Der Deutz bei den Nachbarn

Hier könnt Ihr die neuen Abenteuer des Deutz mit dem Wohnwagen und seiner ein Mann starken Besatzung verfolgen. In diesem Jahr wollen wir die Niederlande, Belgien, Luxemburg,Frankreich, die Schweiz und Bregenz in Österreich besuchen. Am 05.Juni geht es los unter dem Motto: Der Deutz bei den Nachbarn, De Deutz met de buren, Le Deutz c‘ les voisins

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Ralf Winkler Small

Wieder zu Hause

Gestern bin bin ich die letzte und längste Etappe gefahren. Geplant waren 140 Km, es waren bedingt durch gesperrte Straßen, dann doch 155 Km.

Die Strecke führte mich zunächst über "Peter auf dem Berg" in den Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald- Wiehengebirge. An einer geschlossenen Bahnschranke in Kirchlengern dann noch ein Plausch mit dem Besitzers eines Kramer Treckers. Sein Satement: Ach das wollte ich auch schon immer machen, nur nicht so weit. Dann habe ich bei Bergkirchen das Wiehengebirge überquert und wurde mit einem herrlichen Blich auf die Norddeutsche Tiefebene belohnt. Die letzten Hügel lagen hinter mir und es wurde flach. 

Zu Hause angekommen wurde ich von Moni, Will Freunden und Nachbarn begrüßt. Ich war 20 Min zu früh da und bin voll in die Begrüßungsvorbereitungen geplatzt.

Der Deutz und ich haben auf dieser Reise 2750 Km zurückgelegt. 140 Stunden habe ich auf dem Trecker gesessen, dabei hat der Deutz 495 Liter Diesel und 2,5 Liter Motorenöl verbraucht. Wir waren in 6 Nachbarstaaten und haben dabei 23 Campingplätze und 3 Zahnärzte kennen gelernt. Die Menge der Eindrücke muss ich jetzt erstmal verarbeiten. 

Bei Euch treuen Bloglesern möchte ich mich bedanken, dass Ihr mich auf dem Deutz begleitet habt, für Eure Kommentare und Anteilnahme. Ich hoffe, es hat Euch ein wenig Freude bereitet die Welt aus der Sicht eines Treckerfahres zu sehen.

Ob ich im Nächsten Jahr wieder fahre? Ihr werdet es als aller erste Erfahren!

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    schön, dass ihr beide gut wieder daheim angekommen seid.
    Dein Experiment "Die Welt aus der Sicht eines Treckerfahrers" war ein voller Erfolg. Danke für's Mitnehmen. (Mehr als 3.000 Seitenaufrufe!)
    Genieße das Heimkommen und wir freuen uns auf deine nächste Touridee.
    dein permondo-Team
    Claus

Ralf Winkler Small

Die letzte Nacht auf einem Campingplatz, Bielefeld gibt es!

Gestern Abend habe ich noch mit Ulli, der ist mit einem zum Wohnmobil umgebauten Verkaufswagen unterwegs, unter seiner Zeltplane gesessen und über das Leben philosophiert. Leider war es sau kalt und hat geregnet.

Heute Morgen haben mich die Kinder bis zur Ausfahrt des C- Platzes begleitet. Dann raus aus dem Sauerland runter in die Soester Börde (Soest wird Sost gesprochen) von weitem konnte ich die Zementfabriken in Anröchte und Erwitte sehen. Durch Lippstadt und weiter nach Reitberg, Heimat der NRW- Landes Gartenschau. In Reitberg gab es dann mehrere Baustellen, die zu einer wahren Odyssee in dem kleinen Ort führten. Nach weiteren 3 Umleitungen in anderen Orten bin ich dann gegen 13:15 hier in Bielefeld- Quelle eingetroffen. Begrüßt wurde ich von meiner Schwester und meiner Nichte. Hab mich gefreut die Beiden zu sehen. Ansonsten war heute echtes Panzerkombiwetter (max 12 Grad) und auch der ein oder andere Regenschauer hat den Deutz gewaschen. 

Der Campingplatz ist sehr sauber und einen kleinen Zoo mit Zwergkägerus, Kapuzineräffchen und allerlei Enten und Gänsen gibt es auch. Morgen früh geht es dann auf die letzte Etappe und um 17:00 Uhr werde ich in Eitzendorf einlaufen. Ganz ehrlich? Ich freu mich drauf!

Was die Bielefeld Verschwörung angeht: Bielefeld gibt es, schaut Euch das letzte Foto an, ich war da! 

Quelle
North Rhine-Westphalia, Germany
  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Ich hoffe, du bist heile zu Hause angekommen! Willkommen zurück :)

  • Missing
    Tino hat am kommentiert:

    Das Bild von Bielefeld ist ein klarer Fake - das Schild an sich schon eine Fälschung. (Schilder von Bielefeld soll es sogar an der Autobahn geben!)
    Viele Grüße vom Chemtrail-Zeichner

Ralf Winkler Small

Der Endspurt geht weiter. Jetzt bin ich in Wanntal

Erstmal möchte ich mich für die guten Wünsche bedanken! Der Chirurg war wirklich klasse, nach 4 Minuten war das Teil raus, im Anschluss keine Schwellung, keine Schmerzen! Vielleicht war es ganz gut, dass ich einen Tag in Marburg bleiben musste, denn in Nordhessen hat es gestern schwere Unwetter gegeben. Ich habe unterwegs etliche umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste gesehen.

Heute bin ich dann durch das Lahntal, das Edertal, weiter über die niederländischen Alpen (besser bekannt als Hochsauerland) und das Ruhrtal nach Wannetal gefahren. In Frankenberg hat mich ein älterer Herr angehalten, er wollte mir mal sagen, dass er meine Unternehmung ganz toll findet und er so etwas auch gerne mal machen würde. Auch unterwegs haben wieder viele Leute gegrüßt und gewunken. In Brestwig, auf der B 7 brauchten allerdings einige Verkehrsteilnehmer psychologische Betreuung ;-) ich glaub, ich war ihnen zu langsam. Auf dem Campingplatz wurde ich von den Betreibern ganz herzlich begrüßt. Leider hat das Restaurant heute Ruhetag, dabei hatte ich mich so auf Spaghetti Bolognese gefreut. Wisst Ihr was Glück ist? Wenn einem die Wirtin trotz Ruhetag eine Portion frisch zubereitet und das in lecker! Für die Kinder ist der Deutz mal wieder der Hit.

Hirschberg
North Rhine-Westphalia, Germany
Ralf Winkler Small

Ungeplant in Marburg

Heute keine Fotos! In der Nacht habe ich heftige Zahnschmerzen bekommen. Die Zahnärztin, die ich heute Morgen aufgesucht habe hat dann gleich mal einen Termin beim Oralchirurgen für mich gemacht, denn der Weisheitszahn muss sofort raus. Ich könnte Kraftausdrücke gebrauchen! Morgen geht's dann hoffentlich weiter und am Freitag um 17:00 Uhr bin ich dann hoffentlich in Eitzendorf

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Manmanman, was machst du bloß?! Halt dich wacker und gute Besserung!! :o* Und PS: Happy Weltuntergang! ;)

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Gute Besserung!! Wir halten die Daumen.

Ralf Winkler Small

Endspurt! Heute bis Marburg

Mit offener Scheibe haben der Deutz und ich den Weißwurstäquator bei Mühlheim überquert um dann in Dörnigheim einer Umleitung zu folgen, die an einer Kreuzung mit 3 Sackgassen endete. Irgendwie sind wir aber aus dem Kaff raus gekommen. Hessen halt... Weiter 1,5 Stunden über die gestrige Ironmanwomanstrecke, jetzt verstehe ich warum der ÖPNV in Rhein- Main auch ohne Streik zum erliegen kam.. Die Sportler waren bestimmt schneller, die mussten aber auch keinen WoWa ziehen.Die Städte Friedberg und Bad Nauheim haben wir in der Wetterau durchfahren und Münzenberg mit der mächtigen Burgruine im Vogelsberg. Eine tolle Fahrt, nicht zu heiß, nicht zu kalt, eben genau richtig!

Der Campingplatz Lahnaue ist großzügig, die Sanitäranlagen modern und super sauber. In die Stadt läuft man 10 Minuten und um die Ecke ist ein Freibad.

Marburg
Hesse, Germany
  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    in Marburg hast Du Dir eine Herausforderung entgehen lassen:
    mit dem Deutz rauf zur Burg und die Aussicht genießen , das geht!
    Ich hab's ausprobiert ..Gruss Achim

Ralf Winkler Small

Auf zum Endspurt. Heute Marburg.

Heute Morgen war es nicht ganz so heiß, jetzt sitze ich in Marburg und es sind wieder so um die 30 Grad. Heut Morgen, so gegen 09:30 Uhr haben der Deutz und ich den Weißwurstäquator mit der Fähre in Mühlheim überquert um dann in Dörnigheim einer Umleitung zu folgen.Der Gipfel war denn eine Kreuzung: 4 Straßen, 3 Sackgassen! Also umdrehen irgendwie konnte ich aber dann das Kaff doch verlassen. Später kamen dann noch 2 Umleitungen, die waren aber harmlos. Weiter entlang der Ironman- und womanstrecke durch die Wetterau Vorbei an Friedberg und Bad Nauheim und den Vogelsberg durch Münzenberg nach Marburg. 

Ralf Winkler Small

Das beste an Offenbach ist der Blick auf Frankfurt! (Ehemalige Kollegin im Juli 2015)

Ach was soll ich schreiben? Gestern war eine Fahrt mit dem Schiff auf dem Main geplant. Nach dem ich beim Frühstück ein Inlay verloren hatte, mußte ich erstmal nach Mainhattan zum Zahnarzt. (geöffnet 24h 365 Tage im Jahr) Da merkt man, dass man auf dem Land lebt. Meine Leutchen mussten auf mich warten und nix war mit Boot fahren. Bei Temperaturen, so um die 40 Grad sind wir dann mit Straßenbahn und S- Bahn (alles klimatisiert) zum Opel Zoo in Kronsberg gefahen. Für mich als fan der Taunuskrimis ein Highlight! Ansonsten war es Mensch und Tier zu warm. Nur das Erdmännchen war völlig unentspannt und hatte Stress!

Heute wollte ich ins Freibad, da aber in Mainhattan der Ironman veranstaltet wurde fuhren die Busse nicht. Also hab ich mir die Ruderer auf dem Main angesehen, so gegen 18:00 Uhr ein Weizen getrunken, dass sofort ins Blut gegangen ist und jetzt bin ich müde! Problem: Im Wowa ist est trotz Schatten platz super warm!

Naja, Morgen geht es nach Marburg. Hoffentlich nicht so heiß und ohne Unwetter!

Opel-Zoo
Hesse, Germany
Ralf Winkler Small

Mal wieder auf dem Campingplatz in Bürgel

Mir ist heiß und ich schwitze! Im letzen Jahr hab ich auch gejammert, da war' s zu kalt. Alte Männer halt....

Kurzer Rückblick auf Gestern: Auf dem Campingplatz habe ich Sibylle und Joachim Pachale kenne gelernt: Die beiden Dauercamper haben sich dort ihren Traum erfüllt und nennen eine schick hergerichtete Parzelle ihr eigen. Nach dem sie mich zu Abendessen in das wirklich sehenswerte Barockstädtchen Amorbach mit genommen haben, haben wir anschließend noch bei einem Glas Wein auf Ihrer Terrasse gesessen.

Zum Thema geht nicht gibt es nicht habe ich dann auf dem Campingplatz noch ein hübsches Foto gemacht.

Heute dann durch den Odenwald nach Bürgel. Zuerst durch den Wald und dort war es auch richtig angenehm! Passend zur Mittagshitze dann raus aus dem Odenwald und runter nach Babenhausen,vorbei an der Opel Teststrecke,  Rodgau (die Rodgau Monotons haben mich aber nicht begrüßt), vorbei an der Opel Teststrecke durch Offenbach nach Bürgel. Hier bin ich ja schon Stammgast und wurde dementsprechend freundlich begrüßt.

Sprachlich habe ich mich von den Franken, mit dem rollenden rrrrr zu den Hessen bewegt. Die lassen gerne mal ein N weg. Offebach= Offenbach und fügen völlig unmotiviert ein oder mehrer SCH ein: Aschaffenburg= Aschebersch Alles klar?

Buergel
Hesse, Germany
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    Pragmatische Camper! Kurzer Zwischenstand: 2.700 Seitenaufrufe auf deinen Blog und mehr als 10.000 Impressions (Ansichten) auf unsere Twitter-Meldungen https://twitter.com/permondo
    weiterhin viel Spaß - wir schwitzen ja alle
    Gruß Claus

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    :D Die Toilettentürlösung ist ja wohl genial! Das Foto brauch ich unbedingt für meine Patienten, wenn ich ihnen das nächste Mal erkläre, dass es IMMER Handlungsspielräume gibt, man muss sie nur erkennen und nutzen. :D

    Ansonsten tröste dich: Uns geht's temperaturtechnisch auch nicht besser. Wir sind nur nicht so verwegen, uns bei der Witterung stunden- und tagelang auf einem Trecker aufzuhalten ;)

  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    sind ja immer wieder schöne Geschichten, die Du so schreibst und teilweise sehr schöne
    Fotos. Gasthof "Zur Traube" gib es da unten ja wohl in jedem "Kaff". Habe Dir 2 Fotos von 2013 mitgeschickt (do you remember?)
    Es Grüßt Dich der Bremer Alpenverein
    Herr Toni und Herr Seiler

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Mensch Achim, Klasse, dass Du die Fotos noch hast! Mittlerweile ist der Deutz fast general überholt. ! Es war toll Dich zu sehen und wir sollten das mal wiederholen!

Ralf Winkler Small

Über die Hohenlohe und durch den Odenwald nach Kirchzell.

Wider erwarten war die Nacht angenehm kühl! Heute geht die Reise zum letzten mal nach Bayern, genauer gesagt nach Mainfranken mit dem leckeren Frankenwein. Zunächst bin ich über die Hohenlohe gefahren. Sie besteht im wesentlichen aus großen, hügeligen Kohl und Getreidefeldern, durchzogen von Tälern in denen kleine Dörfer und Städte liegen. Erst durch Neuenstein und Öhringen und dann weiter durch das Kochertal. Über Stein am Kocher nach Neudenau und ein Stück durch das Jagsttal. Weiter durch Limbach in den Odenwald nach Kirchzell. Heiß war es heute, noch heißer als gestern. Aber das ist wohl nicht nur hier so. Trotzdem war die Fahrt schön, entlang der Wiesen roch es nach frischem Heu und in den Wälder waren die Temperaturen sehr angenehm. Natürlich öfter mal Rechts ran und die Jungs mit den großen Treckern und die LKW vorbeilassen. Man will ja nicht als Freizeitrabauke eingestuft werden. Umleitungen gab es für mich keine, aber 3 Baustellen und die hatten es in sich! In einem kleinen Ort  Muckental durfte ich fast eine Stunde hinter einer Straßenbaumaschine her fahren. Bei den Temeraturen kein Geschenk. An anderer Stelle gab es in der Baustelle ganz fiese Kanten, ich dachte Trecker und WoWa zerreißt es! 

Kirchzell
Bavaria, Germany
Ralf Winkler Small

In der Nähe von Schwäbisch Hall, total verschwitzt

Was für ein Tag! Das Haar wehte im Fahrtwind, der Deutz wurde recht warm und ich hab geschwitzt. Heute mal ganz kurz: 3 Umleitungen = 35 Km mehr. Reine Fahrzeit. 8 Stunden. die Route: Dillingen, Härtsfeld, Aalen, durchs Kochertal, Schwäbisch Hall, das Gnadental zum Neumühlensee. Immer wieder vorbei an Burgen, Klöstern und kleinen Dörfern mit mächtigen Kirchen. Von Zeit zu Zeit gab es dann einen herrlichen Blick über die Hohenlohe. Ansonsten hab ich einen Sonnenbrand auf den Füßen und einen nicht unerheblichen Flüssigkeitsmangel, den ich jetzt ausgleiche!

Ach ja, und dann hat das Julchen von Radio Mittelweser heute ihre Prüfung bestanden! Die wird heute sicherlich feiern!

Waldenburg
Baden-Wurttemberg, Germany
  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Wohl dem, der was zum Wehen hat! :)

Ralf Winkler Small

Bei Same- Deutz- Fahr und mein neuer Freund auf Facebook

Heute durfte ich mir ansehen, wie Traktoren gebaut werden. In Lauingen arbeiten ca. 700 Menschen, die 24 Traktoren pro Tag in Handarbeit bauen oder das Ersatzteillager für Landmaschinen von Same, Deutz, Lamburgini und Hürlimann betreuen Roboter sieht man keine. Die bis zu 30 Auszubildenden werden alle übernommen! Im Werk war fotografieren leider verboten. 

Zurück auf dem C-Platz hab ich dann festgestellt, dass der Blinker am WoWa rechts das blinken verweigerte. Also Fehlersuche. Birne kaputt. Der freundliche Autohändler gegenüber hatte die passende Birne. Einbauen und blinkt nicht. Spontan gesellte sich ein Herr aus den Niederlanden, ein Deutzhändler, der mein Gespann am Werk stehen sah, dazu. Gemeinsam hnben wir gesucht und gefunden: Ein Kabel am Verteiler hatte sich verabschiedet. jetzt blinkt er wieder Rechts und Herman van Wijngeeren ist mein neuer bester Freund auf Facebook. 

Lauingen
Bavaria, Germany
  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,

    ich hoffe, es war interessant für Dich im Deutz-Fahr Werk.
    Fotografieren im Werk verboten, war klar.
    Wer lässt sich schon gern in die Karten schauen, Konkurrenz
    ist reichlich vorhanden.
    Alles Gute und viele tolle Erlebnisse weiterhin auf Deiner Fahrt.

    Gruß
    Monica + Otto

Ralf Winkler Small

In Dillingen angekommen.

Nachdem Ich heute Morgen mit Gudrun und Ninja (Das ist der kleine Hund auf dem Foto gestern) noch Kaffee getrunken habe, musste Gudrun los zum Flughafen Stuttgart jemanden abholen.

Ich hab dann noch einem Dänen meine Tour erklärt und gegen 11:00 Uhr bin ich aufgebrochen. Heute war die Strecke ein Katzensprung, 60 Km wollten wir fahren. Natürlich war eine Umleitung dabei und es wurden 68 Km. Zunächst sind wir entlang der Kammel (mit 2 m!!!)gefahren und dann immer wieder durch kleine Dörfer rechts und links auch mal ein Kloster. Die Donau habe ich in diesem Jahr auch gesehen, nicht so wie im letzten Jahr ;-))

Dillingen ist ein hübscher Ort und die Kirche ist all gegenwärtig. Morgen geht es dann in die heiligen Hallen von Deutz- Fahr in Lauingen. Ich bin gespannt!

Bevor ich es vergesse: Einen kleinen neugierigen Besucher hatte ich hier auch schon. 

Dillingen an der Donau
Bavaria, Germany
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf, ich habe da einen Irrläufer, Grüße von Rita und Erhard (s.o.)
    Hallo Rita und Erhard, Hier bei "Kommentar schreiben" könnt ihr Ralf (Willi) Grüße schicken.

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Willi,nunmehr glaube ich denWeg gefunden zu haben um Dich zu kontaktieren.Grüsse zu Deinem Hochtzeitstag hätten schon angekommen sein müssen,ansonsten war ich jeden Tag dabei.Vieleicht fährst Du mal einen Flugplatz an.Rita& erhard

Ralf Winkler Small

Breaking News: Die Bregenzer Festspiele ohne den Deutz!

Gestern Abend wollte der kleine Milo mit Mama auf den Deutz. Das Problem: Nachdem Milo auch mal hupen durfte wollte er nicht mehr runter.

Zu Abschied gab es heute Morgen das Allegro in G- Moll für einen Deutz im Bregenzer Wald. Weiter dann über die Scheidegg in das Allgäu, Immer wieder herrliche Blicke auf den Bodensee und die Alpen. Leider bringen die Fotos das nicht wirklich rüber. Durch Memmingen zum http://www.see-camping-guenztal.de nix besonderes, aber sehr freundlich! Ne Umleitung war natürlich auch dabei. Ich glaub in Kettershausen kenne ich jetzt jede Straße Ach ja, bei einem allseits bekannten Joguhrthersteller bin ich auch noch vorbei gekommen.

Und jetzt sitze ich hier mit Gudrun, eine erfahrene Blogschreiberin, die ich über Permondo kennen gelernt habe und bei der es im letzten Jahr die beste Paella der Welt gab! http://www.permondo.com/de/tours/437  http://www.permondo.com/de/tours/484


Breitenthal
Bavaria, Germany
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Viel Spaß euch beiden! Ich denke auch gern an die beste Paella der Welt!

  • Small
    Gudrun Sontberg hat am kommentiert:

    es war mal wieder soooo nett Ralf zu treffen. Fast hätte es nicht geklappt, wollte ja nach Dillingen erst. Aber mein HelpX Bruno kam heute an. Fast hätte ich nach Hause fahren müssen, denn mein Vordersitz wollte sich nicht bewegen, aber mit einer Rohrzange von ralf haben wir das Problem behoben und noch einen netten Abend genossen. Wünsch dir weiterhin eine super Tourralf und vielen Dank....

Ralf Winkler Small

Durch die Schweiz nach Bregenz

Gestern Abend gab es noch einen tollen Sonnenuntergang und eine nette Runde auf der Terrasse. Heute Morgen bin ich dann gegen 10:00 Uhr los gefahren, die Camper haben die Abfahrt reichlich gefilmt und fotografiert. In Konstanz habe ich die Grenze zur Schweiz passiert und bin dann erstmal nach Süden, Richtung St. Gallen gefahren. Immer wieder mit herrlichem Blick auf die Alpen. Das es leider etwas diesig war sind die Fotos mehr was zum erahnen. In Klösterli habe ich eine Pause eingelegt. Die Gäste wollten wissen wo her wo hin und wollten meine Getränke zahlen. Ich habe selbst bezahlt und sie haben das Geld für die Getränke in die Spenden Dose gegeben. Weiter dann runter nach Roschach und an den See. Kurz hinter Roschach dann die Grenze nach Österreich. Der Grenzer war echt ein Herzchen: Poast denn doas met dm Gwicht? Er meinte nicht mich, sondern ob der Deutz denn auch den WoWa ziehen dürfe. Ich währe bald vom Trecker gefallen vor lachen. Bei Bregenz zum letzten mal den Rhein passiert und dann vom C-Platz an das Ufer gelaufen. Was für ein Sprachgewirr: Italienisch Schwyzerdeutsch französisch und und und.

4 Mal habe ich den Rhein überquert

Emmerich

Breisach

Konztanz

Bregens

Bregenz
Vorarlberg, Austria
Ralf Winkler Small

Konstanz und die Mainau

Gestern Abend saß ich auf der Terrasse des Campingplatz und habe den Blick über den See genossen, als ich mit den Worten: Kannst Du ok Platt? angesprochen wurde. Der Mann ist Emsländer und feierte seinen 61. Geburtstag. Wir haben ein oder 2 Ouzo getrunken , ein wenig über alte Tecker geplaudert und hatten einen schönen Abend. 

Hier auf dem Campingplatz sind auch sehr viele Schulklassen und so wurde ich dann heute Morgen Zeuge, wie eine Abiturientinnenklasse ihre Lehrerin recht mies auflaufen ließ. Die Dame und ich habe dann ein sehr interessantes Gespräch geführt. Fazit: Ich möchte kein Lehrer sein!!

Mit der SBB bin ich dann nach Konstanz gefahren. Eine schöne Stadt. Mama Haubentaucher mit ihrem Küken habe ich mit Freude beobachtet. Irgendwie hat mich das an einen Seenotrettungskreuzer und sein Beiboot erinnert wenn das Küken auf Mutters Rücken kletterte.

Zur Mainau: Ohne Worte! Einfach toll. Schaut Euch die Bilder an. Na ja, und geheiratet wird hier natürlich auch. Keine Ahnung was man dafür bezahlen muss. Ich habe 19;-€ Eintritt bezahlen dürfen. 

Ich hoffe, die "Permondos" verzeihen mir die vielen Bilder.

Mainau
Baden-Wurttemberg, Germany
  • Missing
    Maike hat am kommentiert:

    Hallo Ralf! Das sind ja Superbilder! Leider haben wir das damals nicht auf diese schöne Blumeninsel geschafft. Beinhaltet aber auch gute Tipps zur eigenen Gartengestaltung. Wir sind gerade mit unserem Garten durch. Pünktlich zu unserem Kurzurlaub wird hier auch im Norden das Wetter sehr gut: 33° werden erwartet nächste Woche - willst Du nicht doch noch einen Abstecher einplanen? Oyter See ist auch schön oder die Nordsee...LG von Thomas und Maike

  • Missing
    Jandro Horn hat am kommentiert:

    Hallo Ralf, auch wir haben all das schon sehen dürfen. Es ist wunder schön. Ich würde an deiner Stelle noch bleiben..... Liebe Grüße Fam. Horn

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Da bin ich doch glatt neidisch... nur ein biiisschen... na gut: SEHR! Sooo schön!

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Da bin ich doch glatt neidisch... nur ein biiisschen... na gut: SEHR! Sooo schön!

Ralf Winkler Small

Mit Scheibe hoch zum Bodensee

Heute hatte ich super Wetter! Zwar immer noch etwas kühl aber durch aus ok für Scheibe hoch. Los ging es durch Schluchsee hoch in den Schwarzwald. Vorbei an mächtigen Schwarzwaldhöfen, durch ausgedehnte Wälder und immer wieder tolle Blicke über den Schwarzwald. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich richtig fröhlich war bis zur Ersten Baustelle ohne gekennzeichnete Umleitung. da sind der Deutz und ich noch irgendwie rum gekommen. Die nächste Baustelle war dann eine echte Herausforderung: Irgendwie rein ins Dorf, Straße plötzlich zu Ende und das ganze geraffel auf engstem Raum wenden. Der Tipp da lang zu fahren kam übrigens von einer Frau. Beim nächsten Mal frage Ich wieder Männer ;-) War ein Scherz! Weiter dann durch das Wutachtal und ein wenig Schweiz: Die Schwyzer haben geschaut, gegrinst und gewunken. Wie viele in Deutschland übrigens auch. Im Städtchen Thayngen war Übrigens Güggeli Tag... Weiter dann über die Grenze durch Rottweil immer mal ein Blick auf den Bodensee nach Hegne. Hier Wurden der Deutz und ich von der Dame und der Signorina am Empfang freudig und freundlich begrüßt.

Der Campingplatz: ziemlich groß, sehr sauber gutes und preiswertes Restaurant. Eigener Badestrand und zum Bahnhof keine 3 Minuten. http://camping-hegne.de/

Eigentlich wollte ich ja nicht groß über das Essen Sprechen, aber heute gibt es Maultäschle!

Hegne
Baden-Wurttemberg, Germany
Ralf Winkler Small

Ein fauler Tag im Schwarzwald

Gestern Abend haben noch zwei sehr nette ältere Herren meine Spendendose gefüttert. Beide waren früher Motoren-schlosser und haben den Deutz ausführlich begutachtet und für gut befunden. http://hafensaenger-und-puffmusiker.de

Heute habe ich einen ruhigen Tag eingelegt, ich glaube, ich leide an Reizüberflutung. Die Nacht war sau kalt (5 Gard) und so um 04:30 Uhr habe ich die WoWa- Heizung angemacht. Die Kinder vom angeschlossen Abenteuercampingplatz sind mit klappernden Zähnen in das Aufenthaltsgebäude gezogen. www.camping-schluchsee.de  Am Späten Vormittag bin ich zu Bahnhof gegangen und bin mit der Dreiseen- und der Höllentalbahn gefahren. Anschließend bin ich noch ein wenig gelaufen. 


Schluchsee
Baden-Wurttemberg, Germany
Ralf Winkler Small

Vom Elsaß in den Schwarzwald

In der Nacht hat es kräftig geregnet und heute Morgen war es recht kühl. Was soll ich groß sagen, heute war ein Panzerkombitag. Zunächst bin ich Richtung Colmar gefahren und habe den Rhein bei Breisach überquert.  Durch die Weinberge des Breisgau, hier war es noch recht warm und ich hatte schon Zweifel wegen der Kombi,  in den Schwarzwald. Im Breisgau hatte ich immer wieder einen Herrlichen Blick in den Rheingraben. Der Deutz hat sich beim Schauinsland auf 1250 m gequält und es war gut für ihn, das sich die Temperaturen so um die 6 Grad bewegten. Danach haben wir uns immer in Höhen zwischen 500 m und 1100 m mit teilweise wirklich atemberaubenden Bicken in die Täler bewegt. Für Mensch ( sau Kalt) und Maschine ( Hammer Steigungs- und Gefällestecken) eine echte Herausforderung! Jetzt sitze ich auf dem C.-Platz am Schluchsee, richtig warm ist es wirklich nicht, soll aber besser werden. Der Sanitärbereich ist ein echtes Highlight und auch ansonsten ist der Platz toll. 

Ps. Wegen der Bilder habe ich den Permondos geschrieben, die werden sich bestimmt kümmern

Schluchsee
Baden-Wurttemberg, Germany
  • Small
    Mike-Sierra hat am kommentiert:

    Moin Ralf, tolle Bilder! Wenn der Deutz schnauft muss Du einfach Balast abwerfen :-))))

Ralf Winkler Small

Eguisheim, Heute ist die Hälfte rum

Heute ist es einmal Zeit mich zu bedanken. Bei meiner lieben Frau Monica, dass sie mich 5 Wochen ziehen lässt, bei Astrid und Kord, in deren Remise Deutz und Wohnwagen überwintern dürfen und bei Wolfgang für die technische Unterstützung und bei Luise und Egolf, dass sie während meiner Abwesenheit Moni unterstützen, Euch allen lieben Dank!

Heute Morgen hatte ich Besuch von einem kleinen Niederländischen Jungen der unbedingt mal auf den Deutz wollte. Dann habe ich mir Eguisheim an gesehen. Was soll ich groß schreiben, ich denke die Bilder sprechen für sich. Um mich von den Touristen ab zu heben hab ich natürlich deutlich weniger fotografiert. (oder doch nicht?) An jeder Ecke wird Wein oder Töpferware  angeboten. In den Restaurants besteht die Speisekarte überwiegend aus Gerichten mit Fleisch und Sauerkraut, dass ganze zu knackigen Preisen. Ansonsten gibt es noch jede Menge Störche. Wer mich kennt, weis dass ich an dem kleinen Laden mit Salami und Käse nicht vorbei gehen konnte zumal ich reichlich verkosten durfte.

Jetzt noch mein Fazit zu Frankreich: Deutlich weniger Autos auf der Straße als bei uns. Wenn man rechts blinkt damit sie überholen können verstehen sie das nicht. Das Essen ist sehr oft sehr viel besser als bei uns. Die Grundhaltung der Franzosen scheint deutlich entspannter als unsere zu sein. Auch LKW- Fahrer trinken zum Mittagessen Wein. In Sachen Toiletten müssen sie noch lernen ;-)

Eguisheim
Alsace, France
  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Deine Fotos lassen sich nicht groß anschauen, bekomme eine Fehlermeldung, wenn ich darauf klicke. Bei den anderen Beiträgen funktioniert's... Aber die Miniaturen sehen auch schon gut aus :)

    "Die Grundhaltung der Franzosen scheint deutlich entspannter als unsere zu sein. Auch LKW- Fahrer trinken zum Mittagessen Wein."
    Gehören diese beiden Sätze zusammen? Wenn ja, dann lass dir gesagt sein: Das tun die deutschen Lkw-Fahrer auch. Nicht, weil sie so entspannt sind, sondern UM sich zu entspannen. Du möchtest gar nicht wissen, was ich schon alles so zum Thema "alkoholisiert arbeiten" gehört habe... ich sag nur: Berufskraftfahrer, Dachdecker, Chirurgen... ;)

Ralf Winkler Small

Durchs Elsass nach Eguisheim

Für alle Wetterneider: Heute morgen hat es geregnet und bis zum Nachmittag gingen die Temperaturen kaum über 15 Grad. Soweit dazu.

Die Fahrt führte raus aus Belfort und nach etwa 45 Minuten war ich wieder in den Bergen. Die ersten Fotos sind wegen des Wetters nicht so gut. Nach weitern 20 Minuten hatte ich das Elsass erreicht. In einem kleinen Bergdorf hatte ich dann kurzfristig die Angst jetzt geht nichts mehr. Im 2. Ackergang hat der Deutz den WoWa die Steigung hoch gezogen. Irgendwann wurde es so eng, da konnte ich auch nicht mehr fotografieren. Der Grand Ballon, der höchste Berg im Elsass hatte sich leider in den Wolken versteckt. Weiter ging es dann über den Col de Bussang (Pass) 950m hohen Hartmannswillerkopf: Aus den Bergen raus mit herrlichem Blick auf das Rheintal und weiter über die Elsässische Weinstraße mit seinen hübschen Dörfern, voller Blumen. Ein nettes Ehepaar aus Australien hat das Foto von mir gemacht, jetzt ist der Deutz auch in Australien bekannt ;-)

Hier auf dem Campingplatz gehen die Leute am WoWa uns am Deutz vorbei, gucken aber trauen sich nicht näher heran. Wenn man sie anspricht, kommen sie und haben etliche Fragen. Die Nationalitäten? Wie fast Überall etwa 50% Niederländer, der Rest verteilt sich auf Belgier, Franzosen, ein paar Deutsche und Briten.


Eguisheim
Alsace, France
  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    Du unterhältst uns ja jeden Tag mit netten Geschichten und Bildern.
    Deshalb heute mal ein Bild mit einer Geschichte für Dich.
    Es gibt tatsächlich noch andere Leute die mit Deutz und Wohnwagen
    unterwegs sind und sie sind auch noch älter als Du!!!
    In der Hoffnung das der upload geklappt hat und Du alles lesen kannst.

    Möge der Deutz mit Dir sein
    Achim

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Hi Achim, danke für den Tipp. Der ist vor 2 Jahren nach Malle gefahren. Der NDR immer dabei.

Ralf Winkler Small

Belfort

Gut ausgeruht hab ich mich heute Morgen zu Fuß in die Stadt begeben: Das erste was ich gesehen habe war die Marche couvert. Ihr kennt mich, ich musste natürlich rein gehen. Welch ein Unterschied zu Nancy! Das Gebäude schöner, die Stände lange nicht so auf gepeppt und die Preise deutlich niedriger als in Nancy. Immer wieder beeindruckend: Die Auswahl an Käse und Fisch! Weiter dann in die Ville Historik. Natürlich hab ich auch die Zitadelle und den Leon ( ge-schaffen von Auguste Bartholdi der auch die Freiheitsstatue geschaffen hat)  besucht. Der Leon ist übrigens nicht der im blauen Polohemd! Die Stadt wird von der riesen großen Zitadelle überschattet und gilt als Symbol des französischen Widerstands. Zurück in der Stadt habe ich dann noch das kleine Hutgeschäft und die fröhliche Restauranttruppe getroffen, die sich auf das Mittagsgeschäft vorbereitete. Zurück bin ich dann mit dem Bus gefahren. Das Problem: Man kann bei dem Busfahrer keine Fahrkarte Kaufen. Bezahlt wird mit einem Chip oder dem Handy. Handy hab ich ja... Bin ich halt der Busfahrerin mit meinem Fünfer so lange auf die Nerven gegangen, bis sie diese verloren und mich kosten los mit genommen hat. Manchmal spinnen die Franzosen ;-) https://de.wikipedia.org/wiki/Belfort

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Wow, hast du's schön! Hier ist feinstes Depri-Wetter, eklig. Also, nicht, dass ich neidisch wäre, neeein...! Wirklich schöne Bilder jedenfalls und auf französisch liest sich doch sogar ein "Burger mit Pommes" wie ein Edel-Essen :D

    PS: Warum Franzosen auf Fotos nie lachen? - Sag mal "Fromaaaaaage"... ;)

Ralf Winkler Small

Von Epinal über die Vogesen nach Belfort

Heute Morgen um 10:00 Uhr bin ich los gefahren. Zunächst raus aus dem Tal auf eine Hochebene. Nach ca 1 Stunde Fahrt konnte ich den ersten Blick auf die Vogesen werfen. In dem Städtchen Remiremont habe ich zum letzten mal die Mosel überquert. Dann hoch auf die 640m hohe Wasserscheide Rhone/ Rhein, vor bei an Berghängen, die mit Fingerhut übersät waren. In dem Kleinen Ort Faucogney-la-Mer standen etliche LKW an einem Restaurant, Parken konnte ich auch, als anhalten und Mittag essen! Vor weg eine Pastete, dann Schweinebraten mit Linsen und Kartoffelstampf, hinterher eine Zitronentarte und Espresso 11,-€ und echt lecker. Nach der Mittagspause wurden die Straßen steiler und enger, das gestaltete das fahren doch sehr anstrengend! Man musste doch sehr aufpassen was man tut, gerade, da nur selten Leitplanken vorhanden waren. Viele Radfahrer sind hier unterwegs und die sind auch die Berge hoch schneller als ich, daher habe ich sie vorbei gelassen. Die Jungens haben sich sehr gefreut und wie viele andere, fröhlich gegrüßt. 

Die Mädels auf dem C-Platz sind sehr nett und bemüht. Der Sanitärbereich ist ordentlich, ein Pool vorhanden. Das wars auch schon. Keine Brötchen, keine Getränke und Wifi 5,-€ pro Stunde! Hut ab! http://www.camping-belfort.net

Zum Wetter: Sonnig, kein Regen, max 21 Grad

Belfort
Franche-Comte, France
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    Muckenschnabel, Christel hat am kommentiert:

    Hallo lieber Ralf!
    Danke für die täglich schönen Bilder und Berichte. Schön, dass es auf Deiner Tour wärmer ist als bei uns - bist echt zu beneiden. Wir warteten täglich auf den vorausgesagten Regen, weil die Gärten am vertrocknen sind. Süddeutschland und im Erzgebirge kommt ein Haufen Wasser runter und wir kriegen nichts. Aber endlichheute hat es mal schön geregnet. Wir wünchen Dir alles Gute auf Deiner weiteren Reise, stets ohne Panne und immer eine Handbreit Luft zwischen Dir und den anderen Verkehrsteilnehmern. Im Übrigen, wir haben einen neuen Gartenbewohner, mal sehen, ob ich es schaffe, das Foto mitzusenden. Es grüßen Dich die Muckis

Ralf Winkler Small

Epinal Haupstadt des Départements Vosges

Gestern Abend habe ich noch mit dem Patron, seiner Frau und seinen Mitarbeitern auf der Terrasse gesessen. Die konnten kein englisch und kein deutsch, ich kann immer noch nicht französisch. trotzdem hatte wir mächtig Spaß! Der Campingplatz ist klein, aber sauber und gepflegt. Die Sanitäranlagen sind bis her die besten auf der Reise und auch die Toiletten stellen im Gegensatz zu denen in Liverdun keine Herausforderung da.

Heute war das Wetter bescheiden. Richtig fieser Fisselregen! Flieger nennen das auch Warmfront. Am späten Vormittag hatte ich das Gefühl, der Regen lässt nach. Also Schuhe an und nix wie los, den Berg runter in die Stadt. Nach 15 Minuten hat es dann so richtig angefangen und trotz Regenjacke hat mich der Fisselregen ordentlich nass gemacht. So war denn mein Aufenthalt in der Stadt eher kurz und auch die Besichtigung des Parks und der Burgruine habe ich ausfallen lassen. Klasse fand ich die überdachten Fußgängerbrücken und die Schulklassen in 2er Reihen. Die Markthalle war leider schon geschlossen.  Für den Rückweg habe ich dann den Bus genommen, der freundliche Fahrer hat mir gesagt wo ich aussteigen muss.

Den Nachmittag habe ich im WoWa verbracht und ein paar Folgen Rosenheim Cops im Internet geguckt.

Bei bester Satz auf französisch ? Excusez-moi, malheureusement, je ne parle pas français

Ralf Winkler Small

Entlang der Mosel nach Epinal

Heut war wieder ein, ich traue es mich kaum zu schreiben, Scheibe auf Tag. 24 Grad und Sonne.Heute Morgen ging es zunächst raus aus dem Moseltal auf eine Hochebene, bei Toul wieder runter an die Mosel um gleich wieder das Tal zu verlassen. Ab Pont-Saint-Vincent wo ich um ein Haar auf einer Schnellstraße gelandet währe, durchs Tal des Flüsschens Madon, vorbei an einem Festungsbauwerk aus dem 1. Weltkrieg.. Später wieder zurück an die Mosel. Den Fluss sieht man nur selten, die Straße führt an einem schiffbaren Seitenkanal der Mosel entlang. Auf diesem Kanal sieht man von Zeit zu Zeit kleine, kompakte Frachtschiffe. Ab Charmes wird das Tal breiter und ich habe neue, aber auch verfallene Fabriken passiert. Ich bin erstaunt, wie wenig Autos hier unterwegs sind. Leider wirkt sich das auch auf das Tankstellennetz aus. Da freut man sich, dass man eine Tanke gefunden hat, die aber kein Personal hat. Toll ist, wenn einem dann der Automat auf Deutsch schreibt die Kreditkarte sei für dieses System nicht zu gelassen und die Hotline hat keine Zeit für das Problem. Gott sei Dank hatte ich noch eine zweite Karte....

Auf dem Campingplatz wurde ich schon erwartet und mit den Worten Bienvenue monsieur le tracteur. http://www.camping-parcduchateau.com

Epinal
Lorraine, France
Ralf Winkler Small

Nancy, Kontrastprogramm.

Auch heute hatte der Deutz noch Pause. Morgen muss er aber wieder ran!

Mit der Bahn bin ich nach Nancy gefahren. Nach dem beschaulichen Bar-le-Duc gestern macht die 110000 Einwohnerstadt richtig was her! Spannend finde ich auch die Straßenbahn. Fällt Euch was auf? Da ich Überraschungen liebe, bereite ich mich natürlich nicht vor. Das macht mehr Spaß und der Poh- Effekt ist größer! https://de.wikipedia.org/wiki/Nancy  http://de.nancy-tourisme.fr

Toll fand ich die Marche´ couvert. So als niedersächsische Landpomeranze bekommt man da doch einiges geboten! Natürlich hab ich für heute Abend ein Baguette und etwas Käse gekauft und  einen Kaffee und ein Mineralwasser kann ich schon fast perfekt in der Landessprache bestellen. Ansonsten: Es lebe die Übersetzer App. Jetzt weis ich wie es Leuten geht, die unsere Sprache nicht können!

Ist Euch schon aufgefallen, dass ich in diesem Jahr noch nicht über das Wetter gejammert habe? Gibt auch keinen Grund dazu !!!

Nancy
Lorraine, France
  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    die Bilder von den Lebensmitteln in Nancy sehen sehr verlockend aus.
    Da bekommt man gleich Hunger.
    Weiterhin gute Fahrt.
    Gruß
    Otto

Ralf Winkler Small

Bar-le-Duc, wirklich sehenswert!

Vorweg stelle ich ein paar Bilder vom Campingplatz ein.

Heute hab ich dem Deutz eine Pause gegönnt und wollte ursprünglich mit der Bahn in das 7000 Einwohner zählende Städtchen Commercy fahren. Da hier aber auch gerne mal 5 Stunden keine Züge fahren (Wir sprechen von der Haupttrecke Paris- Straßbourg!) und ich zweifel hatte was ich dort 5,5 Stunden machen soll, hab ich mich um entschieden und bin nach Bar-le-Duc gefahren. Hier leben etwa 16000 Menschen und die Fahrt hat sich wirklich gelohnt! 

Die Stadt ist ein Zeugnis der Renaissancearchitektur. Sie enthält zwei historisch interessante Teile: die Unterstadt am Fluss Omain und die Oberstadt auf dem Berghang. Damit auch genug geklugscheißert http://www.barleduc.fr/index.aspx?lang=de oder http://de.wikipedia.org/wiki/Bar-le-Duc

Die SNCF (französische Staatsbahn) scheint doch deutlich mehr Menschen als die DB zu beschäftigen, auf einem Bahnhof wie Bar-le-Duc würden in Deutschland vielleicht noch 3 Leute Arbeiten. Hier habe ich mehr als 10 gesehen und eine Fahrkarte im Zug kaufen ist überhaupt kein Problem! Übrigens Liverdun Bar-le-Duc und zurück entspricht der Stecke Verden Hannover und kostet 18,-€.

Bar-le-Duc
Lorraine, France
Ralf Winkler Small

Liverdun erreicht

Bei der Abfahrt auf dem Campingplatz wurden noch reichlich Fotos von meinem Gespann geschossen. In Luxemburg habe ich noch schnell getankt (Diesel 1,084€) ,und keine 2 Km weiter war ich in Frankreich. Zunächst durch Meurthe-et-Moselle, dass früher durch den Eisenerzbergbau geprägt war. Heute wirken die kleinen Orte ärmlich und viele ehemalige Bergwerksgebäude und Wohnhäuser verfallen. Metz habe ich links liegen gelassen. Gefahren bin ich wie immer, wenn möglich Nebenstrecken. In Gorze wurde es dann richtig eng. Die Straße war zu geparkt und der Gegenverkehr hat nicht gewartet bis ich durch war. Weiter dann entlang der Mosel, die ich aber leider nicht gesehen habe über Pont a Mousson, eine Industriestadt, nach Liverdun.

Der Campingplatz liegt richtig hübsch,direkt an der Mosel und zum Bahnhof sind es 10 Min zu Fuß. Hier hat der Deutz 2 Tage Pause. http://www.lesbouclesdelamoselle.com

Auf der Fahrt hierher wurden jede Menge Handyvideos aus Autos und von Motorrädern gedreht und sehr oft kam der erhobene Daumen aus dem Fenster. Auch auf dem Campingplatz wurde ich gleich von den Leuten umlagert. Wie auf jedem Campingplatz, außer in Luxemburg: Mindestens 50% Niederländer. Das da überhaupt noch jemand zu Hause ist ;-) Wenn Ihr Euch fragt wo die ganzen Leute sind: Die sitzen im Garten und grillen. Ich konnte das riechen und das ist fies, wenn man Hunger hat.

Mein Fazit zu Luxemburg: Tolle Landschaft, ordentliche Berge Recht teuer und: Grillwurscht schmeckt wie Bratwurscht.

Liverdun
Lorraine, France
  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Das Wetter scheint sich ja gefangen zu haben, ein Glück! Schöne Bilder :)

Ralf Winkler Small

Luxemburg an einem Tag

Gestern hat es kein Gewitter gegeben, dafür habe ich noch lange mit einem netten Ehepaar aus Antwerpen geschwatzt. Heute Morgen hat es dann kräftig geregnet und der Scheibenwischer war ausgefallen. Die Kabel hatten sich mal gelöst und ich hab sie während der Fahrt wieder an gesteckt. Natürlich hab ich + und - vertauscht, Folge: Kurzschluss, Sicherung hin. Ein freundlicher Landmaschinenhändler aus Fischbach hat mir mit ein paar Sicherungen aus geholfen. Über Clervaux und Kuelbecherhaff bin ich durch die Luxemburger Berge nach Esch gefahren. Solch ausgedehnte Wälder und solche Steigungen hätte ich hier nicht erwartet. In den Kleinen Orten war wie immer niemand auf der Straße. Ich weis jetzt aber wo die alle sind: In Luxemburg Stadt oder in Esch, der mit 30000 Einwohnern 2. größten Stadt im Fürstentum. Dominiert wird das größer wirkende Städtchen Durch das große Stahlwerk, in dem noch 4000 Menschen Arbeit finden.

Auf dem Campingplatz wurde ich von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin begrüßt, die mir auch gleich alles wichtige zur Stadt erklärt hat.

Nachmittags bin ich den Berg runter in die Stadt. Hier hab ich Sarah, die bald heiratet mit ihren Freundinnen und ein cooles Pärchen vom Ami Autoclub getroffen. Der Berg zum Campingplatz ist extrem steil und so hab ich dann zurück den Flexibus genommen. Tolle Einrichtung! Anrufen, der Bus kommt und fährt Dich für umsonst zu Deinem Ziel. 

Eine Umleitung hatte ich auch. Findet Ihr das Foto?

Esch-sur-Alzette
Luxemburg, Luxembourg
  • Small
    Mike-Sierra hat am kommentiert:

    Moin mein Lotse, bist Du etwa mit 22 km/h durch eine Spiel- bzw. Anwohnerstrasse "geheizt" LOL. Ich habe Dich nicht vergessen und rufe Dich heute Abend noch an.

Ralf Winkler Small

Durch Ost Belgien nach Dasburg

Bei der
Abfahrt heute Morgen wurden von den Campern noch etliche Fotos vom Deutz
geschossen. Gleich nach dem Campingplatz Scheibe auf und dann ab in die Eifel
und von dort aus in die Ardennen. Achtet doch mal auf die Bilder mit dem
Radfahrer. Das ganze zog sich über eine Stunde!

Hinter St.
Vith bin ich wieder in die Eifel gefahren ein Stück entlang des Westwalls, der
in Teilen sogar noch erkennbar ist. Weiter durch kleine Orte, die sehr oft auf Leiden
endeten, in denen wie immer niemand auf der Straße war. Durch Hengasch bin ich
nicht gekommen und konnte der Kommissarin Sophi Hass keinen Besuch abstatten.
Kurz vor Dasburg hat mich ein wunderschön restaurierter Opel Blitz überholt.
Viel schneller als ich war der auch nicht.

Unterwegs
grüßte viele Auto-, Lkw- und Treckerfahrer und auch Fußgänger, wenn mal welche
da waren, es wurde gelacht und das Daumen hoch Zeichen gegeben.

Jetzt stehe
ich hier auf dem Campingplatz Rellesmühle. Auf der anderen Seite der Our ist Luxembourg. Hier ist tote Hose, es ist sehr
schwül und Telefon und Fernsehen gibt es auch nicht. Dafür W-Lan zu 6,50€ für 2
Stunden. Big dislike! In den Ort sind es etwa 2km. Die würde ich ja laufen, wenn es nicht so nach Gewitter aussehen würde.

Morgen dann
weiter durch Luxemburg achtet auf die Spritpreise! Ich befürchte, die
unzähligen Moppedfahrer werden mich hassen. Egal!

Mein Fazit zu Ostbelgien: Es gibt deutlich weniger Autos auf
der Straße, Fußgänger, LKW- Fahrer, andere Treckerfahrer und viele mehr grüßen,
Straßen hören auch manchmal einfach auf und in Ostbelgien gibt es keine Friture
und somit auch nicht die berühmten Belgischen Pommes. Schade!!!


Dasburg
Rhineland-Palatinate, Germany
Ralf Winkler Small

Monschau, die Perle der Eifel.

Heute haben mich Willi und Monica besucht. Gemeinsam haben wir uns bei bestem Wetter Monschau an geschaut. Ein wirklich sehr schönes Städtchen, dass von der Rur durchflossen wird. Eben ist Monica zurück nach Eitzendorf gefahren und schon kamen wieder etliche Camper und hatten Fragen zum Deutz und zur Tour. Man ist halt nie alleine ;-)


Monschau
North Rhine-Westphalia, Germany
  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Hihi, der alte Herr.. (kannst dir aussuchen, ob ich Willi meine oder doch jemand anderen ;) )

Ralf Winkler Small

Die Niederlande flach? Geh mir wech!

Heute bin ich erstmal durch den Selftkant nach Brunsum, durch Zuid Limburg und Eupen nach Monschau gefahren. Die Fahrt durch Brunsum war Stress pur, da hatte ich wohl doch die Ortsdurchfahrt etwas zu forsch geplant. Es war stellenweise sehr eng! Raus aus Brunsum ging es dann aufs Land, ein paar Schilder machten mir mal wieder Angst, und später so richtig in die Hügel mit ordentlichen Steigungs- und Gefällestrecken. Auf den engen Wegen immer die Angst vor dem Gegenverkehr! Aber kein Spaß ohne Risiko. Ein freundlicher Radfahrer hat ein Foto von mir und dem Deutz gemacht. Danach wurde die Straße zum Weg und noch enger. Mit max 5 Km/h habe ich mich den Berg runter gekämpft.

In Belgien angekommen waren alle Schilder auf deutsch. Bei einem Unterwegshalt habe ich bei einem Cappu gelernt, dass die Gegend um Eupen deutschsprachig ist. Kurz vor Eupen rechts ran und Autos und LKW vorbeilassen. Da kamen Anton und seine Oma zum Trecker und wollten wissen wo her und wo hin. Weiter am Fußballstadion vorbei und durch den Naturpark Eifel und hohes Venn nach Monschau. Das hohe Venn ist ein beeindruckendes Moor auf einer Höhe von 600m ÜNN. Die Straße ist in einem bescheiden Zustand und für 13 Km habe ich etwas über eine Stunde gebraucht. 

Hier auf dem Campingplatz wurde ich auf die http://hafensaenger-und-puffmusiker.de an gesprochen und konnte endlich die ersten Spenden sammeln :-))

Fazit zu den Niederlanden: Tolle Landschaft, nette Leute, viel Verkehr, ich hasse Straßensperrungen, nie wieder esse ich Bitterballen und die Niederländer sind Weltmeister im fiese Huckel bauen.

Monschau
North Rhine-Westphalia, Germany
  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Tja Willi,
    eine gute Flugvorbereitung ist immer noch die halbe Miete ( hi hi )
    Aber wenigstens brauchtest Du Dir in Gemmenich keine Gedanken
    wegen des Radarschilds machen ( nochmal hi hi ).

    In diesem Sinne, möge der Deutz mit Dir sein
    Liebe Grüße aus EDWQ
    Achim

Ralf Winkler Small

Von Kleve nach Koningsbosch (Grenzpatroullie)

Die Abfahrt in Kleve gestaltete sich schwierig, das Navi hatte eine Macke, die ich aber beheben konnte. Gleich hinter Kleve der nächste Ärger: Umleitung Ende und Durchfahrt gesperrt, Anlieger frei bis Baustelle. Irgendwie hab ich diese Baustelle umfahren weiter dann mal in Holland mal in Deutschland durch den Niederländischen Nationalpark Maasduinen immer auch mal entlang des der Maas. Sehr schön! Kleine Dörfer und enge Straßen. Venlo habe ich nur am Rand berührt und Reormond durchfahren. Roermond war stressig, alle 4 Minuten rechts ran und 30 Autos vorbeilassen. Unterwegs habe ich sogar ein paar Leute gesehen, siehe Fotos und 4 Jungens haben mich auf ihren Fahrrädern fast 4 Km begleitet. Die deutsch- niederländische Grenze Grenze habe ich heute 5 mal überquert. Wenn ich mir vorstelle wie lange das vor 30 Jahren gedauert hätte..

Den Fotobeweis für holländische Weingärten kann ich jetzt auch antreten. Den habe ich kurz vor Roermond gesehen.

Hier auf dem Campingplatz ist nix los kaum Leute, dafür ist er aber groß, recht gepflegt und hat kostenloses W-Lan pardon, Wifi mit W-Lan kann hier niemand was anfangen.

Ach ja: Moni und ich haben heute Hochzeitstag. Morgen treffen wir uns in Monschau und gehen essen.

Koningsbosch
Limburg, Netherlands
  • Missing
    Muckenschnabel, Christel hat am kommentiert:

    Hallo Ralf!
    Leider haben wir nichts von Deiner Abreise mitbekommen, freuen uns aber mit Dir, was Du für schöne Erlebnisse haben wirst. Zunächst aber herzlichen Dank für die Geburtstagsgrüße an Walter. Heute traf ich Moni, gratulierte ihr zu Eurem Hochzeitstag und erfuhr, dass sie Dich morgen besuchen wird. Wir wünschen Euch alles Gute und schöne Tage miteinander. Und Dir eine weiterhin schöne Reise und gesunde Heimfahrt. Wir verfolgen Dich per Internet. Deine Mucki´s aus Eitzendorf

Ralf Winkler Small

Am 08.Juni 2015 überquerte ein Deutz aus Eitzendorf den Rhein

Gleich vorab: Sollte jemand verbreitet haben, dass um 13:35 Uhr der Verkehr in der Region Emmerich zum erliegen gekommen sein, glaubt ihm nicht, ich war da und vor mir war alles frei!

Heute bin ich von der Provinz Twenthe durch das Münsterland, die Provinz Geldern an den Niederrhein gefahren. Wie immer vorzugsweise über Nebenstraßen und durch Wohngebiete. Schaut Euch mal das Ortseingangsschild auf dem Foto an, da scheinen die Buchstaben durcheinander gekommen zu sein.  :-)) Manchmal ist 20 Km/h einfach zu schnell. Bei Winterswijk bin ich an einem Weingut vorbei gefahren. Habe leider kein Foto machen können, da ich zu schnell vorbei war.

Auf der Straße N318 durfte ich nicht mit dem Trecker fahren. Da gab es eine Parallelstraße die benutzt werden konnte. Leider hörte die plötzlich auf und wurde zum Radweg. Bin ich halt ein Stück darauf weiter gefahren, bis eine Straße links ab ging und damit nahm das Elend seinen Lauf. Ich habe nämlich 1 neues Wort: omleiding und den Satz doorgaand verkeer gestremd gelernt. Meine Güte bin ich durch die Gegend meandert. Unterwegs habe ich dann noch eine Fußgängerampel für Kühe gesehen. Ich habe keine Ahnung wie die Viecher den Knopf drücken.

Bei Emmerich habe ich dann den Rhein überquert und bin dann ein Stück auf dem Deich gefahren. Eben war ich im der Stadt, die ist ganz nett. 

Cleves
North Rhine-Westphalia, Germany
  • Small
    Lima.Echo hat am kommentiert:

    Moin Willi,
    die Fotos sind ja alle Menschenleer

  • Missing
    Jörg Zachau hat am kommentiert:

    Moin Willi, vesteh ich auch nicht die Menschenleere. Aber schöne Fotos, und die Überquerung des Rheins, vor mich Nörvenich Tacan und hinter mich die Sonne, äh die Autos. Viel Spass weiterhin.

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Ob Ihr es glaubt oder nicht: In der Pampa siehst Du kein Aas und in den Städten kannst Du nicht fahren und Fotografieren, Aber ich gelobe Besserung

Ralf Winkler Small

Enschede

Vorab: die Nacht war kalt, aber ich hab ja noch eine zweite Decke dabei und dann ging es! 

Heute haben der Deutz und ich etwa 115 Km gemacht. Erst habe ich Das IHC Museum in Valthermond besucht (ein Tip von der C.-Platz Betreiberin) und dann durch die Provinz Drenthe, entlang schöner Kanäle und toller Gärten ins Emsland gefahren. Der Grenzübertritt erfolgte auf einem Wirtschaftsweg, ich glaube früher wurde da geschmuggelt. Weiter  durch Nordhorn, die Grafschaft Bentheim, durch Gronau nach Enschede.

Das Emsland: Was soll ich groß sagen? Moore, Torfabbau, Öl, Gas, Landwirtschaft und Straßen, die stundenlang geradeaus führen fertig! 

Die größten Herausforderungen des Tages: Ne fiese Straßensperrung, Umleitung über eine Kraftfahrstraße) da darf ich nicht drauf, also super enge Wege fahren und hoffen! Die Ortsdurchfahrt Nordhorn und den C.-Platz finden.

Die Grafschaft Bentheim sieht genau so aus, nur ohne Moor, Torf, Öl und Gas. 

Es ist daher nicht verwunderlich, dass hier ein großer Brenner aus Haselünne besonders beliebt ist.

Ne kleine Panne hatte ich auch: Keine Stromversorgung von Blinker und Navi. Da war ne Sicherung hinüber. Schnell getauscht und weiter fahren. Das Wetter ist ideal zum Trecker fahren, so darf es weiter gehen.

@ Gudrun: Schick mir doch bitte eine Mail mit Deiner Tel.: Nr (hab beim Handytausch nicht alles richtig gemacht, grrrr)

Enschede
Overyssel, Netherlands
Ralf Winkler Small

Der Deutz in der Provinz Groningen

Gestern ist nicht mehr viel passiert. Ich bin noch bis spät in die Nacht mit einem britischen Radwanderer und einigen Bogenschützen zusammen gesessen. Gegen Mitternacht gab es dann ein ordentliches Gewitter.

Heute ist es zum Fahren sehr angenehm. Die Tour ging aus dem Ammerland durchs Saterland, Ostfriesland das Emsland nach Ter Apel in der Provinz Groningen. Ich glaube, das Ammerland besteht nur aus Baumschulen und was man aus so einem Baum machen kann, hab ich versucht zu fotografieren. Weiter ging es dann auf nicht ganz erlaubten Wegen durchs Moor, vorbei an einer riesigen Sendeanlage um dann bei Papenburg die Teststrecke eines deutschen Automobilherstellers zu Kreuzen. Natürlich alles streng geheim und die Brücken sind mit Sichtschutz ausgestattet. über die Ems bin ich dann gefahren und in der Ferne kann man die Meyer Werft sehen. Den Grenzübergang hätte ich beinahe verpasst. Voll in die Bremse, Foto machen! Gott sei Dank keiner hinter mir. Das man in den Niederlanden ist merkt man daran, dass auf einmal keine Windkraftanlagen gibt. Die stehen alle in Deutschland. Vielleicht erkennt Ihr auf einem Foto den Grenzverlauf. 

Die meisten Häuser haben richtig tolle Gärten, ich bin echt beeindruckt! In einem kleinen Ort hab ich dann eine Pause gemacht. Die Menschen hier wirken auf mich sehr entspannt und freundlich. Die berühmten Kekse hab ich aber bisher nicht gesehen ;-) Eben war ich noch im Ort. Entlang der Kanäle ist der Ort besonders schön!

@ Gudrun: Mach ich, freu mich schon!

Ter Apel
Groningen, Netherlands
  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    das erste Meer schon hinter dir und schon im zweiten Land angekommen. "Läuft bei dir" - sagt man wohl heute dazu ;-).
    Ich denke, du hast nichts dagegen, wenn wir ein wenig Werbung machen, u.a. hier: https://twitter.com/permondo.
    Ich wünsch dir weiterhin so einen schönen blauen Himmel auf deiner Reise!

  • Missing
    Jörg Zachau hat am kommentiert:

    Moinsen Ralf, ganz liebe Grüße von Anke und Jogi. Sind gestern aus dem Urlaub zurück gekommen. Aus Amsterdam in Richtung Meppen. Also haben wir uns um einen Tag verpasst. Das wär ein Ding gewesen. So, nun noch sichere Fahrt und gutes Wetter. Melde mich in Kürze wieder. PS: Wir haben ne Menge Kekse in Holland gefunden und natürlich auch gefuttert! Bis denne Jogi

Ralf Winkler Small

Das Zwischenahner Meer

Moin, moin,

die erste Etappe liegt hinter mir und alles ohne Panzerkombi! Heute Morgen wurden der Deutz und ich von Freunden und Nachbarn ordentlich verabschiedet und dann ging es von der Mittelweser durch Bremen, die Wesermarsch und Oldenburg in das Ammerland. Das ganze mit nur einer Umleitung bei Lemwerder. In der Wesermarsch ging es vorbei an großen, gepflegten und mit Reet gedeckten Bauernhöfen. Manche hätten auch aus einer Zeichnung von Marunde stammen können.

Oldenburg war eine schöne Übung für die Niederlande. Ich sage nur drei Worte: Radfahrer ohne Ende! Im Ammerland sind der Deutz und ich dann an riesigen Baumschulen mit kunstvoll geschnittenen Bäumen vorbei gefahren.

Der Fahrstil in Oldenburg und dem Ammerland lässt sich wie folgt zusammenfassen: Autofahrer sowie Radfahrer, sehr männlich ;-))

Eben war ich mit dem kleinen Klapprad in Dreibergen, einen Cappu trinken.

Leider entsteht bei den Fotos immer so ein Durcheinander, sorry dafür!

Ich hab noch was vergessen natürlich ist auch in diesem Jahr der Glücksbringer von Merle und Muriel dabei!

Und Jan hat mich mit einem super Gehörschutz ausgestattet! http://www.j-matthies.de

Aue
Lower Saxony, Germany
  • Missing
    Maike hat am kommentiert:

    Lieber Ralf, da hast Du Dir ja ein Traumwetter (Charlie) für den Start ausgesucht! Wir wünschen dir viele tolle Erlebnisse und unvergessliche Tage! Grüße von Thomas und Maike

  • Small
    Gudrun Sontberg hat am kommentiert:

    hallo Ralf, hab deine Route gerade durchgearbeitet. Wenn du kurz vor Dillingen bist, melde dich bitte. Ich komm dir dann einen Besuch abstatten. Hab da gerade eine Schöpfungspause bei meinem Umbau. Gute Fahrt
    Gudrun

  • Small
    Kinaa hat am kommentiert:

    Was für ein Traumwetterchen! Bei so einem Start kann es ja nur eine gute Reise werden :)

Ralf Winkler Small

Fertig!

Heute habe
ich den Wohnwagen beladen, Natürlich sind Kehrblech, Panzerkombi und der
Kaffeebecher von meiner Nachbarin Gaby wieder mit dabei. Freitagmorgen werden
dann noch Laptop, Handy, Fotoapparat, diverse Ladegeräte und Kabel eingeladen
und dann geht’s um 08:30 Uhr los.

In diesem
Jahr fahre ich nicht alleine. Mit dabei ist eine Spendendose der Hafensänger
und Puffmusiker e.V. Ein Verein, der mit Spenden und Hilfe einsetzt wo andere
nicht helfen. Schaut  Euch den Verein
doch mal im Internet an.

www.hafensaenger-und-puffmusiker.de

Ach ja: Wenn
Ihr diesen Wohnwagen vor Euch habt bin ich das und ich kann wirklich nicht
schneller!


Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Missing
    Otto hat am kommentiert:

    Hallo Ralf,
    für Deine diesjährige Tour wir Dir wie bei in den vergangenen Jahren wieder
    die Daumen das alles so abläuft, wie Du es geplant hast.
    Wir sind gespannt auf Deine Bilder und Berichte.
    Gruß
    Monica + Otto

  • Small
    Claus hat am kommentiert:

    Na Ralf, aufgeregt? oder beim dritten Mal schon ganz cool?
    Schlaf gut und einen super Start wünschen wir dir!

  • Small
    Mona hat am kommentiert:

    Ich werde dich vermissen! Gute Fahrt!

  • Small
    Mike-Sierra hat am kommentiert:

    Moin mein Lotse, ich habe es leider nicht mehr geschafft Dich vorher noch zu sehen.
    Es gibt so ein paar Ereignisse die ich Dir lieber persönlich erzähle, und hier nicht posten möchte. Sei Dir gewiss, dass wir Deine Tour genau verfolgen und wenn Du Abends mal Langeweile hast, rufe mich einfach an. Bis bald :-)

  • Missing
    Burkhard hat am kommentiert:

    Moin moin Willi, ich befürchte, dass du die Web Cam nicht geschaltet hast. Hätte die Tour gerne in "Echtzeit" mitgemacht. :-) Alles alles Gute auf deiner Tour, werde sie natürlich verfolgern und wünsche dir ein ständiges ... poet poet poet ... aus dem Auspuff. Viele Grüße Burkhard

Ralf Winkler Small

jetzt hab ich fast alles fertig

Die "N- Frage" hat sich geklärt. Ich habe etliche Telefonate geführt mit der Niederländischen Botschaft, mit dem ANBW ( Niederländischer ADAC), dem ADAC und der Deutsch- Niederländischen Komission. Die Botschaft hat mich an das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt des Königreiches der Niederlande verwiesen. Dort habe ich die Telefonnummer einer sehr netten Dame der Polizei der Niederlande erhalten und die konnte mir auch weiterhelfen. Juchhu! Ich darf mit dem Gespann auf fast allen N- Straßen fahren, es sei denn sie werden zur Kraftfahrtstraße, Also die gleichen Regeln wie in Deutschland. Ich hab mir noch mal meine Planung auf Google Earth angesehen und bin der Meinung das klappt. 

Der Deutz hat eine neue Batterie bekommen und ich warte noch auf einen Scheibenwischermotor. Der Alte war hin. Am Samstag haben Wolfgang und ich dem WoWA eine neue DVBT- Antenne verpasst und die Rollos repariert. 

Jetzt ist das Gröbste geschafft und ich freu mich auf die Tour.

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Small
    Felix hat am kommentiert:

    ich drücke dir die daumen, ralf, dass alles gut läuft !!

  • Missing
    Jandro Horn hat am kommentiert:

    Bis ins kleinste geplant und vorbereitet. Das kann und wird problemlos laufen. Viel Spaß.

  • Missing
    Erhard Uhlig hat am kommentiert:

    Na Willi, genieße heute im Kreis Deiner Lieben den Spargel. Leider konnte ich nicht dabei sein.Wir werden Dich vermissen- aber wir werden Dich verfolgen! Rita & Erhard

  • Missing
    Willfried Vanhöfen hat am kommentiert:

    Hallo Willi, wünsche dir viel Erfolg und jede Menge Spaß auf deiner Tour. Werde öfter mal reinschauen. Willfried

Ralf Winkler Small

Die Abfahrt rückt näher

Heute habe ich eine neue Hürde entdeckt: "N- Straßen" in den Niederlanden! Ich habe die dunkle Befürchtung, dass ich diese Straßen mit dem Deutz nicht benutzen darf. Laut Navi gibt es aber streckenweise keine Alternative. Heute ist in den Niederlanden Feiertag und die Polizei kann mir nicht so richtig Auskunft geben. Na, ich werde mich morgen nochmal durch die Niederlande telefonieren. Ich halte Euch auf dem laufenden!

Ralf Winkler Small

Was bisher geschehen ist

Während meiner Tour im letzten Jahr zeigte sich auf dem letzten drittel der Route eine zunächst kleine Undichtigkeit am Getriebe des Deutz. Mit der Zeit verlor der Deutz aber immer mehr Getriebeöl, hat aber tapfer bis zu Hause durch gehalten.  Wolfgang und ich haben uns die Sache angesehen und sind schnell zu dem Schluss gekommen, dass hier ein Simmering ersetzt werden muß. Das darf nach 47 Jahren schon mal passieren. Ich hab uns dann bei Volker angemeldet, denn für dieses Unterfangen muss der Deutz in der Mitte geteilt werden.. Im Januar dann der Schock: Wolfgang liegt im Krankenhaus! Mittlerweile ist er aber wieder ganz der Alte! Der Deutz musste zum TÜV und so habe ich den Deutz zu Hartmut Köster gebracht.

http://koester-wechold.de/

Jetzt ist der Deutz wieder dicht und frischen TÜV hat er auch!

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
Ralf Winkler Small

Was bisher geschehen ist

Im letzen Jahr waren der Deutz und ich 5 Wochen unterwegs. Wir haben viele interessante Menschen kennen gelernt und natürlich auch viel gesehen. Trecker fahren macht ein klein wenig süchtig und der Deutz meinte ich solle ihn reparieren, er möchte wieder los. So entstand bei mir der Gedanke die Nachbarstaaten zu besuchen. Was am Deutz repariert wurde und was die Routenplanung erschwerte werde ich Euch bis zum 4. Juni erzählen. 

Viel Spaß beim Bilder gucken und lesen:

Eitzendorf
Lower Saxony, Germany
  • Small
    Claudia und Thomas hat am kommentiert:

    Hallo Ralf, wir freuen uns schon wieder auf den neuen Tour Bericht und wünschen dir eine pannenfreie und sonnige, interessante Tour!

  • Small
    Gudrun Sontberg hat am kommentiert:

    Folglich bist Du bald wieder auf Achse....Viel Erfolg...

  • Small
    Ralf Winkler hat am kommentiert:

    Danke Ihr Lieben, ich freue mich schon!