Viet-Bodscha

Jetzt nur noch die letzten Dinge im Büro regeln und dann raus aus dem Anzug und rein in die Trekkinghose - Dann gibt es bald wieder Nachrichten von unterwegs und wir streifen das Arbeitstier für 3 Wochen ab. Auf ins Mekongdelta...

Ho Chi Minh Trail

Erster Tag in Vietnam. Da es im Hotel noch Wifi gibt, tippe ich mir auf dem Ipod mal wieder nen Wolf. Mal gucken wie das so funktioniert. Ho-Chi-Minh-Stadt ist nicht so stressig wie erwartet. Durch die breiten Boulevards,die Parks und aleen gibt es trotz der Hitze ein angenehmes Ambiente. Die Taxis und Strassenverkäufer sind auch deutlich weniger aufdringlich... Oder wir haben uns seit Indonesien nen fiesen "quatsch mich nicht an" Blick angewöhnt ;-)
Sehr bedrückend war das Kriegsrelikte Museum, das sehr heftige Bilder des Vietnam Krieges enthält. Bilder haben Macht. Damit ist auch klar warum es vom Irak und Afganistan vergleichsweise wenig Bilder gibt...
Die Leute hier sind sehr nett. Der Taxifahrer hat sogar zugegeben dass er nicht gucken kann ( er kannte das Hotel nicht und konnteweder die Adresse noch die Karte entziffern...)... Obwohl er fährt immer noch Auto. So weit so gut! Es grüssen Euch der Rumtreibär und der Urlaubär

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Den heutigen Tag haben wir ganz entspannt am Hotelpool begonnen. Danach hieß es Abschied nehmen vom 5-Sterne-Komfort mit beheizter Klobrille (Jupp, die Asiaten pflegen eine hohe Toilettenkultur....;-) und rein ins Backpacker-Dasein. Das sind wir dann auch gleich mit dem passendem Kulturprogramm, einem Besuch in der Pagode des Jadekaisers, angefangen. Zum Mittag haben wir dann gelernt, dass in einem typisch vietnamesischen Cafe ein Ice-café tatsächlich Kafee mit Eiswürfeln bedeutet und kein amerikanisierter Frappé-Latte-crushed-macchiato ist... Trotzdem sehr lecker bei der Hitze. Ansonsten sparen wir uns die Interntcafes, die es auch nirgends gibt, da jedes Café mit Wifi ausgestattet ist. Morgen früh geht's dann weiter nach Can-Tho um den Mekong genauer zu bestaunen... Chuck mei mang die Reisenden

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Cần Thơ

Hallo ihr lieben in Deutschland,

jetzt sitzen wir mal wieder in einem fernem Land in einem Internetcafe. Trotzdem ist es hier anders als wir es sonst beim Reisen gewohnt sind....

Und das liegt - wie alle uns etwas komisch vorkommenden Dinge - an den Eigenheiten der Asiaten: Und damit meine ich nicht, dass wir uns hier problemlos von Katzen, Hunden und Kanarienvoegeln ernaeren koennten, sondern diemal ganz banal daran, dass die Internetcafes hier der technologiesuechtgen Kleinstadtjugend dazu dienen moeglichst wenig in der realen Welt, dafuer aber um so mehr im Cyberspace zu leben. Um es also auf den Punkt zu bringen: Anders als im Rest der Welt sind die Computer hier in den Internetshops echte Hightech-Geraete.

Warum aber schreibe ich diesen ganzen Kram hier eigentlich? Ganz einfach: Soeben hat ein hetiger tropischer Regen eingesetzt und wir muessen hier einige Zeit ueberbruecken ;-)

Nach vierstuendiger Fahrt mit dem Bus sind wir heute Mittag in Can Tho, mitten im Mekong-Delta angekommen. Die fuer asiatische Verhaltnisse kleine Stadt ist erstaunlich nett aufgemacht und hat sogar eine kleine begrueyhnte Uferpromenade mit allerhand tourischtischem Schnick-Schnack. Eine Bootstour auf einen der schwimmenmden Maerkte ist bereits bei einer verkaufstuchtigen Fischersfrau gebucht. So geht es dann moregen frueh um 5:30 los um den Sonnenaufgang ueber dem Mekong zu erleben. Da wir ja unseren eigenen Bootsfuehrer haben, werden wir dann wohl noch ein wenig in den Nebenarmen des breiten, braunen Stroms umherschippern.

Ubermorgen geht es dann weiter nach Chau Doc, von wo aus wir ebenfalls wieder per Boots auf dem hier alles bestimmenden Fluss die Grenze zu Kambodscha passieren um in Phnom Peng zu landen.

Heute sind wir um 4:30 aufgestanden. Ja, und so was nennt sich dann Urlaub. Erstaunlicherweise waren aber alle Vietnamesen schon wach und eifrig dabei Marktstaende aufzuabauen etc. Wir sind dann mit einem sehr netten kleienn Fischer den Mekong runter gefahren. Sonnenaufgang ueber den Palmenbesetzten Ufern des Mekong. Morgens frueh und auf dem Wasser ist es auch angenehm kuehl. Es war ein sehr lustiger entspannter Vormittag. Waehrend der 6 Stunden Tour hat er alles moeglichan Zeug fuer uns aus Palmblaettern, Bananenstauden und sonstigen Gewaechsen gebastelt. Ohrringe, Ventilator, Heuschrecken, einen kompletten Blumenstrauss(!!!) das war echt suess! Bananenblaetter-Origami! Dann sind wir rein ins Getuemmel der schwimmenen Maerkte ein echt lohnenswerter Ausflug! Hier werden Obst, Krabben und alles was man sonst so braucht noch direkt gehandelt. Das hat echt spass gemacht. An den vielen 1000 Seitenarmen des Flusses gibt es auch noch unbebaute Grundstuecke... wer also die Hitze nicht scheut... entweder ist das in 10 Jahren eine Top Lage oder ueberschwemmtes Sumpfgebiet...
Seit heute Mittag regnet es. Daher haben wir einfach nur gechillt.
Also lasst es euch gut gehen. Morgen gehts fuer uns weiter. Zwischenstop vor der Kambodschanischen Grenze.

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