Thailand 2014

Trouble-Travel mit Bizzo, Eri und Dan

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Bizzo Missing

Tag 21 Heimweg

Nachmittags fuhr uns unser Tranfer zum Flughafen nach Phuket. Jetzt heißt es leider nach unvergesslichen drei Wochen Abschied nehmen.

Bizzo Missing

Tag 20 Khao Sok

Gemeinsam mit einem deutschen Pärchen, dass wir gestern kennengelernt haben, unternahmen wir auf eigene Faust eine Wanderung, bei der diverse Wasserfälle zu sehen seinen sollten.

Die Wasserfälle entpuppten sich aber eher als Stromschnellen, waren aber dennoch ganz nett anzusehen. Leider kamen wir nach kurzer Zeit nicht mehr weiter, da es uns, ohne einen offiziellen Guide, nicht erlaubt war weiter in den Dschungel vorzudringen. Schade.

Die dazu gewonnene Zeiten nutzen wir, um auf einen Luftschlauch einen Ausflug durch den nahegelegenen Fluss zu machen. Das Ganze war ganz witzig und wir haben sogar Affen und Schlagen auf dem Weg gesehen.

Abends kamen wir wieder im Restaurant zusammen und genossen unseren letzten Abend in Thailand.

Bizzo Missing

Tag 19 Chiao Lan See

Morgens startete unser Trip zum Chiao Lan See: Ein riesiger, bis zu 100 Meter tiefer Stausee.

Mit einem Longtail-Boot schipperten wir über das Gewässer aus dem hunderte von beeindruckenden Kalksteinformationen aufstiegen. Bei einer kurzen Wanderung durch den Dschungel wurden uns unter anderem Spinnenhöhlen gezeigt, dessen Eingänge durch perfekt zugeschnittene Blätter verdeckt waren. Mit einem Bambusfloss (welches sich gerade so über Wasser hielt) erreichten wir eine kleine Tropfsteinhöhle, die wir ausgerüstet mit Taschenlampen besichtigten. Nach dem Essen relaxten wir den Rest des Tages im und am See bei einem Resort bestehend aus schwimmenden Hütten.

Abends traffen sich die Bewohner das Resort im Restaurant. Die Stimmung war ausgelassen und nicht nur weil ich wieder Alkohol trinken durfen, hatten wir einen netten Abend.

Bizzo Missing

Tag 18 Welcome to the Jungle

Der letzte Stopp unserer Reise ist der Khao Sok Nationalpark: Einer der ältesten Regenwälder der Erde.

Nach einer etwa vierstündigen Busfahrt (wir mussten ein paar mal umsteigen) erreichten wir das Morning Mist Resort. Hier gab es ein schönes Restaurant und einen Pool mitten in der Natur. Wir bewohnten ein kleines Häuschen, dass allerdings eher zweckmäßig eingereichtet war.

Wir erkundeten die Gegend und planten schon einmal den Verlauf der letzten zwei Tage. Für Morgen buchten wir eine Tour auf dem Chiao Lan See. Hier gab es zwei Varianten: Eine ruhige Familientour und eine Aktiontour, bei der man durch einen unterirdischen Fluss wandern musste. Hierbei gab es angeblich schon Todesfälle durch Ertrinken, so dass wir uns für die einfache Tour entschieden haben.

Auffällig viele Deutsche sind in diesem Resort untergekommen. Abends wurde sogar deutscher Hip Hop aus den 90ern gespielt (Mr. Schnabel, usw.). Überkrass.

Erika Missing

Tag 17 - Aus Krakseln wird Klettern

Angefixt von gestern wollten wir es heute richtig wissen. Unsere Insel ist umgeben von steilen Felsen - also ein Kletterparadies (auch für Anfänger). Um 9 Uhr ging unsere gebuchte Klettertour los. Wir haben unsere Ausrüstung angelegt und sind zu einen beeindruckenden Kletterspot am Strand marschiert. Unsere kiffenden Guides brachten innerhalb von wenigen Minuten Sicherungen und Seile in den Felswänden an. Nach einer kurzen Einweisung kletterten wir bis zu 20 Meter hoch und genossen den Ausblick auf die Insel. Alles ganz schön anstrengend und aufregend.

Nach dieser Leistung gönnten wir uns am Abend wieder einmal eine Thai-Massage. Für Daniel war es die erste. Da er lächelnd auf uns zu kam, musste es ihm gefallen haben. 

  • Small
    Anna hat am kommentiert:

    Hey Leute! haben Sie schon zu Hause angekommen?

  • Missing
    Bizzo hat am kommentiert:

    oh yes, thank you for interest. we don't blog the last days in the jungle yet. maybe at the weekend i will set it online.

Erika Missing

Tag 16 Endlich wieder Mensch sein

Nach dem Frühstück haben wir uns vorgenommen die Insel zu erkunden. Wir erreichten ein Schild auf dem sinngemäß stand: 'Lagune und Viewpoint - Betreten auf eigene Gefahr'. Vor uns lang ein fast senkrechter Aufstieg. Die einzige Sicherung waren ein paar angebrachte Seile. Ansonsten mussten wir uns an Felsvorsprüngen festhalten und hoch krakseln. Das war anstrengend, ein bisschen gefährlich, aber hat sau Spaß gemacht. Wir wollten auch die Lagune in der Nähe sehen, dazu mussten wir aber einen noch steileren Berg wieder nach unten klettern. Auf halbem Weg haben Erika und ich Stop gemacht. Ich musste meine Kräfte für den Rest des Weges schohnen, weil ich gesundheitlich immer noch nicht bei 100% angekommen war. Daniel wollte es aber wissen. Er hat die Lagune erreicht. Ein erstaunlicher Mann.

Am Ende haben wir noch gemeinsam den Aussichtspunkt besichtigt. Der Rückweg wurde matschig, denn es hat angefangen zu regnen. Jetzt galt es erst recht auf jeden Schritt zu achten und sich gut festzuhalten - Rutschgefahr! Zur Belohnung unserer Leistung sind wir abschließend in einer Traumbucht schwimmen gegangen. Cooler Abschluss.

Erika Missing

Tag 15 Auf nach Railay

Mit der Fähre schipperten wir von Phi Phi Richtung Nordosten nach Railay. Einer noch kleineren Insel mit wohl noch schöneren Stränden. Am Hafen von Krabi angekommen fuhr uns ein privat angeheuertes Longtail Boot an Railays nicht so attraktive Ostküste. Am Hintereingang unseres Hotels angekommen, nahm uns ein Angestellten mit seinem Golfgefährt mit nach vorne zur Westküste. Dieser Anblick könnte sich schon eher sehen lassen. Das Hotel hat zwei ganz nette Pools und liegt direkt am Traumstand.

Am Abend wurde in Thailand ein großes Fest namens Krathong gefeiert. Im Süden des Landes werden traditionsgemäß kleine Brot-Boote geschmückt mit Blumen, Räucherstäbchen und einer Kerze in das Meer hinaus geschickt. Sinn ist es, dass das Schlechte fortgeschickt wird. Jeder von uns hat sich ein solches Brotbötchen besorgt. Wir konnten den Wellen trotzen und alles Schlechte erfolgreich von uns stoßen. Auf die Zukunft. 

Bizzo Missing

Tag 14 Relax Resort/Krankenhaus

Mir ging es irgendwie wieder schlechter und bevor das jetzt den ganzen Urlauf so weiter geht, habe ich mich dafür entschieden ins Krankenhaus zu fahren, um mir dort die Drühnung geben zu lassen. Erika hat mich begleitet und Daniel konnten wir überzeugen beim Resort zu bleiben, damit er sich einen schönen Tag machen kann.

Im Krankenhaus wurde ich gut versorgt. Erika hat sich währenddessen das Zentrum von Phi Phi angesehen. Sie war geschockt davon wie der Tourismus diesen Teil der Trauminsel bereits zerstört hat. Vermüllte Strände sind nicht gerade einladend.

Zurück beim Resort haben wir hart unser Leben gechillt.

Bizzo Missing

Tag 13 The Beach

Morgens um 8 startet unsere Tour zur berühmten Maya Bay, die als Kulisse für den Hollywoodstreifens 'The Beach' mit Leonardo DiCaprio diente.

Um den Strand zu erreichen, springen wir aus dem Boot direkt ins Wasser und überwinden über eine Seilkonstruktion eine kleine Klippe. Nach einem kurzem Fußmarsch erreichen wir 'The Beach'.

Der Strand ist umgeben von hohen grün bewachsenen Hügeln und ist schon beeindruckend. Leider trifft man hier auf viele andere Touristen (insbesondere Russen), die die ganze Szenerie ein bisschen kaputt machen. Auf dem Rückweg zum Boot hörte Daniel ein kurzes Knacken. Ich habe mir den Fuß an einem Stein gestoßen und einen Fußnagel verloren. Perfekt.

Nach einer kurzen Schnorcheltour machten wir noch einen Halt an der Affenküste. Hier tummelten sich etwa 50 Affen am Strand, die von den Touristen mit Bananen und Cola gefüttert wurden. Nicht cool, aber sehenswert.

Den Rest des Tages chillten wir in unserem traumhaften Resort.

  • Missing
    Hagi hat am kommentiert:

    Oooh, bringt ihr mir bitte bitte einen Affen mit? :D

Erika Missing

Tag 12 Ko Phi Phi Don

Heute morgen war ich zumindest wieder transportfähig, so dass wir uns auf den Weg zur Nachbarinsel Phi Phi machen konnten. Vorher ging es aber noch tierisch ab: Daniel nahm erfolgreich den Kampf mit zwei Kakerlaken auf, obwohl unser Zimmer sonst ganz hübsch und ordentlich war.

Am Hafen der kleinen Insel Phi Phi angekommen, mussten wir in ein Longtailboat (kleines Motorboot) umsteigen. Wenn das mal so leicht gewesen wäre, denn es hat in Strömen geregnet. Endlich angekommen erwartete uns nichts geringeres als das Paradies auf Erden. Unser Resort ist total privat gelegen mit Holzhütten direkt am Stand. Türkises Meer, Hängematten, weißer Strand, kaum Touristen und eine Strandbar: Unfassbar.

Abends chillten wir auf unserer kleinen Terresse mit herrlichem Blick aufs Meer. Ein Traum.

Erika Missing

Tag 11 Phuket (Thunder in Paradise)

Oh Gott, war das eine schreckliche Nacht. Um Daniel nicht zu wecken, habe ich mich mit einem Mülleimer im Treppenhaus verschanzt und mir die Seele aus dem Leib gekotzt. Ich habe mir wohl einen Magen-Darm-Virus eingefangen.

Den ganzen Tag verbrachte ich im Bett. Erika und Daniel erkundeten währenddessen den nah gelegenen Strand und die Gegend. Laut ihrer Aussage habe ich aber nicht so viel verpasst. Abends wurde Daniel im Restaurant eine mit Reis gefüllte Ananas serviert, obwohl er keine Ananas mag (ihm war wichtig, dass das hier erwähnt wird!).

Erika Missing

Tag 10 Welcome to Phuket

Im schönen Hotel und nicht so schönen Bangkok ausgecheckt, sind wir heute nach Phuket geflogen: Unser nächstes Reiseziel. Am Flughafen angekommen, mussten wir noch auf Daniel warten, da sein Flug leicht verspätet war. Wir waren ein bisschen aufgeregt ihn hier zu treffen, um so größer war die Freude als wir uns schließlich alle in die Arme nehmen konnten.

Der Weg zu unserem Hotel war leider etwas anstrengend, da sich zunächst unser bestellter Transfer nicht blicken ließ und unser dann organisierter Fahrer sich ziemlich seltsam verhielt: Unterwegs meinte er plötzlich, dass er kurz anhalten müsse, um das Auto zu checken, allerdings hielten wir an einem Reisebüro, wo eine Frau versuchte uns irgendwelche Tourangebote anzudrehen. Ständig wollte man auch unsere Hoteladresse haben. Wir lehnten dankend ab und waren am Ende froh, dass wir heile im Hotel angekommen sind.

Später waren wir noch kurz etwas essen und gingen dann ins Bett. Daniel brauchte Schlaf. 

Ach ja, und Erika auch. Sie ist heute Morgen mit Magengrummeln aufgewacht und hat sich dann nach dem Frühstück ordentlich übergeben. Und nach dem Flug Richtung Phuket direkt nochmal. Aber: Mit etwas Mühe hat es gekappt, dass ihr Bikini nachgeschickt wurde. Juhu! Mal sehen was jetzt Daniel vergisst.

Bizzo Missing

Tag 9 One Night in Bangkok

Man muss schon sagen, dass Thailand ein echt cooles Land ist. Die Menschen sind freundlich und zuvorkommend und obwohl man sich hier am Ende der Welt befindet, funktionieren die Dinge doch ähnlich wie in Europa. Über Service, Organisation und Infrastruktur kann man sich nicht beschweren. Man fühlt sich einfach wohl und gut aufgenommen.

Mit der Fähre schipperten wir heute Mittag über den Mae Nam Chao Phraya, dem großen Fluss durch Bangkok. Bei einem Stopp sind wir bei einem 64-stöckigem Hochhaus gelandet mit einem Luxus Restaurant auf dem Dach. Obwohl es noch geschlossen hatte, haben wir uns trotzdem in den Fahrstuhl geschlichen und den obersten Knopf gedrückt. Wir wurden belohnt: Der Ausblick war der Hammer.

Abends lockte uns die Partymeile der Stadt. Die erste Straße wirkte noch etwas ruhiger und sehr touristisch, aber auf der zweiten ging es ab. Heute wurde Halloween gefeiert. Halloween hin oder her, egal wann gefeiert wird, den Herren werden Ping Pong Shows angeboten. Was das für eine Schweinerei ist, wollt ihr bestimmt nicht genauer wissen!

Ach ja, heute macht sich auch Daniel auf den Weg. Morgen treffen wir uns in Phuket. Yeah!

Bizzo Missing

Tag 8 Bangkok

Bangkok ist eine extrem heiße und schwüle Stadt mit vielen ranzigen und hässlichen Ecken. Dennoch haben wir heute einen tollen Tag erlebt:

Nach dem Aufstehen ging es zum wach werden direkt in den Pool, anschließend gab es im Hotel ein Frühstück, das keine Wünsche übrig ließ.

Gestärkt machten wir uns zu Fuß auf dem zum Wat Pho (Tempel) mit seiner Hauptattraktion dem liegenden Buddha. Er ist der größte liegende Buddha der Welt und mit 46 Meter Länge und 15 Meter Höhe wirklich beeindruckend.

Zu Fuß ging es dann zurück zum Hotel, da das subtropische Klima einem alles abverlangt. Buddha sei Dank haben wir unseren Hotel-Pool.

Für den Abend haben wir uns, inspiriert durch unseren Reiseführer, eine kulinarische Tour durch Chinatown (der chinesische Stadtteil) zusammengestellt. Insgesamt schlemmten wir uns durch 5 verschiedene Garküchen am Straßenrand. 1. Gang: Vogelnest-Suppe (interessant), 2. Gang: Frittierte Muscheln mit Austern und Schleim (gar nicht so schlecht), 3. Gang: Grünes Curry mit Bambus, schwarzem Ei und Fischbällchen (richtig lecker), 4. Gang: Scharfe Suppe mit Schweineinnereien (kann man essen), 5. Gang: Gelbe Nudeln mit Schwein und Krebs-Maultaschen (gerne wieder).

Chinatown selbst ist bunt und wuselig. Gefühlt tummeln sich Tausende Menschen um noch mehr Garküchen und alle lassen es sich schmecken.

Bizzo Missing

Tag 7 Planänderung Bangkok

Nicht wie geplant nach Khao Lak haben wir uns dazu entschlossen nach Bangkok zu fliegen. Unser Hotel dort verfügt über einen kleinen Pool und von unserem Balkon aus hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt (das Ganze für saugünstige 20 € pro Person und Nacht).

Jetzt wo meine Schuhe wieder da sind, ist Erika aufgefallen, dass sie ihren Bikini im Hotel in Chiang Mai vergessen hat. Na super.

Abendessen waren wir einem kleinen Restaurant (empfohlen von unserem Reiseführer), welches aber eher wie eine Schulkantine wirkte. Der Laden war voller Einheimischer und das Essen schmeckte hervorragend.

Zum Abschluss ging es in eine der beliebten Dach-Terrassen-Bars mit Blick auf den Stadtfluss und leckeren Cocktails.

Was in Bangkok ein bisschen nervig ist, sind die Schlepper, die versuchen die Touristen übers Ohr zu hauen. Man bekommt zum Beispiel gesagt, dass die Sehenswürdigkeiten, zu denen man gerade möchte, geschlossen sind, schlagen Alternativen vor und bieten einem eine Mitfahrgelegenheit an (natürlich nicht umsonst). Angeblich wird man dann zu Schmuckläden oder ähnlichem gefahren, um dort abgezockt zu werden. Diese Typen sind ziemlich hartnäckig.

Bizzo Missing

Tag 6 Roller Aktion mit Erika

Erika hat uns für den Tag einen Roller gemietet mit dem wir nochmals in die Berge gefahren sind, um der Hitze der Stadt zu entkommen.

Das mit dem Linksverkehr hatte Erika schnell raus. Beim Wasserfall haben wir einen ersten Badestopp eingelegt. Weiter den Berg hinauf (die Fahrt durch die Serpentinenstraße hat echt Spaß gemacht) landeten wir schließlich bei einem ursprünglichen Bergdorf. Hier gab es einen kleinen Markt, einen schönen Wasserfall und einen beeindruckenden Garten, indem u.a. Opium angebaut wird.

Zurück in der Stadt sind wir in einem kleinen Hinterhof Essen gegangen. Der Laden war gut besucht und bestand aus nur ein paar Tischen und Stühlen und einer offenen Garküche. Das Essen war hervorragend und es gab sogar guten Whisky. Die Bedingung war etwas frech, aber immer mit einem Augenzwinkern.

Wir schlossen den Tag mit einer einstündigen Thaimassage in netter Atmosphäre.

Bizzo Missing

Tag 5 Östliches Chiang Mai

Zurück aus den Bergen im Westen der Stadt haben wir beschlossen den östlichen Teil von Chiang Mai mit seinen verschiedenen Märkten zu erkunden. Unter anderem waren wir auf dem Food Market, wo wir verrückte Süßigkeiten, gemacht aus Kokosmilch, Reis und Nüssen, probiert haben.

Am Abend haben wir den Night Market besucht. Erika hat sich umgesehen und ich habe in der Zeit meine Füße in ein Becken voller kleiner, gefräßiger Fische gehalten. Diese Art von Pediküre ist ganz schön kitzlig, aber auch ein bisschen eklig.

Für den Heimweg haben wir uns ein Tuk Tuk genommen. Gehen ganz schön ab die Dinger.

Im Hotel gab es noch eine kleine Überraschung: Meine Schuhe wurden mir vom Elefanten Camp gebracht.

Bizzo Missing

Tag 4 Doi Suthep

Der Tag beginnt mit einem Frühstück in einem kleinen Restaurant direkt neben unserem Hotel. Die Bedienung ist sehr nett und spendiert uns Jasmin Tee und Ananas.

Die Temperaturen sind heute noch höher als die Tage zuvor (wolkenlose 32 Grad), also beschließen wir auf den benachbarten Berg Doi Suthep zu fahren (angeblich soll es hier kühler sein), um dort eine Nacht zu verbringen.

In Thailand gibt es rote Taxis, die wie Kleintransporter gebaut sind. Man steigt hinten ein und setzt sich auf eine der zwei gegenüberliegenden Bänke. Während der Fahrt muss man aufpassen, dass man nicht rausfällt. Ein solches hat uns mit genommen.

Oben angekommen haben wir in einer Bungalow Anlage eingecheckt mit tollem Blick auf Chiang Mai. Die Bungalows sind einfach eingerichtet, aber für 10 € die Nacht kann man nichts sagen.

Unser erstes Ziel sind die Wasserfälle im Dschungel. Vom Eingang bis zur Attraktion sind es noch 3 km zu gehen, glücklicherweise haben uns zwei Engländer auf ihren Rollern mitgenommen. Schließlich sind wir baden gegangen und waren gegeistert von dem Naturschauspiel.

Eine weitere Sehenswürdigkeit war ein Tempel in der Nähe von unserem Bungalow. Er gilt als der wichtigste in ganz Nordthailand. Im Zentrum befindet sich ein komplett vergoldeter Chedi (das ist ein riesiger Kegel, der irgendwelche buddhistischen Reliquien enthält), um den die Einheimischen herumgegangen sind und Gebete gesprochen haben. Glaube und Kultur sind hier stark ausgeprägt und für uns interessant mitzuerleben.

Abends wird es hier schon etwas kühler, so um die 20 Grad, aber Tagsüber habe ich trotzdem geschwitzt wie ein Schwein. An das subtropische Klima muss man sich erst einmal gewöhnen.

Bizzo Missing

Tag 3 Elefanten Farm

Am dritten Tag steht bereits ein großes Highlight auf dem Plan: Die Patara Elephant Farm. Die Betonung liegt auf Farm, da hier Elefanten kontrolliert gezüchtet werden, um dem drohenden Aussterben der Tiere entgegen zu wirken. Finanziert wird das Ganze über uns: Dem Tourismus.

Am Morgen werden wir in den Dschungel gefahren und treffen nach einer kurzen Einweisung bereits auf eine Elefantenmutter mit ihrem Jungen. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir ein Camp, indem jedem Mitglied der Gruppe (wir waren 7) ein Elefant zugewiesen wird, um den man sich den ganzen Tag kümmern muss. Das Motto lautet: Elephant owner for a day.

Zuallererst muss man Kontakt aufnehmen, indem man den Elefanten mit einem Korb Bananen besticht. Anschließend wird der Gesundheitszustand gecheckt. Erika durfte als Versuchskaninchen sogar den Kot auf Farbe, Konsistenz und Geruch überprüfen (damit hat sie nicht gerechnet). Alles war im grünen Bereich. Nun ging es zum Wasserfall, um die Riesen zu baden. Alles endete in einer Wasserschlacht. Ein tolles Erlebnis. Bevor wir eine Mittagspause einlegten, sind wir noch auf den Elefanten durch die grüne Berglandschaft geritten. Für mich eine schmerzliche Angelegenheit in den Oberschenkeln, da ich irgendwie mit der Sitzposition auf dem Hals überfordert war. Erika hatte ihren Spaß. Das Mittagessen kam zur richtigen Zeit und war spektakulär auf Bananenblättern angerichtet. Es gab u.a. exotische Früchte, wilde Reiskombinationen und lecker mariniertes Fleisch. Natürlich haben wir alles probiert. Nach einem letzten Ritt durften wir zum Abschluss die Babys sehen. Eines war besonders auffällig (Jumbo), da es ständig versuchte uns umzurennen.

Oh Gott, ich habe meine Schuhe im Park vergessen: MEINE SCHUHE!

Erika Missing

Tag 2 Chiang Mai

Nach einem erholsamen Schlaf sind wir ins 'Blue Diamond' eingekehrt um zu frühstücken (um 2 Uhr Mittags). Dort haben wir uns mit einer Gruppe Schweizer unterhalten, die uns ein paar Tipps für die Weiterreise gegeben haben.

Die Altstadt (in der sich auch unser Hotel befinden) ist quadratisch und umrahmt von einem Kanal. Hier befinden sich viele buddhistische Tempel, die wir am Nachmittag besichtigt haben. Bei Betreten muss man die Schuhe ausziehen und sich in Meerjungfrauen-Position auf den Boden setzen. Vor uns haben Gläubige meditiert. Die Tempel sind aufwendig dekoriert (goldene Drachen, etc.) ähnlich wie der asiatische Bereich in einem deutschen Freizeitpark (nur in echt).

Nach dem Abendessen hat Erika mich zu einer Thaimassage überredet. In einem kleinen Hinterzimmer ausgelegt mit Matratzen ist eine kleine Thai auf meinem Rücken hin und her gesprungen. Das ging gut zur Sache und die Wirbel haben geknackt. Es war aber eine echte Wohltat.

Bizzo Missing

Tag 1 Anreise

Die Rucksäcke sind gepackt und nach Übergabe unserer Wohnung an Lothar und Bärbel kann unsere Reise nach Thailand endlich beginnen.

Mit dem Zug nach Düsseldorf, dann mit dem Flieger nach Abu Dhabi. Hier sind die Gates kreisförmig angeordnet, im Zentrum geht die Decke trichterförmig in den Boden über. Auf den Toiletten wird man zwar persönlich am Waschbecken bedient, aber das Klo ist nur ein Loch im Boden. Beim Besteigen des Fliegers haben die Scheichs Vorrang. 

Über Bangkok geht es schließlich an unseren Zielort: Chiang Mai. Bis auf ein bisschen Regen läuft alles nach Plan, schließlich bringt uns ein Taxi zu unserem Hotel mitten in der Stadt. Alles wirkt ganz nett, aber da wir bereits 24 Stunden auf den Beinen sind, fallen wir direkt ins Bett.