Tipp von   Sarah Small

Myanmar - im Land des Dschungelbuchs

“This is Burma, and it will be quite unlike any land you know about,” schreibt Rudyard Kipling über das heutige Myanmar, das bis 1989 Burma hieß. Kipling, der 1865 in Britisch-Indien geboren wurde und sich als Schriftsteller und Dichter seinen Unterhalt verdiente, soll von Burma überwältigt gewesen sein. So überwältigt, dass er in Burma die Inspirationen für sein berühmtes Werk “Das Dschungelbuch” gefunden haben soll.  

Das goldene Land der Pagoden ist tatsächlich zu 40% mit Regenwald bedeckt in dem seltene Pflanzen und Tierarten leben: Elefanten, Tiger, Leoparden, Nashörner, Hirsche, Affen und Bären. In den Mangrovenwäldern des Ayeyarwaddy-Deltas leben seltene Vogel- und Schmetterlingsarten.

Tief verwurzelt ist der Buddhismus in Myanmar. Auf den Straßen in Yangon, Mandalay oder Bagan sieht man zahlreiche Mönche mit dunkelroten Roben oder Nonnen mit ihren rosafarbenen Gewändern. Besondere Stämme wie die Intha - die Söhne des Sees - finden sich am Inle See im Landesinneren. Hier werden die Fischerboote noch ohne Motor, dafür mit dem Bein gerudert, sodass die Fischer auch Einbeinruderer genannt werden. 

Myanmar ist in jedem Fall ein Reisetipp. Aber man braucht Geduld und Langsamkeit sollte einen nicht aufregen. Die Uhren ticken in Myanmar anders - die Herzlichkeit und Gastfreundschaft kommt tief aus dem Herzen. 

Wer sich in Yangon befindet und nicht wie unter Reisenden gern gewählt, ins The Strand Hotel zum Abendessen gehen möchte, sondern Land und Leute bei einem Barbecue kennenlernen will, der schaut einfach mal im Shwe Li BBQ, nahe des Inya Lakes vorbei. 

Infos, Bilder und die Adresse findet ihr hier.

Ein wirklich fantastisches Reisetagebuch auf permondo über Myanmar findet ihr hier: Ein ganzes halbes Jahr!

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