Tipp von   Sarah Small

Kamu-Lodge: Luxus-Zelten am Ufer des Mekong

Ganz in der Nähe von Luang Prabang, ca. 2,5 Stunden flussaufwärts Richtung thailändische Grenze, liegt idyllisch in grünen eingebettet, die Kamu Lodge. 

Man schläft ein mit dem Rauschen des mächtigen Mekong und erwacht morgens mit dem Grillen, Zirpen und Rascheln des Dschungels. Vielleicht ist man nachts wach geworden, weil Regen auf das Zeltdach prasselt. Die Kamu Lodge bietet sehr gut ausgestattete Safari-Zelte, die ursprünglich aus Tansania kommen. An das Zelt angeschlossen ist ein Bad aus Stein mit Dusche, WC und Waschbecken. Tricky: dem Waschbecken wurde kein Wasserhahn angebaut - man muss schon drauf kommen, dass dafür der Duschkopf verwendet werden soll. Über dem Bett hängt neben einem Moskitonetz ein kleiner Ventilator. Er ist wirklich winzig, aber erfüllt seinen Zweck. 

Das Restaurant der Kamu Lodge (siehe 1. Bild) serviert nur Lao-Food, Lao Lao und Lao Beer. Wer sich etwas Mut antrinken will vor der ersten Nacht im Dschungel trinkt am besten zwei bis drei Lao Lao und ebenso viel Lao Beer. 

Neben der Kamu Lodge, die ihren Namen von den Khmu - ein Volksstamm - erhalten hat, liegt ein Khmu-Dorf. Die Dorfgemeinschaft erwirtschaftet mit Hilfe der Kamu Lodge einen großen Teil der Einnahmen. 

Empfehlenswert ist eine Übernachtung (inkl. Vollpension). Man erreicht die Kamu Lodge auf dem Weg von Thailand über den Mekong nach Luang Prabang oder umgekehrt. Von der Kamu Lodge kann man theoretisch (wenn es gebucht wurde) nach Nong Kiau weiterfahren (sich fahren lassen). Der gesamte Besuch der Kamu Lodge dauert ca. 24 Stunden von mittags bis mittags. 

Louangphrabang
Louangphabang, Laos