Mörderhitze hier ... da hilft nur ein kühles ISLAND

11 Tage im Land der Trolle und Elfen

Blog

Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

Beginne jetzt mit dem Bloggen und…

Station erstellen
Diana Small

Was haben wir uns eigentlich dabei gedacht so früh einen Flug zu buchen. Ach ja der Preis… an so einem Morgen würde man dann doch noch etwas mehr bezahlen nur um liegen bleiben zu können. Und so schleppten wir uns noch leicht zerknittert Richtung Airport. Das Auto zurück geben war schnell erledigt und völlig reibungslos. Mit Shuttle ging's dann zum Check-in und mein anfänglich schwererer Koffer war plötzlich der Leichtere. Da hat wohl jemand ordentlich zugeschlagen beim Shoppen… Mit einem Heavy gekennzeichnet und ohne jegliche Mehrkosten bei 1,5 kg zu viel waren wir unser Gepäck auch schon los. Da hätten wir auch noch mehr…naja was soll’s. Ne Stunde, einem Kaffee und einem kleinen Snack später sassen wir dann auch schon wieder im Flieger Richtung Heimat. Schon war alles wieder vorbei...


Diana Small

der letzte Tag ist angebrochen

Erneut war frühes aufstehen angesagt. Wir wollten uns unbedingt noch mal die Geysire ansehen. Sie haben uns total fasziniert und wann bekommt man so etwas schon mal zu sehen.


So standen wir um 7:30 Uhr wieder da und staunten. Diese Zeit kann ich sehr empfehlen, denn es hat wirklich kaum jemanden da und man kann auch den Mund vor lauter staunen auflassen ohne das es peinlich wird.


Und weiter ging es auch schon Richtung Þingvellir Nationalpark und seiner beeindruckenden Sicht auf zwei Kontinente. Dort angekommen schauten wir zuerst am Öxaràrfoss vorbei um dann anschliessend Richtung Silva Spalte weiter zu fahren. Dort angekommen war erst mal wieder ein kräftiger Regenschauer über uns herein gebrochen und wir blieben noch etwas im Auto sitzen. Auch um diese frühe Zeit war schon ordentlich was los. Und so schauten wir uns ein wenig um, gingen zu den Aussichtspunkten und betrachteten uns die Spalte mal aus der Nähe. Man kann dort übrigens auch tauchen aber das sah eher nach Massenfertigung als nach Spass aus. Aber das Ganze mal zu sehen und von einem Kontinent zum nächsten in nur wenigen Minuten zu wechseln ist das ganze Gewusel dort wert.

Nun war unsere letzter Tag angebrochen und wir wollten ja noch mal zum Seljalandsfoss bei Tageslicht. Dann hies es wieder rein ins Auto und 1,5 Stunden später wieder raus und gerade noch rechtzeitig vor den grossen Bussen. Konnten wir ne Runde herum laufen und das Ganze bei Tageslicht bestaunen. Sehr eindrücklich dieser Wasserfall. 


Und schon ging es auch wieder zurück zur Ausgangsposition unserer Reise… Reykjavik. Mit vielen Regenbogen auf unserer Fahrt verabschiede sich Island wieder von uns. Waren wir doch schon bei unserer Landung mit Einem begrüsst worden.


Das fotografisches Gedächtnis und der ungewöhnlich gute Orientierungssinn unserer Seit’s liessen uns zum gleichen Parkplatz wie schon an unserem Ankunftstag steuern. Die von uns gesetzte Markierung hat die ganzen 10 Tage durchgehalten und so konnten wir problemlos parken. Einen halben Stripteas später waren dann auch die Wanderklamotten gegen Alltagsklamotten ausgetauscht und es konnte in Richtung Innenstadt gehen…mit dreckigen Schuhen.

In einer gemütlichen Beiz haben wir dann einen Tee geschlürft und ein paar Natchos mit Käse und allerlei Sossen verdrückt. Schön urig und lädt wirklich zum verweilen ein dieses Plätzchen.

https://www.tripadvisor.de/PricefinderPopunder

Mit einem Blick auf die Uhr wurde unsere Teestunde jäh unterbrochen, wir mussten ja noch Souvenirs kaufen und sonstige Kleinigkeiten. Der Weg zu Einkaufscenter war auch schnell gefunden und so hatten wir doch tatsächlich noch ne ganze halbe Stunde um irgendwas zu kaufen. Und wo sind wir hängen geblieben…im Krimskramladen…war ja klar. Das Einkaufscenter war dann auch schon ausgestorben als wir den letzten Laden verliesen und in Richtung Auto wackelten. Diese Leere kann dir in den uns bekannten Einkaufscentern nicht passieren. Da wird man durchs Personal rausgekehrt.

Nun ja mehr oder weniger erfolgreich geshoppt beschlossen wir dann noch Richtung Blaue Lagune zu ziehen und uns ein letztes Mal im heissen Wasser zu erfrischen. Leider wurde uns der Eintritt verwehrt, denn ohne Voucher aus dem www kommt man da nicht rein. Auch nicht ne Stunde vor Schliessung… sau blöd… das hat uns jetzt aber so richtig angepisst. Wollten wir doch unseren  zarten Körpern noch was Gutes tun. Da hilft nur noch die Hot Tube www Seite… und so düsten wir los um bei Dunkelheit noch irgend was zu finden. Gefunden haben wir erst mal nur ein heisses Schlammfeld, ein Leuchtturm und ein Kraftwerk. Ein Holzschild später sind wir am Hot Tube vorbei gesteuert, wie sich später heraus stellte, und machen uns auf den Weg in Richtung Hotel direkt am Airport.

http://booking.com/a9f9b3ec8b93

Ein stylisches Hostel erwartete uns und wir gönnten uns einen letzten Tee und ein Sandwich aus dem Kühlregal. Noch kurz der Check-in für den morgigen frühen Flug und schon war packen angesagt. Das zu viel Gepäck für zu wenig Koffer Problem kennt wahrscheinlich jeder. Hoffentlich kein Übergepäck am Check-In Schalter morgen…dieser Gedanke begleitete uns in die kurze und letzte Nacht. Für die vorhergesagten Nordlichter waren unsere Energiereserven zu tief abgefallen und das erneute Fahren, weg von der starken Beleuchtung hier, war auch noch ein Grund für die Waagschale um uns gegen diesen nächtlichen Ausflug zu entscheiden.

Diana Small

Meditation und Menschenmassen

Der Wecker klingelt früh…6 Uhr ist so garnicht meine Zeit. Wer mich kennt weis das der frühe Vogel mich meistens kann, da muss schon was besonderes auf dem Programm stehen. Aber für eine entspannte und ruhige Betrachtung des Geysir Strukkur ist es das wert. Und so sind wir auch nur wenige bei Sonnenaufgang am Geysir. Eine Rentner Fotogruppe sind die Einzigsten die uns erwarten. Und so könne wir viele Ausbrüche sehe und auch Fotografieren. Zwischenzeitlich sind auch noch 4 Personen mehr eingetroffen und man sprach deutsch. So ergab sich ein kleiner Smaltalk morgens um 7:30 Uhr am Geysir Strukkur in Island. Was für eine seltsame Situation…

Kurze Zeit später ging es auch schon weiter Richtung Gullfoss, denn noch vor 9 Uhr da sein heisst auch vor den Touribussen da zu sein. Und so konnte wir mit nur wenig Publikum auch dieses beeindruckenden Wasserfall geniessen. Das Wetter bescherte uns blauen Himmel und Sonnenschein und wie nötig hatten wir dieses Wetter. Die letzten Tage wurden wir von viel Grau begleitet. Und heute das… Sonne tanken war angesagt. Zu einer ersten Teepause kehrten wir dann im grossen Restaurant bei den Geysiren wieder ein, denn der Gullfoss liegt an der selben Fahrstrasse wie die Geysire und kann gut miteinander kombiniert werden.

https://www.tripadvisor.de/LocationPhotoDirectLink-g189957-d523246-i218331679-Strokkur-Geysir_South_Region.html

Nach dieser ersten Teetime zog es uns zum nächsten Wasserfall. Nicht so leicht zu finden der Bruarfoss. Man benötig auf alle Fälle ein Navi, denn ausgeschildert ist er nicht. Und so verwundert es nicht, das auch nur wenige dort hin finden. Auch parkplatzmässig ist dort kein grosser Spielraum. Die kleine Wanderung bis zum Bruarfoss ist gut zu finden und man wird mit einem traumhaften blau des Wassers belohnt. Den muss man gesehen haben…

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g189970-d9793383-Reviews-Bruarfoss_Waterfall-Reykjavik_Capital_Region.html

Nur 20 Minuten Fahrzeit entfernt befindet sich der Vulkankrater Kerið. Und so machten wir uns kurze Zeit später dort hin auf. Da wir aber schon einige Krater im Myvatn Gebiet gesehen hatten, empfanden wir Ihn als ziemlich unspektakulär und mit 400 ISK mussten wir auch das erste Mal Eintritt bezahlen. Wer nur eine Reise in den Süden Islands macht sollte das anschauen, denn wo kann man schon mal einen Vulkankrater so nah kommen, der zudem noch aussieht wie hingemalt.

Es war gerade mal kurz nach Mittag… und so war unsere Chance gekommen noch einmal Richtung Vik zu fahren. Gestern mussten wir wegen Zeitdruck am Flugzeugfrack, Dem Seljalandsfoss und dem Skógafoss vorbei fahren. Also rein ins Auto und 1,5 Stunden später standen wir am Seljalandsfoss auf dem Parkplatz und fuhren gleich mal weiter. Wie voll war es denn da bitte. Menschenmassen schoben sich auf den Gehwegen entlang. Darauf hatten wir so gar keinen Bock. Weiter ging zum Skógafoss…ist ja gleich um die Ecke. Doch da sah es nicht viel besser aus. Wir warteten etwas ab und wurde mit einem netten Ausblick auf durchtrainierte Oberkörper belohnt. Fotoshooting mitten in der Masse… nun gut. Uns wurde zweifach etwas fürs Auge geboten. Nach dieser feuchtfröhlichen Aussicht beschlossen wir noch zum Flugzeugfrack zu fahren. Es war noch genügend Zeit für uns und offensichtlich noch hell genug für all die anderen. Die Hoffnung das 3,5 km laufen bis zum besagten Frack für Einige zu mühsam war zerschlug sich schon bei unserer Ankunft. Und so trabten wir los um uns das mal aus der Nähe anzuschauen. Schon beeindruckend… und eine Kletterburg für Erwachsene noch dazu. Videoshooting und Filmaufnahmen sind auch hier voll im Gange und wir kommen aus dem staunen nicht heraus. Allein das Schauspiel der anderen Besucher ist es wert dort vorbei zu schauen. Reality TV auf höchstem Niveau dachte sich wahrscheinlich auch die junge Tramperin nur wenige Meter von uns entfernt im Schneidersitz. Sie war uns heute schon einmal begegnet und besuchte die Hotspots offensichtlich für Meditative zwecke.

Langsam verabschiedete sich dann auch schon das Tageslicht und wir machten uns auf den Rückweg. Jetzt so in der Dämmerung ist es dann auch endlich leer und so halten wir noch mal am Skógafoss und ich mache ein Foto bei fast völliger Dunkelheit. Nur gut hatte ich mir ein lichtstarkes Objektiv zugelegt.

Am Seljalandsfoss angekommen war völlig Dunkelheit mittlerweile vorhanden. Doch zu unserer Überraschung wurde er beleuchtet und kein Mensch war da. Kamera raus und den Seljalandsfoss für uns allein geniessen. Einfach wunderbar hier… hinter einem Wasserfall stehen bzw. rundherum laufen kann man auch nicht oft. Wir beschlossen unser Zeitmanagement für morgen zu überarbeiten und bei Helligkeit noch mal hierher zu kommen… der frühe Vogel sollte es wieder werden.

Diana Small

Regen und isländische Gelassenheit

Wir verabschieden uns von Thora und ziehen weiter in Richtung Süden. Nächster Stop Vik mit seinen bizarren Felsformationen. Dort angekommen regnet es immer noch wie aus Eimern. Da bleibt nur eins… Tee trinken und shoppen. Souvenirshop und Cafe versprechen uns in beidem Erfolg zu haben. Im Souvenirshop decke ich mich mit Tee und lecker Halstabletten ein. Eine Gelassenheit überkommt uns. Wir können das Wetter eh nicht ändern. Da bleibt auch noch genug Zeit um etwas zu essen. Eine Gemüsesuppe mit viel Dill und ein Burger sowie eine Tee lassen uns die Zeit gut über die Runden bringen. Der Regen macht dann auch seine Pause und wir begeben uns Richtung Strand. Hohe Wellen auf schwarzem Sand sind schon beeindruckend… die Felsen natürlich auch. Auf dem Rückweg zum Auto gehts dann auch schon wieder los. Wäre ja auch zu schön gewesen. Wir fahren weiter und wollen noch schnell die Felsen von der anderen Seite bestaunen. Tja nur leider haben wir Blindfische die Strasse nicht gesehen und so entscheiden wir uns auf die Strasse 218 abzubiegen und dort unser Glück zu versuchen. Im strömenden Regen sieht das Ganze schon interessant aus und wir beschliessen zu rasten und gelassen im Auto den Regen abzuwarten. Ich schreibe hier diese Zeilen und Denise studiert die Karte der Umgebung. So lässt sich die Wartezeit gut überbrücken und der Wetterbericht verspricht Besserung in nächster Zeit.

https://www.tripadvisor.ch/ShowUserReviews-g189978-d1380590-r226618201-Dyrholaey-Vik_South_Region.html

Nach 1 Stunde verlassen wir unser Auto und sind erstaunt wo es uns wieder hinverschlagen hat. Was für ein Spektakel. Peitschende Wellen an steilen Küsten, da kommt die Nässe mal nicht von oben… Und plötzlich ist roter Himmel zu sehen. Wir entscheiden uns die Zeit erneut abzuwarten und werden schliesslich belohnt. So können wir uns das Ganze bei einem herrlichen Sonnenuntergang anschauen. Den schönsten Teil des Sonnenunterganges müssen wir leider aus dem Auto heraus geniessen, denn wir haben Zeitdruck. Unsere nächste Herberge wartet auf uns. Uns so entstehen wieder die klassischen Tourifotos aus dem Auto.

Die neue Herberge ist leider nicht besonders. Unsere Ansprüche sind nicht besonders hoch, aber halbwegs sauber und nicht nach Zigarettenrauch riechend sollte es schon sein. Nun ja die Lage ist leider fantastisch, denn so erreichen wir vieles schon in unmittelbarer Nähe und können so recht früh vor all den anderen Touri’s da sein.

http://booking.com/93d0d175d84e

Und so entschieden wir uns auch noch nach dem Check-in kurz zum naheliegenden Geysir zu fahren. Der Mond ist hell genug um noch etwas zu erkennen. Netterweise stehen alle Türen zum Areal offen und wir können es noch betreten. Und so stellen wir uns voller Vorfreude vor diesen um zu warten als 50m neben uns der Strokkur einmal kräftig in die Höhe schiesst. Blöd…stehen wir gerade am falschen Ort. In der Hoffnung das dann gleich das grosse Ding ausbricht bleiben wir eisern stehen. Und der Strokkur bricht erneut aus. Verdutzt schauen wir uns an und wechseln dann doch den Platz. Und jetzt schiesst er auch schon direkt 1m vor uns in die Höhe. Wahnsinn…


Noch 1-2 solcher Ausbrüche nehmen wir mit bevor wir uns ins Bett begeben um dann morgen recht früh wieder hier zu sein.

Diana Small

Nationalpark ala naja…

Nach einen tollen Frühstück bei Thora wollen wir heute in Richtung Nationalpark aufbrechen.

http://booking.com/82f64cce77e03d65


Das Wetter verheisst wieder nichts Gutes. Und so packen wir unsere Regenklamotte ein und düsen los. Die Gletscherlagune vor Augen beschliessen wir noch einmal anzuhalten und uns unserem feuchten Schicksal zu ergeben. Wir begeben uns an den Stand der Lagune und sind überwältigt von diesem Anblick. Eis so weit das Auge reicht. Und auch der Wettergott hat ein einsehen und lässt für kurze Zeit den Himmel etwas blau erscheinen und Sonnenlicht auf uns zu werfen. Und so wird der kurze Halt zu einem langen Zwischenstopp. 2 Stunden später können wir uns endlich befreien und ziehen weiter. Am Infostand des Skaftafell / Vatnajökull National Park verschaffen wir uns einen ersten Überblick und müssen feststellen, das ohne Ranger nicht all zu viel zu machen ist. Das hatten wir uns irgendwie einfacher vorgestellt. Hinfahren, Karte holen loslaufen… Aber so viel loslaufen war da nicht für solches Wetter. Die Berge waren tief verhangen mit Wolken und so machte es keinen Sinn irgendwas in der Höhe aufzusuchen. Wir setzten uns erst mal ins Café nebenan und genehmigen uns ein Sandwich und ne warme Paprikasuppe… die sehr lecker war. Dabei besprachen wir unsere aussichtslose Lage und beschlossen nur den kurzen Weg zum Gletscher zu gehen um wenigstens mal nah dran gewesen zu sein. Beeindruckend stand er dann vor uns und auch der Wettergott hatte mal wieder kurz Mitleid und lies den Regen aussetzten. Zum Glück, denn meine Hose war mal wieder auf feuchtfröhlichem Kuschelkurs.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g612425-d522831-Reviews-Skaftafell_National_Park-Skaftafell_Vatnajokull_National_Park_East_Region.html

Kurzerhand beschliessen wir noch ein Stückchen südlicher zu fahren um den Regen zu entkommen und werden belohnt. Das erneute Tanken zieht sich wieder etwas in die Länge, denn die Technik hatte wohl nen schlechten Tag und man konnte nicht so einfach mit Visa Karte zahlen, sondern musste eine Tankkarte kaufen. Kaum hatten wir das getan, stürzte das System ab und die Tanksäulen machten keinen Mucks mehr. Da hilft nichts ausser warten… Tankkarte wieder eintauschen und zur Tankstelle von gegenüber fahren. Wo auch hier ein sechsstelliger Code der Kreditkarte nicht funktioniert. Nur gut haben wir zwei.

Planlosigkeit machte sich breit und so entschlossen wir uns noch einen Wasserfall an der naheliegenden Strasse zu besichtigen, bevor es dann Richtung Tankstelle zurück ging. Denn so ein Burgerladen mit Tankstelle ist eine ganz blöde Kombination.

Der Wasserfall hat uns sehr überrascht...wahnsinnig schön.

http://www.visitklaustur.is/en/to-see/waterfalls/stjornarfoss

Die Heimreise zog sich dann ewig in die Länge, denn wir waren schon ganz schön weit Südlich abgetriftet. Der Mond versuchte uns etwas Gesellschaft zu leisten, nur leider waren die Wolken stärker. In der Hoffnung das er es noch mal schafft halten wir an der Gletscherlagune. Könnte ein schönes Foto werden…Eis am Strand bei Mondschein. Die Tür am Auto ging kaum zu öffnen vor starkem Wind und dem Mond ging es offensichtlich genau so. Denn der Wolkenhimmel öffnete sich nicht noch einmal.

Beim Hot Tube Standort angekommen bemerkten wir das wir an unserem Heim vorbei gefahren waren… vor ca. ner halben Stunde schon und keiner hat bemerkt. Badeklamotten natürlich nicht dabei drehten wir wieder um und lassen jedes Schild genauer. Bis wir wieder unser Unterkunft entdeckten…Nachts um 1 Uhr!


Diana Small

Eis ist heiss

Der Morgen begrüsste uns erneut mit Sonne. Was ist denn da los. Sollte sich etwa das Blatt wenden? Bei unserer Weiterreise nach Kálfafellsstaður mussten wir feststellen das dem nicht so ist. Der Himmel schloss wieder sein Wolkentor und Nieselregen setzte ein. Zuvor haben wir aber noch am Sveinsstekksfoss halt gemacht und uns an seiner Schönheit erfreut. Wasserfälle üben eine magische Anziehungskraft auf uns aus. Blöd das es hier so viele gibt und wir uns ständig entscheiden müssen ob anhalten oder nicht. 


Kurze Zeit später sehen wir wieder so ein kurioses Ding am Strassenrad. Ein roter Stuhl auf einem Felsen… wir sind begeistert vom isländischen Humor und schauen uns das genauer an. 


Auf unserer weiteren Reise verspricht unsere Karte einen erneuten Hot Tube. Und nach kurzer Suche ist dieser gefunden. Und er sieht endlich mal so aus wie wir uns das vorstellen. Mitten im freien und für 500 ISK auch nicht teuer. 

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g189960-d10223970-Reviews-Hoffell_Hot_Tubs-Hofn_East_Region.html


Da es erst 17 Uhr ist beschliessen wir noch einen Abstecher zur Gletscherlagune Jökulsárlón zu machen und das halbwegs trockene Wetter um uns noch auszunutzen. Wow…wow…wow… was für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Das ist wirklich sehenswert. Leider war das Wetter nicht auf  unserer Seite so das wir bis auf ein wenig zuschauen und herumlaufen nicht viel machen konnten.


https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g3676470-d276577-Reviews-Jokulsarlon_Lagoon-East_Region.html

Wir beschliessen morgen noch einmal unser Glück zu versuchen und fahren zu unserer Unterkunft um endlich den lang ersehnten Hot Tube auszuprobieren. Thora unsere Herbergsmutter begrüsst uns sehr herzlich und wir düsen auch gleich wieder Richtung Hot Tube los.


Raus aus den Klamotten und rein ins heisse Nass… was für eine wohltuende Wärme. Ne 40 Grad Wassersauna ist eine schöne isländische Entspannungs- und Wärmeoase. Die 1,5 Stunden vergehen wie im Flug und komplett durchgewärmt endet unser Tag.



So sieht also Sonne aus


Heute begrüsste uns der Tag mit Sonnenschein und blauen Himmel und wir waren dabei weiter zu ziehen. Unser Weg Richtung Egilsstadir führt uns noch einmal am Namjafjall vorbei und wir beschliessen noch mal kurz zu halten und uns die Farben bei Sonnenschein anzuschauen.


Viel besser… und auch unser Gemütszustand steigert sich von einem Lächeln zu einem Dauergrinsen. Was gutes Wetter alles so ausmacht. Das geht wohl auch unseren Touri Brüdern und Schwestern so, denn warum um Himmels willen setzt man sich ein Einhornkopf auf und macht Fotos. Das soll mir ein Psychologe mal erklären!


Weiter geht unsere Reise und wir beschliessen es den anderen Touri’s gleich zu tun und aus dem Auto während der Fahrt zu fotografieren. Erinnerungsfotos für einen weiter Besuch / Besuche hier. Das ist schon beschlossene Sache…


Kaum in Egilsstadir angekommen muss erst mal ein Subway und seine Toilette herhalten. Das raue Klima scheint auch auf unser Blasenaktivität Einfluss zu haben so viel wie hier nach WC’s suchen. Menschen mit Blasenschwäche sollten sich sicherheitshalber schon mal ne WC Übersichtskarte besorgen :-) Gibts hier bestimmt auch.


Nach nem leckeren Sandwich gehts wieder in den Bonus Supermarkt um uns noch ein paar Leckereien zu besorgen bevor wir den höchsten Wasserfall Islands ansteuern. Das Wetter hält sich noch immer auch wenn die Regenwolken in der Ferne schon wieder zu erkennen sind.


Ein kurzer Tankstop unterwegs lässt uns zur Erkenntnis gelangen, das Kreditkarten mit 6 stelligen Code nicht immer funktionieren.


Einen 2.5 km langen leichten Aufstieg später stehen wir vor dem Hengifoss und sind enttäuscht auch an diesen nicht so weit heran zu können. Bei niedrigem Wasserstand soll dieses aber möglich sein. Beeindruckend ist er aber trotzdem und auch der Aufstieg ist schon sehenswert mit seiner Schlucht und dem Litlanesfoss. Auf dem Rückweg beschliessen wir noch an diesem einen kurzen Halt zu machen und etwas näher heran zulaufen. Der Weg ist deutlich vom ersten Aussichtspunkt der Route zuerkennen. Ganz Mutige können bis an den Wasserfall heran… wir waren es nicht.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g1096229-d7385967-Reviews-Hengifoss_Waterfall-Hallormsstadur_Egilsstadir_East_Region.html

Der Weg in unsere Unterkunft in Egilsstadir war schnell zurückgelegt und so sanken wir abermals völlig fertig in unsere Betten.

http://booking.com/df6770b4bd81c2f3

Das roten Licht und unser erster Hot Tube

Nach einem erneuten spitzenmässigem Frühstück in unserer Unterkunft blieb noch Zeit für einen kurzen Plausch mit unseren Mietbewohnern aus Lausanne bevor wir in Richtung Vulkan Krafla aufbrachen. Ein kurzer Stop am Postkasten und Denise konnte ihre 15 Karten loswerden. Da lobe ich mir doch meine App, wo eigene Fotos verwendet werden können. Alle die keine Karten erhalten haben… nun ja… „ich habe keine Zeit“ ist wohl die beste Ausrede in diesem Fall.


Der Vulkankegel war schnell gesehen und unsere Kameras hatten auch ordentlich was abbekommen. Was auch immer alles in diesen Dämpfen enthalten ist, unsere Technik fand es nicht ganz so prickelnd. Putzen…putzen…putzen um den Schleier auf unseren Objektiven und Gehäusen wieder ab zu bekommen war echt nervig. Man hätte sich ja auch im Vorfeld mal erkundigen können… hinterher ist man ja immer schlauer.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d2272130-Reviews-Krafla_Lava_Fields-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

Eine kurzer Stop an einer Dusche brachte uns den isländischen Humor näher.

Suchwort:Kafla Island Dusche


Next Stop Dettifoss… der war eher unspektakulär, lediglich die Grösse und die Wassermassen machen Eindruck. Der daneben gelegene Selfoss ist wesentlich schöner. Meine inzwischen wieder getrocknete Hose erinnerte mich zuvor klebender weise daran, das ich vergesse hatte diese einzuwachsen. Also ganz wichtig wasserabweisende Kleidung ist hier klar von Vorteil. Die Gischt des Dettifoss hat es in sich. Von hier aus geht es weiter auf der F862 um dort noch weitere Wasserfälle zu erkunden. Durch grosse Wasserpfützen und von Schlaglöchern durchsiebte Feldwege, deswegen auch das F :-) endete unsere Fahrt abrupt an einer zu tiefen Pfütze. Trotz des 4x4 unter unserem Popöchen trauten wir uns das nicht zu. Und alle nachfolgenden auch nicht, so das wir drehten und uns weiter Richtung der Strasse F864 und dem Hafragilsfoss machten. Auf der anderen Seite des Dettifoss vorbei war dieser Wasserfall durch eine sehenswerte Anfahrt durch roten Erde ein Highlight. Ein wunderschöner Blick in die Schlucht der Jökulsá machte diesen Ort perfekt und niemand ausser uns hatte sich hier her verirrt. Die Fahrt führte uns dann weiter durchs Hochland und bis auf wenige Autos haben wir die Strasse für uns und kamen wieder am Meer an und liessen endlich die geschlossene Wolkendecke hinter uns. Ein Hauch von Sonnenuntergang war zu sehen und so halten wir noch kurz am Meer um das Flair noch etwas zu geniessen.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d1912449-Reviews-Dettifoss_waterfall-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Hafragilsfoss

Die Fahrt zurück in unsere Unterkunft war recht unspektakulär, bis das rote Licht am Horizont erschien. Es wurde Zeit diesem auf den Grund zu gehen und so beschlossen wir dem Licht zu folgen. Vielversprechend kamen wir diesem Näher und spekulierten schon auf die Dinge die da kommen könnten. Unsere Karte verriet uns, das auch ein Hot Tube in der Nähe ist, so das wir inständig auf einen kleinen Vulkanausbruch hofften. Nun ja… als wir vor den hell beleuchteten Gewächshäusern standen war des Rätsels Lösung so völlig unspektakulär. Tomaten… Tomaten… Tomaten… na toll.


Dann musste jetzt endlich der Hot Tube her. Und es dampfte auch schon in der Gewächshaus Nachbarschaft. Da muss er irgendwo sein und das war er dann auch. Nur leider abgesperrt und durch die starken Bewegungen wussten wir auch warum. Es roch nicht nur nach Ei sondern man konnte sicher auch welche darin kochen…


Wir konnten unseren Tag doch nicht so enden lassen! Und so versuchten wir erneut unser Glück um Nordlichter zu fotografieren und zu sehen. Die Chancen standen nicht schlecht, denn der Himmel blieb offen und die Vorhersage stand auf Stufe 3 von 9. Das könnte funktionieren… kaum an unserem Stammplatz angekommen ging es auch schon los. Heller Mond und genau so helles Nordlicht. Blöder Mond… aber mit viel Glück hatten wir ein paar Fotos im Kasten. Nur gut hatten ich eine Weitwinkelobjektiv mit einer max. Blende von 2.8, das konnte auch kaum fürs Auge sichtbare Nordlichter auf ein Bild bannen. Wie auch in den letzten Nächten war es wieder spät geworden und so sanken wir gegen 2 Uhr ins Bett.

Was war noch mal Sonne?

Vom Regen der gegen unser Fenster schlug erwachten wir in einen trüben Tag. Unser Programm sah es vor den Wasserfall Aldeyjarfoss der in der Nähe des Goðafoss liegt und das Námafjall zu besuchen. Hier im Gebiet des Myvatn reiht sich ein Naturschauspiele an das Nächste und man kommt aus dem staunen nicht mehr heraus. Mit regenfester Kleidung und wasserdichten Kameras machten wir uns auf diese zu besichtigen.


Die einstündige Fahrt zum Aldeyjarfoss war auch gleichzeitig unsere erste unbefestigte Strasse hier in Island und in der Hoffnung das es auch wie in den letzten Tage am späten Nachmittag wettertechnisch besser wird fuhren wir uns von Schlagloch zu Schlagloch zum Ziel. Der Wettergott hatte leider unsere Gebete noch nicht erhört und so machten uns starke Windböen und Nieselregen den anfänglichen Aufenthalt etwas schwierig. Getreu dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung blieben wir standhaft und wurden etwas später belohnt. Der Wind lies nach und der Regen verzog sich. So konnten wir noch etwas herum kraxeln und unsere Fotoleidenschaft nachgehen, bevor es dann weiter in Richtung Námafjall ging.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d7075805-Reviews-Aldeyjarfoss-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

Ein kurzer Halt in Reykjahlíð bei einem kleinen Supermarkt dort lies uns den Duft von Pommes in die Nase steigen und so ne Burgerbeilage geht immer. Nach dieser kleinen Mahlzeit war noch ein kurzer Stop im Information Center fällig. Der sich gleich beim Supermarkt und der Tankstelle befindet.

Wir wollten ja eigentlich auch noch Walwatching machen. Aber die Preise schrecken uns etwas ab und es wird nicht garantiert das man irgend etwas sieht. Was also tun? Zum Glück war die Walsaison gut auf einer Jahreskarte dargestellt, sodass wir uns entschlossen dieses auszulassen, da jetzt kaum noch etwas zu sehen ist. Zumal war das Wetter nicht auf unser Seite und das war uns einfach zu unsicher. Müssen wir halt noch mal wieder kommen… was uns nicht schwer fallen dürfte.



Am Námafjall angekommen war das Geruchsfernsehen auch schon auf dem Highlevel angekommen. Augen auf und durch his es da. Und es ist wirklich ein traumhaftes Schauspiel der Naturkräfte. Das muss man unbedingt gesehen haben.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g315845-d3767545-Reviews-Namafjall-Lake_Myvatn_Northeast_Region.html

Auf Rückfahrt war dann wieder unser Hot Tube Suchproblem. Wir sind aber auch ein paar Blindfische. Trotz Hilfe einer Internetseite schaffen wir es nicht so eine frei zugängliche heisse Quelle zu finden. Wir verschieben es erneut und beschliessen noch in der Abenddämmerung an Skútustaðir und seinen Pseudokratern vorbei zu fahren. Sieht auf einigen Fotos aber interessanter aus als es ist. Wir waren etwas enttäuscht und so war die Heimfahrt schnell angetreten. Auf unserem Weg zurück entdeckten wir ein seltsames rotes Licht am Himmel. Sollte sich unser Wunsch nach einem Vulkanausbruch etwa schon jetzt erfüllen. Wir rätselten und machten noch ein Beweisfoto. Leider war es schon wieder 23 Uhr, so wie fast jeden Tag bisher, und wir beschlossen diesem Rätsel am nächsten Tag zu lösen.
https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g1096230-d3388844-Reviews-Skutustadagigar-Reykjahlid_Lake_Myvatn_Northeast_Region.html


Hot Tube, Wasserfall und Co.

Der Tag startet wie der Vorige endete… mit Regen. Nach einem morgendlichen geruchsintensiven Duscherlebnis ging es auch schon weiter in Richtung Myvatn. Unsere beiden Gesprächspartner des gestrigen Abends aus Basel hatten uns von dem Hot Tube Grettislaug erzählt und uns diesen wärmstens empfohlen. Somit war das unser erstes Ziel. Auf der Fahrt dorthin waren allerdings Bauarbeiten zu Gange und wir merkten schnell, das die Strasse wohl etwas zugeschüttet worden war… blöd waren wir doch sowas von bereit einen Sprung ins warme Nass zu machen.

http://hotpoticeland.com


Nun ja dann eben weiter mit unserer Fahrt entlang der Küste auf der Strasse 76. Wir durchfuhren einspurige Strassentunnel und an pinkfarbenen Strohballen vorbei. Wunderbare Landschaft hier. Mit ängstlichen Blick auf die Tanknadel erreichten wir Olafsfjordur wo wir zum ersten Mal tankten. Puhhh... war das knapp. Die Empfehlung immer den grössten Betrag zu drücken und dann wird es genau abgerechnet haben wir befolgt. Mal schauen was die Kreditkartenabrechnung später so sagt. Der nächst grössere Ort Akureyri war schnell bezwungen und der Regen übrigens auch. Endlich Sonne und blauer Himmel.

https://www.tripadvisor.de/Tourism-g1917492-Olafsfjordur_Northeast_Region-Vacations.html

https://www.tripadvisor.de/Tourism-g189954-Akureyri_Northeast_Region-Vacations.html


Unser Weg ging wieder auf die berühmte Ringstrasse und direkt am Goðafoss vorbei, wo wir kurzer Hand beschlossen anzuhalten und uns den ersten schönen Wasserfall anzuschauen. Es war die perfekte Zeit, denn die Busladungen von Touristen machen sich gerade aus dem Staub und es war etwas Platz für uns. Dieser Wasserfalls ist wirklich sehenswert und am späten Abend hat man noch einen schönen Sonnenuntergang inklusive. Der spätere Rückweg wurde uns noch durch einen asiatischen Kamikaze Mietbewohner versüsst, indem er uns auf unserer Fahrspur entgegen kam. Nur gut hat er vor lauter Aufregung noch die Bremse gefunden.

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g189952-d283481-Reviews-Godafoss-Iceland.html

Der restliche Weg zur nächsten Unterkunft im Guesthouse Vestmannsvatn war nicht mehr weit und nach kurzem Check-Inn ging es auch schon wieder los in Richtung nächstem Hot Tube suchen. Unsere Suche wurde abrupt unterbrochen, als Denise Nordlichter am Himmel entdeckte. Jaaaa… da waren sie. So völlig falsch gekleidet, denn wir hatten die Badeklamotten schon angelegt, suchten wir einen Platz fürs Auto und sprangen aus diesem um unser Fotoausrüstung bereit zu machen. Und da waren sie…auf den Fotos noch viel intensiver zu erkennen als wie mit dem Auge. Lautes Schreien halte durch die Nacht…so sehr freuten wir uns über dieses Ereignis. Jetzt ging es ans rumprobieren bei den Kameraeinstellungen und so verstrich die Zeit und das Klappern unserer Zähne wurde immer lauter. Nach gut 1,5 Stunde stiegen wir total durchgefroren ins Auto und machten uns auf Richtung Bett. Auf unserer Fahrt wurden dann die Nordlichter wieder stärker so das wir unbedingt noch mal anhalten mussten und unseren gerade aufgetauten Luxuskörper wieder in die Kälte (3 Grad) zu schieben. Aber das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

https://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g315848-d10449176-Reviews-Vestmannsvatn_Guesthouse-Fossholl_Northeast_Region.html

Nachdem unsere Wunschliste an Naturspektakeln nun merklich abnahm, beschlossener sie um Erdbeben und Vulkanausbruch zu erweitern… Alles ist möglich in Island!


Sightseeing und Massentourismus made in Reykjavik

Ohne Frühstück und mit Schokoriegeln vollgestopft ging es Richtung Touri Info. Drei Kilo Karten und Prospekte mehr im Gepäck entscheiden wir uns für eine Hop-On off Tour. Die Tour startet direkt vor der Harpa und so entschieden wir uns erst mal einen Abstecher in diese zu machen. Wir hatten immer noch mit dem Temperatursturz zu kämpfen, denn wir sind bei 27 Grad in Zürich gestartet und bei 10 Grad hier angekommen. Brrr… Die Harpa ist beeindruckend in Ihrer Architektur uns so konnten wir dem ersten Bus der Hop-On off Tour schon mal hinterher schauen. Nun ja dann halt der Nächste. Und mit einem schnellen Sprint erreichten wir den nächsten Bus.  Also rein…Stöpsel ins Ohr und schon ging los. Nach einer Stunde war das Ganze auch schon wieder vorbei und wirklich empfehlen können wir es nicht. Mit den Infos aus dem Touricenter kann man das Ganze auch gut zu Fuss ablaufen und sich das Geld sparen.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g189970-d2021202-Reviews-City_Sightseeing_Reykjavik-Reykjavik_Capital_Region.html


Ich hatte vorher bei meinen Recherchen noch etwas über ein skurriles Museum gelesen. Das wollte ich mir unbedingt anschauen. Was uns da erwartete war mehr als skurril und man fragt sich wie man auf die Idee kommt so etwas zu sammeln. Wir reden hier von Penisen… von fast jedem Tier auf diesem Planeten. Sogar die isländische Handball Nationalmannschaft hat sich hier verewigt. Und so schlenderten wir an Vorhautlampen und in Formaldehyd eingelegten Penisen durch das Museum und beobachten einen Junggesellinnenabschied bei dem allerlei spektakuläre Fotos mit der Braut gemacht werden.

https://www.tripadvisor.ch/Attraction_Review-g189970-d2039593-Reviews-Icelandic_Phallological_Museum-Reykjavik_Capital_Region.html

Bei leichtem Nieselregen setzten wir unseren Stadtrundgang fort und machten uns schon auf in Richtung Auto. Bei unserer Busrundfahrt sind wir am Perlan Wasserspeicher vorbei gefahren und da es mitten auf einem Hügel liegt, bietet es einen fantastischen Blick auf Reykjavik.

https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g189970-d942955-Reviews-Perlan-Reykjavik_Capital_Region.html


Der Regen wurde zunehmend stärker und so war das nur ein kurzes Intermezzo im Perlan und weiter ging es Richtung Norden. Einen Tunnel später und schon bei Dunkelheit erreichten wir unser Unterkunft in Anna’s Gästehaus in Hjaltastadir. Klein und gemütlich war es hier. Mit uns war auch noch ein junges Pärchen aus Basel da und so unterhielten wir uns über das bisher erlebte und tauschen erste Tips aus.

https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g660250-d10131267-Reviews-Hjaltastadir-Varmahlid_Northwest_Region.html

Das erste Erlebnis mit faulen Eiern im Mund bei Zähne putzen gab es dann noch gratis dazu und so sanken wir in unsere Federn.


Aufregung und Vorfreude

Nach einem 3,5 Stunden Flug kommen wir in Keflavik an und werden von einem Regenbogen begrüsst. Genau so haben wir das gebucht…  Ein netter Herr aus dem Flieger verabschiedet sich noch von uns und wünscht uns viel Spass. Da hat uns wohl jemand belauscht.


Der erste Gang auf die Flughafentoilette erweist sich als überraschend, Wasser und Luft in einer Armatur habe wir auch noch nicht gesehen. Das beginnt ja schon mal speziell.


Mit unseren Koffern in der Hand begeben wir uns zur Mietwagenstation. Ein netter leicht nervöser junger Mann begrüsst uns und drückt uns gleich erst mal ein kühles Wasser in die Hand. Wir müssen ja ganz schön vertrocknet aussehen… Das nette Lächeln schwatzt uns dann gleich noch ein grösseres Auto und eine extra Versicherung gegen Asche und Sandschäden auf. Somit buchen wir ja den Vulkanausbruch schon mit….oder?


Los gehts Richtung Reykjavik… wo wir noch einen Bonus Supermarkt entdecken und uns mit vielerlei isländischen Leckereien versorgen. Die gelbe Einkaufstüte mit Schweinchen drauf wurde uns als Tourisouvenir empfohlen… und gekauft. Souvenirs zu 50% schon erledigt und das schon am Anreisetag.


Weiter ging es Richtung Stadtzentrum wo wir uns etwas durch die Gassen schlängelten um dann Richtung Hallgrímskirkja zu gehen. Schon von weitem ist dieses beeindruckendes Bauwerk zu sehen und gemäss Recherche mit einem guten Burgerladen gleich um die Ecke, den wir leider nicht gefunden haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hallgr%C3%ADmskirkja

Mit einem grossen Hunger im Gepäck suchten wir nach einer Alternative. Pasta und Pizza geht ja immer… Der Italiener war schnell gefunden, die Preise waren ok und das Essen sehr sehr gut.

http://www.italia.is
https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g189970-d798246-Reviews-Italia-Reykjavik_Capital_Region.html

Mit vollem Magen ging es wieder Richtung Auto und ab zu unserer ersten Übernachtung. Dabei bestaunten wir noch das Lichterspiel an der Harpa das berühmte Baumwerk mit der interessanten Glasfassade und waren beeindruckt.

Ein 10-Betten-„Luxus“ Unterkunft mit österreichischer Begrüssung an der Rezeption sollte es sein und so breiteten wir uns grossflächig aus um unsere Rucksäcke zu packen und den nächsten Tag zu planen.


Das nächste Erlebnis war ein komplettes Badezimmer, nicht wie üblich Dusche und WC getrennt, aber Geschlechter getrennt natürlich und wir genehmigten uns erst mal ne heisse Dusche bevor wir in der obersten Etage eines Doppelstockbettes nächtigten.

https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g189970-d4115185-Reviews-Bus_Hostel-Reykjavik_Capital_Region.html



unsere Vorbereitungen und bisherigen Ausgaben

Flüge (Hin-/ Rückflug) Zürich-Reykjavik / 2 Personen: 770 EUR    ICELAND AIR

Mietwagen / 11 Tage / Vollkasko, Diebstahl, Glas+Reifen, Haftpflicht:  570 EUR  billiger-Mietwagen.de

Unterkunft Reykjavik / 1 Nacht / 2 Personen / 10 Bettzimmer: 74 CHF booking.com

Unterkunft Hjaltastadir / 1 Nacht / Doppelzimmer: 116 CHF booking.com

Unterkunft Grenjadarstadur / 3 Nächte / Zweibettzimmer: 351 CHF  booking.com

Unterkunft Eglisstadir / 1 Nacht / Zweibettzimmer: 107 CHF booking.com

Unterkunft Kálfafelsstadur / 2 Nächte / Zweibettzimmer: 249 CHF  booking.com

Unterkunft Reykholt / 2 Nächte / Doppelzimmer: 164 CHF  booking.com

Unterkunft Keflavik / 1 Nacht / Doppelzimmer: 76 CHF  booking.com


Für die Flüge haben wir den Tipp von Freunden bekommen direkt bei ICELAND AIR zu buchen. Und wirklich günstige Preise vorgefunden. Da konnte kein Vergleichsportal mithalten. Hinflug Freitag... Rückflug Dienstag und das für schlappe 385 EUR p.P. :-)

Bei billiger-Mietwagen.de hatte ich schon mal für einen Norwegentrip ein günstiges Auto bekommen und auch diese Mal haben wir günstig zuschlagen können. Das Angebot aus dem Reisebüro war 3x so hoch.

Die Übernachtungen waren uns nicht ganz so wichtig. Hauptsache ein Bett... wir sind ja nicht zum schlafen hier!


Meine Recherche über Island hat sich über unzählige Blogger und Forenseiten erstreckt. Bei den Meisten tauchen aber die üblichen Tourihotspots immer wieder auf. Auch Reiseführer wurden mir in die Hand gedrückt aber eine 300 Seiten Wälzer zu lesen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Etwas Visuelles musste her. Instagram... visueller geht's ja nun wirklich nicht. Dort hat es viele Bilder mit direkten Ortsverlinkungen und so kommen schnell viele wunderbare Orte zum Vorschein. Dann das Ganze auf einer Karte und einer Liste zusammengetragen, so das wir völlig flexibel sind und uns vor Ort entscheiden können was wir machen. Zusätzlichen Input gab es heute noch von Maik...

Wetter / Nordlichter Vorhersage  www.en.veduri.is

www.trekkingguide.de mein persönlicher Favorit für die Reisevorbereitungen