disziplinen. Sowohl beim Sport als auch in der Uni. Bei den Sportvereinen muss man sich deswegen auch verpflichten IMMER zu kommen (Ausnahme Krankheit). Das heißt, mal ein Training wegen dem Geburtstag der Freundin abzusagen, geht nicht, da man dadurch ja das Team selber mit runterzieht. Auch in der Uni wird sich extrem viel gemeldet, um zu zeigen, wie gut man ist. Dort wird das sogar noch mit Wettbewerbsspielen gefördert...

8. Shopping

Da Feierngehen hier in Singapur so teuer ist, haben sie meist eine ganz andere Lieblingsbeschäftigung: Shoppen! Wie eigentlich in ganz Asien, ist Singapur überhäuft mit Märkten und großen Malls! Die berühmteste hier ist das Mustafa Centre. Eine Mall in Little India, die 24h offen hat und einfach alles hat. Es ist aber dort auch auf indischer Art sehr chaotisch! Etwas teurer wird es dann in der Orchardroad! In dieser grenzt eine Mall neben der anderen mit hübschen Designerläden. Schon allein wegen der Architektur der Gebäude ist es wert hier mal ein Schaufensterbummel einzulegen!

So kann man schon sehen wie so ein Tag bei einem typischen Singapurstudenten aussieht: Ewig auf dem Bus warten, Lernen, Sport, Shoppen und Essen! Mehr braucht man ja auch nicht ;-)

Orchard
Central Singapore, Singapore
Luise Small

Marina Bay Sands Hotel

Eigentlich ja doch ein Muss! Einmal ins Marina Bay Sands Hotel zum Infinity Pool gehen... Da man zu dem Pool nur als Hotelgast kommt, muss man sich ein Zimmer mieten. Diesen Traum haben wir uns auch erfüllt. Allerdings muss man echt sagen, dass der Service für ein 5-Sterne Hotel richtig schlecht ist. Sie sind nur profitorientiert. Sie wissen, dass alle nur für eine Nacht wegen dem Infinity Pool kommen und danach eh nie wieder. Das heißt man musste erstmal 45 min für den echt späten Check-In (ab 15 Uhr) anstehen um einzuchecken... dann hat man quasi 7 Stunden nur für den Pool bis dieser pünktlich um 11 Uhr schließt (sie könnten den ja eigentlich auch länger offen lassen) und man recht unhöflich rausgeschmissen wird....

Wir hatten eigentlich das Glück, dass wir kostenlos zu einer Suite upgegraded wurden. Diese ist auch wahnsinnig groß und schön. Doch da sie nur im 4. Stock war und somit nah an der Straße war, konnte ich tatsächlich NICHT schlafen, weil es einfach zu laut war - und das in einer Suite in einem 5-Sterne Hotel! Auch als man sich beschwert hat deswegen, kam kein entgegenkommen....

Naja ansonsten das Hauptziel der Aktion war ja eigentlich der Pool!  Und der ist echt Wahnsinn! Besonders nachts, wo auch nicht mehr so viele Wolken zu sehen sind, ist es wunderschön dort zu schwimmen und zu entspannen! Ob einem das Geld dafür trotz schlechtem Service wert ist, muss allerdings jeder selber entscheiden...

Marina Bay Sands
, Singapore
Luise Small

Und wieder auf nach Malaysia!

Kaum bin ich eine Woche aus Vietnam zurück, geht es gleich weiter zu meiner nächsten Reise nach Malaysia - diesmal Penang! (Quasi als Belohnung für meine einigermaßen überstandenen Midterms) Leider bin ich seit Vietnam ziemlich erkältet (habe mittlerweile Antibiotika verschrieben bekommen...) und daher für diesen Kurztrip nicht richtig fit (leider war ich das auch nicht für meine Klausuren...). Trotzdem hat sich der 2-tägige Ausflug nach Penang gelohnt!

Am Flughafen in Penang angekommen, wollte ich natürlich lieber den Bus nehmen, anstatt eines Taxis, um Geld zu sparen. Allerdings fahren die Busse nach Georgetown (sie sollten alle 20 min fahren) echt unregelmäßig und man blickt da nicht wirklich durch... Nachdem ich dann das Hotel erreicht hatte, bin ich erstmal alleine durch die Stadt gezogen (es ist echt ein komisches Gefühl mal ganz alleine unterwegs zu sein). Es ist ein muslimischer Feiertag. Deswegen hatte ich auch Umzüge erwartet, allerdings nicht von den Hindus. Naja, sie dürfen ja auch mitfeiern!

Abends kam dann bald doch noch mein Freund an, so dass wir die Pläne für den nächsten Tag fix gemacht haben. Wir haben uns auf zum Tropical Spicy Garden gemacht. Den einzigen in Asien. Ich fand ihn sehr gut und informativ. Man hatte nicht nur ein Schild mit dem Namen der Pflanze, sondern auch einen Adioguide, der einem die Wirkung und Geschichte der Kräuter nähergeführt hat.... Allerdings nach der 40. Audiospur ist dann doch unser Ohr fast abgefallen und wir haben die letzten 20 übersprungen und sind weiter zum Nationalpark. Dort angekommen haben wir eine sehr holprige und besonders schlammige Wanderung durch den Dschungel zu einem See und einem wunderschönen Strand gemacht.

Zum Schluss sind wir noch zur Meerseite von Georgetown gelaufen. Den Teil von Georgetown finde ich bei weitem am schönsten. Er erinnert an eine Strandpromenade. Den Rest der Stadt fand ich jetzt nciht so besonders... Und dann haben wir tatsächlich noch einen Umzug am zweiten Feiertag gesehen. Diesmal... von den Budhisten! Irgendwie wollten die Muslime ihre Feiertage nicht feiern. War aber auch sehr interessant und schön!

Penang Island
Penang, Malaysia
Luise Small

Last but not least: Südvietnam!

So nun sind wir am Ende unserer 10-tägigen Reise angekommen. Morgen früh geht es schon wieder zurück zum Uni-Stress nach Singapur... Die letzten Tage haben wir etwas ruhiger angehen lassen. Nachdem wir in Ho Chi Minh Stadt angekommen sind, haben wir uns den Unabhängigkeitspalast angeschaut. Ich fand ihn besonders interessant, weil diesmal auch mal was zur Geschichte überall dran stand (was sonst in Vietnam nicht der Fall ist und man eigentlich in allen Museen blind ausgesetzt wird!). Somit konnte ich endlich mal mehr Einblicke über die Hintergründe zum Vietnamkrieg  bekommen. Anschliessend waren wir im War Museum. Einige von uns fanden es sehr interessant, ich persönlich fand vieles da drin allerdings recht abartig. Es wurden sämtliche Greueltaten aus dem Krieg gezeigt, d.h. viele Verstümmelungen und Folterei... Ho Chi Minh selber ist geschichtlich sehr von den Franzosen geprägt und somit sehr westlich. Allerdings herrscht hier fast noch mehr Verkehr als in Hanoi, wobei wenigstens Polizisten versuchen, (manchmal noch nicht mal das wirklich) den Verkehr zu regeln. Doch trotzdem scheint es für Motorraeder keine Regeln zu geben. Auch neben Polizisten fahren diese kreuz und quer und auch sogar auf dem Bürgersteig...

Begeistert war ich jedoch von unserem Ausflug am nächsten Tag zum Mekong Delta. Ein Muss für jeden der Vietnam besucht! Das Delta ist zwar nicht unbedingt sauber, aber trotzdem sehr schoen und man kann den floating Market miterleben. Allgemein arbeiten dort fast alle auf dem Wasser und ist noch nicht so verstellt für die Touristen, so dass man einen natürlichen Einblick vom Alltag der Menschen erleben kann. Zum Schluss unserer Reise sind wir noch in die Cu Chi Tunnel gefahren - ein Tunnel- und Fallensystem, um gegen die Amerikaner zu kämpfen. Für mich weniger interessant (bin nicht so der Waffenfreund ;-) ), aber für jeden Militaerliebhaber natürlich sehenswert.

Nun haben wir uns noch mit einer kostenlosen Massage vom Hostel erholt (war hier eine Aktion, wenn man Touren bei denen bucht. Allgemein sehr empfehlenswertes Hostel mit Rooftopbar und trotzdem günstig und mitten im Zentrum! --> Vietnam Inn Saigon) und sind somit fit für den Rueckflug und damit für die anstehenden Klausuren... Bye Bye Vietnam! Es war wirklich schön hier!

Ho Chi Minh City
Ho Chi Minh, Vietnam
Luise Small

2. Etappe Zentralvietnam

Heute haben wir Hue verlassen.  Hue ist ziemlich in der Mitte von Vietnam und im Gegensatz zum Norden schon sehr modern und reich. Es herrscht zwar auch viel Verkehr aber es wirkt so als würden die zumindest so als würden die Vietnamesen sich bemühen ordentlich zu fahren.  Es gibt auch schon recht teure Autos und neue moderne Häuser.  

Leider waren wir nicht lange genug in Hue um Hue selbst anzuschauen,  da wir lieber Ausflüge in andere Gegenden  dort gemacht haben. Dazu hatten wir für gerade mal jeder 13$ einen persönlichen Fahrer bekommen,  der uns überall hingefahren hat. Ein Ziel war Hoi An, welche besonders für ihre Altstadt bekannt ist. Ich persönlich fand sie etwas zu touristsch, ist aber ganz nett anzusehen. 

Mehr beeindruckt hat mich der Ausflug zum Nationalpark und damit die größte Höhle der Welt (auch wenn der Weg echt holprig und lang ist!). Diese riesige Höhle überwältigt einem total! Das wars leider schon mit der Mitte.  Ein paar Tage mehr, wäre schon besser gewesen, aber jetzt sind wir in Saigon angekommen und entdecken den Sueden :)

Hue
Thura Thien-Hue, Vietnam
Luise Small

Viva Hanoi

Ich persönlich finde Hanoi eine sehr schöne Stadt.  Es ist zwar etwas dreckig und chaotisch mit viel Autoverkehr,  aber hat wunderschöne Tempel und sehr nette Leute. Nachdem wir nun schon die lokalen Gerichte wie Froschschenkel und Nudelsuppe (die Delikatesse Hund die es hier geben soll haben wir leider nicht gefunden) gegessen haben und Kaffee der von Wiesel ausgeschieden wurde getrunken haben, haben wir jetzt noch ein paar Stunden bis zum Zug (zu dem wir hoffentlich nicht rennen müssen) und werden uns noch ein wenig unter den lokalen Markt mischen.  

Gestern haben wir uns abends etwas unters Volk unnd in lokale Bars (mit Bier für ca 40 Cent) gemischt.  Vietnamesen sitzen in der Regel immer auf winzigen Hockern, so dass sie auch so wenn sie warten eigentlich immer in die Hocke gehen. Sieht manchmal etwas lustig aus :) für uns Europäer sind diese Hocker nur echt zu klein...

Hà Nội
Hai Phong, Vietnam
  • Small
    Paul hat am kommentiert:

    kannte bis jetzt nur den indonesischen katzenkaffee. wie hat der wieselkaffee denn geschmeckt?

  • Small
    Luise hat am kommentiert:

    Ist sehr gut! Relativ stark und trotzdem suess. Habe sogar eine kleine Packung fuer mich gekauft :)

  • Missing
    Karen hat am kommentiert:

    Echt toll dein Blog, Luise! Bekomme immer mehr Lust, diesen Teil Asiens kennenzulernen, insbesondere Singapur. Vielleicht sehen wir uns ja dort. Deine Fotos sind Spitze!

Luise Small

1. Etappe Nordvietnam

Ich bin erst ein paar Tage hier in Vietnam und habe schon so viele Eindrücke bekommen. Wir sind insgesamt zu 6. unterwegs: 3 Deutsche, 1Japanerin,1 Kanadier und 1 Ire. Man merkt dabei wie anstrengend Reisen sein kann, wenn man mit Leuten reist, die man noch nicht so lange kennt. Alles ist sehr chaotisch, ständig rennen wir zum Zug und wir haben tatsächlich verplant, dass unser Flug nach Saigon 1 Tag später als gedacht ist... Jeder vertraut den anderen, dass die den Überblick haben, aber so ist das halt nicht,...

Aber abgesehen davon ist Vietnam echt ein klasse Land. Etwas schmutzig, aber mit Stil und noch mit asiatischer Kultur. Hanoi ist dabei natürlich eine Stadt mit extrem viel Verkehr und Gehupe. Es gibt Regeln im Straßenverkehr, aber daran hält sich eh keiner. Wer hupt, hat Vorfahrt! Die Altstadt von Hanoi ist dabei der schönste Teil von Hanoi. Mit einem großen See (in der Mitte einige Tempel), kleinen Straßen und Geschäften, wenn es auch sehr touristisch und etwas stinkt. Deshalb tragen auch sehr viele Vietnamesen durchgehend einen Mundschutz, der auch bunt selbst gestrickt sein kann. Auch findet man sehr viele Händler mit den bekannten vietnamesischen Hüten, die noch mehr in den ländlichen Regionen findet.

Wir haben am zweiten Tag hier gleich einen Ausflug zur bekannten Ha Long Bay gemacht. Sie ist ganz schön, ich persönlich fand sie aber eher überfüllt mit vielen Touristenbooten. Wir hatten aber auch Pech mit dem Wetter. Anschliessend sind wir zum ersten Mal zum Zug geeilt um einen wackligen alten Nachtzug nach Sapa zu fahren. Der Zug erinnerte eher an die transsibierische Eisenbahn, man konnte aber gut schlafen. Der Zug zurück war schlimmer, kalt und eklig...

Sapa ist ganz schön, überhäuft mit Reisfeldern, allerdings auch mit vielen Händlern,  die man schwer wieder los wird. Im lokalen Markt findet man auch unter anderem Frösche, Schlangen und Würmer zu kaufen. Lohnenswert, aber auch hier hatten wir Pech mit dem Wetter :( Nun sind wir wieder in Hanoi und geniessen noch ein wenig die Stadt bevor wir mit dem nächsten Zug nach Hue aufbrechen :)

Chapa
Lao Cai, Vietnam
Luise Small

Alltagsstress

Nun komme ich gerade vom ersten Quiz dieser Uni (ich glaube auch es war ganz gut). Man hat hier auch während dem Semester oft Tests, Quiz oder Midterms, die alle bewertet werden. Nächste Woche ist Recess Week. Da hat man hier üblicherweise frei, um auf diese ganzen Midterms zu lernen. Die Ausstauschstudenten nutzen die Zeit jedoch lieber, um zu verreisen - für mich geht es mit ein paar Freunden nach Vietnam :)

Das heißt, es muss alles vorher gelernt werden!! Somit muss ich mich jetzt ziemlich übermüdet, wieder an meinen Schreibtisch setzen, lernen und nebenbei für meine 10 tägige Reise nach Vietnam packen (worauf ich mich ziemlich freue :) ) und Hostels buchen. Gerade bin ich echt geschafft und meine Motivation ist ziemlich am Boden... v.a. wollte ich schon immer nach Vietnam und kann es kaum erwarten endlich da zu sein... Naja noch 2 Tage, dann wird erstmal eine kurze Lernpause eingelegt...

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    Felix hat am kommentiert:

    na dann viel erfolg beim lernen! vietnam ist echt ein tolles land, das auch noch auf meiner liste steht!

Luise Small

Zoo der Superlative

Das ist ja mal wieder typisch Singapur! Da schafft man es endlich mal in den Zoo zu gehen und schon sieht man den Perfektionismus der Singapurer wieder!

Man wird gleich zu Beginn mit hyperaktiven quasi freilaufenden Affen begrüßt, die nur durch Training in ihrem Terrain bleiben. Anschließend sucht man wie bei einer Safari durch den Dschungel nach den Tieren in den Wäldern oder im Wasser. Es gibt eigentlich keine wirklichen Gehege. Die Tiere bewegen sich zum Großteil in ihrer eigenen Umgebung und werden nur durch Wasser oder Training daran gehindert ins Nachbargehege zu gehen.

Auch landschaftlich wirklich ein Traum, wo die Singapurer sich wieder selbst übertroffen haben. Man fühlt sich teilweise wirklich wie im Dschungel und dazu noch so viele Wasserfälle! Zudem gibt es noch jede Menge Fütterungsvorführungen und Shows. Vor allem bei den Shows, kann man auch mal was Neues sehen. Während in Deutschland fast nur Shows mit Delfinen oder Robben gemacht wird, kann man hier auch ein einstudiertes "Theaterstück" mit asiatischen Elefanten bestaunen. Kein Wunder, dass wir einen ganzen Tag gebraucht haben, um auch nur diesen einen Zooteil von vieren zu besuchen.

Singapore Zoo
North West, Singapore
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    Christopher E. hat am kommentiert:

    Habe noch keinen einzigen Affen gesehen, da muss ich mich jetzt echt mal ranhalten ;-)

Luise Small

Unileben

Da ich ja eigentlich in Singapur zum Studieren bin und nicht nur zum Reisen, (auch wenn das nicht ganz so aussieht) wollte ich hier auch mal was über die Uni schreiben.

Die Wahrheit ist nämlich nicht, dass ich soo viel Zeit hier habe, dass ich nur reisen kann, sondern eher, dass ich die ganze Woche mich ziemlich abstresse und kaum schlafe, um am Wochenende frei zu haben. Der Unterricht ist hier ziemlich verschult: man hat Anwesenheitspflicht,  benotete Hausaufgaben,  Projekte und Mitarbeit.  Ich persönlich finde das viel besser als in Deutschland,  da man so kontinuierlich und effektiver lernt, als das Powerlernen immer nur zur Klausurenzeit. Auch sind die Lehrer viel motivierter und versuchen einem wirklich was beizubringen.  Ein Singapurer hat mir mal erklärt,  das liege daran, dass jeder weiß, dass der Mensch die einzige Ressource in Singapur ist!

Die Uni und auch der ganze Campus sieht traumhaft aus und ist aufbdem neusten Stand.  Sie ist ungefähr so wie man sich als Kind das so vorstellt!  Sehr viele Grün- und Arbeitsflächen, riesige Sportanlagen und viele Clubs.  So oder so ist es hier normal als Singapurer in einem social club zu sein (also z.b. für Ausländerbetreuung), in denen Teamwork extrem gestärkt wird. Zudem wird auch Sport gefördert. Deshalb gibt es überall am Campus kostenlose Fitnessstudios und Schwimmanlagen. Manch einer der Austauschstudenten meint auch sie wollen den perfekten Menschen formen...

Singapore
, Singapore
Luise Small

Ein Kurztrip nach Krabi

Nachdem wir relativ spontan mal eben einen Wochenend Trip nach Krabi gebucht haben, war die Vorfreude sehr hoch :)
Es hat auch echt alles super mit den Billig-Airlines geklappt und Hostel war auch überraschend besser als erwartet. Auch dass momentan Regenzeit in Thailand ist, hat sich nicht auf unsere Stimmung umgeschlagen.

Doch mit nur Ausruhen und Entspannen war natürlich wieder nichts. Erst einen Tag einen Tauchausflug zu den Phi Phi Islands und den zweiten Tag hat es uns dann in die heißen Quellen und zum Tigerhöhlentempel verschlagen (echt sehr sehenswerte Orte!). Beim Tigehöhlentempel (ein Highlight in Krabi) begrüßen einen wieder mal ganz viele süße Affen während man die 1237 Stufen hinaufgeht. Es kommt einem wirklich ewig vor dieser Aufstieg, aber die Aussicht dort lohnt sich!

Und damit war das Wochenende auch schon wieder rum und wir mussten mit einem sehr wackeligen Flieger wieder Heim... eher mehr geschafft, als erholt geht es nun wohl wieder ans Studieren..

Ao Nang
Krabi, Thailand
Luise Small

Tee, Dschungel, Affen und viel mehr

Was für ein Wochenende! Ich weiß gar nicht richtig wo ich anfangen soll...

Eine meiner besten Freundinnen hat spontan sich entschlossen, mich hier in Singapur zu besuchen. Schon bald darauf haben wir unseren Tripp nach Malaysia abgeklärt und saßen auch schon in einen der sehr bequemen Nachtbussen nach Ipoh. Die offiziellen Fernbusse hier sind extrem gut ausgestattet! Man hat sehr viel Platz (vergleichbar mit Business Class im Flugzeug) und sogar teilweise Massagefunktionen integriert, wenn auch alles schon etwas alt war. Auch muss man echt aufpassen, wann man aussteigen muss, da die meisten Busfahrer nicht wirklich die Fahrgäste kontrollieren... Nach dann 9 Stunden Fahrt sind wir endlich in Ipoh angekommen! Ipoh selber ist eine kleine Stadt nördlich von Kuala Lumpur und hat auch nicht viel sehenswertes bis auf ein paar sehr schöne buddhistische Hölentempel. Deswegen ging es auch noch am selben Tag mit dem Bus weiter in die Cameron Highlands!

Durch die Serpentinen mit viel Geschaukel und wunderschöner Aussicht, sind wir an unserem Hauptziel angekommen. Nach einer kurzen Nacht haben wir uns schließlich auf die Suche nach der seltenen Raflesia Pflanze gemacht. Es ist ein rießiger Pils (der aussieht wie eine Blume), der schon nach ein paar Tagen, nachdem er ausgewachsen ist, abstirbt. Deswegen braucht man auch unbedingt einen Guide, um sie zu finden. Also wanderten, kletterten und stolperten wir mit Machete bepackt durch den Dschungel. Mal hier über einen Fluß springen oder eben eine Brücke aus Bambus bauen und "schon" hat man den Pils erreicht! (Ganz ehrlich: man sollte schon einigermaßen fit sein für diese Tour!). Die Tour selber war schon ein Abenteuer und damit ein Highlight, aber der Pils hat sich auch gelohnt! Am Nachmittag sind wir dann selbsständig durch die Serpentinen entlang der Teefelder gelaufen. Es lohnt sich wirklich dort entlangzulaufen und nicht nur mit dem Auto vorbeizufahren. Die Aussicht ist wunderschön und man bekommt gleich einen Einblick in die Feldarbeit.

Am nächsten Tag machten wir uns nun auf nach Kuala Lumpur. Wir waren richtig enttäuscht von dieser sehr zugemülten Stadt und es ist eigentlich der am wenigstens sehenswerte Ort in ganz Malaysia. Deswegen auch für uns unverständlich, dass die meisten Reisenden NUR nach Kuala Lumpur gehen... Das Hostel selber war richtig cool. Mit Riesen-Chamäleons, Katzen und Hasen eigentlich auch ein Touristenpunkt wert. Chinatown ist jedoch nur ein rießiger Markt für gefälschte Markenklamotten und der Petronas Tower (das Markenzeichen von KL) ist wahrscheinlich das einzige gut instandgehaltene Gebäude. Es sieht jedoch ganz nett aus, wenn auch etwas klein im Vergleich zu allen anderen Gebäuden in KL.

Was sich aber wirklich lohnt von KL aus, ist ein Ausflug in die Batu Caves! Nur 20 Minuten mit dem Zug entfernt, erwartet einem erstmal sehr (sehr sehr) viele Stufen in ein kleines Höhlenkomplex mit einigen hinduistischen Schreinen und ... sehr vielen Äffchen! Die Höhlen selber sahen auch schon gut aus, aber die Stars waren doch bei allen die Affen, die die meisten Touristen gefüttert haben und sich dann flink mit der Banane oder Kokosnuss aus dem Staub gemacht haben!

Hier trennen sich nun die Wege von mir und meiner Freundin. Ich muss wieder zurück zur Uni und sie reist noch weiter nach Penang... Um noch etwas mehr von Malaysia zu sehen, habe ich dieses Mal die empfohlene Bahn von KL nach Singapur genommen. Allerdings so modern wie sie beschrieben wurde, war sie wirklich nicht. Man hatte wieder wesentlich weniger Platz, alles war alt und die Zugtüren gingen nicht mehr richtig zu. Da konnte es auch schon mal passieren, dass ein Fahrgast auch außerhalb der Bahnhöfe eingestiegen ist. Naja nachdem man ca. 2 Stunden von KL entfernt war, wurde man auch mit einer schönen Aussicht auf Dschnungel und große Palmenwälder belohnt!

Tanah Rata
Pahang, Malaysia
Luise Small

Wie in einem Spukfilm

Der erste Gedanke bei unserer Ankunft war "Was haben wir uns nur dabei gedacht! Nur zwei Tage im vorraus einen Trip nach Indonesien zu buchen kann ja nur schief gehen!" Aber nun stehen wir hier mitten im Nirgendwo auf der kleinen Insel Bintan (nur 1 Stunde von Singapur entfernt) und sehen unserer Hostel. Eigentlich ist es recht schön auf dem Wasser gebaut in einfachem Stil. Quasi wie die Einwohner von Singapur (genauso wie mit einer fehlenden Toilettenspülung... ). Allerdings sind wir da wirklich die einzigen Gäste da! Und der Hostelbesitzer wirkt mit seinem unangenehmen Grinsen auch unheimlich. Naja und der Strand war auch nicht das wie es auf den Bildern versprochen wurde.

Egal! Nachdem der erste Schock überwunden wurde, haben wir uns zu besseres Strände aufgemacht. Mit langen Fußmärschen haben wir auch den besten Strand der Insel erreicht, der Trikora Beach! Mit einer anschließenden mehr oder weniger spannenden Mangrove Tour, haben wir auch immer mehr nettere Indonesier getroffen als unser Hostelbesitzer, die uns sogar nach Hause gefahren haben. Alle dort (bis auf der Besitzer) sind auch überaus hilfsbereit und freundlich! 

Zum Schluss unseres kleinen Inselausflugs haben wir sogar unsere kleine Geisterbucht ins Herz geschlossen. Von außen sieht sie auch eigentlich nicht so schlecht aus :) Bevor wir jedoch uns zur Fähre aufmachten, haben wir noch einen kleinen Abstecher in die Hauptstadt (und auch einzige Stadt) der Insel gemacht. Dort (wir als einzige Weiße) kann man auch schon das wahre Asien erleben. Chaotische Mopedfahrer, die wenn es schneller geht auch gerne auf der Gegenfahrbahn fahren und sowieso nie weniger als 3 Leute auf einem Moped sitzen, viele Märkte und dreckige Gewässer. Nun nur noch das letzte Taxi der Fähre um 50 Cent runterhandeln und schon ist das kurze Wochenende auch schon wieder vorbei!

Pulau Bintan
Kepulauan Riau, Indonesia
  • Missing
    Christopher E. hat am kommentiert:

    Klingt doch ganz lustig ;-). Komme bald vorbei und mach mal sowas mit - vllt. eher Bali nach deinen Erfahrungen.

Luise Small

Das erste Mal nach Malaysia!

Nachdem ich hier nun schon 2 Wochen hier bin, habe ich es endlich geschafft meinen ersten Trip nach Malaysia zu machen! Früher ging es eh nicht, da man als Student erst wieder ausreisen kann, wenn man seinen Student Pass hat, den ich Pünktlich am Freitag bekommen habe. Ziel ist ein Strandwochenende zur Insel Tioman.

Der Trip ist von einem Singapurer organisiert, der regelmäßig solche Fahrten plant. Mit einer Truppe von ca. 70 Leuten steigen wir um 23 Uhr am Freitag in den Bus. Busfahren nach Malaysia ist zwar ziemlich günstig und einfach, aber nicht unbedingt die kompfortabelste Methode. Was dabei echt erstaunlich bei so einem modernen Land ist, dass alle Busfahrer in Singapur unfähig sind zu kuppeln. Dabei ist es egal, ob das innerhalb der Stadt ist oder eine Fernreise nach Singapur! Zudem kommt, dass zumindest bei unseren Bussen die Federung kaputt war und man deswegen trotz guter Straßen ziemlich hin und her geschüttelt wurde.

Der Grenzübergang nach Malaysia läuft relativ problemlos ab. Allerdings kann es einem schon nerven, dass man erst an der Grenze Singapur aussteigen muss, zu Fuß über die Grenze laufen muss, dann wieder einsteigen, die paar 100 m über die Brücke fährt und dann die gleiche Prozedur über die Malaysische Grenze diesmal sogar mit komplettem Gepäck...

Nachdem man schließlich 4 std zur Malaysischen Ostküste gefahren ist und dann noch 3 std in einer unterkühlten Fähre verbracht hat, erwartet einem das Paradies! Lange Strände mit Palmen und kleinen Strandhütten zum Wohnen. Nach dieser langen Fahrt wurden somit sofort die Badesachen ausgepackt und ins Meer gesprungen! Nach dem Mittagessen habe ich mit ein paar anderen in den Dschungel auf der Suche nach einem Wasserfall gewagt (Mückenspray ist ganz wichtig hier!). Nach "abenteuerlichen" Pfaden und überqueren eines Flusses mit einem Floß, haben wir unseren Wasserfall erreicht. Naja als Wasserfall konnte man das nicht bezeichen, sondern eher als ein abgelegener Bergsee im Dschungel, wo man auch baden kann. Es lohnt sich auf jeden Fall diese 1-2 std Wanderung auf sich zu nehmen!

Den Abend haben wir dann mit einer kleinen Strandparty ausklingen lassen (hier ist der Alkohol ja auch wieder günstiger ;-) ). Schließlich nachdem wir uns alle nochmal am nächsten Tag rot gebräunt haben, mussten wir leider schon wieder Richtung Singapur aufbrechen... Erneut wieder 8 std Fahrt mit einem schwankenden Bus, der einen immer wieder gegen den Sonnenbrand gedrückt hat und schon ist man wieder in der Großstadt! Trotz der langen Fahrt und dem roten Rücken ein sehr schönes Wochenende :)

Tioman Island
Pahang, Malaysia
Luise Small

The Singaporeans Part I

Nun bin ich schon eine ganze Woche hier und habe so viel erlebt! Ab morgen fangen dann auch endlich meine ersten Unikurse an. Ich habe in dieser Zeit schon viel über die Singapurer kennengelernt und würde meine Erfahrungen nach und nach festhalten:

1. Food Courts und Hawker Center
Singapurer lieben es zu essen! Deswegen sind bei allen Events auch Essen dabei. Essen ist in Singapur richtig günstig, wenn man in den entsprechenden Food Courts ist. Diese sind in Hawker Center und bereiten authentische Küche zu. Man kann sie mit deutschen Imbissbuden vergleichen, nur ist das Essen viiiiel besser und frischer :) Bei diesen Foodcourts herrscht  oft viel Betrieb zu den Rush Hour Zeiten. Es ist auch manchmal hilfreich etwas Chinesisch zu können, da die Besitzer nicht so gut im Englischen sind! In einem Hawker Center können sich bis zu 100 Food Courts befinden, so dass jeder etwas zu essen findet. Üblicherweise legt man irgendeinen Gegenstand auf einen Tisch um ihn zu reservieren und alle ziehen los um was anderes zu kaufen. (Man sollte die Tischnummer für einige Gerichte wie Hot Pot merken!) Wenn jeder sein Gericht hat, teilt man das Essen. Ich esse regelmäßig in diesen Food Courts, da sie echt gut sind. Besonders sind gut sind die günstigen Säfte die es an jeder Ecke gibt!

2. Bürokratie
Singapur gilt als eines der bürokratischten Länder der Welt (bürokratischer als Deutschland!) und das ist auch so! Für die Beantragung des Studentenvisums musste man 1280890 Dokumente mitbringen und wenn irgendwas nicht stimmte wurde man wieder heimgeschickt. Vor allem beim Passfoto waren sie streng! Auch bei der Uni herscht extrem viel Bürokratie! Man hat 10 verschiedene Seiten mit unterschiedlichen Logins, wo man unterschiedliche Sachen machen muss. Die eine Seite dient zur Kursanmeldung, die andere zur Kursanmeldung für bestimmte Kurse, die eine beinhaltet die Kursmaterialien und die eine weiß ich noch nicht für was die dient ;-) Zudem muss man sich für alles 10x registrieren...

3. Regeln
"Singapore is a fine City" ist der übliche Spruch von Singapur, da es so viele Bußgelder für Kleinigkeiten gibt. Z.B. darf man nichts in der Ubahn trinken (auch kein Wasser!). Allerdings werden diese ganzen Regeln nicht sonderlich streng kontrolliert. Man sieht ständig jemanden in der Ubahn was trinken oder eine rote Ampel überqueren. Nie hat jemand da mal was gesagt! Die Abschreckung selber wirkt aber zumindest soweit, dass man sich mehr zusammen reißt und nicht ständig was trinkt und auch den Müll in die Mülleimer wirft anstatt auf den Boden.

4. Patriotismus
Obwohl in Singapur nicht alles perfekt sind, merkt man richtig, wie stolz die Singapurer auf ihr Land sind. Sie versuchen echt viel, um ihr Land attraktiver zu machen. Jeder Student ist in einem Social Club und versucht die schönsten Ecken ihres Landes Ausländern zu zeigen! Am meisten sieht man diesen Patriotismus beim National Day of Singapore am 9. August. Ich bin echt froh, dass ich zu dieser Zeit in Singapur war, da es echt atemberaubend ist wieviel die da organisieren. Jeder Singapurer hängt dafür auch seine Flagge raus! Neben einer großen Parade, präsentiert sich das gesamte Militäraufgebot (u.a. mit Kanonenschüssen, Düsenjets und Helikoptern). Während der ganzen Show an der Marina Bay winken die Singapurer durchgehend mit ihren Fahnen gewinkt (bei 2-3 Stunden eine echte Leistung!). Gekrönt wurde das ganze mit einem spektakulären Feuerwerk, was von der Marina Bay aus 180° um einen herum zusehen war. Anschließend kommt eine Fontainenshow. Leider ist diese Show jedes Jahr genau gleich, ich hoffe aber, dass es nächstes jahr zum 50. Jubiläum vielleicht nochmal getoppt wird!

Das war es erstmal. Ist auch ganz schön lang geworden! Weiteres über die Singapuerer folgt dann wann anders :)

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    Ben hat am kommentiert:

    spannend! Toller Blog.

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    [Gelöschter Nutzer] hat am kommentiert:
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    Michaela hat am kommentiert:

    toller blog luise! schöne bilder. ich bekomme fernweh, wenn ich deine texte lese.

Luise Small

Another side of Singapore

Jeder der sich Sinapur nur als eine große Stadt mit vielen Wolkenkratzern vorstellt liegt falsch. Singapur hat einige kleine Inseln, die fast komplett naturbelassen sind. Eine davon ist Pulau Ubin.

Letzten Freitag haben wir in einer Gruppe von 30 Leuten einen Ausflug dahin gemacht. Die Insel eignet sich vor allem zum Fahrradfahren. Man sollte allerdings die Fahrräder unbedingt vorher testen, da die meisten obwohl sie gut aussehen nicht sonderlich im guten Zustand sind. Die Insel lohnt sich auf jeden Fall! Man befindet sich mitten im Wald und es gibt wohl auch abseits der Straßen (die man eigentlich nicht entlangfahren darf) auch wilde Affen. Hier ist auch einer der wenigen Orte in Singapur, wo man das Mückenspray nicht vergessen sollte!

Auf der Insel selber gibt es keine großen Touristenattraktionen, viel mehr kann man etwas wilde Natur neben der großen Stadt finden. Zudem kann man auf der Nordseite die Grenze zu Malaysia betrachten und es gibt einen kleinen Tempel. Viele Singapurer gehen hier auch an den Wochenenden hin.

Am Abend dieses Tages sind wir zum Clarke Quay rausgefahren, was sich in der Nähe des Financial Districts befindet. Obwohl in Singapur der Alkohol sehr teuer ist, gibt es ganz verschiedene Partygebiete. Clarke Quay ist das Haupt-Party-Viertel! Es ist quasi eine Halbinsel am Singapore River mit einer atemberaubenden Architektur. Auf der Brücke über den River versammeln sich alle Leute um sich auszutauschen. Hier ist auch der einzige Ort in Singapur, wo man auf der Straße Alkohol trinken darf! Auf der Halbinsel selber tummeln sich dann sämtliche Clubs und Bars. Allein schon wegen den vielen bunten Leuchtenden Regenschirmen, die als Dach dienen, ist es für abends das Ausflugsziel schlecht hin!

Pulau Ubin Village
North East, Singapore
Luise Small

Singapore is a Chinese City

Obwohl Singapur eigentlich als multikulturelle Stadt bekannt, wirkt diese Stadt sehr chinesisch. Sie ist jedoch um einiges sauberer und ordentlicher als das typische China. Der Großteil der Bevölkerung sind Chinesen (80%), weshalb man auch durchgehend Chinesisch hört. Der andere Teil besteht aus Malaien und Indien und ein kleiner Teil von anderen Ländern (3%).

An meinen ersten beiden Tagen hier in Singapur konnte ich bereits ausgiebig diesen chinesischen Flair in zwei City Touren betrachten. Chinatown ist das größte Siedlungsgebiet südlich des Singapore River. Dies ist heutzutage ein sehr sauberer Marktplatz mit einer gepflegten Essenstraße. Dass Chinatown nicht immer so sauber war, kann man im Heritage Centre betrachten. Dort kann man sehen, dass die Chinesen früher stark mit Armut, Dreck und Krankheiten gekämpft haben. Erst in den 50er erreichten sie mit Handel an Wohlstand.

Obwohl die Stadt in kulturelle Viertel wie Chinatown, Little India und Kampong Glam unterteilt sind, findet man aber eigentlich in jedem Viertel einen buddistischen und hinduistischen Tempel sowie Moscheen. Von Singapurern habe ich erfahren, dass es zwar keinen Streit zwischen den Religionen gibt, aber dafür ob man glaubig ist oder nicht.

Zudem fallen die Singapurer mit ihrer Liebe zum Essen aus. Neben der bekannten Durian-Frucht, die in der ganzen Stadt zu riechen ist, gibt es auch jede Menge sogenannten Hawker Center, in denen sich mehrere Food Courts befinden. Die Küche hier ist vorwiegend Chinesisch und Koreanisch und ist das was die Einheimischen primär essen.

Da hier der Alkohol sehr teuer ist, gehen Singapurer normalerweise nicht in Clubs sondern verabreden sich zum Essen. Ansonsten lieben sie es Shoppen zu gehen, was in Singapur mit den vielen Märkten in Chinatown und Bugis Street sowie rießigen Malls an jeder Ecke sehr gut geht. Die Älteren spielen jedoch auch sehr viel Schach.

Chinatown
Central Singapore, Singapore
  • Small
    Linda hat am kommentiert:

    Schöne Eindrücke aus deinen ersten Tagen in Singapur :) Freut mich, dass du gut angekommen bist. Gibt es bei dem Blog die Möglichkeit, dass man sich einträgt um benachrichtigt zu werden, wenn du etwas neues schreibst?

    Wie ist das Klima, wie ist das Wohnheim? :) Liebe Grüße aus dem wolkenverhangenen Osnabrück!

  • Small
    Luise hat am kommentiert:

    @Linda: freut mich, dass du mir hier schreibst :)
    Ja das gibt es. Du kannst anklicken, dass du die Tour folgen willst, dann wirst du benachrichtigt. Ich werde aber auch schauen, dass ich immer wieder schreibe, wenn was neues drin steht (kanns aber nicht versprechen^^)
    Ich wollte später mal noch einen Eintrag allgemein über Uni und Wohnheim machen, wenn die Uni angefangen hat sowie ich alles gesehen habe (habe z.B. noch nicht den Pool ausprobiert)
    Hier ist es auch bewölkt, aber heiß und schwül. Ab und zu kommt die Sonne raus und verbrennt dich sofort!

  • Missing
    Stephi hat am kommentiert:

    Oh ... da bekommt man richtig Fernweh! :)
    Leb dich gut ein, Luse! ;) ... so, und jetzt ab in den Pool mit dir!!! ;)

    ... Hilfe, ich hab die Zeitverschiebung nicht eingeplant ... vielleicht ist jetzt doch nicht die ideale Zeit zum Schwimmengehen ... ;) Lg :)

Luise Small

Endlich der Abflug

Nun geht es gleich los! Es kribbelt schon überall! Erst 5 Monate Studium in Singapur mit Erkundung von Süd-Ost-Asien, dann noch 3 Monate durch China und Indien. Man, bin ich aufgeregt! Es ist immerhin das erste Mal, dass es für mich nach Asien geht :)

Dabei drehen sich so viele Fragen in meinem Kopf... Habe ich alles dabei? Besonders alle Unterlagen für meine Registrierung an der National University of Singapore (NUS) und für mein Studentenvisum. Singapur, als eins der bürokratischten Länder sollte man alles strikt dabei haben...
Sind meine Mitbewohner nett? Klappt alles mit meinen Kursen? Schaffe ich alles an meinem Ankunftstag, was ich gleich da machen muss? (Uni Registrierung, Wohnheim Check-In, Metro-Karte besorgen,...) Sind meine Kommilitonen und die Singapurer alle nett? Sehen die Wohnungen wirklich so gut aus wie auf den Fotos?

Fragen über Fragen, die ich mir weiterhin in den 16h Flug stellen kann. Nun wird die Stewardess gleich alle aufrufen, um an Bord zu gehen...

Nachtrag: Man kann auch mal Glück haben und einfach ohne begründet in die Business Class upgegradet werden :)

Franz-Josef-Strauss Airport
Bavaria, Germany