Roadtrip: Süd-/Westeuropa (Camping)

13 Tage mit dem Auto aus Deutschland einmal durch Belgien, Frankreich, Italien und zurück. Mit interessanten Stationen unterwegs.

Hanover
Lower Saxony, Germany

Los geht's!

2 Personen im Audi A3 Sportback (Kompaktfahrzeug mit 4 Türen).

Mit dabei: Alles, was man zum einfachen Campen braucht. 3-Mann-Zelt, Camping-Stühle, Camping-Tisch, Geschirr etc.

Erster Stopp: Grimbergen bei Brüssel

Erstmal nach Belgien.

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    Jan hat am kommentiert:

    Man könnte auch in Holland anfangen (z.B. Amsterdam) und dann erst nach Belgien fahren. Das war unser ursprünglicher Plan, den wir aufgrund der schlechten Wetterlage in Holland zu dem Zeitpunkt geändert haben.

Grimberghen
Vlaams Brabant, Belgium

2 Nächte auf einem Campingplatz in Grimbergen (Camping De Lammekes). Einfacher Campingplatz ohne Schnickschnack, aber sauber. Haben ohne Reservierung im August einen günstigen Stellplatz auf einer Wiese bekommen mit Auto und Zelt. Sehr gut geeignet für einen Ausflug nach Brüssel, Bushaltestelle in Fußdistanz, Bus fährt direkt nach Brüssel.

Brussels
Capital Region of Brussels, Belgium

Brüssel kann man sich mal anschauen. Als Startpunkt eignet sich der Place de la Bourse/Beursplein. Dort an der Touristeninformation haben wir einen Stadtplan bekommen, wo unterschiedliche fußläufige Routen eingezeichnet sind.

Sehenswert ist der Grand-Place/Grote Markt (UNESCO Weltkulturerbe) und die angrenzenden Gassen mit zahlreichen Pommes- und Waffelbuden. In der Nähe findet man auch das berühmte aber überraschend unscheinbare Manneken Pis. Weiterhin sehenswert ist der Königliche Palast und der anliegende Park de Bruxelles/Warandepark. Es gibt noch weitere königliche Bauten und Parks, die teilweise etwas außerhalb liegen und wir uns nicht angeschaut haben (evtl. dennoch sehenswert!). Für EU-Freunde eignet sich die Route, die zu verschiedenen EU-Einrichtungen führt. 

Chalons-En-Champagne

Hier sind wir gelandet, um aus Belgien nicht direkt nach Paris zu fahren. Die Region Champagne versprüht natürlich den Charme des gleichnamigen Schaumweins, jedoch muss man die Stadt Chalôns-en-Champagne nicht gesehen haben. So blieb es für uns nichts weiter als ein Zwischenstopp. Der Campingplatz (Camping Municipal de Chalôns-en-Champagne) war für einen Zwischenstopp ok, die Sanitäranlagen aber etwas angestaubt.

Auf nach Paris!

Paris

Den Campingplatz in Paris ("Bois de Boulogne"), können wir nicht empfehlen! Sehr voll im August und die Waschräume waren unangenehm. Es gab fast nur "Stehklos", die zudem nicht sauber waren. Zum Glück konnten wir die restlichen zwei Nächte stornieren und sind für ca. 5-10 Euro mehr pro Nacht ins nahegelegene (saubere) Ibis Hotel ausgewandert (siehe unten).

Die Stadt Paris an sich ist natürlich ein absolutes Highlight und sollte jeder gesehen haben.

Suresnes

Wenn man damit leben kann, von Camping zwischenzeitlich auf Hotel umzusteigen, ist das unsere Empfehlung: Umstieg auf das Ibis Hotel Suresnes. Preislich fast genauso günstig wie der Campingplatz und dazu noch sauber und mit herkömmlichen Toiletten.

Suresnes liegt zwar etwas außerhalb von Paris, aber so muss man sich auch nicht in das Verkehrschaos stürzen und kann das Auto da stehen lassen. Ich glaube, es gibt ein Parkhaus gegen Gebühr. Wir haben an der Straße geparkt, das ist hier im August umsonst. Mit der nahegelegenen Straßenbahn kommt man recht gut zur Metrostation La Défense.

Fleurie

Fleurie, ein herrlich ruhiges Dörfchen im bekannten Weinbaugebiet Beaujolais. Super Kontrast zu den 3 Tagen Paris und perfekt als erholender Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden. Haben hier 2 Nächte verbracht und wären sogar länger geblieben. Der Campingplatz "La Grappe Fleurie" war super, vor allem super günstig. Ich glaube es waren 15 Euro pro Nacht für einen Stellplatz für Auto und Zelt inkl. Stromanschluss und WLAN. Es waren einige Familien auf dem Campingplatz, die sich u.a. an dem kleinen Pool aufgehalten haben. Ein super Campingplatz für Zwischendurch!

Nice

Um möglichst stadtnah zu wohnen, haben wir uns in Nizza für 2 Nächte ein Hotel gebucht (übrigens die einzige Station dieses Trips, die wir vorher gebucht hatten). Uns hat es aufgrund der guten Tripadvisor-Bewertungen, dem kostenlosen Parkplatz im Hof und dem (für Nizza) anständigen Preis in das privat geführte Hôtel Armenonville verschlagen. Sicherlich kein Luxushotel, versprüht aber den Charme einer alten Villa. Das Hotel liegt nicht direkt im Zentrum, jedoch unweit des Strandes und der Promenade auf höhe des berühmten Hotel Negresco. Mit entsprechendem Geldbeutel lässt es sich dort sicherlich auch gut aushalten.

Anmerkung: Das Hotel Armenonville wird/wurde seit unserem Besuch renoviert - seitdem ist es möglicherweise etwas moderner, aber möglicherweise auch teurer geworden.

Monaco
, Monaco

Monaco haben wir auf dem Weg von Nizza nach Italien für einen Tagestrip besucht. Campen ist in dem Häuserwald des kleinen Fürstentums schwierig und im Hotel wohnen äußerst kostspielig. Für einen Tagestrip ist Monaco sehr gut geeignet. Die meisten (alle öffentlichen) Parkhäuser der Stadt sind für die erste Stunde kostenlos. Danach wird es recht teuer, aber man kann theoretisch nach einer Stunde auch in ein anderes Parkhaus fahren (z.B. gibt es direkt beim Casino ein Parkhaus). Empfehlenswert ist ein Gang auf den Hügel (Rocher de Monaco), auf dem sich der Fürstenpalast befindet. Von dort oben hat man einen schönen Blick auf die Häfen von Monte Carlo und Fontvieille. In Monte Carlo können Formel 1-Fans einen Großteil der Grand Prix-Rennstrecke abfahren. Das Casino sieht nicht nur von außen schick aus - man kann es auch betreten und sich am Glücksspiel versuchen.

Wer unweit Monacos unbedingt campen möchte, kann dies in Menton tun. Der Campingplatz Camping Municipal Saint Michel befindet sich auf einem Plateau über der Stadt Menton, mit hervorragendem Ausblick. Die Sanitäranlagen sind hingegen weniger schön und der Preis des Stellplatzes dafür recht hoch (ca. 30€-40€).

Feriolo

Auf dem Weg zurück nach Deutschland, haben wir noch einen Zwischenstopp am italienischen Ufer des Lago Maggiore eingelegt. Der Campingplatz Conca d'Oro in Feriolo di Baveno hatte noch einen Stellplatz für uns frei. Der Campingplatz ist direkt am See gelegen und hat einen eigenen Strand. Es hat uns dort als Zwischenstopp sehr gut gefallen!

Danach ging es zurück nach Deutschland und ein toller Roadtrip zu Ende...

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