Namibia "pauschal"

Beim Reiseveranstalter gebuchte Rundreise Namibia klassisch. Das richtige, nach fünf Monaten auf selbst organisierter Tour.

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

Beginne jetzt mit dem Bloggen und…

Station erstellen
Claus Small

afrikanische Verhältnisse

Auch in Deutschland läuft nicht alles perfekt. Nachdem der erste ICE ausfällt, hat der nächste (am Ende) 35 Minuten Verspätung.

Aus Anlass unserer Rückkehr hat die Stadt Hannover zwischenzeitlich schon mal (Straßen-)Zeichen gesetzt.

Hanover
Lower Saxony, Germany
  • Small
    Michaela hat am kommentiert:

    hallo claus, war das eine gruppenreise oder zu wie viel personen seid ihr gereist?

Claus Small

totsiens

77 km. Wir erholen uns auf der Ranch bis nachmittags. Stück für Stück, je nach Anschluss-Programm und Rückflug, löst sich die Gruppe auf. Alle sind sich einig, dass wir miteinander viel Glück gehabt haben und auch Reiseleiter Nico lobt die Disziplin (vor Allem beim Aufstehen). Er bringt uns  zum übersichtlichen Flughafen und wir starten pünktlich den Rückflug nach Frankfurt. 

Windhoek
Khomas, Namibia
Claus Small

Gnus am Pool

362 km. Wir fahren zurück Richtung Windhoek, bestaunen die vielen Termitenhügel und übernachten kurz vor der Hauptstadt auf der Okapuka Ranch

Windhoek
Khomas, Namibia
Claus Small

Wasserlochtourismus

ca. 200 km. Wecken 5.30, Abfahrt 6.30. Mit Hilfe von Nicos Organisationstalent fahren wir in zwei offenen Wagen in den Etosha Nationalpark. Wir sehen Löwen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Elefanten, viele Sorten von Antilopen, Strauße, Springböcke und Warzenschweine und machen das eine oder andere Foto. Ein spannender Tag, vor Allem für Safari-Neulinge.

Outjo
Kunene, Namibia
Claus Small

Alltag der Himbas?

356 km. Am Vormittag besuchen wir ein Dorf der Eingeborenen Himba. Es fällt schwer zu glauben, dass wir das normale Leben sehen, wenn fast gleichzeitig die Insassen von vier Touristenbusse durch das Dorf gehen. Selbst das "zu besichtigende" Dorfleben hat mit den ursprünglichen Gewohnheiten immer weniger zu tun. Da es keine Schulkinder gibt, stellt sich auch die Frage nach dem Sinn der "Vorzeigeschule".

Wir fahren weiter Richtung Etosha Nationalpark, und übernachten in der Toshari Lodge

Outjo
Kunene, Namibia
Claus Small

Zapfentragende Nacktsamer

435 km. Heute fahren wir vorbei an einem Wrack in der Skeleton Coast durch die Namib ins Damaraland. Unterwegs kann man hübsche Püppchen kaufen oder die noch hübscheren Verkäuferinnen fotografieren.

Das Highlight des Tages heißt Welwitschia Mirabilis, erstaunlicherweise ein Wahrzeichen Namibias. Für dieses Gewächs, das an einen geplatzten grünen Autoreifen erinnert, fahren wir einen Umweg von mehr als einer Stunde. Wir sind uns einig, dass es ein Bild auch getan hätte, lieber hätten wir die Stunde in der Damara Mopane Lodge verbracht.

Khorixas
Kunene, Namibia
Claus Small

Gunther Schnäppchen

0 km. Aufstehen nach Wunsch. Heute "freier" Tag, mit der Möglichkeit von fakultativen Bootsausflügen oder Rundflügen. Man kann aber auch einfach nur am Strand oder in der Stadt schlendern und das "Nicht im Bus Sitzen" genießen. 

Auf einem kleinen Markt treffen wir Gunther. Gunther ist einheimischer Farbiger, der beschnitzte Kastanien verkauft (wie viele seiner Kollegen mit ihm). Noch während des Gesprächs schnitzt er unsere gezielt erfragten Namen in die Kastanien, während wir im "Shop" seines Nachbarn ein weiteres Souvenir aussuchen. Während der Verkaufsverhandlungen erfahren wir von seinen Kollegen "im Vertrauen", dass sein Nachname "Schnäppchen" ist. Ob es denn tatsächlich eines war??

Swakopmund
Erongo, Namibia
  • Small
    Mario Zindler hat am kommentiert:

    Schöne Tour, die Ihr gemacht habt, die Nüsse sind bestimmt Makalani-Nüsse gewesen, die überall verkauft werden :)

Claus Small

Wellblech

323 km. Nach kurzem Halt in Solitaire, wo wir uns mit Apfelkuchen versorgen, fahren wir über den Gaub und den Kuiseb Pass durch bizarre Felsformationen. 

Über Wellblechpisten und durch die Namib erreichen wir Walvis Bay. Wir sehen Salzgewinnungsanlagen und tausende Flamingos, bevor wir nach Swakopmund weiterfahren. Eine Rundfahrt durch die sehr deutsche Stadt bringt uns am Ende zum Hotel Eberwein. Da wir hier zweimal übernachten, lohnt sich erstmalig ein intensiveres Auspacken der Koffer.

Swakopmund
Erongo, Namibia
Claus Small

Softwalking

286 km. Wecken um 4.30 Uhr, Abfahrt 5.30 Uhr. Beste Licht und angenehme Witterungsbedingungen zum Besuch der Dünenlandschaften in Sossusvlei. Nachdem wir das letzte Stück zur Düne durch tiefen Sand auf einem Teckeranhänger zurückgelegt haben, besteigen wir eine große Wanderdüne und genießen den Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste. Es folgt der direkte weiche Abstieg in die ausgetrocknete Senke des Tsauchab Flusses.

Vor einigen Millionen Jahren hat dieser Fluss ein 30 m tiefes Bett (den Sesriem Canyon) gegraben, durch den wir bei der nächsten Station einen kleinen Spaziergang machen.

Wir fahren zur Namib Naukluft Lodge, einer kleinen Anlage mit unendlicher Weite direkt vor der eigenen Terrasse. Leider wird die Beobachtungsstation am Wasserloch nicht von Tieren besucht, als wir dort warten. Abends gibt es Essen aus Eisentöpfen am offenen Feuer. 

Solitaire
Khomas, Namibia
Claus Small

Diamantengeschichte auf Deutsch

429 km. 1908 brach vor den Toren von Lüderitz mit dem ersten Fund das Diamantenfieber aus. Wir besuchen die Geisterstadt Kolmannskoppe, wo zur Blütezeit 300 Fachleute und einige Tausend Farbige gearbeitet haben. Die Häuser sind teilweise versandet und teilweise als Erinnerungsmuseum hergerichtet. Nach der Besichtigung haben wir wenigstens eine Ahnung des sehr deutschen Lebens in der Wüste. Zwischen 1908 und 1914 wurden 1000 Karat (200 kg) Diamanten gefunden/gewonnen (90% Schmuck; 10% Industrie).

Auf der Hammersteinlodge angekommen, haben wir die Möglichkeit eines "Catwalks". Die etwas große Gruppe besucht unter der gewöhnungsbedürftig launigen Führung eines Berliner Mitarbeiters 2 Karakule und zwei Geparden. Dem Leoparden ist es noch zu warm und er bleibt lieber in seinem schattigen Versteck.

Maltahohe
Hardap, Namibia
Claus Small

Aus, Namibia

 528 km. Nach dem Frühstück wandern wir ein wenig am Rand des Fishriver Canyon (zweitgrößter Canyon der Erde, bis zu 27 km breit und 550 m tief) entlang. Bei der Weiterfahrt über Aus kann man normalerweise irgendwo eine Wildpferdeherde beobachten, aber selbst am Wasserloch haben wir kein Glück.

Auf dem Weg nach Lüderitz überholt uns einer der selten fahrenden Güterzüge. Kleine Stadtrundfahrt in Lüderitz, Foto-Stop am Hafen und Check in im Hotel Sperrgebiet, benannt nach der RESTRICTED DIAMOND AREA, die sich links und rechts der Zufahrtstraße befindet.

Luderiz
Karas, Namibia
Claus Small

Heiße Quellen am Arsch der Welt

550 km. Über Keetmanshoop, das Verwaltungszentrum Südnamibias, fahren wir zu einem oft fotografierten "Köcherbaumwald" (ca. 250 Exemplare). Neben den normalerweise einsam stehenden Bäumen, gibt es einige "Kunstwerke" zu besichtigen.

Zum Ende der Strecke verlassen wir den Asphalt und fahren über eine Buckelpiste zum Ai-Ais Resort (jwd). Die dortigen heißen Quellen werden sowohl zum Duschen, als auch zum Füllen der Pools genutzt.

Ai-Ais
Karas, Namibia
Claus Small

Loch des Lebens

309 km. Wir starten um 8.00 Uhr mit einem etwas altersschwachen Bus. Der Rhythmus 6/7/8 (6.00 Uhr Wecken, 7.00 Uhr Koffer vor die Tür und 8.00 Uhr Start) begleitet uns fast an allen Tagen. Die Gruppe, die aus acht Paaren aus den verschiedensten Orten Deutschlands besteht, kommt aber gut damit zurecht.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Windhoek mit verschiedenen Foto-Stops, fahren wir in die Kalahari zur Kalahari Anib Lodge. Dort gibt es die Gelegenheit zu einer Prischfahrt, oder zu ersten Tierbeobachtungen am nahe gelegenen Wasserloch.

Kalahari
Omaheke, Namibia
Claus Small

Überschaubar

44 km. Am Flughafen holt uns Nico, unser Reiseleiter und Busfahrer für die nächsten zwei Wochen, ab und bringt uns ins Safari Hotel. Da das Treffen mit der Gruppe erst am Nachmittag stattfindet, nutzen wir die Zeit um uns zu Fuß die Hauptstadt Namibias anzusehen. Das kann man an einem Tag gut erledigen.

Windhoek
Khomas, Namibia
Claus Small

Heimatkunde

Bahnanreise nach Frankfurt. Den späten Abflugtermin nutzen wir, um uns ein wenig in Frankfurt umzuschauen.

Frankfurt
Hesse, Germany