Komm ein bißchen mit...Roadtrip durch den Westen der USA

Wir wollen in 3Wochen dem Charme der Westküste der USA weiter verfallen und freuen uns auf neue Entdeckungen und Abenteuer. Die Tour wird uns über Las Vegas durch die Nationalparks nach LA führen. Von dort entlang der Küste zum Sequoia Nationalpark und über die Route 1 nach San Francisco.

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Sabbilicious Small

Surfer Paradies Santa Cruz und seine Seelöwen

Wir bekamen von Patsy, unserer Gastgeberin ein gesundes Frühstück mit leckerem Granola, Blaubeerjoghurt, frischen Erdbeeren, Kaffee mit frischer Milch, Toast, Honig und Marmelade.


Nach einer interessanten Unterhaltung über die zwei Präsidentschaftskandidaten der USA, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Strand.Dabei sahen wir einen Cliffdiver der sich von der Klippe ins Wasser stürzte, obwohl es total gefährlich und eigentlich absolut verboten ist.


Der Küste zum Strand entlang zu laufen war so schön, zumal durch die Sonne die Wolken aufrissen und den blauen Himmel erstrahlen ließ.


Santa Cruz ist das Surfer Paradies schlecht hin, doch heute war am Strand nicht viel los, wahrscheinlich weil das Wetter in den ersten Morgenstunden noch so ungewiss schien.Doch es war sehr angenehm nur unter wenigen Einheimischen über die Promenaden zu schlendern und nicht von Touristenmassen getrieben zu sein.


Das Meer lag da wie ein Spiegel und kein Surfer in Sicht :( Wir liefen weiter zur Wharf, einem sehr langen Pier, das vor kurzem seinen 100.Geburtstag feierte. Am Ende des Pier brüllten die Seelöwen um die Wette. Schaute man über die Railing, so konnte man die Tiere faulenzend in der Sonne liegend, schwimmend oder kämpfend sehen. Einige Seehundbullen umarmten auch, ihr neben ihnen liegendes, Weibchen.Es war einfach zu lustig, sie eine Zeit lang zu beobachten.


Danach liefen wir zurück zur Unterkunft und Oli manövrierte unseren Camaro rückwärts sicher der steilen Auffahrt hinunter ohne ihn am Ende aufzusetzen!!!!


Wir fuhren nach Downtown und aßen super leckere Sandwiches bei Zoccoli's - Italian Delikatessen, einem in Santa Cruz angesiedelten Familienunternehmen, mit echter aus Italien importierter Wurst sowie Käse und anderen Leckereien.


Anschließend ging es auf die 77Meilen lange Weiterfahrt nach San Francisco; leider unser letzter Stopp auf dieser wunderschönen Rundtour.


Die Ankunft im idyllisch gelegenen Berkeley war anspruchsvoll, dass sich die Straßen eng nach oben in den Berg schlangen. Dafür lohnte sich die Aussicht und das wunderschöne, geräumige Zimmer war fantastisch für die letzten 4 Nächte. Um den Abend und die Ankunft in San Francisco ausklingen zu lassen, schauten wir den hier gedrehten Film „The Rock“. Aber nur weil Ich so gut wie KEINEN Film kenne!!! LOL


Sabbilicious Small

Big Sur - eine spannende Fahrt entlang der Route 1

Heute morgen verließen wir das Plantation Bed & Breakfast auch schon wieder und fuhren in Richtung Route1 um eine der schönsten Küstenstraßen, den 90Meilen langen Abschnitt, Big Sur genannt,  zu fahren. Vorher gab es aber wieder lecker Frühstück mit selbstgemachter Tortilla.


Unterwegs sind wir mal kurz vom Freeway runter, da ich eine von vielen Limettenfarmen entdeckte, die hier in der Gegend ansässig sind. Sie schien aber verlassen zu sein. Also hielten wir an und waren ziemlich begeistert. Zwei Häuser hintereinander und rechts und links davon die Baumreihen der Limettenplantage. Leider scheint es schon seit einiger Zeit unbewohnt zu sein. Die Limettenbäume hatten schon ziemlich viele braune Stellen im Buschwerk der Kronen. Es gab zwar kein "for sale" Schild, aber das lässt sich ja rausfinden. Das könnten wir uns gut vorstellen...


Ich wollte schon immer mal durch San Luis Obispo fahren und heute war es soweit :)


Oli machten die Straßen wieder sichtlich Spaß, vorallem mit dem was dieses Auto unter der Haube hat - ging ab wie die Luzie! Dass das Limit auf der Strecke 55mph war, behalten wir an dieser Stelle besser für uns ;) Hält sich aber auch sonst kein anderer daran; man soll ja laut Verkehrsinfo mit dem Strom mitschwimmen, um den Verkehrsfluss am Laufen zu halten.


Zur Stärkung machten wir einen Stopp bei Applebee’s, Oli aß leckere Baby Back Ribs und ich Bourbon Shrimp Checken. Zum Nachtischgab es für Oli noch einen Brownie mit Vanille Eis :) P.S. die Brownie sind der Hammer!!!


Danach ging es nach ein paar kleineren Umwegen auf die Route 1, die uns schon nach kurzer Zeit zu einem Spontanstopp einlud.Hier konnten wir Seals and Elephants, sprich Robben und Seeelefanten sehen, die auch miteinander kämpften. Sowas konnte ich bisher nur im Dokumentarfilmen sehen. Außerdem huschten auf dem Parkplatz noch Squirrels (Eichhörnchen) zwischen unseren Beinen hindurch. Den einen bekamen wir besonders gut vor die Linse :)


Die Fahrt nach Santa Cruz führte uns weiter zum Julia Pfeiffer Burn State Park. Durch diesen Park führt der McWay Creek, ein Fluss, der über eine Granitklippe einen 24 m hohen Wasserfall nährt, welcher in die McWay Cove und damit direkt in den Pazifik mündet. Auf Bildern sah das immer schon so schön aus, es dann live vor Augen zu haben, war noch schöner, was ein tolles Fleckchen Erde! Den Namen verdankt dieser Aussichtspunkt Christopher McWay, der sich Ende der 1870er Jahre in dem Gebiet niederließ und eine Saddle Rock Ranch genannte Farm aufbaute.Die Ranch wurde in den 1930er Jahren von dem ehemaligen New Yorker Kongressabgeordneten Lathrop Brown gekauft, der für sich und seine Frau oberhalb des Wasserfalls ein großzügiges Anwesen bauen ließ. Seine Frau, Helen Hooper Brown, war mit Julia Pfeiffer Burns befreundet, die einer seit 1869 in Big Sur ansässigen Pionierfamilie entstammte. Im Jahr 1962 vermachte Helen Hooper Brown ihren gesamten Landbesitz dem Staat mit der Auflage, in dem Gebiet einen State Park zu errichten und nach Julia Pfeiffer Burns zu benennen.Nach Errichtung des State Parks wurde das Anwesen der Browns 1965 fast vollständig abgerissen, um das Grundstück zu renaturieren.


Leider waren auch hier wieder Asiaten unterwegs, die uns fast umrannten und nicht mal abwarten konnten, bis man den schmalen Pfad verlassen hatte.


Partington Cove haben wir nicht gefunden, dafür aber das tolle Nepenthe Restaurant mit einem Hammerblick auf die Küste. Wir bestellten uns einen Burger für schlappe 17$, hatten dafür aber auch den nettesten schwulen Kellner, den wir bisher kennengelernt haben.


Ein Stopp an der nächsten Tankstelle wurde zum Spaziergang durch einen botanischen Garten aus Kakteen, in welchem ein Hochzeitspaar gerade Fotos aufnehmen ließ. Wir pflückten eine Kaktusfeige und aßen diese auch gleich. Nun haben wir beide immernoch die Stacheln im Finger und lachen uns darüber kaputt :)


Es wurde langsam dämmrig und wir wollten nur noch in Santa Cruz, bei unserem  Airbnb für eine Nacht ankommen.


Am Straßenrand entdeckten wir wieder ein Deer, sprich Reh/Hirsch.


Kurz vor 21:00 Uhr kamen wir endlich in Santa Cruz an und konnten unser kleines gemütliches Zimmer beziehen. Es war perfekt, um einfach nur noch zwischen die Laken zu fallen. Die Gastgeber waren sehr nett, der Ehemann Schweizer, mit dem wir ein paar deutsche Wörter wechseln konnten. Nun sind wir total geschafft und sagen „Gute Nacht!“

Sabbilicious Small

Die Wellen von Malibu Beach und eine Ankunft unterm Sternenzelt

Während ich Kaffee und frische Milch für's Frühstück besorgte, ging Oli noch ein paar Bahnen schwimmen und anschliessend in den Whirlpool. Danach hieß es leider wieder Koffer, Seesack startklar machen und wieder auf Tour. Der dicke niedrig hängende Nebel hatte sich verzogen und die Sonne lachte uns wieder an.


Es ist echt schwer vorstellbar, aber es sind 4 Spuren auf dem Freeway und soweit das Auge reicht voll mit Autos! Wahnsinn!


Die Route 1 zu fahren war wieder sehr schön. Auf der Fahrt konnten wir ein weiteres Mal die Küsten von Laguna Beach, Newport und Pacific City genießen. Am Crystal Cove Park, machten wir einen kurzen Stop. Ich sprach kurz mit dem Parkwächter, sodass wir keinen teuren Eintritt bezahlen mussten und wir für maximal 15min auf dem CheckIn Parkplatzes des dort oben gelegenen Hotels stehen konnten. Leider mussten wir auf dem Weg zum Malibu Beach wieder durch LA, zwar nur über die Route1 und nicht durch die Stadt, aber trotzdem merkt man das die Amerikaner einfach kein Autofahren können...


Nach gefühlt endlosen Kilometern im Stau von LA kamen wir in Malibu an. Wir parkten am Straßenrand in Nähe eines Schildes „Coastal Access“ und schwups waren wir direkt am Strand von Malibu, einsam und verlassen ohne Touristen. Hier saßen nur vereinzelt Menschen, die wohl in den umliegenden Häusern wohnen oder zumindest keine Ortsfremden sind. Die Wellen hier waren ganz schön beeindruckend und Gefährlich! Ich habe es auch einmal geschafft, über eine Welle hinweg zu schwimmen, das Meer wurde ruhiger und Oli kam mir hinterher. Auf einmal, kam ein größere Welle, das war noch lustig und sie hat uns auch nur im letzten Zug erwischt. Aber als die nächste Welle auf uns zurollte, glitt uns das Lächeln aus dem Gesicht und wir schauten uns gegenseitig mit dem Blick „ach, du Sch*****!!!“ an. Die Welle überkam uns direkt und der Sog war so stark, dass wir zweimal heftig unter Wasser gezogen wurden. Bevor die nächsten Großen Wellen auf uns zurollten, versuchten Oli und ich wieder an Land zu schwimmen, doch daraus wurde nicht's, die nächste Welle kam und zog uns heftig zurück.Die darauffolgenden Wellen wurden etwas kleiner und so konnten wir zurück an den Strand. Es war eine mega Anstrengung aus dem Wasser zukommen. Denn selbst die Gischt der Welle die an den Strand spülte, extrem stark war und einem fast den Boden unter den Füßen wegzog. In der Sonne liegend, genossen wir noch landseitig die Wellen, die sich immer höher aufbäumten und so wild brachen, dass die Gischt an die ausgebreitete Decke spülte und wir unseren Platz gute 3Meter nach hinten verlegten. 

Nachdem ich noch einen kleinen Strandspaziergang gemacht habe, sind wir wieder zurück zum Auto um die restliche Strecke für diesen Tag (192Meilen) hinter uns zu bringen. Wir kamen super durch und machten zwischendurch eine Pause, in der wir bei Wendy´s leckere Burger mit Pommes aßen. Die Lemonade war auch hier wieder überragend. Nach einem Fahrerwechsel an einer Tankstelle fuhr ich so lange bis es endgültig dunkel war und Oli wieder das Steuer übernahm. Vor der Tankstelle stand ein Auto mit der Aufschrift „Sheriff“. Ich schaute kurz rein und er lächelte mich an. Leider musste ich dringend den Restroom aufsuchen, sodass ich ihn leider nicht mehr fragen konnte, warum sie immer "alleine" und nie wie in Deutschland zu zweit fahren.


Kurz vor der Unterkunft (genau 1/4Meile) bekam ich Panik - „Wo ist mein Handy“. Sofort fuhr Oli rechts auf einen Seitenstreifen ran und die Suche begann. Gott sei dank, hatten wir es gefunden und wir mussten keine 80Meilen zurückfahren, bis zur Tankstelle, wo es maximal hätte liegen können. Ich & mein Handy, immer wieder ein Abenteuer, wie dieser tolle Urlaub :)


Wie gesagt, nach einer 1/4Meile kamen wir im Plantation Bed & Breakfast an, wir fanden unseren Schlüssel und entschieden uns heute nichts mehr aus dem Auto zu räumen. Wir setzten uns in den Garten, wo Palmen standen, an denen rote und grüne Punkte leuchteten. Der Blick in den Himmel war der pure Wahnsinn! Ich glaube, ich habe noch NIE soooooviele Sterne gesehen! Eine Sternschnuppe machte die Ankunft perfekt. Nun ist es 22:30 und wir sind total müde. Morgen gibt es 8:30 Frühstück und danach steht wieder Natur auf dem Programm…


Sabbilicious Small

Schnorcheln mit Leopardenhaien

Heute Morgen wurde es wie gestern Abend etwas später. Oli besorgte wieder Kaffee um die Ecke und ich bereitete Müsli mit frischen Heidelbeeren und Orangensaft vor. Dazu gab es noch leckere fluffige amerikanische "red velvet cupcakes". Um unsere ganzen gekauften Souvenirs, besonders die Tassen ohne Übergepäck nach Deutschland zu bringen, entschieden wir uns ein Päkchen vorzubereiten und nach Deutschland zu schicken. Bei UPS um die Ecke, konnte ich den Teil der Aufgabe leicht erledigen. Oli besorgte in der Zeit eine neue frische Stiege Wasser (24Stück). 

Anschließend fuhren wir nach La Jolla, 15 Autominuten von hier entfernt. Dort buchten wir eine Kayak- und Schnorcheltour. Überraschenderweise waren wir das einzige Pärchen, dass kein Tandem Kayak hatte. Wir wollten eben jeder selbst paddeln ;) und wir mussten feststellen, dass das auch noch recht gut klappte, wir konnten problemlos hinter unserem Guide bleiben und uns ohne Probleme durch die Wellen manövrieren. Während des Schnorcheln sah ich eine Wasserschildkröte, laut dem Guide sehr selten in der Gegend und für mich ein absolutes Hochgefühl dieses Tier mal in seinem natürlichen Lebensraum anzutreffen. Der Gestank in der Luft rührte von den SeaLions, die hier rumliegen und das Sonnenbad genießen und von denen wir auch eine nebst Pelikanen und Kormoranen sehen konnten. Schließlich ging es mit den Guide durch eine schmale Öffnung in eine der sieben Höhlen. Die Ein- und Ausfahrt waren spannend, der Aufenthalt leider viel zu kurz :( Als es dann wieder zurück zum Strand ging, konnten wir zwei, drei Wellen mitnehmen, die uns an den Strand spülten. Ich als Wasserratte wollte natürlich nicht mehr raus und so entschieden wir uns, noch im Wasser zu bleiben und mit den Leopardenhaien zu schwimmen. Teilweise waren ganz schön große Dinger dabei. Oli hatte sogar einen gestrichelt. Außerdem konnte ich ihm noch einen Stachelrochen zeigen, der ihn ja ein paar Tage zuvor geärgert hat. Zwischen Haien zu schwimmen, von ihnen umkreist zu sein, ist gar nicht so schlimm wie ich immer dachte. Respekt hat man trotzdem auch wenn sie harmlos sind.

Kurz vorm Verhungern entschieden wir uns aber zurück nach San Diego Zentrum zu fahren und uns bei Subway mit einem leckeren Sandwich den Bauch vollzuschlagen. Danach wollten wir eigentlich an den Tina Harbor Park fahren, um uns die Statue "Kiss" anzuschauen, aber die Zeit bis zum Sonnenuntergang,d en wir in La Jolla sehen wollten, leider viel zu knapp. So verzichtete ich darauf uns es ging zurück nach La Jolla, wo wir das Meeresrauschen und das Versinken der Sonne im Meer zum dritten Mal in dieser schönen Stadt bestaunten. Auf dem Rückweg zum Auto gab es leckeres Eis :)

Nun sind zwei Päckchen gepackt, eines mit amerikanischen Köstlichkeiten und eines mit unseren Souvenirtassen. Nun bin ich platt, denn der Koffer ist auch wieder fertig gepackt, da wir morgen schon wieder die Zelte aufbrechen müssen und leider, leider, leider wieder diesen traumhaften Ort verlassen müssen :(

Sabbilicious Small

Vollkommener Sonnenuntergang & die besten Steaks

Heute Morgen gingen wir wieder alles gechillt an. Wir schliefen aus, Oli besorgte frischen Kaffee bei Starbucks um die Ecke und frühstückten die neu erstandenen Cornflakes. Gestärkt warteten wir auf unsere Gastgeberin Melli, die uns eine Führung durch den Wohnkomplex gab. Ganz schön beeindruckend! Davon ist Deutschland meilenwert entfern :( Es gibt hier einfach alles, 3 Pools, einer davon bis 24:00 geöffnet, dazu jeweils einen Jacuzzi, BBG Grillecken, Ess- und Loungebereiche, ein privates Kino und überdachte Ruheinseln, die eher an ein Himmelbett erinnern. 

Anschließend ging es mit dem Auto zum Embarcadero Marina Park, wo wir einen günstigen Parkplatz fanden, liefen der Hafenpromenade entlang und bestaunten so einiges, was sich auf Wasser hält, u.a. ein Flugzeugträger. Außerdem gab es für Oli zwei neue Sonnenbrillen.

Die Erkundungstour führte uns weiter durch Little Italy wo wir "iDessert" probierten. Am iPad stellt man sich sein Eis zusammen. Dazu wählt man den Meringue Bowle (kleine Schale aus Baiser) dazu Eis, Sauce, Topping etc. Lustige und leckere Idee.

Auf Empfehlung holten wir uns die beste Pizza San Diego im "La Isola". Absolut richtige Entscheidung, denn diese Pizza war so lecker saftig, frisch und mit dem cremigsten Mozzarella.

Anschließend ging es weiter durch Downtown und ein Stück durch das Gaslamp District. Das Horton Plaza mussten wir leider ausfallen lassen, da unser Parkschein nur noch 15Min auf der Uhr hatte.

Wir fuhren zurück in die Unterkunft, packten Bikini und Badehose ein und fuhren zum Mission Beach, wo wir heute den perfekten Sonnenuntergang sehen konnten. Mit offenem Cabrio ging es zurück. Wir kauften Steaks und Salat und machten uns einen gemütlichen Abend hier im Wohnpark. Die Steaks mit dem selbstgerechten Salat waren super lecker. Später kam noch unsere Gastgeberin Melli dazu und wir quatschten über dies & jenes während Oli den Jacuzzi genoss. 


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    Daniela hat am kommentiert:

    Oh mein Gott,ich würde bei dem geilen Essen sooooo fett werden

Sabbilicious Small

Queen Marry & die Route 1 nach San Diego

Wir haben ein letztes Mal auf den Stufen vor unserem Zimmer gefrühstückt und den Blick auf das Hollywoodzeichen genossen. Anschließend verstauten wir alles im Auto und fuhren 1Stunde lang durch Los Angeles nach unten nach Long Beach. Wir aßen im Gladstone's einen leckeren BBQ Pulledpork Burger und Oli einen Double Oceanfront Cheeseburger. Dabei konnten wir die ganze Zeit auf die im Hafen liegende Queen Marry schauen. Eine Schwester des gesunkenen Passagierschiffes "Titanic" und war von 1936 bis 1967. Wie riesig und lang wenn man davor steht...


Auf dem Pacific Coast Highway, der Route1 ging es nach San Diego. Wir fuhren am Strand entlang, der uns so sehr lockte, dass wir schließlich einen Stop am Huntington Beach machten und uns in die schönen kühlen Wellen stürzten. Eine super Entscheidung, um von dem langen Gefahre zu entspannen und wieder frisch und fit zu werden. Diesmal auch ohne stingray attack ;) Als ich ein wenig am Strand entlang schlenderte, fand ich einen Sanddollar :) 


Der Rest der Fahrt bis San Diego war echt entspannt und der Duft von Beachlife lag schon in der Luft. Alles sieht hier viel sauberer aus und die Leute sind viel gechillter. Auch die Homeless sind hier wesentlich weniger. 


Die Unterkunft liegt diesmal in einem Wohnpark, wieder ein geniales und super eingerichtetes Zimmer in einer Wohnung.


Da es erst kurz nach 18:00 war, wollten wir noch nicht im Zimmer bleiben und fuhren zum nahegelegenen Ocean Beach. Leider waren wir 10minuten zum Sonnenuntergang zu spät, denn sie war gerade im Meer versunken.


Dennoch genossen wir das Dunkelwerden am Strand und aßen die Reste des Pulled Pork Burger mit den restlichen Tomaten. Da wir aber noch Hunger hatten, ging es beim Wohnpark um die Ecke zu GRATER  Grilled Cheese, wo wir verdammt leckere Grilled Cheese Sandwiches aßen... mmmhhh, yummmiieehhh


Jetzt schauen wir noch "Nur noch 60Sekunden", der auch in LA spielte.


Sabbilicious Small

Stachelrochenattacke am Venice Beach

Es gab unser Frühstück auf den Stufen, der Blick auf das Hollywood-Zeichen und eine Fahrt über den Sunset Blvd, Santa Monica Blvd runter zum La Brea um noch ein Erinnerungsfoto vor dem High Voltage zu machen. Am Ende entschied ich mich dagegen, mich hier stechen zu lassen... Die Zeit nutzte ich dann doch gern effektiver :)


Als ein 3Tonnen Truck neben uns anfuhr, dachte man ein Hubschrauber würde losfliegen und als er in Fahrt kam, bebte die ganze Straße. In Venice Beach angekommen, parkten wir auf einem Public Parkplatz für 6$ und hätten dort den ganzen Tag stehen können. Oli trainierte wieder am "Muschel Beach" bevor wir uns wieder in die in die Wellen stürzten. Die waren wieder so hoch, dass er die Brille, die er gestern hier am Strand gekauft hatte gleich wieder dem Meer überlies. Wir versuchten zwar auch diese wiederzufinden, leider aber vergebens.


Auf einmal kam von Oli ein Aufschrei und ich fragte ihn was sein... er meinte er wäre gestochen worden. Seine Augen waren aufgerissen und ich wusste sofort, dass er nicht  scherzte und es auch etwas ernsthaftes sein musste. Er ging sofort raus und ich dachte es wäre nur ein Schnitt von einer Glasscherbe, doch er meinte es würde extrem brennen. Sicherheitshalber ging ich zu einem Lifeguard, der kurz meinte: "Halte mal, ich hole meinen erste Hilfe Koffer" und auf einmal stand ich da wie Pamela Anderson in Baywatch, sehr zur  Freude von Oli :)


Daniel kümmerte sich um Oli und fragte wie es denn passiert sei, wie es sich anfühlte. Als Oli meinte "slippery" wussten der Lifeguard und ich, dass es ein Stachelrochen gewesen sein musste. Es wurde ein Kollege gerufen und auf einmal standen zwei groß Lifeguard Pick Ups neben uns. Zwei nette Herren versorgten dann Oli mit einer der schönsten Souvenirtüten, einem Stingray First Aid Kit, dass mit heissem Wasser gefüllt wurde und in das Oli seinen Fuß stellen musste, um die Proteine aus dem Gift vom Stachel zu kochen und somit unschädlich zu machen. 30-40minuten musste Oli nun den Fuß in dieser Wassertüte lassen. Anschließend haben wir den großen Heißwasserkanister wieder beim Lifeguard abgegeben. Oli hatte echt Glück, dass es kein besonders großer Stachelrochen war und er auch nur am Fuß gestochen wurde.


Zur Stärkung, nach diesem Schockerlebnis, fuhren wir zum In'n'Out Burger, wo wir Secret Meals bestellten, die nicht auf der Karte stehen. Animal Fries und Neopolitan Shakes, dazu einen Double Double Burger. Danach führte uns der Weg wieder zum Strand, diesmal zum Manhattan Beach, wo wir die wohl einzigen Touristen waren, gebotoxte Damen ihre Hündchen ausführten und eine Schickimicki Villa neben der anderen stand... Palmen sind hier Fehlalarm. Wir schauten den Surfern zu und genossen den Blick über den weiten weißen Sandstrand nach Osten und Westen. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen wir an einem Luxusrestaurants vorbei, in denen die reichen und schönen überteuerte italienische Salami verspeisten...LOL


Der Weg zur Unterkunft zog sich extrem lang und heute ist es auch extrem heiß, alles klebt und die kalte Dusche wartete auf uns.

Danach gab es leckeres mexikanisches Essen in Form zweier Tostados von einer Straßenküche, super frisch und super delicious :) Da Oli aber noch Hunger hatte, schlenderten wir die Straße Richtung Silver Lake weiter und kamen an einen gut aussehendes Restaurant, wo es Pizza gab. Mit nur noch 18Dollar im Portemonnaie bestellten wir eine Pizza Margherita und Bier "Tangerine". Beides war extrem gut und jeden Penny wert. 

Danach ging es nur noch "heim" :)


Sabbilicious Small

Santa Monica & und Salz auf der Haut

Nach unserem kleinen Frühstück mit Müsli und Kaffe auf den Stufen vor unserem Zimmer ging es über den Sunset Blvd und Santa Monica Blvd runter bis zum Santa Monica Pier. Von wegen, man fährt mal eben schnell an den Strand, die Fahrt zieht sich und kommt einem ewig vor. Tatsächlich sind es 26km für die man locker 1Stunde braucht. Es waren mal wieder alle wie sie wollen, die Polizei eingeschlossen, die wie die anderen nicht einmal blinkt. 

Unterwegs fuhren wir noch spontan durch die Straßenzüge von Beverly Hills; wirklich eine schöne Wohngegend im Gegensatz zu den anderen Elendsviertel der Stadt, hier lässt sich in LA ganz gut aushalten :) Außerdem machten wir noch Halt beim Civic Center mit City Hall, wo wir sogar in den 2.Stock durften. Danach fuhren wir noch einmal zum Kat van D Tattoo Shop "High Voltage", diesmal geöffnet, aber ohne Kat van D. Leider waren die Tattoo Artist, die für mein Tattoo am besten wären nicht da und ich hätte am nächsten Tag wiederkommen müssen...entscheidet sich als noch, ob ich ein solches Souvenir mit nach Hause nehme oder nicht.

In Santa Monica angekommen, fanden wir einen super Parkplatzuni hatten den direkten Blick von oben auf den gesamten Strandabschnitt und das Pier das wir als erstes ansteuerten. Hier endet auch die Route 66, die mit einem "End of Trail"-Schild markiert ist. Das Fotomotiv, vor dem die Harley Davidson-Fahrire alle unbedingt ein Foto machen wollten - ich natürlich auch.

Um uns von der "langen" ;) Fahrt zu stärken, entschieden wir uns für Burger bei Pier Burger, die m.E. nach bisher die besten Burger waren. Sie sahen so verdammt lecker aus, wie sie auch schmeckten, Inch. der fresh lemonade. Oli bekam einen Erdbeermilchshake wie er nur im Buche steht. So etwas von Erdbeerig und super cremig! Die kennen hier ihr Handwerk :)

Anschließend ging es noch bis vor zum Pier, wo wir die Weite des Pazifik bestaunten und schließlich stürzten wir uns in die Wellen gestürzt. Die eine Welle war allerdings so mega, dass sie Oli die Sonnenbrille von der Nase spülte. Das suchen hat leider nix gebracht. Aber nachdem auch ich meine Brille in Vegas verloren/vergessen habe, meinte Oli, man solle immer etwas zurück lassen... okay es hätte vielleicht nicht gerade die teuerste Sonnenbrille sein müssen. Aber die Wellen hat man auch nicht kommen sehen. Auf einmal geht das Wasser  zurück und es zieht einen die Füssen weg und dann kommt sie rasend schnell - die Well. Einfach ein geiles Gefühl vom kalten Pazifik bei der Hitze überrollt zu werden. Der Strand an sich ist total schön, lang und sauber und die Wohnhäuser im Hintergrund sehen aus wie Modelle.


Zurück zum Auto sind wir weiter zum Venice Beach mit dem Muskel Beach, der m.E. wegen dem kleinen einen Trainigscourt keinen eigenen Namen bräuchte. In den Filmen sieht es immer viel größer auch und ich dachte auch, dass es wesentlich mehr Courts gibt, wo die Athleten ihre Körper a la Bodybuilding formen. Stars haben wir diesmal leider nicht getroffen, aber dafür hat Oli dann gleich mal ein Workout gemacht.


Es wurde langsam dämmrig, die Sonne ging unter und wir konnten die Surfer in diesem warmen Licht genießen. Die Wellen waren nun noch höher und luden absolut zu einem Ride ein. Von der Sonne geküsst, mit Sand auf der Haut und Salz in den Haaren ging es zurück zur Unterkunft 2411 Sunset Boulevard :)


Nach einer erfrischenden Dusche machten wir uns schick und gingen zum Abendessen ins Mohawk Bend, wo es für Oli einen Buttermilk Chicken Sandwich und für mich einen Tunfisch Sandwich mit einem richtigen Stück Thunfischsteak gab. Allerdings sahen die Sandwiches aus wie Burger; egal, denn geschmeckt haben sie trotzdem. Dazu gab es Lemonade und für jeden einen megaleckeren Cocktail für jeweils Schlappe 12$. Nach dem Essen waren wir so platt, dass wir direkt in die Unterkunft zurück gingen, noch einmal die geniale Aussicht über LA bei Nacht  genossen und schließlich total müde ins Bett fielen.



  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Sabbi,ich bin so neidisch auf eure Reise!! Ich glaub USA sind bei mir im nächsten Jahr fällig

Sabbilicious Small

Walk of Fame & Rodeo Drive

Heute Morgen ging es zum Hollywood Boulevard, wo wir einen super Parkplatz fanden und für eine kurze Zeit über den Walk of Fame laufen konnten.

Auf einmal kam eine Scharr an Motorradfahrern im feinsten Zwirn, 2 Minuten lang fuhren sie an uns vorbei. Bei der Fahrt zum Rodeo Drive kamen wir aber an der eigentlichen Hauptstraße des Geschehens vorbei und so parkten wir dort um die Ecke. Wir liefen die Hauptmeile des Walk of Fame entlang und bestaunten das Dolby Theatre in dem jährlich die Oscars verliehen werden. Zur Stärkung gab es ein Riesenstück Pizza von Geco´s NewYork Pizza. Sehr lecker!!! Dazu schauten wir das Footballspieler Titans vs Raiders. In einem Adidas Store fand Oli die Adidas Superstar, die er im Outlet gesehen hatte und unbedingt haben wollte. Hier gab es seine Größe und er freute sich wie ein Kinde an Weihnachten und Ostern zusammen. Während ich nach einer meiner Kaffeetassen schaute, die ich sammle und auch von Los Angeles und Hollywood fand, sah Oli sah ganz viele Fahrradfahrer auf Single Speeds wie morgens die Motorradfahrer, in Kolonne bei abgesperrter Straße.Nachdem uns der Trouble zufiel wurde ging es zurück zum Auto, das mit einem wachechten Knöllchen auf uns wartete. Wir verstehen es zwar nicht, aber gut...der Offizier wird schon Recht haben. Die 70$ müssen wir dann wohl bezahlen. 


Der Weg führte uns dann doch erst einmal auf halber Strecke zum Griffith Park und dem berühmten Hollywood Schriftzug. Wir fanden zwar auch relativ schnell in den ganzen Trouble einen Parkplatz, aber es es war eine halbe Völkerwanderung zum Aussichtspunkt auf das Zeichen. Also entschieden wir es zu vertragen oder einfach sein zu lassen, da wir ja von unserer Unterkunft sowieso direkt darauf schauen. 

Die Fahrt ging weiter zum Tattoostudio "High Voltage" von Kat von D, dass aber leider geschlossen hatte. 

Den Weg zum Rodeo Drive fanden wir dank meiner Navigation mit Karte problemlos, ebenso wie den perfekten Parkplatz direkt in der Nebenstraße. Zuerst ging es aber in die Cheesecakes Factory. Für mich gab es Lime Meringue Cheesecake und für Oli White Chocolate Rasperry Trüffel Cheesecake. Die Stücke waren, wie man das in Amerika erwartet, gigantisch und ich wusste von Vornherein, dass ich das nicht schaffen würde. Beide Kuchen waren extrem lecker und komischerweise nicht zu süß, aber extrem mächtig.
Das ich als "Pretty Woman"-Fan den Rodeo Drive ablaufen musste, versteht sich. Eine schöne Straße mit tollen Geschäften. Doch auch hier sind die Homelese vertreten, überhaupt gibt es in dieser Stadt soooooo viele. Wenn ich zurück in Frankfurt bin, wird mich dort wohl so schnell nix mehr schocken.


Der Tag neigte sich dem Ende und das Abendessen besorgten wir uns diesmal im Super Market - ein warmes fertig zubereitetes halbes Hähnchen, dazu stellt ich einen Salat zusammen. Außerdem gab es noch ein Sixpack Bierchen :) Eine Frau sprach mich dann an und meinte ich würde die Lad Di in ihren jungen Jahren aussehen. Danke, ich als Fan, werte das als Kompliment und bin gleichermaßen erstaunt...


Auf dem Heimweg mussten wir leider miterleben, wie jemand von einem Homeless beim Verlassen des Supermarktes um seine Ware beklaut wurde. Der Beklaute ließ sich das nicht gefallen, brachte ihn ordentlich zu Fall, ließ ihn dann aber mit der Chiostüte ziehen, als dieser unvermittelt wieder aufstand und weiterrannte. By the way ist das völlig normal und passiert in LA jede Minute an den verschiedensten Orten in dieser megagroßen Stadt. Abends fliegt die Polizei Patrouille. 


Wir genossen auf der schönen Terrasse noch kurz die Aussicht auf die Stadt bei Nacht, bevor wir ins Bett gingen und noch Pretty Woman schauten :) Gestern schauten wir "Collateral" mit Tom Cruise, der ebenfalls hier in LA spielte.


Sabbilicious Small

Abenteuer vor Vegas & eine Ankunft im Stau von Los Angeles

6:00 war heute Aufstehen angesagt, 07:30 verließen wir das Motel um pünktlich 9:30 zur Mietwagenabgabe wieder in Vegas zu sein. Nach ein paar Meilen auf dem Interstate gönnten wir uns ein Frühstück bei Mc Donald und ein alter Herr meinte nur, wie sollten in Vegas auf uns acht geben, weil sie sich dort aktuelle jeden Tag gegenseitig abschießen. Die Nachrichten in Vegas waren neben Explosionen von Geldautomaten tatsächlich nicht so prickelnd und passten sogarnicht in die schillernde heile Welt.


Der Tank sah eigentlich gut aus, bis Oli zweifelte und wir versuchten die noch möglich zu fahrenden Meilen über den Bordcomputer rauszufinden. Leider war die Range nur noch 38Meilen, vor uns hatten wir aber noch 58Meilen und weit und breit in der Wüste keine Tankstelle in Sicht…ok…da wurde einem schon komisch. Doch eine Tankstelle war in Sicht und nur 30m davor ging die Reservelampe an. Der Puls geht hoch, da weiß man dass man lebt. Wie gesagt, eine bißchen Abenteuer muss sein…kann aber auch in die Hose gehen.


Nach dem Tankstopp ging es weiter und wir erreichten pünktlich und ohne große Umwege der Flughafen und Car Rental Return. Wir machten den Check-In, gaben das Gepäck (noch im Gewichtslimit) auf und machten uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Der Flug verging tatsächlich wie im Flug und nach nicht einmal zwei Stunden landeten wir in Los Angeles. Wir holten das Auto bei Alamo. Die Anmeldung erfolgte nicht am Schalter sondern am Automaten. Nach gefühlten Stunden der Eingabe aller Daten war alles komplett und wir konnten uns anschließend ein Auto aus der Schlange der gebuchten Kategorie "Convertible" aussuchen. Natürlich gab es bei den Cabrios den totalen Run. Wir entschlossen uns entspannt für einen Chevrolet Camaro Cabrio - Bumblebee in rot :) Natürlich sind wir auch gleich offen gefahren, mussten wir auch, da das Gepäck nicht in den Kofferraum passte und wir es auf dem Rücksitz verstauen mussten. 

Der Weg zur Unterkunft war eine Tortur, Horror, ein Alptraum im Stau auf einem 6-spurigen Highway in einer Stadt mit 17 Millionen Einwohnern!!! So entschieden wir uns abzufahren und ich navigierte Oli per Karte zur Unterkunft, natürlich mal gleich richtig schön durch das Chaos der Samstagsmärkte im mexikanischen Viertel. Auch mal eine Erfahrung in den ersten Autostunden in einer unbekannten Stadt. In der Unterkunftsangekommen, waren wir einfach nur glücklich und sehr erfreut über die Ausstattung unseres Zimmers - eine geil Einrichtung!

Nach einer Dusche und dem ersten Hungergefühl liefen wir noch in Richtung Echo Park und entschlossen und schließlich für Abendessen im Coffee Shop Diner, einem urigen Diner wo wir super leckere Chicken Tenders mit selbstgemachter sweet mustard sauce sowie ein Chicken Sandwich zu uns nahmen. Allerdings gab es auch hier kein Bier, das gibt es wohl nur im Restaurant oder Bar.

Auf dem Rückweg kamen wir an der eines der LA Fire Departements vorbei. Der nette junge FireFighter, der gerade den Hydranten davor auf Hochglanz polierte, lud uns auf eine Führung ein und erklärte uns die wichtigsten Sachen. Interessant zu hören war, dass sie bei den meisten Einsätzen wegen "medical issues" und gar nicht so sehr wegen Feuer gerufen werden. Allein in LA gibt es 97 Einheiten. Nur 5Stunden zuvor war eine deutsche Feuerwehrfrau aus Berlin hier zu Gast.


Nun sind wir zurück und entspannen, Gute Nacht...

Sabbilicious Small

Das Panorama des Bryce Canyon sorgte für Herzklopfen

Heute morgen ging es 6:00 zum Duschen. Dank Klimaanlage in der Gemeinschaftsdusche, war man relativ schnell wach. Alles wurde wieder im Auto verstaut.


Da wir den berühmtesten Felsbögen am Vorabend nicht gesehen hatten, entschieden wir uns noch einmal in den Park zu fahren, da das Eintrittsticket sowieso 7Tage gültig ist. Da heute wieder schönes Sommersonnenwetter war, zeigte sich der Park in seiner ganzen Pracht und die Felsformationen strahlten in ihrem roten Gewand um die Wette. Der Weg zum Delikate Arch, war eine wunderschöne Wanderung, die wir nur so entspannt und ohne viel Trouble erleben konnten, weil wir bereits 7Minuten nach Öffnung des Parks einfuhren. Auf dem Weg zum Felsbogen konnten wir Streifenhörnchen und Hasen beobachten. Bevor wir den Delikate Arch aus nächste Nähe bestaunen konnten, gab man uns den Tip einer Felswald hinaufzuklettern und durch ein "Window" auf den größten freistehenden Steinbogen zu schauen. Was ein Ausblick - Wahnsinn! Der Felsbogen sah nun schon sehr groß aus, doch als wir für ein Erinnerungsfotos darin standen, war er auf einmal nur noch gigantisch und wie so groß wie Ameisen ;) Auf dem Weg zum Parkplatz kamen uns schon die ersten Reisegruppen entgegen, allen voran die Asiaten. Auf dem Parkplatz konnten wir lustige Geräusche ausmachen, beim näheren Hinschauen trafen wir auf Vogelviecher...ob es nun Fasane oder Pfauen waren - eine gute Frage. Schaut euch die Bilder an und lasst es mich wissen! :)

Der Weg aus dem Park war diesmal besonders schön, zumal man nach dem Unwetter letzte Nacht, die Bergkette im Hintergrund richtig erkannte, da sie nun mit Schnee bedeckt waren. Wir fuhren noch einmal kurz nach Moab rein, um das Auto für die lange Fahrt vollzutrinken. Der große Kaffee war auch wieder mit dabei.


Anschließend machten wir uns auf die Weiterfahrt zum Bryce Canyon. Die Fahrt dorthin war landschaftlich sehr beeindruckend, man dachte, man sei in Kanada -  mächtige Berge, Bäume in Indian Summer Stil und ein etwas raueres und kalten Klima. Die Ankunft am Bryce Canyon war arschkalt, denn hier musste die Shorts der langen Jeans weichen. Dafür fuhren wir aber durch Steintunnel bzw.- bögen, die über die Straße gingen.

Die Hoodoos, die Steinsäulen die sich zu tausenden wie Stalagmiten in die Höhe erstreckten, waren sehr beeindruckend. So eine Landschaft, ein Naturereignis, einen einzigartigen Ort sieht man in der Form nur einmal auf der Welt. Eine Felsformationen ist besonders bekannt - Thors Hammer. Auch hier strahlte das Terrakotta der Steinformationen wieder gen Himmel. Wir besuchten zu Fuß den Sunset & Sunrise Point. Darauf ging es noch zum Bryce Point, wo wir einen Chipmunk beobachten konnten. Auch der Ausblick von diesem Punkt war ist besonders zu empfehlen, ein Panorama wie im Bilderbuch. Auf dem Rückweg, aus dem Park heraus sahen wir grasende Deers am Straßenrand. Um uns für die restlichen 200km des Tages Haus stärken, aßen wir im Ruby´s Diner drei leckere HotDogs sowie einenSteak Sandwich.


Oli probierte im Souvenirshop noch einen Cowboyhut und Regenmantel an. Er sah tatsächlich aus wie ein Cowboy, selbst ein einheimischer meinte: „it fit“. Auf einer Ranch könnte ich mir Oli auch gut vorstellen.


Die Weiterfahrt nach St. George war leider sehr anstrengend, da wir bereits von den Touren des Tages sowie der frischen Luft einfach zu müde wurde. Unsere Unterkunft für eine Übernachtung, das Chalet Motel, erreichten wir dann aber noch ohne große Anstrengung. Für ein Motel war dieses extrem gut, geräumig und top ausgestattet. Es überzeugte mit einem genialen Bett mit super Matratze, anders als man es aus den Filmen kennt.

Wir fallen nur noch ins Bett

Gute Nacht!



Sabbilicious Small

Moab und eine Unterkunft mit kleineren Hindernissen

Der Donnerstag startete ganz gemütlich im 4Sterne Desert Rose inn & Canon mitten in der Wüste von Utah. Wir genossen den großen Pool sowie Whirlpool mit einem Wahnsinnsblick auf das Valley sowie das sehr leckere Frühstück mit Pancakes und Rühreitortilla. 

Da wir am gestrigen Tag sehr spät waren und es bereits stockdunkel war, entschieden wir uns für den schnellen Weg nach Bluff. Da wir den Weg durch das Monument Valley somit verpasst haben, entschieden wir uns, das heute nachzuholen und noch einmal für einen Blick ins Valley zurückzufahren. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Eine Kulisse wie im Film oder berühmt aus der Zigarettenwerbung. Das Rot der Felsen strahlte in der Sonne und die Weite schrie nach Freiheit. Bei einem kurzen Stop gab Oli dem Truckfahrer wieder ein Zeichen, der machte den bekannten Truckergruss und hupte zwei Mal als er auf unserer Höhe war. Unterwegs kamen wir durch eine wunderschöne Landschaft, die alles andere als Wüste war. Berge wie in den Alpen erstreckten sich in die Höhe, überall wuchsen grüne Büsche und die Schilder am Straßenrand warnten vor "Deer". Ich habe zwar keine live gesehen, sondern nur tot am Straßenrand liegend. Auf einer recht kurzen Strecke zählte ich 14Stück. Waschbären und Stinktiere waren auch dabei. 

Von dort aus ging es weiter nach Moab, wo wir allerdings statt einem 4Sterne Hotel nur eine kleine Holzhütte mit zwei Doppelstockbetten ohne Bettzeug hatten. Also ging es erst einmal zum Outdoorshop um zwei warme Decken zu kaufen. Da sollte und musste für eine Nacht reichen. Überall in der Gegend sind die Unterkünfte ausgebucht und wir waren froh, wenigstens noch diesen Schlafplatz ergattert zu haben. 

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Arches Nationalpark. Leider spielte das Wetter nicht mit, es zog sich zu und fing an zu regnen und zwar so stark, dass ich nun doch einen wunderhübschen Regenponcho anziehen musste. Die Landschaft verlor dennoch nicht ihren Reiz und die „Windows“ in den Felsen waren einfach beeindruckend. Von Weitem sieht es immer Recht klein aus, aber wenn man dann auf eimal in solch einem „Fenster“ steht oder die anderen Parkbesuch davor sieht, dann erschlägt einen die Dimension und man fühlt sich einmal wieder selbst ganz winzig. Der Regen brachte uns den Vorteil, dass der Bogen damit leer war und wir ungeniert Fotos machen konnten :) Wir liefen noch zu einem anderen Fenster, das von Kolkraben durchflogen wurde - ein beeindruckendes Bild. Wir sahen außerdem den Balanced Rock, einen Riesenstein auf einer Steinsäule balancierend. Oli traf außerdem Roger Rabbit. Was die Asiaten allerdings hier wieder für einen Fahrfasching veranstalteten, war nicht mehr lustig, sondern schon gefährlich. Es konnte schnell zu Auffahrunfällen kommen, weil sie einfach mal eben mit Vollbremsung stehenblieben, anstatt den nächsten ViewPoint abzuwarten. Trotz Schlechtwetter bot sich uns eine wunderschöne Dämmerung und ein geiler Sonnenuntergang. Gegen 18:30 verließen wir den Park, nahmen beim Ausparken allerdings eine Pylone mit, was wir erst merkten, als wir ein paar Meter gefahren sind und uns wunderten, warum wir wie ein kaputter Truck klingen. 

Zurück in unsere Cabin waren wir so geschafft, dass wir es gerade mal noch zum Burger King um die Ecke schafften. Der Regen und Wind wurde im Laufe der Nacht immer schlimmer und endete in einem sehr stürmischen Unwetter.


Sabbilicious Small

Horseshoebend und Lower Antilope Canyon bescherten einen unvergesslichen Tag

Im Radio lief Kayne West und der bescherte Oli mit seinem "American Boy" eine Gänsehaut. Dass er mal durch die USA cruised, hätte er nie gedacht...endlose Weiten, nur er und die Straße. 

An einem Tag fuhren wir mehrere Male durch folgende Bundesstaaten: Es ging von Nevada durch Arizona nach Utah, nach Arizona und wieder nach Utah. Schließlich wieder durch Arizona nach Utah :)))) Die Rinder stehen in der Front der Canyonlandschaft. Es fehlen nur noch die Cowboys im Bild. Einfach unglaublich schön. Die Wildpferde kehren dem Schlechtwetter den Rücken und wir fahren direkt hinein. Regen in der Wüste. Die Leute schauen erstaunt...

Nach 450km machten wir einen Stop in Fredonia um uns mit einem Kaffee zu erfrischen. Und obwohl ich erst gar nicht in die Tankstelle reinwollte und Oli mich dann doch überredete, trafen wir Amerikaner aus Florida auf Reise. Einer von ihnen sprach mich an und er erzählte uns, dass er mal zwei Jahre in Wiesbaden lebte. Da ist man am Ar*** der Ella und da trifft man jemanden der einem von Sachsenhausen erzählt. Sehr lustig :))))

Von Kanab geht's auf der Route 89 weiter nach Page und dem Lake Powell inklusive Damm. ich sage nur "Willkommen im Reich der Western Legenden". Der Anblick ist einfach unglaublich - die Redrocks steigen in die Regenwolken und verlieren nicht an Farbkraft. Es regnet und regnet und regnet...in Strömen. Ein kleiner Stop am Straßenrand war notwendig, um die unglaubliche Western Landschaft in uns aufzusaugen. Oli gab einem Trucker ein Zeichen und er machte den typischen Truckergruss mit seiner Hupe, einfach nur geil! Ds ist der American Way of Life :)


Kaum losgefahren kam die Sonne raus, aber auch die Highway Petrol uns entgegen. Ohne Grund darf man hier nicht am Straßenrand stehen, sonst kostet es Geld und Touristenfotos machen gehört definitiv nicht zur Argumentation. 

Am Lake Powell und Damm machten wir einen kurzen Halt, ebenso wie am Lake Powell Scenic View. WTF - da fehlen einem die Worte oder einem fällt nur das ein "Wort" ein. Der Ausblick ist einfach nur sagenhaft und unbeschreiblich. Diese Weiter kann man nicht erklären, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Genauso erging es uns auch im 30-Minuten entfernten Horseshoebend, wo der Colorado River ähnlich wie der Rhein eine Schleife machen, nur eben überdimensional mega riesig - oh mein Gott. Wahnsinn hier zu stehen, das  zu erleben. Ein Blick auf ein Naturwunder - einfach einzigartig. Oli und ich haben es sehr genossen. Was die Asiaten hier allerdings anstellen ist genauso schlimm wie am Grand Canyon gewesen; ein Wunder, dass sie sich nicht gegenseitig runterschubsen. Eigentlich wollten wir uns noch ein Plätzchen suchen und ein wenig relaxen, aber Oli wollte dann doch schlagartig gehen. Gut so, denn der Antelope Canyon stand ja noch auf dem Programm. Allerdings meinte der nette Herr an der Info beim Lake Powell Damm, dass alle Touren für heute schon ausgebucht waren. Aber davon ließen wir uns nicht abschrecken und probierten es trotzdem. Manchmal ist zu spät kommen gar nicht so schlecht, denn die letzte Tour startete in den nächsten 5Min. und ich wollte noch meine Schuhe wechseln. Habe ich dann auch und wir haben somit einen eigenen Tourguide bekommen. Er hat uns viel erklärt und über seine Kultur erzählt. "Kenjo" war einfach spitze, denn er stellte auch noch unsere Kamera und das iPhone von Oli so ein, dass wir die Megabilder wie in machen Bildbänden bekamen. Sogar Bilder von uns beiden machte er. Ein Fotoshooting gab es quasi gratis obendrauf. Aber wir waren so begeistert, dass er natürlich ordentlich Tip bekommen hat.


Anschließend ging es auf den Weg durch das Monument Valley nach Bluff, wo wir heute die Nacht verbringen werden. Leider ist es schon 19:30 und die Sonne geht gerade unter sodass wir vom Valley wahrscheinlich nicht mehr besonders viel sehen werden... Aber ankommen zählt! Denn hier müssen wir mit allem rechnen: fallen rocks, watch water road, watch for cows (20miles), watch for animals (80miles), blowing dust und vielleicht noch ein paar Fußgänger. Unterwegs machten wir noch einen Boxenstop in Kayenta auf der Route 160 - denn hier hat man besser einen vollen Tank. Wir freuten uns in 7Meilen endlich anzukommen, denn vor uns in der Wüste tobt ein Unwetter und auch das Wetterleuchten und die Blitze scheinen hier überdimensional.

Im Desert Rose Inn & Cabin angekommen, gab es das beste Steak und für mich French Chicken. Mitten in der Wüste genossen wir eine 1a Sternküche, super lecker! Nun können wir ins Bett und versuchen den Tag zu verarbeiten. Das waren eine ganze Menge Eindrücke!

Gute Nacht




Sabbilicious Small

Rien ne va plus - die NULL gewinnt :)

Heute stand unseren Mietwagen von Flughafen abholen auf dem Programm. 5:39 sollte der Bus "CX" von der Haltestelle um die Ecke zum Airport fahren. Leider musste er aber an uns vorbei fahren, um den Verkehrsfluss bei dem vielen Verkehr nicht aufzuhalten. Und so liefen wir 3 Blocks bis zum Busterminal um von dort mit der 108 zum Terminal 1 zu fahren.


Nun haben wir einen leuchtendroten JEEP Renegade und können die Tour durch die Nationalparks kaum erwarten.


Zurück zum Hotel ging es im DGrill frühstücken - mit Eiern Benedikt, Rührei und Pancakes. Natürlich gab es Kaffee mit Gratis-Refill, so oft wir wollten, dazu. Unser Service hat uns sogar zwei für ToGo gemacht :) 


Gestärkt ging es in das Las Vegas Premium Outlet. Das große Shoppingerlebnis war es leider nicht. Es gibt nicht mehr wirklich tolle Angebote und auch sonst fühlt es sich nicht mehr so toll an, wie noch beim ersten Mal im Jahre des Herren 2008.

Auf dem Rückweg zum Hotel wollten wir einmal über den Strip fahren und das berühmteste Ortseingangsschild der Welt sehen - das "Welcome to Fabulous Las Vergas", dass seit 1959 Besucher von Las Vegas begrüßt. Es gibt sogar einen Parkplatz auf dem man zum Fotomachen halten kann. In die Warteschlage wollten Oli und Ich uns hingegen nicht einreihen. Und so fragte ich einfach zwei Deutsche, ob sie von der Seite ein Bild mit dem Zeichen im Hintergrund von uns machen würden. In dem Moment wo ein anderer Besucher wieder wegging, konnten wir die Sekunden für uns nutzen und das Thema war nach 2 Minuten erledigt. Es war genial es mal live zu sehen und davor zu stehen...aber 1Stunde für ein Foto dafür anstehen, muss einfach nicht sein.

Zurück zum Hotel sollte es ins Neon Museum gehen, ein Friedhof für über 770 ausrangierte Leuchtreklame. Leider musste man hierzu eine Tour buchen und kann nicht einfach hingehen und auf eigene Faust dazwischen herumlaufen. Leider waren alle Touren an dem Tag ausgebucht und so machte Oli ein PowerNap, ich besorgte zwei Coney Dogs und Cocktails im Four Queens an der Magnolie Bar, da hier die Barkeeper besonders spendabel mit dem Alkohol umgingen :)

Nach der Stärkung, ging es noch einmal ins Coney Island, um einen weiteren Coney Dog zu essen. Die Dinger sind einfach zu lecker, ich werde sie vermissen. Anschließend ging es zum Spaziergang auf die Fremont Street und in eines der ältesten Casinos von Las Vegas - das Binions. Hier kann man sich anhand der Einrichtung, noch sehr gut vorstellen, wie die Cowboys hier hart verdientes Geld verzockten. Wir setzen uns an den Roulettetisch und unser Groupiér "Perry" hatte eindeutig Glück an den Händen, mit den er die Kugeln beim Einwerfen berührte. Oli setzte auf die Null und Doppelnull  (jeweils 2Dollar), die bisher noch nicht gewann. Was soll ich sagen, auf einmal stand da die Null und Doppelnull und wir konnten den Einsatz zwei um das 17-fache erhöhen. Gewinn 68Dollar und der Einsatz blieb stehen. Wir verdreifachten unseren Einsatz. Um das zu feiern, gab es aus dem Zigarrenshop nebenan gleich mal eine schöne kubanische Romeo y Julia, die wir nur kurz darauf genüsslich rauchten.  

Während Oli noch einmal zum Zocken runter ins Casino ging, machte ich mich ans Packen, denn morgen geht es weiter in die Wüste.


  • Small
    Daniela hat am kommentiert:

    Richtig cool Fotos!! :-)

Sabbilicious Small

GrandCanyon Tour West - einfach unvergesslich

5:30 klingelte der Wecker, 5:45 verließen wir das Hotel Zimmer, holten uns zum Frühstück einen HotDog im Coney Island, liefen einmal um die Ecke zum Golden Nugget und warteten dort mit einem frisch gebrühten Kaffee auf unsere Tourguide. Den ersten Stop der Tour zum Grand Canyon erreichten wir 7:00 - im Diner gab es megadicke und fluffige Pancakes für Oli und French Toast für mich...die ersten 1000 Kalorien des Tages ;)


Anschließend ging es zum Hoover Damm mit Fotostopp und zurück über die neugebaute Brücke zum Grand Canyon West.


Auch nach 8 Jahren war der Grand Canyon einfach nur atemberaubend und megariesig! Einfach schön wieder hier zu sein und das Privileg des Reisens ungeniert genießen zu können! Am Eagle Point war Oli schon begeistert, aber am Guano Point angekommen, konnte Oli es schon fast nicht mehr in Worte fassen! Hier ist die Welt soooo groß und man selbst einfach nur winzig. 


Hualapai Indianer sorgten für unser absolut leckeres Lunch mit dem besten Blick, den man sich nur vorstellen kann... Dies wird ein unvergesslicher Trip bleiben!


Dolan Springs hingegen, ist eine Kleinstadt, die man am besten ganz schnell wieder vergessen will. 1500 Menschen ohne Einkommen, die nicht wohnen sondern hausen... Hier möchte man keine Autopanne haben. Wovon sie leben? "Hunting Tourists" aha... Na dann mal nix wie weg hier! 


Die Wüste glüht, es sind 90Fahrenheit und der Wind kommt einem vor wie im Heiß-Umluftofen

Das Abendessen gönnten wir uns als Buffett im Hotel & Casino Mirage. Aus aller Herrenländer wurde hier gutes Essen geboten. Besonders das frische Sushi und der Algensalat machten den Genuss perfekt, das frische Wasabi seine Nase mehr als frei :))) Zum Finale versorgte uns Oli noch mit MiniCupcakes und belgischen Brownie vom Dessertbuffet. Wir hätten auch gern noch länger dort gesessen, zumal Bier und Wein im Buffett inbegriffen waren. Aber leider war die Klimaanlage viel zu kalt. Auch eine Möglichkeit die Gäste schnell wieder loszuwerden ;)

Kaum waren wir wieder draußen auf dem Strip, konnten wir uns problemlos bei 34°C aufwärmen, nahmen den Bus zurück nach Downtown und fielen im Hotelzimmer direkt schlafend ins Bett!


Sabbilicious Small

Der Strip in seiner ganzen Schönheit

Heute morgen haben wir, trotz kurzer Nacht, schon gegen 10Uhr das Hotel verlassen und sind zu Fuß bei 30°C von Downtown hoch zum Strip - dem Las Vegas Boulevard gelaufen. Unterwegs mussten wir uns mit Subway Sandwiches stärken. Anschließend erkundeten wir den Strip, tingelten durch die Shops des Palazzo und Venetian, wobei ich das erste (und wahrscheinlich auch das letzte Mal in meinem Leben) Louboutin Schuhe anprobieren durfte. Im Venetian besuchten wir einen CakeShop vom Buddy den "Cake Boss", dessen Serie ich fleißig verfolgte. Hier gibt es nicht nur viel Trara um die Sache, sondern die Kuchen und süßen Teilchen schmecken einfach fantastisch. Anschließend ging es auch ins Caesars Palace wo wir einen Drink an der Bar zu uns nahmen, sowie durch das Bellagio. Wir kauften Tickets für die heutige Show "Zumanity" und machten uns auf dem Weg zum Bus und zurück nach Downtown zum Hotel. Unterwegs begegneten wir Ryan Terry, den ich auf Instagram folge. Wahnsinn! Aber dafür, dass er immer so stark aussieht und mega Gewichte stemmt, war sein Händedruck ziemlich lasch ...sorry Ryan ;)

Im Hotel machten wir uns fertig für die Show, genossen noch zwei Coney Island Hot Dogs und fanden rechtzeitig den Weg zur Busstation. Bevor die Show im "NewYork,New York" begann, gab es noch einen voll leckeren Burrito und natürlich einen Megaslush "Mojito", wie Ihn fast jeder hier in Vegas trinkt. Jetzt sind wir Hotel, im wunderschönen großen bequemen KingSize Bett und sind total kaputt. Die Show war absolut ernüchternd, wenn nicht sogar enttäuschend. Mehr möchte ich darüber auch gar nicht verlieren, da ich sonst einfach schlechte Laune bekomme und der Fakt, dass die Karten dafür einfach viel zu teuer waren, ist schon schlimm genug. 

Aber dafür war Oli heute wieder erfolgreich im Casino und die Ausgaben für Essen etc hatten wir fast wieder drin...für die Eintrittskarten muss er wohl nochmal an den Tisch ;) das Golden Nugget ruft...

Morgen geht es früh raus, denn den Tag verbringen wir mit einer Bustour zum Grand Canyon. :)

Sabbilicious Small

1.Nacht Fremont Street - DownTown Vegas

Nach 8 Stunden in Philadelphia angekommen, war die Schlange der Passkontrolle zur Einreise extrreeeeemm lang! Aber alles in time. Die Koffer standen schon abholbereit neben dem Gepäckband. Weiter ging es zur Gepäckabgabe und durch die Sicherheitskontrolle. Olli's Niktotinspiegel war natürlich nach 8 Stunden extrem im Keller, konnte aber auf der Flughafentoilette wieder in Balance gebracht werden. Es lagen noch weitere 5 Stunden vor uns...

Wir sind über der Wüste von Nevada und laut Pilot befindet sicher der Grand Canyon nun auf der rechten Seite...wie schön, denn wir sitzen ganz links.

Welcome to the fabulous Las Vegas...heißt von der Amercian Airline Chefstewardess.

Am Hotel angekommen, musste ich feststellen, dass ich das Hotel erst ab morgen gebucht haben. Also zahlen wir für die heutige Nacht 260USD, soviel wie wir für die nächsten 3 Nächte zusammen nicht gezahlt haben... Abenteuer eben...oder schlechte Planung ;)

Die Fremont Street lebt und am Samstag Abend ist hier mehr als los. Eine andere Welt...sodass man bei dem ein oder anderen Straßenkünstler sagtt: "Immerhin... Er trägt eine Gitarre" Absolut crazy people, but we like it! :)


Um die Unkosten der heutigen Nacht wieder reinzuholen setze Oli beim Roulette 10$ auf die 5 und gewann 350$ im Golden Nugget - NULL gewinnt! WIN??? WIN!!!

Nach zwei fabulösen Cocktails mit ausreichendem Alkoholgehalt ging es durch die Casino´s der Fremont Street. Die Nacht ist nun auch fast rum...Gute Nacht :)

PS: ich habe mich mit einem Kleiderständer angelegt und leider verloren - 1.Tag Vegas und ein Veilchen am Auge - LOL


Sabbilicious Small

Boarding

Es geht gleich los...die Spannung steigt!

Alle Kontrollen super problemlos und schnell hinter uns gebracht :)

Vegas wir kommen! Next Stop - Philadelphia