VIVA EL MOMENTO

E Reis i frömdi Kulture, e Reis vouer Abentür, e Reis oni Gränze, e Reis gspickt mit vöune schöne Erläbnis, lerriche Momänt und tolle Begägnige. Das isches was ich mier vom kommende Jahr erhoffe...

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Dies ist dein Tour-Blog. Füge Einträge mit Fotos und Standort hinzu oder einfach nur Text und dokumentiere was du gesehen hast, wo du warst und worüber du nachgedacht hast. Wenn du möchtest, lass andere deinem Tour-Blog folgen und an deinen Erfahrungen teilhaben. Wie das geht? Hier entlang zum Video-Handbuch.

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Quilotoa Loop

Mit dem Bus haben wir uns auf den Weg in Richtung Quilotoa gemacht. Unser Plan war es in einem kleinen Dorf Namens Tigua auszusteigen und den Rest des Weges zu Fuss zu gehen. Allerdings haben wir nicht gemerkt, dass wir an Tigua vorbei gefahren sind, da es in unseren Augen eher einige wenige Bauernhöfe als ein Dorf war. So sind wir dann halt mit dem Bus bis nach Quilotoa gefahren. Am selben Nachmittag haben wir uns noch den riesigen Kratersee angeschaut und sind zu ihm hinabgewandert. Am nächsten Morgen sind wir dann zu unserem ersten Ziel auf dem Loop losgewandert. Der erste Teil des Weges entlang des Kraters war wunderschön, allerdings hat uns der Wind fast weggeblasen. Der Wind liess dann nach als wir uns vom Kraterrand in Richtung Chugchilan abgestiegen sind. Angekommen im Talboden war es dann sogar so warm, dass wir uns für ein kurzes Nickerchen hinlegen konnten. Der Weg führte vorbei an kleinen Bauernhöfen, einem kleinen Dorf und vielen Menschen, welche uns alle mit einem unglaublich herzlichen Lachen willkommen hiessen. Nach einem letzten Aufstieg sind wir am späten Nachmittag in Chugchilan angekommen. Wir waren angesichts der grösse des Dorfes sehr davon überrascht welch tolle Unterkunft wir gefunden haben in dem kleinen Bergdorf. Am nächsten Morgen haben sind dann in Richtung Insinlivi los gewandert. Durch tolle Wälder vorbei an kleinen Bergdörfern, am Bach entlang und auf der anderen Seite des Tals wieder hoch. Wir genossen es in vollen Zügen durch diese unglaublich schöne Landschaft zu wandern. Kurz nach dem Mittag sind wir in Insinlivi angekommen und hatten zuerst den Plan noch zum nächsten Dorf weiter zu wandern. In einem tollen Hostel haben wir dann ein Mittagessen bekommen und uns entschieden den Rest des Abends in diesem hübschen kleinen Dorf zu geniessen. Sogar ein Whirlpool war vorhanden, so dass wir es uns richtig gut gehen liessen. Am nächsten Morgen um drei Uhr haben wir den Bus nach Saquisili genommen, da wir auf dem Weg zurück den Markt da besuchen wollten. Obwohl wir schon sehr viele Märkte gesehen haben ist es jedes Mal wieder eindrücklich diese Märkte zu besuchen und die geschäftige Stimmung da zu geniessen. Der Bus hat allerdings anstatt drei Stunden nur knapp zwei Stunden gebraucht, um in Saquisili anzukommen. So standen wir dann um fünf Uhr morgens in diesem Städtchen und wussten nicht was machen, da natürlich um diese Tageszeit noch kein Markt offen war. Nachdem wir dann ein Weilchen gesucht hatten, haben wir tatsächlich ein kleines Restaurant gefunden wo wir ein Frühstück bekamen und wo wir an der Wärme warten konnten bis der Markt begann. Wir haben noch ein weiteres Mal den Tiermarkt besucht und waren wie in Otavalo unglaublich fasziniert. Nach einem Rundgang durch die Stadt und vorbei an den viiiiiieeeeeelen Marktständen gefüllt mit Kleidern, Gemüse, Werkzeug, Möbeln, Instrumenten, Fleisch..... haben wir uns dann vor dem Mittag müde zurück auf den Weg nach Latacunga gemacht wo wir den Tag nach einem Nickerchen gemütlich beendet haben. 

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Quito

In Quito angekommen haben wir dankt den Erklärungen vom Taxifahrer ohne Probleme ins Zentrum gefunden. Da wussten wir allerdings nicht mehr wirklich wo wir hin mussten. Deshalb haben wir uns auf zur Touriinfo gemacht um uns zu erkundigen wo genau unser Hostel ist. Die dort arbeitenden Polizisten haben kurz überlegt und dann gemeint sie würden uns hinbringen. Nichtsahnend sind wir dem Herrn Polizisten gefolgt welcher uns zu seinem Polizeiauto gebracht hat. Er müsse sich nur noch kurz eine Bewilligung einholen und dann könnten wir losfahren hat er gemeint. Und tatsächlich sind wir dann mit Blaulicht und Sirene zu unserem Hostel gebracht worden;-)... 

Am nächsten Morgen haben wir uns entschieden mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt hoch zu fahren. Oben angekommen genossen wir die Aussicht und einen leckeren Kaffee bevor wieder zurück ins Tal fuhren. Am Nami haben wir dann das Stadtviertel Mariscal angeschaut, welches vorallem mit vielen Restaurants, Bars und Geschäften zu punkten hat. Einen Tag später haben wir die für uns schon fast obligatorische Free Walking Tour gemacht. Wir wurden durch den Markt, das historische Zentrum Quitos und zu den typischen ecuadorianischen Süssigkeiten geführt. Quito hat uns sehr gefallen. Obwohl es in schweizer Verhältnissen immer noch eine riesige Stadt ist, ist sie eine der kleinsten Grossstädte in Südamerika und wir hatten den Eindruck dass man das spürt. Nach der Tour durch die Stadt haben wir nun auch gewusst was wir gerne noch genauer ansehen möchten. So haben wir die Basilica besucht, das Nationalmuseum sowie die schmale Gasse la Ronda wo vor allem das Nachtleben genossen werden kann.

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Otavalo

Mit der gewohnten südamerikanischen Gelassenheit ist der Grenzübergang zwischen Kolumbien und Ecuador über die Bühne gegangen und wir sind pünktlich zum grossen Samstagsmarkt in Otavalo angekommen. Am morgen früh nach dem Frühstück sind wir zuerst zum Tiermark gefahren. Es war für uns sehr spannend zu beobachten wie die Bauern aus der ganzen Gegend mit ihren Tieren an der Leine auf dem riesigen Areal verkauft, gefeilscht und gekauft haben. Obwohl es den Anschein gemacht hat, dass die Tiere nicht wirklich Spass an dem Mark hatten war es doch sehr eindrücklich zu sehen. Schon bald waren wir mit Eindrücken überflutet und mussten uns einen Kaffee gönnen bevor wir uns dem Rest des Marktes gewidmet hatten. Von der Plaza de Ponchos hat sich der angeblich grösste Kunsthandwerksmarkt Südamerikas in alle Nebenstrassen ausgebreitet. Es hat gewimmelt von Menschen und ich glaube es gab alles zu kaufen was man sich vorstellen konnte. Zum Mittagessen haben wir uns ein Stück des gefüllten Schweins auf dem Markt gegönnt welches sehr lecker war. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann auch schon auf den Weg ins Hostel gemacht, da wir nach fast sechs Stunden an dem Markt definitiv eine Pause brauchten. Am nächsten Tag haben wir uns in die Nachbarstadt Cotacachi aufgemacht. Diese Stadt ist dafür bekannt, dass sie viele Produkte aus Leder verkaufen. Angekommen fanden wir Laden an Laden vor welche alle tolle Sachen aus Leder verkauft hatten und das zu allem zu super Preisen. Da unsere Karten in dieser Stadt allerdings nicht funktioniert haben, mussten wir am nächsten Tag zurück gehen um doch noch was kaufen zu können. Florian hat noch sein Portemonai reparieren lassen und während der Kleber trocknen musste hat uns der Besitzer des Ladens kurzerhand in typische Trachten gesteckt mit welchen jeweils am 24.6. getanzt wird um eine Art Erntedankfest zu feiern. Am letzten Tag haben wir uns auf eine Wanderung gemacht. Ein Taxi hat uns bis zum Einstieg der Wanderung zur Laguna de Mojanda gebracht von wo wir dann zum Fuya Fuya aufgestiegen sind. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick, welchen wir allerdings des kühlen Windes wegen nur kurz genossen und uns dann wieder auf den Weg nach unten machten. 

Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf den Weg nach Quito gemacht. Der Taxichaufeur hat uns noch auf dem Weg zum Busterminal in einen Bus nach Quito "verfrachtet" nachdem er uns ganz genau erklärt hat wo wir aussteigen müssen und mit welchem Bus wir ins Stadtzentrum kommen.

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Popayan

Popayan ist eine kleine schöne Kolonialstadt. Sie liegt auf dem Weg zur ecuadorianischen Grenze und wird deshalb von vielen nur als Durchgangsort genutzt um die lange Reise zwischen Cali und der Grenze zu unterbrechen. Grundsätzlich war das auch unser Plan. Angekommen in Popayan hat uns diese Stadt quasi ein bisschen verzaubert. Sie ist ein toller Ausgangspunkt um viele Wanderungen im nahen Nationalpark zu unternehmen. Da das Wetter allerdings sehr wechselhaft war haben wir die Zeit damit verbracht die tolle Stimmung auf der Plaza Central zu geniessen. Zwischen all den vielen Verkäufern, Schuhputzern und Musikanten liessen wir das letzte mal das kolumbianische Lebensgefühl auf uns wirken. Wir sind durch die Strassen spaziert, auf Aussichtspunkte gestiegen, haben Kaffee getrunken und sind in das kleine Dorf Coconuco gefahren um einen Tag in den Termalbädern zu geniessen. Besser hätte unsere Zeit in Kolumbien fast nicht enden können...

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Cali

Cali wird als die Salshauptstadt von Kolumbien bezeichnet. Es ist eine Industriestadt die man so glaube ich mögen muss, da sie nicht wirklich einladend wirkt auf den ersten Moment. Wir hatten den Eindruck, dass es eine sehr "echte" kolumbianische Stadt ist. Tagsüber hecktisch, heiss und chaotisch, jedoch wenn es dunkel wird und die Temperaturen angenehmer sind verändert sich auch die Stimmung auf der Strasse. Die Menschen sitzen zusammen zum Spielen, in den Clubs wird ein heisses Salsa getanzt und an jeder Strassenecke steht ein kleiner Grillstand wo man sich verköstigen kann. Ich glaube wenn man Cali wirklich kennenlernen will, muss man einige Zeit da verbringen. Wir sind allerdings nach einem Wochenende und gemischten Eindrücken weiter in Richtung ecuadorianische Grenze gereist.

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Salento Zona Cafetera

Salento ist eine kleine Stadt die vor allem für ihren Kaffeeanbau bekannt ist. Nach einer sehr schnellen und kurvenreichen Fahrt sind wir nach sechs Stunden in Salento angekommen. Vom Hauptplatz hat uns dann ein Jeep zu unserem Hostel gebracht. Das Hostel Serrana ist eine alte Farm und wunderschön etwas ausserhalb von Salento gelegen. Da wir in der Nacht angekommen sind, konnten wir die schöne Aussicht nur erahnen. Nach einem Kaffee wurden wir dann überraschenderweise zu einem "Zeltzimmer" gebracht, welches aber sehr gemütlich eingerichtet war ;-). Am nächsten Morgen hat uns dann der Blick rund ums Hostel stark beeindruckt. und nachdem auch das Frühstück noch sehr lecker wahr, haben wir uns spontan entschieden noch einige Tage länger als geplant an diesem schönen Ort zu verbringen. Aus einem ruhigen Sonntag wurde dann allerdings nichts, da wir uns entschieden haben, mit Remo einem Schweizer den wir getroffen haben, eine Tour hoch zu Ross zu machen. Die Tour führte uns zu einem Wasserfall, welcher nicht sonderlich spektakulär war, das Reiten durch die schönen saftig grünen Wiesen haben wir aber in vollen Zügen genossen. Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch zusammen ein Zürigeschnätzeltes gekocht;-). Den folgenden Tag haben wir dann im Hostel und in der Stadt verbracht und haben all unsere Kleinigkeiten die sogar beim Reisen anfallen erledigt. Und da das Wetter sowieso nicht so toll war kam uns das auch genau gelegen. 

Auf den vielen Kaffeefarmen rund um Salento werden verschiedene Touren angeboten, bei welchen man erfährt wie der ganze Prozess der Kaffeherstellung vom kleinen Pflänzchen bis hin zum leckeren Kaffee abläuft. Eine solche Farm haben wir uns dann am nächsten Tag angeschaut. Leider hatten wir dass Gefühl, dass unser Führer mehr daran interessiert war mit uns zu plaudern anstatt uns etwas über seinen Kaffee zu erzählen, war aber trotzdem ein interessanter Nachmittag.

Die berühmten Wachspalmen, welche im Valle de Cocora wachsen konnten wir uns dann trotz schlechtem Wetter nicht entgehen lassen. So haben wir uns von einem Jeep zum Start des Wanderweges führen lassen und haben uns auf durch den Matsch gemacht. Die Stimmung die im Nebelverhangenen Urwald herrschte war ganz speziell und wir genossen die Wanderung trotz Regen und Wind. Auf dem Weg kamen wir bei einer Art Kolibrifarm vorbei. Das heisst, die Besitzer stellen den Kolibris etwas zu essen hin und verlangen Eintritt, damit man sie beobachten kann. So läuft das hier in Kolumbien, wenn man eine Möglichkeit entdeckt um Geld zu verdienen, dann nimmt man sie wahr. Und da die Kolibris unglaublich schnelle kleine Vögel sind war es schon sehr spanndend diese flinken Waldbewohner etwas genauer beobachten zu können. Der eigentliche Höhepunkt, die Wachspalmen konnten uns allerdings nicht so begeistern. Sie sind zwar mit ihren 60m Höhe etwas spezielles und wenn man denkt dass sie zwischen 2000m - 3000m über dem Meeresspiegel wachsen auch ziemlich aussergewöhnlich aber es sind halt einfach Palmen. Unserer Meinung nach ist der Weg wie man sie erreicht genau so speziell wie die Palmen selber. Nach einem letzten gemütlichen Tag in Salento liessen wir diesen Stop schon fast mit etwas Wehmut hinter uns und haben unsere Reise in Richtung Cali fortgesetzt.

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Medellin

Medellin, eine sehr gefährliche Stadt regiert vom Drogenhandel... Das ist so ungefähr die Idee die viele Menschen von Medellin haben. 

Medellin, eine moderne, freundliche Grossstadt, die sich stark verändert hat in den letzten Jahren und deren Bewohner sich wünschen dass die Welt das erkennt... So haben wir Medellin erlebt.

Medellin hat eine grosse sehr traurige und schlimme Geschichte hinter sich, was wir auf einer unglaublich spannenden und ergreiffenden free Citytour gelernt haben. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die Stadt sehr lebensfroh, stolz, lebendig und freundlich ist. An allen Ecken sind zwar nach wie vor Polizisten anzutreffen, was uns aber nach knapp einem Monat hier in Kolumbien nicht mehr gross beeindruckt hat. Die junge Frau, welche uns durch die Stadt geführt hat und uns erzählt hat wie sie Medellin kennt, wie es war und wie es sich am verändern ist, hat das mit einer Art gemacht, die einem wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Am Ende der Tour meinte sie zu uns, dass wir Medellin jetzt kennengelernt haben und zu dessen Wandel beitragen können, denn wir seinen diejenigen, die in die Welt tragen können, was diese Stadt alles zu bieten hat und dass Medellin eine Reise wert ist.

Abgesehen von dieser Tour haben wir uns in die Seilbahn gesetzt welche einem über die Stadt fährt und so die Stadt auch noch aus der Vogelperspektive gesehen. Ebenso waren wir im botanischen Garten und im Mariposarium. In einem Einkaufszentrum haben wir dann noch neue Trekingschuhe für Florian gakauft, da die alten die letzte Wanderung leider nicht überlebt haben. Das war angesichts der kleinen Füsse der Kolumbianer eine echte Herausforderung aber mit viel Geduld hatten wir dann doch noch Erfolg.

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Cartagena de Indias

Von den Gletschergipfeln hat uns unsere Reise weiter an die Karibikküste von Kolumbien getrieben. In Cartagena angekommen mussten wir uns wieder an die tropischen Temperaturen gewöhnen aber um ein par Tage zu relaxen war das genau der richtige Ort. Cartagena hat eine wunderschöne Altstadt mit schmalen Gassen und farbigen Kolonialhäusern. Auf den vielen kleinen Plätzen konnte man zu jeder Tages- und Nachtzeit Livemusik antreffen und die Strassen waren voller kleiner Marktstände und Menschen. Die Stadt ist umrundet von einer imposanten Stadtmauer und mehrerer Festungen. 

Die Zeit in Cartagena haben wir damit verbracht durch die Strassen zu schlendern, die Stimmung zu geniessen und einen Tanzkurs zu besuchen. Am Sonntag dachten wir, wenn wir schon an der Karibikküste von Kolumbien sind machen wir doch einen Ausflug an den Strand. Die Tour versprach tolle Korallenrifs zum Schnorcheln und einen grossen schönen Strand ohne Menschen. Leider hat es sich als grossen Fehler erwiesen diesen Ausflug am Sonntag zu machen, da ganz Cartagena die selbe Idee hatte wie wir. Ich habe noch nie einen Strand mit sooooooo vielen Menschen gesehen. Das einzig wirklich tolle an diesem Tag war ein sehr leckeres Mittagessen das wir genossen haben.

  • Missing
    Nicole hat am kommentiert:

    ooooh, du warst in cartagena. meine schwester hat vor fast 20 jahren ein paar monate dort in einer familie verbracht.
    hoffe, dir geht es gut. ich wünsche euch für die letzte zeit noch viele spannende erlebnisse und erfahrungen. liebe grüsse nicole

Seline Schmid Missing

El Cocuy

Nach einer unerwartet seeeeeehr viel längeren Busfahrt als gedacht, sind wir mitten in der Nacht im kleinen Bergdorf El Cocuy angekommen. Nach dem wir uns am nächsten Mittag auf ins Dorf machten um alles für unsere geplante Wanderung zu organisieren, wurden wir quasi von einem Geisterdorf erwartet. Kein einziger Mensch war auf der Strasse anzutreffen und sämtliche Läden, Cafes, Restaurants und Verleihstationen von Trekingmaterial waren geschlossen. Wir haben uns dann zwei Stunden später nochmals aufgemacht und siehe da, nachdem alle ihre Siesta beendet hatten, kam das Leben ins Dorf zurück und wir konnten alles Notwendige planen, anmelden, einkaufen und mieten.

Am nächsten Morgen wurden wir dann abgeholt und über eine holprige Strasse hinauf zum Eingang des Nationalparks gefahren. Von da an waren wir dann die nächsten drei Tage zu Fuss unterwegs. Angekommen bei  unserem ersten Nachtlager haben wir dann unser Zelt aufgebaut und wurden vom Wart der nahegelegenen Hütte zu einem Tee eingeladen. Anschliessend haben wir uns auf zu einer ersten Wanderung von ca. 4 Stunden gemacht um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen. Sie führte uns vorbei an vielen kleinen Lagunen hinauf auf einen Pass. Da mussten wir dann leider wieder umdrehen, da die Wege von diesem Punkt weg gesperrt sind, da sich die indigenen Völker die nach wie vor hinter der grossen Bergkette leben gegen den Tourismus wehren. Also gings zurück zu unserem Zeltplatz. Bevor wir dann in der Berghütte ein sehr leckeres Nachtessen genissen durften, musste Florian zuerst noch seine Schuhe nähen, da sie leider wegen Altersschwäche nicht mehr allen Steinen stand gehalten haben;-). Vor dem Einkuscheln in die warmen Schlafsäcke genossen wir noch den Blick auf den wunderschönen Sternenhimmel.

Am Morgen früh mit dem Aufgehen der Sonne haben wir uns daran gemacht unser Nachtlager abzubrechen, zu frühstücken und sind dann in Richtung Laguna Grande losgelaufen. Wir wussten, dass der Weg über einige Abschnitte noch nicht allzulange besteht und aus diesem Grund noch nicht so gut markiert ist. Nachdem der Hüttenwart uns den Weg aber nochmals erklärt hatte, waren wir guterdinge ihn ohne Probleme zu finden. Der erst Aufstieg bis zur Gletschergrenze mehrheitlich über Geröllfelder bis auf 4800m ist inklusive einer Kaffeepause ohne Probleme verlaufen. Angekommen am höchsten Punkt unserer Wanderung mussten wir erstmals die Schönheit der Natur und den Blick auf den Pan de Azucar und den Pulpito del Diabolo geniessen. Dann merkten wir dann schnell, was nicht so gut markiert auf kolumbianisch bedeutet: nämlich gar nicht... Wir haben aber von weitem unser Ziel gesehen und uns dann Stück für Stück in diese Richtung bewegt. Vorbei an Flüssen, Moosfeldern, über Geröll und durch Felder voll mit den typischen Frailejones. Nach neun Stunden wandern sind wir dann müde aber glücklich nach diesem wunderschönen Tag am Gletschersee angekommen und konnten genau noch unser Zelt aufbauen bevor es dann auch schon dunkel wurde. Wir kochten uns eine Suppe und leckere Spaghetti und legten uns dann aufgewärmt vom Essen schlafen. 

Nach einer sehr windigen und turbulenten Nacht haben wir uns am Morgen Zeit gelassen mit aufstehen. Bei knapp 0 Grad Aussentemperatur hat es schon ein bisschen Überwindung gekostet aus dem warmen Schlafsack zu kriechen. Gestärkt mit einem leckeren Frühstück, haben wir dann die dritte und letzte Etappe unter die Füsse genommen. Wir haben die letzten Stunden in der traumhaften Natur noch einmal so richtig genossen und machten uns Schritt für Schritt wieder auf in die Zivilisation. Am frühen Abend kamen wir dann bei einer nächsten Berghütte an von wo wir wieder abgeholt wurden.

Der Nationalpark von El Cocuy war seine lange Reise auf jeden Fall wert und zählt zu einem unserer Highlights auf dem Weg durch Südamerika...

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San Gil

San Gil ist eine kleine Stadt welche dafür bekannt ist, mit ihren vielen Outdooraktivitäten im Umland punkten zu können. Als wir uns über all Angebote  schlau gemacht hatten, haben wir uns dazu entschieden bis auf eine Biketour die Gegend auf eigene Faust zu entdecken. Den ersten Tag haben wir mit einer kleinen Wanderung zur Cascada de Juan Curi gemacht. Dieser Wasserfall hat eine insgesammte Höhe von 180m und ist in verschiedene kleine Wasserfälle unterteilt. Mit Hilfe von Leitern und Seilen haben wir uns Schritt für Schritt nach oben gearbeitet um dann eigentlich im Pool des obersten Falls ein kühles Bad zu nehmen. Oben angekommen haben wir uns dann gegen das Baden entschieden, da wegen des kühlen Windes eine nicht sehr einladende Atmosphäre herrschte.

Am nächsten Tag hat sich Florian zu einer ganztägigen Biketour angemeldet. Die Tour führte durch die vielen Täler und Berge der Umgebung, vorbei an Bächen für eine Abkühlung und durch einige der kleinen Dörfer rund um San Gil. Ich hatte quasi einen Tag off und genoss es auszuschlafen und nichts zu machen ;-)

Auf der Biketour vom Vortag hat Florian zwei Schweitzer kennengelernt, welche in San Gil als Bikeguides arbeiten. Zusammen mit ihnen und der Freundin des einen haben wir uns am nächsten Tag aufgemacht, die natürlichen Pools zu suchen, welche sich in einem grossen Fluss gebildet haben. Nach einer Stunde Wanderung sind wir an einem wunderschönen kleinen Pool angekommen und haben es uns da gemütlich gemacht mit baden, sünnele.

Den letzten Tag haben wir dann in den kleinen Dörfern rund um San Gil verbracht und haben die schöne, gemütliche Stimmung da genossen. Nach einem Spaziergang durch die steilen Strassen von Barichara haben wir auf dem Hauptplatz einen Kaffee getrunken und uns den in diesen Ort sehr bekannten Snack nicht entgehen lassen. Hormigas Culonas. Das sind riesige geröstete Ameisen, die in Tüten verkauft und als kleine Zwischenmahlzeit gegessen werden. Um ganz ehrlich zu sein fanden wir nicht, dass es eine wahre Delikatesse ist aber so schlecht wie sie aussehen sind sie auch nicht;-) Gestärkt haben wir uns auf den Weg nach Guane gemacht. In diesem Dorf, welches wir zirka in einem stündigen Spaziergang erreicht haben, hatten wir den Eindruck, dass die Zeit ein wenig stehen geblieben ist. Nach einer Erkundungstour haben wir uns auf der Plaza hingesetzt und diese spezielle Stimmung auf uns wirken lassen, bevor uns ein Bus zurück nach San Gil gebracht hat.

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Villa de Leyva

Von Bogota haben wir uns aufs Land aufgemacht. Das kleine Städtchen Villa de Leyva hat uns schnell in seinen Bann gezogen und wir fühlten uns wieder in den Anden angekommen. Wir haben die Natur im Umkreis von dieser kleinen Stadt sehr genossen. Ob es auf dem Aussichtspunkt über der Stadt war, den wir leider fluchtartig wieder verlassen mussten wegen eines aufziehenden Gewitters oder an den kitschig blauen Poza`s auf deutsch Pfützen die zum verweilen und träumen eingeladen haben. Wir haben auch das astronomische Zentrum eines alten kolumbianischen Volks Namens Muisca besucht. Abgesehen von der spannenden Geschichte dahinter, waren die ganzen Penise aus Stein die da nach wie vor stehen, ein ziemlich lustiger Anblick. Das Volk hat diese Steinpenise da hingestellt, da sie für sie ein Symbol für die Fruchtbarkeit der Erde dargestellt haben. Auf diesem Patz konnte mit Hilfe des Schattens die aktuelle Jahreszeit bestimmt werden um so den optimalen Zeitpunkt zum bepflanzen der Felder festzulegen.

Bei einem Spaziergang durch den Ort haben wir dann auch noch den riesigen Samstagsmarkt entdeckt und die Stimmung da beim durchschlendern genossen. Der Geschmack der vielen frischen Früchte und des Gemüses, das hecktische Treiben und das Gewusel der Marktbesucher... Einen solchen Markt kann man nicht beschreiben man muss es einfach erleben und auf sich wirken lassen. Am Schluss haben wir dann noch einen "kleinen" Snack genossen den uns ein Märtfraueli zubereitet hat. Hat super geschmeckt, allerdings hatten wir danach laaaaaaange keinen Hunger mehr;-)...

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Bogota

In Bogota auf fast 2700m angekommen, haben wir schnell gemerkt, dass wir uns wieder in den südamerikanischen Anden befinden. Die Temperaturen waren nämlich um einige Grade kälter als wir es uns von den letzten gut zwei Monaten gewohnt waren. Dank dem GPS von unseren Handys fand dann der Taxifahrer auch unser Hostel und so nahm der erste Tag in Kolumbien ein gutes Ende. Am nächsten Tag haben wir uns mit einem Kollegen von Florian getroffen, den er in seinem Sprachaufenthalt in England kennen gelernt hatte. Dieser zeigte uns dann, wie wir fanden ein wenig überfordert, das Zentrum von Bogota. Als er uns dann nach dem Nachtessen mit zu seinen Eltern nahm, wussten wir auch wieso. Die Familie lebt in einem ziemlich reichen Viertel der Stadt und hat uns erzählt, dass sie sich fast nie im Zentrum aufhalten, weil es da zu gefährlich und viel zu chaotisch sei. Sie liessen es sich dann auch nicht ausreden uns mit dem Auto bis vor die Tür des Hostels zu fahren, damit wir sicher dort ankommen. Wir bekamen von ihnen das tolle Angebot, dass sie uns am nächsten Tag die Umgebung der Stadt  mit dem Auto zeigen möchten, was wir natürlich gerne angenommen haben. So haben wir dann quasi einen Familienausflug gestartet am Mittag des nächsten Tages. Die Umgebung von Bogota hat uns stark an die Schweiz erinnert mit ihren grünen Hügeln und den Kühen auf den Weiden. Wir haben unterwegs einige Stops eingelegt um typisch kolumbianisches Essen zu probieren was von Dünndarm über Blutwurst bis hin zu fritierten Speckschwarten übrigens alles sehr lecker war. Satt und mit vielen Eindrücken haben wir dann auf dem Heimweg noch den Blick auf die Stadt bei Nacht geniessen können. An unserem letzten Tag in Bogota haben wir uns spontan dazu entschlossen eine Biketour durch die Stadt zu machen. So haben wir von unserem Guide viele geschichtliche Sachen über Bogota und Kolumbien erfahren, sowie noch einige andere Stadtviertel besuchen können. 

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Matanzas und Varadero

Von Holguin haben wir uns dann mit einem Auto wieder in Richtung Norden aufgemacht. Auf halber Strecke mussten wir uns allerdings zu einer spontanen Übernachtung in Villa Clara entscheiden, da wir leider wegen der schlechten Strassen unser Tagesziel nicht erreichen konnten. Früh am nächsten Morgen machten wir uns dann wieder auf den Weg, da wir bei Zeiten in Matanzas ankommen wollten. Kurz nach dem wir die "Autobahn" verlassen hatten, haben wir einen Platten bemerkt. Da die Herren in der Autovermietung uns unser Reserverad extra noch gezeigt haben, dachten wir, dass wir dieses Problem in Kürze behoben haben. Dieser Gedanke löste sich dann aber ganz schnell in Luft auf, als wir merkten, dass das Rad im Kofferraum nicht an das Auto passt... Mit dem kaputten Rad auf der Schulter haben wir uns dann zu Fuss zum nächsten, zum Glück nicht all zu weit entfernten, Dorf aufgemacht. Wir haben schnell einen hilfsbereiten Mann getroffen, der uns zur nächsten "Autowerkstatt" gebracht hat. Die Besitzer haben uns dann ganz selbstverständlich das Loch im Pneu geflickt. Einige Zeit später konnten wir uns dann mit fast neuem Rad den Weg fortsetzen...

Wir kamen dann anstatt am Morgen erst am Nachmittag in Matanzas an und haben die uns verbleibende Zeit in der Stadt verbracht. Am nächsten Morgen haben wir uns dann aufgemacht zu den bekannten Stränden von Varadero. Wir liessen es uns gut gehen und genossen das tolle Meer. Am nächsten Morgen nahmen wir dann schon den Rückweg nach Havana in Angriff, und liessen die letzten drei Tage nochmals das ganze kubanische Flair von dieser unglaublichen Stadt auf uns wirken.

Nachdem wir auch Chrigi zurück in die Schweiz verabschiedet haben, machen wir uns jetzt wieder zu zweit auf, um in unserer verbleibenden Zeit noch Kolumbien und Ecuador zu erkunden.

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Holguin

Holguin war der letzte Halt auf unserer Reise den wir alle zusammen einlegten. Für Carola und Fernanda hiess es dann schon wieder Abschied nehmen von Kuba und von uns. Wir verbrachten die beiden verbleibenden Tage gemütlich indem wir durch die Stadt schlenderten und Aussichtspunkte rund um die Stadt genossen. Nach einem sehr leckeren Abendessen, fanden wir den erhofften Salsaabend leider nicht wie bisher in allen anderen Städten. Trotz dem genossen wir den letzten gemeinsamen Abend plaudernd auf einer Plaza oder "tanzend" in einem heavy metal club. Nachdem wir uns von den beiden Verabschiedet hatten, machten wir uns am nächsten Morgen auf, unser gemietetes Auto abzuholen um dann in Richtung Matanzas und Varadero weiter zu reisen.

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Cayo Gulliermo

Nach zwei Tagen in Santa Clara haben wir uns auf den Weg auf die Halbinsel Cayo Coco und Cayo Gulliermo gemacht. Nach einigen Stunden im Bus sind wir am Busterminal von sehr optimistischen und geschäftigen Taxifahrern empfangen worden. Wir hatten fünf grosse Rucksäcke und sie alle ein kleines Taxi;-) das war die Herausforderung... Nach einer Weile von diskutieren und verhandeln haben wir schliesslich ein Taxi gefunden in welches all unser Gepäck und wir reingepasst haben. Nachdem wir zirka die Hälfte vom Weg zurückgelegt hatten, mussten wir einen unfreiwilligen Halt einlegen um den Reifen ohne Luft, durch einen mit Luft zu ersetzen. Doch mit vereinten Kräften war das alles kein Problem und nach kurzer Zeit konnte die Reise vortgesetzt werden. Auf Cayo Gulliermo angekommen waren wir erstmals von unserer Unterkunft überrascht. Was als typische kubanische Bungalows beschrieben wurde entpuppte sich als ein grosses all inclusive Resort. Nach dem wir den ersten "Schock" verdaut hatten, wurden wir vom kristallklaren und türkisschimmernden Meer verzaubert. Cayo Gulliermo hat mit den schönsten Stränden der Karibik zu punkten welche zu aller Schönheit auch noch nicht vom Tourismus überrannt wurden bis anhin. Wir genossen die Tage am Meer in vollen Zügen, liessen uns die Sonne auf den Bauch scheinen und plantschten im Meer. Ebenfalls versuchten wir unser Glück beim Hochseeangeln. Allerdings haben wir auch nach ganzen vier Stunden auf hoher See nicht einen einzigen Fisch an Land gezogen. Etwas enttäuscht haben wir dann zurück an Land die Fänge der anderen Boote begutachtet um wenigstens zu wissen wie all die versprochenen Fische ausgesehen hätten.

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Trinidad

Nach einer langen Busfahrt sind wir in Trinidad angekommen und von einer Horde von Taxifahrern und Casabesitzer empfangen worden. Nur unser Casabesitzer war nicht da. Nach einem Telefonanruf tauchte er dann aber doch noch auf und begleitete uns zu seinem Casa. Wir spazierten durch die Stadt und liessen den Charm auf uns wirken bevor wir den Abend bei einem wirklich riiiiiiiesigen aber leckeren Nachtessen genossen. Trinidad ist eine alte Kolonialstadt die zumindest im Zentrum sehr gut erhalten ist. Es war eindrücklich durch die Strassen zu spazieren mit ihren vielen kleinen Shops oder besser Fenster aus denen alles erdenkliche verkauft wurde. Die Menschen sitzend, lachend, singend und rauchend vor ihren Wohnungstouren zu beobachten war sehr spannend. Allerdings ist es eine sehr viel touristischere Stadt als Vinales. Am nächsten Morgen haben wir einen Ausflug zu einem Nationalpark in der Nähe gemacht wo wir unter einem Wasserfall baden konnten und es uns gut gehen liessen. Am Abend haben wir uns dann auf zum Busbahnhof gemacht um dort auch noch Chregi in Empfang zu nehmen. So war unsere Reisegruppe für die nächsten Tage komplett. Am nächsten Tag haben wir dann die verpasste Velotour von Vinales nachgeholt. Die Strände von Trinidad zählen zu den schönsten in der Karibik was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Nach einer guten Stunde radfahren sind wir dann angekommen und haben die wirklich sehr schönen Strände in vollen Zügen genossen. Bevor es dunkel wurde haben wir uns auf den Rückweg gemacht, da die kubanischen Strassen nachts nicht beleuchtet sind. Der Abend oder besser die Nacht wurde dann tanzend in Trinidad verbracht...

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Vinales

Mit dem Bus sind wir am Nachmittag in Vinales angekommen und fühlten uns sogleich einige Jahre in der Zeit zurück versetzt. Auf den Strassen die Pferdekutschen und die Ochsenwagen und die Häuser mit den gemütlichen Schaukelstühlen vor jeder Tür. Wir fühlten uns vom ersten Moment an sehr wohl in diesem kleinen Städtchen. Nach unserem ersten richtigen Casafrühstück haben wir uns mit Pferden auf eine Tour durch das Tal gemacht. Nachdem alle ihr Pferd bestiegen hatten konnte es auch schon los gehen. Wir ritten durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an verschiedenen Tabakplantagen und Mangobäumen. Der erste Halt war in einer kleinen Höhle wo wir einen kurzen Spaziergang machen konnten. Anschliessend "parkierten" wir die Pferde am Ufer eines Sees wo wir als Abkühlung eine Runde schwimmen konnten bevor wir in einem kleinen Restaurant eine leckere Kokosnuss mit Rum genossen. Bis dahin waren wir alle noch klar im Kopf ;-). Der nächste Halt wurde allerdings fast zu unserem Verhängnis. In einer von Palmblätter gedeckten Scheune wurde uns erklärt wie Zigarren hergestellt werden und natürlich mussten wir alle eine probieren. Die Farmersleute waren sehr freundlich und haben uns viel erzählt und sie haben uns den ihrer Ansicht nach besten Mojito Kubas serviert bei welchem an Schnapps nicht gespart wurde. Die Wirkung der Zigarren in Kombination mit dem Mojito führte dazu, dass wir uns beim Ritt zurück nach Vinales gut an den Zügeln festhalten mussten. 

Die am nächsten Tag geplante Biketour mussten wir dann leider absagen, da uns die Pferdetour doch ein bisschen zugestzt hatte und unsere Po`s eine Pause brauchten. Deshalb haben wir uns entschieden, eine Wandertour zu machen. Wir wanderten zu einem wunderschönen Aussichtspunkt wo wir den ganzen Tag genossen bei schönster Aussicht, frischen Früchten und einer Kokosnuss. Am Nachmittag haben wir noch einen Abstecher gemacht in eine Höhle in welcher sich ein langer See befindet. Angekommen beim Wasser haben wir die Höhle also schwimmend erkundet. Es war sehr eindrücklich die Dunkelheit und die Stille im Berg zu geniessen. Zurück beim Aussichtspunkt haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Am Abend haben wir dann nochmals unser Tanzbein zu Salsa geschwungen obwohl wir uns eher wie Bäume als wie Salsatänzer bewegten. Aber wie ja bekannt ist macht nur die Übung den Meister:-)...

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Habana

Habana... Eine grosse, farbige, lebendige und auf den ersten Blick ein bisschen kuriose Stadt. Der "Versuch" am ersten Morgen ein Frühstück zu besorgen hat sich als sehr abenteuerlich erwiesen. Nach mehr als drei Stunden war der Ertrag von Florian Milch, Apfelsaft, Tomaten, Zwiebeln und Brötchen. Mit dem "Märklisystem" mit dem jeder Kubaner nur gewisse Mengen von Nahrungsmitteln zur Verfügung hat kann man auch als Tourist nicht einfach überall kaufen was man möchte. Allerdings ist es uns gelungen am Nachmittag im Zentrum der Stadt alles zu kaufen was wir wollten inklusive 30  Eier;-). Mit all diesen Einkäufen konnten wir dann am nächsten Morgen den Neuankömmlingen Carola und Fernanda ein leckeres Frühstück zubereiten. Nachdem wir auf unserem Balkon gefrühstückt und alle Neuigkeiten ausgetauscht hatten, haben wir uns auf eine Erkundungstour durch Habana gemacht. In Habana gibt es unglaublich viele Dinge zum Bestaunen und zum Staunen. Es sind nicht nur die vielen schönen alten Autos sondern auch die Gebäude welche teilweise den Eindruck machen als ob sie jeden Moment einstürzen würden. Allerdings hat man überall noch Menschen im Fenster oder Wäscheleinen entdecken können welche darauf hindeuteten, dass all diese Gebäude noch bewohnt sind. Auf den Strassen sind die Kinder am spielen und an den vielen klienen Marktständen sind die Menschen am feilschen um ihre Nahrungsmittel. Man könnte sich da einfach an den Strassenrand setzen und dem ganzen Treiben zuschauen. Habana hat uns sehr fasziniert und wir waren unglaublich neugierig was uns im Rest von Kuba noch erwarten wird. Nach dem das mit unserem Auto nicht geklappt hat, haben wir uns mit dem Bus auf den Weg zu unserem nächsten Ziel gemacht. Schnell waren wir uns einig, dass wir mit dem Bus genau so gut jedoch viel billiger und bequemer von Ort zu Ort reisen können.

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Pipa

Pipa ist ein Dorf mit ganz eigenem Charm. Es macht den Eindruck als sei es ein bisschen ein Hippidorf oder beliebt bei allen möglichen kuriosen Aussteigern aus der ganzen Welt. Aber uns hat es in Pipa sehr gut gefallen. Wir haben das schöne und heisse Wetter genossen, gebadet, gesurft, gsünnelet, Sonnenuntergänge genossen und den einen oder andern Caipirinha getrunken. Wir sind jetzt nach diesen letzten Tagen in Brasilien so richtig erholt und freuen uns auf unser nächstes Abenteuer in Kuba.

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Porto de Galinhas

Porto de Galinhas ist eine kleine Stadt am Meer mit schönen langen Sandstränden. Wir sind zu dieser Ortschaft gefahren weil sie bekannt ist zum Tauchen. Am ersten Tag haben wir uns auf die Suche gemacht nach einer vertrauenswürdigen Tauchbasis. Nachdem wir dann tatsächlich eine gefunden haben und uns für einen WK angemeldet haben, haben wir einen Spaziergang am fast endlos lang scheinenden Strand gemacht. Florian hat auf halbem Weg noch ein Surfbrett gemietet und die Wellen ausgekostet. Das war dann leider auch schon alles was wir oder besser ich von diesem Halt auf unserer Reise hatte, da mich meine erste und hoffentlich auch letzte Magen-Darmgrippe für zwei Tage ins Bett gehauen hatte. Aus dem Tauchen wurde dann leider auch nichts mehr aber wer weiss wo wir alles noch vorbei kommen.

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Lencois

Zusammen mit Christa und Schmidi haben wir uns dann am nächsten Morgen auf nach Lencois gemacht. Das ist ein kleines Dorf am Rande des Nationalparks Chapada Diamantina. Da haben wir dann für drei Tage ein Auto gemietet um die umliegenden Sehenswürdigkeiten, von welchen der Park unglaublich viele zu bieten hat, zu besuchen. Nach dem wir uns dann gegen einen Guide entschieden haben (obwohl uns von allen möglichen Leuten empfohlen wurde ja nicht ohne Guide los zu gehen), ging unsere Erkundungstour los. Am ersten Tag haben wir zuerst die Gruta Torrinha besucht. Das ist ein ca. 1500m langes Tunnelsystem in welchem sehr viele beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen sind. Die Kraxeltour durch die Höhle hat auf jeden Fall Spass gemacht und war bei 35°C eine willkommene Abkühlung. Anschliessend haben wir uns auf den Weg zu den blau schimmernden und glasklaren unterirdischen Seen gemacht. Die Sonne die in die Grotten schien lies das Wasser unglaublich schön, schon fast kitschig blau leuchten. Als Abschluss des Tages sind wir dann noch zum Morro do Pai Inácio gefahren. Von da aus soll man angeblich den schönsten Sonnenuntergang im ganzen Nationalpark sehen können. Und wir wurden nicht enttäuscht. Zu dem wunderschönen Ausblick über das Tal kam ein noch schönerer Sonnenuntergang dazu der den Tag voll und ganz abrundete. Zurück in unserem Hostel genossen wir dann noch ein leckeres, selbst gekochten Nachtessen mit gaaaaaanz viel Chimichurri ;-). Am nächsten Morgen fuhren wir los mit dem Ziel: Cachoeira da Fumaça. Das soll ein fast 400m hoher Wasserfall sein von dessen Ausgangspunkt man in die Tiefe blicken kann. Nach einer zweistündigen Wanderung trafen wir auf einen Bach und einen wunderschönen Ausblick aber leider konnte man das was in der Regenzeit wohl ein Wasserfall ist fast nicht als solchen erkennen. Nachdem wir die kleine Enttäuschung verdaut hatten haben wir unser Picknick gegessen, die Aussicht genossen und uns zurück auf den Nachhauseweg gemacht. Den letzten Tag haben wir dann noch bei einem schönen kleinen Wasserfall dieses mal sogar mit Wasser verbracht wo wir die Sonne und das kühle Nass geniessen konnten. Und dann haben wir uns auch schon wieder von den anderen beiden verabschiedet wer weiss vielleicht bis zum nächsten Mal ;-)

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Salvador

Salvador, afrikanische Rhythmen, Capoeira Kämpfer auf den Strassen, leckeres Essen, wunderschöne koloniale Gebäude in der Altstadt... Wenn man hier in Brasilien erzählt, dass man nach Salvador fahren will, wird man an allen Ecken gewarnt, weil die Stadt so gefährlich sein soll. Hier angekommen strahlt die Stadt aber ein sehr gemütliches, entspanntes Flair aus. Nach der Befreiung der Sklaven haben sich sehr viele von ihnen in Salvador angesiedelt, weshalb der afrikanische Einfluss nach wie vor stark zu spüren ist. Wir haben die zwei Tage in Salvador in vollen Zügen genossen. Sei es beim flanieren durch die Altstadt, beim bewundern des Sonnenuntergangs oder beim geniessen der afrikanischen Klänge die in Form von Trommelgruppen durch die Strassen zogen. Ausserdem haben sich in Salvador die Reisewege von Christa und uns zum dritten Mal gekreuzt und dieses mal haben wir auch noch Schmidi angetroffen. Wir haben uns gefreut wieder einmal ein Gesicht aus der vertrauten Schweiz zu treffen ;-)

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Rio de Janeiro zum 2.

Rio zum Zweiten... Nach einer Woche in Florianopolis wo wir es uns am Strand beim Surfen und Sünnele gut gehen liessen, haben wir uns noch einmal auf den Weg nach Rio gemacht. Die Stadt war nicht mehr wieder zu erkennen und hat beim zweiten Anlauf einen richtig guten Eindruck bei uns hinterlassen. Wir haben in den drei Tage in Rio natürlich die obligaten Attraktionen abgeklappert. Am ersten Tag haben wir uns auf ins Künstlerviertel Santa Theresa gemacht und das Flair dort auf uns wirken lassen. Anschliessend war die Idee, den Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut zu sehen. Allerdings hat es dann leider angefangen zu regnen bevor die Sonne unterging. Der Blick auf das nächtliche Rio war trotzdem wunderschön. Am nächsten Morgen haben wir uns einer "free walking tour" angeschlossen. Wir haben sehr viel über die Geschichte von Rio erzählt bekommen auf eine Art wie man sich den Geschichtsunterricht auch in der Schule gewünscht hätte ;-). Dem Regen am Nachmittag sind wir dann im Centro von Rio entflohen indem wir eine Shoppingtour gemacht haben. Bevor wir von Rio nach Salvador weiter geflogen sind haben wir uns auch noch die Christus Statue vorgenommen. Der Ausblick war atemberaubend allerdings war aber auch die Menschenmenge da oben atemberaubend weshalb wir dem Ort nicht allzu viel abgewinnen konnten. Alles in Allem ist Rio eine coole Stadt und auf jeden Fall die zweite Chance wert gewesen...

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Foz do Iguazu

Ohne Akku und ohne Namen von unserem Hostel sind wir am Morgen früh in Foz do Iguazu angekommen. Ein netter Busfahrer hat uns dann bei MC Donalds ausgeladen und gemeint, dass wir da Strom und Internet finden um unser Hostel ausfindig zu machen. Wir fanden weder noch und assen dann halt einem Hamburger zum Frühstück. Im nächsten Restaurant hatten wir dann mehr Glück, neben einem zweiten Frühstück fanden wir auch Steckdosen und Internet und so machten wir uns auf zum Hostel. Den Rest vom Tag haben wir dann mit einem Shopping-Spaziergang und einem leckeren Nachtessen verbracht.

Am nächsten Morgen haben entschlossen zuerst die argentinische Seite der Iguazufälle zu besichtigen. Mit dem öffentlichen Bus über die Grenzen und bis zum Park hat zwar mehr als zwei Stunden gedauert, es hat sich aber gelohnt. Die Wasserfälle sind sehr beeindruckend. Am nächsten Morgen haben wir  noch die brasilianische Seite in Angriff genommen und waren noch mehr beeindruckt als am Vortag. Man kann über dem Wasserfall in den "garganta del diabolo"  oder Rachen des Teufels schauen. Diese Wassermassen zu sehen und ihre Gewallt zu spüren war unglaublich.

In der Nacht haben wir uns dann auf den Weg nach Florianopolis gemacht...

  • Missing
    Nicole hat am kommentiert:

    wow, das sind aber eindrückliche bilder. wünsche euch viel spass auf der weiteren reise!

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Sao Paulo

Sao Paulo wird im Lonley Planet Reiseführer als Monster beschrieben. Nach unseren Erfahrungen in dieser Stadt, kann ich das nur unterschreiben. Der eigentliche Grund wieso wir überhaupt nach Sao Paulo fuhren war, dass wir da unsere Touristenkarten für Kuba abholen mussten. Am ersten Tag haben wir dann dieses Projekt auch problemlos über die Bühne gebracht. Am nächsten Tag haben wir uns dann aufgemacht um die Stadt noch ein wenig zu erkunden. Allerdings hat es, kaum sind wir in der Stadt angekommen angefangen zu regnen. Bei einem Kaffee haben wir dann das Ende des Gewitters vergeblich abgewartet. Jedes Mal wenn der Regen etwas nach liess, haben wir uns an einen nächsten Ort bewegt. Die ganze Stadtbesichtigung fiel dann wortwörtlich ins Wasser und wir haben uns gedacht, dass es vielleicht besser ist uns auf zu Hostel zu machen um sicher pünktlich am Busbahnhof anzukommen wo unser Bus am Abend nach Foz do Iguazu abfahren sollte. Von da an nahm das Drama seinen Lauf... Als wir die U-Bahn verlassen haben, hat es so stark geregnet wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Sie Strassen glichen Bächen und waren fast unbelebt. Einen Moment haben wir da verharrt weil wir eigentlich dachten, dass es so nicht lange regnen wird, worin wir uns aber gewaltig täuschten. Irgendwann haben wir uns dann im Regen an der nächsten Strassenecke ein Taxi angehalten, dass uns zum Hostel führte. Allerdings gab es in der Zwischenzeit einen Stromausfall, weshalb niemand die Klingel hörte im Hostel. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat dann jemand unsere Rufe gehört und uns "tropfnass" hineingelassen. Nach einem schnellen Umziehen haben wir erkannt, dass ohne Strom auch kein Taxi gerufen werden kann und haben uns ein weiteres Mal in den Regen gestellt um auf der Strasse eins anzuhalten. Als wir schon nicht mehr dran geglaubt haben hat uns dann tatsächlich ein Taxi aufgeladen und zur U-Bahn gebracht. Beladen mit unserem Gepäck rannten wir dann so schnell wie möglich zur Bahn und kamen 1 Minute bevor der Bus abfahren sollte am Busbahnhof an. Die nette Frau am Schalter hat dann unser Ankommen dem Busfahrer mitgeteilt, so dass er noch zwei Minuten auf uns gewartet hat. Ausser Puste aber froh es geschafft zu haben sassen wir dann wirklich im Bus nach Foz do Iguazu. Es gibt Momente im Leben, da braucht man einfach ein wenig Glück ;-)

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Paraty

Paraty ist eine kleine Stadt fünf Stunden südlich von Rio. Unser Ziel in Paraty war es, unsere weitere Reise zu Planen und alle nötigen Sachen zu organisieren. Unser Hostel hatte eine traumhafte Lage direkt am Meer und das Frühstück genossen wir jeweils am Strand bei schönstem Wetter. Wir liessen es uns richtig gut gehen. Die ersten Tage haben wir dann wirklich damit verbracht Pläne zu schmieden, Flüge zu suchen, Reiseführer zu lesen... Nachdem wir dann die grossen Punkte auf unseren verbleibenden vier Monaten gesetzt haben und unseren Flug nauch Hause gebucht ist, haben wir uns aufgemacht die Umgebung von Paraty noch ein wenig zu erkunden. Überraschenderweise ist dann Christa mit ihrer Freundin Janine noch in Paraty eingetroffen und so haben wir uns dann zu viert on tour gemacht. Am ersten Tag sind wir zu einen Wasserfall gefahren, der eigentlich mehr eine Wasserrutsche war;-)... War wirklich lustig den Wasserfall hinuter zu rutschen und sich im erfrischenden Wasser des Flusses abzukühlen. Am selben Abend haben wir dann am Hafen noch einen Schiffskapitän gefunden, der mit uns am nächsten Tag eine Bootstour zu verschiedenen Plätzen unternehmen wollte. Am nächsten Morgen bei der Schiffsanlegestelle wurde unsere Geduld auf "Brasilientauglichkeit" getestet. Geschlagene 45 Minuten nach dem verabredeten Zeitpunkt ist dann der Kapitän mit einer weiteren Gruppe von Leuten eingetroffen und die Tour konnte starten. Er hat uns zu kleinen, paradiesischen Plätzen geführt wo wir baden konnten und anschliessend auf dem Deck des Bootes die Sonne geniessen konnten...

Am nächsten Morgen früh haben wir uns dann auf nach Sao Paolo gemacht.

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Carneval en Rio

Carneval in Rio de Janeiro, ich glaube wenn man es nicht gesehen hat kann man es sich kaum vorstellen. Angekommen in Rio sind wir auch schon am ersten Morgen von einer riesen Party vor unserem Hostel aufgeweckt worden. Beim Verlassen des Hostels hat uns dann nicht nur die Hitze sondern auch der Gestank in der Strasse fast umgehauen. Im Grunde ist der Strassencarneval in Rio das Selbe wie bei uns die Fasnacht. Es sind riesige Partys auf den Strassen in der ganzen Stadt mit lauter Musik und viel Alkohol. Der einzige richtig grosse Unterschied sind die Temperaturen und somit die Kostüme der Menschen, die sich bei knappen 40°C aufs Wenigste beschränken. So wie wir uns den Carneval jedoch vorstellen, mit den Paraden und den ganzen Sambatänzerinnen findet man ihn aber nicht auf der Strasse sondern nur im sogenannten Sambodromo. Wir haben uns dann vorallem an der Copacabana aufgehalten, wo die ganze Zeit über grosse Partys statt fanden. Die Partys am Strand waren wirklich cool und haben uns Spass gemacht. Sobald man sich jedoch ins innere der Stadt gewagt hat wurde es wirklich eklig. Die Menschen haben die Stadt als öffentliche Toilette missbraucht, dazu kam der Gestank nach Bier und die Hitze die das Ganze noch gekrönt haben. 

In unserem Hostel haben wir dann noch Tickets für den Sambodromo gekriegt. Den Abend oder besser die Nacht die wir dort verbracht haben war super. Die ganzen Kostüme und die riesigen Umzugswagen die jede Sambaschule da dem Publikum und der Jury vorgeführt hat waren der Wahnsinn. Pro Abend traten sechs Schulen auf und jede von ihnen hatte genau 82 Minuten Zeit ihre Tänzer und Wagen zu präsentieren. Am Ende des Carnevals wurde dann ein Sieger gekürt. Die letzte Schule repräsentierte sogar die Schweiz mit ihrer Pünktlichkeit und Holzchalets ;-)... 

Wir haben uns entschlossen nach dem Carneval nochmals nach Rio zurück zu kehren und die Stadt im "normalen" Zustand zu besichtigen...

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Buenos Aires

Buenos Aires ist in meinen Augen eine sehr moderne Grossstadt. Es gibt viele Hochhäuser und die Strassen machen einen ziemlich geordneten Eindruck. (Im Vergleich zu den Sädten die wir bisher gesehen haben;-) ) Angekommen in Buenos Aires haben wir am ersten Tag zuerst unsere Sommerkleider weiter aufgestockt, da die langen Hosen und die Pullis bei mehr als 30°C nicht mehr angesagt waren. Mit einer Free - City - Tour haben wir dann am nächsten Morgen auch noch einiges über die geschichtliche Vergangenheit von Buenos Aires erfahren. 

Was natürlich in dieser Stadt nicht fehlen darf ist der Tango. Gesagt, getan wir haben uns dazu entschlossen einen Tangokurs zu besuchen. In einer alten Kapelle die mehr einer Scheune glich jedoch wirklich eine sehr schöne Location war haben wir dann einen sehr schönen "Tangoabend" verbracht. Die ersten zwei Stunden haben wir die Grundschritte des Tango gelernt und versucht sie umzusetzen, was sich als gar nicht so einfaches Unterfangen herausgestellt hat. Dennoch hat uns der Kurs Spass gemacht und wir haben auch nach der offiziellen Zeit fleissig weitergeübt. Nach dem wir unseren Hunger mit einer leckeren Pizza gestillt hatten, waren dann die richtig guten Tangotänzer an der Reihe. Wir genossen es dann die Tanzpaare zu beobachten, wie sie zu der Livemusik ihr Bestes gaben. Nachdem wir am nächsten Tag eher ein nicht allzu grosses Programm bevorzugt haben, machten wir uns auf den Weg zum botanischen Garten. Dieser hat uns allerdings eher enttäuscht weshalb wir einen anderen Ort zum geniessen gesucht und dann auch gefunden haben. Wir haben einen Rosengarten entdeckt, der uns mit seinen vielen verschiedenen Pflanzen, Brunnen und Seen zum verweilen eingeladen hat.

Ebenso stand ein Besuch im bekannten Stadtviertel "la Boca" auf dem Programm. Dieses Stadtviertel strahlt so richtig viel Lebensfreude aus und das nicht nur wegen der vielen bunt bemalten Häuser. Die Stimmung an diesem Ort lud so richtig zum geniessen ein.

Dann hiess es auch schon Abschied nehmen von Christa, die drei Wochen sind wie im Flug vergangen und wir haben es in vollen Zügen genossen Argentinien zu erkunden. 

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Puerto Madryn

Als wir am Morgen um 8.00 Uhr in Puerto Madryn aus dem Bus gestiegen sind hat uns die warme Temperatur sehr überrascht. Es ist eine kleine Stadt, die am Meer liegt und uns schnell ein Gefühl von Ferien vermittelte. Um uns für einen Spaziergang am Strand zu stärken haben wir in einem Restaurant leckeren Fisch zu Mittag gegessen. Am Strand wurden wir dann allerdings schnell von der Kraft der Sonne gebremst und wir haben uns auf in den Schatten gemacht bevor unsere Sonnenbrände noch schlimmer wurden. Am Nachmittag haben wir dann in der Stadt nach sommertauglichen Kleidern gesucht weil wir bis anhin auf unserer Reise noch nie die kurzen Hosen benötigt haben. Am nächsten Tag haben wir eine Tour zur Peninsula Valdés gemacht wo wir Seelöwen, Pinguine und Seeelefanten beobachten konnten. Die Seelöwen waren in grossen Gruppen am Strand und in dieser Jahreszeit haben sie ihre Jungtiere welche in kleinen Grüppchen zusammen spielten. Die Magellangpinguine waren in einer Kolonie an welche wir ziemlich nahe herankamen und sie beim sich sonnen beobachten konnten. Beim letzten Halt kamen wir dann auch noch die Seeelefanten zu Gesicht. Diese Tiere leben normalerweise im Meer und kommen nur für zwei Monate pro Jahr an den Strand um ihr Fell zu wechseln. Es war ein eindrückliches Erlebnis diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

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Bariloche

Bariloche ist ein guter Ausgangspunkt für jegliche Outdoor-Sportarten, wieso wir da einen Halt eingelegt haben. Da angekommen haben wir allerdings gemerkt dass diese Touren alle ziemlich teuer sind, weshalb wir uns dann für ein River-Rafting entschieden haben. Anfangs war ich eher skeptisch weil ich keine Ahnung hatte was mich erwartete aber schlussendlich hat es auch mir sehr viel Spass gemacht und ich würde jederzeit wieder gehen. Abgesehen davon war der Ausgangspunkt des Raftings ein wunderschöner Ort. Wir konnten da am "Strand" sitzen und die Aussicht geniessen währenddem ein Mann Gitarre spielte und dazu sang. Das war eine wunderschöne Stimmung. Am Tag danach haben wir einen Ausflug nach Villa la Angostura gemacht wo wir am See sassen uns die Sonne auf den Pelz scheinen liessen und eine kurze Wanderung in den Nationalpark gemacht haben. Die Wanderung fiel deshalb kurz aus, weil ein Gewitter aufzog vor welchem wir flüchten mussten. Diese Flucht endete in einem Restaurant wo wir dann ein leckeres argentinisches Steak genossen und dort das Ende des Gewitters abwarteten. Den letzen Tag haben wir in Bariloche verbracht.

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El Chaltén

El Chaltén ist ein ganz kleines und unglaublich gemütliches Dorf. Es liegt in einem Nationalpark welcher sich bestens eignet um Wandertouren zu unternehmen. Wir haben kurzentschlossen ein Zelt und einen Gaskocher gemietet und uns auf ein dreitägiges Trekking gemacht. Am ersten Tag sind wir bis zu der "Laguna de los tres" gwandert. Das der der Aussichtspunkt um den Fitz Roy zu sehen. Dieser Berg ist einer der schwierigsten Berge zum erklettern wurde uns gesagt, was wir bei seinem Anblick auch sofort geglaubt haben. Nachdem wir den See, die Sonne und die Aussicht genossen hatten haben wir uns auf den Weg zurück zu unserem Zeltlager gemacht und uns leckere Spaghetti gekocht. Die erste Nacht im Zelt war ziemlich kalt und hart aber wie immer wird es auch wieder morgen und wir waren sogar froh aufstehen zu können. Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg zu unserem zweiten Nachtlager gemacht. Wir wanderten vorbei an zwei wunderschönen Seen, die Florian trotz Kälte nicht davon abhielten darin zu baden. Durch verschiedene Wälder und mit einem immer neuen tollen Blick auf die uns umgebenden Berge. Angekommen haben wir noch einen Spaziergang zur "Laguna Torres" gemacht und dann unser Nachtessen gekocht. Der Abend beinahe bei Vollmond und mit vielen Sternen haben wir genossen angesichts der Tatsache, dass es auf diesem Zeltplatz auch nicht ganz so kalt war wie beim Ersten. An nächsten Morgen war dann das Wetter leider nicht mehr ganz so gut, weshalb wir uns entschieden haben zurück nach El Chaltén zu wandern. Wir genossen dann den Abend frisch geduscht und bei einem kühlen Bier bevor wir müde in die bequemen Betten fielen. Am nächsten Morgen haben wir einen Spaziergang zu einem Wasserfall gemacht und sind durch das Dorf geschlendert bevor wir am Abend die nächste lange Busfahrt nach Bariloche angetreten haben.

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El Calafate und Perito Moreno

El Calafate ist eine hübsche kleine Stadt. Sie ist bekannt für ihren nahe gelegenen Gletscher Perito Moreno welchen wir auch besichtigt haben. Wir waren stark beeindruckt von dieser Imposanten Natur. Der Gletscher ist der einzige der Welt der der nach wie vor grösser wird und hat eine Tiefe von ca. 60m. Über Stege kann man sich bis ungefähr auf 400m an den Gletscherrand herannähern. Mit etwas Glück und Geduld kann man beobachten, wie Eisbrocken abbrechen und mit Wucht ins Meer fallen. Wir hatten Glück :-) und es war unglaublich beeindruckend dieses Naturschauspiel beobachten zu können. Der Ton und die dabei ausgelösten Wellen liessen die Grösse der Eisbrocken nur erahnen. Uns wurde aber gesagt, dass bereits klein scheinende Brocken locker die Grösse eines Autos erreichen.

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Ushuaia el fin del Mundo

Von Ushuaia sagt man, dass es das Ende der Welt sein soll. Dort angekommen waren wir erstmal überrascht wie europäisch dieses Städtchen erscheint. Es ist ein unglaublich touristischer Platz da von Ushuaia sämtliche Touren in die Antarktis starten und es auch der Ausgangs- und Endpunkt der Panamericana ist. Nach einem ersten Rundgang durch die Stadt haben wir uns auf zum Flughafen gemacht wo wir Christa abgeholt haben. Trotzdem, dass sie müde von ihrer langen Reise war mussten wir noch am selben Abend alle Neuigkeiten der letzten Monate austauschen. Am nächsten Tag wollten wir unsere Reise planen, was uns ziemlich schnell auf den Boden der Realitäten zurückholte. Da wir mitten in der Hochsaison in Ushuaia waren, waren sämtliche Schiffe, Busse, Autos und Touren bereits ausgebucht. Wir mussten also wohl oder übel unsere Reiseroute anpassen und die einzigen freien Plätze in einem Bus nach El Calafate reservieren. Den letzten Tag in Ushuaia haben wir im Nationalpark verbracht, der uns mit seiner schönen Natur wieder etwas gnädig gestimmt hat bevor wir uns am nächsten Morgen früh auf den Weg nach El Calafate gemacht haben.

Die Reise war lang und mühsam, da wir zweimal die Grenze passieren mussten, da ein Teil der Strasse in Chile lag. An der ersten Grenze die wir überquerten, haben uns die Zöllner sämtliche Essensvorräte weggenommen die wir für unseren 22- Stunden Bustrip gekauft hatten. Nur ein Tuperware mit Spaghetti Bolognese das Florian unter dem Sitz des Buses versteckt hat blieb übrig. An der nächsten Grenze wurde dann noch unser ganzes restliches Gepäck ausgepackt und durchleuchtet. Wir waren am ende des Tages froh in El Calafate angekommen zu sein.

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Minen von Potosi

Wir haben in der Stadt Potosi einen Halt eingelegt um in eine der vielen Minen zu besuchen. Wir haben eine Agentur gefunden die von ehemaligen und aktiven Minenarbeitern betrieben wird und die Führungen in Minen anbieten in denen nach wie vor gearbeitet wird. Nach dem wir mit den nötigen Kleidern, Helmen und Stiefeln ausgerüstet waren ging es los. Wir haben auf einem Markt noch ein kleines Mitbringsel gekauft. Von Dynamit über Handschuhe bis zu Alkohol konnte man da alles Kaufen. Wir haben uns dann für Saft und Cocablätter entschieden. 

Zuerst haben hat uns Wiliam, der immer noch in den Minen arbeitet, in grossen Hallen erklärt wie die ganzen abgebauten Felsbrocken verarbeitet werden. In grossen Trommeln mit "Einsenbällen" wird der Stein gemahlen und anschliessend wird mit verschiedenen Chemikalien der Fels von den Mineralien getrennt.

Am Eingang der Miene angekommen ging die Tour erst richtig los. Nach den ersten Metern in aufrechtem Gang wurde der Tunell immer kleiner und schmaler und das Atmen fiel trotz der Schutzmasken immer schwerer. Wir sind dann auf allen vieren einen kleinen Gang hoch geklettert wo wir einen ältern Mann angetroffen haben. Er arbeitet bereits seit 35 Jahren in der Miene und machte trotz seiner 65 Jahre einen fiten Eindruck. Wir waren sehr beeindruckt, wie die Männer unter diesen Umständen über so viele Jahre arbeiten können. Nach einer zweistündigen Tour durch das Gewirr von Tunells sind wir zu einer Ecke gelangt in der ein Teufel sass. Dieser Teufel ist einer der Götter an den die Minenarbeiter glauben. Immer am ersten Freitag des Monats opfern sie ihm in Ritualen Alkohol, Cocablätter usw... und bitten ihn darum sie zu beschützen und dass sie viel Metal befördern können. Am letzten Freitag des Monats bedanken sie sich bei ihm dafür dass er sie beschützt hat während ihrer harten Arbeit.

Es war auf jeden Fall ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis zu sehen was es bedeutet unter Tage zu arbeiten und wir waren sehr froh wider am Licht und der frischen Luft zu sein.

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Uyuni

Nach einer zwölfstündigen Busfahrt sind wir am Morgen früh in Uyuni angekommen und haben uns nach einem Frühstück auf den Weg zu unserer Agentur gemacht. Komischerweise sind alle abgeholt worden, nur wir standen da und Jeep war keiner mehr übrig. Nach viiiiieeeelen Telefongesprächen und 1 1/2 Stunden warten ist dann tatsächlich unser Fahrer Diego aufgetaucht und die Tour konnte losgehen nachdem wir auch noch vier andere Personen "aufgesammelt" hatten. Zuerst haben wir den Zugfriedhof von Uyuni besucht und dann sind wir in die Salzwüste gefahren. Der erste Teil der Wüste stand unter Wasser, so dass sich alles darin spiegelte. Wie weiter wir fuhren wie trockener wurde die Salzkruste. Natürlich durften auch die typischen Fotos nicht fehlen. Die Nacht haben wir dann am anderen Ende der Salzwüste in einem Salzhotel verbracht. Am Morgen haben wir uns aufgemacht zu verschiedenen Seen und Vulkanen. Die Wüstenlandschaft war unglaublich beeindruckend. An der Laguna Colorada haben wir dann die letzte Nacht verbracht und uns um 04.30 Uhr morgens aufgemacht um pünktlich zum Sonnenaufgang bei den Geysiren zu sein. Wow, das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir wurden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über den dampfenden Geysiren belohnt. Wir fuhren dann bis zur chilenischen Grenze um den Rest der Gruppe da abzuladen und haben uns anschliessend auf den Rückweg nach Uyuni gemacht. Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine unfreiwillige Pause eingelegt, da einer der Jeeps eine Panne hatte. Jeder einzelne Jeep der vorbeifuhr hielt an und schlussendlich haben sich ungefähr 15 Männer um die Motorhaube versammelt um zu beraten was das Problem sein könnte. Leider haben sie trotz vielen Ideen auch nach mehr als 30 Minuten keine Lösung gefunden (zu viele Köche verderben den Brei) und die Touris auf die anderen Jeeps verteilt und so sind bis zum Abend alle wohlbehalten wieder in Uyuni angekommen.

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La Paz

Nach dem unser Bus sicher am anderen Ufer des Titicacasees angekommen ist;-) haben wir uns auf den Weg nach La Paz gemacht. La Paz liegt in einem Talkessel zwischen 3200 - 4200 Meter über dem Meerespiegel und ist somit der höchste Regierungssitz der Welt. Abgesehen vom schlechten Wetter in der Regenzeit in der wir uns momentan hier befinden ist La Paz eine sehr eindrückliche Stadt in der es viel zu entdecken und zu sehen gibt. Wir sind durch die vielen verschiedenen bunten Märkte spaziert und haben auch den bekannten "Hexenmarkt" gefunden. Das ist nicht etwa ein Markt der für die Touristen ist sondern es gibt hier in Bolivien ganz viele Menschen die nach wie vor viele Rituale pflegen und die Utensilien dazu finden sie auf diesem sogenannten Hexenmarkt. Ein solcher Brauch ist zum Beispiel, dass sie Lamaföten in ihre Häuser einbauen die das Haus beschützen sollen. Der Anblick dieser Märkte ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, trotzdem finde ich es schön, dass solche Rituale gepflegt werden in einer Kultur. Zu unserer Überraschung haben wir im Gewirr von vielen verschiedenen Cafes ein Schweizercafe gefunden. Der Besitzer, ein Auswanderer hat uns spontan zu einem echten schweizer Raclette eingeladen was wir natürlich dankend angenommen haben. Ein kleines Stück Heimat so weit weg ist immer herzlich willkommen ;-).

Nach einigen Tagen Aklimatisation in La Paz haben wir uns zu einer Tour auf den Huayna Potosi entschieden. Dieser Berg soll einer der einfachsten 6000er zum Besteigen sein. Mit einer Gruppe von drei Engländern, drei Bergführern und einem Koch haben wir uns auf den Weg Richtung Basiscamp auf 4700m gemacht. Am ersten Tag haben wir an der Gletscherzunge geübt mit den Steigeisen umzugehen und haben erste praktische Übungen im Eisklettern gemacht. Am nächsten Morgen haben wir uns dann mit schwer bepacken Rucksäcken in Nebel und Schnee auf den Weg zum Highcamp auf 5130m gemacht, wo wir den Nachmittag mit Kartenspielen und Teetrinken verbracht haben. Leider haben wir vergebens auf die Sonne gewartet um die umliegende Berglandschaft bewundern zu können. Weil es den ganzen Tag so stark geschneit hat, war sich niemand so ganz sicher, ob wir den Gipfel wirklich besteigen können. Trotzdem haben wir nach einigen wenigen Stunden Schlaf um Mitternacht ein kurzes Frühstück gegessen, die Ausrüstung angezogen und uns in Seilschaften Richtung Gipfel aufgemacht. Im Schneegestöber haben wir uns Schritt für Schritt den Gletscher hochgearbeitet und die Höhe immer mehr zu spüren bekommen. Auf ca. 5600m haben wir uns dann entschieden die Seilschaften umzuteilen und Florian hat sich mit einem Bergführer alleine zum Gipfel aufgemacht, während ich mit einer der Engländerinnen zurück zum Highcamp ging. Florian hat es geschafft den Gipfel zu erreichen und beim Abstieg hat es sogar das Wetter einen Moment gut gemeint, so dass er auch das geniale Panorama geniessen konnte. Diese Bergtour war ein super Erlebniss obwohl ich den Gipfel nicht erreicht habe. Wir haben uns dann zufrieden und müde auf den Abstieg zum Basiscamp gemacht wo auch schon unser Bus wartete der uns zurück nach La Paz gebracht hat.

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Puno am Titicacasee

Auf unserem Weg auf Bolivien haben wir noch einen Zwischenstop in Puno am Titicacasee eingelegt. Puno hat uns mit kaltem, regnerischem Wetter empfangen und nicht sehr viel Charme ausgestrahlt. Am nächsten Morgen haben wir uns dann aufgemacht die Inseln auf dem Titicacasee zu besuchen. Der Titicacasee ist das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde. Wir haben die kleinen Schilfinseln besucht wo uns erklärt wurde wie die sehr kleinen schwimmenden Inselchen gebaut werden und wie das Leben auf einer solchen Miniinsel funktioniert. Nach wie vor leben mehr ca. 2000 Menschen auf vielen solchen kleinen Inseln. Sie ernähren sich vorwiegend von Fischen, Vögeln und deren Eiern. Es gibt eine Insel mit Kindergarten und Schule, so dass die Kinder erst für die Ausbildung oder das Studium nach Puno in die Stadt müssen. Nach den kleinen Schilfinseln sind wir nach Taquile weiter gefahren. Das ist eine natürliche Insel auf dem See und beherbergt ein Volk, dass trotz des Tourismus nahezu unberührt davon nach seinen eigenen Regeln und Ideen weiterlebt. Die einzige Möglichkeit auf der Insel wohnhaft zu werden ist, einen Inselbewohner zu heiraten und sich dann an die dortigen Regeln und Gepflogenheiten anzupassen. 

Zu ehren von Florians Geburtstag haben wir am letzten Abend in Peru noch ein Cuy gegessen und ein leckeres Glas Wein getrunken;-)

Nach dem kurzen Halt in Puno haben wir uns auf den Weg nach La Paz in Bolivien gemacht...

Seline Schmid Missing

Arequipa Weihnachten und Neujahr

Arequipa ist eine sehr schöne Stadt und trägt auch den Namen "Ciudad blanca" was weisse Stadt bedeutet. In Arequipa haben wir schlussendlich fast zwei Wochen verbracht und die Festtage da gefeiert. Weihnachten im T-Shirt und bei Sonnenschein hat sich überhaupt nicht nach Weihnachten angefühlt. Wir haben uns nach einem leckeren Nachtessen auf die Plaza de Armas gesetzt und uns das Feuerwerk um Mitternacht angeschaut. Die nächsten Tage haben wir sehr gemütlich verbracht, da in der ganzen Stadt nichts offen hatte wegen der Festtage. Allerdings kam uns das gar nicht so ungelegen, denn wer`s glaubt oder nicht auch beim Reisen braucht man zwischendurch kleine Pausen ;-). Garnichts haben wir allerdings nicht gemacht. Wir haben entdeckt, dass das Hostel auch Spanischkurse anbietet und haben dann vier Tage einen Intensivkurs gemacht. 

Bevor wir ins neue Jahr gestartet sind haben wir uns auf den Weg zum Colca Canon gemacht. Der Colca Canon ist der zweit tiefste Canon der Welt und liegt ca. sechs Busstunden von Arequipa entfernt. Wir haben uns am morgen früh aufgemacht in den Canon hinabzuwandern. Vorbei an kleinen Dörfern, Flüssen und Kaktusfeldern. Die vielen leuchtenden Früchte daran waren zu verlockend, so dass Florian natürlich einige pflücken musste. Wie es sich für einen Kaktus so gehört haben auch die Früchte ganz viele kleine Stacheln, die so richtig schön in der Haut stecken bleiben;-) tja die Früchte waren dann trotzdem lecker... Wir übernachteten in einer kleinen Oase im Canon wo wir zu unserer Überraschung sogar einen Pool hatten um uns zu erfrischen. Am nächsten Morgen um 05.00 Uhr machten wir uns an den Aufstieg zurück zum Ausgangspunkt Cabanaconde. Der Aufstieg von 1000 Höhenmetern und drei Stunden ging zumindest an mir nicht spurlos vorüber weshalb ich dann mit einem Muskelkater ins neue Jahr gestartet bin:-). 

Silvester haben wir mit Andrea einer Schweizerin und Babsi einer Östereicherin gefeiert die wir in der Sprachschule kennengelernt haben. Wir haben in einem Restaurant ein Fondue gegessen dass überraschenderweise sehr lecker geschmeckt hat und haben dann mit einem Pisco aufs neue Jahr angestossen. Den Neujahrstag haben wir gemütlich im Hostel verbracht und dann am letzten Tag noch ein ehemaliges Kloster besucht.

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Arequipa también se llama la Ciudad Blanca por la manera como se ven
los edificios en el centro de Arequipa. Es la ciudad más grande en el Perú
después de Lima. Es una ciudad muy cómoda para pasear, conocer y disfrutar.
Allá llegamos un día antes de navidad. Navidad tan lejos de nuestras familias
era una experiencia muy especial. Escuchamos 
música de navidad, vimos la decoración de navidad y,y,y... Pero faltaban
los sentimientos de navidad como eran los años anteriores en Suiza. Pasamos un
día muy lindo, en la noche comimos en un restaurante algo rico y después  vimos los fuegos artificiales en la Plaza de
Armas.

Entre navidad y el año nuevo hicimos un curso de español en nuestro
hostal. También estuvimos en el Cañón del Colca. Es uno de los cañones más
profundos del mundo. Allí hicimos una caminata de dos días. El primer día
bajamos al cañón y caminamos seis horas hasta un lugar que se llama Oasis de
Sangalle. En este lugar dormimos una noche en un hostal muy lindo con una piscina.
Después de la caminata era muy rico bañarnos en la piscina y descansar en este
hostal. La mañana siguiente nos levantamos muy temprano para subir al cañón
antes que salga el sol porque necesitábamos sombra para subir mil metros.

El año nuevo también lo pasamos en Arequipa. Salimos con otras dos
chicas y comimos un Fondue que estuvo muy rico. En la medianoche brindamos en
el restaurante y después fuimos a un bar para tomar un Pisco.

Y ahora ya ha empezado el nuevo año y estamos muy curiosos de cómo
vamos a pasar este año porque tenemos muchas ideas y deseos, pero de verdad
casi ningún plan.


Seline Schmid Missing

Cuzco

Mit dem Flugzeug haben wir uns von Iquitos auf den Weg nach
Cuzco gemacht. Nach einer schlaflosen Nacht am Flughafen von Lima sind wir am
Morgen früh in Cuzco angekommen. Wir waren sehr positiv überrascht von dieser
sehr schönen Stadt. Nachdem wir nachgeschlafen haben, haben wir uns in
strömendem Regen auf eine erste Erkundungstour gemacht. Nach den tropischen
Temperaturen in Iquitos war es doch sehr kühl in dieser auf 3400m gelegenen
Stadt und wir mussten wieder unsere warmen Kleider auspacken. Cuzco ist der
Ausgangspunkt für die meisten Touristen um den Machu Picchu zu besuchen.

Wir haben uns für die Tour zum Machu Picchu zwei Tage Zeit
genommen und sind bereits am Vortag mit dem Bus in ein kleines Dorf im Heiligen
Tal gefahren um dort zu übernachten. In Ollantaytambo haben wir bereits erste
Inkaruinen besichtigen können welche uns neugierig auf mehr gemacht haben.

Am Morgen früh um 04.00 Uhr hat der Wecker uns aus unseren
Träumen gerüttelt und wir haben uns auf zum Bahnhof gemacht, wo um 05.00 Uhr
der Zug Richtung Aguas Calientes los fuhr. Dort angekommen sind wir in einen
Bus umgestiegen der uns schliesslich zum Eingang des Machu Picchu gefahren hat.
Kaum den Eingang passiert werden diese unglaublich mächtigen Ruinen sichtbar.
Es macht grossen Eindruck wenn man sich vorstellt wie die Inkas diese Gebilde
vor so vielen Jahren mit einer unfassbaren Präzision gebaut haben. Da wir uns
in der Nebensaison befinden hier in Peru waren nicht so viele Leute da. In der
Hauptsaison muss der Parkt total überlaufen sein, was leider auch immer mehr an
den Substanzen des Machu Picchu nagt. Der einzige Wehrmutstropfen sind die
unglaublich überteuerten Preise. Wir haben für ein Sandwich genau so viel bezahlt
wie für eine Übernachtung. Müde und zufrieden haben wir uns am Abend wieder mit
dem Zug auf in Richtung Cuzco gemacht.

Rund um Cuzco befinden sich ganz viele Inkaruinen. Wir haben
uns entschieden für einen Tag nach Pisac zu fahren um die dortige anzuschauen.
Gedacht war ein Spaziergang zu den Ruinen, ergeben hat sich dann eine schöne
aber anstrengende, fünfstündige Wanderung durch diese riesige Anlage.

Um unserer Weihnachtsstimmung etwas auf die Sprünge zu
helfen haben wir am nächsten Tag einen Schokoladen - Woorkshop besucht wo wir
unsere eigenen Pralinen herstellen konnten.  Das Ergebnis haben wir aber erst an
Weihnachten in Arequipa getestet. Am 22. Dezember haben wir uns auf den Weg
nach Arequipa gemacht, wo wir die Festtage verbringen werden.

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De Iquitos llegamos en avión a Cuzco, después que estuvimos una noche
en el aeropuerto de Lima;-). Primero descansamos en el hostal y después
hicimos  un paseo en la ciudad  aunque 
llovía mucho.  Pero fue el primer  y último día con lluvia; eso fue suerte porqué
ahora están en  tiempo de lluvias. Cuzco
es una ciudad muy turística pero no obstante muy bonita. Tiene muchas calles
pequeñas y hermosas.

Para ir a Machu Picchu hicimos un tour de dos días. El primer día
fuimos hasta un pueblo que se llama Ollantaytambo. Allí también hay ruinas de
los Incas, las cuales  visitamos. Después
de una noche muy corta nos despertamos a las cuatro en la mañana porqué el tren
salió a las cinco. Primero llegamos a Aguas Calientes, ahí tuvimos que bajar
del tren porque para la última parte del 
camino tuvimos que tomar un bus. Creo que Machu Picchu es el lugar más
caro en todo el Perú, pero también muy impresionante si piensas como han
construido estas cosas hace tantos años. La cultura de los Incas es una de las
más interesantes que yo conozco y todavía tiene muchos misterios. Es un poco triste
también;  porque cada día hay tanta gente
que destruye las ruinas poco a poco, porque no caminan en los caminos correctos
y escalan sobre los muros. En la noche regresamos felices y cansados a cuzco.

 Al día siguiente fuimos a
Pisac. Allí también hay ruinas de los Incas. Antes habíamos pensado que era un
paseo en estas ruinas, y al final era una caminata de cinco horas; pero una
caminata muy bonita. En el último día en Cuzco hicimos nuestros propios chocolates
de navidad en el Museo de Chocolate para recibir un poco de sentimientos de
navideños.

Nuestro siguiente destino será 
Arequipa donde vamos a celebrar la fiesta de Navidad y el Año Nuevo.



Seline Schmid Missing

Iquitos

Nach
einer langen Busfahrt nach Pucallpa und nach den wichtigsten Einkäufen wie
Wasser, Früchte und natürlich Hängematten gingen wir an Bord eines
Frachtschiffs. Zwischen Hühnern, Bananen, Kartoffeln und vielen andere Menschen
haben wir uns einen Platz für unsere Hängematten gesucht. Wir hatten Glück,
dass das Schiff noch am selben Abend abgelegt hat, da uns die anderen Leute an
Bord erzählt haben, dass sie schon seit zwei Tagen warten bis das Schiff
ablegt. Ja nun lag eine fünftägige Reise vor uns, von der wir nicht wirklich
wussten, wie sie werden würde. Die Temperaturen waren mit dem Fahrtwind
ziemlich angenehm auf dem Schiff, erst wenn wir bei einem der vielen kleinen
Dörfer halt gemacht haben um Sachen ab- und aufzuladen haben wir die drückende
tropische wärme gespürt. Die Nächte dicht an dicht mit den vielen Menschen
waren eine echte Herausforderung. Wenn sich einer bewegt hat, haben sich
automatisch alle bewegt. Wir haben die Tage damit verbracht zu lesen, zu
schlafen und die wunderschöne vorbeiziehende Landschaft zu geniessen. Zum essen
gab es täglich drei Mal Reis, Poulet und Bananen. Die Hühner wurden jeden Tag
frisch an Bord geschlachtet, heisst wir hatten immer frisches Fleisch ;-).
Trotzdem waren wir nach fünf Tagen an Bord froh als wir erfuhren bald in
Iquitos anzukommen.

Iquitos ist die grösste Stadt der Welt die nur mit dem
Flugzeug oder mit dem Schiff erreicht werden kann. Sie ist der bekannteste
Ausgangspunkt für Touren in den Regenwald von Peru und deshalb ziemlich
touristisch. Das Zentrum von Iquitos ist ordentlich und sauber aber leider
leider ist der Rest der Stadt richtig verdreckt. In Iquitos haben wir uns auf
die Suche nach einem guten Guide gemacht, da wir für einige Tage in den
Regenwald wollten. Wir hatten das Glück in unserem Hostel Jorge zu treffen. Er
ist mitten im Regenwald aufgewachsen und kennt ihn in- und auswendig. Die erste
Nacht haben wir bei ihm und seiner Familie in seinem Dorf verbracht bevor wir
uns dann am nächsten Morgen mit einem kleinen Boot auf ins Abenteuer gemacht
haben. Nach fünf Stunden Fahrt auf kleinen Flüsschen haben wir unser Lager
erreicht. Gerade noch vor dem Regen haben wir es geschafft unser Zelt
aufzubauen. Die Geräuschkulisse in der Nacht war unglaublich beeindruckend und
auch ein bisschen beängstigend, da wir keine Chance hatten die Geräusche zu zu
ordnen. Wir haben eine lange Wanderung durch den Regenwald gemacht und mir ist
es heute noch ein Rätsel wie Jorge den Weg zurück wieder gefunden hat. Er hat
uns unheimlich viel über die Pflanzen und ihre medizinische Wirkung und über
all die Tiere, die wir leider nur gehört haben, erzählt. Ebenso haben wir
Pirañas gefischt und diese dann am Abend am Feuer gegrillt und genossen. Das
einzige, was so richtig lästig war, waren die ganzen Insekten da haben weder
Insektenspray noch lange Kleider etwas gebracht. An die Mücken haben wir noch
Tage später gedacht, die haben uns nämlich fast lebend gefressen. Aber das
Erlebnis war es auf jeden Fall wert und dank Jorge haben wir einen Eindruck des
Regenwalds abseits der ganzen Touristenpfaden bekommen. 

Zurück in Iquitos haben wir noch den Markt von
Belén besucht. Auf diesem Markt findet man alles was man finden will und leider
auch Sachen die man lieber nicht finden möchte wie Schildkröten usw. In
Begleitung von Jorge haben wir dann auch noch den schwimmenden Stadtteil von
Belén besucht. Dieser Stadtteil ist der ärmste der Stadt weshalb wir uns auch
nicht alleine hingewagt haben. Die Häuser schwimmen auf dem Fluss weil mit dem
Wechsel der Jahreszeiten das Wasser bis zu vier Meter ansteigen kann. Jede Familie
hat ihr eigenes Boot womit sie im ihre Häuser erreichen können. Es war ein
eindrückliches Erlebnis zu sehen wie die Menschen da wohnen und das ganze
"gewimmel" auf dem Markt auf uns wirken zu lassen.

Unser nächstes Ziel ist Cuzco und wir sind gespannt was uns da erwarten wird.

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De Lima llegamos  en bus a
Pucallpa. Ahí subimos  en barco por el
rio Ucayali. Hemos viajado en barco porque sólo puedes llegar en barco o en avión.
Iquitos es la ciudad más grande del mundo en dónde no puedes llegar en carro.
El viaje en este barco fue de verdad una aventura. Estuvimos en este barco con
gallinas, plátanos, papas y no sé qué más. ¡Casi no encontramos espacio para nuestras
hamacas porqué había tanta gente en este barco! No dormimos muy bien por eso.
Si alguien se movía, nos movíamos todos porqué  estábamos muy cerca. En cada pueblo en el camino
bajamos para cambiar la carga. La comida estaba aburrida porque todos los días
recibimos pollo (muy fresco sí, porque cada día mataban gallinas para comer),
arroz y plátanos para el desayuno, el almuerzo y la cena. Teníamos mucho tiempo
para leer, para conversar y para pensar en tantas cosas. Y después de los cinco
días, estuvimos  muy felices de llegar a
Iquitos.

Iquitos no es una ciudad muy linda. Está muy sucia y sólo las partes
donde están los turistas están más o menos limpias y ordenadas. En la calle hay
mucha gente que te molesta y quiere vender sus cosas y sus tours. Estuvimos en
el mercado de  Belén. En este mercado
puedes encontrar todo lo que quieras y también cosas que no quieres encontrar;
como tortugas y varios insectos para comer. También hemos visto las casas
flotantes. Es la parte más pobre de la ciudad y allá el agua sube más de tres
metros en el invierno, es por eso que tienen casas flotantes.

Después de algunos días en Iquitos fuimos a la selva con Jorge.
Jorge es un guía que nació en la Selva. Con otro barco llegamos al pueblo de
Jorge y él nos enseñó todo ahí. Al día siguiente empacamos nuestras cosas en
una lancha. Después de cinco horas de camino en un pequeño río, llegamos a este
lugar donde estuvimos otros tres días. Allá hicimos caminatas en la selva.
Hemos pescado nuestras propias pirañas  y
las comimos en la cena. Jorge nos enseñó muchísimas cosas de la selva y no
había una pregunta sin una respuesta de él. Fue una experiencia muy linda, sólo
la única cosa que no nos gustó fueron los mosquitos. Ellos casi nos comieron
vivos...


  • Missing
    Sabrina hat am kommentiert:

    Hallo ihr lieben
    Es ist immer wieder sehr spannend eure Erlebnis zu lesen. Passt auf euch auf.
    Ich gehe jetzt den Weihnachtsbaum schmücken (vielleicht im Kurzarmshirt)... Ich wünsche euch noch eine erlebnisreiche und spannend Weiterreise. Gebt auf einander acht.

Seline Schmid Missing

Die letzten Tage in Lima

Nach den zwei Wochen in Huaraz haben wir uns noch einmal auf
den Weg nach Lima gemacht, denn im Colegio fand ein Tanzfest statt dass ich
gerne besuchen wollte und ausserdem konnte ich so alle nochmals sehen.

Das Tanzfest war am Sonntag den ganzen Tag in der Schule.
Gestärkt mit einem leckeren Frühstück auf dem nahen Markt, haben wir den
Schülern beim Tanzen zu geschaut, viel geplaudert, gelacht und gegessen. Alle
Klassen der ganzen Schule haben einen Tanz eingeübt und den dann zum Besten
gegeben. Der Tag wurde abgeschlossen in dem die Abschlussklasse ihren letzten
Tanz ihrer Schulzeit aufgeführt hat.

Und dann hiess es am Montagabend Abschied nehmen von all den
lieben Menschen die ich kennengelernt habe in Lima und die mir sehr geholfen
haben mich in dieser riesigen Stadt wohl zu fühlen bevor dann am Dienstag unser
Bus nach Pucallpa abfuhr. Vielen Dank für alles ich werde die Zeit mit euch in
Lima nie vergessen und war bestimmt nicht das letzte Mal in Lima ;-)

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Los últimos días en Lima

Después de estas dos semanas en Huaraz
regresamos otra vez a Lima porque hubo una fiesta de danzas en el colegio que visité.
Y así pude ver a toda la gente y disfrutar los últimos días con ellos.

Esta fiesta empezó el domingo en la mañana
y duraba todo el día. Después de un desayuno muy rico en un mercado vimos todo
el día las danzas de los alumnos que habían practicado por mucho tiempo.
Conversamos, reímos, comimos y disfrutamos el día juntos.  Al final los alumnos de la promoción
presentaron su última danza de su tiempo en el colegio.

El lunes en la noche tuve qué despedirme de
toda la gente que he conocido en este tiempo en lima. Ellos me ayudaron
muchísimo y me sentí muy bien en esta ciudad tan grande y nueva. El martes
salió el bus de Lima a Pucallpa. Muchísimas gracias por
todo que han hecho por mi. Nunca voy a olvidar este tiempo en Lima con ustedes
y estoy muuuuuuuuy segura que nos vamos a ver otra vez porque no es la última
vez que estaré en Lima.

Seline Schmid Missing

Huaraz

Nachdem nun auch Florian hier in Lima eingetroffen ist, geht
es los auf unseren ersten Trip nach Huaraz. Huaraz ist eine Stadt mit 90000
Einwohner und befindet sich 8 Stunden nördlich von Lima in der Sierra von Peru.
Es ist eine Stadt mit sehr viel Charme, netten Menschen und einer unglaublich
schönen Berglandschaft. Unteranderem befinden sich die höchsten Berge von Peru
der Cordillera Blanca im selben Tal.  Wir
haben viele Ausflüge in atemberaubende Naturlandschaften gemacht und sogar
einen Kletterkurs besucht:

Laguna de Llanganuco und Yungay:

Zuerst haben wir noch einen Halt in Yungay gemacht, ein Dorf
welches eine traurige Geschichte hat. Im Jahr 1970 gab es in diesem Tal ein
schweres Erdbeben und diese Stadt wurde mit einem Grossteil seiner 19000 Einwohner
unter einem Bergsturz begraben. Nur diejenigen Menschen die sich zum Zeitpunkt
des Bergsturzes auf einem Hügel befanden haben dieses Unglück überlebt. Es
waren nur 92. Ebenso 300 Kinder die sich in einem Fussballstadion aufgehalten
haben. Zum Gedenken wurde auf dem Hügel eine grosse Christusfigur  aufgestellt.

Die Lagune Llanganuco ist eine schöne Lagune auf 3800m, dort
angekommen haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht  und haben die Landschaft genossen. Da wir mit
einer geführten Bustour dort waren hatten wir leider nicht so viel Zeit zum
geniessen.

Laguna 69:

Die Laguna 69 liegt auf 4600m und wir haben sie durch eine 3
stündige Wanderung erreicht. Der Weg war wunderschön allerdings sehr
anstrengend, nicht zuletzt wegen der Höhe. Aber wir wurden mit einem
Atemberaubenden Ausblick auf die Lagune und die nahegelegenen Gletscher
belohnt.

Chavin de Huantar:

Nach 3 Stunden Busfahrt sind wir in Chavin angekommen.
Chavin ist ein kleines schönes Dorf. Chavin de Huantar ist eine archäologische
Stätte aus den Jahren 1500 bis 300 vor Christus.  Dies Ruinen und das dazugehörige Museum zu
besuchen war sehr spannend. Man
kann die Ruinen teilweise sogar betreten.

Pastoruri:

Pastoruri ist ein grosser Gletscher. Wir sind geführt mit
einer Tour bis auf 4800m hochgefahren und die letzten 300m noch zu Fuss
gegangen. Diese Eismassen lassen einen ganz klein fühlen und man spürt die
Macht der Natur richtig nahe.

Kletterkurs:

Und zum Schluss unserer Zeit in Huaraz haben wir noch einen
Kletterkurs gemacht. Obwohl  uns oder
zumindest mir am nächsten Tag alles weh tat, war dieser zweitägige Kurs ein
tolles Erlebnis und wir haben viel gelernt. Es wird bestimmt nicht das letzte
Mal gewesen sein auf unserer Reise durch diese imposanten Berge Südamerikas.

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Después que llegó Florian a Lima, hicimos nuestro primer  viaje a Huaraz. Huaraz es una ciudad con 90000
habitantes y está a 8 horas al norte de Lima, en la sierra del Perú. Esta
ciudad es muy, muy bonita, con mucha gente amable y montañas hermosas e
increíbles. En la Cordillera blanca están las montañas más altas del Perú.
Hicimos muchas excursiones en la naturaleza e incluso un curso para escalar.


Laguna de Llanganuco y Yungay:

Primero estuvimos en un pueblo llamado Yungay; 
este pueblo tiene una historia muy triste. En el año 1970 hubo en este
valle un terremoto y por eso hubo un desprendimiento de tierras que mató a casi
todos los habitantes de este pueblo. Sólo sobrevivieron  92 personas porque estuvieron sobre una colina
y también 300 niños que estuvieron en el estadio de fútbol,  en este momento se desprendió la tierra. Ahora
hay una estatua del cristo sobre esta colina como un recuerdo de esta desgracia.

La laguna Llanganuco es una laguna muy bonita a 3800m de altura, cuando llegamos allá
caminamos un rato en la orilla pero solo tuvimos poco tiempo porque tuvimos que
regresar  con el bus.


Laguna 69:

La laguna 69 está a 4600 metros sobre el nivel del mar y llegamos allá después de una
caminata de tres horas. El camino fue hermoso pero muy fatigoso y pienso que es
 la altura que hace este camino tan fatigoso.
Pero la vista al final  recompensa  todo el esfuerzo.


Chavin de Huantar:

Después de tres horas llegamos a Chavín.  Chavín es
un pueblo pequeño pero muy lindo. Tiene un sitio arqueológico que se llama Chavín de Huantar
del año 1500 hasta 300 antes de Cristo. El museo, las ruinas y su historia estuvieron
muy interesantes.


Pastoruri:

Pastoruri es un nevado muy grande. Allí estuvimos con un guía. Llegamos con el bus a 4800
metros sobre el nivel del mar y de ahí caminamos hasta el nevado. Fue muy
impresionante estar tan cerca de un nevado y la naturaleza que nos sentimos muy
pequeños.


Curso para escalar:

Y al fin de nuestro tiempo en Huaraz hicimos un curso para escalar. Aunque nos dolió
todo el cuerpo después, este curso fue una experiencia muy buena y hemos
aprendido mucho. Estamos seguros que no será esta  la última vez 
que hacemos un viaje al Perú y a toda América latina con sus
montañas  imponentes.


  • Missing
    Nicole hat am kommentiert:

    Wow, klingt toll :) Und die Fotos sind klasse. Habe dich übrigens versucht per Mail zu erreichen. Weiss nicht, ob die Nachricht bis zu dir gekommen ist. Schreib mir doch sonst mal ins Geschäft. Nun wünsche ich euch weitere viele spannende Erlebnisse! Liebe Grüsse Nicole

Seline Schmid Missing

Abschied im Santa Cruz Colegio

Mein Abschied im Colegio war ziemlich traurig, zugleich aber auch schön. Alle meine Schüler haben mir viele gute Wünsche mit auf den Weg gegeben. An meinem letzten Tag stand ich wieder wie an meinem ersten Tag auf der Bühne vor all den Schülern um mich zu verabschieden nur mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal selber etwas sagen konnte hihi. Ebenso werde ich auf jeden Fall die die Kaffeepausen und den super leckeren Apfelkuchen vermissen den ich jeweils in sehr guter Gesellschaft geniessen konnte. Vielen Dank an euch für die tolle Zeit die ich mit euch in der Schule verbringen durfte... Aber ich komme wieder um euch am "festival del danza" zu besuchen...

Seline Schmid Missing

La Sierra

Marie Poussepin und Senor de los Milagros

Vorere Wuche hei da in Lima ganz vöu risegrossi Prozessione statt gfunde zu ehre vom Senor de los Milagros. Bi üs im Colegio hets ou sone Prozession gä füre Senor de los Milagros und für d Marie Poussepin. Nachärä Mäss ide Chile simer ca. vier Stund vo Station zu Station gspaziert, hei bättet und gsunge. A aune Statione hets z ässe und z trinke gä für aui wo a dere Prozession mitgloufe si. Speter hei d Lüt im Colegio tanzet und gsunge. D Religion het da z Peru ganz e höche Stöuewärt. D Lüt si ganz sträng glöibisch.

"Mörderkombis"

Ja nachdäm ich jetzt sid drei Mönet da in Peru bi und jede Tag mit dene Kombis unterwägs gsi bi hani jetzt usegfunde wimer dene da seit. Di "combis asesinas" hei ere name nid vo niene wimer vilich ufem Föteli gset ;-). Früecher si ganz vöu Umfäu passiert und drum si das jetzt "Mörderkombis". Git zwar immerno zemli vöu Umfäu aber isch nüm so schlimm wi früener.

Oyon

Am letschte Wucheänd simer z Oyon gsi. Oyon isch es Dorf ide Sierra (ide Ande) und isch 7 Stund nördlich vo Lima. Oyon isch ca. uf 3600m und ganz es ruhigs aber sehr schöns Bärgdorf. Am Samstigmorge am 4.00 Uhr simer det acho und froh gsi womer äntli es Hostel gha hei und hei chöne schlafe. Am nächste Tag heimer ganz gmüetlich gno wöu d Höchi nid a aune spurlos verbi isch. Zwöi hei de ganz Tag Chopfweh gha und müsse erbräche. Zum erhole simer de am Abe ines Termalbad gange. Ich has so richtig gnosse, zerste mau sid drei Mönet widermau warms Wasser z ha;-). Nacheme feine Znacht simer ga schlafe. Am nächste Morge simer zum Glück aui fit und munter gsi. Mir si zwe Lagune ga aluege und hei d Natur, d Sunne und d Rue gnosse. Nachänä heimer wöue ga es auts Inkadorf aluege. Mir hei de aber uf haubem Wäg üsi Wanderig abbroche wöumer üs ide Ziit verschätzt hei. Aber trotzdem isches richtig schön gsi...  Und am Mäntig Morge simer nach 2 Stund schlafe müed aber zfride wider im Colegio atrabet...

Grüessli und bis gli

Seline Schmid Missing

Paracas

Paracas:

Z letschte Wucheänd simer in Paracas gsi. Paracas isch es chlises ganz ganz schöns Dörfli ide Nöchi vomene Natruschutzgebiet, ca. 6 Stunde Busfahrt südlich vo Lima. Nach dem mer mitem Bus in Pisco (das isch e Stadt ide nöchi vo Paracas) acho si heimer üs es Hostel gsuecht und hei d Nacht det verbrunge. Am nächste Morge heimer üs ufe Wäg nach Paracas gmacht. Wow, mir si richtig begeisteret gsi, eigentli heimer vor gha am Abe wider witer z fahre. Wöus üs aber so guet gfaue het heimer spontan entschide det z blibe bis am Sunntig Abe. Aus erschts simer miteme Boot zu de "islas ballestas" gmacht. Dene chline Insle seitmer da ou "di chline Galapacosinsle" Mir hei Pinguine gse, Seelöie und gaaaaaaanz vöu verschidnigi Vögu gse. S het sövu Vögu gha as mich natüerli genau eine agschisse het. De Tourguide het aber gmeint das bringi Glück und drum hanis de nume no haub so schlimm gfunde wöu Glück chamer ja immer bruche ;-). Am Nami heimer de gmüetlech öpis gässe, de Strand gnosse und de Märt agluegt wos gä het.

A dem Märt am Nami heimer es par Lüt könne gleert wo richtig cool gsi si. Si hei üs de für am Abe iglade mit ihne a Strand z cho. Det heisi es Füür gmacht, mir hei gspöut, gredt und Pisco trunke. Pisco isch nid nur d Stadt sondern ou ganz e typische Schnaps für Peru. Isch ganz e luschtige und gmüetliche Abe gsi.

Am Nächste Morge heimer üs ufgmacht i Nationaupark. De Nationaupark isch de hammer gsi, eigentli wäremer am liebste det blube. Aber so isches haut und mir hei üs de am Sunntig abe ganz brav ufe Heiwäg nach Lima gmacht.

Mäu und Ei:

Ich ha da e neue Bruch könne glert. Wenn öper Geburtstag het, werde dere Person Eier ufe Chopf dütscht und denn mit Mäu gmischt. Hihi mir isch grad d JuBla i Sinn cho. Uf jede Fau möche das vorauem d Chind und die Jugendleche da. Und zwar us fougendem Grund: Si säge, wenn mer de di Eier und z Mäu mues us de Haar wäsche, duetmer glichziitig aues schlächte vom vergangene Jahr "wägwäsche" und cha de ganz oni Autlaschte is neue Läbensjahr starte. Schön oder? Mir hei das natüerlech grad bide erste Glägeheit müsse usprobiere und so het ide Lina eres 20. Läbensjahr mit Ei und Mäu gstartet. 

Dütschdiplom:

Üsi Schöuer womer unterrichtet hei für ihres Dütschdiplom hei mitlerwile eri Pröfig hinder sich und aui wo a Pröfig aträte si heisi bestande. Mir hei üs rüüdig über das Ergäbnis gfröit und si sich natüerli ou. 

Ja und itz nimich mine Ändspurt i agriff wöu i 3 Wuche isch mini Ziit da z Lima nämli scho verbi und z nächste Abentür steit vor de Türe.

Bis gli

  • Missing
    Nicole hat am kommentiert:

    Hoppla Schorsch... Di Zyt louft ou, wenn du jo scho vo de legschte 3 Woche schriibsch. Gniess di Zyt no! Ond denn notürlech ou di wiitere Oobetüür wo de no chöme. Freu mi scho of dini Brichte. So cha ou ech chli teilha a dinne Erläbnis :)
    Liebi Grüess Nicole

Seline Schmid Missing

Colegio Santa Cruz

Z Colegio Santa Cruz isch e risigi Schou in Callao. Es göi meh as 1000 Schöuer det id Schou. D Initial (dröi bis für jährigi Chind) und Primaria si staatlich und d Sekundaria isch privat. Für peruanischi Verhäutnis isch das e zimlich gueti Schou. Z Colegio wird gfüert vo Nonne. Es isch ganz e religiösi Schou, auenort hange Chrüz oder Gebät wo dra erennere. Am Morge chöme aui mit ihrne Köferli und Ässenstäsch z spaziere, d Köferli fast grösser weder d Chind zum töu, gset aube lustig us. Denn träffe sich aui Schöuer ufeme grosse Platz und stöi schön brav klassewis i. Zerst wird d Fahne ufzoge und d Hymne vo Peru, vo Callao und vom Santa Cruz Colegio wärde gsunge. De gitz immer es par Schöuer wo es Wort zum Tag vorbereitet hei und nachänä bättä aui zämä. Am Schluss verzöut d Direktorin no was grad aues so asteit und wär Geburtstag het und denn wird natüerli no es Happy Birthday gsunge;-). Ja Fäscht si da mega wichtig. Ich gloub sid ich da bi hets ke Wuche ide Schou gä wo nid irgend es Fäscht oder süsch ergend e Alass gsi isch. Es git vöu Wettbewärbe i Sprache, i Gedicht, Musig oder Kunst, de heimer de Geburtstag vode Schou gfiiret, e neue Ruum igwiche....

Abgse vode mega grosse Klasse vo bis zu 40 Schöuer si i denen Klasse ou ganz vöu Chind zum Bispöu mit Autismus. Es isch chli truurig wöu für die Chind isch niemer det wo ene höuft oder so.  Si sitze haut ide Klass und tröime vor sich änä oder möche aues zunderopsi wasi ja sogar versta. Und d Lehrer hei leider nid so vöu Gedoud mit dene Chind. Es git zwar in Lima Schuele für Chind mit Beiträchtigunge die si haut aber mega tüür und d Öutere chöi oder wei das nid zale. 

Jetzt schaf ich sid zwe Mönet im Colegio und bi langsam chli drinne und weis wis louft. D Arbet mit de Chind isch richtig schön. Si si aui sehr gwunderig und hei ganz e huufe Frage wosi intressiere. Vo wo chusch? Wi aut bisch? Hesch Chind? Weli Musig gfaut der und so witer... 

Mir versueche jetzt so vöu wi möglich d Klasse i zwe Gruppe z teile, so as die einte im Klassezimmer döi schaffe und die andere mit de Lina und mier es Spili zum Thema verusse mache und nach de Haubziit wächslemer. So chöi mier vöu säubständiger schaffe und für d Lehrperson im Schouzimmer isches ou chli eifacher wenn si chlineri Klasse het. 

Die Wuche heimer Olympiade gha ide Schou. Das isch so richtig cool gsi. Ich bi auerdings mit de "dütsche Athlete" underwägs gsi. D Gabriela (e Dütschlehreri) het mier es Trikot gschänkt mit mim Name und drum hanichsi sehr gärn begleitet. Das si Schöuer us de Sekundaria gsi. Hetmer mega gfaue mau mit dene unterwägs zi. Isch ganz anderscht aus mit de chline Chind aber mega lustig. Am Afang si aui Klasse mit irne Fahne und so izoge bevor as de d Spili agfange hei. Es het Volley, Handbau, Tschutte und Basket gä und nochli Liechtathletik. D Schöuer us de Sekundaria si so richtig ehrgizig gsi, hei enand agfüret und zämä ghaute. Und ide Primaria sis vorauem d Öutere gsi wo ehrgizig gsi si;-) aber de Chind hets ou gfaue. Am letschte Tag si d Siigerehrige gsi und d Frou Seline het d Ehr gha d Medalie z überreiche, hihihi. Schad isches scho verbi...

Saludos y hasta la proxima



Seline Schmid Missing

Haubziit...

Jetzt isches schowider zwe Wuche side asi z letschte Mau öpis gschribe ha. Underdesse hani wider ganz vöu Sache erläbt. Usserdäm hani mit Schreke festgstöut as scho d Höufti vode Ziit da z Lima verbi isch. Das isch ungloublich wi schnöu as di Ziit vergeit. Aber isch ja gloub nid sones schlächts Zeiche :-)... 

Parque de aguas:

Ich bi mit de Esther und mitem Paolo im Parque de aguas gsi. Mega schön.... Das isch e riiiiisige Park mit ganz vöu Springbrunne mit Liecht und Musig. Mer cha underem Wasser düre, zwüsche ie sta und mitem Zügli ume Park fahre. Ide Nacht isch das richtig idrücklich gsi. Ussert asmer nachänä aui nassi Schue gha hei, isches e richtig schöne Abe gsi;-).

Wösch wäsche:

Das mit em Wösche hani langsam ou im Griff. Da ich da ja nume chauts Wasser ha musi aus erst mau Wasser choche und mini Wösch chli ilege. Dusche geit ja no mit chautem Wasser aber wösche mit chautem Wasser findi aso ganz blöd. Nachänä musi aues iseife und mitem Wöschbrätt und de Bürste wäsche. D Wöschmaschine isch aso scho e super Erfindig, wöu sones Wöschunterfange duret zirka zwe Stund. Ja und bis die Wösch de troche isch ufem Dach obe... 

San cristobal:

San cristobal isch e "Bärg", das heisst isch zirka 400m höch und ungfär ide Mitti vo Lima. Mir (das heisst mini Arbeitsgspändli und ich) si ide Nacht dete gsi. Isch so richtig überwäutigend gsi z gse wi gross as Lima wirkli isch. Lima het ungefähr 8 Milione Iwohner... Mir hei es Bier und es par Chips kouft und hei di schön Ussicht gnosse. Bim Chrüz hetmer chönne e Cherze azünde und sich öpis Wüsche. Jedi Farb vode Cherze het e anderi Bedütig und so hetmer chönne e Cherze ussueche. Mine Wunsch verrati natüerli jetzt nid wöu süsch geiter ja bekanntlich nid i Erföuig ;-).

E Tag in Huaral:

Am letschte Sunntig simer e Tag in Huaral gsi. Das isch es "chlises" Stedtli (ämu im Verglech met Lima) öpe zwe Stund usserhaub vo Lima. Det heimers üs la guet ga. Mir hei zerst es richtig typisches Zmorge gässe. Den heimer es Museum bsuecht wo e bits über Gschicht vo dere Stadt verzöut het. D Gschicht vo Peru isch augemein so richtig intressant lohnt sich aso sehr sich chli demet usenand z setze. Usserdäm heimer festgstöut as d WC da nid für Europäer gmacht si. Mir chöi fast bi aune WC obe use luege;-). Und den hani zum Zmittag z erste Mau Cuy (Meersöili) gässe. Mmmhhhh... isch aso richtig fein. Es gset zwar chli komisch us so mit Chopf und auem aber es isch ungefähr wi ganz zarts Poulet, haut nid so vöu;-)... 

Ja und ändi die Wuche fat de bi mier im colegio d Olympiade a;-) Ich bi natüerli für d Schwiitz am Start. Bi ja gspannt wasmi erwartet. Aber wi immer lami eifach la überrasche...

Saludos de Lima



Seline Schmid Missing

Jupii... de Früelig chunt

Langsam wirds Früelig da in Lima. Jupiiii... Es isch nümme ganz so chaut wis di letschte Wuche gsi isch und es git sogar zwüschedüre mau e Tag wo d Sunne schiint. Jetzt cha ich sogar mau im Wohnzimmer sitze oni aui mini warme Pullis müsse azlege. Wenn da d Sunne schiint het aues grad vöu me charm aus wenn aues under dere dicke Näbudechi chatut und nass wirkt. Mer cha jetzt ufeme Bänkli sitze und es Kaffee trinke, mer cha amene Strassestand öpis feins ässe und trinke oder mer cha jetzt ou d Sunne am Strand gniesse und d Füess bade... D Sunne duet aune so richtig guet...

Mis Spanisch wird ou vo Tag zu Tag chli besser. Mängisch stuni sogar wasi aues scho versta. Ide Schou chani de Chind langsam erklärä was si möi mache und versta eri Frage, und deheime chani mit de Famili drüber rede wi de Tag gsi isch oder wasi morn mache.

Ide Schou wirds langsam richtig spannend. Ich due zäme mit zwöi anderne Volunteers e Dütschkurs unterrichte für 10 Chind wo im Oktober di internationau A1 Dütschprüfig möche. Isch zwar chli vöu Arbet und 8 Stund me Unterricht ide Wuche aber isch e cooli Useforderig mit dene "Chicos" zäme z schaffe. Mir hei üs ouno us Projekt vorgno, asmer d Lehrmittu döi überarbeite. Di Büecher wo di ganz chline Chind hei si e mituschwäri Katastrophe. Si hei e huufe Fäuer dinne und überhoupt ke sinnvoue Ufbou. Ja mir wirds nid längwilig aber ich fröimi asi wirkli öpis cha mithöufe da wo de ou nachhautig isch nachänä. D Schwöstere wo d Schou döi leite fröie sich sehr as mier das freiwöuig döi mache...

Am letschte Wucheänd bi ich z erste Mau am Meer gsi, zämä mit de Esther und em Paolo. Ich gloub das isch jetzt mine Lieblingsplatz da z Lima. Es het huufe härzigi Restaurant mit seeeeeeeehr feinem Ässe ;-) e schöni Promenade zum spaziere.... 

Ja z Ässe da isch so richtig super. Ich probiere Autag ergend öpis neus us und aues isch fein. Ich ha no nüd gfunde woni nid gärn ha ussert ei Frucht wo schmöckt wi Kaugummi, di findi nid so überwäutigend. Di letscht Wuche isch da e grossi Mäss gsi, wo ganz vöu Usstöuer us ganz Peru da gsi si und mer sich so richtig de Mage mit aune feine Sache het chönne vou schla. Mis liebelingsässe bis jetzt isch Cebiche. Das isch rohe Fisch mit vöu Limone, Zibele, Chili und das wird mit Süesshärdöpfu und Bananechips gässe. Mmmmhhhhhhh..... 

Hüt hani versuecht für d Famili e Öpfuchueche z bache. Ich ha zum Paolo goumet wöu sis Mami gschaffet het. Mir si do zämä zum Märt gange und hei kouft was no gfäut het. Nachdäm asemer aues gfunde hei i dem Wirrwarr vo Märtständ und uf spanisch simer zrugg gange und hei flissig zämä teiget. De Chueche isch mitumässig guet use cho aber miteme Gasofe isch das garnid so eifach. Aber si hei ämu gmeint är sig "muy rico" ;-).

Muchos saludos, hasta luego Seline

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    Sabrina hat am kommentiert:

    Hei Selä... Ech fröie mich immer mega wenn du wieder öbis schriebsch. Es isch auso sehr spannend z läse. Es gseht dr nah us, dass du sehr guet hesch und as dier guet geit. Und das isch d houptsach. Sehr schön...

    Fröie mich jez scho es paar witeri Böuder vo dier z gseh und witer spannendi Gschichte z läse. Hebs guet und pass uf dich uf. Liebe Gruess sabrina

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    Corin hat am kommentiert:

    Selindli, sooo schön! Dä Früehlig veränderet d`Stadt komplett, extrem was d`Sunne cha bewirke, sehr charmant...
    Hahahaaa du essisch eifach aues & esch fascht unmöglich dasst öbis ned gern hesch. Dini Familie het Glück met Dir!
    So schön z`gseh dass die woufüusch & rechtig spass hesch!
    Es esch so spannend dasst dini Erläbnis met üs teilisch, ech be so vertöift i dine Gschechte, dassi fascht scho säuber z`Lima be & chas chum erwarte scho die nächschte Abentür chöne z`läse... intressanter wie jedes Buech ;)
    Bisou

  • Missing
    Carola hat am kommentiert:

    Hallöchen Schwösterherzli,
    das tönt mega spannend be dier. Ds lese vo dine vele erlebnis macht rechtig Spass. Ond es freut mi risig, dech so glöcklech ds gseh:-)
    Witerhe vöu gedoud bem Spanisch lehre ond Lehreri spele.
    Hadi lieb.

Seline Schmid Missing

Di erste Idröck vo Lima...

Jetzt bini sid fascht zwe Wuche da in Lima. Langsam bini acho und ha usegfunde wis UNGEFÄR louft. Betonig uf ungefär wöus sooooo vöu nöii Sache zum könnelere git für mich ases schono e Momänt duret bisi aues im Griff ha.

Z erste Wucheänd da isch ändlech wi e Föum a mier verbi zoge ;-). Am Samstig bini mitere andere ustusch Schüeleri en SIM Charte ga choufe miteme Neffe vo minere Gastmueter. Womer zrug cho si hani gmerkt, asi ja no gar ke Schlüssu zum Huus ha. Wöu niemer ume gsi isch bini haut mit zude andere Familie gange. Pötzlich hets gheisse "vamos" und mir si oni z wüsse wodüre is Outo gstige. Mir si anes Familiefäscht gange. Det heimer feins Ässe gnosse und e typisch peruanische Tanz glert:-) hihi isch lustig gsi.

Am Sunntig hetmer d Cecilia Lima chli zeigt. Ich würd Lima aus e sehr sehr grossi (vom einte Ändi bis zum andere ischmer öppe 4 Stund unterwägs), chaotischi, luti und graui Stadt beschribe. Si het ere ganz eiget Charakter. Ide auermeiste Stadtteil fautmer us "wisse" Mönsch sehr uf. Es git nur wenigi Plätz womer werkli offesichtlich Touriste gset. De Öffentlich Verchehr isch e Wüsseschaft für sich. Ich schaffes mittlerwile elei zu minere Schou z finde, das het aber ganzi 5 Täg duret. Mer mus d Näme vode Strassechrüzige könne wöu meistens det d Hautestöue si und de het de Bus nid eifach haut sondern mer mus säge wemer wot usstige und sich gäg aui andere Mitfahrende düresetze. Und zu auem äne musi no usswändig lere für wele Wäg asi wi vöu mus zale wöu süsch zockesmi nämli gnadelos ab... Aber klappet vo Tag zu Tag besser.

Am Mäntig isches de sowit gsi und ich ha mine ersti Schoutag gha. Woni zämä mit de Cecilia is Colegio cho bi si aui Schöuer ufeme grosse Platz klassewis igstande. Si hei zämä d Landeshymne vo Peru gsunge und bätet. 1050 Schöuer vo 3 bis 17 jährig. Das hetmer rächt Idruck gmacht. Ich meine wi vöu Schöuer ide Schwitz chönte scho d Landeshymne singe??? Nach dem ganze ha ich de uf Büni döffe oder eher müsse um mich vor z stöue. Ich bi jetzt d Frou Seline;-)

Z Verhäutnis zwüsche de Lehrer und de Schöuer isch vöu nöcher aus ide Schwitz. Si gäi enand nid d Hand zum hallo und tschau säge sondern si umarme sich und gäi e Kuss uf d Bagge. Isch chli gwönigsbedürftig gsi am erste Tag aber ich finde das härzliche Verhäutnis sehr agnäm.

Mini Ufgab im Momänt isch sone Art Klasseasistänz. I dene Klasse si bis zu 38 Schöuer mit eim Lehrer. Wenn ich no cha höufe chöimer de Schöuer chli me grächt wärde und se besser unterstütze. Ich finde dene Chind wird sehr vöu abverlangt. Si lere vo 3 jährig a änglisch, französisch und dütsch und möche ab de 4te Klass scho di erste internationale Diplom. Di guete Schöuer hei Glück gha und die andere chöme haut eifach hindeab.

D Lehrer im Colegio si sehr sehr nätt. Si unternäi vöu zäme mit mier und unterstütze mich im Spanisch lerä. Ich bechume jede Tag 2Stund Unterricht. Mir göi zämä ga ässä, is Kino oder mer göi ga warmi Chleider choufe für mich... Sisch nämli ungloublich chaut da und d Hüser si natüerli nid isoliert und dür d Fänster pfifft de Wind. Aber jetzt hani warmi Alpaca Pullis kouft und mini ersti Verchöutig isch wider am abklinge... 

Mini Gastfamili isch ou sehr nät und langsam chami sogar chli verständige mitne. Zäme mit mier wone no e Belgier und e andere Schwitzer da i dere Familie. Mini Gastmueter zeigt mier wimer typisch peruanischi Sache chochet, und hei sehr fröid as ich aues gärn ha. Ich bi zwar nid immer ganz sicher was ases isch aber vilich isch das ja ou gschider;-). Es git immer zu auem Fleisch, Riis und Härdöpfu. Das heisst es git Spaghetti mit Härdöpfu, Riis und Fleisch oder Bohne mit Härdöpfu, Riis und Fleisch... si nimt mi mit ufe Märt zum ichoufe und hetmer gedoudig zeigt wini mini Chleider mus wäsche vo Hand:-)

Am Samstig abe isch mini Gastmueter miteme Huen ufem Arm id Stube cho und het mer erklärt as das zum Ässe am Sunntig sig und si das jetzt duet töte. Ich ha dänkt si geit jetzt mit dem Huen wider use aber si het das de tatsächlech ide Chuchi tötet. Ich hanere de ghoufe das Huen z rupfe und z metzge;-) d Hünersuppe am nächste Tag isch übrigens sehr fein gsi...

Ja so mach ich Autag ganz vöu spannendi Erfahrige und fröimi uf di kommende Täg...

  • Missing
    Florian hat am kommentiert:

    Hiiii, di Asprach hät ech ja wöue ghöre. 1050 Lüt vor de nase, huiiii. Anyway, das tönt sehr spannend bi dir, freumi gli weder witer z läse (-:

Seline Schmid Missing

Uf und devo...

Am 20. 8. am morge früe het mis Abentür gstartet :-)! De Flug uf Lima isch ungloublich läng gsi, so as ich und mis Füdli froh gsi si wo de Pilot d Landig akündet het. Bim Landeaflug uf Lima simer übernes ungloublich schöns Näbumeer gfloge und hei grad no d Sunne gse under ga. Bienvenido en Lima ;-)  HiHi de erst Satz woni da in Lima ghört ha hani schomau verstande. Aber nachänä isches de ou ganz schnöu fertig gsi mit versta! Am Flughafe si aui AFS Volunteers und Studänte abghout worde. Mir si öpe 30 Lüt usde ganze Wäut gsi. Nach dem de aui e Platz imene Bus gha hei (ei Bus mit 10 Plätz isch chli wenig gsi für aui ;-) ) heimer üs ufe Wäg zu üsere Unterkunft gmacht. Det acho simer aui eifach nume Froh gsi asmer hei chönne ga schlafe...

De nächsti Tag heimer demet verbrunge e huufe über Peru z lehre um so d Lüüt und eri Läbenswis chli besser chönne z versta. Mir si ou kulinarisch verwönt worde und hei usegfunde asmer da de ganz Tag irgendöpis isst;-) ou wemer eigentli gar ke Hunger het. Am Abe si drei Musiker verbi cho und hei üs es Konzärt gspöut mit verschidnige Flöte und Gitarre. 

Am Fritig simer de nachem Zmorge ufbroche zu üsne Gastfamilie. Am Busbahnhof bini vode Schwöster Armira und de Cecilia (si esch en Volunteer us Dütschland) abghout worde. Entgäge mine Erwartige wohne ich jetzt glich inere Gastfamilie wöu das Zimmer wo für mich gsi wär grad no bsetzt isch oder so. Ja zum Glück bi ich ja flexibu ich gloub das schadet da z Peru sicher nid :-). Ich bi grad noni sicher wär aues da i dere Gastfamilie wohnt, wöu es par Familiemitglider no am Reise si. Uf jede Fau si grad im Momänt z Grosi und ihre Enkusohn da. Di zwöi gäi sich sehr müe und si sehr sympatisch. De Paolo (das isch de Sohn) isch füfi und er lert ide Schou änglisch. Er het mier hüt Nami mit sim Änglischbuech erklärt wi d Farbe heisse und wi Tier heisse ;-) und het gmeint er sig jetzt mine Lehrer...  De wohne no zwe anderi ustusch Schüeuer da di hani aber no nid könne glehrt. 

Ja jetzt la ich mich la überrasche was aues uf mich zue chunnt da und due flissig spanisch lerä as ich de ou de Unterhautige cha fouge...