Mörderhitze hier ... da hilft nur ein kühles ISLAND

11 Tage im Land der Trolle und Elfen

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Diana Small

So sieht also Sonne aus


Heute begrüsste uns der Tag mit Sonnenschein und blauen Himmel und wir waren dabei weiter zu ziehen. Unser Weg Richtung Egilsstadir führt uns noch einmal am Namjafjall vorbei und wir beschliessen noch mal kurz zu halten und uns die Farben bei Sonnenschein anzuschauen.


Viel besser… und auch unser Gemütszustand steigert sich von einem Lächeln zu einem Dauergrinsen. Was gutes Wetter alles so ausmacht. Das geht wohl auch unseren Touri Brüdern und Schwestern so, denn warum um Himmels willen setzt man sich ein Einhornkopf auf und macht Fotos. Das soll mir ein Psychologe mal erklären!


Weiter geht unsere Reise und wir beschliessen es den anderen Touri’s gleich zu tun und aus dem Auto während der Fahrt zu fotografieren. Erinnerungsfotos für einen weiter Besuch / Besuche hier. Das ist schon beschlossene Sache…


Kaum in Egilsstadir angekommen muss erst mal ein Subway und seine Toilette herhalten. Das raue Klima scheint auch auf unser Blasenaktivität Einfluss zu haben so viel wie hier nach WC’s suchen. Menschen mit Blasenschwäche sollten sich sicherheitshalber schon mal ne WC Übersichtskarte besorgen :-) Gibts hier bestimmt auch.


Nach nem leckeren Sandwich gehts wieder in den Bonus Supermarkt um uns noch ein paar Leckereien zu besorgen bevor wir den höchsten Wasserfall Islands ansteuern. Das Wetter hält sich noch immer auch wenn die Regenwolken in der Ferne schon wieder zu erkennen sind.


Ein kurzer Tankstop unterwegs lässt uns zur Erkenntnis gelangen, das Kreditkarten mit 6 stelligen Code nicht immer funktionieren.


Einen 2.5 km langen leichten Aufstieg später stehen wir vor dem Hengifoss und sind enttäuscht auch an diesen nicht so weit heran zu können. Bei niedrigem Wasserstand soll dieses aber möglich sein. Beeindruckend ist er aber trotzdem und auch der Aufstieg ist schon sehenswert mit seiner Schlucht und dem Litlanesfoss. Auf dem Rückweg beschliessen wir noch an diesem einen kurzen Halt zu machen und etwas näher heran zulaufen. Der Weg ist deutlich vom ersten Aussichtspunkt der Route zuerkennen. Ganz Mutige können bis an den Wasserfall heran… wir waren es nicht.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g1096229-d7385967-Reviews-Hengifoss_Waterfall-Hallormsstadur_Egilsstadir_East_Region.html

Der Weg in unsere Unterkunft in Egilsstadir war schnell zurückgelegt und so sanken wir abermals völlig fertig in unsere Betten.

http://booking.com/df6770b4bd81c2f3

Diana Small

Das roten Licht und unser erster Hot Tube

Nach einem erneuten spitzenmässigem Frühstück in unserer Unterkunft blieb noch Zeit für einen kurzen Plausch mit unseren Mietbewohnern aus Lausanne bevor wir in Richtung Vulkan Krafla aufbrachen. Ein kurzer Stop am Postkasten und Denise konnte ihre 15 Karten loswerden. Da lobe ich mir doch meine App, wo eigene Fotos verwendet werden können. Alle die keine Karten erhalten haben… nun ja… „ich habe keine Zeit“ ist wohl die beste Ausrede in diesem Fall.


Der Vulkankegel war schnell gesehen und unsere Kameras hatten auch ordentlich was abbekommen. Was auch immer alles in diesen Dämpfen enthalten ist, unsere Technik fand es nicht ganz so prickelnd. Putzen…putzen…putzen um den Schleier auf unseren Objektiven und Gehäusen wieder ab zu bekommen war echt nervig. Man hätte sich ja auch im Vorfeld mal erkundigen können… hinterher ist man ja immer schlauer.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d2272130-Reviews-Krafla_Lava_Fields-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

Eine kurzer Stop an einer Dusche brachte uns den isländischen Humor näher.

Suchwort:Kafla Island Dusche


Next Stop Dettifoss… der war eher unspektakulär, lediglich die Grösse und die Wassermassen machen Eindruck. Der daneben gelegene Selfoss ist wesentlich schöner. Meine inzwischen wieder getrocknete Hose erinnerte mich zuvor klebender weise daran, das ich vergesse hatte diese einzuwachsen. Also ganz wichtig wasserabweisende Kleidung ist hier klar von Vorteil. Die Gischt des Dettifoss hat es in sich. Von hier aus geht es weiter auf der F862 um dort noch weitere Wasserfälle zu erkunden. Durch grosse Wasserpfützen und von Schlaglöchern durchsiebte Feldwege, deswegen auch das F :-) endete unsere Fahrt abrupt an einer zu tiefen Pfütze. Trotz des 4x4 unter unserem Popöchen trauten wir uns das nicht zu. Und alle nachfolgenden auch nicht, so das wir drehten und uns weiter Richtung der Strasse F864 und dem Hafragilsfoss machten. Auf der anderen Seite des Dettifoss vorbei war dieser Wasserfall durch eine sehenswerte Anfahrt durch roten Erde ein Highlight. Ein wunderschöner Blick in die Schlucht der Jökulsá machte diesen Ort perfekt und niemand ausser uns hatte sich hier her verirrt. Die Fahrt führte uns dann weiter durchs Hochland und bis auf wenige Autos haben wir die Strasse für uns und kamen wieder am Meer an und liessen endlich die geschlossene Wolkendecke hinter uns. Ein Hauch von Sonnenuntergang war zu sehen und so halten wir noch kurz am Meer um das Flair noch etwas zu geniessen.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d1912449-Reviews-Dettifoss_waterfall-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Hafragilsfoss
Die Fahrt zurück in unsere Unterkunft war recht unspektakulär, bis das rote Licht am Horizont erschien. Es wurde Zeit diesem auf den Grund zu gehen und so beschlossen wir dem Licht zu folgen. Vielversprechend kamen wir diesem Näher und spekulierten schon auf die Dinge die da kommen könnten. Unsere Karte verriet uns, das auch ein Hot Tube in der Nähe ist, so das wir inständig auf einen kleinen Vulkanausbruch hofften. Nun ja… als wir vor den hell beleuchteten Gewächshäusern standen war des Rätsels Lösung so völlig unspektakulär. Tomaten… Tomaten… Tomaten… na toll.


Dann musste jetzt endlich der Hot Tube her. Und es dampfte auch schon in der Gewächshaus Nachbarschaft. Da muss er irgendwo sein und das war er dann auch. Nur leider abgesperrt und durch die starken Bewegungen wussten wir auch warum. Es roch nicht nur nach Ei sondern man konnte sicher auch welche darin kochen…


Wir konnten unseren Tag doch nicht so enden lassen! Und so versuchten wir erneut unser Glück um Nordlichter zu fotografieren und zu sehen. Die Chancen standen nicht schlecht, denn der Himmel blieb offen und die Vorhersage stand auf Stufe 3 von 9. Das könnte funktionieren… kaum an unserem Stammplatz angekommen ging es auch schon los. Heller Mond und genau so helles Nordlicht. Blöder Mond… aber mit viel Glück hatten wir ein paar Fotos im Kasten. Nur gut hatten ich eine Weitwinkelobjektiv mit einer max. Blende von 2.8, das konnte auch kaum fürs Auge sichtbare Nordlichter auf ein Bild bannen. Wie auch in den letzten Nächten war es wieder spät geworden und so sanken wir gegen 2 Uhr ins Bett.


Diana Small

Was war noch mal Sonne?

Vom Regen der gegen unser Fenster schlug erwachten wir in einen trüben Tag. Unser Programm sah es vor den Wasserfall Aldeyjarfoss der in der Nähe des Goðafoss liegt und das Námafjall zu besuchen. Hier im Gebiet des Myvatn reiht sich ein Naturschauspiele an das Nächste und man kommt aus dem staunen nicht mehr heraus. Mit regenfester Kleidung und wasserdichten Kameras machten wir uns auf diese zu besichtigen.


Die einstündige Fahrt zum Aldeyjarfoss war auch gleichzeitig unsere erste unbefestigte Strasse hier in Island und in der Hoffnung das es auch wie in den letzten Tage am späten Nachmittag wettertechnisch besser wird fuhren wir uns von Schlagloch zu Schlagloch zum Ziel. Der Wettergott hatte leider unsere Gebete noch nicht erhört und so machten uns starke Windböen und Nieselregen den anfänglichen Aufenthalt etwas schwierig. Getreu dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung blieben wir standhaft und wurden etwas später belohnt. Der Wind lies nach und der Regen verzog sich. So konnten wir noch etwas herum kraxeln und unsere Fotoleidenschaft nachgehen, bevor es dann weiter in Richtung Námafjall ging.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d7075805-Reviews-Aldeyjarfoss-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html
Ein kurzer Halt in Reykjahlíð bei einem kleinen Supermarkt dort lies uns den Duft von Pommes in die Nase steigen und so ne Burgerbeilage geht immer. Nach dieser kleinen Mahlzeit war noch ein kurzer Stop im Information Center fällig. Der sich gleich beim Supermarkt und der Tankstelle befindet.

Wir wollten ja eigentlich auch noch Walwatching machen. Aber die Preise schrecken uns etwas ab und es wird nicht garantiert das man irgend etwas sieht. Was also tun? Zum Glück war die Walsaison gut auf einer Jahreskarte dargestellt, sodass wir uns entschlossen dieses auszulassen, da jetzt kaum noch etwas zu sehen ist. Zumal war das Wetter nicht auf unser Seite und das war uns einfach zu unsicher. Müssen wir halt noch mal wieder kommen… was uns nicht schwer fallen dürfte.



Am Námafjall angekommen war das Geruchsfernsehen auch schon auf dem Highlevel angekommen. Augen auf und durch his es da. Und es ist wirklich ein traumhaftes Schauspiel der Naturkräfte. Das muss man unbedingt gesehen haben.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d3767545-Reviews-Namafjall-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

Auf Rückfahrt war dann wieder unser Hot Tube Suchproblem. Wir sind aber auch ein paar Blindfische. Trotz Hilfe einer Internetseite schaffen wir es nicht so eine frei zugängliche heisse Quelle zu finden. Wir verschieben es erneut und beschliessen noch in der Abenddämmerung an Skútustaðir und seinen Pseudokratern vorbei zu fahren. Sieht auf einigen Fotos aber interessanter aus als es ist. Wir waren etwas enttäuscht und so war die Heimfahrt schnell angetreten. Auf unserem Weg zurück entdeckten wir ein seltsames rotes Licht am Himmel. Sollte sich unser Wunsch nach einem Vulkanausbruch etwa schon jetzt erfüllen. Wir rätselten und machten noch ein Beweisfoto. Leider war es schon wieder 23 Uhr, so wie fast jeden Tag bisher, und wir beschlossen diesem Rätsel am nächsten Tag zu lösen.
https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g1096230-d3388844-Reviews-Skutustadagigar-Reykjahlid_Lake_Myvatn_Northeast_Region.html




Diana Small

Hot Tube, Wasserfall und Co.

Der Tag startet wie der Vorige endete… mit Regen. Nach einem morgendlichen geruchsintensiven Duscherlebnis ging es auch schon weiter in Richtung Myvatn. Unsere beiden Gesprächspartner des gestrigen Abends aus Basel hatten uns von dem Hot Tube Grettislaug erzählt und uns diesen wärmstens empfohlen. Somit war das unser erstes Ziel. Auf der Fahrt dorthin waren allerdings Bauarbeiten zu Gange und wir merkten schnell, das die Strasse wohl etwas zugeschüttet worden war… blöd waren wir doch sowas von bereit einen Sprung ins warme Nass zu machen.

http://hotpoticeland.com


Nun ja dann eben weiter mit unserer Fahrt entlang der Küste auf der Strasse 76. Wir durchfuhren einspurige Strassentunnel und an pinkfarbenen Strohballen vorbei. Wunderbare Landschaft hier. Mit ängstlichen Blick auf die Tanknadel erreichten wir Olafsfjordur wo wir zum ersten Mal tankten. Puhhh... war das knapp. Die Empfehlung immer den grössten Betrag zu drücken und dann wird es genau abgerechnet haben wir befolgt. Mal schauen was die Kreditkartenabrechnung später so sagt. Der nächst grössere Ort Akureyri war schnell bezwungen und der Regen übrigens auch. Endlich Sonne und blauer Himmel.

https://www.tripadvisor.de/Tourism-g1917492-Olafsfjordur_Northeast_Region-Vacations.html

https://www.tripadvisor.de/Tourism-g189954-Akureyri_Northeast_Region-Vacations.html


Unser Weg ging wieder auf die berühmte Ringstrasse und direkt am Goðafoss vorbei, wo wir kurzer Hand beschlossen anzuhalten und uns den ersten schönen Wasserfall anzuschauen. Es war die perfekte Zeit, denn die Busladungen von Touristen machen sich gerade aus dem Staub und es war etwas Platz für uns. Dieser Wasserfalls ist wirklich sehenswert und am späten Abend hat man noch einen schönen Sonnenuntergang inklusive. Der spätere Rückweg wurde uns noch durch einen asiatischen Kamikaze Mietbewohner versüsst, indem er uns auf unserer Fahrspur entgegen kam. Nur gut hat er vor lauter Aufregung noch die Bremse gefunden.

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g189952-d283481-Reviews-Godafoss-Iceland.html


Der restliche Weg zur nächsten Unterkunft im Guesthouse Vestmannsvatn war nicht mehr weit und nach kurzem Check-Inn ging es auch schon wieder los in Richtung nächstem Hot Tube suchen. Unsere Suche wurde abrupt unterbrochen, als Denise Nordlichter am Himmel entdeckte. Jaaaa… da waren sie. So völlig falsch gekleidet, denn wir hatten die Badeklamotten schon angelegt, suchten wir einen Platz fürs Auto und sprangen aus diesem um unser Fotoausrüstung bereit zu machen. Und da waren sie…auf den Fotos noch viel intensiver zu erkennen als wie mit dem Auge. Lautes Schreien halte durch die Nacht…so sehr freuten wir uns über dieses Ereignis. Jetzt ging es ans rumprobieren bei den Kameraeinstellungen und so verstrich die Zeit und das Klappern unserer Zähne wurde immer lauter. Nach gut 1,5 Stunde stiegen wir total durchgefroren ins Auto und machten uns auf Richtung Bett. Auf unserer Fahrt wurden dann die Nordlichter wieder stärker so das wir unbedingt noch mal anhalten mussten und unseren gerade aufgetauten Luxuskörper wieder in die Kälte (3 Grad) zu schieben. Aber das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

https://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g315848-d10449176-Reviews-Vestmannsvatn_Guesthouse-Fossholl_Northeast_Region.html


Nachdem unsere Wunschliste an Naturspektakeln nun merklich abnahm, beschlossener sie um Erdbeben und Vulkanausbruch zu erweitern… Alles ist möglich in Island!


Diana Small

Sightseeing und Massentourismus made in Reykjavik

Ohne Frühstück und mit Schokoriegeln vollgestopft ging es Richtung Tour Info. Drei Kilo Karten und Prospekte mehr im Gepäck entscheiden wir uns für eine Hop-On off Tour. Die Tour startet direkt vor der Harpa und so entschieden wir uns erst mal einen Abstecher in diese zu machen. Wir hatten immer noch mit dem Temperatursturz zu kämpfen, denn wir sind bei 27 Grad in Zürich gestartet und bei 10 Grad hier angekommen. Brrr… Die Harpa ist beeindruckend in Ihrer Architektur uns so konnten wir dem ersten Bus der Hop-On off Tour schon mal hinterher schauen. Nun ja dann halt der Nächste. Und mit einem schnellen Sprint erreichten wir den nächsten Bus.  Also rein…Stöpsel ins Ohr und schon ging los. Nach einer Stunde war das Ganze auch schon wieder vorbei und wirklich empfehlen können wir es nicht. Mit den Infos aus dem Touricenter kann man das Ganze auch gut zu Fuss ablaufen und sich das Geld sparen.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g189970-d2021202-Reviews-City_Sightseeing_Reykjavik-Reykjavik_Capital_Region.html

Ich hatte vorher bei meinen Recherchen noch etwas über ein skurriles Museum gelesen. Das wollte ich mir unbedingt anschauen. Was uns da erwartete war mehr als skurril und man fragt sich wie man auf die Idee kommt so etwas zu sammeln. Wir reden hier von Penisen… von fast jedem Tier auf diesem Planeten. Sogar die isländische Handball Nationalmannschaft hat sich hier verewigt. Und so schlenderten wir an Vorhautlampen und in Formaldehyd eingelegten Penisen durch das Museum und beobachten einen Junggesellinnenabschied bei dem allerlei spektakuläre Fotos mit der Braut gemacht werden.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g189970-d2039593-Reviews-Icelandic_Phallological_Museum-Reykjavik_Capital_Region.html

Bei leichtem Nieselregen setzten wir unseren Stadtrundgang fort und machten uns schon auf in Richtung Auto. Bei unserer Busrundfahrt sind wir am Perlan Wasserspeicher vorbei gefahren und da es mitten auf einem Hügel liegt, bietet es einen fantastischen Blick auf Reykjavik.

https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g189970-d942955-Reviews-Perlan-Reykjavik_Capital_Region.html


Der Regen wurde zunehmend stärker und so war das nur ein kurzes Intermezzo im Perlan und weiter ging es Richtung Norden. Einen Tunnel später und schon bei Dunkelheit erreichten wir unser Unterkunft in Anna’s Gästehaus in Hjaltastadir. Klein und gemütlich war es hier. Mit uns war auch noch ein junges Pärchen aus Basel da und so unterhielten wir uns über das bisher erlebte und tauschen erste Tips aus.

https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g660250-d10131267-Reviews-Hjaltastadir-Varmahlid_Northwest_Region.html

Das erste Erlebnis mit faulen Eiern im Mund bei Zähne putzen gab es dann noch gratis dazu und so sanken wir in unsere Federn.


Diana Small

Aufregung und Vorfreude

Nach einem 3,5 Stunden Flug kommen wir in Keflavik an und werden von einem Regenbogen begrüsst. Genau so haben wir das gebucht…  Ein netter Herr aus dem Flieger verabschiedet sich noch von uns und wünscht uns viel Spass. Da hat uns wohl jemand belauscht.


Der erste Gang auf die Flughafentoilette erweist sich als überraschend, Wasser und Luft in einer Armatur habe wir auch noch nicht gesehen. Das beginnt ja schon mal speziell.


Mit unseren Koffern in der Hand begeben wir uns zur Mietwagenstation. Ein netter leicht nervöser junger Mann begrüsst uns und drückt uns gleich erst mal ein kühles Wasser in die Hand. Wir müssen ja ganz schön vertrocknet aussehen… Das nette Lächeln schwatzt uns dann gleich noch ein grösseres Auto und eine extra Versicherung gegen Asche und Sandschäden auf. Somit buchen wir ja den Vulkanausbruch schon mit….oder?


Los gehts Richtung Reykjavik… wo wir noch einen Bonus Supermarkt entdecken und uns mit vielerlei isländischen Leckereien versorgen. Die gelbe Einkaufstüte mit Schweinchen drauf wurde uns als Tourisouvenir empfohlen… und gekauft. Souvenirs zu 50% schon erledigt und das schon am Anreisetag.


Weiter ging es Richtung Stadtzentrum wo wir uns etwas durch die Gassen schlängelten um dann Richtung Hallgrímskirkja zu gehen. Schon von weitem ist dieses beeindruckendes Bauwerk zu sehen und gemäss Recherche mit einem guten Burgerladen gleich um die Ecke, den wir leider nicht gefunden haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hallgr%C3%ADmskirkja

Mit einem grossen Hunger im Gepäck suchten wir nach einer Alternative. Pasta und Pizza geht ja immer… Der Italiener war schnell gefunden, die Preise waren ok und das Essen sehr sehr gut.

http://www.italia.is
https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g189970-d798246-Reviews-Italia-Reykjavik_Capital_Region.html

Mit vollem Magen ging es wieder Richtung Auto und ab zu unserer ersten Übernachtung. Dabei bestaunten wir noch das Lichterspiel an der Harpa das berühmte Baumwerk mit der interessanten Glasfassade und waren beeindruckt.

Ein 10-Betten-„Luxus“ Unterkunft mit österreichischer Begrüssung an der Rezeption sollte es sein und so breiteten wir uns grossflächig aus um unsere Rucksäcke zu packen und den nächsten Tag zu planen.


Das nächste Erlebnis war ein komplettes Badezimmer, nicht wie üblich Dusche und WC getrennt, aber Geschlechter getrennt natürlich und wir genehmigten uns erst mal ne heisse Dusche bevor wir in der obersten Etage eines Doppelstockbettes nächtigten.

https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g189970-d4115185-Reviews-Bus_Hostel-Reykjavik_Capital_Region.html



Diana Small

unsere Vorbereitungen und bisherigen Ausgaben

Flüge (Hin-/ Rückflug) Zürich-Reykjavik / 2 Personen: 770 EUR    ICELAND AIR

Mietwagen / 11 Tage / Vollkasko, Diebstahl, Glas+Reifen, Haftpflicht:  570 EUR  billiger-Mietwagen.de

Unterkunft Reykjavik / 1 Nacht / 2 Personen / 10 Bettzimmer: 74 CHF booking.com

Unterkunft Hjaltastadir / 1 Nacht / Doppelzimmer: 116 CHF booking.com

Unterkunft Grenjadarstadur / 3 Nächte / Zweibettzimmer: 351 CHF  booking.com

Unterkunft Eglisstadir / 1 Nacht / Zweibettzimmer: 107 CHF booking.com

Unterkunft Kálfafelsstadur / 2 Nächte / Zweibettzimmer: 249 CHF  booking.com

Unterkunft Reykholt / 2 Nächte / Doppelzimmer: 164 CHF  booking.com

Unterkunft Keflavik / 1 Nacht / Doppelzimmer: 76 CHF  booking.com


Für die Flüge haben wir den Tipp von Freunden bekommen direkt bei ICELAND AIR zu buchen. Und wirklich günstige Preise vorgefunden. Da konnte kein Vergleichsportal mithalten. Hinflug Freitag... Rückflug Dienstag und das für schlappe 385 EUR p.P. :-)

Bei billiger-Mietwagen.de hatte ich schon mal für einen Norwegentrip ein günstiges Auto bekommen und auch diese Mal haben wir günstig zuschlagen können. Das Angebot aus dem Reisebüro war 3x so hoch.

Die Übernachtungen waren uns nicht ganz so wichtig. Hauptsache ein Bett... wir sind ja nicht zum schlafen hier!


Meine Recherche über Island hat sich über unzählige Blogger und Forenseiten erstreckt. Bei den Meisten tauchen aber die üblichen Tourihotspots immer wieder auf. Auch Reiseführer wurden mir in die Hand gedrückt aber eine 300 Seiten Wälzer zu lesen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Etwas Visuelles musste her. Instagram... visueller geht's ja nun wirklich nicht. Dort hat es viele Bilder mit direkten Ortsverlinkungen und so kommen schnell viele wunderbare Orte zum Vorschein. Dann das Ganze auf einer Karte und einer Liste zusammengetragen, so das wir völlig flexibel sind und uns vor Ort entscheiden können was wir machen. Zusätzlichen Input gab es heute noch von Maik...

Wetter / Nordlichter Vorhersage  www.en.veduri.is

www.trekkingguide.de mein persönlicher Favorit für die Reisevorbereitungen