Erfahren: Moskau nach Jekaterinenburg (Etappe2)

1.848 Kilometer mit dem Fahrrad

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Station erstellen
PuC Small

Der Präsident hat Schuld

79 km. Gute Bedingungen, leichter Gegenwind. Wir verpassen fast die Grenze zu Asien und sind gegen 13.00 Uhr im Zentrum des ehemaligen Sverdlowsk. Starker Kontrast dieser Großstadt nach drei Tagen „auf der Straße“.

Wir stolpern über das deutsche Konsulat, aber die sonst sehr freundliche Dame kann uns bei der Hotelsuche auch nur bedingt helfen. Im zweiten Hotel erfahren wir von einem Kongress und dass der Präsident kommt. Die Recherche der Rezeption bei anderen möglichen Hotels ergibt: heute da, morgen niet. Durchgehend tüchtige Preise. Wir streichen also unseren Ruhetag hier und versuchen unsere diversen Besorgungen in dem ½ Tag unterzubringen.

Zum Ende von Etappe 2 wieder ein wenig Statistik:

•(Für uns) positive Planabweichung bei 1.858 gefahrenen Kilometern. Wir verdanken das einigen (teilweise schmerzhaften) Abkürzungen.

•In 107 Stunden reiner Fahrzeit.

•Durchschnittliche Geschwindigkeit 17,4 km/h

•Durchschnittliche Tagesetappe 97,8 km

•DtO (Distance to Origin) ist jetzt 3.245 km

•DtO/TD  hat sich auf die Gesamtstrecke nur leicht auf 131,2% verschlechtert.

•5,2 % Regentage

•0% Frosttage

•Keine Störche und keine lebenden und toten Frösche mehr auf der Straße

Wir danken allen, die uns bis hier begleitet haben und setzen auf Euch für die nächste Etappe. Also einfach zum nächsten Blog (nach Novosibirsk, http://www.permondo.com/de/tours/104) weitergehen, auf das „Verfolgen“-Auge klicken und ab morgen (falls wir online sind) geht es dort weiter.

Yekaterinburg
Sverdlovsk Oblast, Russia
  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    Unglaublich schöne Stadt! besonders schön finde ich den Kontrast zwischen modern und alt. Und Patricia Kaas kommt zum Konzert. Ich wusste sie ist dort bekannt aber schon spannend zu sehen! Bravo für die zweite Etappe.

  • Small
    Winfried Schulze hat am kommentiert:

    In London am Piccadilly Circus wurde ich daran erinnert, dass es Zeit wird, euch zur erfolgreichen zweiten Etappe zu gratulieren. Die Leuchtreklame zeigte einen Kurzbericht und sehr schöne Bilder von eurer außergewöhnlichen Tour... Da erwarte ich natürlich ein Buch über die gesamte Reise. Gern organisiere ich für euch eine kulinarische Lesung mit Autogrammstunde... Ich gratuliere euch zur zweiten erfolgreichen Etappe und wünsche weiterhin viel Rückenwind. Es bleibt spannend. Irgendwie beneide ich euch, andererseits macht es auch Spaß, euch aus der Ferne zu begleiten. Viel Glück für den dritten Abschnitt!

  • Small
    Bev.Wilkinson hat am kommentiert:

    Woooo Hooooooo Gidday aus einem winterlichen Neuseeland. Gut zu sehen, Sie erhalten auf Ok. Liebe und besten Wünsche von Dave und ich xxxx

  • Missing
    Carina Mank hat am kommentiert:

    So weit von zu Hause. Ob das so richtig ist... unglaubliche Leistung. Da schlägt das stolze Tochter Herz gleich viel stärker.

  • Missing
    todzy hat am kommentiert:

    Viel Erfolg für die näachste Etappe und Glückwunsch zum erzielten wünschen Euch A. und A. Todzy

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    PuC hat am kommentiert:

    Gruß nach London, oder wo du gerade wieder bist, Winfried. Wir sehen uns schon bei Frickes Freitag ;-))

PuC Small

Do svidania Europa

113 km. Sonne, lange Anstiege (1.000 HM bergauf), keine Baustellen.

Wenig Spektakuläres, unterwegs Wolkenspiele. Die Wohnmobilkarawane (wohl Langschläfer) überholt uns noch einmal. Wir finden das angepeilte Motel , wo eine Bahnlinie die Straße kreuzt (nicht alle Motels liegen so idyllisch) bei KM 283 und übernachten das letzte Mal in Europa. 

Inside 6: Am Weges-(Straßen-)rand

findet man

1.Autoreifen – in jeder Form und Größe, meist als Müll, aber auch als bemalte Blumenkübel oder kunstvoll als Schwan geschnitzt.

2.Flaschen – von dem Flaschenpfand wäre man in Deutschland mehrfacher Millionär.

3.Schrauben –  in allen Varianten, teilweise schon im Teer eingearbeitet. Man denkt sich jedes Mal: „Irgendwo muss diese Schraube jetzt fehlen …“

4.Kläffende Hunde – Meist angekettet oder hinter Zäunen, manchmal mitlaufend am Bein … Für jeden 1€ und wir würden reich heimkehren.

PuC Small

Brückenmaut

90 km. Sonne, mittags 22 Grad. Lange flache Steigungen, wie wir es lieben. Die bisher gelben Löwenzahnwiesen verwandeln sich in grau.

Nachdem wir über eine Umleitung nach Kungur-City gelangt sind, hatten wir gestern die Baustelle besichtigt und festgestellt, dass die neue Brücke für Fußgänger schon zu begehen ist. Gegen einen kleinen Obolus lässt uns der Baustellen-Wächter durchschieben und wir ersparen uns einen Umweg und einen Berg.

Heute gratulieren wir erst einmal Carina zum Geburtstag und schicken ein paar Sonnenstrahlen.

Dann grüßen wir die Teilnehmer der „Großen AsienReise“, eine organisierte Wohnmobiltour, die mit mehr als 20 Fahrzeugen in Riga gestartet sind, auf der M9, wie wir nach Moskau gefahren sind, und bis Peking eine sehr ähnliche Route haben. Sie fahren über die Seidenstraße zurück und planen, im November in der Türkei zu sein. Sie haben auch in Kungur übernachtet und uns einer nach dem anderen heute überholt. 

Mit einem Ehepaar aus Xanten konnten wir uns auf einem Parkplatz austauschen – schön mal wieder deutsch zu reden. Die Tour hat auch einen Blog, da ist aber noch nichts gepostet. Vielleicht wäre es einfacher, gleich mit permondo.com zu arbeiten ;-).


Achit
Sverdlovsk Oblast, Russia
  • Missing
    Carina Mank hat am kommentiert:

    Vielen lieben dank. Ich hatte einen tollen Geburtstag. Das ist ja echt erstaunlich, wie viele deutsche ihr da trefft. Die sonnenstrahlen sind mit etwas Verspätung eingetroffen. Hatten ja aber auch eine lange Reise...

PuC Small

Entspannung

0 km. Einige Impressionen aus Kungur, der letzten europäischen Stadt vor der Grenze nah Asien.

Peter besucht eine Eishöhle, während sich Claus dem Reifenwechsel und der Ausrüstung widmet. Und eine Biergarten gibt's hier auch.

Happy Birthday Bev! Hope you still follow our blog. Even if we loose time, you are still quicker.

Kungur
Perm Krai, Russia
  • Small
    Bev.Wilkinson hat am kommentiert:

    Vielen Dank für den Geburtstag wünscht xxxxxxxxx

  • Small
    Bev.Wilkinson hat am kommentiert:

    ERSTAUNLICHE FOTOGRAFIE-XXXX

PuC Small

„Deutsch-Russische Bicycle-Freundschaft“

93 km. Sonne satt und leichter Rückenwird. Lange, flache Anstiege und ein paar schwere Steigungen. Im Vergleich eine angenehme Strecke mit nur zwei langen Baustellen.

Die heutige Überschrift sind die Abschiedsworte von Vladimir nachdem er uns auf verschlungenen teilweise autofreien Wegen mit seinem Fahrrad bis zum Stadtrand gebracht hat. Perm scheint etwas mehr Fahrradfahrer zu beherbergen als andere Städte. Sogar einen Ansatz von Fahrradweg haben wir befahren.

Hinter der Stadt (der nördlichsten unserer Tour) mogeln wir uns auf ca. 10 km wunderbare Autostraße. Fast auf der gesamten Strecke gab es heute eine Spendenaktion – regelmäßig waren mobile Blitzer aufgestellt.

In Kungur - morgen unser Ruhetag – finden wir sofort das im Voraus ausgesuchte Hotel. 2.000 Rubel die Nacht, gleiche Leistung wie in Perm. Wir zahlen in der Regel zwischen 1.000 und 2.500 Rubel für ein Doppelzimmer.

Inside 5: Wäsche

1.haben wir jeden Tag

2.wenigstens die verschwitzten Sachen vom Tag. Die duschen gleich mit und werden an allen möglichen Orten aufgehängt. Sind morgens trocken.

3.Die restliche Wäsche kommt an Tagen mit viel Zeit oder guter Trockengelegenheit dran.


Kungur
Perm Krai, Russia
  • Small
    Björn Dorra hat am kommentiert:

    Tolle Bilder. Mehr davon! Wie kommt das nur, daß Ihr im kalten Osten plötzlich so ein gutes Wetter habt?!

  • Small
    PuC hat am kommentiert:

    wenn Engel reisen ....
    Abendstimmung (22.00 Uhr Ortszeit) bei 22 Grad ;-)))

  • Small
    Knud hat am kommentiert:

    @ Björn Dorra Wie gesagt: "Unser Sommer steckt in Russland fest" http://www.t-online.de/wetter/id_63552456/... Euch Beiden wünsche ich weiter gute Bedingungen, hier ist Dauerregen in Dauerschleife...besser hier, als bei euch.

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    31. Mai Lyon: 9 Grad, Nebel und Regen!

PuC Small

Ausgebucht

115 km. Das Motel an der Abzweigung nach Ocher hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, wenn man davon absieht, dass man beim Duschen den Duschkopf zusammenhalten muss. Nebenan gibt es gutes Essen, das man beim Bestellen auch schon sieht. Milchreis und Spiegeleier zum Frühstück.

Die ersten 50 km arbeiten wir die gut 1.000 Höhenmeter ab. Die restlichen Bedingungen waren gut, der Ginster blüht schon, so dass wir bei 25 Grad unspektakulär nach Perm fahren. Zwei Fahrradfahrer fahren ein Stück voraus und zeigen uns den Weg ins Zentrum. 

Wir starten unsere Hoteltour beim ersten Haus am Platze, dem 3*-Hotel Ural, aber Olga an der Rezeption möchte wohl nicht an jeden verkaufen und bietet ein Zimmer für 7.500 Rubel an. Die billigeren Businessrooms sind busy. Nach dem vierten Hotel haben wir gelernt, dass die Auslastung hier wirklich hoch ist. Eine der Damen ist so nett, noch weitere sechs Hotels anzurufen, ohne Erfolg – bis auf das Ural, wo es doch 2 Businessrooms für je 4.700 Rubel gibt. Als wir wieder erscheinen, ist Olga überrascht, warum sie das den nicht gewusst hat …

Abendessen in einem kleinen französischen Restaurant (www.kreperie.ru). Sehr gut.

Perm
Perm Krai, Russia
  • Small
    Andrea hat am kommentiert:

    Geschafft!Viele liebe Grüße aus dem Internetcafe in Bad Füssing.Wäret ihr hier in Bayern mit dem Fahrrad unterwegs, würden eure Räder auch nicht viel anders aussehen. Nach dem Dauerregen ist alles sehr matschig. Dafür sind die Thermen super.

  • Small
    A&A Jäger hat am kommentiert:

    Immer wieder interessante Details - so auch die Höhe der Damenschuhabsätze.
    Schöne Grüße aus dem immernoch kühlen Hannover. Achim

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    Gibt es mehr Fotos von der Stadt? Ich finde es immer wieder beeindruckend, was ihr an einem Tag schafft! Soweit gehen, um Crêpes zu essen ist echt verrückt! Sonst noch was: trifft ihr viele Menschen die Französisch sprechen?

  • Small
    PuC hat am kommentiert:

    Fotos der Stadt: Bei der Einfahrt gab es nicht wirklich individuelle Motive. Auf dem Weg zum Restaurant haben wir ein paar Bilder gemacht und am nächsten Morgen bei der Ausfahrt. Durch die Hotelsuche fehlte etwas Zeit...
    französisch sprechende Menschen: bisher einen, der uns einen Weg erklärt hat, nicht einmal das Personal im franz. Restaurant ...

PuC Small

+2=4

73 km. Erstaunlich, wie hart der Lehmweg heute Morgen ist. Noch ein Blick ins Tal und wir fahren zurück auf die M7, wo uns seitlicher Gegenwind und ein paar Hügel bei strahlender Sonne erwarten. Die M7 oder E22 ist hier längst nicht mehr so befahren wie bis Kazan. Der Schwerlastverkehr Richtung Osten fährt eher südlich.

Wir verlassen die Udmuren, immer noch begleitet von endlosen Löwenzahnwiesen. Wir sind gespannt, was passiert, wenn davon die Samen fliegen.

Plötzlich – Stau auf der Autobahn. Wir fahren (wie immer vorsichtig) rechts an den Autos vorbei und beobachten, wie die Insassen alle ihre Uhren verstellen. Wir haben heute wieder zwei Stunden gegenüber Deutschland verloren, also insgesamt vier Stunden Zeitunterschied.

Ocher
Perm Krai, Russia
  • Small
    Annette hat am kommentiert:

    Ich bewundere euch wirklich!! Diese Straßenverhältnisse, der Gegenwind und dann nicht zu wissen wo ihr am Abend schlafen werdet und ob ihr duschen könnt - - ach, wie schön, eure Bilder zu sehen und mich abends in mein gemütliches Bett zu legen!!
    Wie gut, dass ich nicht mitzufahren brauchte. Liebe Grüße von zu Hause:)

  • Small
    Jan hat am kommentiert:

    Nicht mehr lange und ich bekomme eure abendlichen Postings zum Frühstück - der Zeitunterschied nach Virginia ist mittlerweile bei 10 Stunden.

  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Schöne, schöne Bilder. So viel Sonne und grüne Wiesen. Schickt mal ein bisschen davon nach Hamburg! :)

PuC Small

Vom Regen in die Presse

54 km. Start von unserer unscheinbaren aber sehr gepflegten Unterkunft. Nach ca. 30 km im Regen (der bis 15.00 Uhr anhalten soll) entschließen wir uns bei einem Hinweis auf eine Unterkunft, es für heute genug sein zu lassen. Dummerweise müssen wir die letzten 50 m auf einer knöcheltiefen Lehmpiste schieben, so dass die Fahrräder total versaut sind. 

Fahrradwaschen, Duschen, Wäsche, Essen erst um 15.00 Uhr. 

Trotzdem gute Entscheidung, hätten wir doch sonst nie erfahren, dass hier die historische Kreuzung von Moskau, St. Petersburg und Sibirien ist. Der „Trakt“ nach Sibirien ist erst 1797 dazugekommen – danach ist sämtliche Post, Transport und Gefangene nach Sibirien durch diesen Ort gekommen.

Doch der Reihe nach. Nach dem Essen werden wir von einer Deutschlehrerin angesprochen, ob wir für die Zeitung zu einem Interview bereit wären. Marina und Julia fragen, Tatjana übersetzt und Juri, der auch irgendeine Rolle spielt, macht die Fotos. Wie sich später herausstellt, hat die „Hotelmanagerin“ die Presse (Zeitung „Der neue Weg“) informiert.

Im Anschluss zeigt uns Juri die „Sehenswürdigkeiten“. Dazu holen wir einen Geschichtsexperten und einen Englisch-Übersetzer (er hört einige Dinge zu seinem Ort heute auch das erste Mal) mit Juris Wagen (Car-Glas würde kapitulieren) ab und besichtigen auf verschlungenen Wegen den Ursprung der Udmuren (wir sind in der Republik Udmurtskaya), Stromschnellen, historische Straßenkreuzungen und das Heimatmuseum zur Geschichte der Udmuren und der Straße nach Sibirien. Zum Schluss gibt’s handsigniert von Geschichtsexperten Pavel ein kleines Buch. 

Verrückter Tag.

Debesy
Udmurtia Republic, Russia
  • Small
    Björn Dorra hat am kommentiert:

    Klingt auch nach einem tollen, spannenden Tag. Abgesehen vom Fahrradwaschen.

  • Small
    Tobias hat am kommentiert:

    Auch die bikes haben mal 'ne Fangopackung verdient...

  • Small
    Jan hat am kommentiert:

    Die Storys werden immer besser :-)

  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    :D Juri :D

PuC Small

Freude am Fahren

159 km.  Heute läuft’s bei Rückenwind, nachmittags 30 Grad, guter Straße, die wir fast für uns allein haben (wen wundert’s, wenn man die Geschichte von gestern liest – wer fährt hier schon lang?) Wir passieren eine brennende Müllkippe, begutachten eine Biberburg an der Koschilka, und beobachten Blockhausbauer bei der Arbeit. 

Regelmäßiges Wasserkaufen für den Flüssigkeitsausgleich führt zeitweise zu bis zu 7,5 kg Zusatzgepäck.

Der Helm hilft gegen die tieffliegenden Maikäfer.

Abends sind wir dann wieder Erwarten in der W-Lan-Welt angekommen und haben unseren Landausflug erst mal beendet. Dabei haben wir böse und sehr schöne Erfahrungen gemacht. 

Geburtstagsgrüße an Michael. Schade, dass wir an der Feier nicht teilnehmen können.

Igra
Udmurtia Republic, Russia
  • Small
    Björn Dorra hat am kommentiert:

    Was denn für schöne und böse Erfahrungen?!

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Wenn der trockene Sand so tief ist, das schon Schieben schwer fällt - und das auf einer Strecke von 30 km immer wieder vorkommt - schon böse.
    Wenn der kühle Südwest-Wind dich quasi die mehr als 1200 Höhenmeter (heute) hochdrückt, bei grandiosen Aussichten - schon schön.

  • Small
    A&A Jäger hat am kommentiert:

    Da kann man ja schon neidisch werden - auf 30°C und Rückenwind - bei Spitzentemperaturen um 11°C und Dauerregen in Hannover. Dennoch, ich fühle mit Euch beim Anblick der Sandpiste. Eure Fotos sind einfach Spitze. Macht weiter so. Wir schauen fast täglich in Euren Blog und sind begeistert!! Achim.

PuC Small

Alexander der Große

71 km. Im Vertrauen auf unsere Karte fahren wir bis Malmyzh. Als wir merken, dass wir in einer Sackgasse enden, stoßen wir auf Alexander. Der Polizist erklärt uns, dass es die Brücke über die Vyatka nicht mehr gibt. Er fährt mit dem Auto vor, holt sich in der Polizeistation noch ein weißes Blatt und führt uns zu einer Insider-Fußgängerbrücke. Dort zeichnet er die weitere Fahrt bis zur Fähre auf. Wir danken herzlich.

Mit Hilfe der Spezialkarte finden wir den Anlieger und warten ca. 1,5 Stunden auf die Abfahrt. Die mitwartenden Russen erklären uns alle für verrückt. Warum, das merken wir auf der anderen Seite, wo uns 22 km Sandpiste erwarten, die so trocken ist, dass selbst Schieben schwierig wird. 

Zum Schluss kommen noch ein paar Berge, aber mit Asphalt, ehe wir hinter Kilmez eine kleine Blockhütte finden. Und zu Bayern - Borussia sind wir nochmal aufgestanden …

Kil'mez'
Udmurtia Republic, Russia
PuC Small

Lebensaufgabe

69 km. Starker Seitenwind, Regenvorhersage für den Nachmittag und Peters Hinterreifen, der seit gestern regelmäßig etwas Luft verliert, motivieren uns zur kurzen Etappe. 

Unterwegs sehen wir eine Frau, die, ausgerüstet mit Farbeimer und Pinsel, die „Füße“ der Strommasten weiß streicht. Es gibt jede 100 m einen Masten. Ähnliches haben wir auf der Wolgabrücke beobachtet, wo ein Anstreicher die Oberkante des Sicherungsgitters (ca. 6 km beide Seiten) mit roter Farbe in sechster oder siebter Generation versah.

Wieder sind wir beeindruckt von der Weite der Landschaft, die von der enormen Größe der Wiesen und Felder noch verstärkt wird. Hoffentlich kommt das auf den Fotos annäherungsweise rüber.

Das Schlauchproblem wird dann vor dem Hotel gelöst. Peter tauscht bei der Gelegenheit auch die Reifen.

Vor dem Essen sehen wir uns noch etwas im Ort um.

Geburtstagsgrüße an Jupp, der uns sicher gern ein Stück begleitet hätte.

Malmyzh
Kirov Oblast, Russia
  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    Ja, die Weite kann man spüren. Gib mir Lust weit weg zu sein :-) Sonst finde ich so eine Aufgabe hat auch was. Da hat man seine Ruhe und die Sicherheit, daß man Abends was geschafft hat.

  • Small
    Gebke hat am kommentiert:

    In Andorra wurden die Wände auch immer weiß gestrichen! Welche Bedeutung wohl beim Mast dahinter steckt?

PuC Small

Es grünt so grün

97 km. Bei der Ausfahrt aus Kasan treffen wir auf einen bekannten/unbekannten Schriftzug und eine Original-MIG. 

Wir fahren eine Schleife, um die bekannte Holzmoschee  in  Aldermisch und das etwas baufällige Gotteshaus in Usad touristisch zu erschließen. 

Zurück auf der P242 arbeiten wir uns teilweise gegen den Wind bis Arsk durch und finden mit Hilfe einiger Einheimischer eine Gastinizu mit Gemeinschaftsküche. Also gibt’s Würstchen mit Senf russischer Art (scharf).

Arsk
Tatarstan Republic, Russia
PuC Small

Orient ?

0 km. An dem Ruhetag, den wir herausgefahren haben, finden wir zum Glück in DEM Fahrradgeschäft ein Kettenwerkzeug, da unseres beim Wechseln vor 280 km gebrochen ist. Wir sehen bei der Suche schon einiges von der siebtgrößten Stadt Russlands, Zentrum des Islam. Auf den Straßen sieht man den – mit Ausnahme der Moscheen – eher weniger.

Für das gute WiFi in einer Pizzaria opfert sich Claus, um möglichst alle aufgestauten Bilder hochzuladen.

Glückwunsch an Toni, vor allem Gesundheit!!

Kazan'
Tatarstan Republic, Russia
  • Small
    Heike Pfitzner hat am kommentiert:

    Ach. Grüße an Kasan - der Kreml und die Innenstadt sollen richtig schön sein!

  • Small
    PuC hat am kommentiert:

    Stimmt - wenn sie nur nicht überall die Fußwege aufreißen würden.
    Schön eine Expertin dabei zu haben, wenn wir hier mal ein Unternehmen gründen wollen ;-)

  • Small
    andy kurth hat am kommentiert:

    Hallo claus! Die alten Hasen wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

  • Small
    Stefan Baumert hat am kommentiert:

    So, bin jetzt auch wieder dabei! Hab wochen gebraucht, um den "folgen"- knopf zu finden ;-) viele grüsse in die sonne!

  • Small
    Knud hat am kommentiert:

    Damit wäre ja der Ursprung nach unserem aktuellen Wetter hier auch geklärt: http://www.t-online.de/wetter/id_63552456/... Ich hoffe, ihr könnt weiterhin davon profitieren...weiter gute Fahrt.

  • Small
    Tobias hat am kommentiert:

    Auch ich folge jetzt wieder,nachdem ich das mit der zweiten Etappe geschnallt habe. Habe mit viel Interesse die Berichte gelesen und die eindrucksvollen Photos bewundert... Bin gespannt auf die Fortsetzung des Blog und wünsche weiterhin strammen Tritt

  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    An alle Blogverfolger: Liebe Grüße von den beiden Radlern. Sie sind gerade "auf Dörfertour" und deswegen erst wieder in 3-4 Tagen online. Es geht ihnen aber gut, also macht euch keine Sorgen. ;)

  • Missing
    Konrad Pohl hat am kommentiert:

    Hallo Ihr beiden Pedaleure, liebe Grüße und weiterhin alles Gute auf Eurer abenteuerlichen Tour senden Euch die Sachsen aus Grimma Bruni und Konny. Es macht riesig Spaß, Eure Tour und die Einträge dazu zu verfolgen. Haltet durch und bis bald !

PuC Small

Über die Wolga

118 km. Nach 30 km verlassen wir erstmalig seit Moskau die M7. Wir fahren 26 km auf der ehemaligen M7 fast allein in köstlicher Stille, man hört nur die Vögel und streckenweise den Gegenwind. Kurz vor Ende der Strecke haben wir eine herrliche Aussicht über die Wolga und den Ort Volzhsk. Wir sehen auch die Brücke, die auf unseren 3 Karten eingezeichnet ist, fahren den Berg herunter und erfahren dort, dass die Brücke seit kurzem nur noch für den Schienenverkehr genutzt wird …

Also zurück zur M7. Die 20 km Umweg sind wir für die Stille und die Aussicht gern gefahren (das schreibt sich jetzt so leicht). Wir quälen uns unterwegs 2,5 km am Stück 7% den Berg hoch (vgl. Höhenprofil) und rollen dann ab zur ca. 8 km langen Wolgabrücke. Irgendwie ist hier alles etwas größer …

Schöne Ortseinfahrt nach Kazan – ordentliches 2 Sterne-Haus. Mittelgroße Wäsche.


Kazan'
Tatarstan Republic, Russia
  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    Es sieht tatsächlich alles etwas grösser aus. Die Farben sind unglaublich.

PuC Small

Hütte auf 3.000

154 km (nicht ganz freiwillig). Wir planen mit 130 km und einem in der Karte erfassten Motel in Tsivilsk. Anspruchsvolle Tour mit bedecktem Himmel, leichtem Rückenwind und diversen Baustellen. Am Ziel gibt es das Motel aber niet zu vermieten. Das Hotel, das im Ort alle kennen, hat auch niet Zimmer für uns. Im Ort treffen wir auf einen Polizeiwagen, fragen nach Unterkunft und ein Polizist begleitet uns zum Hotel, bewegt aber bei der Rezeptions-Omi nichts. 

Er bietet uns dann an, in seinem Wohnzimmer zu schlafen. Nach kurzer Besichtigung steht fest, wir fahren noch 25 km weiter,  wo es auch ein Motel geben soll. In die Wohnung hätten nicht mal  noch unserer Taschen gepasst. Aber supernett und hilfsbereit. Die Tatsache, dass Menschen sehr verschieden sind, ist wohl grenzüberschreitend.

Zum Schluss kommt noch Pech dazu – die letzten 20 km regnet es. Insgesamt haben wir mehr als 1.200 Höhenmeter gemacht, mehr als auf jeder Tagestour bisher.

Wir enden dann in dem Motel mit schlechtem Zimmer und gutem Essen.

Grüsse an Susanne, die irgendeinen Geburtstag feiert ;-)

Andreyevo-Bazarj
Chuvashia Republic, Russia
  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    vielleicht ein Trost. Ihr verpasst hier nichts was das Wetter angeht...

  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Ach wie nett, die Polizei, dein Freund und Helfer. ;) Immerhin gab es gutes Essen!!

PuC Small

Idyle

53 km. Bei blauem Himmel und dem prognostizierten Gegenwind fahren wir die geplante Strecke. 

In Vorotynets finden wir ein Top-Motel (1.000 Rubel) mit Kühlschrank und Wasserkocher. Es ist gerade Markt. Danach Ortsspaziergang. Der schönste Ort (Bürgersteige, Grünanlagen, Teich, Brunnen, Infrastruktur) den wir bisher gesehen haben.

Fahrradpflege. Wir wechseln die Ketten (Peter mit Claus, Claus mit Peter ;-)) und putzen etwas.

Abends gibt’s Fisch aus der Fischhalle.

Bei der Gelegenheit mal ein Gruß an das Fahrradkontor in Hannover, Spichernstr. 7 (www.fahrradkontor.de). Gute Beratung im Verkauf und in der Werkstatt.

… und Grüße an die Berenbostler Konfimanden!!!


Vorotynets
Nizhny Novgorod Oblast, Russia
  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Wie schön grün es da ist. :)

PuC Small

Erholungspause

67 km. Sonnenschein, wenig Wind, aber Hügel wie in Polen (lang und steil). Wir beschließen, die 53 km bis zum nächsten Motel nicht mehr zu fahren.

Inside 4 : Warum haben wir im Vorfeld auch unsere Armmuskeln trainiert?

Drei Gründe:

1.Zum Festhalten des Lenkers. Kein Scherz: Bergab, bei Schlaglöchern und starkem Wind, egal aus welcher Richtung, brauchen wir beide Hände am Lenker. Auch entgegenkommende LKW können einen schönen Wirbel machen.

2.Beim Schieben/Tragen des Rades. So sind z.B. Bordsteine nicht immer Radfahrer-freundlich abgesenkt, und da wollen die 50 kg schon bewegt werden.

3.Zum Gepäck schleppen. Meist bekommen wir indische Zimmer (am Ende des Ganges) im 1. oder 2. Stock. Fahrstuhlbenutzung ist die absolute Ausnahme.

Lyskovo
Nizhny Novgorod Oblast, Russia
  • Small
    Jan hat am kommentiert:

    Das erste Bild mit Blick auf das Tal ist sehr schoen!

PuC Small

Wellnessfahrt

133 km auf der M7 mit gelegentlichen optischen Höhepunkten. Wir quälen uns durch den Verkehr von Nizhny Novgorod und haben auf der Oka-Brücke den besten Blick der Stadt. 

Die Schweden sind überall.

Vormittags erfrischen uns die LKWs aus den Pfützen mit jungem Regenwasser. Als dann mittags das Sonnenstudio öffnet und wir und mit Sonnenmilch einreiben, merken wir dass das Wasser mit dem seltenen russischen Staub, der auch in der Kosmetikindustrie Anwendung findet, versetzt war. Es entsteht ein sehr angenehmer Peelingeffekt. Als wir uns am Nachmittag die tagsüber aufgelegte Ganzkörper-Maske abspülen, merken wir, dass die real existierende Bräune sehr unterschiedlich auf dem Körper verteilt ist. Daran werden wir auf der nächsten Wellnessfahrt noch arbeiten müssen …

technischer Hinweis: Über das "Auge"-Symbol oben rechts kann man einer Tour (in diesem Fall unserer zweiten Etappe) folgen. Das heißt, man erhält bei Veränderungen eine email (nichts für Leute die keine emails bekommen wollen) - das hat aber den Vorteil, dass Ihr nicht schauen müsst, ob sich etwas getan hat (z.B. wenn wir mal wieder meherer Tage im Off(line) sind.

Kstovo
Nizhny Novgorod Oblast, Russia
  • Small
    Dirk Bockisch hat am kommentiert:

    Hallo, nachdem ich ein "paar" Tage nicht geschaut habe, seid ihr recht weit gekommen. Ich bin heute mit den Kollegen gefahren, habe aber erst 870km in den Beinen.

    Beste Grüße aus Hannover

    Dirk

  • Missing
    Rainer Ernst hat am kommentiert:

    Viele Grüße nach längerer Zeit aus dem verregneten Lehrte. Doris & Rainer

  • Small
    Lena Clausen hat am kommentiert:

    Es fehlt was... eure Updates! :) So ein bisschen wartet man ja fast schon drauf. Aber vielleicht habt ihr einfach noch ein paar Wellnesstage drangehängt? *beneidenswert*

  • Small
    PuC hat am kommentiert:

    nennen wir es Fitnesstage ...

  • Small
    Jan hat am kommentiert:

    In Nizhny Novgorod im GAZ-Werk werden auch VWs gebaut!

PuC Small

1.560

LKWs haben uns auf 127 km (hochgerechnet) überholt.

Unser Hotel AMAKC hält sich für eines der besseren Häuser. Für Radwanderer strategisch und vermutlich kostenmäßig günstiger ist ein Motel kurz hinter dem Ortsausgang von Vladimir. Vladimir hat mit ca. 350 tsd. Einwohnern schon erhebliche Ausmaße und auch bei der Ausfahrt noch ein paar nette Fotomotive. Das nächtliche Gewitter hat den Staub der Straße etwas gebunden und einen kleinen Schauer nehmen wir auch noch mit.

So sauber es in Moskau war, so sehr ist die Autobahn eine Müllhalde. Aber es gibt auch sehr schöne Blicke in die Landschaft.

Wir sind jetzt etwas vor unserem Zeitplan, werden aber versuchen, diesen Puffer zu halten.

Vyazniki
Vladimir Oblast, Russia
PuC Small

Wo die Küsschen herkommen

88 km. Wir starten früh, um die Kühle des Morgens noch zu nutzen. Aus den erst vor kurzem aufgetauten Sümpfen sind inzwischen Milliarden von Mücken geschlüpft, die uns motivieren, die Pausen unterwegs möglichst kurz zu halten.

Die Anzahl der LKW-Pannen und deren teilweise abenteuerliche Behebung am Straßenrand nimmt östlich Moskaus deutlich zu.

An einer Straßenkreuzung entdecken wir bei unserem täglichen Kyrillisch-Training einen bekannten Begriff und sehen kurz danach ein großes Ferrero-Werk. Heute haben wir für eine Werksbesichtigung aber keine Zeit.

Inside 3: Kyrillisch

1.Die Ähnlichkeit/Identität der Buchstaben macht es nicht einfacher

2.Man muss versuchen, die Themen Sprache und Schrift zu trennen. Viele Begriffe werden klarer, wenn man sie in Lateinischer Schrift sieht.

3.Es gibt eine einfache Möglichkeit des Lernens: Wer mit dem Fahrrad von der lettischen Grenze nach Moskau fährt, sieht viele Ortsschilder mit beiden Schriften.  Beim langsamen Passieren kann man gut üben und in Moskau ist zumindest die Schrift-Übersetzung brauchbar.


Nachtrag Lettland: Der Fernsehbeitrag aus Dagda ist jetzt auf youtube zu sehen (einfach auf den link klicken): 

http://www.youtube.com/watch?v=aNct76anoPo&list=UUrvpWnWku06nEeN0h8WsPCQ

Vladimir
Vladimir Oblast, Russia
  • Missing
    Carina Mank hat am kommentiert:

    Ja sehr cool. Direkt mal ins Fernsehen. Nicht schlecht. Ich bin schon ganz aufgeregt, weiter von euch zu hören... Lieben Gruß aus dem sonnigen Heidelberg

  • Small
    andy kurth hat am kommentiert:

    Sieht schon wieder frostig aus:-), großartiger Filmbeitrag! Ich fiebere weiterhin mit!

  • Missing
    Bodo Weick hat am kommentiert:

    Ab Jetzt Verfolge Ich Auch Mal Euer Abenteuer. C.m. war so Freundlich sterben Diese Seite Zu Benennen.

  • Small
    Heike Pfitzner hat am kommentiert:

    Ich bin jetzt auch mit dabei - habe vor 15 Jahren mal mit 30 westdeutschen Radtouristen 3 Wochen den "Goldenen Ring" vor Moskau beradelt - kann die Abenteuer mit dem Flicken der Räder gut nachvollziehen. TIPP: NIE zu sehr an den Straßenrand fahren, der ist fast immer mit Glassplittern bespickt.... Viel Glück weiterhin!

  • Small
    Jan hat am kommentiert:

    Das LKW-Pannen-Bild ist genial!

PuC Small

Ausfallstraße

Wir fahren ca. 9 km auf der teilweise (in eine Richtung)
9-spurigen Moskauer Ringstraße bis wir zum Abzweig der M7 kommen. Nach ca. 30
km haben wir das Gefühl, den Innenstadtbereich zu verlassen.

Trotz einiger haarsträubender Baustellen mit (für die Autos
;-)) kilometerlangen Staus kommen wir gut voran und entschließen uns etwas
weiter zu fahren.

Unterkunft in einem Motel mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis bisher in Russland: TEREM, www.vikon.ru  1.500 Rubel für ein Doppelzimmer. Sonst i.d.R zwischen 2.000 und 3.000 Rubel, immer ohne Frühstück.

Sehr angenehm ist das Fahren mit kurzen Ärmeln und Hosen. Das
Beste aber ist, dass die Nase nicht mehr läuft. Wir hatten schon ein Inside für
die Nase vorbereitet, das wir jetzt hier etwas eingeschränkt geben:

Inside 2: Die Nase

1.die Nase läuft (bei Temperaturen bis ca. 18 Grad)

2.immer

3.es gibt verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen

Keine Details


Pokrov
Vladimir Oblast, Russia
PuC Small

Heiße Tage

0 km (zumindest mit dem Fahrrad). Unglaublich, wie innerhalb
von vier Tagen der Wechsel von Winter auf Sommer stattgefunden hat. Bei bis zu
27 Grad im Schatten haben wir unsere Urlaubstage in Moskau verbracht.

Die Auswahl der Bilder aus hunderten von Motiven ist uns
sehr schwer gefallen, daher gibt es auch ein paar mehr als normal.
Sonderkategorie ist der 9.Mai, vor und an dem Moskau im Ausnahmezustand war.
Glücklicherweise hatten wir am 7. Mai das Training gesehen, das um Längen
besser war als die Parade.

Ein zweite Kategorie haben wir für die sagenhafte Metro
aufgemacht (30 Rubel = 75 Cent pro Eintritt ins System, in dem man dann so viel
fahren kann wie man will.). Die Rolltreppen sind schwindelerregend und einzelne
Stationen Kunstwerke. Die Metro ist eine der Lebensadern der Stadt.

Alle anderen Fotos sind ein kleiner Ausschnitt aus
Impressionen einer pulsierenden Stadt.


Moscow
Moscow Federal City, Russia
  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Tolle, tolle Bilder. Ich muss da auch mal hin! :)

PuC Small

Metro

Superpünktlich, super oft (ca. alle 2 Minuten kommt eine
Bahn, deshalb gibt es auch keine Wartebänke), superschnell und  supersauber.

Moscow
Moscow Federal City, Russia
  • Missing
    Carina Mank hat am kommentiert:

    Na da können sich ja die U-Bahn Haltestellen in Hannover so einiges abgucken...

  • Missing
    Bodo Weick hat am kommentiert:

    Da ist ja Die Metro Alleine Eine Reise wert.

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    ok Paris kann nicht mithalten... Vor allem die Wartezeiten :-)

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    ok Paris kann nicht mithalten... Vor allem die Wartezeiten :-)

PuC Small

9. Mai

Die Flugparade, das Veteranentreffen und den Aufmarsch der
roten Fahnen haben wir am Puschkinplatz beobachtet, in einer Sicherheitszone,
in die wir aus unerfindlichen Gründen gelangt sind.


Moscow
Moscow Federal City, Russia
  • Small
    Laura hat am kommentiert:

    Das Panoramabild ist toll!

  • Small
    Isabelle hat am kommentiert:

    die Fotos sind einfach schön. Es motiviert wirklich die Stadt zu besichtigen. Besonders schön finde ich das Bild mit Pepsi und Nokia und den roten Flaggen.