Sind dann mal weg!

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

Beginne jetzt mit dem Bloggen und…

Station erstellen
Angela Beccarelli Missing

Fazit ;-)

Noch ein Tag und es geht wieder zurück in die Schweiz. Es ist unglaublich wie schnell ein halbes Jahr vergehen kann. Damit wir uns auch später noch daran erinnern, hier ein kleines Fazit der Reise:

◆ 189 Tage unterwegs

◆ 4536 Stunden miteinander verbracht (und ja, beide leben noch ;-))

◆ in 68 Unterkünften übernachtet

◆ 75 Flaschen Wein getrunken (hilft beim Miteinander auskommen ;-))

◆ gefühlte 100 Berge und Hügel bestiegen (Angie)

◆ gefühlte 100 Shoppingcenter besucht (Michel)

Einige Tipps und Tricks für das nächste Mal:

● bei der Restaurantauswahl immer Tripadvisor vertrauen

● immer ein bis zwei Back-up Restaurants raussuchen und auf der Karte einzeichnen

● Fussgänger sind in Südamerika Freiwild

● Wein nur in Argentinien oder Chile trinken, ausser sie sind von dort importiert

● frische Jugos (Fruchtsäfte) sind der Hammer

● genügend Dollar nach Argentinien mitnehmen

● wandern auf 3500 M. ü. M. ist anstrengender

● das Moskitonetz wurde überflüssigerweise ein halbes Jahr rumgetragen

● immer eine Daunenjacke mitnehmen (ja, auch in SÜD-Amerika kann es kalt sein...)

● gute Schuhe mitnehmen (siehe Foto, diese Schuhe haben uns 6.5 Monate rumgetragen)

So, das war's von unserer Seite. Eine wunderschöne Reise geht zu Ende. Bis in der Schweiz!


  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Nicht zu vergessen: Fast 4.000 Aufrufe eurer Seite und 6 Monate Spannung, was ihr so alles erlebt.
    Danke dafür auch vom permondo-Team!

  • Small
    Ben hat am kommentiert:

    Nützliche Liste! Könnte von Lonely Planet sein ;-)

Angela Beccarelli Missing

Bogota

Die Hauptstadt Kolumbiens hat sich in den letzten Jahren positiv verändert. Von der früheren "gefährlichen" Stadt ist nicht mehr viel zu spüren. Überall sind Polizisten und Militärs stationiert. Am ersten Tag haben wir gerade eine Stadtführung per Velo unternommen, welche uns unter anderem durchs Rotlichtviertel, durch den Früchtemarkt und eine Kaffeerösterei geführt hat. Der Besuch im Botero-Museum hat uns ebenso imponiert wie das Museo del Oro. Für den überwältigenden Ausblick über die Millionenstadt hat uns das Funicular auf den Cerro Monserrat geführt. Und zu guter Letzt unternahmen wir noch einen Tagesausflug nach Zipaquira zur weltbekannten Cathedral del Sal. 


Angela Beccarelli Missing

Villa de Leyva

Nach einem zweitägigen Zwischenstopp in Bogota sind wir fürs Wochenende nach Villa de Leyva gefahren. So wie das viele Hauptstädter auch regelmässig tun. Villa de Leyva steht mit seinen Kopfsteinpflasterstrassen und weissgetünchten Häusern mit roten Ziegelndächern unter Denkmalschutz. Am Donnerstag waren die meisten Restaurants noch geschlossen und das Dorf wie ausgestorben. Am Freitag Abend dann haben sich die kleinen Gassen gefüllt und ein reges Treiben hat sich entwickelt. Wir haben die Umgebung einmal mit dem Velo und einmal zu Fuss erkundet. Unter anderem fanden wir das paläontologische Museum mit seinen diversen Ausgrabungsstücken sehr interessant. Und nun geht es zurück nach Bogota für die letzten sieben Tage unserer Reise :-(

Angela Beccarelli Missing

Santa Marta & Tayrona

Nach Cartagena sind wir entlang der Küste nach Santa Marta weiter gereist. Man hat uns gesagt, hier gäbe es die schönsten Strände von Kolumbien. Nach zwei Nächten in einem super schönen Hotel in der Altstadt haben wir uns aufgemacht um diese These zu testen. Wir haben ein kleines Eco-Tent direkt am Strand bezogen. Von hier aus haben wir einen Tagesausflug zum Tayrona Nationalpark unternommen. Bei ca. 36 Grad sind wir von Strand zu Strand gewandert und haben uns natürlich zwischendurch ein abkühlendes Bad gegönnt.

Angela Beccarelli Missing

Cartagena

Mit dem Flugzeug sind wir von Medellín nach Cartagena gereist. Hier empfing uns karibisches Klima inklusive tropischen Temperaturen. Also feucht und sehr heiss. Auf TripAdvisor haben wir vom Flyboard gelesen, welches man hier am Strand ausprobieren kann. Ein lässiges Erlebnis was von den Einen ein bisschen mehr Mühe abverlangt hat als von den Anderen ;-). Am Abend haben wir uns für eine Stadtführung auf Segways geschwungen und dabei alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht.

Cartagena hat uns extrem gut gefallen, eine Kolonialstadt mit vielen schönen und guten Restaurants.

Angela Beccarelli Missing

Medellín

Die Weiterreise über Manizales nach Medellín führte uns durch wunderschöne grüne (Kaffee-)Landschaften. Wir hatten unsere Wohnung im El Poblado Quartier, welches praktisch nur aus Shoppingzentren besteht. Viele Sehenswürdigkeiten hat Medellín nicht zu bieten, da es sich um eine sehr junge Stadt handelt. Was es gab haben wir besichtigt und den Rest der Zeit in Shoppingzentren verbracht ;-)

Angela Beccarelli Missing

Zona Cafetera

Nach einem kurzen Zwischenhalt in Neiva setzten wir unsere Reise fort nach Salento. EineEin kleines Ort mitten in der Zona Cafetera, die "Hauptstrasse" total herzig gestaltet mit vielen bunten Häusern, kleinen Shops und Cafés. Hier wollten wir natürlich wissen wie unser Kaffee gepflanzt und geerntet wird. Deshalb machten wir einen Spaziergang zur Kaffeefarm von Don Elias. Während einer Führung durch die Farm erzählte man uns alle Details der biologischen Kaffeezucht. Ein Tässchen hauseigener Kaffee zum Abschluss durfte natürlich nicht fehlen.

Angela Beccarelli Missing

Hola Colombia!

Unsere erste Station in Kolumbien war die Stadt Cali. Im Reiseführer nicht gerade hoch gelobt, haben wir trotzdem drei Tage hier verbracht. Es wird viel dafür getan, die Stadt für Touristen attraktiver zu gestalten. Was als unserer Sicht auch gelungen ist. Einmal mehr haben wir wunderschöne Kolonialbauten besichtigt und den höchsten "Hügel" von Cali erklummen. Zur Abwechslung prangte hier mal keine Jesus- oder Maria Statue sondern drei Kreuze ;-)

Weiter gings nach Popayan, ein herziges kleines Kolonialstädtchen. Mehr gibt hierzu gar nicht zu sagen.

Nach 4 Stunden Holpperpiste hatten wir dann San Agustin erreicht. Dieses Dorf ist berühmt für seine Steinfiguren. Sie sind Überbleibsel einer geheimnisvollen untergegangen Kultur. Diese machen den Ort zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten Südamerikas. Trotz des mehr oder wenig andauernden Regens haben wir uns aufgemacht diese Statuen zu erkunden. Bis heute weiss man nicht, was der Sinn der Steinskulpturen war. 

Angela Beccarelli Missing

Ecuadorianische Pazifikküste

Zum Abschluss unserer Zeit in Ecuador sind wir noch an die Küste gereist. Genauer zuerst nach Canoa. Hier war Wintersaison und dementsprechend nicht viel los. Ein kleines verschlafenes Örtchen.

In Atacames erwartete uns dann gerade das Gegenteil. Halligalli pur am Wochenende. Wirklich gefallen hat es uns hier nicht und deshalb waren wir froh, dass es Montag wurde und somit auch Zeit unsere Reise in Kolumbien fortzusetzen.

Good bye Ecuador! 

Angela Beccarelli Missing

Cuenca

In Cuenca hatten wir uns für vier Tage in ein Hotel in einem wunderschönen alten Kolonialhaus einquartiert. Es waren keine besondere Touren geplant, einfach die Stadt genießen, gut essen und natürlich Fußball schauen. An jeder Ecke haben wir schöne und gut erhaltene Kolonialbauten gefunden.

Bezüglich des Essens musste Michel einmal mehr mit zum Sushi Plausch ;-)

Und wie die Geschichte mit dem Fußball ausgegangen ist, wissen wir alle ja nur zu gut :-(

Aber es war trotzdem eine gute Zeit in Cuenca. 

Angela Beccarelli Missing

Latacunga, Baños, Riobamba

Auf den Spuren der Vulkane....

Da Ecuador vor allem bekannt ist für seine vielen Vulkane machten wir uns auf den Weg diese zu entdecken. Wobei entdecken das richtige Wort ist. Das war nämlich gar nicht so einfach, meistens versteckten sie sich hinter einer dicken Wolkenschicht. Den Cotopaxi sahen wir nur von weit weg, aus Quito. Deshalb besuchten wir in Latacunga den Kratersee Quilatoa, dieser war wenn schon sichtbar :-) In Baños hat es drei Tage geregnet, also auch hier keine Vulkane in Sicht. In Riobamba war uns das Glück dann endlich hold und der Chimborazo zeigte sich während unsere Velotour von seiner schönsten Seite :-)

Angela Beccarelli Missing

Quito

Nach unserer Woche auf den Galapagos haben wir uns pünktlich in Quito eingefunden um den Fussballmatch Schweiz - Ecuador mit zu verfolgen. Wir wurden von Mischa, seiner Frau Rosana und ihrem Sohn Martin extrem herzlich aufgenommen und eingeladen bei ihnen zu wohnen. Ein Angebot, welches wir nicht ablehnen konnten ;-)

Aus 2-3 geplanten Tagen wurden schlussendlich 10 tolle Tage mit einigen Highlights. 

* zwei Fussballmatches inmitten ecuadorianischer Fans (bekannterweise das Eine mit besserem Ausgang für uns...)

* eine geniale Stadtführung durch Quito mit Peter und Maria

* eine Quinceañera "(eine Party zum 15ten Geburtstag einer Verwandten von Rosana), ein absolut verrücktes ecuadorianisches Fest

* ein echtes schweizer Raclette über den Lichtern der Stadt

* eine Babyshowerparty 

* ein Ausflug zu den Thermen von Papallacta

Angela Beccarelli Missing

Galapagos

Es stand ein weiteres Highlight unserer Reise an, die Galapagos Inseln. Wir hatten uns entschieden eine Wohnung in Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz zu mieten. Hauptsächlich haben wir unsere Zeit mit Tauchen verbracht, wobei wir unzählige Haie, Hammerhaie, Meeresschildkröten und Seelöwen getroffen haben. Bei einem tägigen Landausflug haben wir uns dann den Vögeln und Leguanen gewidmet.

Alles in allem war es eine wunderschöne Woche in einer ganz anderen Welt!

Angela Beccarelli Missing

Mancora und Guayaquil

Nach den schönen Tagen in Ica bestiegen wir wieder einmal einen Bus. Diesmal Richtung peruanische Nordküste, nach Mancora. Das erste Mal auf unserer Reise Strand mit der Möglichkeit zu baden oder Wassersport zu betreiben. Mancora gilt zwar als Surferparadies, aber aus Zeitgründen verzichteten wir darauf diesen Sport perfekt zu erlernen ;-) Wir vergnügten uns lediglich mit Bodyboards im Wasser. 

Danach war für uns die Zeit gekommen uns von dem 4ten Land unserer Reise zu verabschieden. Es ging weiter nach Guayaquil in Ecuador.

Diese Stadt, die eigentlich eher als Zwischenstopp für die Reise nach Galapagos gilt, hat uns ziemlich gut gefallen.

Des Weiteren haben wir einen sehr schönen Abend mit der Verwandtschaft von unserem Freund Roger verbracht. 


Angela Beccarelli Missing

Ica

Endlich ab an die Wärme! Nach vielen Tagen und Nächten im ¨kalten¨ Südamerika wurde es Zeit für uns weiter an einen wärmeren Ort zu reisen. Von Lima aus bestiegen wir den Bus Richtung Ica. Eine Stadt, die inmitten gewaltiger Sanddünen liegt, ein Stück von der peruanischen Küste entfernt. Hier quartierten wir uns in ein kleines, schönes Boutique Hotel mit Pool ein. Einfach mal ein bisschen an der Sonne liegen, baden und entspannen. Obwohl, zwei Ausflüge haben wir dann doch unternommen. Den Einen zum Sandboarding in Huacachina (einer Oase mitten in der Wüste) und den Anderen zu Ballestas Island. Diesekleinen Inseln, die vor dem Ort Paracas liegen, werden auch klein Galapagos genannt. Sie beherbergen tausende von Vögeln, Piguine und Seelöwen. 

Angela Beccarelli Missing

Machu Picchu

Nach einer 10 stündigen Zugfahrt im Luxuszug sind wir in Cusco gut gesättigt und ausgeruht angekommen. Unser Ziel war natürlich der Machu Picchu. Da der Inkatrail schon über Monate hinaus komplett ausgebucht war, haben wir uns entschieden, gemeinsam mit Stefano und Claudine, eine alternative dreitägige Trekkingtour mit dem Endpunkt Machu Picchu zu unternehmen. Morgens um 6 gings los, es erwartete uns eine 10 stündige Wanderung mit einem Anstieg bis auf 4300 Meter. Am Abend fielen wir todmüde in unser Zelt, welches unsere Porter schon aufgebaut hatten (sonst hätten wir vielleicht draussen schlafen müssen, bei unserer Begabung für den Zeltaufbau ;-)). Am nächsten Tag begann die Wanderung zum Glück etwas später und dauerte nicht mehr so lange, aber der massive Abstieg hatte es doch in sich. Nach einer weiteren Nacht (dieses Mal im Hotel), war es endlich soweit. Morgens um halb 6 machten wir uns auf zum Machu Picchu (mit hunderten anderen Touristen). Die Stimmung am Machu Picchu war trotzdem sehr mystisch und als sich dann der Nebel lichtete und den Blick auf die "Anlage" freigab, konnte man gar nicht anders als überwältigt sein.

Angela Beccarelli Missing

Rurrenabaque

Nach unseren Tagen in La Paz zog es uns in wärmere Gefilde, Richtung bolivianischer Dschungel und Pampas. Wir hatten eine kombinierte 5 Tagestour gebucht. Nach einer sehr abenteuerlichen Landung mit unserem sehr kleinen Propellerflugzeug ging es die ersten zwei Nächte zusammen mit unserem Guide Eloy in den Dschungel. Zu Fuss erkundeten wir die unterschiedlichen Waldarten und machten uns auf die Suche nach den verschiedenen Tier- und Vogelarten. Gesehen haben wir hauptsächlich Vögel.

Nachher ging es weiter in die Pampas, welche bezüglich ihres Artenreichtums nur noch mit Patanal in Brasilien vergleichbar ist. Schon auf dem Weg dorthin haben wir ein Dreifingerfaultier entdeckt. Den ersten Nachmittag konnten wir mit rosaroten Delfinen schwimmen, welche erstaunlich zutraulich und neugierig waren. Ein absolutes Highlight! Am Abend ging es mit der Taschenlampe auf "Kaimanjagd". Am nächsten Tag versuchten wir die verschiedenen Affenarten zu finden. Es ist uns gelungen :-) (siehe Foto). 

Alles in allem war es ein super Ausflug, nur auf die Moskitos könnte ich das nächste Mal gerne verzichten... 

Angela Beccarelli Missing

Potosí, Sucre, La Paz

Nach der Wüstentour führte uns unsere Reise weiter nach Potosí. Michel unternahm eine Führung durch die örtlichen Minen, wo er sich mit Kokablättern und hochprozentigem Alkohol gleich neue Freunde schaffte ;-)

Danach erlebten wir eine typisch bolivianische Taxifahrt bis nach Sucre. Hier haben wir uns sofort wohl gefühlt, die Stadt aus der Kolonialzeit zeigte uns eine neue Seite von Bolivien. Hier stand meine erste Quadfahrt auf dem Programm. Des Weiteren haben wir uns noch einmal beim Reiten versucht. Dieses Mal sogar mit Trab und Galopp :-)

Mit dem Flugzeug ging es weiter nach La Paz. Abgesehen von der traumhaften Aussicht über die Stadt bei der Ankunft, gefiel es uns hier nicht sonderlich gut. Wie viele andere Touristen haben wir uns dann noch mit dem Mountainbike die "routa de la muerte" runter getraut, welche heute vom Verkehr praktisch nicht mehr befahren wird. 

Angela Beccarelli Missing

Uyuni

Nach der Anklimatisierung an die Höhe in San Pedro haben wir eine dreitägige Tour nach Uyuni gebucht. Am Montag Morgen gings los und somit hatten wir uns auch endgültig von Chile verabschiedet. Wir waren zu sechst inkl. eines Fahrers/Guide/Koch in einem Jeep. Am ersten Tag besuchten wir die verschiedenen Lagunen (blanco, verde, colorada). Am meisten beeindruckte uns die Laguna Colorada mit ihren Flamingos. Michel und ich wurden glücklicherweise als Einzige von unseren Mitfahrern von der Höhenkrankheit verschont. Nach einer ersten Nacht in einer sehr rudimentären Unterkunft ohne Heizung bei -10 Grad ging unsere Tour weiter durch die beeindruckende Landschaft der Uyuni Wüste. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem der Salzhotels direkt am Rand des riesigen Salzsees. Am dritten Tag war es dann endlich soweit, das absolute Highlight der Reise wartete auf uns. Der Sonnenaufgang über dem Salzsee wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Seht euch selbst die Bilder dazu an, da braucht es nicht mehr viele Worte.

Angela Beccarelli Missing

San Pedro de Atacama

Es wurde Zeit uns von Argentinien zu verabschieden... Als packten wir einmal mehr unseren Rucksack und bestiegen den Bus Richtung San Pedro de Atacama (Chile). Die Ostertage machten die Suche nach einer Unterkunft nicht gerade einfach aber schlussendlich wurden wir doch noch fündig. San Pedro ist ein toller Ausgangsort für verschiedene Touren. Die erste Tour hat uns an die Laguna Cejar geführt. Eine Lagune mit einem sehr hohen Salzgehalt, so dass man im Wasser "schweben" kann. Später gab es einen Sundowner Pisco Sour am Salzsee. Am nächsten Tag gings morgens schon um halb fünf los zu den Geysiren del Tatio. Brrr, war das kalt um diese Zeit in der Wüste. Am Abend versuchten wir uns dann in einem Kochkurs an der chilenischen Küche. Auf jeden Fall wissen wir jetzt wie man Pisco Sour mixt :-)

Angela Beccarelli Missing

Salta und Umgebung

Um die Umgebung von Salta zu erkunden, haben wir uns entschlossen für eine Woche ein Auto zu mieten. Als Erstes haben wir einen Abstecher nach Cachi gemacht um dort einen Arbeitskollegen von Michel und dessen Frau auf Ihrer Farm zu besuchen und ein Wenig bei der Weinernte mitzuhelfen. Es waren drei super schöne Tage, an denen wir von unseren Gastgebern total verwöhnt wurden. Danach fuhren wir weiter zum Colomé Weingut, um dort mitten im Nirgendwo auf einen Kunstmuseum der besonderen Art zu treffen. Die Lichtinstallationen von James Tarrell haben uns den Atem geraubt. Weiter ging es auf der Ruta 40 nach Cafayate durch wunderschöne Landschaften. Unsere längste Autofahrt führte uns von Cafayate nach Tilcara im Norden von Salta. Dort erwartete uns ein spezielles Musikspektakel, zu Ehren der Osterwoche spielten dort im Dorf alle "Guggenmusiken" der Umgebung. Der Rückweg führte uns dann noch durch die "Siebenfarbigen" Felsen nach Salta.

Angela Beccarelli Missing

Iguazu Wasserfälle

Nach einigen Tagen in Mendoza, mit einer 40.sten Geburifeier auf einer traumhaften Bodega und einigen Tagen in Córdoba, hat uns unsere Reise weiter nach Iguazu geführt. Wow, diese Naturgewalt muss man einfach mal gesehen und erlebt haben. Der Lärm und die aufspritzende Wassergischt sind überwältigend. Nach fünf Minuten ist man tropfnass, was bei Temperaturen um die 35 Grad eine willkommene Abkühlung ist. Wir sind sogar noch einen Tag auf die brasilianische Seite rüber gefahren um noch die Panoramasicht genießen zu können. Ein Land mehr auf unserer Liste ;-)

Angela Beccarelli Missing

Santiago de Chile

Ursprünglich nur nach Santiago gereist, um US Dollar für Argentinien zu besorgen, haben wir uns ein wenig in diese Stadt verliebt. Die eindrucksvollen alten Gebäude, die schönen grünen Parks, das abwechslungsreiche Sightseeing und natürlich nicht zuletzt das großzügige Angebot an feinem Essen und Getränken haben uns über zeugt. 

Eine Velotour durch die Weinberge und das anschließende Wintasting hat uns den chilenischen Wein noch näher gebracht als er eh schon war ;-)

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Toller Weinkeller, die Verkostung hat bestimmt Spaß gemacht ;-)

Angela Beccarelli Missing

Roadtrip Umgebung Bariloche

In der "Argentinischen Schweiz" angekommen, haben wir beschlossen die Umgebung mit dem Auto unsicher zu machen. Zusammen mit Claudine und Stefano, die wir in der Sprachschule in Buenos Aires kennen gelernt haben, mieteten wir für fünf Tage einen Superflitzer ;-) (siehe Foto). 

Zwischenzeitlich hatten wir sogar das Fortbewegungsmittel gewechselt. Michel denkt momentan ernsthaft über einen Berufswechsel nach :-) Aber wahrscheinlich fehlen ihm dann am Ende doch ein paar PS...

Angela Beccarelli Missing

Torres del Pain(e)

Unser Ausgangspunkt zum Torres del Paine war Puerto Natales. Dort buchten wir unsere Tour für die bekannte "W" Wanderung. Wir entschieden uns für die "Städter"-Variante mit Übernachtungen in den Refugios (also eigentlich war das meine Bedingung, dass ich überhaupt mitgehe :-)).
Hier nun die ganze Wanderung zusammen zu fassen, würde den Rahmen sprengen. Nur soviel, es waren 5 schöne und anstrengende Tage (vor allem für mich) und der Nationalpark wird mir auch als Torres del Pain in Erinnerung bleiben ;-)

  • Missing
    Caro Bernet hat am kommentiert:

    Hammer-Foti! Respekt, da hät sich "Pain" aber glohnt! Du wirsch no zum Wander-Vogel ;-) Häsch di wieder erholt? Ich wünsch eu witerhin ä spannendi Reis, gnüsseds! Liebi Grüess Caro

Angela Beccarelli Missing

Pinguine soweit das Auge reicht...

Es ist ein spezielles Gefühl am "fin del mondo" anzukommen, aber ansonsten gibt es über Ushuaia nicht sehr viel zu berichten. Nur der Ausflug zu einer Pinguininsel mit tausender dieser lustigen Vögel wird mir in Erinnerung bleiben.

Ushuaia
Tierra del Fuego, Argentina
Angela Beccarelli Missing

B.A. zum Dritten

+ Bad Religion Konzert

Lessons learned: klein sein an einem Konzert ist nicht lustig

- ein Handy

Lessons learned: nie das Handy auf der Strasse aus der Tasche nehmen

- ein Tablet

Lessons learned: es braucht halt doch eine Hülle fürs Tablet

+ Fussballmatch

Lessons learned: es gibt wirklich keine Bratwurst im Stadion

+ viele feine Nachtessen

Lessons learned: es gibt mehr gute Restaurants hier, als wir Tage zu Verfügung haben

+ neue Spanischkenntnisse

Lessons learned: Mit vier Stunden Spanischunterricht pro Tag lernt man doch so einiges

+ viele Flaschen Wein

Lessons learned: anstatt drei offene Gläser Wein zu bestellen, gerade die ganze Flasche nehmen


  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    ganz schön viel gelernt ;-))

Angela Beccarelli Missing

el proximo...

Gestern hatten wir die super Idee ein feines Fleischrestaurant aufzusuchen, welches uns unsere Gastmutter empfohlen hatte. Sie riet uns vorgängig unbedingt einen Tisch zu reservieren. Aber doch nicht wir, das tun nur Angsthasen ;-) Mit dem Resultat, dass wir schlussendlich drei Stunden auf einen Platz gewartet haben! Solange muss man nicht einmal in Zürich fürs Kaufleuten anstehen... Aber das Fleisch welches wir dann um 23.30 Uhr auf dem Tisch hatten, hat einiges wieder wett gemacht :-)

Buenos Aires
Autonomous City of Buenos Aires, Argentina
  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    ...Wenn man nicht auf Mutti hört.... ;-)

  • Small
    Roger Sola hat am kommentiert:

    ihr händ ja ziit. ;-)

  • Missing
    Laura Victoria Moser hat am kommentiert:

    Hallo ihr zwei, ich bin gerade fuer 3 Monate in BsAs. Wie heisst das Restaurant? Vielen Dank ;)

Angela Beccarelli Missing

Buenos Aires zum Ersten

Vor zwei Tagen sind wir nach einer langen Reise in Buenos Aires angekommen. Die Stadt hat uns sofort in ihren Bann gezogen. Gutes Essen und Wein an jeder Ecke, also ideale Voraussetzungen für uns beide um uns wohlzufühlen. Auch der erste Fernet Cola für Michel war schnell gefunden ;-)

Und ich habe mich schon an der Branca Mentha mit Sprite Variation versucht... 


  • Small
    permondo hat am kommentiert:

    Hallo Ihr beiden, Ihr seid ja gut drauf.
    Hier eine Mitteilung, die sicher für Euch gedacht ist, aber beim permondo-support gelandet ist:
    "Hallo ihr zwei. Es freut üs, dass er's guet händ ? Gnüssets Mam und pa"

Angela Beccarelli Missing

Chaos pur!

So sieht es also aus, wenn man für ein halbes Jahr packen soll. Mal schauen, ob alles in den Rucksack reinpasst :-)

Zurich
Canton of Zurich, Switzerland
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Ihr macht es ja spannend! Wo geht's denn hin? und wann geht es los?

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Passt ;-)

Angela Beccarelli Missing

Bald geht's los!

Nicht mehr lange und wir machen uns auf die grosse Reise :-) Die Vorbereitungen laufen und ein Untermieter ist gefunden. Nun kann ja gar nichts mehr schief gehen.

Zurich
Canton of Zurich, Switzerland
  • Missing
    Andrea Mahlstein hat am kommentiert:

    Er, Toll, Dass Ihr Einen Untermieter Gefunden Habt! Guete Endspurt Und Liebe Gruess Andrea